Angepinnt Herdenstein - KFKA, Diskussionen, Heerschau und Geplauder

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    • Spitter schrieb:

      (...) mal schauen wie sich das so lesen lässt...
      Zumindest weit moderater als jüngere Publikationen. (Also nicht so viele Superlative, Überschläge und Alles voller purem Hass.) Die Tiermenschen wirken noch etwas natürlicher und zoffen sich eher untereinander (ähnlich wie die Orks). Und natürlich gibt es auch weniger Monster. Aber irgendwie wirkte das Ganze auf mich damals homogener. Und die Jungs waren allesamt viel taffer als heute! Man konnte sogar Ungors (in größeren Zahlen) in den Nahkampf schicken. Und die Streitwagen waren die krassesten Knochenmühlen der gesamten Alten Welt!


      Ich wünsch' Dir viel Spaß beim Schmökern! :)

      "Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen." - F. Nietzsche

    • Gut, wenn alles so übertrieben ist macht es natürlich auch keinen Spass, wobei ein Riesentrupp aus 2LP-Infanterie auch sehr böse klingt und der Fluff vom Ghogor klingt eigentlich auch toll...

      Wurden Tiermenschen damals auch stärker und größer je mehr starke Opfer sie fraßen?
    • Naja, der Hintergrund zu den Tiermenschen fällt im Reich des Chaos jetzt nicht unheimlich umfangreich aus. (Immerhin teilen sich quasi drei Armeen ein Buch und es wird ja auch der Hintergrund der Götter beleuchtet, etc.) So viele Stories und Details wie in der 3., der 6. und 7. Edition gab es in der 4. und 5. Edition leider nicht. Aber ich hatte auch nicht unbedingt das Gefühl, dass sie zu kurz gekommen wären. Immerhin musste man sich keinen Murks aus den Fingern saugen und zum Schluss hatte man das Gefühl, das Chaos als Ganzes recht gut kennengelernt zu haben. (Diese Verbindung schien später irgendwie gekappt zu sein und Dämonen- und Chaos Krieger-Spieler schienen sich oft für etwas Besseres, weit weg von den Behuften, zu halten. Das war vorher anders.)

      Und was die Regimenter angeht... so groß waren die irgendwie nicht. Meine Gor Regimenter waren in der Regel 12 Gors groß (also 4 x 3, um +2 für den Gliederbonus zu haben). Damit kam ich gegen 20 Klanratten (auch das war damals groß) oder 16 Saurus Krieger klar. (Zumindest lange genug, bis denen ein Streitwagen in die Flanke krachte. W6+2 Treffer S7 plus Attacken von 2 Gors und 2 Tuskgors. Das war eine Macht! Und wenn's nicht reichte, schickte man einen zweiten Streitwagen hinterher. Der hat es dann sicher geregelt. Vor Allem, da die Angriffsreichweiten ja nicht zufällig ermittelt wurden, sondern feststanden.) Gor Regimenter der 5. Edition brauchte man kaum größer als 20 Gors stellen. (Man bedenke, dass ein Gor 10 Punkte kostete.) Meine Bestigors waren ein 16er Block, dann noch 3 Minotauren, 6 Chaos Hunde, 2 Streitwagen, 10 Ungor, 2 mal 12 Gors und fertig war die Laube. Das Spiel war damals noch nicht so aufgebläht. (Das wäre, angesichts der Tatsache, dass es Alle Modelle nur in Metall gab, auch sehr kostspielig geworden.) Mehr als drei Monstren (Minotauren, Rattenoger, Kroxigore, etc.) hatte in unserem Spielerkreis damals keiner. (90,- DM waren für uns aber auch schon eine Ansage. Und dafür waren die Minotauren damals leider recht schwach, im Vergleich zu ihrer Konkurrenz.)

      "Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen." - F. Nietzsche

    • Ja, die Skaven hatten schon damals den Moralbonus durch Glieder. Sie waren einer der selteneren Fälle, in dem man sich mehreren 20er Blöcken gegenüber sah.

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    • Damals lief das Alles ein wenig anders. Es gab noch keine Einheiten Kathegorien (wie Elite oder Kern, etc.). Das wurde Alles anders geregelt.* Zudem muss man sagen, dass die Skaven in der 5. Edition kein Armeebuch hatten. (Stattdessen wurde das Buch der 4. Edition weiter genutzt... wie bei ein paar anderen Armeen auch.) Sie waren aber auch damals schon verdammt cool und besaßen die meisten ihrer berühmten Einheiten. (Gut... eine Höllengrubenbrut gab es jetzt nicht.) Ich musste recht oft gegen sie ran und muss echt sagen, die hatten damals schon die cooleren Spielzeuge. Aber auf den Sack haben sie (wenn man's richtig angestellt hat) trotzdem bekommen! :tongue:


      (* 0-50% Charaktermodelle, 25%+ Regimenter, 0-25% Kriegsmaschinen, 0-25% Monster; 0-25% Alliierte)

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    • Alles schon schwer vorstellbar ohne diese ganzen großen Sachen wie Höllengrubenbrut, Gnargor, Arachnarok oder Kriegssphinx wenn man wie im eigenen Fall mit der 8. Edition angefangen hat...

      Wie lief das damals in den ersten Editionen eigentlich ab, da soll es sich ja mehr um Rollenspiel mit Figurenelementen gehandelt haben?
    • Die Rollenspiel-Elemente waren in den 80ern quasi ein Muss und bis einschließlich der 3. Edition Bestandteil der Spiele. Ab der 4. Edition war das dann kein Thema mehr. Alles wurde viel, viel einfacher. Und wenn einer glaubt, die 8. Edition wäre kompliziert zu spielen, der hat noch nicht versucht ein Spiel in der 3. Edition zu absolvieren. (Die 3. Edition empfinde ich als eine der inspirierendsten und atmosphärisch dichtesten Editionen überhaupt... aber sie soll, laut Aussage von Rick Priestley, die wohl unspielbarste Edition gewesen sein. Nicht weil sie nicht funktioniert hätte, sondern weil sie schlichtweg unheimlich komplex gewesen ist. Zu komplex für den Großteil der Spieler. Und somit läuteten die Glocken alsbald die 4. Edition ein... und Warhammer wurde immer mehr zu dem, was die Meisten kennen.)



      In den ersten beiden Editionen wurden viele Szenarien gespielt. (Im Anhang ein kleines Schmankerl.)



      Edit:
      Seit Kurzem befindet sich auch das Regelbuch zur 4. Edition in meinem Besitz. Es hat (wenn überhaupt) etwa den Umfang eines Armeebuches der 7. Edition. (95 Seiten)
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    • Das 9te Zeitalter...

      Hattet Ihr schon Zeit, in die neue Version der Armeebücher zu schauen? Also ich hab mir mal ein wenig Zeit genommen und bin nach eingehendem Stöbern und Sinnieren (größtenteils) recht positiv gestimmt.

      Zum Beispiel empfinde ich die Totems der Bestien als recht coole und unausgelutschte Idee. (Ich habe zwar noch keine konkreten Pläne aber da scheint Einiges möglich!) Wie geht's Euch damit?

      Spoiler anzeigen

      Fäulnishaut Totem - Einheit erhält Schuppenhaut (6+) und die Ablenkend Sonderregel
      Vielfraß Totem - Einheit erhält +1 Attacke und Rüstungsbrechend (-2)
      Totem der schwachen Sonne - Einheit zählt als in harter Deckung und erhält Magieresistenz (3)
      Schattenwolf Totem - Einheit erhält +3 Initiative und rechnet +W6 auf die Angriffsreichweite

      ... ebenfalls unter Anderem erwähneswert, die Bestien Axt (S +1, RW +1, I 0).

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    • Nochmal kurz zu den ersten Edis:

      In der 3., die in Deutschland die erste Edi war, soll es so coole Sachen gegeben haben wie Regimenter vor-und zurückdrängen. Das Unzingeln gab es in der 5. dann auch noch. Mehr Attacken, aber kein Gliederbonus.

      Das Armeebuch Skaven in der 4. ist für mich das schönste Armeebuch der Skaven. Andy Chambers hat hinten einen extrem guten Taktikteil und die heute so knapp angeschriebene Geschichte ist dort so spannend beschrieben, dass es einen nur so packt.

      In der 4. und 5. waren Eliteeinheiten durch ein 0-1 in der Auswahl gekennzeichnet. Da gefällt mir die heutige Flexibilität mehr.
    • Serotonin schrieb:

      In der 3., die in Deutschland die erste Edi war, soll es so coole Sachen gegeben haben wie Regimenter vor-und zurückdrängen.
      "Push-back" und "follow-up"? :) Stimmt, stimmt. Das hatte nicht nur Frontverschiebungen zur Folge, sondern sogar Auswirkungen auf die Trefferwürfe im Nahkampf. Da gab es putzige Modifikatoren, wie "hat die Einheit angegriffen?", "hat die Einheit eben Boden gutgemacht?", "steht die Einheit erhöht?", "ist der Feind in Deckung?" oder "ist die Einheit unbewaffnet?". Was es auch gab (und was ich in anderen Editionen vermisst habe) war die Bewegungsreduktion durch schwere Rüstungskombinationen (damals teilweise in 1/2" Schritten). Und dass eingeholte, fliehende Einheiten nicht sofort als vernichtet galten, war auch irgendwie realistischer. :dos:

      Aber wie gesagt, dafür lief die 4. Edition dann um so flüssiger...

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    • Nach einem echten Motivationstief für Warhammer bin ich gestern über 9th Age gestolpert. Da sind echt richtig coole Ideen für Tiermenschen dabei. Die Totems finde ich super, die Hinterhaltregeln richtig spannend (und man kann einen Riesen in den Hinterhalt stellen, wie cool ist das denn?!) und alle Einheiten, die ich bisher gecheckt habe, scheinen mir echt spielbar. Ich bin richtig angetan und es kommt wieder Begeisterung auf. Das ist eine Armeeliste, die einiges kann, aber auch viel Überlegung und Strategie ermöglicht bzw. für manche Konzepte erfordert; nicht mehr nur Einheitsbrei mit Minoheldenspam oder Horden.
      Wer ein Testspiel und die Gedanken eines der Entwickler der Armeeliste der Beast Herd sehen/hören will, kann ja auch mal bei OnceBitten in den Youtubechannel gucken: youtube.com/user/OnceBitten360/videos
    • Wie oben schon geschrieben, ging's mir auch so.


      Ich hab die Tage schon kräftig an Armee Listen gebastelt und hatte dabei einiges mehr an Punkten übrig als sonst. (Von den besseren bzw. passenderen Sonderregeln und Effekten von Ausrüstung und Waffen mal ganz zu schweigen!) Mich hat das 9. Zeitalter echt gepackt... und ich kann's kaum erwarten es mal zu testen!

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    • Klingt gut...

      Ich muß mir irgendwann auch mal die Zeit nehmen und mir "The 9th Age" zu Gemüte führen!
      Aber noch haben andere Dinge für mich Priorität...Dein Bild vom Gnargor-Modell finde ich übrigens sehr cool und es würde auch zu den Gor-Modellen passen, denke ich!
      Und Dein neues Profil-Bild gefällt mir auch besser als das alte...!
      :thumbsup:
      Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

      8)
    • Und schon sind wir zu dritt und Arthurius hat ja Recht, wenn er im anderen Thread schreibt, dass tot nur ist, was (von den Spielern) tot gemacht wird. Dann halten wir unsere Tiermenschen doch mal am Leben. Ich eröffne mal einen 9th-Age-Thread für weitere Diskussionen.
    • Kapitel 2 - Kwurhgor

      Kwurhgor hatte soeben seinen Namen in die steinerne Wand des mächtigen Monolithen geritzt als ein eisiger Windstoß ihm durch die verfilzten Haare fuhr. Die frostschwangere Winterluft biss ihm ins Gesicht und würde es ihm in Kombination mit den Unmengen an gefallenem Schnee nicht einfach machen das Feuer am Herdenstein zu entfachen. Aber die ersten seiner Späher, die Schmeißfliegen, kehrten bereits mit Holz zurück, welches sie für trocken genug hielten, um gutes Brennmaterial zu liefern. Er wusste, dass mindestens drei andere Herden in der Nähe waren und noch heute Nacht hier auftauchen könnten, wenn er sich beeilte. Und es gab so Einiges, was er mit ihnen zu bereden hätte... wenn sie erst hier wären.


      Kwurhgor, Bluthorn:





      (Ein kleines "Weihnachtsgeschenk" an mich selbst, im Anhang: Kwurhgor Bluthorn)
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      "Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen." - F. Nietzsche

    • Der gefällt mir sehr gut! Die kleine Geschichte ist auch sehr schön geschrieben.
      LG Eaoden (früher auch bekannt als Danisahne97)

      Ich spiele weiterhin die 8. Edition von Warhammer Fantasy und bleibe auch dabei.

      Armeen:
      Whfb: Imperium, Hochelfen
      40k: Tau
      FF: Imperiale Armada
      HdR Tabletop: Rohan, Isengart, Gondor,...