Jacen's Journal

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    • Danke.

      Zur Zeit arbeiten ist so eine Sache. Seitdem ich im Sommer meine Hochelfen fertiggestellt habe, habe ich es nur geschafft 8 Figuren zusammenzukleben und zu grundieren.

      Aber eine Warteschlange, was es zu erledigen gibt es natürlich immer ;)
      Aktuell befasse ich mich mit Godslayer. die sind noch recht jung dabei (ich glaube es sind jetzt 3 Jahre) und haben leider auch ihre Probleme, gerade was Releaseabstände angeht. Doch das Spiel ist klasse (Bisher sind es leider nur 3-4 Spiele gewesen), da kann man sich noch sehr lange weiter reinarbeiten. Eindeutiger geschrieben ist es bisher auch und man bekommt im Zweifelsfall Kontakt zu den erfindern.
      Zu Godslayer kann ich dann auch noch ein paar Fotos machen, ein paar Modelle hab ich da schon fertig. Und dabei habe ich auch mal die Motivation mich malerisch zu verbessern. Bei maximal 10 Modellen pro Einheit und auch max. 2 mal das gleiche Modell, bringt es sehr viel mehr Spaß und macht für mich mehr Sinn mehr Zeit mit den einzelnen Modellen zu verbringen. Da gibt es dann standardmäßg die Schichttechnik.

      Also der "Plan":
      1. Orakel (1) der Halodynes bemalen.
      2. Anpassung/Weiterentwicklung des Farbkonzepts der Schattentrolle.
      3. Schattentrolle bemalen (Lighteater (1), Obsidian Nightmare (1), Longshadows (5)).
      4. Greyhorns (3) bemalen.
      5. Hügeloger (5) bemalen.
      6. Wenn released Amazonen (5), restliche Hopliten (4) und Eisenhäute (2) bemalen.

      Danach steht noch ein Besuch bei Freebooters an.
    • Das klingt nach einem richtig guten Plan! :) Da steht also noch einiges an bei dir, auf das man sich hier freuen kann.

      Godslayer hatte ich hier irgendwo im Forum auch schonmal gelesen. Also da bist du bei dem Spielsystem nicht alleine. Und auch bei Freebooters gibt es hier ein paar Spieler. Wenn du also dazu deine Sachen wieder präsentierst, findest du bestimmt interessierte Leser. ^^
      Mein Hobbythread: Indy's Schatzkammer



      Schaut auch mal im Blog vorbei: Einserpasch
    • Dann wird gleich ein bisschen was von Godslayer gezeigt.

      Natürlich eins meiner Lieblingsmodelle, die Priesterin. Daneben dann auch meine nächste Aufgabe, das Orakel. Das Bemalschema sieht man bereits an der Priesterin.
      Wie man auch sieht ist sie sehr filigran, was jedoch gerade beim Stab ein Problem darstellt, den darf man kaum berühren. Ein ähnliches Problem gibt es auch bei anderen Modellen, z.B. bei Speeren. die sind allesamt etwas biegsam.
      Megalith hat inzwischen (nach eigener Angabe) eine neue Mischung fürs Metall, die härter sein soll und manche Figuren werden noch überarbeitet. Dazu gibts auch schon WiP Bilder, von dem Metall habe ich schlichtweg noch keine neuen Modelle, als dass ich das bestätigen könnte.
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    • Dann geht es mal weiter, heute mit der Stadtstaatenfraktion der Halodynes.

      Als erstes seht ihr den Demarchon, einen Anführer, danach dann dazu passend einen Charakter, dem Syntarch. der bietet ein paar Buffs und ist ein guter Supporter, der den Nahkampf nicht scheuen muss.
      Dann ein großer Block Standardtruppen, Hopliten.

      Und zu guter letzt die Eierlegende Wollmilchsau, eine Godquesterin. Die kann als Anführer für alle 3 Unterfraktionen eingesetzt werden und sowohl zaubern, als auch Fern- und Nahkampf.

      Gerade bei den Hopliten sieht man die nähe zu 300, bzw. dass bei 300 auch schon ein paar recherchen für das optische durchgeführt wurden (von der historisch korrekten Doppelflöte beim Musiker um den Hals wusste ich z.B. vorher nichts).
      Ich denke mein Farbschema ist selbsterklärend und dass es hier meine ersten Versuche mit der neuen Blutfarbe waren dürften auch den teilweise exzessiven Einsatz erklären ;)
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    • Dann gibt es heute noch einen kleinen Nachschlag.

      Da das letzte Bild der Priesterin den Fokus nur auf den Stab gestellt hatte, gibt es nochmal eins, bei dem man etwas mehr von ihr erkennt.
      Das Orakel ist fertig geworden, dabei habe ich festgestellt, das meine Malfähigkeiten doch noch etwas eingerostet sind (auch, wenn sie nie besonders hoch waren). Aber dafür ist die Übung jetzt wieder da.

      Es hilft leider auch nicht, dass ich inzwischen auch diesen Effekt feststellen konnte, dass man auf den Fotos viel genauer erkennt, wo man nicht ganz sauber gearbeitet hat und eventuell noch einen Grat entfernen sollte.
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    • Und dann gibt es den Rest der Tempelfraktion.

      Dazu sieht man eine belebte Statue, praktisch zum Weiterleiten von Zaubern und im Nahkampf auch nicht ganz unpraktisch.
      Dazu der Zerberos, der sehr häufig zubeißen kann. Noch einen kleinen Begleiter als Hilfe für Zauberer.

      Als Schmuckstück die Söhne des Krieges. Eine Elitenahkampfeinheit. Toller Output, halten aber leider nicht besonders viel aus.
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    • (... angesehen von der Tatsache, dass sich das Entwickler-Team getrennt hat und man jetzt nur noch hoffen kann, dass die angekündigte neue Release-Welle dennoch kommt.) :dos:

      Deine Meinung (Jacen) zu den Spielmechaniken und dem Hintergrund würden mich auch interessieren.

      "Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen." - F. Nietzsche

    • Ja, ich bin auch gespannt, wie es bei Godslayer weitergeht. Aber erst einmal der Reihe nach.
      Zur Orientierung für eilige Leser: Abschnitt 1: Malen, Abschnitt 2: Godslayer - Fluff, Abschnitt 3: Godslayer - Das Spiel und Abschnitt 4: Präsentation neuer Figuren

      Mit den Malkünsten ist das so eine Sache. Ich hatte das glaube ich vorher ja schonmal angesprochen. Ich kam vor ein paar Jahren durch Warhammer zum Hobby und war sehr überrascht, dass mir einerseits das bemalen Freude macht und auch, dass ich im bemalen schnell besser wurde, als ich gedacht hatte. Ich hab dann halt ne ganze Weile gebastelt und bemalt und wurde besser. Dann setzte der Warhammereffekt ein. Dasselbe Modell (wenn auch in unterschiedlichen Posen) immer wieder zu bemalen ist ja eh nicht besonders motivierend gewesen. Aber es kam dann auch der Punkt, an dem man sehr viel länger für ein einzelnes Modell braucht, als ich wollte. Und als ich brauchen durfte, wenn ich innerhalb der nächsten Jahrzehnte fertig werden wollte. Einige Godslayer Figuren hatte ich schon eingeschoben, als ich an diesen Punkt kam.
      So passte dann alles zusammen. Ich wollte nur noch mit bemalten Figuren spielen, um mich zu motivieren, Warhammer Fantasy endete, ich hatte mich schon noch anderen Systemen umgesehen. Also konnte ich meine Hochelfen und Khemri wirklich beenden (es kommt ja nichts mehr nach). Also bemalte ich schneller und mit geringerem Anspruch (Hier ist wieder ein Vorteil von Warhammer, Einheitenblöcke sehen klasse aus und geringere Malkünste werden verschleiert).
      Da ich in diesem Sommer Warhammer fertig hatte, konnte ich also den nächsten Schritt zu Godslayer gehen. Dieser ist gerade mit dem Orakel geschehen. Es gab aber doch eine Recht lange Pause und ich musste mit etwas Enttäuschung feststellen, dass ich mal bessere Ergebnisse erzielen konnte. Aber das lässt sich ja alles wieder trainieren ;)

      Ja, wie es bei Godslayer weitergeht, bin ich auch gespannt. Leider ist ja der Gründer ausgestiegen, der die Regeln hauptsächlich geschrieben hatte. Ich will die Hoffnung aber auch noch nicht aufgeben. Zumindest die erste Welle sollte noch irgendwann mal kommen. Dafür sieht man ja genug WiP-Bilder, die sich durchaus positiv verändern. Nur den Aussagen, wann die released werden, darf man leider nicht trauen. Die stehen schlichtweg auf When it's done.
      So oder so haben mich aber auch schlichtweg die Modelle schon überzeugt gehabt, die ich bereits habe und mit der ersten Welle kann man schon ne Menge guter Spiele machen. Was ja dann auch zum nächsten Abschnitt führt. Nebenbei, die 2te Welle ist bereits in der Spieltestphase, nur wie gesagt, bis wann die fertig sind steht in dern Sternen.
      Godslayer spielt in einer mythologischen Fantasywelt. Bisher sind 6 Fraktionen erschienen. Die Halodynes sind ja recht offensichtlich als Griechen zu erkennen. Mortans sind eine römisches Imperium mit Nekromantie und "Technologie", also vergleichsweise fortschrittlich für das Setting mit mechanischen Kriegsmaschinen, keinen Steampunk oder Schießpulver. Das Wyldfolk ist keltisch angehaucht, sind dabei eher naturverbunden (allerdings auch mit einem Totenkult, sowas wie Baumkuschler gibt es nicht). Hier vielleicht mal der Einschnitt, Godslayer ist eher eine düstere Welt, kein Hochglanzfantasy. Es gibt kein wirkliches Gut und Böse und auch nicht solche "quasi" Einteilungen in Chaos und Ordnung. Maximal lassen sich die Kulturen gleichen Götterpanthenons zuordnen. Hierbei gehören, wenn ich mich recht erinnere, die Halodynes, das Wyldfolk und die Nordgaard zum gleichen Panthenon. Die Mortans sind die "Wissenschaftler", die von einem Rat aus Untoten angeführt werden. Aber erstmal zu den Nordgaard. Diese sind offensichtlich aus der nordisch-germanischen Mythologie. Es gibt Zwergenfraktionen, aber auch Wikingerartige Menschen und Oger. Hierbei ist anzumerken, dass es nicht Warhammeroger sind. Oger sind einfach wie größere, kräftigere Menschen. Menschen sind von diesen 2 "Hauptrassen" eher die geistig begabten. Sie leben ganz normal zusammen, Rassismus gibt es zwischen denen nicht (soweit ich mich erinnere). Der größte Anführer der Halodynes (die hauptsächlich Menschen sind) war auch ein Oger. Dann haben wir noch die Banebrood. Wesen die vom Urghast erfüllt sind und es anbieten. Tiermenschen und menschliche Plünderer und Kannibalen. Chaos und Gesetz des Stärkeren als natürliche Gesellschaftsordnung.
      Die Geschichte ist über mehrere Äonen erzählt, wobei die ersten nicht zwingend besonders lang umschrieben sind, aber es dauert auch bis überhaupt Menschen auftreten und die Kriege der Götter und älteren Wesen unterstützen. Es gibt bisher ein 200+ Seiten umfassendes Fluffbuch, welches seinem Namen alle Ehre macht. Die Welt ist wirklich gut ausgestaltet. Meiner Meinung nach tiefer als Warhammer, wobei es sich weniger auf Einzelhelden konzentriert und wirklich nur das Setting bereitet.
      Jetzt muss ich aber erstmal aufhören, sonst werde ich nie fertig.

      Dann geht es jetzt langsam an das eigentliche Spiel. Soweit ich das beurteilen kann ist es ein gewohnter Skirmisher, man zieht seine Einheiten abwechselnd (Wobei man bis zu eine EInheit und ein Einzelmodell aktivieren kann je Turn). Es gibt Aktionsmarker für jeden Einheit (wenn sie aus mehreren Modellen besteht machen alle Modelle das gleiche (wenn sie können). Und entsprechend Treffer und Verwundungswürfe, die direkt gegen gegnerische Verteidigung und Rüstung gehen. Dabei laufen eigentlich alle Würfe nach dem gleichen Schema ab, man muss mit 2W6 einen vorgegebenen Wert unterbieten. Also bspw. die eigene Nahkampffähigkeit + 2W6 - Verteidigung des Ziels ergibt den Trefferwurf. Manchmal gibt das noch nen W3 mehr oder man darf die besten 2 aus 3 W6 auswählen. Aber grundsätzlich läuft das so für ALLE Test. Das ist etwas, was mich sehr begeistert am System, so komplex es auch mal werden kann, man kann es immer Stück für Stück runterbrechen auf allgemeine, einfache Systeme. Sehr wichtig sind die Synergieeffekte. Jede Einheit hat verschiedene Taktiken, die sie auf sich selbst andere oder evtl. auch Gegner sprechen kann. Hopliten beispielsweise können einen Schildwall bilden, wenn sie in Basekontakt mit mind. 2 anderen sind, erhöht das ihren Rüstungswert. Es gibt Angriffsreichweiten der Waffen, was z.B. die Speere sinnvoll macht. Die Regeln sind manchmal etwas komplexer, so z.B. bei der Deckung. steht man hinter einem Gebäude ist man in Deckung, steht man aber innerhalb von 2 Zoll hinter einem Gebäude kann man garnicht getroffen werden. Allerdings machen diese Regeln (für mich) immer Sinn. Wenn man logisch überlegt, wie so eine Regel sein könnte und Sinn macht, kommt man meißtens schon von alleine drauf. Toll war bisher auch, dass ich immer wenn ich etwas nachgeschaut habe, im Glossar auch exakt der Begriff auftauchte. Man muss aber auch sagen, dass ich bisher erst 3-4 Spiele gemacht hatte. Aber wir waren uns bisher einig, dass da noch ne ganze Menge an Potential drin steckt. Das erste Mal Gelände hat auch viel dazugetan. Mit den Buffs und Synergieeffekten kann man durchaus aus einer schwachen Einheit oder einem kleinen Einzelhelden ne ganze Menge rausholen. Ebenso ist die Zugreihenfolge wichtig, ob der Gegner noch zurückschlagen kann (Aktionsmarken kann man bunkern).
      Die Kommandanten kann man ausrüsten. Jeder hat individuelle Karten, also eine fürs Schild, eine für die Waffe (Speer beim Demarchon, Schwerterpaar bei der Godquesterin), Talisman, Rüstung, etc. bei denen man aus 3-6 unterschiedlichen auswählen kann. (Maximal innerhalb einer Fraktion gibt es dann die gleiche Talismankarte für alle.)
      Für mich ist Godslayer ein sehr taktisches Spiel mit wirklich tollen, durchdachten (und vorallem bisher - und gegenüber Warhammer im besonderen - eindeutigen Regeln). Achja da solche Diskussionen bei der Weiterentwicklung von Warhammer ja auch öfter auftraten, es wird hier geschätzt, man sagt den Angriff an und muss dann gucken, ob man es in Reichweite schafft.

      Dann gibt es auch heute neue Bilder und wenn sich wirklich jemand durch den ganzen Text gearbeitet hat, dann wird aufgefallen sein, dass ich eine Fraktion noch nicht besprochen hatte. Zu den Troglodytes gibt es nämlich noch ein paar Bilder dazu.
      Troglodytes sind - wer den Namen schon kennt - Höhlenbewohner. Trollartige Kreaturen, die selten an die Sonne kommen. Groß und Rau. In Godslayer gibt es die 4 Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft und entsprechend Wesen, die schon viel länger exisiteren als die Menschen. Von Zeit zu Zeit wird eines dieser Elemente stärker und bedroht die Existenz der anderen (Stichworte Eiszeit, Weltenbrand, etc.). Daher gibt es noch ein fünftes Element, das Element das für das Gleichgewicht sorgt. Sollte also eine Element wachsen und größer werden, so wirft es einen entsprechend großen Schatten. Dieser Schatten kann das Element wieder zurückdrängen. Als Soldaten für den Schatten dienen die Trolloth, eine der Unterfraktionen der Troglodytes. Eigentlich hatte ich sie mir nur ausgesucht, da ich ein bemal- und spieltechnisches Kontrastprogramm wollte. Die Trolloth sind groß und nicht gerade zivilisiert, tragen also alte, abgewetzte Rüstungen und verrostete Waffen. Diese Trolloth könnt ihr heute sehen. Als erstes den Fleshpounder, eins der größten Modelle und definitiv eins der schwersten (Wobei man auch beim Zerberos aufpassen muss, wie man ihn auf der Base befestigt, damit er nicht umkippt). Dann der Hammerfaust. Man sieht an den beiden schon die Ausrichtung, die in viel Haudrauf geht. Dann kommt noch ein bisschen was mit Rüstung. Den Kommandanten, den Duskborn Chieftain und eine Einheit Eisenhäute.

      Sorry für mein Denglisch bei den Einheitennamen, aber die deutsche Version ist noch nicht so lange raus, da hab ich mich überwiegend an die englischen Begriffe gewöhnt.

      So, für das erste reicht das denke ich, fragt gerne nach, es gibt bei Godslayer noch wirklich viel und ich versuche mich so gut es geht an alles zu erinnern. Nur wird dieser Beitrag sonst irgendwann zu lang ;)
      Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich die Fragen wirklich beantwortet habe, aber vielleicht hilft das ja als Einstieg in eine Diskussion.
      Regeltechnisch fallen mir noch die Unterfraktionen als spannendes Thema ein, aber dazu dann beim nächsten Mal.
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    • So, dann präsentiere ich heute mal die letze Miniatur, die ich noch bemalt habe.

      Einen Lighteater der Shadowtroll Unterfraktion der Troglodytes. Shadowtrolls sind die Inkarnationen des Schattenelements in unserer Welt. An dem Bemalschema möchte ich noch etwas arbeiten, damit es wirklich etwas mehr in Richtung irreales Schattenwesen geht (ja, tolle Aufgabe bei meinen Künsten etwas nicht reales zu malen).
      Die Grundfarben sollten dabei erhalten bleiben, also lila, schwarz, grau, eventuell weiß wirklich als inneres leuchten und dann quasi wie der Feuereffekt des Phönix nach außen gehend dunkler werden, "rauchig". Soweit der Plan. Was es dann wirklich wird muss ich mal sehen.

      Noch ein regeltechnisches Wort zu den Unterfraktionen. Man ist recht frei in der Aufstellung, braucht also pro Fraktion schlichtweg einen Anführer (bei großen Spielen dann auch mehrere) und darf den Rest beliebig mit Einheiten, Monstern Charakteren füllen. Jetzt hat jede Fraktion noch drei Unterfraktionen (die Banebrood nur 2). Da gibt es die wunderschöne Regelung, dass jede Unterfraktion eine Sonderregel hat. (Rettungswurf, Heilung, Moralwerttestwiederholung, zusätzliche Bewegung, ...) Hat also eine Einheit die gleiche Unterfraktion, wie der Anführer der Truppe, so kann sie die Sonderregel nutzen. Für mich perfektes Regelschreiben, man wird motiviert Fluffarmeen aufzustellen, wird aber auch nicht benachteiligt, wenn man noch eine schnelle Kavallerie der Amazonen zu der magischen Tempelarmee dazunimmt.

      Achja, wenn jemand Interesse hat, das Regelbuch ist als pdf auf deutsch und englisch auf der Seite von Megalith Games herunterzuladen (schon lange, bevor GW das gemacht hat).
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    • Jacen schrieb:

      Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich die Fragen wirklich beantwortet habe (...)
      Meine sind auf jeden Fall beantwortet.

      Die Minis sind teilweise richtig gut bemalt (und auch sonst sehr schön). Der Malstil bei IMG_2667 & Co erinnert mich an meine ersten Ungors. :)

      "Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen." - F. Nietzsche

    • Dann gibt es auch mal wieder was neues von mir.

      Wie angekündigt die Feral Greyhorns. Und das überarbeitete Schema für die Nachtschattenfraktion.

      Eine Einheit Langschatten, ein Obsidian Nightmare und ein Lighteater.
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    • Heute gibt es dann mal meine erste Freebooter's Fate Figur:

      Die Harlequina.




      Es waren auch meine insgesamt 2ten Versuche beim Blending und Augenmalen.

      Das Augenmalen habe ich vor 4 Jahren bei meiner ersten Figur einmal versucht und dann auf später verschoben. Da es jetzt um Einzelmodelle geht, musste ich mich mal wieder dransetzen. Hat lange gedauert mit vielen Ausbesserungsschritten (Vorallem, da ich es geschafft hatte eine erste Version fertigzustellen, in der die Pupillen weiß und der Rest schwarz war. Das sah immer komisch aus, brauchte aber echt lange, bis ich gemerkt hatte, was der Fehler war. Vielleicht sollte ich so spät nicht mehr malen.)

      Das Blending ist sehr interessant und wird noch lange viel Übung brauchen. Ich bin fürs erste aber soweit zufrieden um es weiter einzusetzen und zu testen. Wobei Ganz klare Unterschiede zwischen den Farben aufgefallen sind, manche lassen sich sehr viel angenehmer ineinander überführen.
      Interessanterweise finde ich das Orange auf dem rechten Bein am besten gelungen und das war die erste Stelle an der ich es ausprobiert habe.
      Alles in allem eine Technik, die sehr viel Zeit braucht. Ein neues Gefühl ist es, wenn man schnell arbeiten muss, damit man die Farben ineinander überführen kann, bevor sie trocknen und zuviel Wasser ist auch wieder nicht gut. Wie gesagt viel Zeit und Übung. Aber sie sollte es Wert sein.

      Die Farbgebung ist auch interessant, auf jeden Fall wollte ich Schwarz/Rot für die Mäntel der Bruderschaft, aber gerade die Harlequins sollten etwas bunter werden. Das ist mir - denke ich - auch geglückt, ich bin mir nur noch nicht sicher, ob es vielleicht zu bunt geworden ist. Für Freebooter's Fate sollte das aber in Ordnung sein.

      Und die Fotos sind - in Bezug auf Malungenauigkeiten - mal wieder zu detailliert, im Gegenzug dafür was das Licht und die Farbe angeht wieder nicht so toll. Die Blendings sind manchmal doch noch etwas stärker.
    • Dann gibt es heute mal die letzte Einheit die mir für Godslayer noch fehlte:

      Die Amazon Riders. Leichte Kavallerie.



      Und dann habe ich mal ein bisschen in fremden Gebiet gewildert.

      Die Storm of Sigmar Box klang Preis-Leistungsmäßig mal als nette kleine Variante um sich Age of Sigmar anzuschauen. Und im Zweifel kann man die Chaosleute immer noch für die Chaoskrieger nutzen, wenn ich mal die Armee anfangen sollte.
      Und ich finde die Box echt gut. Ein netter Einstieg und man bekommt schön was dafür. Die Spiele/Szenarien sind eindeutig Bier- & Bretzel-Spiele. Das meine ich nicht schlecht, nur für kürzere Zwischendurchspiele habe ich schon andere Systeme. Kann man aber durchaus mal spielen.
      EIne Frage an Leute, die mit Age of Sigmar schon Erfahrungen haben:
      Sind in den anderen Packungen auch die Warscrolls als echte (und wertige) Pappzettel dabei oder nur via Internet/beiliegendem Buch? Sowas sind die kleinen Details, die ich mag.
      Und damit es auch was zum anschauen gibt. Ich habe mal eine ganze Weile mit den Stormcasts herumgeschaut, was man denn aus denen machen könnte. Und so kam ich letzten Endes auf diese Version:



      Es ist quasi Farbvariante 2.2, die es endlich geschafft hat, mich zufriedenzustellen. Und sie gefallen mir durchaus. Wobei die Liberators das Ziel: Stormtrooper noch am besten getroffen haben. Auch der Glanzlack (leider nicht so gut zu sehen) wirkt tatsächlich gut in die Richtung.
      Die Testminis haben durch übermalen mal wieder einige Details verloren und für eine Armee wird das echt viel, denn ich musste mal wieder feststellen, was ich bereits wusste:
      Weiß ist ein **%$*'!
    • Tolles Thema hier, bin erst jetzt drüber gestolpert...!
      Speziell der Beitrag vom 13. Januar gefällt mir, danke für die Mühe...Und die Modelle sehen auch stark aus!
      Weiter so bitte...
      :]
      Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

      8)