Braucht man Hausregeln für 40k oder Eldar auf der Siegerstraße aber der Codex ist ja nicht OP

  • Da ja immer wieder bestritten wird, dass der Eldarcodex OP ist hier mal ein kleiner Beitrag zum Thema was man für Unfug stellen kann und wieviel Spaß 40k dann wohl noch macht wenn man nicht die Bienchen und Blümchenlisten stellt sondern halt Pfui-Eckel-Listen


    http://www.belloflostsouls.net…the-unbeatable-lists.html


    ich würde wohl gegen die eine Liste direkt den Handshake anbieten und GG geben bevor ich meine Zeit verschwende und es mit Frust ausspiele, dazu bin ich eh übergegangen mitlerweile da ich lieber 2-3 Spiele an einem Sonntag mache wo ich nach Runde 3 das Handtuch werfe bei einem Spiel als das ich nur 1 oder 2 hinbekomme und 2+ Runden aber nur "Reste-schubse" ohne WIN-Option, auf ein Remis was eh zumeist unwahrscheinlich ist spiele ich fast nur im Schach.


    Da GW kein Codex-Balancing betreibt würde mich interessieren welche Hausregeln ihr so verwendet oder ob überhaupt? Ich habe derzeit noch 2 Spielrunden (ehemals 3) die es unterschiedlich regeln aber unterm Strich viele Spieler immer noch unglücklich sind. Da leider viele eine 2te oder 3te Armee im Schrank haben hatten wir neulich auch den Fall das an einem Sonntag 7 Spieler da waren aber genau 2 unterschiedliche Völker vertreten waren (Eigentlich 8 Spieler und 3 Armeen aber ich hab die Koffer im Auto gelassen und mich aufs zuschauen verlegt da meine Win-Ratio mit Mono-Black-Templarn schon schlecht genug ist mitlerweile.

  • Für mich ließt sich das so, als hättest du einmal zu oft gegen die Eldar verloren und wünschst dir nun Hausregeln, um deren Codex zu "verschlechtern". Aber du sagst ja selber, dass das keine gewöhnlichen Eldar Listen sind, sondern knallharte Turnierlisten, welche nicht auf Spielspaß sondern auf maximale Winrate ausgelegt sind.


    Wenn du häufig nach der 2ten Rund das Handtuch schmeißt, dann würde ich mich doch erstmal fragen, warum das so ist. Wenn knallharte Turnierlisten dich frusten, dann würde ich an deiner Stelle einfach Freundschaftsspiele zocken. Du scheinst ja eine geeignete Spielerunde zu haben und ich bin mir sicher, wenn du da sagst "Hey, ich will am Wochenende mal X Punkte Bier & Brezel-Liste spielen, wer hat Bock?", wirst du sicher Leute finden, die dazu auch Lust haben.


    Beides, fürchte ich, geht nicht. Entweder auf Turnieren/mit Turnierlisten spielen und den maximalen Cheese abkönnen oder Freundschaftsspiele mit "normalen" Listen spielen, welche weniger Frustpotential bieten.


    Hausregeln sind auch eigentlich nicht dazu da, das Balancing zwischen den Armeen zu verändern sondern Kleinigkeiten am Spiel anzupassen. Also das Bikes z.B. keine Stockwerke erklimmen können etc.

  • MoGuy


    1) Nach Runde 3 bitte nicht 2 ;) 3 Beschussrunden steh ich noch moralisch durch & und wie geschrieben ist es erst JETZT so - früher war es nicht der Fall. Weswegen auch Oldhammer bzw. Old-40k derzeit aktiv bei uns diskutiert wird mit den Codize der 4/5ten Edition.


    2) Was ist denn für dich eine "normale" Liste da gehen halt die Meinungen schwer auseinander - wenn ich Eldar als Jetbikearmee spielen will und Waprspiders cool finde was dann ? Wo fängt "Turnier" an und wo hört "normale Bier & Bretzelliste" auf ? Da setzen bei uns die Hausregeln an & die beschneiden nicht nur Eldar sondern auch unsichtbare Grav-Centurions usw. was gegen die Seele des Spiels halt geht. Das können wir aber gerne per PM machen hier geht es um Hausregeln also OB und WAS ihr nutzt ??

  • Zitat

    früher war es nicht der Fall.

    Stimmt. Früher konnte man wegen ner 2/9er oder ner BA-Rhino-Spam oder ner Khorne-Jack-in-the-Box-Liste oder der "lustigen" "Slaanesh-mit 6W6 wenigstens eine 3 und du hast verloren"-Liste direkt in Runde eins einpacken, weil man tatsächlich nix dagegen tun konnte. :rolleyes: Das sieht heute zum Glück anders aus.
    Das witzige ist an solchen Cheese-Listen...wer hat bitte 45 Warpspiders? Und dazu den Rest an Sachen? Leute, die solche Arten von Armeen besitzen, da kenne ich ne Hand voll. Die finden nie Spieler, weil die von sich aus keine besonders netten Charaktere haben. :O Da winken die meisten bereits dankend ab, wenn so jemand an den Spieltisch tritt.


    Und wenn man sich doch breitschlagen läßt und so jemandem dann für die Punkte nen Aquila-Strongpoint-Bunker und ne Bastion hinstellt und seine Truppen da rein packt und die D-Cannons mit paar billigen Kapselangriffen neutralisiert, heulen sie furchtbar, weil ihre Cheese-Liste plötzlich absolut Null wert ist. :rolleyes: :tongue: Das war dann meist auch schon das letzte Mal, dass die gegen einen spielen wollten, wenn man ihnen zeigt, dass sie nicht die einzigen sind, die dieses Cheese-Spiel nicht nur beherrschen, sondern darin auch noch deutlich besser sind. Und besonders befriedigend ist es, wenn dann die eigenen Truppen auch noch schön bemalt sind, anstelle der in solchen Fällen üblichen grausigen auf E-Bucht zusammenklabüserten Armeen, wo die Figuren mit viel Glück wenigstens schlecht grundiert sind.


    Aber den Göttern sei Dank, kommen solche Leute eh bestenfalls alle Nase lang vor. Selbst auf Turnieren trifft man die eher selten. In über 20 Jahren hab ich vielleicht ein halbes Dutzend oder paar mehr solcher Spiele absolviert, meist genau mit der Intention, diesen Leuten ihre Grenzen aufzuzeigen (weil solche "netten" Typen sich meist irgend welche Newbies als Opfer suchen...da geh ich dann mit Freude dazwischen). Und bisher hat sich immer gezeigt, dass solche Leute zwar derartige Listen basteln können, aber nicht damit umgehen.


    Für sowas braucht man keine Hausregeln, finde ich. ^^ Es reicht völlig, seine Pappenheimer zu kennen.




    Haben wir Hausregeln bei uns? Jap. Bei uns ist die erste Hausregel; bring genug Keckse mit.


    Die Regel ist nötig, weil einer unserer Spieler in der Zeit, wo du einen Kecks gegessen hast, bereits die erste Packung vernichtet hat. :O Vor Spielbegin werden da im Regelfall bereits zwei Packungen als Verluste entfernt.


    Die zweite Hausregel lautet; besonders große Gebäude zählen als zwei oder gar drei Geländeauswahlen bei der Aufstellung.


    Die Regel ist nötig, weil wir teils recht große Ruinen als Geländestücke haben.


    Ansonsten? Wozu groß Hausregeln. ^^


    Unausgeglichene Spiele kommen vor, aber das liegt dann am eigenen Unvermögen, ne passende Liste gebastelt zu haben. Und es kommt so selten vor, dass uns das nicht groß interessiert. Bei uns ist es Usus, dann einfach das beste draus zu machen und dem anderen ne möglichst spaßige Partie zu liefern.


    Dass GW kein Codex-Balancing betreiben würde, konnte von uns noch keiner feststellen.


    Aber hin und wieder experimentieren wir der Gaudi halber durchaus mit Hausregeln. Oder wir machen Kampagnen, wo es deutlich mehr zusätzliche Regeln geben kann. Die dann aber eher mit Kampagnen-Balancing zu tun haben.

  • Wir benutzen zwar (noch) keine Hausregeln, doch kann ich deinen Frust sehr gut nachvollziehen. Ich bin selber Eldarspieler und weiß deshalb sehr gut zu was sie fähig sind (letzte Woche ne Decurion in Runde 4 ausgelöscht gehabt, nur ca. 400P verloren). Normalerweise spiele ich keine Formationen, doch in diesen Spiel wurde ich von jemanden "gezwungen" mal welche einzupacken und der Unterschied zu einer Armee ohne Formationen war ENORM.


    Das ist auch der erste Punkt wo ich bei euch ansetzen würde. Formationen verbieten! Eine weitere Sache wären noch kleine Beschränkungen für Unsichtbarkeit usw. (man könnte sich da bei den ITC-Regeln bedienen). MMn sind die Formationen aber wirklich das Schlimmste fürs balancing, vor allem wenn man Tyraniden oder CSM spielt, die garkeine besitzen (oder Ork-Formationen). Ansonsten könnte man noch die "OP-Einheiten" der einzelnen Codices ein wenig stutzen, wenn man manche Punktkosten mal vergleicht kommen da echt lächerliche Dinge bei raus.


    Die Problematik mit wo endet das Eine und wo fängt das Andere an ist wirklich schwer zu lösen und auch ich habe dafür keine Lösung, ganz davon abgesehen das es Leute gibt, die immer hart spielen, egal ob Turnier oder nicht, weil sie der Meinung sind: "Man hat gute Optionen, also warum was schwächeres spielen?" Und gegen solche Armeen dann mit einer spaßigen Liste spielen, eventuell sogar noch mit Fluff (also meistens richtig kacke, bis auf Ravening), macht auf dauer wirklich keinen Spaß.

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

    • Offizieller Beitrag

    Ob man die Armee oder gar die Liste des Gegners vorher kennt oder gar erst 5 Minuten vor dem Spiel zu Gesicht bekommt oder überhaupt nicht, sind genau genommen doch auch hausgeregelte Angelegenheiten, oder nicht? (Und die können schon viel ausmachen.)

    Wenn ich nicht weiß, dass der Andere eine Ekelliste im Gepäck hat, kann ich doch wohl kaum reagieren. (Es sei denn ich spiele an einem Ort, an dem ich diverse Listen und all meine Modelle vorrätig habe... Aber wie oft kommt das vor?)

  • @ Merrhok


    Ich verstehe es nicht was es mir bringt wenn wir beide die Listen 1 Tag vor dem Spiel austauschen - ich weiß halt 1 Tag vorher wie das Spiel wohl endet und nicht erst wenn ich an der Platte stehe und sehe was der Gegner so anschleppt. Reagieren kann ich ja nicht meine Liste ist ja auch schon geschrieben ? Selbst wenn ich weiß es kommen Eckel-Eldar ohne zu wissen was er stellt macht es meine Liste ja nicht besser, ich muß ja weiterhin meinen Codex nutzen wenn man Eldar vs. CSM z.B. ausgemacht hat, oder was meinst du ?


    @ALL


    Die SIEGERLISTE kostet bei GW direkt bestellt ca. 590,- Euro denke wenn man gebrauchtes kauft und/oder Webshops dann liegt man da noch mal FETT drunter & wenn ich mir anschaue wieviele Punkte hier viele daheim rumstehen haben denke ich sind die meisten Spieler selbst hier im Forum sicher deutlich mehr an GW losgeworden so ne Liste zu kaufen ist also wohl das geringere Übel.


    DickerOrk


    jupp die Formationsproblematik sehen wir auch zumal bei gewissen Punkten manche Völker eben keine haben da einfach zuviel gestellt werden müßte für die dann oft auch noch schwachen Boni. Eine weitere Kiste sind bei uns Allies damit ist auch zuviel Schindluder machbar (leider) - wir überlegen derzeit die Allies dann zuzulassen aber es wie eine getrennte Armee zu sehen wo keine Chars angliedern und Psyker auf die auch keine Psi wirken können usw dazu kommt das wenn z.B. Blood Angels und IMPS Allies sind immer eine Fraktion komplett bewegt wird und dann die Andere (dito in der Schussphase usw). aber da sind wir noch nicht einig

  • Was passiert denn wenn du das Thema in der Runde mit dem entsprechenden Spieler ansprichst?


    Weil meistens ist das doch der erste und einfachste Weg.


    Nur angenommen, ihr habt nie darüber gesprochen: Wenn du dann auf einmal mit ein paar Hausregeln um die Kurve kommst, wird er sich unfair behandelt fühlen.


    Wenn er aber sagt, dass er immer schon diese Cheese Liste spielen wollte, dann trefft euch halt zu malen, dann wird auch ein neues Regelset diese Differenz nicht beilegen.


    sam, ich mag deinen Ethusiasmus für GW :) man merkt du hattest wirklich Spaß an deiner damaligen Position, aber Balancing und GW ist für Außenstehende ein klarer Fall ;) Es scheint die Eldar sind die Skaven der 8ten ED des 40k Universums.

    • Offizieller Beitrag

    keckse: Wenn das nicht hilft, dann rate ich zu Folgendem:


    Jegliche Vermittlung und der Austausch von Listen läuft über einen (guten, alten) GM (Game Master). Quasi Jemand dem man mitteilt, mit welcher Armee man anzutreten gedenkt und in welcher Punktegröße. Dem Game Master werden also die Listen vorgelegt. Wenn Dieser dann ein klares Ungleichgeweicht feststellen kann, hat er umfangreiche Möglichkeiten zu reagieren (Denn seine Hauptaufgabe ist es, das Spiel zu einem guten, ausgeglichenen und unvergesslichen Erlebnis für Alle zu machen. Das bedarf ein wenig Vorbereitung.):


    a) Er kann entweder den einen Spieler ansprechen, um seine Liste "herunterzuschrauben" (wenn er das angesichts des Gegners, dessen Möglichkeiten und dessen Liste für die sinnvollste Lösung hält) oder aber...
    b) Er kann den anderen Spieler ansprechen, um seine Liste "hochzuschrauben" (wenn die Möglichkeiten von Modellbestand und Codex dies zulassen).


    Daraufhin werden Zweite-Wahl-Listen eingereicht. Der erfahrene GM erkennt nun, ob ein halbwegiges Gleichgewicht herrscht. Wenn ja, ist alles gut und er informiert die Spieler, dass sie so antreten können. Wenn nicht, hat er die Möglichkeit kleine "Überraschungen" vorzubereiten. (z.B. ein paar wenige, aber fluffige und gleichgewichtsverschiebende, Einheiten einer dritten Fraktion unter leitung des GM oder eines weiteren Spielers. Ohne Vorankündigung, versteht sich! Oder aber Gelände- bzw. Szenarien-Effekte zum Vorteil des benachteiligten Spielers bzw. solcherlei Nachteile für den bevorteilten Spieler. etc. pp. Eben Dinge, von denen die Spieler im Vorfeld nichts wissen, aber mit denen der GM das Spiel steuern, und bei Bedarf auch wieder gegensteuern, kann.)


    Somit können Spiele ausgetragen werden, ohne im Vorfeld zu viele Informationen zwischen den Kontrahenten auszutauschen. Zudem können OP-Listen Ersteller äußerst gut moderiert (und erzogen) werden. Der Spielspaß für alle Beteiligten hat Hauptpriorität und gute GMs werden immer wieder gebeten werden dieses Amtes zu walten. (Wenn man's richtig macht, hat der GM auch seinen Spaß!)


    Dabei gilt vor Allem die Regel Nr. 1 in moderierten Spielen:


    Zitat

    "Der GM hat immer recht (selbst wenn seine Entscheidung geltenden, dokumentierten Spielregeln widersprechen sollte)."

    - GamesWorkshop 1987


    Das wäre meine Empfehlung.


    Sie garantiert Spielspaß und die Möglichkeit jederzeit adäquat reagieren zu können. Der GM sollte natürlich flufffest, regelsicher, diplomatisch und unparteilich sein. :)

  • Was auch ne schöne Maßnahme ist ist Listen tauschen. Der eine spielt die Armee des anderen. Zu zeigen wie wenig Spaß es machen kann von der Platte gefegt zu werden ist manchmal ein Augenöffner.

    You have ruled this Galaxy for ten thousand years.
    Yet have little of account, to show for your efforts.
    Order. Unity. Obediance.
    We taught the Galaxy these Things.

    And shall do so again.
    XV XII XIV VI XII I

    • Offizieller Beitrag

    Was auch ne schöne Maßnahme ist ist Listen tauschen. Der eine spielt die Armee des anderen. Zu zeigen wie wenig Spaß es machen kann von der Platte gefegt zu werden ist manchmal ein Augenöffner.

    Absolut! Auch da gab es eine ganz ähnlich klingende Empfehlung seitens GW (ebenfalls 1987) für kurzfristige Spiele, wenn kein GM zur Verfügung steht und evetuelle Zweifel daran bestehen, wie ausgeglichen das Spiel werden könnte.


    Der O-Ton dazu war in etwa:

    Zitat

    "If you have no problem exchanging command over your army with your opponent shortly before the game starts, then most likely you have created a good army list."


    Wenn daran dann noch Zweifel bestehen, muss man eben die Probe auf's Exempel machen. :winki: (Role a die!)

  • @ Brujah01


    das Thema "Hausregeln" wird bei uns immer nur in der Runde diskutiert, bislang ohne Konsens der die derzeitige Thematik gelöst hat. Wie geschrieben haben die meisten 2+ Armeen im Schrank und dann werden eben nur noch die "guten" Völker eingepackt oder ausgeliehen .... das letzte Mal (s.o.) waren es Eldar und Tau die vertreten waren ... Hausregeln sind bei uns immer Gruppenentscheid wenn Konsens herrscht & sonst eben nicht (keiner kocht seine Suppe alleine, beispiel für Hausregel man würfelt mit Würfelbecher und der wird geschüttelt und nicht die Würfel da reingelegt (ja auch so was gibt es...)) - was halt aufstößt am derzeitigen Spiel ohne greifende HR ist die Tatsache das manche Armeen in die Vitrine bleiben und so die Spielkultur leidet.


    Wir haben u.A. einen Spielder dabei der seit Jahren seine Eldar nach Windriderstyle spielt & nur kleine Spiele bis 1500 Punkte maximal macht, und das nicht ändern will (was ich auch verstehe) - nur kotzt es halt an gegen so was ran zu müssen zumal er genügend "Witze" in der Vitrine hat um auch mal was anderes zu stellen aber man halt mit dem Schlimmsten rechnen muß (was bei Eldar hat zig Gesichter hat...)


    Merrhok,


    a1) GM wird keiner machen wollen (wenn man Zeit hat will man zocken nicht zuschauen da Zeit bei vielen "rare" ist) & der GM-Posten undankbar sein wird mit Sicherheit (einer fühlt sich immer auf den Schlips getreten)
    a2) ein "hochschrauben" setzt voraus das die Liste des Gegners bekannt wird also Antilistenbau ein einfaches "du stell mal härter" bringt ja nicht weiter & Antilisten sind ... & wie du schon sagst "wenn es der Codex zuläst.."


    b) wir spielen x vs x Punkte da kommt kein GM mit quasie "Zusatzpunkten um die Ecke man könnte ja gleich sagen Eldar 2000 aber CSM komme dann mit 2500 Punkte wobei mir so was wiederstehen würde (i know das Tiermenschen das nach Combat(?) ja auch hatten mit +10% oder so was. Der Vorschlag mit Zusatzpunkten war bei uns ganz kurz im Gespräch aber dann kommen dabei nur Exoten dabei raus wie "sinnvolle" 2000 und weitere X Punkte die nur "nerven"

  • Alles klar. Ja dann kann ich das gut nachvollziehen. Ich glaub du hast etwas den Eindruck vermittelt, knatschig zu sein. Dabei ist das ja eher ein Gruppenproblem und du bist nur derjenige der sich grad nach weiteren Meinungen umschaut.

  • Eher ein derzeitiges Systemproblem denke ich ;) Da die Lösung ja nicht sein kann das nur Eldar vs Eldar spielt oder man gar nicht spielt ist halt die Frage was kann man tun

    • Offizieller Beitrag

    Man muss dafür gemacht sein den GM zu geben, das steht fest. Wenn das bei Euch in der Runde Keiner kann, ist's bitter. :(


    Ich für meinen Teil würde den Posten jederzeit übernehmen. (Weit lieber als einem unausgewogenen Spiel beizuwohnen, bei dem beide keinen echten Nervenkitzel bzw. Spaß haben.)


    Und wie gesagt, der GM kann jederzeit so viel außer der Reihe machen (inklusive z.B. selbst eine kleine dritte Partei ins Feld zu führen)... er muss sich keinesfalls langweilen. :winki:

  • Zitat

    er muss sich keinesfalls langweilen. winki.png

    Merrhok, das ist genau die Art von Aussage, die bei manchen Spielern Angstschweißausbrüche verursacht... :D Aber ich stimme dir 100% zu, ein guter GM muss vieles...aber sich langweilen gehört eindeutig nicht dazu. :tongue:


    Zitat

    sam, ich mag deinen Ethusiasmus für GW :) man merkt du hattest wirklich Spaß an deiner damaligen Position, aber Balancing und GW ist für Außenstehende ein klarer Fall ;) Es scheint die Eldar sind die Skaven der 8ten ED des 40k Universums.

    Für GW hab ich nicht das geringste übrig. Für ihre Spiele und Figuren allerdings schon. ^^


    Balancing und GW ist für sehr viele ein klarer Fall, da hast du recht. Allerdings habe ich zu dem strategischen und taktischen Verständnis der meisten, die sich diesbezüglich äußern auch eine sehr klare Meinung. ;) Das liegt wohl zu einem guten Teil daran, dass mich Leute, die "Sieger-Listen" wie die von keckse dargestellte, besonders gut/stark finden, noch nie auch nur annähernd in Schwierigkeiten gebracht haben. Und würden die Leute tiefer drüber nachdenken, hätten sie meiner Meinung nach ebenfalls weniger Probleme damit. Aber das ist und wird immer eine Streit-, weil Betrachtungsfrage bleiben, fürchte ich. Manche kann man überzeugen, andere nicht. Liegt oft am jeweiligen Umfeld und der gemachten Erfahrungen. Würde mich jeden Tag ne Eldarliste schlagen, würde ich evtl. auch anders denken. Aber tut sie halt nicht. :O


    Wir haben viel Spaß in unserer Gruppe, das ist unbestritten. Aber daraus sollte man nicht den trügerischen Schluß ziehen, bei uns würde nicht auch mit harten Bandagen gespielt. Eher das Gegenteil ist der Fall (zwei aus unserer Gruppe sind ganz klar Sieg-orientierte Spieler und meiner einer war ja ne Weile sogar Turniermäßig aktiv und erfolgreich...also wir wissen schon, wie man "hart" spielt ^^). Nur würde bei uns keiner besagte Eldarlisten (also die von Bols) als besonders stark empfinden. Weil die zwar auf dem Papier hart wirken (und ja, da wirkt sie sehr hart), aber viel zu viele Schwachstellen besitzen, welche ganz "normale" Listen die wir regelmäßig spielen ausnutzen könnten. Schon eine einzige Bastion für 75P macht einen Gutteil beider Listen nahezu wertlos und wirft das gesamte Konzept durcheinander. Und du kannst drauf wetten, eine Bastion ist etwas, das bei uns häufig die Tischplatte sieht. Unser "Meta" ist einfach so gestrickt, dass viele "allgemein anerkannte Tatsachen" in unserer Gruppe nicht die geringste Gültigkeit haben.


    Auch sind Eldar nicht die Skaven der 8. Edi 40K. Nicht in meinen Augen. Ich kann dir für selbst schwächste Völker (also angeblich schwache, laut Netz-Konsens...für mich gibt es das nicht) Listen schreiben, welche Fähigkeiten und Feuerkraft obiger Eldarlisten meilenweit in den Schatten stellen. Listen, wo ich mir zutraue, im ersten Spielzug locker 40-60% obiger Listen vom Feld zu pusten. Ohne ins Schwitzen zu geraten. Dazu muss man lediglich über die Codices hinaus schauen.
    Einer der Gründe, warum bei uns Eldar als hart, aber eben nur als hart und nicht mehr gelten, ist die Akzeptanz aller Regeln und Erweiterungen. Forge World liefert zB. Unmengen an Dingen, da sieht Eldar-Scatterspam plötzlich ziemlich harmlos aus.^^


    Aber auch das ist nicht das Problem. Aus dem selben Grund, warum solche Extremlisten keines sind. Ich kann die Anzahl Spieler, die bereit sind, über 500,- Euro dafür auszugeben, eine Armee die sie im Leben einmal spielen werden und die ansonsten pottlangweilig ist (und 45 Warpspinnen plus Scatterbikes als Armee ist genau das), an einer Hand abzählen, wenn es ne Tau-Hand ist, der 50% der Finger fehlen.
    Die Chancen für mich, je auf diese Armee zu treffen sind Null.
    Und so ähnlich hoch sind die Chancen für 99,999% aller Spieler, da würde ich mich trauen drauf zu wetten.
    Weil die meisten Spieler irgendwo Hobbyisten sind.


    So ne "harte" Liste kann im Grunde jeder mit rudimentärem Mathematikverständnis und nem Online-Codex in 5-10 Minuten zusammenklicken. Ohne Online-Codex wohl in 30-60 Minuten. Sie auf dem Feld dann auch sinnvoll einzusetzen steht auf nem gänzlich anderen Blatt. Schon da würden die meisten scheitern (wäre es anders, würde man auf Turnieren nur noch diese Listen sehen). Aber dazu kommt, dass sich als Hobbyist es meistens überhaupt nicht lohnt, eine über 500,-€-Armee mit ganzen 3-4 Codexeinträgen aufzubauen, mit der weder er Freude hätte, noch er lange Freunde hätte. Wie gesagt, ich kenne sogar Leute, die sowas tun würden. Aber ich kenne tausende Spieler und es sind genau 2 darunter. Und gegen die spielt keiner, weil sie, gelinde gesagt, ihren Mangel an Sozialkompetenz gut erkennbar vor sich hertragen. (wem das zu hochgestochen ist...es sind solche Arschl...rektale Auslaßventile, dass es der Sau graust...sorry dafür :O ) Allen anderen wäre das schlicht zu blöd, ihre Zeit und ihr Geld mit so etwas langweiligem zu verschwenden. Egal wie sehr sie Jetbikes und Warpspinnen lieben.



    Gruppen wie die von keckse haben meiner Meinung nach eindeutig ein Problem und das sind sie selber, nicht GW oder dessen Systeme. Man muss sich nur allein die Lösungsvorschläge von Merrhok ansehen und dann schauen, welche Antwort er bekommen hat.
    Ich finde sowas zugegebenermaßen traurig.


    Das Spiel und das Hobby an sich bieten so viel. Ich tue mir zugegebenermaßen immer unglaublich schwer, zu akzeptieren, dass sich manche da so hart tun, Spaß aus der Sache zu ziehen. Von "es verstehen" gar nicht erst zu reden...es ist für mich tatsächlich bislang absolut unverständlich. Schlicht, weil mir die Lösungen so offensichtlich erscheinen.


    Ganz schönes Dilemma, wenn man näher drüber nachdenkt. :O

    • Offizieller Beitrag

    (...) Und würden die Leute tiefer drüber nachdenken, hätten sie meiner Meinung nach ebenfalls weniger Probleme damit. Aber das ist und wird immer eine Streit-, weil Betrachtungsfrage bleiben, fürchte ich.

    Naja, nicht Jeder hat an sich selbst den Anspruch Sieger-Listen-Gegnern zu zeigen wo der Hammer hängt. Mag ja sein, dass es um ein Kriegsspiel geht, aber Auge um Auge ist eine rein lebensphilosophische Grundeinstellung.


    Ich zum Beispiel gehöre zu der Fraktion, die nicht mit gleichen Mitteln zurückschlägt (oder zumindest so gut versucht dies zu leben wie es nur geht... Jeder scheitert mal an den eigenen Ansprüchen). Natürlich habe ich deshalb Verständnis für Leute, die es anders sehen und handhaben. Aber ich spiele dennoch lieber mit Menschen, mit einer Sensibilisierung, welche Meiner nahe kommt. Es ist einfach unkomplizierter. Wenn man so flexibel ist wie Du, braucht man natürlich keinen GM. Aber das trifft eben auch nicht auf jeden Spieler zu. Der GM ist immernoch das potentiell beste Balancing System am Markt. :winki: Denn es kann mit jeder Art Spieler und Situation umgehen. Individuell, zeitnah, flexibel, spaßorientiert.

  • Sam hat meine Meinung zwar schon ganz gut vertreten, aber ich will mich auch nochmal zu Wort melden:


    Zitat

    vor allem wenn man Tyraniden oder CSM spielt, die garkeine besitzen

    Ähm, bitte wie?


    Die Tyraniden haben folgende Formationen:


    • Hive Vanguard
    • Lictor Forest Brood
    • Manufactorum Genestealers
    • Deathleaper's Assassin Brood
    • Broodlord's Hunting Pack
    • Gargoyle Bio-Bombs
    • Endless Swarm
    • Incubator Node
    • Synaptic Swarm
    • Skyblight Swarm
    • Living Artillery Node
    • Bioblast Node
    • Wrecker Node
    • Tyrant Node
    • Subterranean Swarm
    • Living Tide


    Plus haufenweise weitere Formationen für Apocalpyse!


    Es gibt natürlich immer Listen, welche auf dem Papier sehr stark rüberkommen, aber auch für die gibt es immer ein passendes Werkzeug. Zumal auch unabhängig von jeder Armee immer Strategien und Taktiken verfolgbar sind, wie z.B. die Objektmarker zuzustellen, gefährliche Einheiten im Nahkampf zu binden, den Gegner mit zu vielen Problemeinheiten zu konfrontieren, sodass er nicht effektiv schießen kann usw.

  • Naja, nicht Jeder hat an sich selbst den Anspruch Sieger-Listen-Gegnern zu zeigen wo der Hammer hängt. Mag ja sein, dass es um ein Kriegsspiel geht, aber Auge um Auge ist eine rein lebensphilosophische Grundeinstellung.


    Ich zum Beispiel gehöre zu der Fraktion, die nicht mit gleichen Mitteln zurückschlägt (oder zumindest so gut versucht dies zu leben wie es nur geht... Jeder scheitert mal an den eigenen Ansprüchen). Natürlich habe ich deshalb Verständnis für Leute, die es anders sehen und handhaben. Aber ich spiele dennoch lieber mit Menschen, mit einer Sensibilisierung, welche Meiner nahe kommt. Es ist einfach unkomplizierter. Wenn man so flexibel ist wie Du, braucht man natürlich keinen GM. Aber das trifft eben auch nicht auf jeden Spieler zu. Der GM ist immernoch das potentiell beste Balancing System am Markt. :winki: Denn es kann mit jeder Art Spieler und Situation umgehen. Individuell, zeitnah, flexibel, spaßorientiert.

    Mit gleichen Mitteln zurückschlagen macht meist keinen Sinn, weil kein Lerneffekt eintritt. Da würde ich dir fast immer zustimmen. Aber manchmal geht es nicht anders, weil du anders nicht weiter kommst. Und wenn du in der Verantwortung steckst, zB. als Ladenleiter, der den Hausfrieden hüten muss (weil sonst der eine Idiot alle Kunden vertreibt...nicht dass hier wer auf die Idee kommt, bei GW würde man das aus reiner Selbstlosigkeit machen ;) ... :tongue: ), mei...dann ist das halt so. Sollte allerdings nach Möglichkeit das letzte Mittel sein und bleiben.


    Persönlich suche ich mir auch entweder Leute, die mit mir spielen wollen, nicht gegen mich, oder erziehe sie mir passend :D ...was natürlich nur mit Leuten geht, die dafür eh schon empfänglich sind. Wenn man da als Vorbild handelt, ziehen die früher oder später mit. Und mit den meisten kann man einfach reden. Ist ja immer noch ein kommunikatives Spiel. ^^ Und klar, Leute wie ich brauchen keinen GM. Aber nur, weil man etwas nicht braucht, ist es ja nicht verkehrt, es trotzdem zu nutzen. Ich bin der festen Überzeugung, mehr Spaß schadet nicht. :D


    Drum sollten Hausregeln auch vordergründig dem Spaß dienen. Und da habe ich eines ganz deutlich gemerkt in der Vergangenheit...Beschränkungen bewirken das Gegenteil. Reglementierte Beschränkungen (anders als selbst auferlegte) fördern Unmut und Unzufriedenheit mehr, als dass sie Spaß und Freude fördern, weil sie angebliche Ungleichgewichte abmildern.
    Zielführender sind da solche Hausregeln, die bestimmte Vorgehensweisen belohnen, welche ein besseres Gleichgewicht herstellen.
    Wenn jemand verzichten muss, hat das immer nen unangenehmen Nachgeschmack. Wenn jemand dagen belohnt wird, will der andere das auch eher haben...und darüber finde ich läßt sich erheblich besser arbeiten.


    Zumal die meisten von Balancing selber gar nicht genug Ahnung haben, um Beschränkungen sinnvoll umsetzen zu können. Wenn man über Hausregeln diesbezüglich nachdenkt, schadet es mMn nicht, das zu berücksichtigen.

  • Ich glaub ich versteh was du meinst, aber ich persönlich geh bei solchen Absoluten nicht mit.