Ergebnisse vom ETC-Warm Up: Die Rückkehr der Krieger und die Macht des Waaargh

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    • Lichtbringer72 schrieb:

      Btw: Orks und Gobbos als Armee die einen heftigeren Pfeilregen ablässt als Elfen ? ?(
      Fast wie bei Tolkien, oder? :D

      Wie ist das denn im 9. Zeitalter? Sind die Grünhäute da wie bei Tolkien? ... oder wie in Warhammer? ... oder ganz und gar anders?

      Was die Tiermenschen betrifft, sind die ja z.B. überhaupt nicht mehr wie in Warhammer. Kein Chaos mehr, etc.

      Einige Dinge stören einen eventuell nur, wenn man immer noch Warhammer-denkt. (?)

      "Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers." - O. Wilde

      "Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen." - F. Nietzsche


      #MakeGorsGreatAgain
      #SynergiezwangNervt

    • ich denke man kann niemanden verübeln das man an warhammer denkt wenn das System aus diesem hervor gegangen ist und man die entsprechenden Figuren benutzt ^^
      8000 Punkte O&G verschiedenster Stämme
      4000 Punkte Imperium, Drakenwaldmiliz und Löwenburger Soldaten
      2500 Punkte Oger des Titanenmampfer-Stammes

      2000 Punkte Dosen Alpha Legion
      3500 Punkte Orkse
      3000 Punkte Eldar, Exoditen und Geister

      Mortheim: Orks, Waldgoblins, Zwerge
      Necromunda: Orks, Polizisten of Doom
    • DickerOrk schrieb:

      ich denke man kann niemanden verübeln das man an warhammer denkt wenn das System aus diesem hervor gegangen ist und man die entsprechenden Figuren benutzt
      Denken und träumen kann man was man will. Aber die eigenen Ansprüche sind und bleiben eben immer die eigenen Ansprüche. Ich kann nicht von den Designern und all jenen, die die Welt des 9. Zeitalters aktiv mitgestalten, verlangen, dass sie mir und meinen Idealen gerecht werden. Warhammer wäre auch ohne Tolkien nicht denkbar gewesen und trotzdem haben wir aufgehört das Eine ständig an dem Anderen zu messen oder das Eine schlechter zu bewerten als das Andere. Irgendwann zieht man eine Linie und sagt sich, "Ja, es ist etwas Anderes, etwas Eigenes." ... und dann ist es auch gut wie es ist.

      The 9th Age ist nicht Warhammer und in vielen, vielen Belangen ist das auch gut so.

      Wer Warhammer Orks oder Armeen des Imperiums kommandieren will, für den ist Warhammer eventuell die bessere Wahl als The 9th Age zu spielen und sich vorzustellen, dass er dabei eine Warhammer Armee kommandiert. Mit dieser Denkweise macht man sich selbt unglücklich, da man die eigene Erwartungshaltung nicht geraderückt. Es geht bei The 9th Age nicht darum, die bestmögliche, dem Warhammer-Fluff entsprechend korrekte, Darstellung von Armeen abzubilden.

      Mag sein, dass das in den ersten Stunden der Bewegung mal anders war... aber es ist kein gangbarer Weg. Und deshalb sollte man diesen Gedanken besser so schnell wie möglich zu Grabe tragen. Zuhause kann man sich die Spiele auch gerne hinbiegen, wie man das will und wie es einem gefällt. Aber im öffentlichen Umfeld und auf dem Papier ist The 9th Age ein eigenes Fantasy Schlachten Spiel in einem eigenständigen Setting.

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    • Merrhok schrieb:

      Einige Dinge stören einen eventuell nur, wenn man immer noch Warhammer-denkt. (?)
      Wenn man Jahrzehnte ein gewisses Bild von Völkern vermittelt bekommt und das nicht nur bei Warhammer, dann ist es schwierig zu vermitteln, wenn man entsprechende Völker in ein anderes Korsett steckt. Überspitzt formuliert könnte ich mir auch kaum vorstellen, wenn Orks jetzt feinfühlige, der Kunst zugewandte Seelen sind.

      Ich habe 9th Age noch nicht gespielt, wenn aber Völker nicht mehr so gespielt werden, wie man es als typisch empfindet, dann stelle ich mir das schon schwierig vor. Man hat ein Volk ja mal aufgrund seiner Besonderheiten, der Optik, des Fluffs, der Spielweise gewählt. Und auf einmal ist alles im Sinne der Balance glatt gebügelt?

      Ich kann Lichtbringer in diesem Zusammenhang schon verstehen auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob es wirklich zutreffend ist :)
    • swaY schrieb:

      Und auf einmal ist alles im Sinne der Balance glatt gebügelt?
      Nein. Damit hat das nichts zu tun. Die Ausrüstung, Optionen, Werte, Stärken und Schwächen sollten dem Hintergrund der Völker in der Welt des 9. Zeitalters entsprechen. Im Bezug auf die Armeen, mit denen ich mich beschäftige, tun sie das auch. Dabei geht man selbstverständlich von Klischees anderer Fantasy Welten weg. (In vielerlei Hinsicht begrüße ich das sehr, da Warhammer einfach zu viele grotesk dumme Ansätze und Ideen hatte, die man zwar ignorieren konnte, deren Wegfall aber nun auch das Gesamtbild für mich geraderücken.)

      Bei Turnier-Regeln mag es sicher um Balance gehen. Aber nicht alle Änderungen in den Armeebüchern dienen nur diesem Thema. Auch der Hintergrund nimmt hier nach und nach, mit jeder neuen Version, mehr und mehr Form an.

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    • Naja wenn ich meinem Kater "Rudi" (ich bin unschuldig) ein rosa Schleifchen umbinde und ihn von da an "Muschi" nenne, ist er dann nicht trotzdem noch "Rudi" ?

      Aber mal zum Thema:

      1. Imperium hat vollkommen meine Erwartungen erfüllt, AB ist nicht wirklich rund und es hängt viel zu viel vom Timing ab, welches man selbst aber wenig beeinflussen kann. Hier sehe ich echt noch ne Menge Bedarf an Arbeit.

      2. Orks hätte ich nicht als so stark eingeschätzt und kann mir auch nicht so wirklich erklären woran das liegt. Aber zumindest finde ich die Listen größtenteils nicht "schön" .

      3. Oger sind besser als ich gedacht hätte, freut mich aber sehr.... auch wenn sie in 1.1 wesentlich cooler waren.
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    • Empire is eine der vielseitigsten Armeen in t9a, Jack of all trades der mit spezi Völkern mithalten kann.
      Achja und sie haben nen Drachen :D


      Orks sind nicht mehr orks

      Sondern auch UND Goblins! :)

      Eine Armee die noch paar Lücken hat, aber andere Armeen ähnliche Schwächen wie andre Armeen mit schwerer kav ;), aber um einiges besser geworden sind seit dem wegzug von Gw :D

      Skaven sind früher lustig gewesen


      Nun sind se eine der Armeen wo man Angst haben musd :D da se mehr vom Gegner als von sich wegschiessen :)
      Ninth Age Playtester =]

      i know things and i don't drink ;)
    • DickerOrk schrieb:

      Naja wenn ich meinem Kater "Rudi" (ich bin unschuldig) ein rosa Schleifchen umbinde und ihn von da an "Muschi" nenne, ist er dann nicht trotzdem noch "Rudi" ?
      Für all jene Leute, die nur "Muschi" kennenlernen, stellt sich die Frage nicht. Für die gab es nie etwas Anderes.

      Für all jene Menschen, die offen für Neues sind oder sowieso etwas Anderes/Besseres gesucht haben und das in "Muschi" erkennen, ist die Sachlage auch sehr schnell klar. (Auch wenn es eine Transitionsphase geben mag.)

      All jene Leute, die etwas Anderes/Besseres gesucht haben und das in "Muschi" nicht erkennen, werden nicht nach gegebener Zeit anderen Dingen zuwenden und ihnen wird egal sein ob "Rudi" nun "Rudi" ist oder doch "Muschi".

      Bei all jenen Menschen, die nie etwas anderes als "Rudi" wollten, wird "Rudi" immer "Rudi" bleiben. (Und das ist auch in Ordnung so.)


      Die "Rudi"-Situation wird also von jedem Menschen individuell betrachtet und bewertet werden. Da gibt es kein pauschales "Rudi" oder "Muschi". :)

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    • naja, vielseitig und rund sind zwei verschiedene dinge ^^ . Die Vielseitigkeit ist super, aber das interne Balancing, bzw. der Nutzen mancher Einheiten, einfach nicht gegeben

      mit nicht schön, meine ich diesen extremen fernkampfoutput, der sich für einfach blöd anfühlt. Wenn 9th Age mal langgliedrige Orkmodelle mit Bögen rausbringt oder so, ok. aber so lange orks muskelbepackte klopphölzer sind, ist das einfach kacke.
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    • Merrhok schrieb:

      Lichtbringer72 schrieb:

      Btw: Orks und Gobbos als Armee die einen heftigeren Pfeilregen ablässt als Elfen ? ?(
      Fast wie bei Tolkien, oder? :D
      Wie ist das denn im 9. Zeitalter? Sind die Grünhäute da wie bei Tolkien? ... oder wie in Warhammer? ... oder ganz und gar anders?

      Was die Tiermenschen betrifft, sind die ja z.B. überhaupt nicht mehr wie in Warhammer. Kein Chaos mehr, etc.

      Einige Dinge stören einen eventuell nur, wenn man immer noch Warhammer-denkt. (?)
      Ja, ne...wie bei Jackson, wenn schon :P

      Aber als ähnlicher gesinnter Mensch mit freiem Willen und offenem Geist (und trotzdem die Traditionen achtend...denn diese sind wichtig !) sage ich Dir : mir geht es HIERBEI auch gar nicht um den Hintergrund und /oder meinem Bilder bzw. Bildern von Orks (und Gobbos) . Hier geht es um EX- wie vor allem um INterne Balance.
      Und die Aufstellungen sind bestimmt für so ein Turnier VÖLLIG und STETS vom Hintergrund und den Vorstellungen (aka Fluff) geleitet, den die jeweiligen Spieler so hatten, was? :tongue:

      Mal sehen, wenn bspw. Bögen generft würden...und/oder Gobbos /Orks eben keine Bögen mit Nahkampfwaffen mehr kombinieren könnten...ob das Hibtergrundbewusstsein der Spieler diese immer noch solch Massen an grünen Bogenschützen aufstellen lassen würde?
      Wer das glaubt, dem verkauf ich einen Gebrauchtwagen ;)
    • Lichtbringer72 schrieb:

      Mal sehen, wenn bspw. Bögen generft würden...und/oder Gobbos /Orks eben keine Bögen mit Nahkampfwaffen mehr kombinieren könnten...ob das Hibtergrundbewusstsein der Spieler diese immer noch solch Massen an grünen Bogenschützen aufstellen lassen würde?
      Wer das glaubt, dem verkauf ich einen Gebrauchtwagen ;)
      Wird so wohl auch eher nicht passieren. :P

      Aber mal im Ernst - Es ist durchaus drin, dass der Hintergrund in Zukunft das wiederspiegeln wird, was auch erfahrungsgemäß aufgestellt wird. Sprich, Grünhäute könnten als feige und deshalb fernkampflastige Armee in die Annalen eingehen. Dass sie dies nicht (lange) tun würden, wenn sie darin so schlecht wären, dass es den Fortbestand ihrer Art gefährdet, kann ich nur hoffen. Berühmt oder gar gefürchtet wären sie dann sicher nicht für den Einsatz ihrer Bögen.

      Will (irgendwie) sagen, Fluff, Regeln und somit auch die Aufstellung(shäufigkeit) stehen durchaus in Verbindung miteinander. Ob und inwiefern das bewusst oder unbewusst geschehen mag (oder ob man gar an gewissen Stellen in Zukunft bewusst gegensteuern wird, weil man eine solche Entwicklung bei den Entwicklern selbst nicht will), das zu erfahren, fänd' ich viel interessanter.

      Grundsätzlich will ich nur sagen, dass das Label des "Versagens" eventuell von Außenstehenden gar nicht immer richtig zugewiesen wird bzw. werden muss. Vor Allem, wenn die Leute das Produkt nur durch die "Warhammer Brille" betrachten.

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    • Merrhok schrieb:

      Lichtbringer72 schrieb:

      Mal sehen, wenn bspw. Bögen generft würden...und/oder Gobbos /Orks eben keine Bögen mit Nahkampfwaffen mehr kombinieren könnten...ob das Hibtergrundbewusstsein der Spieler diese immer noch solch Massen an grünen Bogenschützen aufstellen lassen würde?
      Wer das glaubt, dem verkauf ich einen Gebrauchtwagen ;)
      Wird so wohl auch eher nicht passieren. :P
      Aber mal im Ernst - Es ist durchaus drin, dass der Hintergrund in Zukunft das wiederspiegeln wird, was auch erfahrungsgemäß aufgestellt wird. Sprich, Grünhäute könnten als feige und deshalb fernkampflastige Armee in die Annalen eingehen. Dass sie dies nicht (lange) tun würden, wenn sie darin so schlecht wären, dass es den Fortbestand ihrer Art gefährdet, kann ich nur hoffen. Berühmt oder gar gefürchtet wären sie dann sicher nicht für den Einsatz ihrer Bögen.

      Will (irgendwie) sagen, Fluff, Regeln und somit auch die Aufstellung(shäufigkeit) stehen durchaus in Verbindung miteinander. Ob und inwiefern das bewusst oder unbewusst geschehen mag (oder ob man gar an gewissen Stellen in Zukunft bewusst gegensteuern wird, weil man eine solche Entwicklung bei den Entwicklern selbst nicht will), das zu erfahren, fänd' ich viel interessanter.

      Grundsätzlich will ich nur sagen, dass das Label des "Versagens" eventuell von Außenstehenden gar nicht immer richtig zugewiesen wird bzw. werden muss. Vor Allem, wenn die Leute das Produkt nur durch die "Warhammer Brille" betrachten.
      Uhm, definieren "Versagen". Und dann definiere ich dir MEIN Definition von Versagen (abgesehen davon: du erwartest doch jetzt nicht so ne Art TÜV , der ganz offiziell ein Label vergeben darf, ein ganz objektives ? ...ja, NATÜRLICH sind Label immer zugewiesen von einzelnen Personen aka deren persönliche Meinung).
    • Meine Erwartungshaltung ist im Gegensatz zu den Meisten nicht auf Selbstenttäuschung programmiert, sondern zielt eher niedrig. Damit geht's mir ausgezeichnet und ich werde regelmäßig mit tollen Dingen überrascht, die ich nie erwartet hätte. :hihi:

      Deshalb... Nein, ich erwarte keinen TÜV oder dergleichen.

      Für mich ist The 9th Age jetzt bereits ein Erfolg. "Versagen" stand nie zur Debatte.

      "Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers." - O. Wilde

      "Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen." - F. Nietzsche


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    • Merrhok schrieb:

      Meine Erwartungshaltung ist im Gegensatz zu den Meisten nicht auf Selbstenttäuschung programmiert, sondern zielt eher niedrig. Damit geht's mir ausgezeichnet und ich werde regelmäßig mit tollen Dingen überrascht, die ich nie erwartet hätte. :hihi:

      Deshalb... Nein, ich erwarte keinen TÜV oder dergleichen.

      Für mich ist The 9th Age jetzt bereits ein Erfolg. "Versagen" stand nie zur Debatte.
      Der Geschmack (Massstabe) sollte immer nur am Vorzüglichsten gebildet werden . Und dem Streben danach. Alles andere ist für MICH letztendlich Selbsttäuschung.
      Fair ist es jedoch allemal, die Macher der T9 nach ihren eigenen Ansprüchen zu beurteilen...aber natürlich, letztendlich auch alles persönlich-subjektiv.

    • Lichtbringer72 schrieb:

      ... Selbsttäuschung
      ... ist ein großartiges Mittel, um über die Runden zu kommen. :winki: (Vor Allem wenn man sich mit Menschen umgibt.)


      (Naja, und wo es einen hinbringt, wenn man an Dritte den selben Anstruch stellt wie an sich selbst, das sieht man ja auch hier im Forum immer wieder.) :D

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    • Um mal zum konstruktiven Element überzugehen... (denn ich finde, dass sich Kritik erst durch das Anbringen konstruktiver Lösungsansätze qualifiziert)

      ... welche Schritte wären denn im Groben nötig, um die derzeitig noch vorhandenen Missstände (flächendeckend, für alle Völker und das Spiel als Ganzes) zu beheben?

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    • Lichtbringer72 schrieb:

      Der Geschmack (Massstabe) sollte immer nur am Vorzüglichsten gebildet werden . Und dem Streben danach. Alles andere ist für MICH letztendlich Selbsttäuschung.Fair ist es jedoch allemal, die Macher der T9 nach ihren eigenen Ansprüchen zu beurteilen...aber natürlich, letztendlich auch alles persönlich-subjektiv.
      Demnach legst du als Maßstab das non-plus-Ultra an und erwartest, dass das Optimum aus dem nichts hervorgeht? Raum für Kritik ist sicherlich immer da, aber die gute Leistung des Teams steht glaube ich nicht infrage.

      Aber ich bin sehr gespannt, wo du die Wurzel der Problems siehst und konkret ansetzen würdest. Sprich, was du auf die Ziege antwortest. :)

      (Zumal ich diese Erwartungshaltung etwas erschreckend finde und bleibe da lieber bei einer genügsamen Perspektive )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Divinus-Dante ()

    • Ich glaube nicht, dass ein so groß angelegtes Projekt jemals alle Spieler zufriedenstellen kann.
      Dafür ist die persönliche Erwartungshaltung zu unterschiedlich, die einen mögen den Fluff für ihr Volk nicht,
      die anderen stören sich an irgendeiner Spielmechanik, wieder andere finden doof, dass die Namen nicht mehr wie bei GW sind.

      Was Fakten betrifft, so hat 9th Age mittlerweile über 10.000 Mitglieder,
      die am zweitmeisten besuchte Internetseite im Bereich Fantasy/Sci-Fi tabletop,
      ist das offizielle Nachfolgersystem von WHFB bei der ETC-WM und hat einen Mitarbeiterstab
      von rund 200 Leuten aus der ganzen Welt.

      Selbst das kann jeder für sich unterschiedlich werten.
      Moderator Dan aus dem 9th Age forum hat mal gesagt:
      "Erfolgreich? Wenn das irgendwo auf der Welt 2 Leute mit Spass bei der Sache spielen, dann ist das schon ein voller Erfolg."
      Ich persönlich lege die Messlatte höher an, verstehe seinen Spruch aber angesichts
      der Tatsache, dass 9th Age nur aus freiwilligen, unbezahlten Mitarbeitern besteht.

      In dieses Thema spielt aber eben auch immer eine emotionale, schwer messbare Komponente mit hinein.
      Ich war im August 2015 relativ deprimiert, das alte WHFB wurde durch ein neues System ersetzt(AOS),
      das einfach anders konzipiert war und mir nicht annähernd die Freude machte wie das "alte Warhammer"(sicher auch eine Frage der Erwartungshaltung/Konditionierung).

      The 9th Age hat dann sozusagen mein Hobby gerettet und ermöglicht mir weiterhin Diskussionen, Listenschreiben
      und Turniererlebnisse, wie ich es immer geliebt habe.
      Und ich treffe seit letztem Jahr immer wieder Leute, denen es damals genauso ergangen ist.

      Deshalb genießt das Projekt bei mir immer noch einen großen Vertrauensvorschuss
      und ich sehe über Fehler und Ungereimtheiten hinweg, bzw. messe sie an den positiven Errungenschaften.
      Ich erwarte aber, dass man weiterhin nacharbeitet, wenn Dinge unausgewogen sind/viele Spieler unglücklich machen.

      Hier findet man aber bei den Verantwortlichen(nach meiner Erfahrung) meist ein offenes Ohr.
      Die Anpassung in der externen Balance bei den Deamon Legions, die Wiedereinführung der Brigands beim Kingdom of Equitaine
      oder die Rückkehr des Heldenslots von 40% sind viele Beispiele dafür,
      wo man auf die Wünsche der Community oder Diskrepanzen bei Turnierergebnissen reagiert hat.

      Mir gehts in dem Punkt wie @Elo- ich schätze diesen gemeinsamen Weg mit der Community insgesamt,
      den GW früher nicht gegangen ist(soll aber besser geworden sein, habe ich mir sagen lassen-leider zu spät für WHFB)
      und bin den Jungs und Mädels von The 9th Age dafür sehr dankbar.

      Sowas findet aber auch bei Kings of War(Mantic) oder Privateer Press inwzwichen statt, da stecken ja auch viele Hobbyverrückte mit drin.
      Jeder muss einfach für sich entscheiden, mit welchem System und welcher Community er am glücklichsten wird.
      Immerhin haben wir heute die (relativ) breite Auswahl :thumbup: .
    • Merrhok schrieb:

      Um mal zum konstruktiven Element überzugehen... (denn ich finde, dass sich Kritik erst durch das Anbringen konstruktiver Lösungsansätze qualifiziert)

      ... welche Schritte wären denn im Groben nötig, um die derzeitig noch vorhandenen Missstände (flächendeckend, für alle Völker und das Spiel als Ganzes) zu beheben?
      Erstens : Das Krtitik erst durch das Anbringen konstruktiver Lösungsansätze qualifiziert , dazu der Dude meint...
      Zweitens: wenn man denn solch konstruktive Lösungsansätze nennt ...was bringts ? Ich mein, die ganze Arbeit und Gedanken für nix und wieder nix ? (zunindest hier).
      Drittens: interessiert dich das überhaupt persönlich ? (siehst gar auch ein Problem? ) Ja ? Nein?
      Falls Nein, ist es doch eh egal (was ich oder andere denken)
      Falls JA...hast du dir schonmal eigene Gedanken dazu gemacht?

      Falls das nun wirklich jemand brennend interessiert, so kann er mit etwas Eigenaufwand fündig werden auf /im T9 Forum (Tipp: suggestions ).
      Gerade im Hinblick auf das Problem (Kern)Infantrie findet man dort auch Ideen und Vorschläge von Designern bzw. dem "inneren" Kreis der T9.