Beiträge und Bewertungen des Kurzgeschichtenwettbewerbs I 2017

    • Offizieller Beitrag

    Hallo liebe Freunde,


    mit sehr starker Verspätung kommen nun die Beiträge des Wettbewerbs. Ich hatte noch versucht es etwas herauszuzögern, in der Hoffnung, dass noch ein zwei weitere Beiträge eintrudeln. Aber irgendwann muss auch eine Verlängerung der Verlängerung enden, oder ;) Deswegen habe ich die Freude schon jetzt zu verkünden, dass jeder Teilnehmer auf dem Treppchen landet. Denn wir haben (leider) nur drei Einreichungen. Die sind aber qualitativ aller erste Sahne! (Also lest und bewertet fleißig)


    Ich würde mich sehr freuen, wenn mehr als nur die Teilnehmer die Geschichten kommentieren und bewerten würden. Das bringt vor allem auch die Teilnehmer weiter und ihr werdet bei den Geschichten viel Freude haben (garantiert! Ich hab alle direkt verschlungen. Der Luxus der Orga ;) )


    Dieses mal wird die Bewertung nach einem anderen Muster ablaufen. Wie bereits in den Regeln beschrieben wird dieses mal nach Punktesystem gewertet. (siehe unten). Der Bewertungszeitraum umfasst die nächsten drei Wochen und endet am 16. Juli. Sollte sich abzeichnen, dass unsere kreativen Köpfe in dieser Frist es nicht schaffen alle Geschichten zu bewerten werde ich die Frist nochmals verlängern. (Die können ja nichts dafür, dass ich die Geschichten so lange zurück gehalten habe ;) )


    15 - 13 Punkte entsprechen einem "sehr gut"
    12-10 Punkte entsprechen einem "gut"
    9-7 Punkte entsprechen einem "befriedigend"
    6-4 Punkte entsprechen einem "ausreichen"
    3-1 Punkt(e) entsprechen/entspricht einem "mangelhaft)


    Die Bewertung muss eine der oben genannten Notenpunkte enthalten, als auch eine Begründung. Bitte bleibt dabei sachlich und übt konstruktive Kritik. Das hat aber bisher ja immer einwandfrei funktioniert :)


    AoS - Der Tag des Bundes.pdf


    WHFB - Der Tanz der Tänze.pdf


    WHFB - Eine Geschichte am Feuer.pdf


    Bei Fragen meldet euch jederzeit bei mir.


    Jetzt bleibt mir nur noch eines: Viel Spaß beim Lesen und entschuldigt die Verzögerungen.


    Euer Dante

  • Ich würde mich sehr freuen, wenn mehr als nur die Teilnehmer die Geschichten kommentieren und bewerten würden.

    Gebe ich meine Bewertung in einem Post ab, oder sende ich sie Dir als Nachricht?

    Der Vater: 132 Machtpunkte, 2.550 Punkte Astra Militarum
    Der Sohn aka Luke: 138 Machtpunkte, 2.500 Punkte Eldar
    Der Kleine aka Shorty: 57 Machtpunkte, 1.023 Punkte Space Marines

  • Mir fällt gerade auf, dass ich tatsächlich immer nur an jedem 2. Kurzgeschichtenwettbewerb teilzunehmen scheine...naja wie auch immer. Danke an die drei Teilnehmer für eure Geschichten! Ich hoffe ich bin nächstes Mal wieder dabei, aber dieses Jahr wollte mir einfach kein so interessantes Konzept einfallen wie die Ghoulumwandlung beim letzten Mal. Und da ich seit September Cthulhu Spielleite waren meine anderen Entwürfe mir dieses Jahr einfach zu Cthuloid und für Warhammer unpassend. Beim Rumüberlegen mit dem Konzept habe ich mich dann in der Zeit vertan und naja...hoffentlich beim Nächstenmal!


    Hier zu den Bewertungen:


    "Der Tag des Bundes"
    Punkte: 11
    Kritik:Ich mochte diese Geschichte. Bei diesem Board-Wettbewerb bevorzuge ich immer Geschichten bei denen keine Schlacht oder Kampf im Mittelpunkt steht, außerdem mochte ich, wie der Gram der Zwerge über ihre Knechtung im Mittelpunkt stand. Was mir bei dieser Geschichte jedoch sauer aufgestoßen ist, ist etwas für das der Autor überhaupt nichts kann, wesewegen es mir auch Leid tut der Geschichte dafür Punkte abzuziehen: Die Anglizismen wie "Beastclawrider" oder "Stormcast Eternals" fand ich einfach furchtbar, und brachten mich jedes Mal aufs Neue zum Zähneknirschen. Ich vermute mal, dass es einfach keine Deutschen Namen für diese Dinge gibt, wesewegen sie des Wiedererkennens halber so gelassen wurden. Das Finde ich auch absolut in Ordnung, trotzdem hatt es mich wirklich oft aus dem Konzept gebracht und mich wirklich gestört wesewegen ich die Geschichte deutlich weniger genießen konnte als ich es normal getan hätte...Ohne die Anglizismen hätte ich der Geschichte 12 Punkte gegeben,mit Anglizismen nur 9, da ich aber auch die Wortgewandheit des Autors, so wie seine literarischen Fähigkeiten Bewertet werden sollen, und nicht nur wie hoch mein Lesegenuss war, zumal die Anglizismen ja eher eine Schwäche des Settings als des Autors waren gebe ich 11 Punkte!


    "Der Tanz der Tänze"
    Punkte: 9
    Kritik: Das Beste and dieser Geschichte war, so fand ich die Unklarheit ihres Ausgangs. Dadurch, dass ich bis zum Ende nicht wusste wer Gewinnen würde blieb die Geschichte bis zum Ende des Kampfes mit dem Hexenjäger spannend und unterhaltsam. Was auch noch zum Spannungsaufbau beitrug war, dass der Leser bis zum Ende nicht wusste wie der Plan des Kultisten genau aussah. Auch mochte ich den Einblick in den "Alltag" des Kultisten. Weiterhin gefiel mir der Auftritt der Dämonette sehr, der jedoch etwas gehetzt wirkte und für meinen Geschmack etwas näher beschrieben werden könnte, um das Finale noch etwas auszuschmücken. (War der Name der Stadt "Ferlangen" stzatt "Verlangen" eigentlich beabsichtigt?)
    Was ich jedoch zu bemängeln hatte war zum einen das etwas abgedroschene Konzept des Jungen der als Kind Rache schwört und dann als Mächtiger Magier des Chaos Rache verübt. Ich Persönlich finde, dass vorallem hier ein Abweichen von dem Konzept interessant wäre: Was wäre wenn er sich dem Chaos hingibt, dort aber ebenfalls enttäuscht/Betrogen wird und letztendlich Selbstmord begeht? Was währe wenn er nicht (Wie fast immer) am Imperium Rache üben würde, sondern an den Orks oder Ogern?
    Ich glaube, dass die Geschichte ohne die Einleitung über die Vergangenheit des Jungen deutlich besser gewesen wäre. Ohne diese hätte man noch weniger über den Kultisten gewusst. Oder aber wenn man als Leser garnichts von seinen bösen Absichten gewusst hätte und der Autor sie erst beim Ball offenbart hätte? Ich persönlich finde das solche Spielereien mit dem Konzept der Rache des Chaosmagiers das ganze unsagbar viel reizvoller machen. Natürlich nicht unbedingt die von mir vorgeschlagenen, aber etwas das in diese Richtung geht.
    Ein paar weitere Ungereimtheiten die mich störten waren: Warum darf der Kultist ein Langschwert zum Ball mitbringen? (Okay durch magische Einflüsterungen...ich fände es nur schön wäre das thematisiert worden. Oder tragen alle Leute dort Waffen, wesewegen die Zahl der Tode bei den Duellen so hoch ist?) Kann der Kultist auf Überschallgeschwindigkeit ausweichen um den Schüssen einer Steinschlosspistole zu entgehen? (Tatsächlich weiss ich wirklich nicht ob Chaosmagier das können. Wenn sie das aber können wäre der Kampf natürlich wirklich ein Witz) Auch die Stelle am Ende des Kampfes finde ich etwas Missverständlich "Der Hexenjäger sackte zusammen wie ein nasser Sack und Jorus half miteinem Fußtritt, das man die Rippen brechen hörte nach, dass er auf die andere Seite gedrehtwurde" Ich persönlich kann mir schwer vorstellen wie der Hexenjäger nun liegt, vorallem da es ja anscheinend möglich war im ein ganzes Langschwert bis zum Heft in den Bauch zu rammen. (Lag er auf der Seite, der Tritt drehte ihn um 180 Grad, und dann wurde ihm das Schwert durch den Körper getrieben?) Ich möchte mich hier auch keinesfalles über die Geschichte lustig machen! ich bin einfach tatsächlich etwas verwirrt.
    Auch die Verwunderung über die Kunstfertigkeit eines lokalen Silberschmieds verwirte mich etwas, wenn dieser so Kunstfertig ist, warum kauft die Gräfin dann nicht selbst bei ihm? Oder war es ein ganz profanes Silberkettchen audf der eine Illusion lag? (Das wäre ziemlich cool...) Solche Kleinigkeiten hätten die Geschichte für mich viel viel besser gemacht!


    Und als letzter Kritikpunkt: Der Autor sollte evtl. ein bisschen auf "das" und "dass" achten. Natürlich ist meine eigene Rechtschreibung auch bei weitem nicht ohne Fehler, trotzdem ist es mir aufgefallen, und eine bessere Rechtschreibung hilft, vorallem bei anderen Rechtschreibesichereren Rezensenten als bei mir oft immernoch dein einen oder anderen Punkt mehr zu bekommen.


    Was ich zu guter letzt noch erwähnen wollte: Ich habe jetzt sehr viel an der Geschichte herumgemeckert. Trotzdem hoffe ich, dass diese Kritik dem Autor weiterhilft, und ich hoffe das ich nicht zu harsch oder gar arrogant gewirkt habe. Wenn das der Fall war tut mir das sehr Leid. In jedem Fall ist der Autor dieser (Und jeder anderen) Geschichte herzlich dazu eingeladen mir eine PM zu schreiben um Fragen zu klären/zu stellen oder sich zu beschweren! Insgesamt war diese Geschichte in meinen Augen übrigens die beste der Gattung "Rache des Chaoschampions"


    "Eine Geschichte am Feuer"
    Punkte: 12


    Ich hätte nicht gedacht, dass eine Schlachtgeschichte dieses Mal die meisten Punkte von mir bekommt. Trotzdem scheint es mir so, als sei diese Geschichte hier die von den dreien die Objektiv am besten Geschrieben ist. Kommasetzung und Rechtschreibung waren gut, und ermöglichten einen tollen Lesefluss. Die zu Beginn aufgebaute Atmosphäre hat mich sofort erfasst (Vielleicht auch weil es draußen Gewitterte als ich die Geschichte las) und die Frage "Was weiss der Alte Mann, was denkt er sich aus?" gab dem ganzen einen gewissen, unterschwelligen Reiz. (Ich hätte es schön gefunden, wenn er geghen Ende noch etwas Plump eine Fee erwähnt hätte um seine Enkelin zufrieden zu stellen, ich kann aber gut verstehen warum man soetwas nicht in seiner Geschichte haben möchte!)Auch Phrasen wie "Da war es jedoch schon zu spät!" gefielen mir gut. Wobei der Alte Mann mir teils etwas zu elaboriert gesprochen hatt. (Bsp. "Psychologischer Effekt" Es kommt mirt komisch vor, dass dieser Alte Städter etwas von der Wissenschaft der Psychologie weiss). Außerdem gefiel mir der geflügelte, gehörnte Elf. (Ich wusste garnicht, dass solche Wesen im Warhammeruniversum existieren)
    Was die Schlacht selbst angeht: Ich fand sie in Ordnung, aber eben wie schon des Öfteren erwähnt nicht meinen Vorlieben entsprechend.


    An alle Teilnehmer: Vielen Dank für eure ausnahmslos spassig zu lesenden Geschichten!


    Edit: Das "mal" bei ausnahmslos hatte da nicht hingehört...Tut mir Leid ^^


    Ich bin für die Klimaerwärmung, sie hält den Fimbulwinter auf...

    Einmal editiert, zuletzt von Ogerhirn ()

  • Hallo zusammen und danke an die Teilnehmer. Ich selbst wollte auch eine Geschichte einreichen aber nach 350 Wörtern gab es zeitliche und kreative Probleme.


    Da es der 1. Wettbewerb hier im Board ist, bei dem ich eine Bewertung abgebe fasse ich mich kurz. Ich habe weniger auf Rechtschreibung Grammatik geachtet als auf die Geschichte selbst. Hat sie mir gefallen, war Sie spannend, überraschend usw.


    Hier meine Wertung:


    "Der Tag des Bundes"
    Punkte: 12


    Hat mir von Anfang - Ende gefallen aber um eine 1 zu verteilen habe ich noch nicht genug Geschichten gelesen.



    "Der Tanz der Tänze"
    Punkte: 9


    Ich weiß nicht genau aber beim Lesen hatte ich immer das Gefühl sowas in der Art schon mal gelesen zu haben. Nicht die Geschichte an sich sondern als wenn Teile aus mehreren Büchern oder Filmen als Anregungen dienten und in eine neue Geschichte einflossen.


    "Eine Geschichte am Feuer"
    Punkte: 9


    Hier war mir das Ende der Geschichte zu vorhersehbar um eine höhere Punktzahl zu bekommen.

    Der Vater: 132 Machtpunkte, 2.550 Punkte Astra Militarum
    Der Sohn aka Luke: 138 Machtpunkte, 2.500 Punkte Eldar
    Der Kleine aka Shorty: 57 Machtpunkte, 1.023 Punkte Space Marines

  • Auch wenn die Zahl der Teilnehmer diesmal eher kleiner ausfällt, macht es dennoch Spass, alle Beiträge zu lesen. Auch ohne die Kritiken der Leser können sich alle drei Autoren erfolgreich auf dem Treppchen placieren. Das ist schon ein Erfolg in sich!


    Bevor meine Wertung im Einzelnen erfolgt, möchte ich noch betonen, dass mir Erzählweise und Story wichtiger sind als Orthographie und Grammatik. Das sind natürlich individuelle Schwerpunkte, die jeder für sich selber festlegen mag, aber ich denke, es ist sehr sehr schwierig, alle Facetten einer Kurzgeschichten-Bewertung in einer einzelnen Note auszudrücken. Unterpunkte wie Wortwahl/Stil, Idee/Plot und eben die fehlerfreie Ausdrucksweise sollten noch separat gewertet werden. Oder wie seht Ihr das? (Edit sagt: der Satz war schon geschrieben und dann war er weg. Verückt!)


    "Der Tag des Bundes"
    Punkte: 11



    Mit Zwergen kann man nichts falsch machen! Vor allem, wenn man Zwerge leiden lässt, ist das immer spannend für den Leser. Schön fand ich, dass Age of Sigmar auch Einzug in diesen Teil des Forums hält (ich spiele es selbst nicht, aber es freut mich dennoch). Allerdings ist zwar das Setting mit Sigmar und den mehr oder weniger untoten Stormcast Eternals 100% AoS, ebenso wie die anglikanisierten Gegner. Dennoch sind die Hauptakteure ja von der Art des Verhaltens eher an die Zwerge der WHFB-Welt angelehnt. Das hat mir den Zugang erleichtert, aber es ist eben eine kleine Diskrepanz. Was mich auch etwas verwirrt hat, ist die Arbeit in den drei Zeitzonen, da es sich ja um drei Tage handelt, in denen Handlungen vorgetragen werden. Aber insgesamt ist es eine schöne, runde Geschichte.




    "Der Tanz der Tänze"
    Punkte: 10


    Ich musste beim Lesen ein paar Mal an den Eisernen Häuter von @Nörgel`ling denken. Der Plot also solcher ist sicherlich nicht neu und das muss er auch nicht sein. Als Fan der Dekadenz-Literatur des Fin de Siècle war ich sofort von den tollen hedonistischen Passagen begeistert. Das kann der Autor wunderbar und wie Jorus die Frauen verführt, verführt da auch der Autor. Man merkt der Geschichte an, dass der Autor nicht wirklich gegengelesen hat, bzw hat gegenlesen lassen. Und er scheint auch noch nicht so oft Geschichten geschrieben zu haben. Denn es sind einige gröbere Patzer drin, die diese wunderbaren Passagen und die Magie, die dabei aufgebaut wird, sofort trüben. Besonders beim Kampf treten die Schwächen vermehrt auf. Den Kampf hätte ich übrigens nicht gebraucht, es war auch so schön zu lesen. Ich freue mich auf die Diskussions-Phase mit dem Autor, da ich hier einen zukünftigen Sieger der Wettbewerbe erahne.



    "Eine Geschichte am Feuer"
    Punkte: 13


    So wie der Alte die Kinder mit seiner Stimme fortträgt, so hat mich das geschriebene Wort des Autors in die sturmumkämpfte Hütte und dann in die schlammige Schlacht getragen. Wahnsinn, mit welcher Treffsicherheit der Autor da Saiten in mir anschlägt, die Bilder vor meinem geistigen Auge tänzeln lassen. Der Einstieg in das Schlachtgeschehen mit der Rahmenhandlung ist mehr als gelungen. Das kurze Intermezzo vertieft das Ganze noch. Dennoch gibt es einen Kritikpunkt, der mit 2 Punkten Abzug zu Buche schlägt: eine Kurzgeschichte kennt offene Enden, aber auch offene Enden sind Enden. Diese Geschichte hört einfach auf. Ein Ausklang, wie z.B. das Klopfen einer knöchigen Hand am Fenster der Kinder oder ähnliches wäre gut gewesen. Aber warum der alte Mann die Geschichte erzählt, also die Pointe, fehlt leider. Bitte unbedingt nachliefern!!!!

    Einmal editiert, zuletzt von Serotonin ()

    • Offizieller Beitrag

    Ich mach's kurz und schmerzvoll -los...


    Der Tag des Bundes - Die Bedrohungslage gab mir das Gefühl, als habe es die End Times nie gegeben. Die Idee gefiel mir. Es war nur noch nicht ganz rund. - 9 Punkte


    Der Tanz der Tänze - Mir ging es wie @Serotonin: Der Eiserne(r) Häuter ließ grüßen. Ein paar Wortwiederholungen waren zu viel. Sonst gut. - 10 Punkte


    Eine Geschichte am Feuer - Das Ende hätte mehr Tiefe vertragen können. Sowohl innerhalb der Mär, als auch am Kamin. Ansonsten solide. - 9 Punkte

    • Offizieller Beitrag

    Zunächst ein paar Worte, die ich an alle richte. Ich freue mich über die Teilnahme an dem Wettbewerb und die Geschichten sind durch und durch auf einem soliden Niveau :) So macht das lesen echt Spaß, bewerten ist nach wie vor nicht mein Ding. Aber was muss das muss :) Ich halte mich recht kurz, was aber meinen engen Zeitfenstern in der Prüfungsphase geschuldet ist.



    Der Tag des Bundes: Zwerge. Das ist eigentlich immer ein plus Punkt. (Auch wenn mich die ein oder andere Phonetik der Namen etwas an Merrhoks Ziegen erinnert hat.) Ich kann mich aber leider nicht mit den englischen Begrifflichkeiten anfreunden. (Was ich aber nicht in die Bewertung einfließen lasse, das ist eben AoS :) ) Im Grunde hat die Geschichte einen schönen Bogen, aber mir fehlt stellenweise die Spannung und Atmosphäre des Geschehens. Da hätte mich zum einen ein bisschen mehr Beschreibung der Umgebung und von Randgeschehen gefreut, und zum anderen ein wenig die Dramatik. Damit meine ich nicht unbedingt eine heroische Schlacht, eher mehr Emotionalität und ein besser verbundener Erzählablauf.
    Alles in allem 10 Punkte.



    Der Tanz der Tänze: Eines vorweg. Leider fällt recht schnell eine etwas unsaubere Satzstellung und Zeichensetzung auf. Stellen weise fehlt auch ein wenig die bildhafte Sprache, um einen in die Geschichte hinein zu ziehen. Auch die Überschriften wie "Vergangenheit" sind da ein wenig unglücklich gewählt. Sonst ist die Idee der Geschichte sehr schön, wenn auch ein wenig zurechtgeklaubt :) Hexenjäger sind auch immer ein cooles Thema, wenn auch die Sprache in der wörtlichen Rede ein wenig geschwollen wirkt. Das offene Ende ist wiederum toll und schön ist es auch, dass es kein großes Schlachtgetümmel ist, sondern die Auseinandersetzung im kleinen. Mich hat es weniger an den eisernen Häuter erinnert, als an einen Beitrag in einem Wettbewerb 2015/16.
    Alles in allem 9 Punkte.


    Eine Geschichte am Feuer: Oh wie schön wäre diese Geschichte mit einem passendem Ende gewesen... Ein Ende, das den Anfang wieder aufnimmt. ich habe so sehr drauf gewartet, wie die Kinder zusammenzucken, wenn das Geräusch von kratzenden Fingernägeln ertönt. Aber dann ist es einfach vorbei. Sonst ist die bildhafte Sprache sehr schön und atmosphärisch. Aber es bleibt das Gefühl, dass die Erzählung so lange brauch um Fahrt aufzunehmen, das für das Ende und die Beschreibung des Kampfes kein Platz mehr bleibt. Das ist etwas ernüchternd gewesen.
    Trotzdem gebe ich dem Ganzen 11 Punkte.

  • So lieber spät als nie auch meine Bewertung


    Der Tag des Bundes: Für mich als Zwergenspieler immer schön über sie zu lesen auch wenn ich das AoS Setting insgesamt nicht so wirklich mag. Trotz allem eine sehr gelungene Geschichte die besonders durch die Sühne am Ende gerettet wird und ihr eine ganz eigene Epik verleiht. (Mal ernsthaft wer findet Slayer nicht genial ^^ )
    10Pkt


    Der Tanz der Tänze: Mit Ausnahme einiger inhaltlicher sowie grammatischer Schwächen ganz ordentlich zu lesen.
    8Pkt


    Eine Geschichte am Feuer: Ich muss gestehen das mich das Setting insgesamt sehr begeistert hat und auch das Zusammenspiel von Waldelfen und Bretonen fand ich sehr schön zu lesen nur ein Schlusswort des Alten hat mir persönlich gefehlt und sei es auch nur ein keckerndes Lachen und eine Bemerkung wie: "Jetzt habt ihr einen Grund euch vor Sturm und Dunkelheit zu fürchten ihr kleinen Racker"
    Alles in allem finde ich 11 Punkte durchaus angebracht.

    Wenige Wissen, wieviel man wissen muss, um zu wissen wie wenig man weiß. Sokrates
    Lernen ohne zu denken- das ist nutzlos. Denken ohne etwas gelernt zu haben das ist verderblich. Konfuzius

    • Offizieller Beitrag

    Ein Trommelwirbel bitte!


    Wir kommen zur Auswertung.


    Vorab nochmal vielen Dank für die tollen Beiträge und die lieben Bewertungen. Ich finde es immer schön, wenn sich Mitglieder durchringen öffentliche Bewertungen anzusetzen, auch wenn sie nicht am Wettbewerb teilnehmen.


    Es ist wenig überraschend, aber wir haben heute nur Gewinner! Denn jeder hat es aufs Treppchen geschafft und es war wirklich ein knappes Rennen :)


    Auf Platz 3 haben wir @Pholas mit 9,4 Punkten für seine Geschichte " der Tanz der Tänze". herzlichen Glückwunsch!


    Auf Platz 2 ist @Serotonin mit 10,4 Punkten für seine Geschichte "Der Tag des Bundes" Super Leistung!


    Auf Platz 1 hat sich jemand gemogelt mit lediglich 0,4 Punkten Vorsprung. "Eine Geschichte am Feuer" siegt mit 10,8 Punkten. Dabei handelt es sich um meinen Beitrag.


    Ich hoffe, dass mir bei der Auswertung kein Fehler unterlaufen ist. Und freue mich schon jetzt auf den nächsten Wettbewerb. (Hoffentlich wieder mit so hochkarätigen Beiträgen. Nur ein paar mehr dürfen es sein)


    Vielen Dank für eure Teilnahme unendlich Geduld!
    Euer Dante :thumbup:

  • Jetzt wissen wir auch, warum der Abgabetermin so weit nach hinten geschoben wurde :P


    Herzlichen Glückwunsch an meine beiden Mitschreiber.


    Einen Diskussionsunterthread können wir uns heuer wohl sparen?


    Also @Divinus-Dante : wo hast Du das Ende versteckt? Rück es raus!


    @Pholas schade um die kleinen textbaulichen Schwächen, Deine Geschichte hat mir gut gefallen. Wir könnte Deine Story weitergehen?

  • Ja die textbaulichen Schwächen meine ewige Schwäche ^^'
    Leider ist mein Korrektor in der Zeit krank gewesen und die Uni hat doch etwas sehr ihren Tribut gefordert so das mir sicher das ein oder andere entgangen ist.
    Vielleicht sollte ich auch aufhören des Nachts zu schreiben, in Anbetracht das ich da jedoch am kreativsten bin scheint das eher unwahrscheinlich :rolleyes:
    @Serotonin um ehrlich zu sein habe ich mir über eine Fortsetzung nie Gedanken gemacht für mich war es nach dem Ball immer vorbei, ich mag jedoch einen guten Cliff-Hänger am Ende einer Kurzgeschichte ^^
    Hätte ich jedoch weiter schreiben müssen wäre es vermutlich am ehesten in einer Tragödie geendet. Sinngemäß überkommt ihn irgendwann die Erkenntnis das er in Befriedigung seiner Rache alle seine Gefühle verloren hat und sich gänzlich einem Gott geopfert hat für den er letztlich nur ein Zeitvertreib gewesen ist, sodass er sich schlussendlich selbst das Leben nimmt um entweder in einem letzten Funken des Guten andere zu schützen oder aber um einer Armee des Chaos so viel Schaden wie möglich zuzufügen (So zumindest meine Idee).
    Und für denjenigen der gefragt hat dessen Namen ich nur lediglich gerade nicht finde die Stadt Ferlangen gibt es eingetragen in den Karten des Imperiums tatsächlich ich finde es eigentlich immer ganz gut sich anhand einer Karte orientieren zu können um Größe und Ausmaße der Handlung bestimmen zu können, der Name war natürlich auf Grund seiner Ähnlichkeit zum Verlangen ein willkommener Gag der so schlecht er auch war mitgenommen werden musste :]

    Wenige Wissen, wieviel man wissen muss, um zu wissen wie wenig man weiß. Sokrates
    Lernen ohne zu denken- das ist nutzlos. Denken ohne etwas gelernt zu haben das ist verderblich. Konfuzius

  • Keine Sorge wenn mein Korrektor wieder Zeit hat ist die Qualität sicher um einiges wieder besser die verflixte Legasthenie lässt sich einfach nicht austricksen XD
    Ab wann darf man denn mit dem nächsten Wettbewerb rechnen??

    Wenige Wissen, wieviel man wissen muss, um zu wissen wie wenig man weiß. Sokrates
    Lernen ohne zu denken- das ist nutzlos. Denken ohne etwas gelernt zu haben das ist verderblich. Konfuzius