Bastel- und Bemal-KFKA

  • Ok, danke.
    Dann werde ich wohl die Finger davon lassen oder sie mit Farbe übermalen, wie Good-o-Sam geschrieben hat.

    5.500 P Hochelfen
    1.500 P Bretonen
    (1.200 P Skaven)


    Wissen ist der Tod des Glaubens, Aufklärung der Tod der Religion.

  • Hi,


    ich habe von einem Kumpel einen Iron Hands Dreadnought bekommen, den ich jetzt ziemlich abgehalftert darstellen will.
    Dies ist das erste mal, dass ich mich an Rost versuche. Ich habe mich an diesem Tutorial orientiert: https://www.youtube.com/watch?v=E0f1MVUb5TA


    Ich habe ihn Schwarz grundiert und erstmal gut mit (Humbrol) Emaile Matt Cote und 3 verschiedenen Weathering Powders so richtig eingerostet.




    Der nächste Schritt ist mir Maskiermedium die stellen zu bearbeiten, an denen später der Rost durchkommen soll.
    Danach habe ich das Modell ganz normal zu bemalen, als sei nichts gewesen. Ist das Modell, mit allen Highlights etc., fertig, reibe ich das Maskiermedium vom Modell und der Rost kommt durch. Es sieht dann aus, als sei der Lack dort abgeplatzt.


    Meine Frage:


    Das ganze sieht jetzt doch recht krustig aus. Ich denke, dass das nicht so toll und eben aussehen wird, wenn die "richtige Farbe" drauf ist. Wie bekommt man das hin, dass man nach dem Weathern zum Malen noch eine ebene Fläche hat aber der Effekt trotzdem gut aussieht? An einer Stelle hab ich versucht nochmal mit flüssigkeit drüber zu gehen um es auszuebenen. Aber der Effekt war dann eben der gleiche als hätte ich mit brauner Acrylfarbe drüber gemalt.


    Im Tutorial panscht er auch das ganze Modell ein (ca. 5:00), bemalt es danach und chippt dann. Seine Außenfarbe sieht aber schön glatt aus.


    Würd mich freuen, wenn mir jemand helfen kann.

    AoS: Sigmarines ✠ Aelfs HighbornWarriors ✠ Deamons ✠ Skaven ✠


    40k: ✠ Vlka Fenryka ✠ Death Watch ✠ Adeptus Custodes ✠


    MiRu malt - MiRu bastelt

  • Ich hab mir das Video jetzt zwar nicht angesehen aber bei größeren Flächen wird, egal ob mit Haarspraytechnik, Salztechnik oder Maskiermittel gearbeitet wird um Weatheringeffekte zu erzielen, zumeist im Anschluss mit der Airbrush die Deckfarbe aufgetragen. So bekommst du einen ebenmäßigen Farbauftrag.


    Grundsätzlich verstehe ich aber auch nicht warum dich Unebenheiten stören, wenn du eh massiv weatherst sehe ich sie eher als Vorteil für ein realistisches Erscheinungsbild.


    P.s. Wasser ist bei Pigmenten eine schlechte Idee, da du die Pigmente so wieder vom Modell ablöst und sich diese vermischen.

    - Hier könnte Ihre Werbung stehen -

  • Klar funktioniert das auch, aber für großflächige Weatheringeffekte ist die Airbrush definitiv um Längen geeigneter und es lassen sich wesentlich bessere Ergebnisse erzielen. Nimmt man den Pinsel muss man halt Abstriche in Kauf nehmen.

    - Hier könnte Ihre Werbung stehen -

  • Der Rost ist an sich ja auch absolut gelungen, MiRu geht es aber eher darum, dass sich die Rosteffekte im Endergebnis nicht über die gesamte Fläche ziehen sollen, sondern lediglich an einigen Stellen unter einer weiteren Deckfarbe durchscheinen. Grundsätzlich finde ich aber auch (wie ja bereits geschrieben) eine unebene und krustige Struktur alles andere als störend.


    Das Problem beim Farbauftrag mit dem Pinsel ist eben,dass du eine sehr dünne und gleichmäßige Deckschicht benötigst. Diesen Effekt erreichst du grundsätzlich über das Verdünnen der Farbe. Ist die Farbe jedoch zu wässrig lösen sich die Farbpigmente die du zuvor aufgetragen hast. Bei einer Airbrush legt sich der Farbfilm als Nebel über das Modell und du hast dementsprechend keine Probleme.


    Dem kannst du zumindest teilweise entgegenwirken, wenn du weniger Pigmente für das Weathering verwendest sondern alternativ auf normale Farben zrückgreifst. Grundschicht Scorched Brown, dann per Blisterschwamm etwa Vermin Brown und Dwarf Flesh auftragen. Mit einem Mix aus Pigmenten und Farben erzielt man (meiner Meinung nach) eh den besten Effekt.

    - Hier könnte Ihre Werbung stehen -

  • Naja, die Grundfarbe soll schwarz werden. Schwarz hab ich nich als Grundierspray... Könnte es klappen, wenn ich einfach nochmal mit der Spraydose drüber grundiere?

    AoS: Sigmarines ✠ Aelfs HighbornWarriors ✠ Deamons ✠ Skaven ✠


    40k: ✠ Vlka Fenryka ✠ Death Watch ✠ Adeptus Custodes ✠


    MiRu malt - MiRu bastelt

  • Kein Plan, Grundierspray hat soweit ich weiss für bessere Haftungseigenschaften einen anderen Lösungsmittelanteil und eine andere Pigmentierung als normale Acrylfarbe. Meine Tendenz geht in Richtung "könnte klappen", aber das solltest du einfach mal testen. Am besten du bastelst dir eine kleine Testoberfläche und probierst es zunächst dort aus bevor du das Risiko bei deiner Mini anwendest.

    - Hier könnte Ihre Werbung stehen -

  • Wenn du mit der Maskiermethode Rost und abplatzungen machen willst würde ich den Rost eher nur mit normaler Farbe darstellen, dann maskieren und bemalen. Anschließend kannst du an den entsprechenden Stellen immer noch Pigmete oder ähnliches benutzen.


    Die Struktur von deinen Pasten wirst du jetzt auch an den Stellen haben wo eigentlich kein Rost hin soll.


    Hier ist ein schönes Tutorial mit der Airbrush: https://www.youtube.com/watch?v=w75AR6m0BCs



    The Bird is the Word!

  • Hier das vorläufige Ergebnis:



    Irgendwie verhunzt... :-(


    Ich dachte, ausgehend von dem Tutorial, dass durch die Verwendung des Whethering Powder und der erneuten Aktivierung durch den Verdünner ein Effekt ergibt, dass der Rost
    a) quasi aus dem Lack nach außen "blutet" und
    b) (da ich dachte, das zeug wird wieder mehr oder weniger fließfähig) es diese geilen Striemen gibt , die im Tutorial (minute 9) zu sehen sind.


    Beides hat nicht hingehauen... Sieht einfach nur so aus... naja wie es aussieht.
    Den Realismus, den ich mir erhofft habe, hat es zumindest nicht geliefert :(

    AoS: Sigmarines ✠ Aelfs HighbornWarriors ✠ Deamons ✠ Skaven ✠


    40k: ✠ Vlka Fenryka ✠ Death Watch ✠ Adeptus Custodes ✠


    MiRu malt - MiRu bastelt

  • @Waren:


    Also ich benutze für meine Skaven die Technicals und finde die ziemlich gut. Zuerst immer Grundfarbe auftragen, dann mit Typhus Corrison tuschen, dadurch entsteht eine sehr unregelmäßige Struktur. Darüber kann man dann mit Ryza Rust bürsten, und schon sieht es alt und rostig aus. Wenn du es dann noch gebraucht aussehen lassen willst, wie bei rostigen Klingen, ziehst du mit nem groben oder besoners feinen Pinsel und ganz wenig Farbe metallene Linien (also wieder die Grundfarbe) darüber, hab ich zum Beispiel mit den Klingen der Hellebarden der Sturmratten gemacht. Recht wenig Aufwand, super Effekte mMn! :)


    Bei so einem großfächigen Modell wie dem Cybot hab ich das allerdings noch nie gemacht... da sollte man sich glaube auf markante Stellen wie Gelenke beschränken und nicht alles damit zukleistern. ;)

  • Ich hab shcon zweiverschiedene Techniken benutzt und finde beide gut, kann auf die überteuerten Farben von GW verzichten ;).


    Momentan mach ihc meinen Rost so, dass ich die Metallflächen mit einer Metallfarbe bürste, dannach mit verdünntem Rhinox Ride "tusche" und mir dann Stellen für den Rost aussuche. An diesen Stellen benutze ich dann verdünntest Vermit Brown, weis den aktuellen nahmen grad nicht, ist ein rot-braun. Damit mach ich mehrere Schichten an die Stellen und abschließend gehe ich über die Stellen nochmal mit einem orange drüber, auch wieder verdünnt und nicht so viel.


    Ergebnis:





    Andere Variante und für dich evtl geeigneter, da man damit leichter und schneller größere Rüstungeteile oder Flächen bearbeiten kann. ASl Grundfarbe Rhonox Ride dann an verschiedenen Stellen Vermit Brown Bürsten (ggf. vorher nochmal mit einem helleren braun für das RHinox Ride z.B. Mournfang Brown) und dann orange bürsten. Danach an den Stellen, an denen der Rost nicht sein soll bzw. nicht so stark dann mit einer Metallfarbe bürsten z.B. Leachbelcher. Anschließend das Ganze nochmal mit Agraxearth Shade tuschen. Wenn dann das Metall zu dunkel ist kann man nochmal ganz leicht drüber bürsten. Man kann die Reihenfolge auch umdrehen und erst die Metallfarbe nehmen udn den Rost nachträglich anbringen.


    Ergebnis:



    The Bird is the Word!

  • Hallo ich möchte Sandale machen. Dazu hab ich mal ne frage und dachte die passt hier hin.


    So wollte das Base vorher im Sandten anmalen dann mit Holzleihm bestreichen, Vogelsand drauf und dann mit durchsichtigen Lack oder so fixieren.
    So jetzt zur Frage: was für ein fixierlack benutzt ihr?

  • Hat jemand Vorschläge was man als Terrain-base benutzen kann. Für kleine Sachen wie Bäume und sowas benutze ich alte Cd's, aber was kann man nehmen wenn man z.b. eine Ruine machen will, die sagen wir mal 30cmx30cm ist ?. Es sollte hat nicht so dick sein und sich nicht biegen nach dem aufkleben und bemalen. Dünne Syrodurplatten biegen sich leider auch und das Zeug was z.b. hinter Bilderrahmen ist auch und es lässt sich nicht gut verarbeiten. Einige Ideen ?

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten :P

    Warhammer 40K
    Necron 6400 PKT 100% bemalt (Sautekh)
    Chaos 5750 PKT 100% bemalt (WE)

    Age of Sigmar
    Vampire: 4000 PKT 100% bemalt (Carstein)

    Skaven: 4000PKT 60% bemalt (Skryre)

  • Habe 2 Fragen, wo ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt.


    1. Bei uns "wandern" die Geländestücke während des Spielens schon einmal etwas hin und her (Einheiten laufen durch usw). Stört natürlich wenn Katapulte usw. plötzlich keine Sichtlinie mehr haben. Wie handhabt ihr das? Habt ihr eine Technik, wie die Stücke sich nicht verschieben? Ich möchte in näherer Zukunft nen Spieltisch mit Styrodurplatten machen, wo sich möglich Fixierungen gut einbauen lassen würden.


    2. Habt ihr eine Konstruktion um die Zollschablonen für Katapultbeschuss usw. richtig zu positionieren bzw. nach den Abweichwürfen neu zu positionieren. Da "wandert" die Position auch jenachdem und bei diskussionswürdigen Treffern geht es ja auch teilweise um Millimeter ob eine Einheit/Figur mit drin ist oder nicht.

    5000 Punkte Gruftkönige der Khemri (65% bemalt)
    1000 Punkte Orks&Goblins (ruhend in Aufbau)

  • 1. Bei uns "wandern" die Geländestücke während des Spielens schon einmal etwas hin und her (Einheiten laufen durch usw). Stört natürlich wenn Katapulte usw. plötzlich keine Sichtlinie mehr haben. Wie handhabt ihr das? Habt ihr eine Technik, wie die Stücke sich nicht verschieben? Ich möchte in näherer Zukunft nen Spieltisch mit Styrodurplatten machen, wo sich möglich Fixierungen gut einbauen lassen würden.


    Die Fixierungen sind sicherlich eine Möglichkeit, aber dann musst du immer mit diesen Fixierungen in der Platte auskommen... Das Geländestück dann mal ein paar Zoll weiter weg zu stellen geht dann nicht mehr. Natürlich bewegt sich wärend des Spiels mal was, aber dann muss man es wieder fair zurückstellen. :blush: Am besten, ihr schaut wärend der Bewegungsphase was die Einheiten sehen und beschießen können. Dann spielt ihr normal weiter, wenn dann in der Beschussphase plötzlich ein Gebäude davor steht, könnt ihr sagen, dass es aber am Anfang eine Sichtlinie gab. Zur Not einfach würfeln... bevor es deswegen Streit gibt.


    2. Habt ihr eine Konstruktion um die Zollschablonen für Katapultbeschuss usw. richtig zu positionieren bzw. nach den Abweichwürfen neu zu positionieren. Da "wandert" die Position auch jenachdem und bei diskussionswürdigen Treffern geht es ja auch teilweise um Millimeter ob eine Einheit/Figur mit drin ist oder nicht.


    Hier geht es tatsächlich um Millimeter. Ein Tipp ist hierbei den Abweichungswürfel ganz nah an der Einheit zu würfeln. Dann kann eine Parallelverschiebung am Pfeil des Würfels genauer durchgeführt werden. Bei uns im Spielerkreis machen wir das auch oft so, dass ein unabhängiger dritter (also ein Zuschauer, der grad nicht spielt) den Zustand der Schablone kontrolliert. Bzw. wenn es ganz knifflig ist, die ganze Abweichung durchführt. Und zur Not einfach wieder würfeln, wenn es bei einer Figur ganz knapp ist und wieder ellenlanges Gerede droht. ;)