Die (späte) Erfüllung meiner (Warhammer-)Träume!

  • Morlokh warf seinen Kopf in den Nacken und stiess ein gutturales Blöken aus, der von hunderten Kehlen beantwortet wurde. Sein Blick glitt über die stampfende und wogende Masse seiner Gorherde, denen sich auch noch ein paar Centigoren und andere Kreaturen der dunklen Götter angeschlossen hatten. Der Ruf Ulgurs, des Schamanen des Stammes, musste befolgt werden. Auch wenn Morlokh insgeheim wütend darüber war, das der Schamane sich ohne ihn zu fragen zu einer Versammlung der Horde entschieden hatte. Dieses Übergehen nagte an ihm, wie er an den letzten Resten eines Spitzohres.

    " Heute werden wir das Weichfleischpack von ihren Rössern reißen, ihre Pferde schlachten und uns an ihrem Fleisch mästen, das die Götter sich mit Wohlwollen an diesem Augenblick ergötzen können", brüllte Ulgur, seinen knorrigen Stab schwenkend. " Lasst uns nichts für die Krähen übrig, denn das nächste Fressen wird nicht lange auf sich warten lassen." Die Herde tobte und geiferte, Sabber lief in zottelige Bärte und Mähnen. Khornul reckte das aus Menschenhaut bestehende blutbefleckte Banner in die Höhe und trabte dann zu seinem Block Gors, unter anfeuerndem Grunzen und Schlägen aus der Masse. Ulgur bedachte Morlokh mit einem verschlagenen Blick und einem wissenden Lächeln, was Morlokh Schaum vor der Schnauze bescherte. Um Khornul würde er sich später kümmern, wollen wir doch erstmal abwarten, wer sich vor den Göttern bewähren würde.

    Als die Bäume sich lichteten, sah Morlokh mit Verachtung der Sonne entgegen. Kurz darauf vernahm er ein Blitzen, von sich auf Metall brechendem Licht. Funkelnde Lanzenspitzen erschienen auf dem Hügelkamm und Hörnerklang verkündete die Ankunft des verhassten Feindes. Bunte Wimpel und Fahnen knatterten kokett im Wind und der Boden begann zu singen, als sich die Ritter Bretonias mit einem Schlachtruf auf den Lippen gegen die viehische Horde warf: " Für Bretonia, für den König und die Herrin des Sees."

    Morlokh lächelte Siegesgewiss,denn wer sollte schon gegen die Gesegneten der wahren Götter bestehen können? " Tötet sie alle", grunzte er seine Herde an. Sie würden heute Nacht vor dem Herdenstein tanzen mit fetten Bäuchen und dem saftigen Geschmack von Blut im Maul!

    Hobby Leidenschaft, die Leiden schafft!

    Einmal editiert, zuletzt von Herzog Chessussys ()

  • Nach der Schlacht ist vor der Schlacht...!

    So, die Waffen ruhen (vorerst) wieder und über dem Schachtfeld legt sich ein nebeliger Schleier...Aber davor hat´s ordentlich gescheppert!

    Ich mag aber nichts weiter über das Spiel verraten, denn mein Gastgeber möchte uns mit Fotos und (wenn es seine Zeit erlaubt) einer Fortsetzung seiner bereits begonnenen Geschichte verwöhnen...Dann werdet Ihr wissen, ob Morlokh und seine Gang sich gegen meine Rasselbande behaupten konnte oder ob sein Haupt nun doch eine meiner Lanzen ziert!

    Hier aber schonmal meine Liste...Ist so nicht final, da will ich noch dran tüfteln, aber so war sie halt gestern gesetzt!

    Zum Spiel inhaltlich will ich mich zurückhalten, aber ich möchte noch ein paar Worte zur Begegnung ansonsten verlieren:

    Es hat richtig viel Spaß gemacht und wir haben einen tollen Abend zusammen verbracht...Mein Gastgeber war sehr zuvorkommend und gab mir stets Unterstützung an meinen zerbrechlichen Modellen oder mir meinen Raum, wenn ich mal etwas Ruhe brauchte, was ich sehr zu schätzen weiß!

    Wir haben viel gelacht, zumal uns ein sehr ähnlicher Humor verbindet...Und wenn es mal Regelunklarheiten gab, haben wir entspannt nachgeschlagen oder einfach unverkrampft eine Lösung ersonnen, die uns beiden gefallen hat; ich denke, genauso sollte Warhammer laufen!

    Vielen Dank auch nochmal an Deine Gemahlin (an dieser Stelle wollte ich erst in Anlehnung auf das von Dir gespielte Volk "Herdenleitkuh" schreiben, aber ich vermute, das kommt bei ihr nicht so charmant an, wie ich es eigentlich meine) für die kulinarische Gaumenreise...Das hat die coole Begegnung abgerundet; ebenso wie das ungeplante Kompliment seines Sohnes, der mich fast 40-Jährigen als "Junge" bezeichnet hatte!

    :winki:

    Es hat fast zehn Monate gedauert, bis wir dieses Spiel realisiert bekommen haben...Nun haben wir ausgemacht, dass wir garantiert in diesem Jahr (je nach zeitlicher Verfügbarkeit) noch wenigstens ein zweites Spiel beschreiten werden!

    Besser geht´s nicht...Um es mal neu-deutsch zu beschreiben:

    Es hat gematcht!

    :tongue:

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!


    :bear:


    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"


    :winki:


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  • Vor der Schlacht ist nach der Schlacht!!

    So ihr Mitfieberer ( oder auch nicht ), die 1600 Punkteschlacht gegen Arthurius ist geschlagen und ich muss sagen, einfach fantastisch. Meine Tiermenschen haben gerockt, sie sind so wie ich es mir vorgestellt habe gestorben, mit einem brünftigen Brüllen in der Kehle. Aber eins nach dem anderen. Ich werde hier versuchen, diese Schlacht anhand von Fotos und meiner Erinnerung in Form einer Geschichte darzustellen. So ganz weiss ich zwar noch nicht wie ich die Fotos einbinden kann, aber auch da gab es ja einen Thread zu. Deshalb, Bühne frei für

    Herzog Arthurius von Falkensee gegen Morlokhs blutsaufende Horde

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    Das untergehende Sonnenlicht tauchte die Szenerie in einen gespenstischen Nebel, doch die edelsten Söhne Bretonias wussten um die Gunst der Herrin des Sees und vertrauten auf Ihre schützende Aura. Herzog Arthurius hatte ein stattliches Heer zusammenrufen lassen, um der Bedrohung durch Morlokh ein Ende zu setzen. Viele schlimme Berichte seiner Lehnsknappen waren ihm vorgetragen worden, so dass er es an der Zeit fand, sich nun damit zu beschäftigen. Er sass auf seinem treuen Schlachtenpegasus Silberschwinge und liess seinen Blick über das Feld schweifen. An seiner westlichen Flanke waren sein treuer Paladin Artac de Lyonesse aufmarschiert und mit ihm stolze 8 Ritter des Königs. Diese wurden taktisch gut gedeckt durch einen Turm, den einst sein Vorfahr erbauen liess, zur Warnung vor eindringenden Tiermenschen und anderem Ungeziefer. Neben diesen Rittern erhoben sich 4 Pegasusritter in die Lüfte, die schon häufig an seiner Seite gekämpft hatten. Seine Demut der Herrin gegenüber wuchs, als er drei heilige Gralsritter die rechte Flanke der Pegasusritter abdecken sah. Mit einem Nicken wurde dem anderen Respekt gezollt und der Schwertarm versprochen. Herzog Arthurius befahl die Schlachtlinie aus einer zentralen Position heraus, sodass er die vor ihm aufgerittenen fünf Ritter des Königs zu noch mehr Tatendrang anfeuern konnte. Seine östliche Flanke deckten weitere vier mächtige Pegasusritter, die mit bebeden Nüster bereit waren, dem Feind Tod und Verderben aus dem Himmel zu bringen. Ohne Furcht im Herzen beobachtete er das Aufgbot des Feindes, das sich ihm entgegengestellt hatte.


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    Frontal ihm gegenüber massierte sich eine Front aus zwei Blöcken Gors, ein Feind dem er schon häufig das Fell über die Ohren gezogen hatte. Diese schienen in Ihrer Mitte einen von den dunklen Göttern Gesegneten zu haben, sowie auch eine krude Standarte die eine aufgespannte Menschenhaut darstellte. In ihrer Masse von jeweils 30 Behuften schienen sie sich sicher zu wähnen. Zwischen den Blöcken stampfte ein fetter Eber mit den Hufen, ihm haftete der Gestank von Mutation an. Die feigen Tiere hatten zudem einen grob gezimmertern Streitwagen an ihrer westlichen Flanke auffahren lassen auf dem scheinbar ein mächtiger Häuptling fuhr. Dieser war so mächtig, das er sich von einem 10 Block Ungor Plünderer decken lassen musste. "Was für eine lächerliche Gestalt", dachte sich Sir Arthurius, sich von Lanzenfutter decken zu lassen. Wir werden ihn für Bretonia in den Staub rammen. Seinen Blick weiter gen Osten schweifen lassend, erblickte er einen weiteren Eber, der für ihn nach einem saftigen Abendgelage aussah, sowie auch noch eine dieser, von zwei kleineren Schweinen gezogenen, Holzkonstruktionen. Das Streitwagen zu nennen, war gegen jeden kriegerischen Instinkt. Hinter diesem Duo gebärdeten sich 5 Pferdmenschen, die scheinbar zu betrunken schienen, als das sie nennenswerte Sorgen in seinem Schlachtplan hervorrufen sollten.

    " Ritter Bretonias, unser Feind ist aufmarschiert, um unser Land und unsere Lehnsleute abzuschlachten. Doch dies werden wir zu verhindern wissen. Für Bretonia und für die Herrin des Sees, kniet zum Gebet nieder". Wie ein Mann knieten seine Mannen nieder, um den Segen der Herrin zu empfangen. Dieser Tag würde als Gobelin an seiner Wand von seinem ruhmreichen Sieg erzählen, das schwor sich Herzog Arthurius und erwartete den ersten Zug des Feindes.

    Morlokh grunzte vor Blutdurst und trieb seine Horde voran, umso schnell wie es nur ginge in den Feind zu krachen und ihn seinen Bronzespalter schmecken zu lassen. Lange schon wollte er sich an dem verhassten Blechmann rächen, der das Land der Tiermenschen für sich beanspruchen wollte. Aber nun war die Zeit, um blutige Ernte einzufahren.


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    Trotz der Bedrohung durch die vorgehuteten Pegasi auf seiner westlichen Flanke, wähnte er sich hinter dem alten Gemäuer sicher, so dass er auch noch seine Ungor nach vorne beorderte und auch ein Gnargor bewegte sich langsam aber schnaubend einige Zoll nach Norden, den gerüsteten Truppen entgegen. Seine beiden Gor Blöcke begannen ihre Formation in ein V zu stellen, so dass die Lanzen der Ritter sich schnell umgeben und von seinesgleichen umzingelt wiederfinden sollten.


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    Dann kündigte ein Beben des Bodens das Vorrücken der Ritter an. Die 8 Mann Lanze umrundete den Turm, um eine Angriffsposition auf den Streitwagen oder das Gnargor einzunehmen. Die vier mächtigen Pegsausritter bildeten dabei ihren Flankenschutz, indem sie sich hinter einem Wäldchen in einen Schwebeflug begaben und dort der weiteren Optionen ausharrten. Noch war nicht der Zug zum alles entscheidenden Angriff gekommen. Geduld war eine Tugend, in der sich Arthurius monatelang geübt hatte. Seine Gralsritter trabten voran, um sich der Bedrohung des Streitwagens anzunehmen, doch es sollte ganz anders kommen. Die fünf Ritter zu seiner Rechten rückten auch in eine offensivere Position vor, um sich den Gorblöcken anzunehmen. Von den vier vorgerückten Pegasi hatte sich der Paladin Luc de Brionne abgespalten, damit alle das herrschaftliche Banner sehen konnten und um daraus noch mehr Vertrauen zu schöpfen. Er hatte sich etwas weiter südlich am alten Gemäuer in eine etwas zurückgezogene Position begeben, um ggf den üblen Häuptling der Behuften auf Streitwagen in der Flanke zu erwischen und ihm so den gerechten Zorn Bretonias schmecken zu lassen.

    Dann stiegen die vier Pegasi am östlichen Ende in die Luft und glitten in einem Tiefflug über den Wald hinweg, um dem Streitwagen in die Flanke zu schmettern. Seiner Wucht des Aufpralls beraubt, konnte der Streitwagen in Anbetracht der Übermacht nur noch schwer verwundet nach Westen fliehen.

    Der Gnargor hatte sich Richtung der Gralsritter bewegt, die Distanz aber nicht vollends überwinden können und somit am Turm stehen geblieben. Als die Centigors sahen, wie eines ihrer Gefährte fast vernichtet wurde, packte sie ihr Trunkenheits vernebelter Verstand und liess sie durch den lichten Wald die 8 Mann Lanze angreifen.

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    Zuversichtlich und durch einen tiefen Zug von Bugmanns XX sichtlich in ihrer Initiative gesteigert, preschten sie über Wurzlen und umgestürzte Bäume direkt auf die Lanzenmänner zu. Ihre Speere fanden auch ihr Ziel, doch war dieses gegenüber dieser einfachen Waffen einfach zu schwer gepanzert, als das grosser Schaden angerichtet werden konnte. Im Gegenzug nahmen sich die Ritter des Königs mit Artac ein Beispiel an ihren geflügelten Kameraden und venichteten die Centigors, so dass sie im Anschluss in eine gute Postion vorrücken konnten.

    In dieser durch die Bretonen dominierten Schlachtphase, gelangte die westlich positionierten Pegasi mit Luc in den Rücken der Gorblöcke, bereit, diesen Tod und verderben zu bringen. Luc badete den Gorblock mit dem Menschhautbannertragenden Häuptling in reinigendem Feuer seiner magischen Lanze und verursachte einigen Schaden, leider nicht soviel, wie er sich erwünscht hatte. Aber den Rest würden die in Position geflatterten Pegasusritter schon erledigen, bei der Herrin.

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    Als Morlokh die Bedrohung durch die Pegasi bemerkte, befahl er seinen linken Kampfblock eine Umformierung durchzuführen, so dass sie sich der Bedrohung zuwenden konnten und abends ihre Pegasuswings mit Bretonensosse geniessen konnten. Er selber stiess ein tiefes Brüllen aus und trieb seine beiden Schweinezugtiere an, in die fünf Mann starke Lanze zu krachen, um endlich das Gemetzel zu starten. Er trieb sich selber in einen Kampfrausch und beendete das feige Leben der Ritter indem er sie niederhieb wo sie standen und die beiden Verbliebenen auf der Flucht niederwalzte. „ Bruahahahaha, feiges Weichfleisch, heute Nacht werde ich mich an euren Innereien laben.“ Er bemerkte jedoch nicht, das er sich durch die Verfolgung in eine etwas abseits gelegene Postion begeben hatte, aus der er erstmal wieder raus kommen musste.

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    Die Gralsritter schauten nicht schlecht, als sie auf einmal von hinten von einem wild gewordenen Schwein angegriffen wurden und einen der Ihren niederbiss. Doch nach dem ersten Schock konnten sie ihre Pferde wenden und sich der Bedrohung auf ritterliche Art zuwenden, nämlich von Angesicht zu An...äh Schnauze.

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    Nun war die Zeit der Pegasusritter gekommen, die mit aller Macht in den Gorhaufen schmetterten, um den verhassten Gesegneten der dunklen Götter zu eliminieren, der allerdings nicht viel zur Schlacht beisteuern konnte. Auch Herzog Arthurius senkte seine Lanze und trieb sie in die Tiermenschenbrut und besiegelte damit das Schicksal und die magische Unterstützung dieser Kampftruppe. Doch dieses Schicksal schockte keinen der anderen Schweinsnasen und so wurde der Kampf an Ort und Stelle weitergeführt. Nur der Streitwagen floh immer weiter Richtung westliche Flanke.


    Die Gralsritter entledigten sich mittlerweile des Schweins und wendeten ihre Rösser, damit sie den Rittern des Königs Unterstützung geben konnten, im neu aufgebrandeten Kampf gegen Morlokh. Dieser stiess voller Mordlust nur einen Namen aus: „ ARTAC !“ Und somit entbrannte ein Kampf zweier Helden, gut gegen böse. Beide schenkten sich nichts, so dass der Kampf zwar ausgeglichen war, jedoch die Bretonen durch ihre zahlenmässige Überlegenheit im Anschluss den Streitwagen niederritten. Dies war das unrühmliche Ende von Häuptling Morlokh, dem unersättlichen. Khornul beobachtete das alles mit einem teuflischen Grinsen und wusste, das nun, wenn er überleben sollte, seine Zeit gekommen war, um den Stamm zu übernehmen. Er packte das Banner fest, rammte es in den Boden und blökte seine Gors zu neuer Blutgier an. Um ihn herum griffen immer mehr Pegasi an, so das er nun fast komplett umzingelt war. Doch als erstes tötete er den Champion der Pegasusritter, die sich schon die ganze Zeit an seiner Flanke aufgehalten hatten. Seine Kämpfer droschen und hieben auf die Flattermänner ein und rangen einige von Ihnen nieder, so dass er dachte das Schlachtenglück wenden zu können. Doch der Mut der Ritter und ihre Standhaftigkeit waren nie ernsthaft in Gefahr und so wurden mehr und mehr seiner viehischen Kameraden niedergemacht.

    Khornul erkannte,das es Zeit war, aus diesem Kampf, den Morlokh völlig falsch angegangen war, sich zurück zu ziehen. Er hackte sich zur westlichen Flanke durch und konnte sich im Schutz der Dunkelheit erst im alten Gemäuer verstecken. Von dort beobachtete er den Untergang des mit ihm gezogenen Viehs, auch der selbstmörderische Einsatz der Ungors in den Rücken der Pegasi wurde durch Huftritte nach hinten beendet. Dann verschwand er im dichten Unterholz des angrenzenden Waldes um vom Untergang Morlokhs zu berichten. Ob Ulgur der Schamane überlebt hatte oder nicht, stand auch noch nicht ganz fest,denn er hatte schon immer ein Talent dafür gehabt, aus den ausweglosesten Situationen zu entschwinden. Gemeinsam würden sie den Stamm zu mehr Blutvergiessen führen, als es Morlokh jemals gekonnt hätte...

    Und damit endete die Schlacht. Ich fürchte, die Abläufe sind nicht ganz chronologisch zu dem tatsächlichen Vorkomnissen der Spielzüge, aber das nennt man dann dichterische Freiheit. Arthurius hatte sich ziemlich geschickt mit seinen Pegasi bewegt, während ich mir häufig selber im Weg stand und es nicht schaffte, Räume zuzumachen, bzw ein Bedrohungspotential aufzubauen. In den Nachbetrachtung hätte ich einfach mehr darauf achten sollen,das sich Angriffsvektoren überschneiden, so dass ich immer einen Angriff auf seine Ritter bekommen hätte. Machbar wäre es gewesen. Das ich den Angriff auf meinen Streitwagenhäuptling zuließ, war mehr der Tatsachen geschuldet, das ich sehen wollte was er drauf hat. Bisschen dabei das KE vergessen :-( Gut fand ich die Urwut Regel die mir doch gegen Menschen mit W3 gute Dienste erfüllte. Dadurch konnte trotz Angriffen in der Flanke und im Rücken der Gorblock mit AST ziemlich was einstecken und dann noch austeilen. Dadurch, dass der Schamane leider ziemlich früh die Flucht antrat, war meine Magieunterstützung durch einen Lvl 4 Bestien Schamanen ziemlich schnell dahin. Dafür überlebte er aber auch einen Kontrollverlust. Auch die erwürfelten Zauber deckten sich nicht mit meiner Idee, wie ich ihn spielen wollte. Die Centigor waren scheinbar mit der Front der Ritter etwas überfordert, auch da liess ich mich von meinen tierischen Trieben leiten. Aber was ich auf jeden Fall absolut positiv fand, war das Gefühl eine Tiermenschen Herde in die Schlacht zu führen. Absolut eine geniale Armee die mir sehr viel Spass macht. Und da waren noch keine Minos oder der Ghorgor dabei. Deshalb: Auf ein neues geblökt, baut Zäune, erschreckt eure Kinder mit Schauergeschichten über den dunklen Wald, ihr ahnt nicht mal annähernd was auf euch zukommt. Khornul ist wütend!!!


    Da ich jetzt nicht die Fotos nicht mehr so wirklich zuordnen kann, stell ich einfach ein paar Impressionen hier noch so rein. Viel Spass damit ihr Mordbuben und Zollzähler


    https://abload.de/img/20190830_191929vgk80.jpg

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    https://abload.de/img/20190830_2246148ekld.jpg


    Danke dir Arthurius für einen absolut tollen hobbyreichen Nachmittag und für die Möglichkeit, mal gegen einen mobileren Gegner als die Zwerge anzutreten. Die Revanche schaffen wir ggf noch dieses Jahr!?!

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  • Ich habe zu danken!

    Es hat echt viel Spaß gemacht und es gab viele witzige oder kniffelige Situationen in unserem Spiel...Genau so muss das sein!

    Ich danke Dir auch für die tolle Wiedergabe unseres Scharmützels...Ich weiß, wie aufwändig so etwas sein kann!

    Finde auch gut, dass Du aus beiden Perspektiven geschrieben hast...Ich schreibe in der Regel nur aus der Sicht meiner Ritter und lasse die gegnerische Sicht außen vor; werde also mal schauen, ob ich mich da von Dir inspirieren lasse!

    Übermorgen werde ich nämlich meine Geschichte weiterschreiben, die im Januar diesen Jahres begonnen hatte (wobei ich gedanklich bereits den Faden dafür gesponnen habe und da passt die gegnerische Sicht nicht so ganz rein; also vielleicht beim nächsten Mal dann)...Denn kommenden Freitag werde ich mit nobrainer , Mortarion und r1d3 wieder zusamentreffen und es wird eine fette Vier-Spieler-Schlacht ausgetragen, welche ich ebenfalls mit einer Geschichte umrahme!

    Witzig übrigens, dass Du meinen Charakteren eigene Namen verliehen hast...Die haben aber bereits alle Namen, zumindest die entscheidenden Charaktere!

    :tongue:

    Wobei ich den einen oder anderen Namen vielleicht dennoch übernehmen werde; für die wenigen Figuren, die noch nicht namentlich aufgetaucht sind...Übrigens:

    Vor Deinen beiden Gor-Blöcken hatte ich echt Respekt und sie beide auf einer Flanke aufmarschieren zu lassen, das hatte mich nicht nur überrascht, es hatte auch meinen ursprünglichen Schlachtplan so ziemlich über den Haufen geworfen!

    Krass war dann auch, also ich Deine bösen Buben umzingelte (https://abload.de/img/20190830_2227360lkx8.jpg) und sie dennoch verdammt lange aushielten...Gutes Spiel, Kollege!

    :nummer1:

    Die Revanche schaffen wir ggf noch dieses Jahr!?!

    An mir soll´s nicht liegen, sehr gerne doch...Ich fände es zwar cool, wenn wir zwischenzeitlich auch eine schicke Nummer mit DBDJ und Mortarion im All schieben könnten, aber da leider Zeit häufig Mangelware ist und Du Dich nicht zerteilen kannst, freue ich mich einfach auf die Revanche mit Dir und Deinen haarigen Vagabunden!

    :]

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!


    :bear:


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  • Sehr cool. Ich persönlich mag ja auch gerne ein paar Fotos auf "Augenhöhe" der Miniaturen, vielleicht fürs nächste Mal?
    Auf jeden Fall danke fürs Dokumentieren!

    Vielen Dank für den Tipp, werde ich das nächste mal beherzigen. Als Stimmungs Foto auf jeden Fall ziemlich cool sowas. War nur unser erstes Spiel da wollte ich nur ein bisschen unterstützende Fotos machen und nicht Formvollendet alles darstellen. Sonst finde ich auch toll mal eine Herausforderung zu fotografieren oder einen gefallenen Kameraden. Eben kleine Dioramen

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  • Ich kann es kaum erwarten!

    Sooo, morgen geht´s los...Die Geschichte beginnt (im Januar) auf Seite 30 dieses Themas mit Beitrag Nr. 582 und wird mit Beitrag 589 (auf der selben Seite) fortgesetzt; wer also die folgenden Zeilen besser einordnen möchte, sollte sich die alten Geschichtchen einfach mal antun!

    :winki:

    Während es beim letzten Mal 3.000 Punkte ausschließlich an geifernden Dämonen waren, werden es diesmal zwar nur halb so viele sein, aber dafür verstärkt durch 1.500 Punkte an tückischen Dunkelelfen...Es wird also nicht weniger finster und bösartig zugehen, aber meine Verbündeten und meine Ritter haben hoffentlich dazugelernt und werden sich diesmal besser behaupten können!

    Ich kann den morgigen Tag kaum abwarten...Das wird wieder so fett!

    :hihi:

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    :bear:


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  • Das hatte ich auch noch nie:

    Beim Spiel im Januar wurde ich (also meine Modelle auf der Platte natürlich) das erste Mal "getablet", ich hatte nicht eine Figur von mir mehr auf dem Tisch...Diesmal lief es quasi fast komplett andersherum; es war ein echt sonderbares Spiel!

    Das Spiel ging lediglich bis zum Ende des zweiten Spielzuges, denn dann ergaben sich unsere Gegner...Damit hatte ich vorher nicht gerechnet!

    Was ich echt toll fand, waren die gewählten Modelle von Mortarion , der sich seinem Verbündeten anpasste und eine reine Slaanesh-Liste spielte...Das hatte echt Stil!

    Leider hatte er damit keine oder nur wenig wirklich starke Auswahlen parat; und da er noch ein veraltetes Armeebuch verwendete, waren die Modelle von den Punkten her auch teilweise viel zu überteuert...Das spielte uns (obwohl ich ebenfalls keine aktuelles Armeebuch für meine Ritter einsetzen kann) sehr in die Hände; und gepaart mit ungleich verteiltem Würfel-Glück war die Schlacht tatsächlich recht zeitig entschieden!

    Schade, aber es hat dennoch Spaß gemacht und wir wollen versuchen, uns in diesem Jahr noch ein weiteres Mal zum Zocken zu treffen (uns dann aber besser um ein ausgeglicheneres Spiel bemühen)...Fotos wurden übrigens zahlreich von nobrainer und r1d3 geschossen und werden sicher noch nachgeliefert!

    :winki:

    Ich könnte nun noch etwas mehr zur Schlacht schreiben, was gut und was schlecht lief und warum, möchte aber erstmal meine drei Mitspieler zu Wort kommen lassen, was denen so einfällt...Also, legt los, Jungs!

    :hihi:

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  • Ich muss hier den "whiner" machen. Die Cheesetaktik (superschnelle Einheiten mit Rüssi + viel Beschuss + harte Magie + der Dämonen Lieblingsbanner) ging gnadenlos auf. Ich hab mich im Nachhinein ehrlich gefragt wo das Freund im Freundschaftsspiel war.

    Auf unserer Seite gab es einen nasty Hexenblock mit Kessel, der aber gegen Beschuss und Magie am Ende verpuffte, bzw das Banner warf.


    Man kann natürlich sagen, dass ich schuld bin, weil ich das letzte mal gegen diese Liste (der Gegner) gewonnen hatte (mit Dämonen) und das meine argumentative Position gegen das "Weltendrachenbanner" untergräbt. Ich finde nach wie vor, dass das gegen Dämonen zu stark ist (8. Edition).

    Ceterum censeo... man sollte das xxx verbrennen.


    Ansonsten lief es auch okay.

    24 Henker werden von der Flammenschablone des Herzogs gebrutzelt und greifen die Hauptlanze an. Ein fairer Nahkampf entsteht. Mit einem Magiebuff in Runde zwei erhalten die Ritter KG6 und die Henker schaffen den Check auf die 7 nicht. Überrannt.

    Zeitgleich versucht die Hydra den Herzog zu essen. Quintessenz: er steht auf die 7.

    Der Dämonenprinz greift Pegasusritter in die Flanke an, macht aber keine Wunden. Unentschieden. Als der bretonische AST dazukommt ploppt der Prinz mit der 12.

    Die Hexen rücken vor, werden auf den letzten Mann/Frau + Kessel dezimiert, von Schwestern, Magie und Schleudern.

    Die Doomfire Warlocks brutzeln 1 1/2 Pegasusritter, die daraufhin fliehen. Werden später selbst in die Flucht geschossen.

    2 Einheiten Dämonetten mit Herold attackieren die Schwertmeister. Das Banner wird entrollt und die Dämonen fliehen in den Warp.

    Ich mache mir ein Bier auf.

    Eine Einheit Slaaneshbestien isst eine Speerschleuder.

    Eine meiner Speerschleudern tötet einen Pegasusritter!


    So ungefähr.

    Ja, war ein kurzes Spiel.


    Hab mir Gedanken gemacht und denke, wir sollten vllt noch kommunizieren, ob wir bretthart oder eher fluffig aufstellen wollen (und nach welcher Edition). So hat mir die Atmosphäre und die Leute gefallen, das Spiel war eher mau.

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger