Armeeaufbau (Bündnis: Talabheim - Stormcast Eternals)

  • Die Schilde passen natürlich wie die Faust auf´s Auge!
    :P:D
    Bin gespannt, was Du dann da zaubern wirst...Ein schicker, elitärer Fünf-Mann-Trupp reicht doch vollkommen aus!
    Und gerne gebe ich auch Rückmeldung, kein Ding...

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!


    8)

  • Moin zusammen,


    wieder eine lange Pause ... aber jetzt geht es weiter ;)


    Das Liberator-Regiment ist gebaut und grundiert - ab kommender Woche fange ich an, zu malen.



    Wurfspeere: Vanguard-Palladors




    Schilde: Upgrade Set der Imperial Fists (Forgeworld)



    Köpfe: Vanguard-Palladors (Champion), Space Marines(?) und Vanguard-Hunters



    Bases: Micro Art Studio (Wasteland Bases)


    Das Regiment nimmt also langsam aber sicher Form an. Derzeit ist leider beruflich viel zu tun, aber ich halte euch über den Fortschritt auf dem Laufenden!


    Gruß und einen schönen Sonntag,


    Ere.

  • Sehr hübsch, die Farbe sieht etwas Körnig aus auf dem ersten Bild, ist das durch die Kamera oder wirklich auf den Figuren ?

    Aktuelle Systeme - Age of Sigmar - Stormcast Eternals / WarHammer 40K - Ultramarines/Necrons / Infinity - Yu Jing/Haqqislam / Terminator Genisys - Skynet
    Demnächst - Star Wars - Legion - Imperiale Armee / Fallout - Wasteland Warfare - Brotterhood of Steel

  • Moin zusammen.


    Nachdem ich diesen Thread nun erstmal gründlichst aufräumen musste (den „optischen“ Veränderungen des Forums geschuldet), geht es nun weiter mit dem Aufbau der Sturmfäuste ;)


    Grund für die neu aufkeimende Motivation ist vor allem das Erscheinen der Unantastbaren-Kammer. Die neuen Modelle gefallen mir extrem gut, insbesondere die vielen Optionen für menschliche Köpfe und auch die Möglichkeit, weibliche Modelle zu bauen. Meine früheren Bemühungen, die Stormcasts zu vermenschlichen, liefert mir GW jetzt quasi ab Werk - das muss ich ausnutzen ;)


    Natürlich geht’s jetzt aber erstmal an das Bemalen des umgebauten Liberator-Regiments. Der Basteltisch ist aufgeräumt, fehlende Farben gekauft - Work in Progress ...



    Mögliche kommende Projekte:


    Bezüglich der Unantastbaren-Kammer würden mich die Sequitors interessieren, da sie meines Erachtens die Paladin- bzw. Templer Optik, die ich z. B. bei meinen Retributor Umbauten erzeugen wollte, aufgreifen.


       


    Die Evocators interessieren mich ebenfalls, insbesondere die Reittiere! Hier würde ich aber auf Schwerter/ Schilde o. Ä. umbauen - die „Zauberstäbe“ gefallen mir stilistisch nicht besonders ...


    Nun gilt es aber erstmal, das Liberator-Regiment fertigzustellen und ggf. auch in die Hintergrundgeschichte einzupflegen. Hierzu habe ich mich bereits durch den neuen Stormcast Battletome gearbeitet, der Background scheint ja endlich mal etwas an Dichte zu gewinnen ;)


    Ich halte euch auf dem Laufenden.


    Gruß, Ere.


    Edit. - Vll. mag ein Moderator diesen Thread bei Zeiten in den Bereich AOS-Bündnisse/ Order verschieben? Sowohl vom Background als auch den Miniaturen bewege ich mich inzwischen fast ausschließlich in AOS.

  • Soo, es geht weiter mit dem Background ...


    Wie bereits angekündigt, habe ich nun das neue Liberator-Regiment und auch den neuen Knight-Vexillor (Krestus Korel) in die Hintergrundgeschichte eingepflegt.


    Kapitel 8 - „Der innere Zirkel“ ist fertig!


    Im neuen Battletome liegt ein großer Schwerpunkt auf dem Neuschmiedungsprozess der Stormcasts. In Kapitel 8 begründe ich deshalb die besondere Waffen- und Schildauswahl der neuen Liberator-Einheit und nehme dabei Bezug auf die Makel der Neuschmiedung.


    „Der innere Zirkel“ ist zudem das letzte Kapitel, in dem aus der Sicht von Imrahil Sturmfaust erzählt wird. Kapitel 9 wird nach einem Zeitsprung von etwa 2 Jahren aus Sicht von Magnus Kargen (dem umgebauten Kriegspriester auf Pegasus) berichten, der ein Konklave der Unantastbaren-Kammer zur Unterstützung des Bündnisses nach Ghyran führt.


    Feedback ist immer erwünscht - vll. gibt es ja ein paar Stormcast Geeks unter euch ;)


    Die Hintergrundgeschichte wird zudem im nachfolgenden Post fortgesetzt, da der Post auf Seite 5 die maximale Zeichenzahl übersteigt :D


    ...

  • Fortsetzung der Hintergrundgeschichte:


    Kapitel 6 und 7 findet ihr auf: (Seite 5, Post 92) ...


    Kapitel 8 - Der innere Zirkel


    Das Knistern eines azurnen Blitzes kündete vom Tod eines weiteren Schildgeborenen. Imrahil fluchte innerlich, zwang sich dann jedoch, seinen Zorn hinunterzuschlucken und einer Entscheidung Raum zu gewähren, die dem Verstand und nicht dem Herzen entsprang. Der Sterbliche hatte Recht - sie mussten diesem Angriff Einhalt gebieten und das so schnell wie möglich. Der Schildwall der Liberatoren war inzwischen vollständig aufgefächert und auf die Anhöhe im Westen ausgerichtet. Das Bollwerk aus Schilden, Hämmern und Hellebarden rückte langsam vor. Aus der Deckung des Schildwalls feuerten mehrere Reihen aus Freigildenkriegern mit Musketen in Richtung des Feindes, doch die Entfernung war noch zu groß, als dass der Beschuss hätte Wirkung zeigen können. Der Einschlag einer weiteren Salve aus Warpstein-Geschossen brachte das Vorrücken der Schlachtformation für einen kurzen Moment zum Stillstand und hüllte den Schildwall vollständig in einen grünlichen Dunst. Als sich der Nebel lichtete, erkannte Imrahil mehrere tote Musketenschützen und einige Liberatoren, deren Schilde so stark zerschmolzen oder durchlöchert waren, dass sie sich hinter ihre Kameraden zurückziehen mussten. Wenn sie weiter in dieser Geschwindigkeit vorrückten, würden sie große Verluste hinnehmen müssen - Verluste, die sie sich zu diesem Zeitpunkt der Schlacht nicht leisten konnten.


    Imrahil erblickte Krestus Korel, den Knight-Vexillor des Stromhosts. Er trug das Banner des Sturmbringers mit den Insignien der Sturmfäuste. Hoch aufgerichtet schritt er den Schildwall entlang und rief das Schildgeborenen-Konklave zur Ordnung. „Wer bringt das Licht mit Hammer und Schild?“, brüllte er über den Schlachtenlärm hinweg - „Nur die Gläubigen“, hallte es die Linie entlang, während die Liberatoren Hämmer auf Schilde schlugen. In der Funktion des Knight-Vexillor war es seit Beginn des Feldzugs Krestus Aufgabe gewesen, die Moral des Stormhosts aufrecht zu erhalten und das Banner der Sturmfäuste wie eine machtvolle Kriegserklärung in die Reihen des Feindes zu tragen. Doch Imrahil erkannte, dass die Aufmerksamkeit seines Gefährten in diesem Moment nicht ausschließlich auf den Liberatoren und deren Vormarsch ruhte. Sein Blick schweifte gelegentlich in die Ferne und er schien auf irgendetwas zu warten. Einen Moment später streckte der Vexillor den Arm aus, um einem Raben die Landung darauf zu ermöglichen. Das Tier hatte den Stormcast begleitet, seit sie in Ghyran eingetroffen waren. Imrahil war sich nicht sicher, ob es sich bei dem Raben um ein reales Tier handelte. Eine Zeitlang hatte er vermutet, es handele sich um eine Art Waldgeist der Sylvaneth - sicher war er sich bis heute nicht und der Vexillor vermied es, über die Beziehung zu seinem seltsamen Begleiter zu sprechen. Imrahil verwarf den Gedanken als er sah, dass der Bannerträger in seine Richtung sah. Sein Blick schien voller Groll und doch zugleich sehr konzentriert. Er deutete mit dem linken Arm auf die Anhöhe vor ihnen und stieß mit dem anderen Arm den Knauf der Bannerstange so wuchtig auf den Boden, dass sich kleine arkane Blitze an dem wertvollen Artefakt hinunterzüngelten. Imrahil brauchte einen Moment, um zu begreifen, was ihm der Vexillor mit dieser Geste vorschlug. Dann nickte der Lord-Celestant anerkennend. „Macht eure Reiterei zum Angriff bereit!“, brüllte er dem jüngeren der beiden Freigilden-Generäle zu - „Auf mein Kommando entfesselt ihr den Zorn des freien Volkes ... beide Flanken!“ Der Hauptmann nickte und gab seinem Pferd die Sporen, während er einige Befehle rief. Dann begann das Banner des Sturmbringers zu vibrieren und ein scharfer Windzug stieß in das Schildgeborenen-Konklave vor ihm ...


    Als „inneren Zirkel“ bezeichneten sich diejenigen Stormcasts des Schildgeborenen-Konklaves, die den Prozess der Neuschmiedung schon viele Male durchlaufen hatten. Die meisten von ihnen wiesen bereits erste Makel auf, die eine Neuschmiedung auf dem Amboss der Apotheose mit sich bringt. Meist waren dies der stetige Verlust an eigener Identität und früherer Persönlichkeit. Mit jeder Neuschmiedung verloren die Stormcasts einen Teil ihrer Menschlichkeit und ihres Einfühlungsvermögens. Bisher war es Sigmar nicht möglich gewesen, diesen Makel zu beheben, weshalb jeder Stormhost eine eigene Lösung für dieses Problem finden musste. Der Verlust an Menschlichkeit barg große Gefahren, deshalb hatten sich die Sturmfäuste dazu entschieden, innere Zirkel einzurichten. Diejenigen Stormcasts, die den Neuschmiedungsprozess am häufigsten durchlaufen hatten und somit die größten Makel aufwiesen, bildeten den inneren Zirkel ihres Konklaves. Sie kämpften in jeder Schlacht im Zentrum ihrer Einheit und waren somit ständig von ihren Gefährten umgeben, die sie im Zweifelsfall von einem frevelhaften Verhalten abhalten konnten. Selbst wenn der Stormhost marschierte, marschierten auch die inneren Zirkel im Kern ihrer jeweiligen Kohorte. Es würde der Tag kommen, an dem ein solches Verfahren nicht mehr praktikabel sein würde, da nahezu alle Sturmfäuste die Makel der Neuschmiedung aufweisen würde. Doch der Stormhost war noch jung und Imrahil sich sicher, dass der Gottkönig eine rechtzeitige Lösung für das Problem finden würde.


    ... Mächtige Winde wehten über das Schlachtfeld und wirbelten Staub und Gräser auf. Hier und da krochen arkane Blitze über den Boden. Nur noch schemenhaft nahm der Lord-Celestant den Vormarsch der Liberatoren wahr. Lediglich das Banner des Sturmbringers ragte gut sichtbar vor ihm auf und entfesselte seine Kräfte. Einen kurzen Moment später verschwanden die Blitze und die Staubwolken lichteten sich. Der Feind hatte ob des seltsamen Sandsturms den Beschuss eingestellt. Als sich der plötzliche Sturm vollständig gelegt hatte, erkannte Imrahil, dass der Zauber des Banners erfolgreich gewesen war. Im Zentrum der Schildgeborenen klaffte eine große Lücke. Sein Blick schweifte zu der Anhöhe, von der aus sie der Feind unter Beschuss genommen hatte. Es dauerte einen Moment, bis seine Augen ihr Ziel fanden. Eine kleine Einheit Liberatoren wütete unter den Feinden, die wie aufrecht laufende Ratten aussahen. In einer kleinen Phalanx rückte der innere Zirkel des Schildgeborenen-Konklaves zum höchsten Punkt der Anhöhe vor und walzte dabei alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte. Die Turmschilde der Liberatoren des inneren Zirkels waren unnatürlich groß und wiesen zusätzliche Schutzrunen und Insignien der Sturmfäuste auf. Zudem trugen sie lange Sturmlanzen. All das taten diese Krieger, um einen noch undurchlässigeren Schildwall formen zu können und somit die Chancen auf den eigenen Tod und den ihrer Kameraden zu minimieren. Doch in diesem Moment kämpften sie nicht defensiv - das Banner des Sturmbringers hatte sie ins Herz ihrer Feinde getragen und dort wüteten sie, um den Beschuss durch die Warpstein-Geschosse auf das Hauptheer zu unterbinden. Mit Stolz betrachtete Imrahil das Wirken des inneren Zirkels - dann wandte er seinen Blick den Feldherren des roten Heeres zu und gab das vereinbarte Zeichen. Der Hauptmann der Sterblichen zog mit grimmigem Blick sein Schwert und ließ es langsam in Richtung der Anhöhe sinken. Ein Donnern ertönte und zu beiden Flanken des Schildwalls begannen Einheiten aus Rittern auf Schlachtrössern und Demigreifen einen Sturmangriff auf die vor ihnen liegende Anhöhe.


    ...

  • Schöne Geschichte. Lässt sich wirklich gut lesen. Ich werde irgendwann in der Zukunft diesen Thread mal genauer unter die Lupe nehmen ;)

    Bretonia: 3000 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 3700 Punkte


    Blood Angels: 4200 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte