Deine persönliche Hobbygeschichte

  • Hallo lieber User*,


    angeregt durch Postings im Vorstellungsbereich und dem Jahresrückblick ist mir eine Idee für einen neuen Thread gekommen.


    Wir haben hier Mitglieder unterschiedlichen Alters und auch mit unterschiedlichen Systemen, Erfahrungen und Interessen. Aber immer wieder liest man von ähnlichen Anfängen und Etappen. Erinnerungen, die einen verbinden und Boxen, die Quasie jeder hatte.


    Wie sieht es bei euch aus? Wie habt ihr damals das Hobby angefangen? Welche Etappen, sprich welche Systeme, habt ihr dabei durchlebt? Was hat euch am meisten bedeutet, oder wart ihr auf einem Event, dass euch besonders in Erinnerung ist?


    Also die Frage ist Quasie: was hat euch auf dem Weg zu dem Hobbyist, der ihr heute seid, begleitet und ausschlaggebend beeinflusst?


    (Die fragen sind nur Anstöße, ich glaube ich versteht, worauf ich abziele ;) )


    Liebe Grüße,
    Dante

  • Eine sehr schöne Idee, an der ich mich sehr gerne beteilige :)


    Am Anfang schuf Gary Gygax ein Spiel ...


    ... das er "Dungeons & Dragons" nannte. In diesem Spiel ging es ursprünglich wohl, ähnlich wie bei Warhammer, um Gefechte mit Armeen der verschiedensten Größe. Das Ganze war meines Wissens nach in einer mittelalterlich anmutendnen Welt angesiedelt. Aus diesem Spiel, dass er mit Freunden spielte, entwickelte sich letztendlich Dungeons 6 Dragons
    [IMG:http://666kb.com/i/dpkl2bcn3niabxmtr.jpg]


    Ich war 15, es war kurz vor meinem 16. Geburtstag und das Leben als Erwachsener klopfte schon mit dem Lehrvertrag an meine Tür, als ich in einem Taschenbuch des Bastei Verlags zu einer Con (Science Fiction Almanach '83) von einem neuartigen Spiel las.
    Dem Rollenspiel.
    Dort wurde zwar "Schwerter und Dämonen" vorgestellt, ein deutsches Spiel dass ich später auch spielte, aber D&D wurde als Urspiel dieser Gattung erwähnt. Als ich dann zwei Wochen später in einem der damals noch in Köln ansässigen Spielwarenläden die oben gezeigte rote Box sah, musste ich die einfach haben. Daheim kam dann erstmal der Schock.
    Die Zahlen der Würfel mussten mit einem beigelegten Fett- oder Wachsstfit noch selber ausgefüllt werden und statt Püppchen und Spielplänen lagen da zwei relativ dünne Bücher voller Regeln.
    "Maseltow, D.J., du hast dir 'n Spiel für Freaks gekauft :arghs: ", war mein erster Gedanke. Aber da ich damals bereits meine ersten Moorcocks gelesen hatte (Elric von Melniboné) Herr der Ringe liebte und überhaupt eine Leseratte war, begann ich mich in die Welt Greyhawk einzulesen.
    Und was ich las riss mich mit.
    Aber sowas von!
    Welten voller Abenteuer taten sich auf, Heldentaten die vollbracht werden mussten und abgrundtief Böse, die es zu vernichten galt.


    In der Lehre bzw. der Berufsschule traf ich dann auch recht flott auf Gleichgesinnte und aus D&D wurde AD&D, dass wir nächtelang zockten, während wir das Geheimnis der Drachenlanzen zu ergründen versuchten.
    Hier lernte ich nicht nur die ersten Miniaturen kennen, in dieser Zeit spielte ich auch solche Klassiker wie Space Hulk, Heroquest und Talisman.


    Hin und wieder zurück


    Diese Spielzeit hielt etwas länger als die Lehrzeit an, brach aber letztendlich wegen Pflicht-Buchungen bei Y-Tours (join the army and see the forrests <X ) Familiengründungen, Umzüge etc. ab. Auch ich trug meinen Teil dazu bei, gründete eine Familie und wechselte den Job.
    Durch diesen Jobwechsel lernte ich meinen zukünftigen Schwager kennen.
    Und nach einigen Jahren der spielerischen Dürre hatte ich wieder einen Gleichgesinnten an meiner Seite, der mich direkt mal mit Battletech infizierte, mit dem ich eine Runde für DSA aus der Taufe hob und allgemein jedes nur greifbare Spiel mit Miniaturen und einem Hauch von Fantasy oder Science Fiction Thematik anspielte.
    Ich kriege nicht mehr alle Spiele zusammen, aber Space Hulk und Heroquest waren hier definitiv noch dabei.


    Nach sieben Jahren kam das etwas unschöne Ende meiner ersten Ehe und alle Hobbys versandeten unter dem Treibgut einer tobenden Realität aus Alimenten, Vorwürfen, Kämpfen um die Besuche meiner Kinder usw. Spielen war nicht drin, Freunde wurden rar, manches verkaufte ich, anderes verschwand auf "dubiose Weise" aus dem ehemals gemeinsamen Keller. Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts ging es langsam bergauf.
    Ich lernte meine jetzige Frau kennen und die Bemühungen meines Schwagers mich dezent auf ein Spiel mit Rittern und Echsenmenschen, Vampiren und Orks aufmerksam zu machen, fruchteten.
    Ich begann Warhammer Fantasy.
    Irgendwann schnupperten wir in den GW und begannen Inquisitor, spielten ein wenig Mortheim ... und dann kam der Herr der Ringe in die Kinos, ich saß mit aufgerissenen Augen und Sabber in den Mundwinkeln vor der Leinwand, auf der ein gewisser Herr Jackson aus New Zealand DIE GESCHICHTE meiner Kindheit in Bilder verpackte (ich hatte den Herrn der Ringe mit 12 zu Weihnachten geschenkt bekommen gehabt und mich zum Jahreswechsel schon von Frodo, Bilbo und Gandalf an den Grauen Anfurten verabschieden müssen :( ) Als dann auch noch das Spiel dazu herauskam, musste ich es haben.
    Kurz nachdem wir dann auch 40k begannen, starb mein Schwager überraschend.
    Und mit ihm auch der feste Spielpartner, mit dem ich all die Jahre quer durch alle Systeme gezockt hatte.
    Irgendwie war die Luft raus. Und da auch noch Umzüge, Jobwechsel und Nachwehen meiner Scheidung dazukamen, verkaufte ich alles, was sich bis dahin an Spielzeug angesammelt hatte.


    To boldly go ...


    Etwa 2014 herum entdeckte ich durch Zufall X-Wing. Da lerne ich auch Der Sigmarpriester kennen. Wir wurden aber beide schnell vom Aufrüst- und Turnierkarusell des FFG-Knallers abgeworfen (bzw. stiegen freiwillig aus) und begannen Star Trek Attack Wing, das nach dem gleichen Prinzip gespielt wird. Das spielen wir heute noch mehr oder weniger regelmäßig, aber unser Hauptspaß liegt derzeit bei 40k :D Der Priester spielt Aeldari, ich baue meine Wölfe und ein Kontingent Primaris der Ultramarines auf.
    Treffen kann man uns entweder im Brave new World in Köln oder im Top Tables.
    Wir beide probierten auch Tanks aus, was aber letztendlich nicht so meine Welt war, was auch am teuflischen Würfelglück von Da Priest lag ;( Battletech haben wir ebenfalls nochmal versucht, aber die Buchhhaltung und das "drei, vier neun, macht minus sieben plus acht weil dingensbumens also auf die drei treffe ich"-Gehaspele der Profis uns einfach too much und zu schnell war. Klar, wer jahrelang nur ein System spielt, der hat alle Werte im Kopf und kann dan im Spiel einen Newbie schnell mal überrollen.
    Zwischendurch habe ich auch SAGA versucht, aber nach zwei Spielen festgestellt, dass es nicht meins ist.


    Okay, soweit also meine "Spieler-Biographie" ;) 
    Gespielt habe ich bisher also zusammengefasst:


    Pen & Paper


    - D&D
    - AD&D
    - Schwerter und Dämonen
    - DSA


    Brettspiele
    - Talisman
    - Heroquest
    - Space Hulk
    - Conquest
    - Shogun (MB Master Series)
    - Battletech (Mischung aus TT und Brettspiel wegen Hexfeldern)
    - X-Wing (Mischung aus TT und Brettspiel)
    - Star Trek Attack Wing (Mischung aus TT und Brettspiel)
    - Catan - Das Duell (Spiel für 2, Kartenbasiert, eigentlich kein Brettspiel, aktuell mit meiner Frau. Ich loose zu 80% ;) )


    Tabletops
    - Battletech (wie gesagt eigentlich ein Zwitter)
    - Warhammer Fantasy
    - Mortheim
    - Inquistor
    - Necromunda (nur als Mitspieler ohne eigenes Material)
    - Herr der Ringe (alte Version, Blaues Regel-HC)
    - 40k
    - SAGA (zwei Spiele)
    - Tanks



    Disclaimer


    Es kann sein, dass ich das eine oder andere Spiel vergessen oder nicht gebührend gewürdigt habe. Auch habe ich die üblichen Feierabendwürfeleien und Spiele wie Mensch ärgere dich nicht, Monopoly, Scotland Yard, Cluedo, Schach, Mühle, Dame, Backgammon, Generäle (elektronisches Stratego von Arxon), Shogun (Ravensburger, Mühle-Variante mit magntisch gesteuerten, veränderbaren Spielwerten) etc. ausgelassen.
     :D


    Ein paar Bilder


    Dieses Spiel habe ich daheim ...
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    ... das hier leider nicht mehr
    [IMG:http://666kb.com/i/dpkmps5way40wr2dr.jpg]


    Ist nett, aber zu sehr Stein-Schere-Papier-Mülltüte ;) 
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    Conquest. Geiles Spiel, aber leider m.W.n. nicht mehr erhältlich :( 
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    Und diesen Klassiker habe ich wieder daheim :) zu Weihnachten geschenkt bekommen (ich war glaube ich 13?), irgendwann gegen zwei Silberblaue Perry Rhodan Bücher getauscht ... und Jahrzehnte später exakt mein eigenes Spiel, dass ich ja damals eingetauscht hatte (erkennbar an einem "gezinkten Spielstein) auf dem Flohmarkt wiedergefunden :D 
    [IMG:http://666kb.com/i/dpkmrbon8nl9fdvpr.jpg]

    40k ca. 2.500 Punkte Space Wolves, Freebooters Fate 755 Dublonen Bruderschaft, 85 Dublonen Söldner, 1 Dublone Straßenmusiker

    3 Mal editiert, zuletzt von D.J. () aus folgendem Grund: Fippdehler abgetötet und ausgelöscht :D

  • Du liebe Güte, da wurde die Messlatte für diesen Thread ja schon recht hoch gelegt :tongue: 

    Ich war 15, es war kurz vor meinem 16. Geburtstag und das Leben als Erwachsener klopfte schon mit dem Lehrvertrag an meine Tür, als ich in einem Taschenbuch des Bastei Verlags zu einer Con (Science Fiction Almanach '83) von einem neuartigen Spiel las.
    Dem Rollenspiel.
    Dort wurde zwar "Schwerter und Dämonen" vorgestellt, ein deutsches Spiel dass ich später auch spielte, aber D&D wurde als Urspiel dieser Gattung erwähnt. Als ich dann zwei Wochen später in einem der damals noch in Köln ansässigen Spielwarenläden die oben gezeigte rote Box sah, musste ich die einfach haben. Daheim kam dann erstmal der Schock.
    Die Zahlen der Würfel mussten mit einem beigelegten Fett- oder Wachsstfit noch selber ausgefüllt werden und statt Püppchen und Spielplänen lagen da zwei relativ dünne Bücher voller Regeln.
    "Maseltow, D.J., du hast dir 'n Spiel für Freaks gekauft ", war mein erster Gedanke. Aber da ich damals bereits meine ersten Moorcocks gelesen hatte (Elric von Melniboné) Herr der Ringe liebte und überhaupt eine Leseratte war, begann ich mich in die Welt Greyhawk einzulesen.

    Hier überwiegen so viele Parallelen, dass ich lieber die Unterschiede herausstelle ^^ 
    Bei uns hatte Schwerter und Dämonen keine Chance, war auch ein eigentümliches Spiel ohne große Verbreitung.
    Hihi, ja die Wachsstifte...gottseidank gabs ja bald chice bunte Alternativen :) .
    Hat Dich Elric v. Melnibonee nicht auch dazu verleitet, Dir auch das Rollennspiel "Sturmbringer" zuzulegen?

    In der Lehre bzw. der Berufsschule traf ich dann auch recht flott auf Gleichgesinnte und aus D&D wurde AD&D, dass wir nächtelang zockten, während wir das Geheimnis der Drachenlanzen zu ergründen versuchten.
    Hier lernte ich nicht nur die ersten Miniaturen kennen, in dieser Zeit spielte ich auch solche Klassiker wie Space Hulk, Heroquest und Talisman.

    Same here. Von Space Hulk fliegen hier immer noch irgendwo Genestealer und Bodenplatten rum. Die Termis habe ich längst verheizt :tongue: 
    Bei uns kam noch Dragonlance als Hintergrundwelt für AD&D dazu. Das dürfte sich sogar am Längsten gehalten haben.
    Am Ende hatte ich mir noch Kingdoms of Kalamar zugelegt, aber es kam nicht mehr zum Spielen...


    Shogun war auch cool, hätte ich mir doch damals die Box zugelegt...
    Als Ersatz muss wohl das hier her:
    https://store.warlordgames.com…ucts/samurai-starter-army

    Danke jedenfalls für diesen exellenten Post und die Erinnerungen, die man mit den Spielen verbindet :thumbup: .

  • Shogun hatte ich auch mal, das ist irgendwie beim Umzug verloren gegangen :-(
    Battletech habe ich auch noch im Schrank stehen, die Box und noch einige Zusatzbücher.


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    Dazu noch Shadowrun, aber irgendwie nie zu mehr als 2-3 Spielen gekommen, ich kannte kaum jemanden der das auch spielte.


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    Da mir immer wieder Mitspieler fehlten, habe ich mich auf Computerspiele eingeschossen :-)


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    Und JA, die habe ich noch im Schrank stehen :-)


    Dann ein wenig Magic The Gathering, alles in Englisch


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    Richtiges Tabletop habe ich ja erst Anfang dieses Jahres begonnen, Infinity die Starterbox, günstig auf Ebay bekommen.


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    Dann kam die erste WH40K Box :-) ganze ZWEI Figuren


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    Dazu noch Age of Sigmar, die Box habe ich mir mit jemandem geteilt, ich habe die Stormcast genommen.


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    Star Wars - Legion habe ich schon im Juni Vorbestellt :-)


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    Terminator - Genisys , bei € 19,95 musste ich zuschlagen :-)


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    Und natürlich habe ich auch schon ein Auge auf Fallout geworfen :-)


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    Dazu kommen natürlich noch jede Menge Hübsche Figuren, die ich mir erst holen kann, wenn mal wieder etwas Geld übrig ist :-(

    Aktuelle Systeme - Age of Sigmar - Stormcast Eternals / WarHammer 40K - Ultramarines/Necrons / Infinity - Yu Jing/Haqqislam / Terminator Genisys - Skynet
    Demnächst - Star Wars - Legion - Imperiale Armee / Fallout - Wasteland Warfare - Brotterhood of Steel

  • Schönes Thema, gleich mal mitmachen! :thumbsup:


    Das erste mal, dass ich Miniaturen zu Gesicht bekam, muss so um 1989 gewesen sein. Damals im Hamburger Hauptbahnhof bei Spiel und Sport Karstadt gab es riesige Aufsteller mit Heroquest und Konsorten. Leider waren meine Eltern nicht zu erweichen, also blieb nur das Staunen und Träumen... ;( 
    Ein paar Jahre später sah ich einen Heroquest Chaoskrieger im Zimmer des älteren Bruders eines Schulfreundes und war begeistert. Doch das war dann auch für lange Zeit die letzte Mini, die ich gesehen hab...
    Bis wir in der Schule, es muss die siebte Klasse gewesen sein, Referate halten mussten und ein Klassenkamerad ein Referat über Warhammer hielt. Unsere Lehrerin war total aus dem Häuschen, Zitat:"Das ist ja Satanismus...", nebst schlechter Note und ich war auch aus dem Häuschen:" Genial, wo kriegt man das?". Gefragt getan, hin zum Laden und das Hochelfen Buch, General auf Pferd, Teclis (erster Zauberer der mir in die Hand fiel) und eine Box mit vier Bogenschützen und vier Speerträgern (warum auch immer die damals vier und vier in einer Box hatten) gekauft und arm wie eine Kirchenmaus aber Stolz wie Oskar nach Hause. Kurze Zeit später war mein bester Freund auch mit im Boot und da wir nun auch die Regeln haben wollten kaufte ich mit nach Weihnachten das Starterset zur fünften Edition auf Englisch. Immer wenn ich konnte kaufte ich mir die Armeebücher und meist gebrauchte Minis. So kam schnell eine ganze Menge zusammen. Auch 40k wurde ausprobiert, hat sich aber nie durchgesetzt. Inquisitor spielten wir eine Zeit lang, einen kurzen Abstecher nach Confrontation machten wir auch, aber nichts kam auch nur annähernd an Whfb und Mortheim ran.
    Nach der Schule brach unsere Spielgruppe auseinander, jeder ging seine eigenen Wege, doch nach ein bis zwei Jahren hatte die Sucht uns (fast) alle wieder zusammengebracht. 2004 verließ ich die Heimat und ging nach Österreich, ja auch dort, man mag es kaum glauben, gab es Warhammer! 2005 ging ich dann nach München und ich fand, neben Warhammer, auch Warhammer Roleplay! Mein erster, ersthafter, Schritt ins Rollenspielhobby, das ich bis heute pflege. Ende 2006 ging es wieder nach Norddeutschland zurück und meine Spielgruppe wartete auf mich! Es wurde wieder gezockt, doch dann kam das Armeebuch der Hochelfen der siebten Edition. Die "Schlägt immer zuerst zu" Regel hat dafür gesorgt, dass ich meine Hochelfen nach zwei Spielen eingepackt und bis heute nur einmal, zum umpacken, wieder ausgepackt habe. Ich spielte mit Waldelfen weiter. Durch eine berufliche Sackgasse dazu gezwungen, machte ich nebenbei noch mein Abitur nach und traf meine jetzige Ehefrau. Sie war von meinem Hobby duchaus angetan, wenn auch nicht von der Masse, und so zog ich sie auch in das Gravitationsfeld der Fantasyspiele. Wir heirateten und zogen nach Hamburg und ich begann zu studieren. Da inzwischen die achte Edition angebrochen war, mit der ich nicht klar kam, wurde Warhammer erstmal auf Eis gelegt, dafür wurde mehr Rollenspiel gespielt, wo sie dann auch mitmachte. Ungefähr zur Geburt unseres Sohnes fiel mein Blick auf Infinity. Doch es dauerte noch etwas, bis ich die ersten Minis in der Hand hielt und das gleiche Gefühl empfand wie damals bei Warhammer. Die Endtimes kamen und ich trauerte um die Welt, wenn schon nicht um das Spiel, aber ich entdeckte Kings of War für mich. Der Hintergrund war interessant, die Regeln elegant, die Spiele taktisch und vor allem schnell, ganz nebenbei konnte man die alten Minis weiterbenutzen! Wenn wir ehrlich sind, muss man zugeben, dass die Miniaturenpalette bei Mantic einige tolle Minis enthielt (Untote, Engel) und ganz viele "mutige" oder "spannende" Konzepte. Inzwischen sind wir wieder aus Hamburg rausgezogen, in meinen Heimatort, zu der alten Spielgruppe! Auch wenn die Spiele weniger geworden sind, es gibt sie noch. Egal ob Rollenspiel, Warhammer, Infinity, KoW. Einige aus der Gruppe sind sehr auf X-Wing eingestellt. Es macht ja auch spaß, doch ich habe damit das gleiche Problem wie D.J. und bin ausgestiegen.
    Um den Kreis zu schließen, meine Frau kennt natürlich meine Tabletop Historie und legte mir vor drei Jahren ein super erhaltenes Heroquest Master Edition unter den Weihnachtsbaum, sie ist die Beste!!! <38o

    Ich spiele:


    Warhammer Fantasy 5., 6. und 7. Edition


    Kings of War 2. Edition


    und


    Infinity

  • @GreenTide74
    Öh ... Messlatte hoch angelegt? Sorry, so war das nicht gedacht, da ich dachte, jeder erzählt so, wie er mag :huh: 
    Und da ich schonmal zu etwas epischeren Textwänden neige ... :blush: ... scusi


    @Zweischneid
    Geniale Sammlung, die du da hast :thumbsup: Vor allem deine beiden M&M's sind einfach nur scharf :D 
    Und dann diese Battletechbox ... Gott, das ist ja schon eine Rarität! Mit der habe ich damals auch angefangen :)


    @Pinguinbaer
    OMG! Satanisten? Das mit den harten Eltern kenne ich ja und das war schon starker Tobak, aber deine Lehrerin hat ja echt den Thunderhawk abgeschossen :tongue: 
    Aber es ist schön zu lesen, wenn Spielegruppen auch nach so langer Zeit noch funktionieren oder es zumindest versuchen :)

    40k ca. 2.500 Punkte Space Wolves, Freebooters Fate 755 Dublonen Bruderschaft, 85 Dublonen Söldner, 1 Dublone Straßenmusiker

  • Hm, meine Tabletopgeschichte ist zwar im Vergleich zu anderen noch relativ kurz, aber im Verhältnis zu meiner Lebensdauer auch wieder lang :D


    Das erste mal das ich mit Tabletop in Berührung kam, war mit 4/5 Jahren, also um die Jahrtausendwende rum. Damals haben meine beiden Cousins ihre ersten HdR- und Fantasyfiguren bekommen. Habe dann schon fleißig mitgespielt, so gut es eben ging. Fantasy und Geschichte haben mich schon als kleines Kind extrem fasziniert.


    Der erste große Schritt waren dann natürlich die ersten eigenen Minis. In meinem Fall waren das ein paar Moriagoblins samt Mal-Starterset. Das Ergebnis konnte man echt niemanden antun ...
    Herr der Ringe war dann einige Zeit mein Hauptsystem, auch wenn mit 9 Jahren dann meine erste Fantasyarmee folgte (Gobbos :3 ) und in relativ kurzen Abstand auch eine 40k-Truppe (Orks, wer hätte es erwartet)
    Wie man sieht, war mein frühes Hobbyleben sehr verorkt :D


    Das Ganze lief dann einige Jahre so weiter, hier und da gabs mal ein paar neue Minis, aber keine neuen Armeen. Irgendwann habe ich mich aber entschlossen, doch mal noch was anderes auszuprobieren, weshalb meiner Sammlung nach einigen Jahren auch Imperium für Fantasy und Eldar für 40k hinzugefügt wurden. Ich glaube diese Zeit war auch die, in der ich privat und hobbytechnisch am glücklichsten war in meinem Leben ... war einfach eine tolle Zeit voller Zufriedenheit.


    Ein großer Umbruch in meinem Denken rund ums Hobby hat mit der 6ten 40k-Edition stattgefunden. Ich war einfach mega enttäuscht, unmotiviert und mittlerweile in einer Phase, in der ich garnicht genug Tische hatte, auf die ich meinen Kopf hätte hämmern können (im Bezug auf die geistigen Verwirrungen einiger/vieler Mitmenschen/Hobbyisten).
    Zu dieser Zeit habe ich angefangen, mich außerhalb von GW umzuschauen, habe Vieles mal irgendwie angetestet, Spieleberichte geschaut und mich auf alle möglichen Wege informiert. Leider hatte ich keine Mitspieler, mit denen ich was neues hätte anfangen können.
    Um ehrlich zu sein, aus dieser Phase der Demotivation bin ich auch immernoch nicht raus, die 7te 40k hats noch schlimmer gemacht, die 8te ist nicht wirklich besser und mit EndTimes und AoS hat GW auch noch Fantasy aus dem Programm gestrichen.


    Womit ich auch schon beim quasi letzten Punkt bin. Mit dem AoS-Release habe ich eigentlich entgültig beschlossen gehabt, auf GW zu scheißen und mich entlich frei zu machen. Ich wollte bei Fantasy bleiben, hatte damals auch Leute die meinten sie spielen es auch weiter, bei 40k mal abwarten was so kommt und neue Spiele erforschen .... am Ende konnte ich eigentlich nur noch 40k spielen, da sonst keine Mitspieler da waren. Die Fanmadespiele haben sich auch alle anders als erwartet/erhofft entwickelt.


    Meine aktuelle Situation ist ... extrem unbefriedigend.
    Ich sitze auf einem Berg von Minis, die durch meinen Umzug noch seltener zum Einsatz kommen, mein Lieblingssystem kann ich quasi nicht mehr spielen. 40k kann lustig sein, aber ist durch seine tausenden kleinen Schwachsinnsfehler auch extrem frustrierend und AoS ... sagen wirs so, im Vergleich ist für mich 40k der Heilige Graal der Guten Regeln.
    So wie ich mich manchmal fühle, hätte ich schon Lust das Hobby einfach aufzugeben, aber dann erinnere ich mich an die ganzen schönen Jahre, den ganzen Spaß den es mir gebracht hat und die ganze Liebe, Kraft und Zeit die ich investiert habe. Und komme eben zum Ergebnis, das ich Tabletop immernoch liebe und ich genau deshalb manchmal (immer öfter) extrem angepisst vom aktuellen Zustand bin. Auch kann ich viele Mithobbyisten kein bisschen verstehen, die GW und die aktuellen Regeln mit Lob überschütten und keinerlei Kritik zulassen (vor allem Gruppen in Sozialen Netzwerken) etc. Ich bin auf emotionaler Ebene eigentlich extrem empathisch, auch mit Fakten kann ich gut "arbeiten", aber der momentane Zustand hat irgendwie mit beidem nichts zu tun, sondern erinnert mich mehr und mehr an das Verhalten von Fangirls und ähnlichen psychologischen Fehlschlägern.


    Naja, mal sehen was die Zukunft bringt, zumindest von meinen Fantasyarmeen und den letzten noch vorhandenen HdR-Figuren werde ich mich nie trennen.
    Und vielleicht finde ich ja auch noch eine andere Spielergruppe, in Reichweite meiner Studentenwohnung.
    Oder vielleicht bringt GW auch irgendwann Fantasy und 40k mit guten Regeln zurück ....


    Grüße vom frustfressenden Ork.

    8000 Punkte O&G verschiedenster Stämme
    4000 Punkte Imperium, Drakenwaldmiliz und Löwenburger Soldaten
    2500 Punkte Oger des Titanenmampfer-Stammes


    2000 Punkte Dosen Alpha Legion
    3500 Punkte Orkse
    3000 Punkte Eldar, Exoditen und Geister


    Mortheim: Orks, Waldgoblins, Zwerge
    Necromunda: Orks, Polizisten of Doom

  • Es war im Jahre 1994, als ich mit meiner Familie in Richtung Strand aufgebrochen war (jap, Berlin hat auch Strände) und meine Mutter meinte, ich könne mir in einem Zeitungskiosk doch noch rasch etwas zum Lesen kaufen...Ich bin alles andere als eine Leseratte und war nur mäßig von dem Vorschlag begeistert, aber aus pupertierender Langeweile und Gleichgültigkeit bin ich einfach mal hineingegangen und fand nach kurzem Stöbern ein Magazin, das ich zuvor noch nie gesehen hatte und mich sofort in seinen Bann zog:
    Ich hielt die zweite Ausgabe des deutschen White Dwarfs in meinen Händen!
    Ich checkte erstmal noch gar nicht, was das eigentlich war, aber ich erkannte ein paar Figuren (Space Marines zum Beispiel), die sehr ähnlich den Figuren aus meinem Brettspiel Star Quest waren und sofort meine Aufmerksamkeit erregten...Ich kaufte das Heft, verschlang es (ich saß am Strand und bin nicht einmal ins Wasser gegangen, so gefesselt war ich), kaufte die weiteren kommenden Ausgaben, orderte die erste Ausgabe nach und bin heute stolzer Besitzer der kompletten Reihe!
    Ich liebte dieses Heft (ab dem Zeitpunkt, an dem das alte Magazin aufgeteilt wurde in die beiden neuen Versionen, habe ich aber nicht mehr weiter gesammelt) und tue es noch heute und habe wohl alles, was man an Hintergrund und Regeln zu den Spielen aus dem White Dwarf erlernen kann, aufgesogen...Jedoch habe ich es lange Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in den aktiven Teil des Hobbys geschafft; irgendwann hatte ich zwar meine ersten Blood Angels (anmalen lassen), aber auch nur 24 Infanteristen, und es sollte noch etwas Zeit vergehen, bis ich mit dem Zocken endlich loslegte!
    Ich interessierte mich damals mehr für Warhammer 40.000 und fand zu Warhammer Fantasy anfänglich nicht so wirklich den Draht, aber als die Hochelfen der achten Edition im White Dwarf präsentiert wurden, änderte sich das irgendwie und ich träumte von einer Armee aus zahlreichen Adlern und disziplinierten Krieger_innen, die ich mit braunen und grünen Tönen bemalen (lassen) wollte, weil mich auch die Naturverbundenheit der Waldelfen sehr anmachte!
    Inzwischen habe ich viele Modelle verschiedenster Armeen zusammengekauft, aber leider ist bisher kaum etwas fertig (mehr kann bei Interesse gerne hier gelesen werden: Die (späte) Erfüllung meiner (Warhammer-)Träume! halt von einer kleinen Truppe an Space Marines ist bisher meine einzige komplett einsatzfähige Streitmacht eine Ritter-Truppe der Bretonen, auf die ich Stolz wie Bolle bin!
    Auch zahlreiche Modelle aus Mittelerde befinden sich in meinem Besitz, aber auch die werden noch etwas Geduld brauchen, bis ich mich ihnen zuwenden kann...Doch da ja hier auch auf andere Spiele eingegangen wird, will ich mal ebenfalls noch so schön wie der @D.J. auflisten, was mir begegnet ist und sich in meinem Besitz befindet (in chronologischer Reihenfolge der Anschaffung):
    - Star Quest mit beiden in Deutschland erhältlichen Erweiterungen
    - Hero Quest (Master Edition mit der Schwarzen Garde) und alle vier in Deutschland erhältlichen Erweiterungen
    - Claymore Saga
    - Magic The Gathering
    - Shogun
    Diese Spiele gehören mir; mit Freunden getestet oder auch regelmäßig gespielt hab ich:
    - Stratego (das ganz alte Teil von meinem Vater)
    - Battletech (Tabletop)
    - Battletech (Karten-Spiel)
    - Die Siedler von Catan (rauf und runter mit allen Erweiterungen)
    - Das Schwarze Auge
    - Drop Zone Commander
    - Der Herr der Ringe
    - Kings of War
    - Diverse ungezählte Brett- und Karten-Spiele (mein Bruder und seine Clique haben eine riesige, stätig wachsende Sammlung)
    Abgesehen von GW-Produkten wird meine nächste Streitmacht in ferner Zukunft ein Luftlande-Verband aus Drop Zone Commander sein und ich habe auch ein Auge auf Infinity geworfen...!
    Zum Thema Shogun:
    Wurde hier bereits mehrfach von Euch erwähnt, aber irgendwie habt Ihr es alle verloren?!
    Ich meine, daß auch @Der Vater das Spiel hat (und auch Axies & Alliies) und ich fände es richtig klasse, wenn wir alle das kommende Treffen unseres Forums unter Anderem auch dazu nutzen würden, in geselliger Runde diese geilen Spiele zu spielen!
     :]

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!


    8)

  • @Arthurius1980
    Was für eine Chronik :thumbsup: Am Strand gesessen und erstmal den WD inhaliert ... ich habe dich regelrecht vor meinem geistigen Auge gesehen :) 
    Deinen Link werde ich nir gleich ansehen.
    Und deine Idee mit Shogun ... ich werde versuchen, auch zum Treffen zu kommen und wäre gerne bei einer Runde Shogun dabei! Klasse Idee :thumbup:


    @all
    Bisher sind hier schon sehr schöne Chroniken zusammengekommen.
    Die Idee finde ich klasse und es ist schön zu sehen, dass ich nicht doch ganz alleine bin, mit der Verrücktheit nach Spielen :D

    40k ca. 2.500 Punkte Space Wolves, Freebooters Fate 755 Dublonen Bruderschaft, 85 Dublonen Söldner, 1 Dublone Straßenmusiker


  • - Battletech (Tabletop)
    - Battletech (Karten-Spiel)
    und ich habe auch ein Auge auf Infinity geworfen...!


    Battletech hatte ich ja auch gezeigt, aber an das Kartenspiel habe ich garnicht mehr gedacht, habe ich mir aus irgendeinem Laden mal mitgenommen und nie benutzt :-)


    [IMG:http://Nakai.de/IMG_1204.jpg]


    Und Infinity ist auch mal gut, spielt sich total anders als die gewohnten GW Spiele :-)

    Aktuelle Systeme - Age of Sigmar - Stormcast Eternals / WarHammer 40K - Ultramarines/Necrons / Infinity - Yu Jing/Haqqislam / Terminator Genisys - Skynet
    Demnächst - Star Wars - Legion - Imperiale Armee / Fallout - Wasteland Warfare - Brotterhood of Steel

  • Wie geil:

    Bis wir in der Schule, es muss die siebte Klasse gewesen sein, Referate halten mussten und ein Klassenkamerad ein Referat über Warhammer hielt.

    Die Idee hatte ich auch damals, aber in der Klasse gab´s zu viele Idioten, die mich damit aufgezogen hätten und ich habe es mich nicht getraut...Schade; aber er hat´s dafür gemacht, sehr cool!
     :thumbup: 

    @Arthurius1980
    Was für eine Chronik :thumbsup: Am Strand gesessen und erstmal den WD inhaliert ... ich habe dich regelrecht vor meinem geistigen Auge gesehen :) 
    Deinen Link werde ich nir gleich ansehen.
    Und deine Idee mit Shogun ... ich werde versuchen, auch zum Treffen zu kommen und wäre gerne bei einer Runde Shogun dabei! Klasse Idee :thumbup: 

    Auf jeden, war witzig, da am Strand...So gesehen muß ich meiner Mutter danken, ohne ihren Vorschlag wäre ich vielleicht nie so ins Hobby gekommen und in der Konsequenz vielleicht auch nicht hier angemeldet!
     :* 
    Ist gebongt, die Shogun-Runde kriegen wir hin...Leider ist mein Spiel zur Zeit für mich nicht greifbar, aber der bereits oben erwähnte Kollege kann aushelfen!
     :) 

    Battletech hatte ich ja auch gezeigt, aber an das Kartenspiel habe ich garnicht mehr gedacht, habe ich mir aus irgendeinem Laden mal mitgenommen und nie benutzt :-)
    ...
    Und Infinity ist auch mal gut, spielt sich total anders als die gewohnten GW Spiele :-)

    Das Karten-Spiel ist eigentlich ganz cool, mir hat´s Spaß gemacht...Der Typ, mit dem ich früher gespielt habe, dem gehörten halt auch die Karten und der hat sich selber stets das bessere Deck gegeben und da wurd´s dann irgendwann öde, immer nur auf die Nüsse zu kriegen; aber das Spiel an sich fetzt!
    Bis ich mich aber in andere Spiel-Systeme einfinde, wird noch etwas Zeit vergehen...Dennoch danke für den Hinweis!
     ^^

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!


    8)

  • Ja, finde ich auch. Aber sie scheinen mit Shadespire ja in diese Richtung zu gehen.
    Was mich an Hero Quest und Claymore so reizte, waren die Minis, die man bemalen konnte. Dazu das relativ freie Strategiespiel, die Möglichkeit Gelände in 3D zu haben und damals die Idee, das ganze auf 10 oder 6mm einzudampfen, damit man solche Spiele sozusagen in der Tasche hätte. Habe ich nie gemacht, aber das tat dem Spielreiz keinen Abbruch.
    Als ich dann das erste Mal Space Hulk spielte, war das für mich auch der erste Kontakt zum Sci-Fi Genre im Hobby. Bis dahin war Sci-Fi für mich Raumschiffe, Perry Rhodan (Holzkugeln mit Knete-Ringwulst und einfachsten Regeln) und Star Wars.

    40k ca. 2.500 Punkte Space Wolves, Freebooters Fate 755 Dublonen Bruderschaft, 85 Dublonen Söldner, 1 Dublone Straßenmusiker

  • Stümmt. Aber da ich eh kein Fernsehen mehr schaue, da mir die allgemeinen Verbraucherinformationssendungen die von Filmen etc. unterbrochen werden auf den Pinsel gehen ... :P 
    Ich bin mir aber auch sehr sicher, dass selbst heutzutage so eine Werbung als grenzdebil und vielleicht sogar als gefährlich betrachtet werden könnte!
    Immerhin geht es um ein Konkurrenzspiel mit Schwertern, Speeren, Äxten ... und dann diese Ideologie, dass die Toten da fleissig mitmischen und Götter und überhaupt!
     :sende: 
    Nein, dann lieber Werbung für die Freiheit, die dir als Knirps von 6 oder 7 ein Smartphone bietet, atonales Gejammere von knapp bekleideteten Magermodells für irgendeinen neuen Duft der einem im Douglas die Grüne ins Gesicht zaubert oder der Floh im Ohr, dass einem echten Kerl sogar in der Stadt ein Geländewagen ein Stück der längst verbotenen Marlboro- und Camelwerbung gibt :D 
    Also für mich bitte kein TV und lieber Foren oder andere Quellen, für die Anpreisung neuer Spiele ;)

    40k ca. 2.500 Punkte Space Wolves, Freebooters Fate 755 Dublonen Bruderschaft, 85 Dublonen Söldner, 1 Dublone Straßenmusiker

  • Dazu das relativ freie Strategiespiel, die Möglichkeit Gelände in 3D zu haben und damals die Idee, das ganze auf 10 oder 6mm einzudampfen, damit man solche Spiele sozusagen in der Tasche hätte.

    Reizt mich bis heute. Deswegen denke ich auch über das "Battlefield in a box" von den Perry-Brüdern nach.
    Nur hat das eben napoleonische Minis. Mit Orks gegen Elfen hätten sie mich vermutlich... :rolleyes: .

  • Ah! Battlefield in a box! Ja, da habe ich von gelesen :D 
    Die Napo-Minis sind für mich reizvoll, weil sie mich an die "German Flats", die selbst gegossenen Nürnberger Meisterzinn Figuren meiner Kindheit, erinnern (anno '70er Jahre letztes Jahrhundert ;) ) Ich gestehe, das ist schon mjamjamjam, aber mit Orks und Elfen und Rittern hätte ich das auch schon längst :thumbsup:

    40k ca. 2.500 Punkte Space Wolves, Freebooters Fate 755 Dublonen Bruderschaft, 85 Dublonen Söldner, 1 Dublone Straßenmusiker