Beiträge von Pinguinbaer

    Auf einer Seite cool auf einer Seite doof. Cool weil "hey it's hammer time" uncool , weil eine weitere Zersplitterung der Community droht.

    Die Möglichkeit der "Zersplitterung" sehe ich auch. Besonders in Foren, weniger in Spielgemeinschaften (wobei ich da auch einige unschöne Beispiele gehört, zum Glück nicht selbst erlebt habe).

    Wenn alle rational an eine solche Situation gehen würden, bin ich auch der Meinung, dass es kein Problem geben wird (es ist ja einfach nur ein Spiel). Aber ich gehe davon aus, dass die Rationalität angesichts der Emotionen ganz schnell auf der Strecke bleiben wird. Wie emotional sind die meisten Leute an das Thema AoS rangegangen? Ich erinnere mich an ziemlich heftige Diskussionen 2015/16 hier im Forum (damals noch stiller Mitleser). Selbst später, nicht unbedingt hier im Forum, kochten solche Vorurteile gegen AoS oder WHFB noch hoch. Nach meiner Meinung hat das etwas mit "Ich-habe-Recht-und-Du-nicht" zu tun. Das ist das Gegenteil von rationalen Handeln. Menschen sind Gruppenwesen. Eine Gruppe versucht fast immer (mir fehlen tatsächlich Beispiele bei denen es anders war oder ist) seine Koherenz durch das negative abgrenzen anderen gegenüber zu stärken ( Merrhok , könnte man als den Energieaufwand bezeichnen um der Entropie einer Gruppe entgegenzuwirken... ;)). Sprich, aus Angst das die eigene Gruppe, und damit man selbst, seinen (eingebildeten) Status (z. B. Spieleranzahl) verliert, oder weil man sich in seiner Sichtweise (AoS ist doof, Rank and File Warhammer war besser) bestätigt sieht, kann es durchaus zu Konflikten kommen. Damit habe ich jetzt nur die AoS und WHFB Gruppen beschrieben, ähnliche Ressourcenkonflikte (Ressource = Spieler) können auch bei t9a, KoW und weiteren auftreten (schon bei einzelnen in der KoW Community in meiner Nähe bemerkt).

    Ich glaube nicht, dass die TT Community sich seit 2015 so sehr weiterentwickelt hat, leider. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren, würde mich echt freuen!:)

    Ob Eck- oder Rundbases ist mir tatsächlich egal. Wenn die Regeln und das Setting stimmen, guck ich mir das mal an (natürlich abhängig vom Preis:O).

    Ich hoffe, dass sie sich ein neues Regelsystem überlegen. Nach all der Kontroverse welche Edition die beste war (8. oder frühere) sollten sie einen Neustart wagen und nur den Fluff übernehmen (wenn denn irgendwann was kommen sollte... ;)).

    Schade, das wird mich wohl nicht hinterm Ofen hervorlocken.

    Über einen langfristigen Marketing Plan werde ich nicht philosophieren, ich habe keine Einblicke und keine Ahnung davon. Aber da ich annehme, dass der Vertriebsweg ähnlich wie 30k sein wird, wird das wohl völlig an mir vorbeigehen. Sollte ich mich irren und die Regeln mich ansprechen, dann kann sich meine Meinung sicher noch ändern.

    Was heißt hier "leider"? Letztendlich heißt es doch, dass Du Spiele gefunden hast, die Dich so faszinieren, dass Du ersteinmal ausgelastet bist. Ist doch klasse!

    Ich finde auch einige Spiele interessant, die ich aber aus Zeit- und Platzgründen wahrscheinlich nie spielen werde, weil ich diese Ressourcen für z. B. KoW aufwende.

    Das war selbstverständlich auch ein wichtiger Grund. ;) Die Ungors von 1997 waren die inspirierendsten Modelle die der White Dwarf damals zu bieten hatte. Ich weiß nicht mehr wie oft und wie lange ich auf die paar Bilder gestarrt habe und Bewegung darin sah (die selbstverständlich nicht da war).


    Dass es einen tiefer liegenden Grund hinter der Entscheidung gab wurde mir auch erst später bewusst.

    Bei mir waren es die Minotauren. :)

    Wie von antraker gewünscht, fang ich mal mit einem Review zur 3. Edition von Kings of War an. Da ich noch kein Spiel nach den Regeln der neuen Edition gespielt habe und es auch erst seit gestern Abend habe, gibt es erst einmal einen ersten Eindruck vom Buch und den Änderungen an den Regeln, die mir aufgefallen sind.

    Das Buch

    Das Regelbuch ist in Größe und Umfang vergleichbar mit dem WHFB 6/7. Edition Regelbuch. Es hat einen sehr schönen Einband, die Seiten sind aus einem dicken, festen Papier und der Druck ist durchgehend farbig. Das Buch hat drei Hauptteile. Der erste Teil umfasst die allgemeinen Regeln mit den Szenarien (S. 8-63). Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Hintergrund. Erst ein Geschichtlicher Abriss, dann die einzelnen Völker, unterteilt in gute, neutrale und böse Völker (S. 74-222). Im letzten Teil sind die Armeelisten zu finden (S. 230-380). Aufgelockert wird die Aufteilung von Karten, Artwork und Fotoseiten.

    Die Regeln

    Nach dem ersten überfliegen der Regeln gibt es keine gravierenden Änderungen. Das was mir aufgefallen ist, dass es nun am Ende der Nahkampfphase kein trennen der Einheiten voneinander mehr gibt (haben wir in unseren Spielen eh selten gemacht). Auch das eine angreifenden Einheit, die von einem Hügel aus angreift nun die Sonderregel "Thundering Charge +1" bekommt ist neu und wertet Hügel im Spiel (besonders mitten auf dem Spielfeld) auf. Eine weitere Regel macht es nun schwieriger Individuen zum blocken von angriffen zu nutzen. Wenn man ein Individuum im Nahkampf besiegt und durch die Überrennbewegung in eine andere Einheit kommt, gilt das als ein Angriff, der sofort abgehandelt wird. Man kann also theoretisch mehrere Individuen nacheinander in einer Nahkampfphase bekämpfen.

    Vorläufiges Fazit

    Ich finde es gut. Das Buch ist von der Qualität her sehr gut. Die Regeln sind noch immer "leicht zu lernen, schwer zu meistern" und es würde jetzt nicht alles über den Haufen geworfen.

    Gibt es etwas negatives? Nun, das ist sicherlich Ansichtssache, aber ja, mich stört etwas. Einige Armeelisten kommen erst wieder mit dem nächsten Buch, darunter auch die nach dem Hintergrund größte Fraktion Kingdoms of Man. Das ist jetzt wirklich jammern auf sehr hohen Niveau, denn in dem Hauptbuch sind nunmal die Armeen vertreten, die Mantic selber als Miniaturen verkauft, aber warum tauchen die dann als eigenständiges Kapitel im Hintergrund auf, und andere nicht?

    Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und hoffe, dass ich demnächst ein paar Spiele hinbekomme.

    Spannende Diskussion. Wenn ich danach meine Armeeauswahl über die Jahre betrachten würde, würden Freud und Erikson vermutlich schreiend wegrennen (nach meiner Meinung passt hier die Psychoanalyse besser als Tiefenpsychologie, wobei auch die Psychoanalyse angibt tiefenpsychologisch zu arbeiten).

    Angefangen habe ich mit den Hochelfen (bis zur 7. Edition meine Hauptarmee). Dann wurden sie durch Waldelfen und Zwerge abgelöst. Schlussendlich bin ich bei den Chaoskriegern und dem Imperium gelandet. Zwischendurch kamen noch Echsenmenschen, Dunkelelfen, Vampire, Khemri, Tiermenschen und Oger dazu. Und das ist nur bei Warhammer Fantasy, aber bei KoW sieht es ähnlich aus.

    Vielleicht ist der Grund, dass ich gerne "die Guten" gespielt habe und auch immer noch spiele, der, dass ich den strahlenden Helden spielen will. Aber die Freiheiten, die mir die "bösen" bieten, möchte ich nicht missen. Vielleicht identifiziere ich mich nicht so sehr mit den "Bösen" und spiele deshalb anders, nicht so vorsichtig, und hab mehr Spaß dabei? Vielleicht, weil sie soviele fantastische Monster haben, die die "Guten" nicht haben? Wenn wir ehrlich sind, die "Bösen" haben die coolen Monster! Vielleicht gibt es auch keine allgemeingültige Antwort darauf (keiner der Slaanesh Spieler, die ich kenne, ist z. B. sadistisch). Für Merrhok sind die Tiermenschen ein "Spiegelbild der Gesellschaft(en)", weshalb sie seine bevorzugte Armee sind. Ich fand und finde einfach die Modelle toll.

    Finde es immer gut, wenn jemand etwas "Neues/Anderes" macht und nicht im Einheitsbrei schwimmt...Top!

    Und natürlich, Krieg ist immer "hart", doch in diesem Fall ging es mir speziell um die veraltetet Kampf-Taktik der Japaner, die so viele Leben verschwendet hat:

    Ich dachte früher immer, solche Filme seien Hollywood-Quatsch, aber die sind wirklich massenhaft auf die Amerikaner zugerannt und die brauchten bloß draufhalten; teilweise sogar absichtlich, um einen ehrenhaften Tod zu sterben, statt in Gefangenschaft zu geraten...Bis da ein Umdenken in den Militär-Doktrinen dauerhaft Einzug erhielt, hat das Tausenden von japanischen Soldaten das Leben gekostet!

    Solche Taktiken wurden auch noch im ersten Golfkrieg von der iranischen Seite eingesetzt. Also gut 35 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Das mag ich mir echt nicht vorstellen... (Krieg sollte, außer auf Tischplatten, generell verboten werden...)

    Die Minis gefallen mir! Allerdings schwimme ich da eher im Mainstream und bleibe in Europa.

    Danke Dir...Klar schaffst Du es früher oder später mit Deinem Sohnemann!

    Warum auch nicht?!

    Falls ich im kommenden Jahr wirklich einen Kreuzzug durch die Bundesländer starte, kann ich mir Hamburg als Station auch vorstellen...Mal schauen!

    :hihi:

    Von meines Sohnes Seite aus ist es auch kein Problem, er freut sich immer mit den Minis zu spielen. Die Zeit ist einfach ein großes Problem...

    Würde mich freuen, wenn Dein Kreuzzug sich in Hamburg ein blaues Auge holt, ich hoffe es klappt! ;)

    Du solltest dir die Bereiche anschauen, wo es Übergänge gibt, also von der Hand zum Arm, Bauch zu Gürtel und viel was sich hinten versteckt und wo man schwer ran kommt. Da sind ein paar Stellen übersehen worden, bei mehreren Figuren. Ich musste gestern auch viel korrigieren beim TM Schamanen weil der so verdeckt ist durch seine Robe:arghs:

    Danke für den Hinweis, ganz ehrlich, ich hab es einfach übersehen. Wird ausgebessert! 👍

    Deinen Schamanen finde ich auch super! An meinem Muss ich auch mal weiterpinseln, wie an so vielen anderen auch... :]

    Hi Scholle, sag mal grundierst du deine Modelle gar nicht oder mit grauem Grundierspray? An einigen Minis fällt das schon sehr auf:/

    Ich benutze gerne graue Grundierung, aber grundiere meist mit dem Pinsel. Welche Modelle meinst Du denn?

    Dazu muss ich sagen, dass ein Großteil den Minis schon grundiert zu mir gekommen sind. Ich hab mir gerne Modelle second hand gekauft und werde es auch wieder tun, wenn mehr Platz da ist. :O