Beiträge von Ruhn


    Also die Römer haben auch schon deutlich vor Christus mit Schlachtplänen gearbeitet, die das Gelände abbildeten und mit Markern und Modellen die Truppenbwegungen geplant.
    War zwar kein Spiel in diesem Sinn sondern die Planung von realen Schlachten, aber dennoch würde ich das eher als die frühesten Vorläufer des Tabletops sehen ...


    Ja, ich fand das auch seltsam... Aber es hat sich wahrscheinlich nicht direkt daraus entwickelt, zumindest fand ich dafür keine Anhaltspunkte...



    Danke! Finde das echt toll, dass du das gemacht hast. Weißt du zufällig ob die Regeln für das Spiel Johann Reiswitz' noch irgendwo erhältlich sind?

    Hmmmh Ich habe hier ein Buch von 1824, bin aber nicht sicher von welchem genau:


    Anleitung zur Darstellung militärischer Manöver mit dem Apparat des Kriegs-Spieles


    Ich weiss nicht genau ob es wirklich die Regeln sind... Direkt zum Download oder Erwerb habe ich auch noch nichts gefunden...
    Aber 2 Universitätsbibliotheken gibt es, die das verlinkte Buch zu haben scheinen. In Kassel und Bayreuth.
    Kann man sich wohl auch irgendwie bestellen oder ausleihen...


    Sie Philosophieren über den Plan der Alten und wenn sich ihnen etwas enthüllt folgen sie dem ;)


    Abgesehen davon greifen sie auch ins Weltgeschehen ein, z.B. bei den als "Schatten über Albion" bekannten Ereignissen haben sie eingegriffen ;)

    Schon, aber sie haben doch schon festgestellt, dass sie schon am ersten Schritt des Plans gescheitert sind und machen kaum keine Kralle krumm um etwas dagegen zu unternehmen... 8o
    Eigendlich müssten sie die Welt wieder auf den Stand, kurz nach der großen Katastrophe bringen; die nicht vorhergesehenen Völker ausrotten und die anderen in die vorherbestimmt Gebiete zurücktreiben...
    Alles worüber sie philosophieren können, ist also ihr versagen... zumindest bis sie den ersten Schritt erfüllen...


    Aber du hast recht... sie sind eher die guten, schließlich hält ihre Barriere das Chaos fern, im gewissen Sinne...
    Und auch so bereinigen sie Störungen im Energienetz...




    Wenn man nach dem "Sie haben die Welt gerettet"-Prinzip geht, müssten die Skaven ja auch gut sein... :D

    Sooo ich habe mal ein wenig nachgelesen und die Entstehung vom Tabletop etwas zusammengefasst.
    Angefangen habe ich dabei mal von der "Ursuppe".
    Wen es interessiert, der kann es gern lesen.
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie natürlich auch gern als Andenken behalten.




    Wie wurde Tabletop erfunden?


    Die frühen Anfänge des Tabletopspieles darf man in der Geschichte des
    Schachspieles suchen. Schon 600 Jahre n. Chr. spielte man in Indien
    ein Spiel namens "Chatrang",
    welches dem Schach sehr ähnlich ist.
    Auch hier hatte das Brett schon64 Felder, die Figurenaufstellung unterschied
    sich ebenfalls kaum vom heutigen Schach. Es gab
    besondere Markierungen
    auf dem Spielbrett,Historiker vermuten, dass diese Markierungen für
    Würfelspiele verwendet wurden.
    Nachdem die Araber im 7. Jahrhundert in
    Persien einfielen, übernahmen sie das Spiel unter dem Namen
    "Schatrandsch". Die Araber trugen sehr viel zur Verbreitung dieses
    Spieles bei und so gelang es über verschiedene Wege nach Europa.
    Im 13.Jahrhundert hatte sich das Schachspiel schon so fest in die Gesellschaft
    des mittelalterlichen Europas integriert, dass das Schachspielen eine der sieben
    ritterlichen
    Tugenden wurde. Im 15.Jahrhundert nahm Schach dann endlich die Form
    an, in der wir es heute kennen.


    Aus dieser Form entwickelte man Mitte des 17. Jahrhunderts das
    "Kriegsschachspiel", welches mathematische Berechnungen
    enthielt. Leider ist über dieses Spiel kaum etwas
    verzeichnet. Man
    erkannte das strategische Potenzial dieses Kriegsschachspieles und
    all seinen Berechnungen. Solang es allerdings auf einem Schachbrett
    gespielt wurde,
    hatte es keinen militärischen Nutzen. Gegen Ende des
    18. Jahrhunderts verlagerte der Militärschriftsteller und Taktiker
    Georg Venturini das Kriegsschachspiel vom Brett auf eine

    Karte und gestaltete es auf diese Weise taktisch flexibler. Diese Idee übernahm
    der preußische Hofkriegsrat Georg Leopold von Reiswitz. Er spielte
    Venturinis Variante im Verein
    mit den mehreren Offizieren. Auf einem
    Plan im Maßstab 1:2573 versuchten die Offiziere, mit Hilfe von
    Truppenzeichen, taktische Manöver darzustellen und nachzuvollziehen.
    Reiswitz führte weitere Neuerungen ein. Er ersetzte den Plan durch
    eine dreidimensionale Landschaft und war der Erste, der
    maßstabsgetreue Spielfiguren auf das neue Spielgelände
    brachte.
    "Das taktische Kriegsspiel" nannte er es und es wurde
    gradezu euphorisch in Militärkreisen aufgenommen. Allerdings waren
    Aufwand und Platzbedarf so groß, dass es sich
    nicht erfolgreich
    verbreitete. Sein Sohn Johann von Reiswitz befasste sich mit diesem
    Problem und modifizierte das Spiel seines Vaters ein wenig, sodass es
    auf einer topografischen
    Karte, im Maßstab 1:8000 gespielt werden
    konnte. Dieses "Kriegsspiel" enthielt nun also Metallfiguren, welche die
    Einheiten darstellen, Regeln und Werte für die einzelnen Einheiten
    sowie Grundregeln für das gesamte Spiel. Beaufsichtigt wurden die Gefechte
    von einem Spielleiter, welcher für die korrekte Interpretation und Einhaltung der Regeln
    sorgte. Das Spiel
    wurde in Militärkreisen immer populärer und die Regeln und
    Werte wurden immer realistischer angepasst. Bald war es Grundlage für
    die militärische Schulung und Kriegsführung.
    Dies war also der Vater des heutigen Tabletop in all seinen vielfältigen Formen ...




    Wer noch irgendwelche Ergänzengen, Iinfos, Korrekturen oder ähnliches hat, immer her damit!
    Vor allem würde mich jezt wirklich mal interessieren was es mit dem Kriegsschach auf sich hat,
    ich habe wirklich garnichts außer den Namen darüber gefunden...

    Mit freundlichen Grüßen,

    Ruhn



    (Edit: irgendwie hat er mir jezt den Text total verschoben...)

    Die Echsenmenschen würde ich auch eher als neutral bis gut betrachten...
    Schließlich sitzen (oder stehen) sie nur in ihren Gebieten herum und philosophieren über ihr eigenes Versagen.
    Ab und an verteidigen sie noch ihr Land und ihre heiligen Kulturschätze.
    Dabei lassen sie sogar Menschensiedlungen in Lustria in Ruhe. (über andere Gebiete, wie die Südlande, ist immerhin nicht viel bekannt)
    Was die Echsen gern tun würden und was sie tatsächlich tun, ist ein weiter Unterschied...


    Bei den Orks bin ich mir nicht sicher, aber die sind durch ihre Agressivität und Kampfeslust eher als böse einzustufen, denke ich.



    Würde man alles zu kleinlich nehmen, könnte man alle Völker als böse bezeichnen...
    Seltsamerweise ist es leichter einem "guten" Volk etwas böses zu unterstellen, als einem "bösen" Volk etwas gutes einzugestehen...

    Danke für die ausführlichen Erklärungen :)


    Ja, ich meine wirklich die fluoreszierenden Farben. ^.-


    Phosphoreszenz-Farbe hat nämlich einen Nachteil:
    Die leuchtkraft nimmt permanent ab und wärend eines Spieles möchte ich nicht andauernd das Licht an- und ausschalten.
    (Die Revell-Farbe "Night-Color" gibt es noch, ich habe mit ihr auch schon etwas experimentiert.^^)


    Zudem sieht man unter Schwarzlicht die Spielfläche... oder das Würfelergebnis.
    Man könnte auch das Spielfeld mit der Farbe bearbeiten und so einen toll leuchtenden Dschungel wie in Avatar schaffen, oder einen schleimigen, veräzten Sumpf...
    Oder man könnte Warpstein zum leuchten bringen :D

    Hmmh... Vielleicht hat er ja auch einfach das falsche Zeug erwischt... Ist ja auch schon etliche Jahre her...


    Ich werde das jedenfalls mal ausprobieren :)
    Kann jemand vielleicht bestimmte Farbe empfehlen, mit der er gute Erfahrung gemacht hat?



    (Ich glaube du meinst Farbe von Heller... Die haben auch sowas...)

    Ein Bekannter von mir wollte seinen Gruftkönigen zumindest ein paar leuchtende Augen damit verpassen, Ende vom Lied war, dass sich das Zeug durch die Ausgenhöhlen geäzt hat...
    Naja, das wirkte bei den Khemri zwar immernoch relativ Authentisch, aber war ja leztendlich nicht Sinn und Zweck der Sache... :(
    Entwerder hat er irgendetwas falsch gemacht, oder es funktioniert wirklich nicht, wäre ja ziemlich schade... Da lässt sich sicher einiges mit anstellen...

    Hallo :)


    Ich habe überlegt, ob ich ein wenig mit fluoreszierenden Farben arbeite, habe mir aber sagen lassen, dass Plastik- und Resinfiguren stark daran verätzen können.
    Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen damit gemacht oder hat Tipps gegen die Verätzung?
    Ein Schutzlack oder sowas?


    freundliche Grüße
    Ruhn.