Niemand hat gesagt, dass so jemand wie du nicht existiert oder in irgendeiner Weise ein schlechter Mensch ist (ich nicht, und ich denke sonst auch niemand). Da du selten spielst und Spaß an den Miniaturen hast, bist du halt einer derjenigen bei dem Kundenerwartung und GWs Politik sich treffen. Natürlich gibt es das. Was der Vlogger, ich und einige andere hier allerdings ausdrücken wollen, ist das GW am Großteil der Kundschaft vorbeiwirtschaftet. Das ist natürlich von den meisten von uns auch nur anekdotische Wahrnehmung. Klar hänge ich als vornehmlicher Spieler mehr mit Spielern als Bastlern herum, was mein Bild eventuell verzerrt. Die Bastler, die sich zum Malen und Umbauen treffen sehen das vielleicht vollkommen anders...
Beiträge von Herbstrabe
-
-
Was Oekmaster sagt kann ich so unterschreiben.
Früher habe ich mit meinem Tabletopspielepartner (ich habe nur ca 2,5 Spieler mit denen ich regelmäßig Spiele, und nur mit einem davon vermehrt) wöchentlich Warhammer gespielt. Seit wir X Wing spielen wird Warhammer immer seltener auf den Tisch gestellt, weil's einfach so unrund beim Spielen ist. Wir haben beide seitdem (viel) Geld in das neue System gesteckt und sehr wenig Geld (nämlich gar keins) und Zeit in Warhammer.
-
Wenn man wirklich spielen will, sollte man sowieso unbeschränkte Turniere meiden. Da kann man auch ne Runde Magic spielen. Bei unbeschränkten Spielen reißen die Magier einfach alles

-
Zu Shurions Post.
Klar muss ich Sammeln um Spielen, Basteln und Malen zu können. Wobei ich soweit ginge und Malen und Basteln als eine Kategorie zusammenfassen würde. Was mich interessieren würde ist, wieviele reine Sammler da draußen sind und wieviele reine Spieler es gibt. Ich denke die Menge der Personen, die beides tun macht doch den größten Teil der Kundenbasis aus. Würde es GW denn aktiv Schaden, wenn sie versuchen würden ein besseres Spiel aus der ganzen Sache zu machen? Eventuell hat man erst mal ein paar Einbußen für zusätzliches Personal, aber auf lange Sicht würde sich meiner Meinung nach eine Abteilung, die aktiv für und mit "Spielern" arbeitet extrem bezahlt machen. Behaltet doch den White Dwarf als das was er ist, bringt monatlich noch ein Magazin heraus, mit umgedrehter Priorität: Ein wenig malen, viel Spielen. Ich würde denen mein Geld zuwerfen. Den WD kaufen? Die Modelle sehe ich eh früh genug auf einer der beiden Tischseiten oder im GW.
Das man diese Schlussfolgerung ziehen KANN, dass GW am Kunden vorbei plant siehst du. Der Vlogger hat Argumente dazu erstellt (durch die umstrittene Umfrage) und ich habe Argumente aufgrund der mittelmäßig entwickelten Spielsysteme gezogen. Ich denke nicht, dass wir zwei die einzigen sind, die auf solche Gedanken kommen. Ich bin auch an dem Punkt, wo ich keine Modelle mehr kaufe (Schwächen im Spielsystem, Unschöne Kombiboxen [Kombibox != Qualitätsminiaturen], hohe Preise=>Wenn das Spiel keinen Spaß macht, bemale ich lieber schöne Einzelminiaturen, die ich an anderen Stellen günstiger bekomme). Anderen wird es ähnlich gehen.
-
Er streitet nicht ab, dass es taktische Berichte gibt. Nur sind diese (zumindest alle, die ich gelesen habe) eher ab von dem was wirklich auf Turniertischen läuft. Und mit der Sache, dass Turnierspieler Nobodies sind und Golden Demon Gewinner als Popstars präsentiert werden liegt er genau richtig. Wir sind hier alles Leute, die das Hobby betreiben, in welcher Form auch immer. Wir haben in seiner kleinen Umfrage gevoted, also wird sie zumindest einigermaßen repräsentativ sein, und siehe da, zu dem Zeitpunkt, als ich mein Häkchen gesetzt habe waren ~70% der Leute davon überzeugt, dass GW Spiele verkauft.
Er analysiert das ganze meiner Meinung nach sehr treffend. Vergleicht man das ganze mal mit anderen Herstellern, dann sieht man schon starke Unterschiede. Im Gegensatz zu WHFB und WH40k haben die meisten Tabletops deutlich simplere Regelsysteme, die obendrein kostenlos als PDF zur Verfügung stehen. Plötzlich muss ich nicht 60€ investieren, nur um zu wissen, wie ich das Spiel überhaupt spiele und nochmal 40, damit ich weiß wie ich meine speziellen Modelle benutzen kann (für die, die nicht mitgerechnet haben: Man legt 100€ auf den Tisch und besitzt noch keine Miniatur und nichts um diese herzurichten). Als Gegenbeispiel (Ich könnte da ein wenig befangen sein, da ich das Spiel liebe) führe ich jetzt FFGs X Wing an. 30€ im LGS (Local game store) oder 23€ im Internet abgeben=Regelwerk, komplettes Zubehör, 3 Modelle (im Turniergeschehen werden 3-8 Modelle aufgestellt, alle Modelle aus dem Grundset gelten als Gute auswahlen). Diese sind auch noch bemalt (In etwa so gut, wie ich es gekonnt hätte). Repaints sind dennoch möglich, gerne gesehen und zum Teil wirklich episch.
Jetzt stehe ich als Durschnittsspielertyp im LGS und denke darüber nach ein neues Spiel anzufangen. An einem Tisch wird X Wing gespielt, am nächsten Warhammer. Wenn ich bei beiden Spielen 10 Minuten zugucke kann ich das eine fast komplett spielen, das andere nicht mal annähernd. Das eine Spiel kann ich dir als Spieler in 10 Minuten inclusive einer Miniproberunde erklären, für das andere gehen 2 Stunden ins Land, bevor du überhaupt mal ne Ahnung hast, was da wo passiert. An der Stelle merkt man, dass eins der Systeme als Spiel, und das andere als irgendetwas anderes designed worden ist.
Nächster Punkt ist GWs Infopolitik und der Umgang mit ihrem Spiel. Sind die Erratas inzwischen wieder irgendwo von offizieller Seite aufgetaucht? Die Armeebücher sind ein Haufen schlecht getester Regelflickwerke, wo es mehr darum geht "Eyecatcher"-Regeln zu haben, als wirklich balanciertes Spielgefühl. In einem System, in dem in regelmäßigen Abständen das Grundregelwerk modifiziert wird (Kann mir dafür eigentlich mal jemand gute Gründe nennen?), sollten die beigestellten Regelwerke diesen entweder angepasst werden, oder mit einer Regelneuauflage neu erscheinen. Außerdem, wie an anderer Stelle erwähnt: Broken things should be fixed. Fluchfeuerhexer und Schleimbestien des Nurgle fallen mir da als erste ein. Kann ja nicht angehen, dass meine Fluchfeuerhexer von mönströsen Bestien in den Rücken angegriffen (Razorgors haben meinen Streitwagen überrannt) werden und ich den Nahkampf dennoch haushoch gewinne (Fluch, Giftattacken, ASF= ein Razorgor übrig), um mal anekdotisch darzustellen wie unbalanciert diese Einheit ist.
Alleine vom System her liegt bei Warhammer einiges im Argen. Mich verlässt oft nach der zweiten oder dritten Runde der komplette Spaß am Spiel. Zu dem Zeitpunkt steht oft fest, wer das Ding gewinnt. Dann habe ich die Wahl, ob ich die nächsten 1,5 Stunden damit verbringe zuzuschauen, wie eine Einheit nach der anderen von mir aufgerieben wird, oder umgedreht, kann die letzten Widerstandsnester des Gegners aufwischen ohne große Gefahr, dass noch was spannendes passiert. Da kann ich stattdessen auch mit meinem Gegner Hände schütteln und bis zum Beginn der nächsten Runde in der nächsten Pommesbude verschwinden oder mir andere Spiele angucken, die ausgewogener verlaufen(das sind bei 7 Spieltischen vielleicht eins oder zwei). Wenn ich schon ständig die Regeln ändere, warum gleiche ich das nicht auf die ein oder andere Art aus?
Der First Turn Advantage ist bei WHFB auch extrem hoch. Ich kann mit ein wenig Glück im ersten Zug einen Drachen wegschießen (realistisch mit zwei bis drei Kanonen) oder eine Einheit vom Feld scheuchen. Außerdem habe ich dann die Möglichkeiten alle meine Einheiten zu positionieren, in reiner Theorie habe ich die besseren Chancen auf erste Angriffe und werde eine Runde weniger beschossen.
Ich bin an keinem Punkt ein professioneller Spieledesigner, aber ich beschäftige mich aus Interesse viel mit dem Thema. GWs Spiele verstoßen nur allzu gerne gegen einige grundlegende Regeln.
Bin nicht sicher, ob ich hier Artikel verlinken darf, aber wer Interesse hat, der lese mal Mark Rosewaters "Ten things every game needs." WHFB verstößt dagegen an mehreren Stellen.Ich denke all das zeigt deutlich, dass GW nicht im Sinne eines Spiels denkt. Die Firma verkauft Miniaturen. Weiß jemand, ob es einen "Headdesigner" oder etwas ähnliches für Warhammer Fantasy gibt? Jemand dessen Job es ist das Spiel zu entwickeln und weiterzuführen. Jemanden, der den Regelbuchschreibern auf die Finger klopft, wenn mit denen die Fantasie durchgeht?
Lösungsansätze, die mir spontan einfallen:
1. GW stellt ein Team ein, dessen Job es ist, sich um den Regelfirlefanz, der die ja scheinbar eher stört als interessiert, kümmert. ~5 Leute deren Job es ist, tagein tagaus gemeinsam Regelbücher zu entwickeln. Damit meine ich nur Regelwerke. Den Fluff kann man wie bisher handhaben.2. GW konzentriert sich auf die Herstellung und das Design von Miniaturen. GW sourced die Regelerstellung an eine Firma aus, die sich damit auskennt.
3. GW bezahlt mich ein Jahr lang und selbst ich lege denen eine bessere Version des Regelwerks hin. <-nur halb ernst gemeinter Scherz
Wenn jemand das hören möchte, nehme ich euch hier gerne im einzelnen auseinander an welchen Stellen WHFB als Spiel versagt.
Edit: Hab diesen Post getippt, während Shurion seinen verfasst hat. Deswegen gehe ich nicht direkt drauf ein. Sorry.
-
Meiner Meinung nach sind alle Probleme von GW hausgemacht. Die Informationspolitik ist gräßlich, der Support beim spielen unterirdisch. Es findet wenn überhaupt nur minimales Playtesting statt.
Es heißt schon einiges, wenn ein guter Teil der Turniere mit alternativen Beschränkungen gespielt wird. Ich sehe es ja ein, dass es sich um ein kompliziertes, nahezu unüberschaubares Regelbereich handelt, aber bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Spielbarkeit von WHFB in den Hintergrund rutscht. Wie kann eine Einheit, wie die Fluchfeuerhexer in der Form in das aktuelle Spiel gelangen? Da passt ja die Aussage über die Sammlermentalität der Firmenfahrzeug. Das Spiel ist egal.Ich würde mir für die 9. deswegen eine Sache wünschen: Neue Regeln für alle Völker. Gleichzeitig und mit intensivem Playtesting vorher.
Warum bekommen das andere Firmen hin, GW aber nicht mal annähernd. Und wenn es anderen Firmen passiert gibt's ein Errata oder nen Fix. Was hindert GW daran die Fluchfeuerhexer ein paar Punkte teurer zu erratieren?
Aber wie hier öfters erwähnt; GW will nur Geld sehen. Alle Entscheidungen werden von der Warte aus getroffen.Aus dem Grund wird es mich nicht wundern, wenn Armeen eingestampft, zusammengelegt oder komplett verändert werden.
Mit jedem neuen halbgaren, powercreependen und preissteigerndem Release wird Warhammer für mich unattraktiver. Da lobe ich mir die FFG Firmenpolitik.
-
Guck dir bitte den Ancient nochmal an. Das Profil ist ne ganze Ecke anders als das eines normalen Treeman. -2KG, -2A, +1MW +1LP. Er verliert nen Großteil seiner Nahkampfstärke. Zugegebenermaßen ist er ein sehr stabiler Magier, der allerdings auch ne Riesenzielscheibe auf der Stirn kleben hat. So viele Spells bekommst du nicht durch, dass du dich mehrere Runden gegen Kanonen o. Ä. anheilen kannst. Im Nahkampf sieht er nur gegen Infanterie Licht (dank Thunderstomp). Alles was er nicht stompen kann, muss er mit 3 Attacken Stärke 5 bekämpfen, was bei einem 300p Modell nicht gerade ein Schnäppchen ist.
-
Als Dunkelelf muss man einräumen, dass wir mit den Fluchfeuerhexern wirklich mal ne grenzwertig lächerliche Einheit haben. Schön, dass die im Waldelfenbuch gemerkt haben, wie kaputt die sind und die Sisters bei gefühlt halber Stärke der Hexer einen Punkt mehr kosten.
Fluchfeuerhexer sind ein unglaublicher Witz: Zaubern dir in den Rücken und sind Nahkampfmonster. Man kann es ruhig wagen, kleinere Einheiten schwere Kavallerie mit denen anzugehen, vor allem von der Flanke her. Hab im letzten Turnier (kleiner Horus) mit denen eigentlich mal alles umgebracht, was mir in die Quere kam. An der einen Stelle haben die ne Lanze bretonische fahrende Ritter in der Flanke erwischt und zerstört, Streitwagen kann man dank der großen Angriffsdistanz auch mal schön um ihre Aufpralltreffer bringen und mit den Giftattacken schön zerlegen. Krönung waren 3 Razorgors die eine Einheit überrannten, dadurch in den Rücken der Hexer fielen, nur um von denen dank ASF, Gift und nemm Fluch bis auf einen Lebenspunkt verprügelt zu werden.
In meinem kleinen persönlichen Erfahrungsbereich gibt es nur zwei Einheiten, die an Effizienz mithalten können. Das wären Schleimbestien des Nurgle (ich weiß nicht, wie man die Effizient tot bekommen will...) und die Höllengrubenbrut der Skaven (das Ding ist eine komplette Ein-Mann-Armee).
Ohne es an meiner anekdotischen Einschätzung dieser drei Einheiten festmachen zu wollen, habe ich das Gefühl, diese drei Völker sind generell mit am stärksten zurzeit. Die Waldefen kann ich noch nicht einschätzen und gegen die neuen Hochelfen hatte ich immer noch nicht die Ehre.
-
Und wie immer werden die Skaven übersehen. Es gibt kein Volk, dass mich mit solcher Sicherheit und Leichtigkeit besiegt wie das Rattenpack.
Ein Spell mit 13er Komplexität, der das Spiel für den Rattenspieler in ein Schlachtfest verwandelt...
Ein Spell mit 8er Komplexität, der den W PERMANENT um einen Punkt senkt.
Banner, die effektiv sagen "Beende die gegnerische Schussphase"
Massive, standhafte Blöcke mit 10er MW fürn Appel und en Ei
Höllengrubenbrut
Todesrad (hey, ist mir egal, dass deine Kavallerie mich angreift: Hier sind ein paar Treffer in der Beschussphase und da noch W3 Aufpralltreffer S6 obwohl du angegriffen hast. Viel Spaß mit dem Rest deiner Einheit zurückzuschlagen)
ignoriert Rüstungswürfe und Widerstandstests(deren Resultat Rüstungen ignoriert) an jeder EckeIch hab die letzten zwei Runden gegen Skaven in der zweiten Runde eingepackt, weil es nichts mehr zu retten gab. Von den letzten 10 Spielen gegen Ratten habe ich vielleicht zwei gewonnen und bei einem davon war er so gnädig, beide Magier in den ersten beiden Runden im Warp verschwinden zu lassen. Dennoch hab ich es nicht geschafft ihn da 20:0 zu spielen (wir spielen auch am heimischen Tisch nur noch Combat, um den Skavenspieler ein bisschen auszubremsen).
Ich behaupte, wenn Skaven hart aufstellen, kann nur noch Glück auf der einen und Pech auf der anderen Seite das Spiel gegen die gewinnen.
(Beispielliste: Prophet, X Charaktermodelle mit Schabernack, 3-4 40er Blöcke, einer davon Sturmratten mit Sturmbanner, 1-3 größere Spielzeuge)Ich hab sowohl Waldelfen als auch Imperium und Dunkelelfen zur Hand. Ich sehe Dunkelelfen im Moment auch als sehr stark, aber ich empfehle jedem mal ein paar vergleiche zwischen Skaveneinheiten und vergleichbaren anderen Einheiten anzustellen und dabei die Punktkosten zu beachten.
Wer will der PMe mir Gegendarstellungen. Wir können das gerne ausdiskutieren.
-
Lehre des Feuers und des Metalls geht gar nicht. Der Rest ist eigentlich ok (Licht braucht ein Wald zum Leben auch). Eigentlich finde ich das aktuelle Buch gar nicht mal so schlecht. Das einzige Problem sind die ungerechtfertigten Punktkosten (Waldreiter verglichen mit schwarzen Reitern zB, Dunkeldorn gegen Krieger, usw) Es sollte im Gegensatz zu den anderen Elfenbüchern ein wenig nach unten gehen mit den Kosten. Magietechnisch einfach mehr Lehren erlauben und die Loren-Lehre an die aktuellen Lehren anpassen. Der so viel erwähnte Rettungswurf von den Waldgeistern war eigentlich auch cool wie er war. Punktkosten etwas runter und der passt, wie er ist.
Als armeeweite Sonderregel (Analog zum Geübten Mörder bei den Dunkelelfen und der Kampfkunst von den Hochelfen) fände ich nen 6er Retter auf allen Elfen (Sprich: Nicht-Waldgeister) sehr nett. Rüstungen sollten rar bleiben. Passen nicht zu Waldelfen finde ich.
-
Also die Liste überzeugt mich nicht sonderlich. Die Garde wird in vielen meiner Spiele soweiso schon radikal zusammengeschossen, weil mal irgendwo verbreitet wurde, dass die irgendwie ganz gut im NK sein sollen... Wir hätten da andere Propaganda verbreiten müssen^^
Im Beschuss fallen die dank W3 und nemm 5er Rüster leider schnell um, für ihre 13 Punkte. Am bezeichnensten ist da mein verhasster Tribock. Wenn der trifft guckt sich mal eben 3/4 der Garde die Radieschen von unten an.Hab ich in den Erata von Assassinen was übersehen, oder wie kommt ihr auf S7 im FK?
-
99% von dem was Winterwut schreibt, kann ich so unterschreiben.
Was ich noch gerne beisteuern würde, ist dass Standhaft unterschiedliche Völker unterschiedlich stark beeinflusst. Je billiger meine Truppen, desto effizienter wird Standhaft.
2 Punkte Sklave? 3 Punkte Goblin? Geil, Standhaft macht meine Nichtsnutzigen (Fast-)Gratisfiguren zu unpassierbarem Gelände.Waldelfen? mh... Bogenschützen 12 Punkte, Ewige Wache 12 Punkte... mehr Einheiten die Blöcke bilden können gibts nicht.
Dunkelelfen? Speerträger für 6(7 mit Schild) Punkten oder Repetierarmbrustschützen für 10(11 mit Schild)?
Sogar ein verdammter Zombie mit Ini 1, always strikes last und nemm KG aus dem tiefsten Keller kostet 4 Punkte und hat GAR NICHTS von Standhaft.Es hat schon seinen Sinn, dass alle Turniersysteme die ich kenne, Einheitengrößen limitieren und die Krone verbieten. Da müssen doch schon irgendwelche Alarmglocken läuten...
-
Warum setzt ihr den Ast so gerne auf den Pegasus? Ich seh den Sinn darin igendwie nicht...
Blutkessel ist raus. Immer wenn ich den benutze, fall ich damit auf die Fresse. Zudem ist das Modell hässlich wie die Braut vom Ogerkönig...
-
Wenn meine Waldelfen den Skaven gegenüberstehen kann ich echt nur auf die Waldgeister setzen. Pass dann aber auf eventuelle Propheten mit Wither (Verdorren) auf... Einmal auf Schraten und Sturmratten werden plötzlich ne Gefahr, zweimal und sogar Klanratten fangen an realistische Chancen auf Wunden zu bekommen.
Ich kann aber generell nur Dragonmage zustimmen... Der Skavenspieler aus meiner Gruppe lacht über 90% von dem, was ich ihm entgegenwerfe...
Versuch die Artillerie zu zerlegen, bevor er damit deine Monströse Infanterie und Monster zerlegt und du hast ne Chance.
-
Wie bekommt ihr den auf 1+ und dazu noch den Umhang?
Schw. Rüstung
Schild
Umhang von Hag Graef
Beritten...2+ mit magischer Rüstung...
Ich seh das aber richtig, dass ein Adliger auf Flatterpferd ein Widerstand und einen Lebenspunkt dazugewinnt. Das reduziert in meinen Augen den Wert eines Hochgebohrenen auf Pegasus im Vergleich zum Adligen...
Wenn Malus jetzt durch den Adligen auf Pegasus ersetze, meint ihr das taugt was?
-
Gut ausgedrückt, Elendtot. Unterschreibe ich so.
Zu Mike: Das Zauber beschränkt werden, in ALLEN Turniersystemen zeigt nur, das dass ein weiterer Punkt ist, der total aus dem Ruder läuft. Wenn Magie unbeschränkt ist, kommt das Problem mit den Blöcken gar nicht auf, weil es dann kaltes Plasma, frisch von der Sonne regnet. Mit den Dunkelelfen ertränke ich dich dann in Energiewürfeln. Aber weiter sollten wir hier nicht darauf eingehen, würde nur weit ins offtopic und zu einem radikalen Anstieg meines Pulses führen.
Das von mir war ebenfalls eine Beispielliste. Zudem spielen wir selbst hier zuhause inzwischen nach Combat 8 um unseren Skavenspieler von solchen Monströsitäten abzuhalten...
-
1. Kavallerie war der Fluch von Infanterie. Römische und griechische Infanterie stieß immer da an ihre Grenzen, wo der Gegner das Spiel nicht mitgespielt hat.
2. Infanterie dieser Art funktioniert solange, wie sie in ihrer Formation kämpfen können. Ein Ansturm schwerer Kavallerie gegen alles, was nicht gerade dagegen gerüstet ist, löst solche Formationen auf. Ein Angriff in die Flanke erst recht.Ich finde es ja vollkommen in Ordnung, dass ein 40 Mann Infanterieblock frontal eine 15 Lanze bretonische Ritter fangen kann, wenn die aber seitlich da reinkommt sollte dieser Block Infanterie anders reagieren.
Klar kann man mit Zaubern den Moralwert senken. Aber wenn du in irgendeinem Turniersystem spielst kannst du dich nicht drauf verlassen.
Zu dem großen Unbekannten, der dir die flanken verweigert.
Grobe Liste
Grauer Prophet
Kriegsherr
AST
Diverse kleine Charaktere
40 Sturmratten x2
40 Klanratten/Sklaven x2
Todesrad, Höllengrubenbrut
Kriegsmaschine nach Wahl hinter den BlöckenDie vier Blöcke stell ich parallel auf, spazier damit nach vorne. An den Flanken einmal HGB, einmal das Rädchen. Dank zufälliger Bewegung bekommen die alles was deine Blöcke umgehen will, selbst wenn es drüberfliegt. Gehst du in die Flanke von den Sklave/Klanrattenblöcken nehmen dich die Dinger auseinander. Und verrate mir wie du die Charakter tötest... Alles was wichtig ist bekommt in irgendeiner Art und weise Rettungswürfe, Herausforderungen werden schonmal per se nicht angenommen und wenn du genug 15p Warlocks (oder in größeren Spielen 45 Punkte Helden) mitnimmst bekommst du wichtigere Modelle sogar ins zweite Glied.
Mir ist vollends bewusst, dass das ein Extrembeispiel ist. Aber die Stärke hinter einer solchen Liste verglichen mit dem können ist, was das Ganze so Lächerlich macht. Wenn ich eine solche Liste jemandem gebe, der gerade gut Warhammer spielt, gewinnt der damit gegen deutlich erfahrenere Spieler...
Das ist übrigens die Lieblingsliste von einem Bekannten von mir. Und glaub mir wenn ich sage, ich habe schon viel ausprobiert um die verdammten Blöcke auszuhebeln...
-
Bin mir gerade nicht sicher, darf ich nen adligen auf Pegasus an die Echsen angliedern?
Rein Interesse halber. Wenn ja, kann er natürlich nicht für Achtung, Sir würfeln und nicht fliegen...
Hast du nen anderen Vorschlag? Ich bin definitiv bereit die Liste oben mal Probe zu fahren... alternativ könnte man statt Malus meinen geliebten Adligen auf Pegasus mitnehmen?
-
Bretonenlanzen kosten eine quantillionen Punkte. Da eine Kanone reinhauen und du gewinnst das Spiel. Ab einer gewissen Größe passen die Lanzen auch nur noch quer in deine Aufstellungszone, was dich einen zusätzlichen Zug zum Angreifen kostet.
Skaven gegen Bretonen führt das ad absurdum... die Stellen vier Blöcke mit 8 Gliedern gegen deine eine 5 Glieder Lanze.
zu gobbos.gs
Dir scheint genau das zu gefallen was viele stört. Die Blöcke rennen stumpf ineinander und es wird per Würfelglück entschieden wer denn gewinnt. Was Interessiert es einen auf 8-10 Unnachgiebig wiederholbar testenden Block, wenn im Kundschafter oder Reiter in die Flanke fallen... Erste Runde verliert der Block, zweite Runde verlierst du am Static Combat Res und läufst weg, da du nicht Standhaft bist/sein kannst. Strategien, wie Flankenangriffe, werden nicht mehr ausreichend belohnt in dem System.
Stellt natürlich nur meine Meinung dar...
-
Ok, dass mit den Detailpunkten würde in jedem Falle unglaubwürdig klingen, wenn es sich nicht um GW handeln würde...
Dann werde ich wohl mal was tun müssen, was ich noch nie in meiner Warhammerkarriere (hähä) angedacht hätte. Ich kaufe ein besonderes Charaktermodell. Malus ist echt zu stark, um ihn in dem System nicht zu spielen.
An eine S2 hab ich auch gedacht. S4 Wäre übrigens gar nicht erst erlaubt... Allerdings stört mich, dass ich die entweder pushen kann(extra Spruch) oder ne Bannrolle mitnehme eine sehr harte Entscheidung.
hab ne kleine Frage: Warum gilt schwarze Magie als schwach? Ich finde bei den Komplexitäten hat die einen sehr hohen Output und ich kann generell alle Sprüche versuchen zu sprechen. bei 3-4 Sprüchen müssen die Gegner schon mit ihren Bannutensilien Haushalten. Wenn ich mir dagegen Schattenmagie angucke... Da ist das schon eine Sache, ob ich versuche den dritten Spruch zu werfen und Okkams Mindrazor sollte man bei 4 Würfeln schon nicht als gegeben ansehen...