Riesige Spiele

  • Servus,


    ich wollt mal eure Erfahrungen zu riesiegen Schlachten jenseits von 5000Punkten pro Armee hören.


    Ich habe einmal die Invasion von Grom dem Fettsack auf Ulthuan gespielt. 8000P Hochelfen gegen 10000P Orks&Goblins ohne Orks gespielt. Unser Spielfeld war 3,5 Meter breit, aber die Goblins hattenkaum Platz. Nach einer Stunde Aufstellen haben wir in den folgenden 4 Stunden nur 3 Runden geschafft. Wir haben dann aufgegeben, weil keiner mehr wusste, was wie wo los ist.


    Grober Spielverlauf:
    Ich muss sagen es war verherend. Ein Goboblock hat in der ersten Runde einen durch Flammen des Phönix verursachent Paniktest verpazzt und 8 weitere Blöcke sind mitgeflohen. Es ging dann mit Magie und gegenseitigem Beschuss immer weiter. Danach haben die 5 Riesen den vorrückenden Hochelfen doch zugesetzt.


    Was habt ihr so erlebt. Lasst mal hören!

    Herr und Beschützer von Tor Bavaria

  • Jenseits der "magischen" 5000er-Grenze gibt es bei uns ca. einmal monatlich ein Spiel. Im Grunde ist es auch nicht großartig anders als die restlichen Spiele, nur länger :D
    Die bisher größte Schlacht waren 10000 Punkte, wobei ich Echsenmenschen und Zwerge eingesetzt habe, während mein Gegner mit Khemri und Skaven antrat. Dies war auch das einzige Spiel, welches eine gewisse Vorbereitung benötigt hat (hielt sich aber auch hier in Grenzen: Essen, Trinken, Zeit ^^)
    Wir spielen all unsere Spiele (selbst die 10000 Punkte) auf einem 180cmx120cm-Tisch. Da meine Armeen normalerweise eher kompakt sind, stellt das für mich auch kein Problem dar. Mein Gegner musste bei den 10000 Punkten allerdings einige Kompromisse bei der Aufstellung eingehen (hatte allerdings auch kaum Auswirkungen.


    Die wichtigste Erfahrung bei großen Spielen, die ich gemacht habe, ist das Neubewerten einiger Armeelisteneinträge. Eine Lade der verdammten Seelen kann z.B. bei 10000 Punkten immens viele Einheiten treffen und ist daher eigentlich zu günstig. Ein Runenamboss andererseits hat kaum noch Einfluss auf die gesamte Schlacht (3 Einheiten bewegen zu können ist bei 2000 Punkten einfach entscheidender als bei 10000).


    Im Übrigen sollte man ein genaues Auge auf besondere Charaktermodelle werfen, die die Armeeauswahl erheblich beeinträchtigen. Wer beispielsweise seine 10000 Punkte von Settra anführen lässt (keine Priester erlaubt, somit muss man mit 2 Bannwürfeln und einer Pseudobannrolle in Form der Brosche der Wüste auskommen), wird in der Magiephase keinen Grund zum Feiern haben ^^

    Learn to have scars

    Einmal editiert, zuletzt von VeniVidiRici ()

  • hmm ich habe bisher nur 4000er spiele gemacht und da muss ich sagen das meine gegenspieler (imperium) fast schon probleme mit seiner infanterie hatte ^^


    naja mal schauen anfang märz wirds bei uns auch enn nettes spiel


    de + vamps vs he + imps


    jeweils 4000 punkte, mal schauen wie das wird, allerdings nutzen wir dabei ein etwas größeres spielfeld als normal

  • Wir hatten in der letzten Zeit 2 Teamspiele mit 3000P pro Spieler (4 bzw. 6) gemacht.
    Eeeeigentlich ganz lustig, aber: Wenn man sich nicht massiv viel Zeit nimmt (mit Aufstellen etc. reicht ein 6h-Abend kaum), wird sich unter Druck gesetzt fühlen. Auch wenn ab Runde 3 oder 4 alles etwas entspannter ist, hetzt man die ersten Runde, da jede locker 2h dauern kann.


    Das geht auf Kosten des Überlegens, Planens, der Taktik ;(


    Je nach Tisch ist man bei der Aufstellung froh, wenn nur 2 Reihen Grünzeuch hintereinander parkt (Standard ist dann natürlich, dass die erste Reihe stänkert udn die zweite mit einer gewürfelten 6 beim Stänker-Test NICHT profitiert, da vorne gekäbbelt wird ;-/ )


    Je mehr Spieler, desto besser: Man kan sich einigen, wer was zieht, und das gleichzeitig. Das Abstimmen ist so etwas schwieriger, aber die Truppen bewegen sich zumindest.


    Natürlich fällt bei 6 Spielern am Tisch die eine oder andere Regel unter den Tisch :pfeifen:


    Ein Riesenvorteil: Man nimmt mehr Riesen :tongue:
    Man wählt auch mal Kommandanten, die man sonst nie genommen hätte, z.B. den zweiten Waagh-Boss, der sonst ein Schamane wäre, den man auch sonst nicht auf einen Streitwagen gesetzt hat etc.
    Auch wählt man Truppen, die man sonst vielleicht nicht nimmt.


    Stichwort Masterplan:
    Wenn bei den großen Spielen die dickste / eine der dicksten Einheit/en fällt, ist es nicht so tragisch.


    Macht also Spaß, aber man braucht
    Zeit
    viele Spieler
    Zeit
    und ... Zeit

    Chaaaaaaaaaarrrrrrrrge!


    Vampirfürsten
    Grünzeuch
    Imperium (in der Theorie)
    gelegentlich HE, Zwerge, Waldmeister (auch wenn Zwerge stinken, und Elfen doofe Ohren haben ;)


    Die Testos Kriegaliga auf tabletopwar.de

  • Und Zeit braucht man auch :D
    Unser 10000-Punkte-Spiel hat am Vormittag angefangen und ging bis in den späten Abend (es waren 11,5 Stunden, alelrdings mit Mittagspause)


    Was auch noch wichtig ist, wenn man mt zwei oder mehr Armeen auf einer Seite antritt (was bei großen Spielen ja häufig der Fall ist):
    -Werden beide als seperate Armeen behandelt? (z.B. Sachen, die nur auf eigene Einheiten wirken)
    -Hat jede Armee einen eigenen General und wer darf seinen MW nutzen?
    -Darf jede Armee einen Armeestandartenträger mitnehmen?
    -Wählt man die Armee von Anfang an als eine oder zwei Armeen aus? (bei 2x5000 Punkten darf man z.B. nur 8 statt 9 Kommandanten haben und muss 12 satt 11 Kerneinheiten aufstellen, hat dafür aber 14 statt 12 Eliteauswahlen)
    -Hat jede Armee einen eigenen Energie- und Bannpool? (wenn ja, wären das immerhin 2 Würfel mehr).


    Der Einfachheit halber würde ich das Ganze immer als eine Armee behandeln (ein General, ein AST, ein Pool usw.).


    Und natürlich sollte man sich ein wenig mit den Sonderregeln und magischen Gegenständen befassen.
    Wenn sich beispielsweise Khemri mit Vampiren verbündet, dann dürfte man rein regeltechnisch Anrufungen auch auf Vampireinheiten sprechen ("wähle eine deiner untoten Einheiten aus"), was aber keinen Sinn ergeben würde und zudem übermächtig wäre.
    Genauso würde eine Zwergenarmee mit Meisterrune der Valaya, Meisterrune der Magieerdung und 3 verbündeten Slann (einer davon mit Stab der Zauberei) +7 auf alle Bannwürfe bekommen (theoretisch lässt sich das bei 10000 Punkten sogar auf bis zu +14 auf jeden Bannwurf steigern), was die Magiephase überproportional entschärfen würde.


    Sowas also nach Möglichkeit immer vorher abklären :)

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  • wir haben bei uns auch schon häufiger schalchten jenseits der 8000P gemacht. das was hier dann wirklich wichtig ist, ist die disziplin und die versuchen das spiel ernsthaft zu halten.


    was wo los ist, weiß bei uns irgendwie immer jeder. also ka was da bei dir los war.


    wir spielen aber auch dann immer auf einer spielfedgröße jenseits von gut und böse. wir haben dann eine breite von den üblichen 1,70 und eine länge von etwas um die 5m. wenn sich bei so einer schlacht alles gegenseitig behindert sollzte man sie lieber gar nicht erst spielen.


    hinweis zu punktekosten von veni ist durchaus beachtung zu schenken!

  • Zitat

    Original von VeniVidiRici
    11,5 Stunden [..] mit Mittagspause)


    Ich kann nicht verstehen, wie man solche Spiele toll finden kann. Mir würde da spätestens nach drei Stunden absolut die Motivation abhanden kommen. Lieber spiele ich da fünf Runden mit 1000 bis 1500 Punkten und langweile mich nicht so sehr, wenn ich mir gemütlich einen trinken könnte, während der andere seine Bewegungsphase abhandelt.

    Für Leman Russ, Bud Spencer und die Wolfszeit!!

  • Schon nach drei Stunden? ^^


    Nach den 11,5 Stunden ist man natürlich dementsprechend fix und fertig. Es macht aber trotzdem Spaß und bleibt motivierend, weil man immer wieder spektakuläre Momente erlebt (Stichwort "Komet von Cassandora" oder "Städte einebnen" ^^), die einen quasi wachrütteln.

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