FeenCon Spiel 4 - Tzeentchchaos vs Imperium

  • ...nun kam also die offene Feldschlacht. Jeder einen Hügel und einen Wald auf seiner Spielfeldhälfte setzen - sehr schön! Der Imperiale postierte einen Hügel nahe seiner Grundlinie auf einer Flanke, den Wald auf der anderen Seite und weiter zur Mitte orientiert. Mein Wald landete genau gegenüber diesem, so daß zwischen den beiden nur eine Gasse frei war (durch die ein Streitwagen passen könnte), und den Hügel auch eher weiter nach vorn, hauptsächlich zum Zweck der Deckung vor dem, was der Imperiale wohl so verballern würde.
    Los gings mit der Aufstellung - im Endeffekt füllte Imperiale Artillerie den Hügel (vlnr: Großkanone, Mörser, HSK), daneben ein 23 Mann regiment Bihandkämpfer, dem sich beide lvl 2 Magier anschlossen. Dann folgte eine weitere HSK, und drei große Rittereinheiten, die direkt nebeneinander "parkten" - 12 Reichsgardisten mit Kommandotrupp, dann 11 Wölfe IZ mit KT, geführt von ihrem Großmeister, und 12 Pantherritter IZ mit KT, geführt von einem Helden.


    Die Dämonen begaben sich größtenteils in Deckung des Hügels bzw. des Waldes - rechts schräg hinter dem Wald bezogen der Streitwagen, die 5 Barbarenreiter, die 16 Horrors, der LoC und der erhabene Dämon Stellung; Die 11 Horrors und der Feuerwurm begaben sich inter den Hügel, ebenso die Screamers, und die Chaoskrieger erdreisteten sich, sich in dem "Paß" zu positionieren, den Hügel und Wald ergaben (und durch den nie all diese Ritter passen würden).


    Die Screamer flogen los und visierten schon mal die imperiale Artillerie an. Die Horrors zogen etwas um den Hügel herum, so daß sie die Ritter sehen konnten, außerdem schlossen die 4 Flamer der anderen horroreinheit zu ihnen auf. Die größere Horroreinheit wuselte indes rechts außen um den Wald herum, ebenso wie der Streitwagen, die Barbarenreiter, der LoC und der erhabene Dämon. Die Chaoskrieger bewegten sich nicht sonderlich, und der feuerwurm - nun ja, der hüpfte mittelweit nach vorn.
    Viel richtete die Magie (noch) nicht aus, aber immerhin kostete sie den Imperialen schon Bannrollen. Ein Ritter der Reichsgardisten fiel, aber das war ja auch erst der Anfang.
    Nun kam etwas Bewegung in die imperialen Reihen - Bewegung? nicht wirklich... die Pantherritter formierten sich um, um die Flanke "hinter dem Wald" zu decken, durch die eine wahre Dämonenflut anzurücken drohte, und die beiden anderen Rittereinheiten rückten lediglich ein wenig vor - nicht einmal volle normale bewegung. Die Bihänder bewegten sich ebenfalls ein wenig vor, und dann gings an die Magie - die aber wirklich nicht viel brachte. Der "Meister der Steine" kam mit totaler Energie, richtete bei den Screamers aber kaum nennenswerten Schaden an (1 Wunde), und die HSK, die nun auf sie schoß, war auch alles andere als effektiv. Der Mörser schätzte erstklassig, aber der Artilleriewürfel warf ihn zurück - soviel dazu. Die kanone war auch ganz gut geschätzt, aber bei einer 10 auf dem ersten Wurf flog das projektil sonstwohin...
    Als die Dämonen wieder an der reihe waren hatte die letzte Stunde der Kanone geschlagen - Die Screamers machten die Besatzung einfach nieder. Der Feuerwurm wuselte weiter vor, etwas weiter zur Mitte hin... Streitwagen und Barbarenreiter rückten weiter über die rechte Flanke vor, ohne den Rittern eine Angriffslinie zu geben, und LoC wie auch erhabener Dämon landeten jeweils links und rechts "neben" den Pantherrittern. Die große Einheit Horrors spähte nun durch die Lücke zwischen den Wäldern - und hatte somit die Reichsgardisten im Visier. Diese bekamen dann auch in der Magiephase prompt etwas Tzeentchfeuer ab, und auch die sonstige Magie wütete recht nett - die Magier verbrauchten sämtliche bannrollen, um das schlimmste zu verhindern. Sie schienen gar nicht zu begreifen daß da noch eine ganz andere Gefahr lauerte...
    Viel bewegung ging nicht gerde durch die Imperialen, die lediglich ein wenig "ummanövrierten". Die Reichsgarde wollte "eigentlich" den feuerwurm angreifen, aber dieser befand sich außerhalb des Sichtwinkels... sowas aber auch. So rückten die beiden mittleren Ritterblöcke lediglich etwas weiter Richtung "Feind" vor - die HSKs drehten sich, um auf die beiden größeren Dämonischen Wesen zu schießen...
    Dann wieder die Magie. Der nervigere der beiden Magier versuchte wieder seinen Meister der Steine, der diesmal aber vom Magiezerstörer des LoC dauerhaft vernichtet wurde. Der rest verpuffte wieder in der Landschaft... dann der Beschuß. Wieder eine 1A-Ansage vom Mörser, wieder ein ungünstiger Artilleriewürfel. Die HSKs schossen... eine erreichte den LoC auf langer reichweite, verwundete ihn aber nicht; die andere schoß auf den erhabenen Dämon und - befand sich außer Reichweite! Soviel zu dem Thema...
    Nun griffen die Screamers die ihnen nähere HSK an - die Besatzung floh und wurde prompt aufgefressen. Die Screamers verzichteten darauf, weiter zu überrennen. Der große Dämon hatte ähnliches mit der anderen HSK vor - diese floh ebenfalls (und sammelte sich nie wieder). Der erhabene Dämon positionierte sich einfach möglichst sinnvoll, und so bot sich das ungewohnte Bild, daß der LoC UND der erhabene Dämon (und die verbliebenen Screamers) komplett HINTER den imperialen Reihen standen. Die Barbaren zogen nun in die Flanke der Pantherritter und bewarfen diese nachher auch noch mit Äxten, und der Streitwagen suchte immer noch nach einer sinnvollen Angriffsposition. Die Magie wurde nun wirklich gefährlich - allein die im ersten Szenario durch den Imperialen Magier erbeutete Schriftrolle der REFLEXION erlaubte es den Bihändern, einem grünen feuer zu entkommen und mit einem Vater der Dornen zu antworten (der eine Wunde auf dem LoC verursachte).
    Die Feuerdämonen, die halb auf dem Hügel, halb daneben vor den Horrors in Verteidigungsstellung warteten duschten die Ritterorden recht warm - viel brachte es nicht, aber der ein oder andere fiel schon vom Pferd... langsam lichteten sich die reihen der Reichsgarde und Wölfe... Auch der Feueratem der Brut, die in den Reichsgardisten herumpustete, trug dazu bei.
    Diese beiden Einheiten griffen nun je einen Feuerdämonen an. Den weißen Wölfen gelang es auch, diesen zu überrennen - nicht den Reichsgardisten, die Aura des Dämonen hielt allem Stand, sogar der instabilität. Der Beschuß sah nun wirklich düster aus - der Mörser sagte exakt auf den LoC an, aber der Wind... trieb das geschoß MITTEN in die Bihänder, die allerdings mit dem Schrecken davonkamen (das hätte fast das gesamte Regi auslöschen können... Glück im Unglück). Allerdings hatten sie schon vorher etwas verloren - der LoC hatte nämlich sich seinerseits mit einer REFLEXIONsschriftrolle revanchiert, und ein grünes Feuer in die Bihänder geschickt...
    Die Pantherritter hatten indes "gewendet" und sahen nun den beiden fliegenden Dämonen fast ins Gesicht... allerdings hatten die etwas anderes vor.
    beide griffen zusammen die Reichsgarde von hinten an - was dieser nicht wirklich gut tat - die Screamers jagten die HSK-Besatzung endgültig vom Feld, und die Barbaren griffen die Pantherritter in der Flanke an - so hatten die erst mal was zu tun, und konnten nicht einfach den Dämonen hinterher. In der Magiephase prasselte es nur so - magische Wirbel, alles pflügte - durch die Weißen Wölfe, die dadurch Modelle verloren. ein grünes feuer erwischte nochmals die Bihänder, die nun wirklich zusammenschrumpften, und der erste violette versuch am Großmeister scheiterte an dessen gelungenen Moraltest. Naja. Dafür lief die Reichsgarde erst einmal "nach vorne" davon, und die Dämonen verzichteten auf die Verfolgung. Die Chaoskrieger hatten sich mittlerweile so positioniert daß sie, sollten die weißen Wölfe durch die Kamiklazeflamer durchbrechen, ihnrn in die Flanke fallen könnten... aber noch war es nicht so weit, die Middenheimer Ritter rückten nur "einen Flamer weiter" vor. Die Chaosbrut allerdings verfolgte die Reichsgardisten (sie war einfach in den Kampf mithinein"geschlurft", erreichte sie aber nicht... Die Barbarenreiter hielten - trotz eher mäßigfen Angriffes - gegen die Pantherritter durch, und so konnten sich diese dort hinten erst mal nicht wegbewegen...
    Nun wollten die verblieben Bihänder gerne den erhabenen Dämonen angreifen - trauten sich aber nicht. Schön. Der Mörser traute sich nicht, auf irgendetwas zu schießen, und die Reichsgarde sammelte sich nicht, stand kurz vor Plattenende...- für wie lange? Die Pantherritter verjagten die Barbaren, und die Wölfe liefen wieder einen Flamer weiter - wozu?
    Nun griffen die beiden geflügelten Dämonen wiederum an, diesmal die Weißen Wölfe im Heck... der Streitwagen donnerte den Pantherrittern ins Heck, und schickte gleich vier aus ihren reihen ins Jenseits. Die Chaosbrut holperte nun in die Weißen Wölfe, ein einzelner Flamer jagte die reste der Reichsgarde vom Tisch, und dann ging die böse Zauberei los - das violette Feuer schickte den Großmeister ins Warp! Ohne ihn hatten die weißen Wölfe keine ernstzunehmende Chance gegen die beiden Dämonen, die einige aus ihren reihen schlichtweg töteten; der Rest floh in den Wald (und sammelte sich nicht mehr). Die Screamers gaben dem Mörser erst im Vorbeifliegen eins, und filetierten ihn dann in der letzten Runde. Der Streitwagen hielt bis kurz vor Schluß und nahm noch einge Pantherritter mit, bevor es dem Helden gelang, ihn zu verjagen. wirklcih überlebt hatten auf Seiten des Imperiums lediglich einige Bihandkämpfer, eine Handvoll Ritter samt held und die beiden Magier...


    Also ein richtig nettes MASSAKER!

    Wandel ist überall und ewig...
    Tzeentch ist Wandel...


    "natürlich bin ich verrückt... wäre ich normal, würde ich wahnsinnig werden!"
    "Wer mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter..."