Beiträge von Lightning

    Moin Leute.


    Also ich muss Cyberfries in einem Punkt widersprechen: Bogenschützen als Abteilung sind nicht schlecht!
    Man kann damit super Gegenangriffe starten.
    Das funktioniert so:
    Man kann sie als erstes als Beschussschirm einsetzen und in einiger (!) Entfernung zum Hauptregiment laufen lassen - die Entfernung muss man eben in der ersten Bewegungsphase herstellen. So und nun kommt der eigentlihce Sinn:
    Solange die Bogos dem Gegner vor der Nase rumlaufen, kann er das Hauptregi nicht angreifen, Bogos zerschießen ist auch schwer (also schwerer als ein Regiment ;) ) und sollte der Gegner die Bogenschützen angreifen, so wählt man Flucht.
    Die Schützen werden durch das Hauptregi laufen, was aber nix macht, denn sie verursachen keine Panik!
    Aber der wirkliche Effekt kommt nun zum tragen: Dadurch dass man genug (!) Entfernung zum Hauptregi hat, schaffen es die Angreifer weder die Bogenschützen einzuholen, noch das Hauptregiment zu erreichen. Dennoch laufen sie (hoffentlihc, man muss es eben vorher abschätzen ;) ) direkt vor das Hauptregiment, was sich somit in Angriffsreichweite befinden sollte.
    Man steht also nöchste Runde als Angreifer da.
    Bei hörterern Einheiten kann man das ganze noch mit einer Einheit Rittern kombinieren, die dem Hauptregiment an der Flanke des Gegnerregiments hilft, verstärken, um diese auch zu knacken.


    Funktioniert natürlich am besten gegen Infanterie...


    Das find ich super. Und die Bogenschützen können auch nerven, auch wenn sie meistens nix treffen ;(

    Meine IMP-armee soll auch die Farben Averlands tragen :)


    Leider weiß ich ähnlich wenig wie du ;)
    Also ich weiß, dass das Averland reich ist (die besten Rösser aus dem Imperium kommen von dort, das heißt die lieben Averländer scheffeln mit den Gäulen ordentlich Kohle, weil die Ritterorden die brauchen ;))
    ====>wenn wer reich ist, heißt das, dass man hochwertige Technologie einsetzen kann und die Truppen ggf. besonders prachtvoll/exzentrisch (ganz dem lieben Marius nacheifernd) geschmückt sein können.


    Die Geschichte mit Marius scheinst du ja schon zu kennen...
    Die Averländer mögen keine Halblinge (kein besonders wichtiger Punkt mMn) weil sie Gebietsverluste hinnehmen mussten, als das Mootland gegründet wurde.
    Viele ehemalige Solländer leben im Averland, das heißt der Hass auf Orks wird wohl recht groß sein


    Tjoa das wars dann auch shcon mit meinem Wissen :)


    Meine Armee ist meine erste (neben einer kleinen Echsenstreitmacht), deshalb habe ich mir storytechnisch nur bedingt Gedanken gemacht. Es wäre aber super wenn wir uns hier austauschen könnten...


    Ich habe eigentlich von jeder Kerneinheit ein paar ...
    Was genau meinst du denn mit "PIken" ? Meinst du jetzt Speere oder Hellebarden?


    Viele Ritter ergibt natürlich Sinn.


    Im Grunde denke ich, dass man beim Averland fast jede Kerninheit einsetzen kann... auch Milizionäre (mit viel Geld kann man schön Söldner kaufen und anschließend verheizen, damit man sie doch nicht bezahlen muss) - vielleicht nich allzuviele Musketen...
    Eliteeinheiten auch alle- va berittene, aber auch Bihänder und aus dem nahen Nuln gekaufte Kriegsmaschinen.
    Wie es mit der Frömmigkeit im Averland bestellt ist, weiß ich leider nicht. Doch das betrifft eh nur Siggis und Flagellanten...


    Willst du denn eher offensiv spielen oder defensiv?


    Ich hoffe wir können uns hier gegenseitig helfen :)

    . Der Ork nutzt wenig bis keine Speerschleudern etc? Dann könntest du den Grindalak einsetzen...aber wenn du gegen einen Kumpel spielst packe keinen Grinderlak ein (außer dein Kumpel war letztens mal böse zu dir und du willst ihm mal die lust an warhammer für den tag verderben ;D) - schon gar nicht auf 1500 Pkt. Das gibt viel Frust, wenn man 2 mal MW testen muss, und beim ersten Wurf sich erst einmal einige Leute selbst killen, nur um bei dem Entsetzenstest von der Platte zu huschen.
    Also wenns n Kumpel ist, würde ich einfach die Liste mal ausprobieren. Musst halt drauf achten, dass du die Fanatics rauslocken kannst und dann Kombinationsangriffe (Herde+SW o.Ä.) starten.

    oookay, das macht das ganze noch gemeiner 8o


    Nicht schlecht, nicht schlecht... da werden die würfel des Gegners vor MW-Tests rauchen und der Gegner selbst vor geforderten Niedrigwürfen (oho eine Wortneuschöpfung?! ;) ) in Schweißausbrüche geraten...


    Na, wenns keinen Spaß machen soll, dann ist die Liste ja perfekt auf diesen Zweck abgestimmt :D

    Naja da werde ich mich wohl in Geduld üben müssen oder einfach meinen eigenen "Erfahrungsschatz" xD durch eigene Spiele erweitern.
    Sollte ich zu weiteren (hoffentlich nicht so schmerzhaften wie die vorherigen ;) ) Erkenntnissen kommen, teile ich sie natürlcih mit jedem Kurfürsten hier - für eine kleine Spende für den Unterhalt meiner averländer Truppen (die ich nebenbei gesagt auch noch bemalen muss, nun da ich mich entschieden hab ;D). kleiner Scherz ;)

    Ich finde die liste auch ziemlihc hart...


    Zur Todeslehre: Die hast du bestimmt gewählt, um diesen einen Spruch - habe leider grade das regelbuch nicht zu hand-, ich glaube der 4er oder 5er ist es zu bekommen? Also der der -1 MW gibt und sonst noch was?
    Malagor ist natürlich auch ein wenig bösartig ;)
    Da kannste mit der Liste und den Kombos ordentlich abräumen, besonders bei moralisch schwachen Völkern.


    2 Grinderlake sind irre - ich hasse die Viecher, habe seit meinem ersten Spiel gg TM ein Trauma von denen ;)


    AST finde ich in ordnung, der Mino wird sich ja schnell voranbewegen und die Grindas sind eh dann meistens schon da wo der Mino hinkommt ---> da grillt sich viel selber...


    Mit dem Flitzer... hm ich weiß nicht, wie viele völker nen S7 Flitzer stellen können, aber mit harpien und so geht das schon, wegen Stellungsvorteilen und potentiellen Gegenangriffen/Kombinationsangriffen durch die plänkelnden Harpien auf den Flitzer. Wie gesagt, ich mag mich täuschen :blush:
    Die haprien mag ich, wenn sie noch zu 5t sind können die dann sogar noch fliehende Einheiten , und davon wird es wohl mehrere geben (Entsetzen und modifizierte MWs...) wegputzen.


    Ist eben eine böse Liste, ich hätte wenig Lust dagegen zu Spielen ;)

    Hallo,


    da nun die neue "Geißel des Imperiums" draußen ist, würde mich mal interessieren, welche Probleme/Leichtigkeiten ihr mit der Plage aus den Wäldern habt.


    Ich hatte gestern ein 1500 Pkt. Spiel, dass ich leider nach dem zweiten Zug aufgeben konnte, da allein eine einzige Einheit ( Grinderlake) mit ihrer bloßen Anwesenheit meine gesamte Flanke zerstört(haben sich sleber gekillt oder sind von der Platte gerannt) hatte, samt Zauberer.
    In einem 750 Pkt. Revancespiel konnte ich feststellen, dass Ungorplünderer kein Scheunentor treffen und Gnargors leider nicht zu unterschätzen sind. Es waren zwar auch Bestigors dabei, aber die sind nicht richtig zum Zuge gekommen, da sie "nur" 3 Ritter aus dem Sattel gekloppt hatten als das Spiel rum war.


    Ich hoffe dieses Thema bringt mir und natrürlich auch anderen natürlich^^


    mfg

    Die Luft war erfüllt von Knallen, Surren und Gebrüll. Ein Minotaurus fiel blutüberströmt zu Boden, gefällt durch das konzentrierte Feuer von Musketen- und Bogenschützen. Doch all dies nahm Paul nicht wirklich wahr. Er starrte unverwandt die Chaosbrut an, die ihnen entegegenkam. Er zitterte, hatte zwar auf die Abnormalität angelegt, konnte aber keinen Finger rühren; das Schreien klang in seinen Ohren wieder und machte ihn schier wahnsinnig. Erst als die Brut schon gut die Hälfte ihres Weges zu den Armbrustschützen hinter sich gebracht hatte, konnte sich Paul fassen. "Feuer!!", schrie er panisch und schoss selbst. Die Angst seiner Gefährten konnte man schier riechen - oder sehen: Ein jeder Boltzen verfehlte sein Ziel, die Schützen hatten keine ruhige Hand bewahren können beim Zielen. Selbst Pauls Geschoss, das eigentlich hätte treffen müssen, tat dies nicht, da Paul während des Brüllens geschossen hatte. "Nachladen, beim Imperator, NACHLADEN!!!", befahl Paul hektisch, doch für einen weiteren Schuss war die Brut bereits zu nahe. Seine halb gespannte Armbrust zu Boden werfend zog der Regimentsführer sein Kurzschwert. Seine Untergebenen taten es ihm gleich.
    Dann war die Ausgeburt des reinen Chaos vor ihnen. Neben dem ununterbrochenen Geschrei konnte Paul seltsam schmatzende Laute ausmachen, die aus dem Körper des Biests zu kommen schienen. Auch pulsierte auf dem Rücken der Brut etwas längliches, doch über solche Feinheiten konnte er sich keinen Kopf machen. Die Brut schlug zu. Mit drei "Armen" schlug sie blindwütig auf die Armbrustträger ein. Schlamm spritzte auf, jedoch kein Blut. Pauls Männer hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Jedoch sah Paul selbst keine Möglichkeit der Brut zu Leibe zu rücken, da diese immer noch wie wild um sich schlug. Auch die anderen Armbrustträger waren auf Abstand zu den Armen gegangen. Endlich war Paul wieder etwas gefasster. Schnell schätzte er ihre gegenwärtige Situation ein. "Umkreist das Biest, greift es von allen Seiten an!", befahl er herrisch Brüllend, um das endlose Geschrei des einen Kopfes der Brut zu übertönen. Wie alles, was er von dem Chaos zu Gesicht bekommen hatte würde er diese Widerwärtigkeit töten, und wenn er sie in Scheiben schneiden müsste.


    Der Tränenfluss versiegte. Noch nicht einmal richtig Weinen konnte Benedikt. Voller Hass richtete er seinen Blick auf die verbliebenen Centigors. Nachdem sie Benedikts Kameraden abgeschlachtet hatten, hatten sie sich erst einmal einen ordentlichen Schluck aus ihren Fässchen, die sie die anscheinend die ganze Zeit mit sich herumtrugen. Nun steuerten sie Grölend auf eine Abteilung Hellebarden zu. In leichten Schlangenlinien erreichten sie die verängstigten Krieger. Dennoch schienen die Pferdemenschen keine Anstalten zu machen zuzuschlagen, geschweigedenn, dass sie ihren Feind sehen konnten. Dies nutzten die reaktionsschnellsten unter den Hellebardenträgern unverzüglich aus. Mit wütenenden Aufschreien schwangen sie ihre schweren Waffen und nahezu jeder Centigor ging in mindestens zwei Teilen zu Boden. Benedikts Kameraden waren gerächt.
    Benedikt atmete aus, ein Teil seiner seelischen Pein war von ihm Abgefallen. Seine Augen, die bisher wie aus Zwang auf Die Centigors und seine Kameraden gerichtet waren und die er nicht hatte bewegen können ließen es nun zu, dass er sie wie immer benutzen konnte. Benedikt blickte sich um. Wie stand die Schlacht? Alles was er wollte war zu überleben, aber seine Chancen würden schlecht stehen, sollte die Schlacht verloren werden. Aus seiner Position konnte er die Kirche, in der sich seine Angehörigen verschanzt hatten, den Dorfplatz, auf dem er so oft getanzt hatte und den Dorfzugang, den er und seine Kameraden verzweifelt zu halten versucht hatten, überblicken.
    Der Dorfplatz war von Menschen erfüllt: Bihandkämpfer die sich aus einem - so hoffte Benedikt- taktischen Rückzug neu formierten, Speerträger und Bogenschützen befanden sich auf ihm. Benedikt konnte eine Einheit Ritter ausmachen, die von 2 rasenden, übergroßen Stiermenschen attackiert wurden.
    Durch den gefallenen Dorfeingang ströhmte eine weitere Herde Tiermenschen. Wie sollte das alles nur Enden?
    Benedikt betete in Gedanken immer wieder das selbe Gebet, welches er als Heranwachsender gelehrt bekommen hatte; es sollte in der Zeiten der Not Trost spenden:

    Heiliger Sigmar, der du über uns wachst!
    Vereiniger der Stämme, Urvater des Imperiums!


    In dunkelster Stunde wende ich mich an dich,
    deine Hilfe erflehe ich.


    Wende Schaden ab von mir, deinem Kind,
    so wie ich Schaden von meinen Geliebten abzuwenden suche.


    Gib mir Kraft,
    auf dass ich in deinem Namen handeln vermag.


    Stärke mich in meinem Glauben an dich, oh Sigmar,
    damit ich nicht verzagen werde im Angesicht des Bösen.


    So wie du mir zur Seite stehst,
    so stehe auch den Meinen zur Seite, auf dass wir gemeinsam erstarken.


    Heiliger Sigmar,
    in dunkelster Stunde wende ich mich an dich!


    Gepriesen seist Du!


    Er wusste nicht wie oft er dieses Gebet bereits innerlich gesprochen hatte, aber er setzte immer wieder neu an. Durch ein schreckliches Wiehren wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Seine Augen schnellten in die Richtung aus der der Laut gekommen war. Ein Pferd bäumte sich mitsamt Reiter auf und fiel rückliks um, den Ritter unter sich begrabend. Sein Leben wurde durch einen Kameraden gerächt, der einem Minotaurus seine Lanze weit in den Mund stieß.
    Benedikt erkannte:
    Noch war nichts verloren! Sigmar würde ihnen den Sieg schenken!

    Da dies natürlich nur ein Auszug ist, kann ich Storytechnisch natürlich nix sagen ;)


    Leider habe auch ich wenig verstanden, vor allem das Flüstern nicht, was aber leider einen Großteil des Hörspiels ausmacht. Wirklich verstanden habe ich nur die Ausrufe wie "schweig!" o.Ä.
    Das Flüstern ist einfach zu leise und vor allem zu schnell.
    Bei schnellem Flüstern versteht man nur die harten Laute, der Rest geht leider unter...


    Durch die Stichomythien (nee eigentlich werfe ich nicht gerne mit Fremdwörtern um mich ;) aber Das war letztens in ner Klausur wichtig und da musst ichs einfach schreiben :P ), also die Wechselreden, die wie bereits erwähnt hastig gesprochen sind wird das ganze zusätzlich beschleunigt.


    Also zusammengefasst: Als nächstes, wenn möglich, eine Probe ohne Flüstern und mit weniger wörtl. Rede, wie schon von DXGamerx erwähnt, das nimmt inhaltlichen Schwung raus :)


    Bin mal auf die nächste Probe gespannt :)

    So ich habe soeben wieder ein bisschen geschrieben. Es ist leider nicht viel, aber mir fehlt im Moment einfach die Zeit...
    Auch merke ich, dass ich ein bisschen rausgekommen bin. Müsste also eigentlich so bald wie möglich weiterschreiben, damit mir nicht vollkommen der Bezug zur Geschichte abhanden kommt ;)


    Ach ja. In dem Geschichtsblock ist ein Regelfehler :) Haybe in der Schlacht die Regel vergessen, mein Pech. Deshalb wurde das hier auch so aufgeschrieben ... also nicht wundern ;)
    Was mag wohl dieser Fehler sein?^^
    Wärend des Wartens auf den nächsten Block Schlachtgeschichte könnt ihr euchja die Zeit damit vertreiben :xD:


    EDIT:
    Wieder ein bisschen geschrieben :)

    Hm,
    die Gedanken SIND kursiv geschrieben ;) Wenn man genau hinschaut, kann man das erkennen, aber ich gebe zu, dass es schwer ist. Vielleicht sollte ich wirklich " verwenden...
    Ja die Wortwahl bereitet mir wirklcih mitunter Probleme, da ich mich einfach richtig reinversetzen muss, und das wohl leider nicht immer gelingt...
    Deshalb werde ich wohl erst am nächsten Wochenende wieder schreiben, wenn ich nicht mehr den Kopf voller Pis, Omegas und Epsilons habe ;)

    haha ich glaub zum Schriftsteller fehlt da nocheiniges xD
    Ok schwarz - ist gmerkt ;)


    Ok. Ich fand immer, dass die Leute nix sagen, also wollt ich auch wörtl. Rede einbaun. Hab da wohl dann versucht zu viel auszuschöpfen. Ich dachte nur, dass die Geschichte vllt. nicht so dynamisch wirkt, wenn der "Erzähler" immer mit seinen Schilderungen Schwung reinbringen muss xD
    WErds mir zu Herzen nehmen.
    Oh ja .... die Wortwahl... das is was schweres.
    Hm ich habe Indizien stehen lassen, weil mir aufgefallen ist, dass auf vielen Artworks des Imperiums lateinische Wörter auf Schriftrollen/Bannern etc. stehen. Indizien ist ein lateinisches Lehnwort, also hab ich gedacht, das passt.
    Kanns aber auch gern durch "Vorzeichen" oder sonst was ersetzen ;)


    Schreibe demnächst weiter, vllt am Wochenende.

    Hm ja ganz nett.
    Besitze noch 0 Imperiumsfiguren und hab bis jetzt 2 spiele mit ihnen gemacht - halt geproxt. Aber die Menschen habens mir irgendwie angetan :]
    Würde sehr gern ein paar Bilder sehen. Kannst mir ja entweder ne PM schreiben oder die Bilder hier rein tun, dann können sie noch andere Interessenten sehen.


    Sieht soweit ich das als Imperiumsleie sehen kann ganz gut aus oder? Ich meine das ist doch was woraus man was machen kann oder? Ich hab halt - wie alle hier glaub ich ;) - nicht viel geld, bzw bin ich nichtder, der all sein geld für plastik/metall raushauen will ;) Mit einer Liste der Art würde sich doch was machen lassen oder? :)

    Die Hunde rannten mit eingezogenen Schwänzen gradewegs aus dem Dorf hinaus. Paul konnte erkennen, wie eine Herde Tiermenschen, die nahezu vollständig aus Ungors bestand, vollkommen eingeschüchtert wurde und den Hunden dicht auf den Fersen folgten, in Richtung des schützenden Waldes. Ein Feixen breitete sich auf Pauls Gesicht aus. Das war ja schon fast zu einfach. Ein gutes Zeichen. Und ich habe immer noch alle Boltzen. . Im nächsten Moment wurde sein Grinsen jedoch vollständig vom Gesicht gewischt. Die Minotauren die er zuvor gehört hatte waren aufgetaucht. Es waren 2 Gruppen, die im Dorfeingang von links und rechts auftauchten. Sie brüllten voller Blutgier und Kampfeslust und stürzten sich sofort auf die beiden Abteilungen, die zuvor die Hunde vertrieben hatten. Voller Panik rannten die Hellebardenträger vor den antürmenden Stiermenschen davon, aber ihre schweren Waffen und der schlammige Boden ließ sie nicht vorankommen. Die Minotauren holten sie mit Leichtigkeit ein und töteten sie alle, ohne auch nur ein Anzeichen von Gnade. Menschen wurden auf die Hörner genommen und durch die Luft geschleudert, von Zweihandwaffen zerteilt oder von purer Muskelkraft erschlagen,zerrissen oder zerquetscht. Das ganze dauerte nur wenige Augenblicke, dann endeten die Schreie und das Brüllen - und die Minorauren begannen die Toten zu verschlingen. Solch eine Abartigkeit hatte Paul noch nie erblickt. Voller Zorn legte er auf einen der Bestien an, als er von Schreien, die panischer nicht hätten sein können abgelenkt wurde. Die zweite Gurppe der Sitermenschen war nun für ihn vollends sichtbar geworden. Sie bestand aus 3 Minotauren, deren Felle versengt oder ganz abgebrannt waren - sicherlich das Werk des imperialen Feuermagiers. Einem Minotaurus brannte sogar noch die Mähne. Dieser Umstand hätte den Menschen eigentlich Hoffnung schenken müssen, aber diese missgestalteten Bestien erweckten nun vollends den Eindruck, als wären sie soeben erst dem Reich des Chaos entstiegen. Das ließ die Freischärler auf der Stelle die Flucht ergreifen, die Minotauren setzten sofort nach. Aufgrund ihrer leichten Bewaffnung und Ausrüstung erreichten die Freischärler ein hohes Tempo und liefen geradewegs in ihr Hauptregiment, die Bihandkämpfer hinein. Diese ließen sich von der Panik der Gesetzlosen mitreißen und wandten den Minotaruen ebenfalls den Rücken zu. Der ganze Stolz der imperialen Infanterie, dachte Paul mit einem Anflug von Galgenhumor. Doch an der gegenwärtigen Situation war so viel lustig, wie an einer Schlacht, bei der der General auf die irsinnige Idee gekommen war eine Raketenlafette zur "Unterstüzung" aufzustellen und soeben den Befehl zum Feuern gab. Die Minotauren erreichten beide Gruppen der verängstigten Menschen nicht und blieben kurz vor dem Dorfplatz stehen. Paul wollte wiederum gerade schießen, um wenigstens eine Bestie zu Fall zu bringen und so der Moral der Infanterie wieder auf die Beine helfen, als er wiederum abgelenkt wurde. Schreie erreichten ihn. Schreie, bei denen sich sämtliche Haare auf seinem Nacken aufstellten. Eine Ausgeburt des Chaos schlurfte in das Dorf herein. Sie besaß zwei Köpfe, von denen einer noch ziemlich menschlich aussah und ununterbrochen, wie in endlosen Qualen schrie. Die Brut wandte sich schwerfällig einmal nach rechts, dann nach links. Und begann geradewegs auf Paul und seine Armburstschützen zuzusteuern.



    Die Schmerzen wurden unerträglich. Benedikt hatte viel Blut verloren und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Um ihn herum tobte der Kampf weiter. Doch der Schwertkämpfer hörte das Klirren von Waffen, die Rufe und das Krachen von Schüssen nur sehr leise und gedämpft, als wäre er unter Wasser. Das einzige, was er deutlich vernahm war das Prasseln des Regens auf sein Haupt, seinen Helm hatte er bei dem Sturz zu Boden verloren. Seine Sicht verschwamm, er strauchelte. Dann kippte er vornüber. Kurz bevor er auf seinen Vordermann prallte hielten ihn starke Arme zurück. Ein Kamerad, sein Nachbar hatte ihn aufgefangen. Nun wurde Benedikt fortgeschliffen. Er merkte wie zwei Mann fort vom Regiment brachten, sie schafften ihn in einen Häusereingang, wo er halb sitzend halb liegend an einer schweren Eichentür lehnte. Benedikt konnte keinen Finger mehr rühren, er dachte an sein Schwert, musst aber feststellen, dass er es nicht mehr in seinen Händen hielt. Sein Nachbar klopfte ihm noch einmal auf die unverletzte Schulter, dann machten er und sein Kamerad sich wieder auf den Weg zum Regiment, um sich wieder in den Kampf zu stürzen - und ließen Benedikt allein zurück. Unfähig sich auch nur im Geringsten zu bewegen, war er gezwungen alles nur mit ansehen zu können, und sich seinem und dem Schicksal Eichenhains hinzugeben...
    Er sah den Kampf weitertoben. Seine Sicht hatte sich wieder etwas verbessert, aber die Augen auch nur zu bewegen schien nahezu unmöglich. Seine Kameraden gingen nun, da sie die Hunde vertrieben hatten mit geballter Kraft gegen die Centigors vor. Dennoch hatten sie wenig Chancen. Zwei der Schertkämpfer wurden sofort von Speeren durchbohrt. Ein weiterer wurde einfach umgestoßen und unter den Hufen der Bestien begraben. Der vierte Kämpfer der sich ihnen kühn entgegenstellte, wurde so hart vom Schaft eines Speeres am Kopf getroffen, dass er nicht wieder aufstand und die Waffe des Centigors splitterte. Doch wieder war es der Standartenträger, der die Moral der Truppe aufrecht erhielt. Mit dem Zeichen von Eichenhain parierte er einen Speerstoß , um seinem Angreifer dann durch eine durch den Angriff frei gewordene Lücke mit dem Schwert zu töten. Somit waren nur noch 3 Centigors am Leben und die Schwertkämpfer waren noch zu ungefähr zehnt. Dieser Kampf war noch zu gewinnen. Doch das Chaos gönnte den Menschen nicht einen Sieg. Gerade als Wilhelm der Hauptmann an der Front zu den Centigors erschienen war und zu einem weiten Schlag ausholte, hielt er kurz inne. An diesen Moment würde Benedikt sich noch lange erinnern. Niemals würde er den Gescihtsausdruck Wilhelms vergessen: Ein böses, hinterhältiges Grinsen zeichnete sich auf seinem Gesicht ab und violett schimmernde Augen verrieten, dass mit Wilhelm wiederum eine Veränderung im Gange war. Der Moment kam Benedikt endlos lange vor, und er bemerkte, was mit dem Hauptmann nicht stimmte. Er wollte rufen. Er wollte seine Kameraden warnen. Doch er hatte nicht die Kraft dazu. So musste er hilflos mit ansehen, wie sich Wilhelm in einer fließenden Bewegung umdrehte und seinen Nebenmann enthauptete. Entsetztes Geschrei folgte. Doch Wilhelms Bluttaten waren noch nicht vorbei. Mit seinem Dolch stach er dem Standartenträger, der vollkommen auf den Kampf mit den Centigors konzentriert war von hinten tief in den Hals. Der Soldat wankte, konnte nicht begreifen woher der Schmerz kam. Und stürzte dann zu Boden. Mit ihm fiel das Banner des Regiments: Langsam wie ein Baum der gefällt wird kippte es, dann schoss es dem Boden entgegen. Das brachte die Soldaten zur Verzweiflung. Auch Wilhelm, ein weiteres mal zutiefst erschüttert über seine Taten schein keinen Kampfeswillen mehr zu haben. "Flieht! Fleiht um euer Leben!!" schrie er, und seine Stimme überschlug sich. Heilloses Chaos brach aus. Die Schwertkämpfer drehten sich um, warfen ihre Waffen weg und rannten so schnell sie ihre Beine tragen konnten davon. Doch die Centigors ließen niemanden entkommen. Mit ihren langen Beinen holten sie jeden Menschen ein und metzelten ihn nieder. Manche benutzten nicht einmal ihre Waffen sondern brachen den Fliehenden alle Knochen, indem sie sie einfach niedertrampelten. Wilhelm wurde von einem Speer druchbohrt, und die Waffe wurde in den matschigen Boden gerammt. Sich noch in Qualen windend hing Wilhelm noch eine Weile in der Luft, dann fiel er zusammen mit dem Speer zu Boden.
    Stumme Tränen rannen Benedikt über die Wangen, als er Die Gräultaten an seinen Freunden, an seinen Kameraden, die ihm wie eine zweite Familie gewesen sind mit ansehen musste. Sie waren nun alle tot.
    Doch Benedikt hatte noch nicht einmal die Kraft seinen Schmerz, seine Trauer und sein Elend herauszuschluchtzen.