Ich wollte schon immer einmal eine Geschichte hier im Board schreiben, ahbe mich aber entwedernicht getraut, hatte keine Idee oder keine Zeit
Jetzt koppel ich einen Schlachtbericht meiner letzten Schlacht mit meinem langen Vorhaben
Dieser Schlachtbericht wird eine Geschichte aus der Sicht eines einfachen Schwertkämpfers ("Benedikt Tanner") ,sowie aus der eines Armbrustschützen ("Paul Flinkfinger") geschrieben; wichtige Passagen (Zauberpatzer etc.) werde ich dennoch in Klammern angeben
Vorweg ist noch ein wenig über das Spielprinzip zu sagen:
Ein kleines Imperiales Dorf in der Ostmark hat sich gegen eine uneingeschränkte Tiermenschenarmee zu verteidigen. Das kreisförmige Dorf ist mit Mauern ein wenig befestigt, besitzt aber KEINE Tore an den drei Zugangsstraßen und ist nur mit Kerneinheiten besetzt (Ausnahme bildet das Bihandkämpferregiment). Ebenfalls stehen dem Imperium nur Helden zur Verfügung. Um das Dorf ist überall dichter Wald (Abstand zum Dorf 12 "), in dem sich Tiermenscheneinheiten jeder Art uneingeschränkt bewegen können. Auf den drei Zugangsstraßen die bis an den Spielfeldrand reichen ist natürlcih kein Wald
Man muss sich das Dofr wie einen Kreis umgeben von Mauern vorstellen, an dem oben, rechts und links Einschnitte sind - das sind die Zugänge.
ich weiß nicht wie man das hier GUT darstellen könnte aber im Prinzip sieht die Siedlung so aus:
HIER SOLLTE EIGENTLICH EINE SKIZZE SEIN aber wenn ich beim Verfassen des Themas eine Skizze mache ( mit lauter "/" und "\²) dann ist das beim fertigen Thema nurnoch eni Strichehaufen
ihc hoffe ihr könnt mir helfen? ich lass jetzt erst mal die Legende unten stehen
OHO...das sieht Abenteuerlich aus * All ads eckige muss man sich rund vorstellen
ich hoffe das geht
* LZ= linker Zugang; MZ= mittlerer Zugang usw
*Kirche ist Kirche
* Die "/" und"\" sind Mauern bzw Häuser (im Inneren des Dorfs), somit ist oben noch eine Art "Verteidigungsring"
Die Kirche gibt Einheiten in 8" (was ungefähr die Hälfte des Dorfplatzes in der Mitte ausmacht) Umkreis +1 Auf den MW (denn dort sind Frauen und Kinder untergebracht und geben somit den Soldaten Kraft, da diese natürlich ihre Familien um jeden Preis beschützen wollen) und steht eigentlcih DIREKT an der unteren Mauer.
---> Das Spiel ist ein wenig unausgeglichen abgelaufen (auch wenn das Ende so sein sollte wie ich mir das vorgestellt hab :Sieg für das Gute ) daher würde es mich freuen, wenn ihr Ideen bringen könntet was man an diesem Szenario verbessern könnte, um mehr Spielspaß zu erlangen
Ich musste Zuerst alles aufstellen, dann konnte der Tiermenschenspieler seine Einheiten im Wald aufstellen. Der erste Zug ging an die Bestien, da diese das Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten.
So jetzt noch die grobe Aufstellung und dann kanns losgehn (wenn einer es genau haben möchte, kann er dies gern äußern, dann werde ich die noch zusammen mit den vollständigen Armeelisten "nachposten")
IMPERIUM:
-Der linke Zugang wurde von 2 5er Ritterregimentern gedeckt
- auf der linken Mauer hatten sich Bogenschützen und Musketenschützen postiert
-Der mittlere Zugang wurde von einem Regi Bihandkämpfern samt Abteilungen (Freischärler und Hellebarden), sowie einem Zauberer geschützt;in den Bihändern befand sich ein Hauptmann mit Bihänder
-Der rechte Zugang war mit Schwertkämpfern und drenen Abteilungen (Musketen und Hellebarden) besetzt- in den Schwertkämpfern wiederum ein Hauptmann;
-auf der rechten Mauer war ein Zauberer und Armbrustschützen
-rechts zwischen Mauer und Häusern befanden sich Speerträger
-auf dem Dofplatz wiederum Speerträger als Verstärkungen wos brennt
TIERMENSCHEN:
Voerweg lässt sich sagen, dass auf der LINKEN seite NICHTS von ihm platziert wurde (Pech für meine Ritter )
-Vor dem mittleren Zugang lauerten 2x Hunde, 2x Minos, 2x Bruten (Nurgle und Khorne), 2x Gorherde, 1 Schamane und 1 Großhäuptling
-In Angriffsposition zum linken Zugang waren 1xCentigors, 1x Gorherde mit angeschlossenem Schamanen, 2x Chaosbrut (ebenfalls Khorne und Nurgle), 1x Slaangors mit angeschlossenem Shami, 1x Hunde, 1xMinos sowie 1x Streitwagen
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So, genug Trockenes:
Also nocheinmal : Benedikt Tanner --> Schwertkämpfer
Paul Flinkfinger ---> Armbrustschütze
Er war durch Glockengeläut geweckt worden.Sofort war er hellwach gewesen.Er wusste dass sie kommen.Sie alle wussten es-zermürbende Tage und vor allem Nächte sind es gewesen, in denen sie ständig in ihren Uniformen geschlafen hatten, ihre Waffen griffbereit neben dem Ehebett.Und dennoch hatte sich die Vorbereitung gelohnt.Die Indizien sprachen einfach dafür,dass sie kommen würden, dachte Benedikt Tanner, Sohn eines mittlerweile verstorbenen Veteranen und liebevoller Vater einer kleinen Tochter. Der Lärm verrät sie - wenn sie in der Nähe sind, erschallt nachts über die bewaldeten Hügelkuppen ihr Geblöke und Schreie, die sie bei ihren Besäufnissen oder unvorstellbar primitiven Zeremonien ausstoßen. Eichenhain lag auf einem jener bewaldeten Hügeln. Ein kleines Dorf, ein Außenposten der Zivilisation, den sein Urgroßvater noch mit bloßen Händen miterrichtet hatte. Ein kleines doch recht ländlich geprägtes Dorf, doch Benedikt liebte die runde Siedlung und die Abgeschiedenheit von überfüllten Städten wie Kislev oder Talabheim es waren. Auch liebte er den Wald - zumindes so wie er sein sollte.
Als schließlich das Alarmsignal von der Wache oben auf dem Kirchturm gegeben worden ist, hatte Benedikt seine Waffen geschnappt und seine Frau und seine kleine 5jährige Tochter zur Kirche gebracht.Dort sperreten sich alle Waffenuntauglichen ein und mussten bangend auf den Ausgang der Schlacht warten.Danach hatte er sich bei seinem Hauptmann, einem äußerst pflichtbewussten Mann namens Wilhelm gemeldet. Hauptmann Wilhelm würde das Schwertkämpferregiment in die Schlacht führen, dennoch könnte das Schwertkämpferregiment genau so ohne Hauptmann und nur mit Kapitän, so wurden die Regimentsführer genannt, in die Schlacht zeihen. Allein ihr geliebtes Banner und die Anwesenheit des Kapitäns, ein Freund und Altersgenosse Benedikts mit Namen Gerhardt, hätte die braven Soldaten jedem Feind standhalten lassen. Doch duch die Anwesenheit des charismatischen Wilhelms war sogar die Stimmung vor der Schlacht erträglicher als sonst. Benedikt fragte sich, wie es wohl den anderen Regimentern gehen würde, die nicht das Glück hatten von einer solchen Autoritätsperson angeführt zu werden. Jetzt starrte er der Finsternis des Waldes entgegen, in der sich mehr und mehr Lichtpunkte abzeichneten. Ein langsamer Nieselregen setzte ein.
Paul stand auf dem Palisadenwall, der gegen wilde Tiere schützen sollte und blickte konzentriert in den Wald. Viel erkennen konnte er nicht- Lichtscheine von Fackeln. Dafür konnte er umso mehr hören: Geblöcke und Gebrülle. Das raubte ihm den letzten Nerv. Dass diese primitiven Abnormalitäten mich nachts aus dem Bett geholt haben, sollen sie büßen, dachte er zornig, und versuchte mit Zorn seine Nervosität und seine Angst zu besiegen.Sie werden eh, unterentwickelt und missgestaltet wie sie sind hirnlos gegen die Mauern anrennen - mit meinen Boltzen werde ich ihnen jede Stunde geraubten Schlafes zehnfach zurückzahlen!. Dann setzte der leichte Regen ein. Paul fluchte und überprüfte noch einmal seine Armbrust. Hier im hellen Mondlicht konnte er viel erkennen. Er konnte das ganze Dorf überblicken und die gerodeten Flächen davor. Doch die Dunkelheit des Waldes wich nicht dem Mondlicht. Paul als Kapitän seiner Armbrustschützen war in den groben Schlachtplan eingeweiht: Alle Zugänge sollten gehalten werden, die Schützen sollten so viel Unterstüzungsfeuer wie möglich geben.Sollte eine Seite des Dorfs unangegriffen sein, so lag es im Ermessen des Kapitäns einen Ausfall zu wagen oder nicht. Aber man durfte niemals vergessen, dass die Bestien verschlagen waren. Sie mochten primitive Waffen benutzen, doch Menschen hinterrücks zu überfallen und im unehrlichen Kampf ein Horn in den Rücken zu rammen verstanden sie ausgezeichnet. Was solls? ,dachte Paul bei sich, ich werde mit Sicherheit mit meinem Regiment einen Ausfall durchführen - wir bleiben hier oben und spicken alles, was sich bewegt mit Boltzen.
Da erschallte aus den Tiefen des Waldes ein Horn - das Zeichen zum Angriff. Doch zwischen den Bäumen vor Paul und seinen Gefährten bewegte sich nichts, kein Fackelschein kam näher. Der Kapitän der Armbrustschützen Eichenhains blickte nach links und rechts zu den beiden Zugängen, die "seine Mauer" abtrennte. Was in seiner Nähe an Bewegung fehlte, wurde dort doppelt ausgeglichen:
Alles Widerwärtige, was der Wald ausspeien konnte, schleuderte er dem Dorf entgegen: Entstellte, übergroße Hunde verachtenswerte Gors und Ungors, aber selbst Minotauren und Centigors konnte Paul erkennen.
Ein Schaudern überlief ihn. Er war an einer vollkommen ungelegenen Position. Beide Zugänge waren unmöglich unter Beschuss zu nehmen. Der Raum auf der Palisade erlaubte es höchstens einem seiner Schützen etwas aufs Korn zu nehmen.