Wie versprochen hier die Fortsetzung der Geschichte. Es freut mich, dass sie euch gefällt!
Mnementh: Die Vampirin trug die Rüstung des Gehäuteten und hatte die Vampirkräfte Dunkler Akolyth & Herrscher der Toten. Die Einheiten trugen alle Handwaffe/Schild, für Ausrüstung des Fürsten waren leider keine Punte mehr übrig.
Die Ausrüstung der Echsen kenne ich leider nicht, ich weiß nur, dass der Schamane einen Extra-Spruch durch ein Buch bekommen hat. (Hab das AB der Echsen leider nicht hier)
Bestialisches Brüllen überflutete das Schlachtfeld, als an der Flanke die beiden Monster aufeinanderprallten. Die spitzen Hörner des Stegdaon bohrten sich tief ins untote Fleisch des Varghulfs. Klauen und Krallen schlugen wie wild auf die Schuppenhaut ein und die Skinks taten ihr möglichstes, um die Angriffe zu erwiedern. Als die beiden sich endlich voneinander trennten, stießen die Skinks triumphierende Jubelschreie aus, während ihr Gegner schmerzvoll brüllend zu Boden ging.
Zug 2
Leonora hörte die gequälten Laute, die das nichtsnutzige Monster von sich gab, mit Wut und Besorgnis. So war das ganz und gar nicht geplant gewesen! Doch die anrückenden Echsen zogen ihre Aufmerksamkeit bereits wieder auf sich. Sie lies die Skelettkrieger wenden und trieb sie auf die lästigen Skinks zu. Der Fluchfürst indess marschierte unbeirrt der Nähe der Gegner auf die Suaruskrieger zu, die sich um ihren general scharrten.
Wieder griff Leonora in die tiefschwarzen Winde der Magie, doch zweimal schaffte es Qui-Ta irgendwie, ihre Zauber aufzuhalten. Rasend vor Wut versuchte sie ein letztes Mal, Vanhels Totentanz zu wirken. Endlich gelang es! Angetrieben von der Macht ihrer Herrin griffen die Verfluchten endlich den verhassten Hornacken und seine Leibwache aus Sauruskriegern an.
Doch plötzlich änderte sich das zerbrechliche Gefüge der Magie. Die Winde entwanden sich ihrer Kontrolle, ungezügelt schlug die Energie umher und alle Verusche der Vampirin, die Kontrolle zurückzugewinnen, scheiterten kläglich. (Doppel 6 beim Zaubern, dann Doppel 1 auf der Patzer-Tabelle, ich hätte kotzen können!!!) Schließlich entlud sich die überschüssige Energie in einer Explosion, die die Szenerie erhellte wie eine zweite Sonne. Vierzehn der wiedergeborenen Krieger zerfielen augenblicklich zu Staub, Leonora selbst trug eine ärgerliche Wunde davon. Wie nur hatte ihr das passieren können?!
Unterdessen prallten die Verfluchten auf die Garde aus Echsenkriegern. "Wer wagt es, die Ruhe der Herrin zu stören?!" schallte die Stimme des Fluchfürsten den Echsen bedrohlich entgegen. Daruafhin stellte sich ein Champion dieser ihm gegenüber auf. Blitzschnell blitzte die Klinge des Untoten hervor, ums ich tief ins Fleisch des Sauruskriegers zu bohren. Diese rhieb seinerseits zurück, richtete jedoch genausowenig Schaden an, wie die Flucklinge des Fürsten. Von den Duellanten unbeeindruckt hackte die übrigen Kämpfer gnadenlos aufeinander ein. Das Blut dreier Echsen tränkte die Waffen der Verfluchten, die unaufhaltsam vorrückten. Nicht einmal Kar-Tór konnte den Vormarsch stoppen, obwohl es seinen Kriegern gelang, ihrerseits zwei Skelette erneut in die ewige Ruhe zu schicken. Ihm selbst war dieses Kunststück bisher nicht gelungen.
Panik brach in den Reihen der Echsen aus, die sich in einer überstürzten Flucht entlud. Die Verfluchten kamen den flinken Echsen nicht hinterher, als diese ihre Beine in die Hand namen.
Nur Augenblicke bevor es zu spät gewesen wäre, gelang es dem Hornacken, wieder Ordnung in die Schlachtreihen der Echsen zu bringen.
Qui-Ta, der die Panik unter den Kriegern hatte ausbrechen sehen, wandte sich um, um seinem general beizustehen. Sechs der Verfolger sollten seinen Zaubern um Opfer fallen, weitere 4 vergingen in den Flammen der Salamander, die ebenfalls zur Rettung ihres Generals geeilt waren. Die Skinks standen der Bedrohung durch die Herrin der Feinde mutig gegenüber. Erneut liesen sie es Giftpfeile regnen, die weiter vier Skelette ihr zweites "Leben" kostete.
Zug 3
Kra-Tór, der sich eben wieder gesammelt hatte, sah sich erneut einem Angriff der Verfluchten gegenüber, während die Skelettkrieger es endlich schafften, die Skinks in den Kampf Skelett gegen Echsezu zwingen.Angesporrnt vom Erfolg ihrer Krieger kanalisierte Leonora Unmengen von Magie. Es gelang ihr, dass sich Elf ihrer Krieger erneut erhoben, um für sie in die Schlacht zu ziehen. Davon beflügelt begann sie einen weit mächtigeren Zauber zu weben, der eine ganze Horde von Untoten beschwören sollte. Doch an diesem Tag sollte der Fluch des Peches auf ihr lasten. Mickrige 10 Zombies erhoben sich im Rücken der Salamander-Treiber, die, gestärkt durch einen letzten Zauber, direkt zum Angriff übergingen. Vielleicht würden sie zumindest einen Verlust in die Reihen der feinde tragen...
Diese Hoffnung sollte unerfüllt bleiben. Ohne den Kaltblütern auch nur einen Kratzer beigefügt zu haben, zerfielen siewben Zombies in ihre Einzelteile, während die restlichen, ihrer Stärkenden Magie beraubt, Augenblicke später sas zeitliche segneten. Leonora und ihre Krieger hackten sich indess wie Verrückte eine blutige Schneise in die Reihen der Skinks. Zwei Skelette waren einer letzten, verzweifelten Salve zum, Opfer gefallen, doch die Echsen bezahlten ein schreckliches Blutgeld.
Die Sieben, die das Massaker aus Glück oder Feigheit überlebten, flohen auf dem schnellstem Weg vom Schlachtfeld, das wahnsinnige, blutverschmerite Gesicht ihrer generin teif ins Gedächtnis gebrannt.
Geschwächt durch die Verluste während der Verfolgung entzstand ein Patt im Kampf zwischen den Verfluchten und Kra-Tórs Trupp. Zwar fiel der Untote Champion im Zweikampf, doch gelang es keiner der Parteien, die Oberhand zu gewinnen.
Ein Schatten senkte sich von hinten über die Verfluchten, als das schwerfällige Stegadon sich eindrucksvoll im Schlachtgeschehen zurückmeldete.
Qui-Ta versuchte eilig einen Zauber zu sprechen, um die Schlacht endgültig zu ihren Gunsten zu wenden. Er hatte diesen dutzende, vielleicht sogar hundertemale geübt, doch, Pech oder Schicksal, diesmal entglitt ihm die Kontrolle über die Magie. Sein Zauber richtete sich gegen ihn selbst und nur knapp entrann er dem Verderben. Angeschlagen blieb ihm zunächst nichts anderes übrig, als die Kämpfe zu beobachten.
Wütend hackte der Fluchfürst den CHampion der Sauruskrieger in Stücke und wandte sich dem nächsten Gegner zu. Doch das Auftauchen des Stegadon schien diese anzuspornen und zu unglaublichen Taten zu beflügeln. So kaltblütig die Verfluchten auch kämpften, lediglich ihr Fürst entkam den Klingen der Krieger und den stampfenden Füßen des Ungeheuers. Alleine, inmitten feindlicher Krieger, lösten sich langsam die magischen Energien auf. Ein wütendes Brüllen des einst so mächtigen Fürsten verging in einem leiser werdenden Echo seiner rauchigen, kratzigen Stimme.
Zug 4
Leonora sah ihren wichtigsten Trupp zu Staub zerfallen und schnaubte wütend. Ein roter Schleier legte sich über ihre Augen und sie befahl unverzüglich den Angriff. Doch, gefangen in ihrem Wahn, gelang ihr nicht einmal der Zauber, der sie nahe genug an ihren feind gebracht hätte.
Kra-Tór erblickte zum ersten Mal die Vampirin aus der Nähe. Das bleiche, kantige Gesicht jagte ihm einen kalten Schauer über den Rücken, doch er schaffte es, seine Angst zu unterdrücken. Bedächtig trat er aus den Reihen der übrigen Echsen und hob herausfordernd sein Schwert.
Leonora trat dem Kaltblüter entgegen, der sich ihr so dreist in den Weg gestellt hatte. Auch wenn ihre Truppen geschlagen schienen, er würde für seine Taten schrecklich büßen! Leise fauchend baute sie sich vor ihm auf, mit der Zunge bedrohlich über die spitzen Zähne streichend.
Kra-Tór lies ein brüllen hören, als die Vampirin schließlich vor ihm stand. Er würde die Gefahr, die von ihr ausging, hier und jetzt beenden, auf dass sich diese Wesen nie wieder erhoben, um den Plan der Alten zu gefährden. Er holte weit aus und hieb gegen den Hals der Vampirin, um ihr Haupt ein für alle Mal von ihrem untoten Körper zu trennen. Doch er hatte nciht mit ihrer unmenschlichen Schnelligkeit und Kraft gerechnet.
Fast schon spielerisch sah es aus, als Leonoras Klinge hervorstack, bevor der Hornacken sie überhaupt erreicht hatte. Ein Stich durchbohrte seine Schuppenhaut um sich danach tief in das darunterliegende Fleisch zu bohren. Verächtlich zog sie den kalten Stahl aus seinem Körper, nur um in an andere Stelle erneut zu durchbohren. Während ihm langsam Schwarz vor Augen wurde warf Kra-Tór einen letzten Blick auf sein Gefolge. Geschockt von der Leichtigkeit,mit der ihr General besiegt worden war, ergriffen sie panisch die Flucht. Das letzte, was der Hornacken sah, war das entsetzte Gesicht Qui-Ta's.
Epilog
Langsam lies Leonora den Leichnam des Hornacken von ihrer Klinge gleiten. Einen Moment spielte sie mit dem Gedanken, den Flüchtenden zu folgen und jeden Einzelnen zu bestrafen. Doch disen Gedanken verwafr sie schnell. Sollten sie ruhig entkommen und aller Welt berichten, welcher Schrecken sich erhoben hatte und was sie denen antat, die es wagten, sich ihr in den Weg zu stellen! Langsam führte sie das Schwert zum Mund und schleckte das Blut der erlegten Echse von der blitzenden Klinge. Angewiedert verzog sie das Gesicht, wandte sich um und ging langsam los.
Während sich hinter ihr bereits wieder die ersten Hände aus dem erdreich schoben, dachte sie darüber nach, wieviel besser ihr das warme, rote Blut der Menschen schmeckte.
Zum Spiel
Dieses Scharmützel folgte den Regeln einer Schlacht um "Ruhm und Ehre". Dieses Szenario hatten wir zu beginn ausgewürfelt. Der bruchpunkt der Armeen lag also bei 1 Punkt, ich selbst hatte zwei Standarten, also 4 Siegeswillen-Punkte, mein Gegner nur eine,also lediglich 3 Punkte. Letzendees war es also so, dass derjenige gewann, der zuerst den feindlichen General tötete. (ich hätte dann zwar noch zwei Punkte gehabt, aber mit Vamipren macht es sich ohne General irgendwie nicht so gut n_n)
Insgesammt war es eines der seltsamsten Spiele, die ich bisher gespielt habe. Zunächst haben wir in ca. 50-60 der Fälle energiewürfel kanalisiert. Zudem haben wir es je einmal geschafft, 12 EW zu bekommen, ohne kanalisieren zu müssen. Aber auch ansonsten gab es beiderseits Würfe, die an ein Wunder oder aber an Wahnsinn grenzten. Zum beispiel hat es sein Hornacken nicht ein einziges Mal geschafft, auch nur einen Gegner zu töten, während meine Vampirin mit 5W6 gerade einmal 10 Zombies zu beschwört hat. An dieser Stelle hätte ich im Nachhinein eher die Verfluchten verstärken sollen, aber hinterher ist man immer schlauer.
An sich häte der Echsenspieler zum Schluß die Herausforderung nciht annehmen bzw. aussprechen müssen. Hätte er gewartet, wären die Skelette spätestens eine Runde danach gefallen. Aber wir waren uns einig, dass dieses Spiel, dass mehrfach bereits zu Ende hätte sein können, einen solchen Abschluß brauchte.
Die größten Schockmomente waren folgende:
Für mich der gigantische Zauberpatzer der Vampirin, doppel 6 dann doppel 1. Ein Glück dass ich dann eine 5 gewürfelt habe, denn sonst wäre es bereits vorbei gewesen.
Genauso knapp war die Fluchtbewegung der Sauruskrieger nach dem ersten Kampf mit den verfluchten. Ein halbes Zoll vom Spielfeldrand entfernt sind sie stehen geblieben und haben beim sammeln den MW-Test gerade so bestanden. Der Nahkampf danach, bevor das Stega dazukam, hätte das ganze wieder entscheiden können, nur eine Echse mehr...
An sich hätten also die Echsen wohl gewonnen gehabt, doch fluffmäßig bzw. unserer Ansicht des Spiels nach war das Duell nötig. Auch da hatte ich verdammt Glück, nur eine Wunde weniger und weg wäre Leonora gewesen...
So diskussionswürdig es wohl sein mag, es war ein verdammt spannendes, verrücktes Spiel und ein spannender Auftakt für "Leonoras blutigen Aufstieg"!