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- Verkauf/Umsatz
Neue Minis fördern natürlich die Verkaufszahlen...ein WHF-Skirmish ? Naja, aber die ganzen alten Spieler haben doch eh ihre Figuren...welchen Kaufanreiz sollten die haben? Und dennoch werden viele alte Spieler aufhören weil sie eben kein Skirmish mögen...d.g. aber Tonnenweise Minis auf ebay und Co. ...aber die sollen nicht dort kaufen, sondern bei uns !
- Copyright
Orks, Zwerge, Oger , Elfen und Co. kann ich nur schwer schützen (nicht gerade genuine Erfindungen von GW)...da hat GW "geklaut"). Zudem sehen sie auch aus wie die klassischen Vorstellungen dieser Fantasievölker ...weder Namen/Bezeichnungen noch Aussehen der Minis kann ich also gut schützen .
Aelf, Duerga, Stormcasts , Orrok etc. (oder wie die nun auch immer genau heissen) zuammen mit einem "neuen Look", der doch abweicht von dem klassischen (pseudo-mittelalterlichen) Aussehen (ein bretonnischer Ritter sieht eben aus wie , naja, ein historischer Ritter) sind natürlich viel besser geeignet um sich vor "Nachahmern" zu schützen ...viele Firmen die Minis herstellen mögen die div. gängigen Fantasyvölker produzieren....aber die sehen eben nicht mehr aus wie UNSERE Völker . Ganz zu schweigen von den historischen Menschenarmeen (Imperium, Bretonnen, Söldner) ...die man gleich GANZ abgeschafft hat (nein, sowas aber auch).
Und da verstehe ich immer noch nicht warum dann die Khemri eingestampft wurden. Ja, auf Ägypten können sie kein Copyright hauen, aber Orks, Oger, Elfen haben sie ja auch noch, Egypten klingt zwar blöd, wäre aber ihr Muster.
Und die jetzigen Untoten sind auch noch Vampire, Skelette, Geister, die jetzt doch nicht so ungewöhnlich sind. Da empfinde ich deren fliegende, flammenspeiende Sphinx schon mehr als Eigenleistung von GW.
Zurück zum Titel:
Logischerweise ist meine Beurteilung bei keinem der Extremtitel, sondern irgendwo in der Mitte.
Ich sehe sie deutlich als wirtschaftsorientiertes Unternehmen und weniger als Hobbyunternehmen.
Exkurs: Was nichts negatives sein muss und auch nicht so gemeint ist. Die beiden sind auch nicht grundsätzlich gegensätzlich, jedes langfristig erfolgreiche Unternehmen muss wirtschaftlich was gut machen. Für mich ein Beispiel eines Hobbyunternehmen - Hobby als Fokus und nicht als Vernachlässigung von wirtschaftlichen Elementen gemeint - wären Freebooters, einfaches Beispiel, das ich auf der Tactica gesehen habe, wie ein paar Freebooter von nem anderen Bastelstand wiederkamen und mit den Kollegen beschnackten, was sie da gutes zum Geländebau gefunden hatten. Bei denen habe ich eher den Eindruck, dass sie sich primär überlegen, was was gut zu ihrem Produkt (ihrere Welt, Spiel,...) passt und dann die Machbarkeit (Kosten/Nutzen) einschätzen.
Bei GW scheint der Fokus zu sein: Was bringt uns Gewinn, wie können wir den Gewinn steigern und wenn man dann was hat, wie können wir es in unser Produkt unterbringen. Die Stormcasts scheinen da ein gutes Beispiel zu sein. Space Marines verkaufen sich klasse, wie können wir die in unsere Fantasywelt bringen.
Und die vollständige Unterordnung ihre Produktes unter die Gewinnerwartung. Denn mit Warhammer Fantasy, dem Produkt, dass sie groß gemacht hat, sind sie nicht gut umgegangen, als es zu Ende ging. Es gab 3 Völker die nicht zu Ende gebracht wurde (kein Armeebuch für die "Endfassung"), nochmal beim letzten Armeebuch Denglisch ausprobieren und die Welt vollständig zu vernichten. (Ja, das ist teilweise auch ein emotionales Argument, dass ich noch nicht ganz überwunden habe.)
Ebenso die verkaufstechnische vollständige Vernichtung. Alle Armeebücher wurden aus dem Verkauf genommen. Man kann auch eine neue Welt erschaffen und die alte noch abverkaufen. Und bevor das kommt, auch nach meinem Wirtschaftsstudium kann ich den Punkt nicht nachvollziehen.
Die Communityseite und Bemalvideos sind klasse sachen, die sehe ich aber durchaus auch als verkaufsfördernd an (Mehr Bastel- und Umbaukram wünsche ich mir da noch persönlich :). Und die viel erwähnten Starteboxen sind sowohl gut zusammengestellt, als auch preislich gut. Wobei viel des preislichen Urteils auch daran liegt, dass sie einzelnen Produkte oft noch sehr hochpreisig sind.
Es wurde ja auch auf die Preisgestaltung nach Verkaufsprognosen eingegangen, bspw. Charaktermodelle verkaufen sich in der Anzahl weniger als Kern- (oder Battleline-/...)EInheiten. Das erklärt aber halt auch nicht alle Preise. So sind die Hexenkriegerinnen bei 10 Modellen für 40€ herausgekommen (jetzt 45€) und die waren auch Kern. Und gehörten zum Release zu den teuersten Infanterieeinheiten. Vollständig erklärt es die Preisgestaltung halt auch nicht.
Ansonsten würde ich noch die regel/spieltechnische Seite eröffnen. Gerade bei den großen Systemen (die Nebensysteme kenne ich nicht alle/genug), greifen sie halt immer wieder zu der Powerspirale. Neuere Armeen sind den alten (meißt) überlegen. In dem Punkt werden sie auch besser, aber das Problem ist noch nicht ansatzweise behoben (und ich weiß auch nicht, ob sie das wirklich wollen).
Abschließend:
Beutelschneider sind sie offensichtlich nicht (man kauft immernoch freiwillig). Und GW bewegt sich (gerade in vielen Negativpunkten) in eine positive Richtung. Aber sie waren halt auch mehr sehr negativ in einigen Punkten, wie Preisgestaltung/Neueinsteigerunterstützung/... Nur weil sie nicht mehr so schlecht sind wie früher sind sie deswegen noch nicht gleich toll.
Ich finde sie jetzt ganz in Ordnung und hole ich mir von ihnen hauptsächlich deswegen wenig, da mir ihre neuere Modellästhethik nur selten zusagt. Ich wünsche ihnen viel Erfolg (Dann fällt auch öfters was gutes für mich ab ;).
Hmm, eigentlich wollte ich ja nur das mit den Khemri schreiben...