Der Eiserne Thron das Brettspiel GoT

  • Hallo zusammen,


    Kennt einer von euch das Spiel? Es ist schon etwas älter und basiert nur auf den Bücher. Ich habs bei uns im Spielwarenladen gesehen und mich gefragt ob es sich lohnt.
    Die Beschreibungen im Netz sind unterschiedlich: von muss man haben bis zu oldschool hol dir lieber das oder das.


    Hat jemand das Spiel und Spielt es noch regelmässig und macht es zu 3. Genau so viel Spaß wie zu 6.?


    Danke im voraus für die Antworten.

  • Ein wenig Erfahrung hab ich mit dem Spiel gesammelt:


    Ich habe es allerdings erst 2 mal gespielt und beide Male gewonnen. Es ist komplexer als manch anderes Brettspiel, macht aber dennoch Spaß. Zu 3. ist es meiner Erfahrung nach nur eingeschränkt zu empfehlen, besonders wenn sich die Spieler das Haus selbst aussuchen dürfen. Ich hatte nämlich beim ersten Spiel Haus Baratheon ausgewählt, beim zweiten wurde es mir per Zufall zugelost. Und beide Partien halt eindeutig gewonnen, weil die anderen Mitspieler zu weit weg waren von mir und nicht viel gegen meine Vorgehensweisen unternehmen konnten. Ihr müsstet es dann halt probieren und eventuell entsprechend anpassen, damit jeder gleiche Chancen hat. Denn wer allein in einer Ecke des Spielbretts sitzt hat es deutlich leichter zu gewinnen, als Spieler die direkt nebeneinander sitzen und sich gegenseitig auf die Mütze geben.


    Wie gesagt, kein schlechtes Spiel. Aber man muss mit seinen Mitspielern auch Kompromisse eingehen damit es jedem Spaß macht.

    Die Bösen tun, wovon die Guten nur träumen.


    „Was ist das Beste im Leben eines Mannes?“ – „Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten, und sich zu erfreuen am Geschrei der Weiber!“ - Conan

  • okay danke für die schnell Antwort. Das das Spiel nicht ganz ausgeglichen ist hab ich auch schon anders wo gelesen. Wie lange geht den so ein spiel dann ca. Eine Stunde pro Mitspieler hab ich mal gelesen kannst du das Bestätigen @Khar?

    Puhh, gute Frage. Ist schließlich schon eine Weile her. Und da wir ja nur 2 mal bislang gespielt haben, waren die Regeln dementsprechend noch nicht in unseren Köpfen und dann dauern Spiele ja grundsätzlich länger. Aber ich glaube so 2 Stunden pro Partie sollte man wohl einplanen. Ich würde aber empfehlen mir zuerst mal ein Lets-Play oder so anzuschauen. Das hilft bei komplexeren Spielen sowieso immer und du kannst dir schonmal eine Meinung bilden, ob das Spiel dir auch wirklich zusagt :)

    Die Bösen tun, wovon die Guten nur träumen.


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  • Hey!
    Ich hoffe, wir reden über das gleiche Spiel: Der Eiserne Thron Brettspiel vom Heidelberger Spieleverlag?
    Das Spiel ist eines der besten Brettspiele, meiner Meinung nach. Keine Würfel, alles läuft über Marker, die man verdeckt legt, und es fängt mit den verschiedenen Phasen und den einzelnen Häusern die Game of Thrones - Atmosphäre hervorragend ein. Unausgeglichen ist die erste Edition, die Seemächte (Baratheon und Greyjoy) sind zu stark, Lannister recht schell tot und Tyrell ziemlich schwach. Die zweite Edition ist etwas ausgeglichener. Nichtsdestotrotz machen die verschiedenen Spielephasen einen Heidenspaß. Kurz wird‘s aber nicht, ein Spiel dauert schon so 2-3 Stunden. Hab jetzt schon einige Male gespielt, und es waren immer sehr schöne Spielabende.

  • Hey!
    Was ich dazu sagen kann, ist natürlich nur meine subjektive Meinung. Es ist eines meiner Lieblingsbrettspiele. Ich habe es letzte Ostern mit meinem Schwager und meinen Neffen (18-19 J.) gespielt und wir hatten eine Menge Spaß. Als jemand, der bei Warhammer dazu neigt, wirklich nicht nur sehr durchschnittlich (hust) zu spielen, sondern auch noch kontinuierlich jeden Würfelwurf zu verpatzen, mag ich es schonmal, dass keine Würfel bei dem Spiel dabei sind. Wohlgeplante Taktiken werden davon also eher nicht kaputt gemacht. Das Zufallselement kommt eher daher, welche Karten man zu Beginn des Spielzuges zieht (z.B. Mustering -> Truppen ausheben oder Supply -> Versorgung überprüfen) und wie die anderen Speiler ihre Befehle verdeckt legen. Die Taktik macht - meiner Meinung nach - Spaß (wie gesagt, in der ersten Edition waren die Seemächte ein bisschen overpowered), man kann mit Mitspielern Bündnisse schließen (diese brechen etc.). Auch das Bieten um die einzelnen Befügnisse (auf dem Thron sitzen, Meisterspion sein, stärkste militärmacht sein) macht Spaß. Ein bisschen Freude an Strategie sollte man natürlich schon mitbringen ... und Zeit, da ein Spiel doch etwas dauern kann. Auch solltet ihr idT etwa 30 Minuten allein zum Erklären der Regeln einplanen. Insgesamt gibt das Spiel (wieder subjektv) die GoT-Stimmung gut wieder und es ist toll, mal eines der Häuser zu spielen, sei es Baratheon, Lannister, Stark, Greyjoy etc.

  • Hey!
    Was ich dazu sagen kann, ist natürlich nur meine subjektive Meinung. Es ist eines meiner Lieblingsbrettspiele. Ich habe es letzte Ostern mit meinem Schwager und meinen Neffen (18-19 J.) gespielt und wir hatten eine Menge Spaß. Als jemand, der bei Warhammer dazu neigt, wirklich nicht nur sehr durchschnittlich (hust) zu spielen, sondern auch noch kontinuierlich jeden Würfelwurf zu verpatzen, mag ich es schonmal, dass keine Würfel bei dem Spiel dabei sind. Wohlgeplante Taktiken werden davon also eher nicht kaputt gemacht. Das Zufallselement kommt eher daher, welche Karten man zu Beginn des Spielzuges zieht (z.B. Mustering -> Truppen ausheben oder Supply -> Versorgung überprüfen) und wie die anderen Speiler ihre Befehle verdeckt legen. Die Taktik macht - meiner Meinung nach - Spaß (wie gesagt, in der ersten Edition waren die Seemächte ein bisschen overpowered), man kann mit Mitspielern Bündnisse schließen (diese brechen etc.). Auch das Bieten um die einzelnen Befügnisse (auf dem Thron sitzen, Meisterspion sein, stärkste militärmacht sein) macht Spaß. Ein bisschen Freude an Strategie sollte man natürlich schon mitbringen ... und Zeit, da ein Spiel doch etwas dauern kann. Auch solltet ihr idT etwa 30 Minuten allein zum Erklären der Regeln einplanen. Insgesamt gibt das Spiel (wieder subjektv) die GoT-Stimmung gut wieder und es ist toll, mal eines der Häuser zu spielen, sei es Baratheon, Lannister, Stark, Greyjoy etc.

    Ein super Spiel - kann ich nur bestätigen.
    Ich muss dazu sagen, dass ich buchstäblich gezwungen werden musste das Spiel zu testen, da ich kein Fan von Merchandising bin ( vermutlich immer noch traumatisiert von Star Wars Monopoly <X )
    Aber das Spiel hat mich echt überzeugt. Ich würde aber definitiv auch zur zweiten Edition tendieren - besser, spannender und viele Kinken entfernt.


    Was die Spielbarkeit bei Familienabenden angeht - ich denke eine positive Einstellung zum Hintergrund und Erfahrung mit Strategiespielen reicht aus. Es ist sehr intuitiv.


    Wenn Leute am Tisch sitzen, die bisher nur Mensch ärgere dich nicht gespielt haben und keinerlei Erfahrung mit abendfüllenden Spielen haben... Vielleicht erstmal nicht... Außerdem sollte eine gewisse Bereitschaft bestehen mündliche Absprachen zu brechen. :whistling: Macht das Ganze spannender.

  • Ich schließe mich den Anderen an. Habe das Spiel 1. Edition schon etliche Malen gespielt. Gerade die Diplomatische Tiefe (ala Junta und Risiko) finde ich sehr schön. Dementsprechend hängt die Spieldauer auch stark von den MitspielerInnen ab, habe auch schon bis zu 4 Stunden gespielt. Neben der diplomatischen Auseinandersetztung ist natürlich auch entscheident wie, und wie lange :tongue: , die jeweiligen SpielerInnen über ihre Taktik entscheiden.
    Meiner Erfahrung nach macht das Spiel allerdings erst so richtig Spaß wenn die maximale Anzahl der Häuser gespielt wird. Das reduziert auch das von Khar beschrieben Problem. Die 2. Edition habe ich bisher noch nicht gespielt. Gebe den Anderen aber Recht, dass die Schiffe, bzw. die Optionen die diese bieten, in der 1. Edition recht stark sind.
    Trotzdem kann ich das Spiel sehr empfehlen! :thumbsup:
    Thematisch fängt das Spiel die Stimmung von GoT sehr gut ein. Daran ist mM nach gerade die durchaus komplexe Diplomatie zwischen den Spielenden "schuld". Vor allem wenn man versucht die Häuser zu antizipieren kann man sich schon sehr gut in die Welt von Westeros versetzen. "Was hätte Jaime Lennister in dieser Situation getan, usw... ."