- Offizieller Beitrag
Hallo.
ERST MAL! NEIN der Titel bedeutet nix mit herr der Ringe. Die 2 Geschichten ham nix miteinander zu tun!! sind nmur beide fantasy geschichten...
So das musste erst mal gesagt werden...
Da ich hier irgendwo in einem anderemn Thread davon gesprochen hab hab ich mir nun gedacht warum net. scheibste das mal nun hier rein. oder besser kopiere... ich weiss es sind etliche fehler noch drin und Formulierungen die man so nicht sagen kann abaer ich bin kein Ass in deutsch und verbessere noch. forsetzungen werden dann wahrscheinlich zwar noch laaange dauern immer aber dafür werden sie Umfangreich.
Und das hier ist viiiiel text also nix für solche die net gern lesen. Es geht um Fantasy und naja schaut ma.
Und macht mich ma aufmerksam wenn ihr lust habt was ich noch sprachlich verbessern kann. So viel text ist viel Arbeit zu verbessern und daher dauert das immer so lange bis man alle gefunden hat...
Und Inspirationen und Kritik sind erwünscht...
Der Herr der Berge
Das Reich Audius
Goldenes Sonnenlicht schien in das Fenster des Schlafgemachs König Arandirs. Der Himmel war wolkenlos und die Sonne stand dicht über dem schönen Wald des reiches König Arandirs, dem Reich Audius.
König Arandir wurde in traurigen Zeiten zum König dieses wunderschönen Reiches gekrönt. Damals herrschte Krieg und der Feind hatte das Land verwüstet und den vorigen König, Arandirs Vater getötet.
Als die Sonne nun hoch genug stand um ihr Licht auf das Bett von Arandir zu werfen, erwachte dieser. Er ging zum Schrank und zog sich gleich seinen königliches Gewand an. Dieses war nicht besonders verziert und sah überhaupt nicht wie ein Gewand eines Königs aus, aber König Arandir gefielen die feinen Gewände überhaupt nicht.
Gekleidet und frisch betrat er dann den großen Speisesaal seines Schlosses. Seine Gefolge hatte bereits gedeckt und wartete, bis sich der König setzte.
Viele Könige mißbilligten es, wenn das Gefolge zusammen mit dem König speiste, doch König Arandir machte sich nichts aus solchen Meinungen. Er sah keinen Grund, weswegen das Volk nicht mit dem König speisen durfte.
Nach einem prachtvollen Frühstück ging Arandir hinaus in seinen großen Garten. Sein Reich war sehr klein. Zu Pferd konnte man innerhalb von einem Tag gemächlich auf der großen Strasse hindurch reiten. Das Tal, in dem es lag, bestand überwiegend aus dichtem Waldgebiet. Die hohen Berge zu beiden Seiten waren an den Spitzen schneebedeckt. An den Almen tummelten sich Schafe, Ziegen und Kühe. Der königliche Stall, wo alle Pferde des Reiches gezüchtet wurden, beherbergte nun schon rund 2000 Tiere. Viele Königreiche kauften hier ihr Pferde, da die Tiere als die besten in dieser Gegend galten.
Arandir ging zu einer kleinen Terrasse und beobachtete in der Ferne einige Reiter, auf das königliche Schloss zuritten.
Das Reich Audius lebte nun schon fast fünfzehn Jahre in Frieden, welcher hierzulande sehr geschätzt wurde. Mord, Verrat und Totschlag gab es hier nicht.
Als ein warmer Wind die Fahne eines Wachturms am Weg flattern ließ, betrachtete Arandir sie. Darauf war eine goldene Eule zu erkennen.
Die Reiter hatten nun fast das große Tor erreicht als Arandir den Blick von der Fahne nahm. Er ging wieder hinein, um sie zu begrüßen.
Es kamen nicht viele Gäste nach Audius, denn es war ein kleines Land und außer dem Handel mit den Pferden pflegte man keine geschäftlichen Beziehungen. Das Land war recht fruchtbar und konnte daher sich selbst versorgen.
Arandir kam gerade die große Marmortreppe in der Eingangshalle herunter, als die Gäste durch das große Eichenportal eintraten.
Einige Wachen kamen herbei. Sie trugen eine Schwarze Rüstung mit feinen goldenen Linien und einer Eule auf der Brust und einen gleichfarbenen Schild, ebenfalls mit einer Eule in der Mitte. Dies waren Männer Audius.
Die neu angekommenen Gäste trugen verschiedene Rüstungen. Sie kamen aus mehreren benachbarten Reichen. Arandir begrüßte jeden.
Einer der Ritter in silber-golden schimmernder Rüstung mit schwarzer Verzierung kam auf Arandir zu.
„Hallo Agir! Was führt dich zu mir?“, sagte Arandir zu dem Ritter.
Agir ein Ritter Olyars hatte im grossen Krieg Heldenmut erwiesen. Als Krieger Kenians den Königspalast Olyars verwüsteten kämpfte sich Agir, damals noch einer der Leibwachen des Königs von Olyar mit dem König selbst, frei um vor der Gefangenschaft zu flüchten. Agir hatte am Ende des Kriegs als einziger überlebt. Zum dank wurde er Ritter der Königlichen Garde Olyars und enger Freund des Königs.
„Seid gegrüßt, Arandir. Wie ich sehe, geht es dir gut.“
„Was macht Fräulein Ithil, deine Tochter?“, fragte Agir.
„Sie ritt gestern Abend nach Argoroth, unserer größten Stadt im Reich, um dort meinen Neffen zu besuchen. Sie meinte, dass sie beide zusammen hierher kommen würden. Ich habe ihr einige meiner besten Ritter als Begleitschutz mitgeschickt. Ich erwarte beide heute Abend.“
„Ist Ritter Arturin schon aus dem Reich Ulgaith zurück?“
Ritter Arturin kam aus dem Reich Umauwen, ein dicht besiedeltes Reich. Wälder gab es dort schon lange keine mehr. Sie hatten Platz gemacht für die vielen Felder und Höfe die die Bevölkerung ernährten.
Ritter Arturin hatte eine Kolonne Wagen mit Waffen eskortiert die für Olyars Krieger gefertigt wurden.
Das Reich Umauwen unterstützte Olyar mit den nötigen Waffen und Schilden für den Krieg die in den unzähligen Schmieden Umauwens gefertigt wurden.
„Noch nicht. Er ließ uns mitteilen er habe noch schnell etwas dringendes zu erledigen. Aber kommt doch mit mir in den großen Saal und dort kannst du mir dann alles aus eurem Reich Olyar berichten. Ich habe gehört, es herrsche wieder Krieg zwischen eurem König und dem Fürst Kenians. Ist das wahr?“
„Ja leider... Der Fürst Kenians versucht erneut, unseren König, welcher ja sein Zwillingsbruder ist, vom Thron zu stürzen und überfällt daher nun schon wieder das Reich. Bald ist die Grenzregion vollständig verwüstet.“
Beide gingen in den großen Saal. Dort unterhielten sich mit den anderen Rittern, die nach und nach hereinkamen.
Das Turnier
Als am Abend der König mit seinen Gästen und Gefolge speisten, erschien Ithil mit Arandirs Neffen, Ritter Ganior.
Bezaubert von Ithils Schönheit hoben viele ihre Köfe.
Als sie sich setzen wollte, rückte Ritter Agir ein wenig, um ihr etwas mehr Platz zu machen.
„Na Agir! Kannst wohl dein Glück noch nicht fassen. Dass du den besten Platz bekommen hast...!“, rief daraufhin einer der Ritter.
Daraufhin blickte Ithil den Ritter ernst an, und der Ritter verstummte sofort.
„Ritter Johann, seit nett zu Jungfrau Ithil. Ich weiß ja nicht warum Ihr Euch gerade neben den Hofnarren gesetzt habt, aber ihr beide gebt echt ein tolles Team. Der Trottel und der Hofnarr.“
Der Ritter sah sich schnell zu seinem Nachbarn um und rückte schnell ein Stück vom Narren fort, als er dieser ihm zulächelte.
Nach einem fröhlichen Essen mit viel Wein setzte sich Ithil an ihre Harfe und spielte still ein schönes, langsames Lied.
Ein großer König hinter Berg und Tal,
Einmal teilte sein großes Reich,
Ein Teil zwar groß, aber karg und fahl,
Bekam der etwas jüngere Sohn sogleich,
Das große grüne schöne Reich der Zwillingsbruder Ilmar bekam,
Doch Prinz Ilmar weise und gerecht,
teilte sein Reich erneut in zehn,
Olyar, sein eignes Reich, Ulgaith, Artius und Mirecht,
Minaithnis, Umauwen, Dagith, Lorius und Amius.
Zuletzt gab er noch sein schönstes Land,
Einem Freund, der nannte es Audius.
...
Agir ging zu einem Ritter und setzte sich neben ihn.
Leise diskutierten sie miteinander. Arandir sah ihnen eine Weile zu bis er über den neuen drohenden Krieg nachdachte. Kenian hatte sich wieder erholt und drohte erneut das Land mit Krieg zu überziehen.
Als Ithil ihr Lied beendete, löste sich Arandir aus seinen Gedanken, woraufhin er aufstand und sich bei seiner Tochter für das Spielen bedankte.
„ Meine edlen Ritter, meine Küche will nicht das Abendessen selbst essen, deshalb bitte ich Sie nun in den Speisesaal.“
Als die großen Holztafel von den vielen köstlichen Speisen und dem Wein in den Krügen erleichtert war, erhob sich Arandir und verschaffte sich Gehör.
„ Edle Ritter, die hier von weit her angereist sind. Recht selten haben wir hier Besuch in Audius. Doch noch seltener haben wir Besuch in unserem Schloss hier! Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch zu Ehren ein Turnier veranstalten. Ich werde als Gastgeber selbst daran teilnehmen. Meine Tochter Ithil wird den Sieger ehren. Der Preis sind 100 Goldmünzen. Das findet morgen früh statt.“
Darauf folgte großer Beifall und die Ritter brachen erneut in lautes Geschwätz aus.
Während man den nächsten Morgen im Speisesaal ein prächtiges Frühstück zu sich nahm, machten einige Arbeiter den Turnierplatz zurecht. Es war viel zu tun, denn einige dornige Sträucher hatten sich auf dem Platz über die Jahre ausgebreitet.
Als später die Ritter im Stall ihre Pferde zurechtmachten, strömten bereits viele Menschen auf die Zuschauerplätze.
Im Stall saß Arandir gerade auf sein Pferd auf. Darion, das Pferd Arandirs war ein schönes schwarzes Pferd. Es ließ niemanden außer Arandir an sich heran. Der König ritt in der Rüstung Audius, nur das Visier des Helms war mit einer weiteren goldenen Eule verziert und auf dem Schild war eine goldene Krone über der Eule.
Die Sonne schien und es wehte ein warmer Wind als das Turnier anfing. Die Ritter auf dem Platz, kämpften hart aber fair, um zu gewinnen.
Doch die meisten Duelle gingen schnell vorüber. Nach einer Weile standen sich Agir und König Arandir gegenüber.
„Möge der Bessere gewinnen.“, rief Agir.
„ Möge der Bessere gewinnen.“ antwortete Arandir und klappte sein Visier zu.
Und beide galoppierten aufeinander zu, ihre Lanzen gehoben, und ihre Schilde dicht am Körper. Die Holzlanzen splitterten, als Lanze auf Schild traf. Doch beide Ritter blieben auf den Pferden. Jeder bekam eine neue Lanze. Wieder ritten sie aufeinander zu. Agir zielte seine Lanze auf Arandirs Brust. Agir hob gerade noch rechtzeitig sein Schild um Arandirs plötzlichen Konter abzuwehren und die Lanze entglitt Agirs Hand. Als sie das nächste mal aufeinander trafen entglitt Agir die Lanze, als diese erneut auf Arandirs Schild trafSo hob Arandir sein Schild und schlug damit Agir kräftig gegen den Rücken. Agir, welcher sich bei diesem kräftigen Stoß nicht mehr halten konnte, rutschte seitlich weg und fiel vom Pferd. Die Zuschauer brachen in Beifall aus.
Als Agir seinen verbeulten Helm abnahm, kam Arandir um ihm aufzuhelfen.
Die Ritter versammelten sich auf dem Platz zur Ehrung des Siegers. Arandir wurde geehrt doch gab er die Goldstücke Agir.
„Agir, mein Freund. Hier nimm dies Gold. Was wäre ich für ein Gastgeber, wenn ich es selbst behielte. Das Turnier war zu Euer Ehren und daher denke ich, dass es Euch zusteht.“
Dankend nahm Agir den Gewinn an. Beifall brach aus.
Als am Abend die Gäste wieder am Tisch saßen um zu Abend zu essen wurde noch viel über das Turnier diskutiert.
Gerade hatten einige Hofmusiker angefangen zu spielen, als ein kleiner Mann den Saal betrat. Er ging zu Arandir und übergab ihm schweigend eine Rolle aus Pergament. Die Rolle war mit dem Zeichen Olyars versiegelt.
Eilig öffnete Arandir die Rolle und las.
Diese Botschaft ist für Darion Arandir, König von Audius,
König Arandir,
Als ich diesen Brief schrieb ist es nun schon fast vier Woche her, dass Euer Freund Ritter Arturin das Weiße Schloss verließ. Ich ließ nach ihm suchen. Zunächst ohne Erfolg. Doch dann kam einer meiner Leute zurück und brachte eine schreckliche Botschaft. Man habe beobachtet, wie ein Ritter welcher wie Ritter Arturin aussah, in der Nähe der Furt des Weißen Flusses an den Hängen der Berge gefangen genommen worden wäre. Ich hatte ihn dorthin gesandt. Ich lade Euch in mein Schloss ein, um weiteres zu erklären.
Ilmar
Arandir las den Brief einige male durch. Dann sah er den Boten an.
„Wann habt ihr das Schloss König Ilmars verlassen?“, fragte Arandir den Boten.
„Vor etwa zwei Tagen Herr.“, antwortete dieser.
„Habt vielen Dank. Ihr dürft Euch hier etwas ausruhen, wenn ihr wollt.“
„Nein danke, Herr, König Ilmar will, dass ich ihm Bericht erstatte.“
Mit diesen Worten verließ er den Saal.
... fortsetzung folgt... viele fortsetzungen... ![]()
Und hier noch ein Deckblatt was ich mir aus herr der ringe Bildern und anderen gebastelt hab...