Beiträge von DickerOrk

    Endlich noch jemand der diesem Meisterwerk Beachtung schenkt <3 .

    Warhammer Armies Project ist für mich die beste Warhammer Fantasy-Version die es bisher gab. Die 8. Edition war nicht grundlegend schlecht und diese als Grundlage zu nehmen, hat sehr gut funktioniert. Es wurden eigentlich alle Probleme angegangen (Horden, Magie usw.). Es spielt sich sehr angenehm und ist gut durchdacht.

    Abseits der eigentlichen Regeln hat WAP auch noch einen weiteren, absolut gigantischen Vorteil gegenüber anderen Versionen, vor allem TOW und das sind die Armeebücher. Die Masse an Einheiten, Charakteren und Gegenständen ist einfach wundervoll und es macht unglaublich viel Spaß thematische Armeen zu bauen, die z.B. mit TOW garnicht erst möglich sind. Dazu werden nicht nur die Originalvölker unterstützt, sondern auch weitere hinzugefügt ... während TOW nicht mal alle Originalvölker gebacken bekommt. (Sorry, aber TOW stinkt so ab im Vergleich, da muss ich einfach sticheln :D )

    Ich kann jedem nur empfehlen es mal zu testen. Ich spiele WAP seit einer ganzen Weile (ein paar Monate nach dem ersten Release) und es hat sich auch gut weiterentwickelt. Jedes Update bringt wirklich Mehrwert (außer einer Kleinigkeit, aber bei der bin ich biased).


    EDIT: Das Balancing ist natürlich nicht perfekt. Für den riesigen Umfang des Systems ist es trotzdem ziemlich gut und man kann eigentlich alle Auswahlen bedenkenlos mitnehmen. (keine Leichen)

    Wenn ich mir den Regeltext anschaue, steht dort: "...darf der Urheber des Zauberspruchs, nachdem der Zauber abgehandelt wurde, sofort seinen Platz mit einem anderen Charaktermodell desselben Einheitentyps innerhalb von 18 Zoll tauschen". Ich sehe das dann so, dass der Skink angreift und der Slan seinen Platz als Angreifer einnimmt. Man kann sich vielleicht auch in die Sicht der gegnerischen Einheit hineinversetzen. Diese wurde angegriffen, dass nun das Modell des Angreifers wechselt, sollte egal sein. Persönlich würde ich also den +1 auf den Angriff geben.


    Gerade auf Grundlage der Regeln würde ich mich in diesem konkreten Fall definitiv gegen einen Angriffsbonus aussprechen. Denn Einzelmodelle stellen ihre eigene Einheit dar. Der Skinkschamane als Einzelmodell ist Einheit A und der Slann Einheit B, tauscht man jetzt die Modelle, tauscht man de facto auch die komplette Einheit und die Einheit des Slann hat nicht angegriffen. Denn das Lehrenattribut sagt ganz klar, das man lediglich die Position tauscht, also mehr oder weniger die Koordinaten, sonst nichts. Der Slann tritt nicht der Einheit des Skinks bei und dieser tritt danach aus, sondern beide werden einfach vertauscht. Alle Buffs und Debuffs bleiben also auf den entsprechenden Einzelmodellen.

    Wenn wir die Krieger des Chaos als anderes Beispiel besprechen wöllten, könnte man da durchaus sinnvoller mit der Container-Theorie argumentieren. Nachdem die Modelle getauscht wurden, sagen die neuen Koordinaten des Kämpfer-Charakters "Steht in einer Einheit" und diese Einheit hat entsprechende Buffs und Debuffs, die dann übernommen werden würden. Hier findet "Beitreten und Verlassen" statt.

    Generell gefällt mir die Container-Theorie aber nicht. Sie mag vielleicht Dinge einfacher machen, aber fühlt sich für mich teilweise wirklich unsinnig an. Da es keine feste Regelung gibt, muss man sich im Einzelfall einigen.

    Ich sehe es zudem wie Arthurius, wenn etwas nicht in den Regeln definiert ist, dann ist es auch nicht regelkonform. Das ist eine Regellücke und somit maximal eine Grauzone.

    Naja, ob sich der Container ändert ist ebenfalls schon Ansichtssache, denn indirekt tut er das. Mal als Beispiel aus dem echten Leben: Wir haben auf Arbeit diverse Glasfläschchen mit allen möglichen Flüssigkeiten. Die Flaschen sind alle gleich, dennoch sind sie als Gesamtheit unterschiedlich. Sowohl die eigenen Eigenschaften, wie z.B. die Gesamtmasse, als auch externe Sachen wie die Gefahrstofflagerung sind vollkommen abhängig vom Inhalt des Containers. Befülle ich eines der Fläschchen mit einer anderen Flüssigkeit, muss ich es auch insgesamt neu bewerten, auch wenn die Glasflasche an sich die selbe Glasflasche wie vorher ist ... sie steht halt nicht allein da, sondern in Wechselwirkung mit dem Inhalt.

    Ich hoffe man versteht worauf ich hinaus will :D , mMn kann man Einheit und Modelle nicht unabhängig voneinander betrachten.

    Ich würde das beschriebene Szenario vermutlich erstmal zulassen als Gegner, aber zumindest nach dem Spiel mal über die Fragwürdigkeit diskutieren. Da muss ich auch nicht 9th Age für spielen, eine grundlegende Nachvollziehbarkeit möchte ich in jedem Tabletop-Spiel haben und die ist in dem Fall doch bestreitbar ;)

    Oha ... also auf bestimmte Ergebnisse beim Sport zu wetten etc. ist ja eine Sache, aber manche Sachen sind echt geschmacklos. Das erinnert mich stark an Spekulation mit Lebensmitteln etc., es gibt einfach Themen mit denen man nicht so umgehen sollte.

    Das System sieht für mich auch nicht gerade stabil aus, wenn man etwas Geld in die Hand nimmt, kann man da doch ordentlich Chaos reinbringen. Auch bei Themen wie Wahlen würde ich behaupten wollen, das es nicht nur Wahlprognose ist, sondern auch beeinflussent wirken kann. Gerade wenn man investiert hat, ist es noch schwerer seine Wahl zu ändern (Verlust in Kauf nehmen um was anderes zu wählen).

    Also wenn man Spaß an sowas hat kann man das ja machen, solche Wettsysteme sind für mich aber immer eher dubios und fragwürdig.

    Mit modernen Resindruckern hat man eigentlich keine sichtbaren Schichten mehr, aber der Druck sieht trotzdem sehr gut aus.

    Wenn die Wände massiv sind, frisst das auch ordentlich Material, das macht teilweise schnell mal das 2 bis 3-fache an Resin aus.

    Kommt natürlich immer drauf an wie viele Gebäude man möchte. Wenns nur 2-3 Stück sind ist man mit kaufen sicherlich besser beraten. Aber da gerade die großen Teile auch über 100€ gehen, hat man da sehr schnell auch einen super soliden Filamentdrucker wie z.B. den Neptune 4 drin. Wenn man mit Resin arbeiten wöllte, würde man aus Praxisgründen einen mit relativ großer Fläche wählen, die sind dann etwas teurer.

    Drucken ist aber natürlich auch nochmal ein Ding für sich, wenn man da keine Lust/Zeit hat um sich einzuarbeiten und eine bequeme Option haben will, ist das natürlich eine super Option. Wobei ich auch dann immernoch der Meinung bin, dass die Preise teilweise echt hoch sind. Sind die Teile denn massiv gedruckt oder hohl? Das macht nämlich auch einen gewaltigen Unterschied.

    "ist der Kauf der Datei + selbst drucken vermutlich auch kaum günstiger" ... doch, um einiges sogar. Aber man spart sich mehr oder weniger Zeit, da man nicht selbst den Drucker die ganze Zeit laufen lassen muss.

    Vom Bild er scheint das mit Resin gemacht zu sein (?), das wäre natürlich teurer als mit Filament, aber immernoch deutlich billiger als die Preise auf der Website. Für die Bequemlichkeit bezahlt man da schon gut extra, was ja aber in Ordnung ist.
    Ich habe zwei Gebäude in ähnlicher Größe (abgeschätzt an der Unterlage) und das aus Resin hat mich etwa 20€ gekostet, aber war auch mies gemacht von mir (kann man besser aushöhlen etc.). Das aus Filament war 12€. Wenn man den Verbrauch auf höherwertiges Material umrechnet, wird man bei etwa 30€ und 20€ rauskommen.

    Also wenn die wirklich Cathay vor den restlichen Kernfraktionen rausbringen, fänd ich das schon wirklich wild. Selbst in der "originalen" Zeitepoche hatten kaum Leute aus der Alten Welt mal was mit Cathay am Hut, ein paar Jährchen früher wird das nicht besser ausgesehen haben. Somit würde quasi jede Ausrede wegfallen, die anderen Völker nicht endlich auch offiziell einzufügen und zu supporten.

    2024 war irgendwie anders.

    In unserem Verein war ich dieses Jahr ziemlich inaktiv, was vor allem daran liegt, dass dort fast nur noch 40k und Killteam gespielt wird. Eigentlich war ich deshalb fast nur für unsere DnD-Runde da und ab und zu mal um ein bisschen Bushido spielen oder um andere Kleinsysteme zu testen (habe endlich mal wieder Malifaux gespielt). Mein Hobbyleben hat deshalb vor allem sehr im privaten Raum stattgefunden, vor allem mit einem guten Freund habe ich extrem viel Star Wars Legion gespielt, obwohl das jedesmal 7h Zugfahrt und ein verplantes Wochenende bedeutet hat.

    Auf Grund dessen haben sich meine Neuanschaffungen auch sehr in Grenzen gehalten. Für Star Wars Legion habe ich mir allerdings jede Menge STL-Dateien besorgt und besitze damit jetzt eine vollständige Republiksammlung, mit der ich jede Auswahl so oft wie möglich spielen kann (nur Bad Batch fehlt noch). Eigentlich sollte das meine einzige Anschaffung werden, aber Titanforge hat leider ein paar Orks rausgehauen, die mir wirklich gut gefallen haben, weshalb ich da auch nochmal zugeschlagen habe.

    Für Bushido habe ich mir zu Weihnachten noch ein paar Oni gekauft und als Geburtstagsgeschenk gabs eine Bandenbox.

    Gemalt habe ich dieses Jahr leider so garnicht. Beziehungsweise ich habe gemalt, aber nicht für Tabletop :D

    Ich habe einiges an größeren Figuren und DnD-Charakteren bemalt, aber das waren alles Aufträge für andere. Für mich selbst habe ich lediglich 3 Oger-Vielfraße und eine Einheit Clone Trooper fertig bekommen, so wie 3 Charaktere für Bushido.

    Für 2025 habe ich mir ein paar Sachen vorgenommen, aber auch nicht zu viel, da ich abseits vom Tabletop so einiges vorhabe.
    Vor allem Bushido soll von mir eine Menge Aufmerksamkeit bekommen. Ich möchte endlich mein modulares Spielfeld bauen, dafür habe ich schon viel gebastelt, Haufenweise 3D-Dateien zum drucken gesammelt, etc., ich muss mir bloß mal die Zeit nehmen. Zudem möchte ich meine 4 Banden auf einen Stand bringen, wo ich mit der Modellauswahl zufrieden bin und sie somit als abgeschlossen ansehen kann (so das anschließend nur noch neue Releases ergänzt werden). Um das ganze weiter abzurunden, möchte ich auch mindestens 2 der Fraktionen vollständig bemalen.

    Für Star Wars Legion möchte ich auch ein Spielfeld bauen, angelehnt an Kashyyyk (da kommen die Wookies her). Dafür habe ich bis jetzt aber nur Konzepte erstellt.

    Ansonsten steht die nächste Aufräum-Aktion an. Ich habe immernoch so viel Zeug rumliegen, das ich mir aus einer Laune heraus besorgt habe und auch viele Sachen die einfach keine Verwendung mehr finden (40k-Armeen z.B.). Da Platz endlich ist und meine Hobbyecke auf dem Dachboden demnächst einem neuen Zimmer weichen muss, werde ich da einiges entsorgen und verkaufen.

    Mein Fokus wird also weiter auf Bushido und Star Wars Legion liegen, außerdem hoffe ich einige Armies Project-Runden spielen zu können. Ein neuer 3D-Drucker steht auch an, mein Anycubic kommt langsam echt in die Jahre.

    Allen ein Frohes Neues Jahr.

    Die Preise sind absurd hoch, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich dabei um teils uralte Modelle handelt, in die kaum nennenswerte Arbeit geflossen ist. Wirklich billiger sind die billigeren Boxen aber auch nicht, der Unterschied ist marginal und wird quasi dadurch ausgeglichen, das man nur noch riesige Einheitenboxen (mit teils merkwürdigen Modellzahlen) kaufen kann. Währenddessen hat man aber gleichzeitig enorme Preiserhöhungen, wie z.B. beim Greifen oder dem Kriegsaltar oder auch an sich einfach irrsinnige Preise. Eine 20er-Einheit der Teutogengarde kostet 163€ ...

    Türchen 9

    Von mir gibt es heute ein kleines Kitbash-Projekt, aber mir 3D-Dateien.

    Vor einer Weile habe ich mir Dateien von Titan Forge gekauft, darunter auch Orks. Der Wyvern hat mich allerdings so garnicht überzeugt, weshalb ich mir eine Alternative gesucht habe.

    Der Sand Wyvern von Rescale Miniatures hat mir extrem gut gefallen und da ich meine Armee im Dark Lands-Stil gestalten möchte, bietet er sich auch an.

    Ohne Ork fehlt aber natürlich etwas, dafür habe ich den Schweineboss von Titan Forge genommen.

    Den Guten einfach auf die Schuppen zu setzen würde aber auch etwas fragwürdig aussehen, es musste also ein Sattel her. Ich habe also nach Dateien gesucht, die von Stil und Form her passen könnten und endete schließlich bei Epic-Miniatures, wo ich einen Drake mit Sattel fand.

    Eine Freundin hat mir die Dateien in Blender dann zurecht geschnitten und angepasst.

    Als dicker Ork auf einem dicken Lindwurm braucht man natürlich auch eine dicke Waffe. Und somit wurde der Plan für eine etwas übertriebene Waffe geschmiedet.

    Und das Ergebnis in Echt .... (sorry für die miese Qualität ^^)

    Die Waffe ist natürlich kein gekrümmter Fehldruck *hust hust*

    Ich finde es echt genial was man alles machen kann, wenn man mit entsprechender 3D-Software umgehen kann und möchte das in Zukunft auch selbst lernen. Gerade im Tabletop-Bereich hat man so viele Möglichkeiten sich kreativ auszutoben und der 3D-Druck erlaubt es einem, wirklich die Figuren zu erstellen, die man auch möchte.