Gratias, Hintergrund ist wichtig, wenn schon aufgrund von Zeit- oder Spielermangel kaum Spiele austragen werden, dann kann wenigstens der Fluff der ganzen Akteure gefestigt werden...
Irgendwie traurig aber doch schön. ![]()
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Neues Benutzerkonto erstellenGratias, Hintergrund ist wichtig, wenn schon aufgrund von Zeit- oder Spielermangel kaum Spiele austragen werden, dann kann wenigstens der Fluff der ganzen Akteure gefestigt werden...
Irgendwie traurig aber doch schön. ![]()
Sieht echt wahnsinnig gut aus! Ich will gar nicht wissen, was da an "Arbeitszeit" drinsteckt. Ganz hohes Niveau!
...Ich finde allerdings die Farbe des auslaufenden Rauches zu "gesund" aussehend. Da muss mehr Krankheit rein, irgendwas grün gelbes oder Schleim der vom Saum tropft. ...
Nachdem ich den Kommentar gelesen hatte, kann ich den Punkt auch nachvollziehen. Wenn aber Figuren so wahnsinnig aufwendig bemalt sind, habe ich meistens gar keinen Blick für irgendwelche Kritik. ![]()
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Der Gesichtsausdruck ist dir einfach unglaublich gut gelungen. Absolut ein neues Avatarbild wert!
Seeehr schick! Da scheinen auch einige unterschiedliche Bauteile Einzug erhalten zu haben. Schön zu sehen, wie viel Aufwand du ins Umbauen steckst!
Den Text finde ich ebenfalls sehr nice. So bekommt jede Einheit einen individuellen Flair (nicht, dass sie das aufgrund der Umbauten nicht eh schon hätte). ![]()
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Angedachtes Farbschema für die Orks - wie findet ihr das?
Gefällt mir sehr gut! Höchstens könnte man noch überlegen, ob noch eine zweite Farbe ins Spiel kommt (vlt. weiß für Verzierungen á la Uruk-hai-Handabadruck?). Das würde für etwas Abwechslung sorgen.
grundsätzlich chick, ich würde nur noch ein paar Farbabsplitterungen aufmalen!
Das halte ich auch für eine gute Idee. Geht ja auch ziemlich schnell und man kann immer viele Modell auf einmal abarbeiten.
Ausreichend Zeit ist immer wichtig, gerade bei unserem Hobby...Wer ist als nächster Gegner geplant oder gibt´s eine direkte Revanche...?
Fluff-technisch werden es erneut die Zwerge sein. Immerhin ist der Übergriff fehlgeschlagen und die Warpschmelzer müssen es erneut versuchen. Sollte sich allerdings ein anderer Gegner ergeben, kann man das Setting gewiss auch unterbringen.
Hier übrigens noch die Armeelisten:
0 Kommandant
1 Held 138,0 Pkt. 18,4 %
1 Kerneinheit 201,0 Pkt. 26,8 %
2 Eliteeinheiten 260,0 Pkt. 34,7 %
1 Seltene Einheit 150,0 Pkt. 20,0 %
Gesamt: 749,0 Pkt. 99,9 %
*************** 1 Held ***************
Runenschmied "Matteck Mareksson"
- General
- Schild
+ - 2 x Ausdauerrune
- 1 x Eisenrune
- Schmiedefeuerrune
---> 138 Punkte
*************** 1 Kerneinheit ***************
19 Zwergenkrieger
- Schilde
- Musiker
- Standartenträger
- Veteran
---> 201 Punkte
*************** 2 Eliteeinheiten ***************
15 Bergwerker
- Musiker
- Standartenträger
- Prospektor
---> 180 Punkte
Gyrokopter
---> 80 Punkte
*************** 1 Seltene Einheit ***************
10 Eisendrachen
---> 150 Punkte
Gesamtpunkte Zwerge : 749
0 Kommandant
2 Helden 173,0 Pkt. 23,1 %
3 Kerneinheiten 372,5 Pkt. 43,0 %
1 Eliteeinheit 55,0 Pkt. 7,3 %
1 Seltene Einheit 150,0 Pkt. 20,0 %
Gesamt: 750,5 Pkt. 93,4 %
*************** 2 Helden ***************
Warlocktechniker "Meister Kilowatt"
- General
- Upgrade zur 1. Stufe
+ - Warpsteinpistole
+ - Lehre des Untergangs
---> 73 Punkte
Warlocktechniker "Transit Eisenschwanz"
- Upgrade zur 2. Stufe
+ - Lehre des Untergangs
---> 100 Punkte
*************** 3 Kerneinheiten ***************
42 Skavensklaven
---> 84 Punkte
33 Klanratten
- Schilde
- Musiker
- Standartenträger
- Champion
- Warpflammenwerfer
---> 238.5 Punkte
2 Rattenschwarm
---> 50 Punkte
*************** 1 Eliteeinheit ***************
5 Giftwindkrieger
- Champion "Herbert Beizmann"
---> 55 Punkte
*************** 1 Seltene Einheit ***************
Todesrad, gefahren von "Zzzap!"
---> 150 Punkte
Gesamtpunkte Skaven : 750.5
Insgesamt eine sehr spannende und kurzweilige Schlacht. Schlüsselmoment war definitiv das zerbrechen der Sklaveneinheit. Skaven ohne AST zu spielen macht sie schon enorm fragil. Als auch noch die Bergwerker das Todesrad zerlegen, ist das Ergebnis mehr oder weniger besiegelt. Vielleicht hätte es anders ausgesehen, hätte das Rad den Angriff geschafft. Kleine verpatzte Momente machen bei so kleinen Spielen schon eine Menge aus.
Wie gesagt, nichtsdestotrotz eine tolle Schlacht und ich bin froh nun endlich wieder auch zum Zocken zu kommen. Beim nächsten Mal müssen wir uns mehr Zeit einplanen und können dann ggf. auch noch ein zweites Mal am Tag spielen, Herr Gervin. ![]()
Die Warpschmelzer werden es auf jeden Fall erneut probieren.
Die erste Schlacht nach langer Pause wäre geschlagen. Skaven gegen Zwerge. Die Warpschmelzer gegen die Minengesellschaft. 750 Punkte auf beiden Seiten.
Aufstellung:
Die Skavenliste basiert auf einem großen Block Sklaven, einer Rotte Klanratten, in der sich die Warlocktechniker Kilowatt und Eisenschwanz befinden. Die Flanken werden von einer Einheit Giftwindkrieger um Herbert Beizmann und Zzzapp in seinem Todesrad geschützt. Wie so oft folgen den Skaven eine wuselnde Menge an gewöhnlichen Ratten (Rattenschwärme).
Gegenüber stehen die Verteidiger der Minengesellschaft. Diese bilden sich aus einer Einheit Klankrieger, welche sich aus den gewöhnlichen Arbeitern und Personal der Besatzung rekrutiert, einem Regiment Bergwerker, die sich zu Beginn der Schlacht noch in ihren Minen befinden und einer kleiner Einheit Eisendrachen, welche als Beschützer der Minen fungieren. Hinter dem zwergischen Wirtschaftsgebäude befindet sich noch ein Gyrokopter und innerhalb der Klankrieger führt ein Runenschmied die kleine Armee als General an.
1. Runde Skaven:
Skaven beginnen und bewegen sich voran. Magie (Warpblitz) ergibt eine Rückkopplung auf Kilowatt, welchen er jedoch unbeschadet überlebt. Ein Versengenzauber kostet einen Eisendrachen das Leben.
Das Todesrad verhindert es erfolgreich zu schießen indem Zzzapp seinen Moralwerttest besteht. Somit endet der erste Zug der Skaven.
1. Runde Zwerge:
Zu Beginn kommen die Bergwerker aus einen Minenausgang zur Linken der Skaven.
Der Gyrokopter umrundet das Gebäude und Hubschrab-schapt in den Rücken der Giftwindkrieger, auf welche er seine Bomben fallen lässt, wobei drei der Laboranten aus dem Leben scheiden.
Die Eisendrachen schießen auf den Warpflammenwerfer, können ihn aber nicht verwunden.
2. Runde Skaven:
Die Sklaven sagen einen Angriff auf die Klankrieger an und überwinden die Strecke problemlos.
Das Todesrad wendet auf der Stelle und versucht die Bergwerker anzugreifen, hält jedoch einen Zoll vor ihnen an. Hebel klemmt, oder so.
Auf Transit Eisenschwanzs Befehl hin, sticht eine Flamme aus dem Boden und verbrennt fünf Klankrieger. Der Beschuss des Todesrades haut drei Bergwerker raus.
Die verbleibenden Giftwindkrieger (Beizmann und Kollege) wenden sich dem Gyrokopter zu, treffen ihn, verwunden aber nicht.
Im Nahkampf werden zwei Klankrieger von den Sklaven zerrissen, woraufhin ihre Kameraden fünf Sklaven mit ihren Äxten erledigen. Die Sklaven verlieren den Nahkampf, stehen aber.
2. Runde Zwerge:
Die Bergwerker greifen das Todesrad an, der Gyrokopter fliegt hinter die Klankrieger und bläst heißen Dampf und Schrapnell auf sie. Die Eisendrachen schießen ebenfalls auf die Klanratten, was zusammen etwa zehn Skaven erledigt.
Im Nahkampf rollt das Todesrad auf der Stelle und zermalmt zwei Bergwerker. Den Rebound überlebt es nicht.
Erneut werden eindeutig mehr Sklaven als Klankrieger erledigt, woraufhin die Sklaven in Panik geraten und in Todesangst in alle Richtungen das Weite suchen. Dabei reißen sie einige Klankrieger der Zwerge, Klanratten der Skaven und auch den Warpflammenwerfer mit sich in den Tod.
Der Rattenschwarm wird auf einen Lebenspunkt von den Eisendrachen reduziert.
3. Runde Skaven:
Das Schlachtfeld hat sich beängstigend geleert. Leider etwas zu Ungunsten der Skaven. Es steht noch das Regiment der Klanratten und zwei der Giftwindkrieger.
Magie verbleibt ergebnislos, die Giftwindkrieger schaffen es jedoch den Gyrokopter auf einen Lebenspunkt zu reduzieren, jedoch nicht mehr.
3. Runde Zwerge:
Vereint erledigen Eisendrachen und Gyrokopter die Klanratten bis auf Champion und Standartenträger. Auch der letzte gemeine Giftwindkrieger geht im Geschosshagel unter. Am Ende stehen noch genau: Meister Kilowatt, Transit Eisenschwanz, Herbert Beizmann, der Champion der Klanratten und ihr Standartenträger. Einstimmig entschließt sich diese Gemeinschaft das Heil in der Flucht zu suchen und rennt in Richtung Schlachtfeldrand.
Die Schlacht endet somit mit einer Niederlage für die Skaven, welche sich in ihre schmuddeligen Tunnel zurückziehen, ihre Wunden lecken und einen Schuldigen für das Desaster suchen... dies wird jedoch nicht die letzte Schlacht gewesen sein!
Eine blumige Umsetzung in Fluff wird demnächst folgen. Vor der Schlacht habe ich mir grob überlegt, wie sich das Sieg/Niederlage auf die Entwicklung des Klans der Warpschmelzer auswirken würde. Da sie verloren haben ist die neue Ausgangssituation die folgende:
Die Mine der Zwerge konnte nicht erobert werden. Die Warpschmelzer bleiben weiterhin in ihren behelfsmäßig gekratzen Höhlen wohnen und haben daher nun keinen Zugriff auf neue technische Waffen. Stattdessen muss Nachschub aus Skavenblight geordert werden (ggf. auch von Klan Robigo?!). Der Einfluss des Klans sinkt.
Nun ein weiterer Teil zum Hintergrund. Der Text ist zudem Teaser für meine erste Schlacht mit den Warpschmelzern, die bald gegen Gervin und seine Zwerge geschlagen werden wird.
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Matteck Mareksson lief über eine mit großen Findlingen übersäte Ebene, die vom Mond beleuchtet wurde. Unbestimmt aber nicht weniger dringend spürte er, dass höchste Eile geboten war. Nachdem er neulich, als er von seiner Arbeit in der Schmiede eine Pause gemacht hatte, ein seltsames Blitzen auf einem Felsplateau über ihm wahrgenommen hatte, war ein starkes ungutes Gefühl in ihm herangereift, das über die Zeit an Intensität zugenommen hatte. Als die Dampfpfeife das Ende des Arbeitstages angezeigt hatte, war das Gefühl so stark, dass er etwas unternehmen musste. Die anderen Zwerge, die im Minenbetrieb und den umliegenden Betrieben beschäftigt waren, hatten ihm allerdings keinen großen Glauben geschenkt, als er ihnen von seiner Ahnung berichtete. Auch die dauerhaft eingerichtete Wache, in dem nahegelegenen Wachtturm hatte seinen Bericht skeptisch aufgefasst. Zwar hatte man versprochen bald ein paar Grenzläufer zu der Stelle hochzuschicken, einen Boten in die etwa drei Tagesmärsche entfernte Zwergen-Wehrstadt Karak Ghirn zu entsenden war jedoch laut wachhabenden Offizier aufgrund der momentanen Besetzung gänzlich unmöglich. „…und auch absolut unnötig“, hatte Mareksson aus der Abfuhr herausgehört. Nachdem er sich anschließend zunächst in seine Schlafzelle im Wohnkomplex der Bergbauarbeiter hatte zurückziehen wollen, war das Gefühl der Dringlichkeit so intensiv, dass er statt zu den Schlafquartieren zu den Küchen gegangen war, sich ein leichtes Weggepäck hatte geben lassen und anschließend selbst in Richtung der Wehrstadt aufgebrochen war. Er musste unbedingt bewirken, dass die Stadt so schnell wie möglich Verstärkungen zur Mine entsandte. Obwohl er den gesamten Tag in der Schmiede gearbeitet hatte, marschierte er nun schon die halbe Nacht und plante auch während der restlichen Reise außer für die nötigsten Dinge nicht zu Rasten. Ein so enormes Gefühl von einem gewaltigen Schrecken, der unausweichlich vor ihnen lag, hatte Mareksson selbst in der Zeit, als er sich noch als Kundschafter verdingt hatte, noch nicht erlebt.
„Schickt-sendet die restlichen Sklaven rüber-hinüber zu Invasionsausgang B.“ Meister Kilowatt nagte aufgeregt am Ende seines Schwanzes. Der Zugriff seiner Krieger auf den Minenbetrieb und seine ahnungslosen Einwohner stand unmittelbar bevor. Kilowatt hatte wie es sich gehörte das Oberkommando. Auf seine Anfrage hin, waren sogar aus Skavenblight kürzlich noch einige, jedoch wie immer viel zu wenige Unterstützungsmannschaften, geschickt worden. Zu ärgerlich, dass er in einem Anflug von Güte gegenüber seinen Untergebenen eine Gesandtschaft von Sklaven in Richtung der nördlichen Wüste geschickt hatte. Diese hätte er nun gut gebrauchen können. Aber sein erster Laborant der chemischen Kampfstoffe, Herbert Beizmann, hatte ihm äußerst blumig von einem ihm bekannten Skavenklan berichtet, der sich angeblich in der Nähe von Höllengrube eingenistet haben soll. Der Klan hatte wohl kürzlich mit massiven Zucht-Experimenten begonnen und verbrauchte dabei riesige Mengen an Sklaven-Biomasse. Als Gegenleistung tauschten sie laut Beizmann ausgebildete Skaven anderer Profession, die nun aufgrund des totalitären Zuchtinteresses abgestoßen wurden. Für die hauptsächlich aus Skavensklaven niederer Kasten bestehende Rotte, die ihnen Kilowatt schon vor einiger Zeit gesandt hatte, sollten Laborassistenten für Beizmann gehandelt werden. Bislang war jedoch noch niemand eingetroffen. Gewiss war die Strecke beachtlich, doch Skaven konnten enorm schnell marschieren, wenn sie es wollten oder dazu getrieben wurden. Kilowatt nagte noch aufgeregter auf seiner Schwanzspitze. Sein ursprünglicher Plan war es gewesen die Laboranten bei seiner Invasion auf die Zwergensiedlung als Kernelement einzusetzen. Sie sollten unter Einsatz ihrer neuesten Gas- und Säurekampfstoffe, die Zwerge tiefer in die Tunnel treiben, wo Kilowatt mit den restlichen Einheiten auf sie warten und sie gefangen nehmen würde. Die Verzögerung der Lieferung hatte Kilowatt nun zum Umplanen genötigt. Sicherlich, diese ganze Angelegenheit mit den Laboranten stank zum Himmel nach List und Intrige, jedoch war sein neuer Plan nun nach seinem eigenen Dafürhalten viel besser und auch wirkungsvoller. Zudem würde er auch nicht mehr die Handschrift von Beizmann und seinen Chemikern tragen, sondern die des Meistertechnikers Isaak Kilowatt. Zufrieden beobachtete er wie nach seinem Kommando, die Sklaveneinheit Nr. 47 von ihren Treibern in einen Tunnel in Richtung der Wohneinheiten der Zwerge getrieben wurde. Von dort aus würden sie beginnen Verwirrung in den Reihen des Feindes zu stiften. Anschließend würde dann seine Geheimwaffe zum Einsatz kommen und ihm mit einem Streich den Sieg einbringen. Während er kurz freudig diesem Gedanken nachhing, erblickte er seinen dilettantischen Assistenten Transit Eisenschwanz. Er hockte verschlagen hinter einem Gestell auf dem Ladungsträger für Warpenergie aufgelagert waren und blinzelte feindselig in seine Richtung.
„Was treibst-tust du nichtsnutziger Welpe von einem Handlanger da? Lungert-kauert hinter einer Ecke. Voran-los das große Experiment beginnt gleich-sofort! Schnell-geschwind in die Werkstatt-höhle!.“ Mit diesen Worten wurde Transit Eisenschwanz von Kilowatt gepackt und in Richtung des temporär eingerichteten Werkstattbaus gestoßen. Transits Nackenhaare waren wir elektrisiert bei dem Gedanken an ihren neuesten Protypen. Obwohl er wusste, dass dieser den Kern ihrer neuesten Invasionspläne bildete (Kilowatt hatte ständig Änderungen am Schlachtplan vorgenommen), war ihm jedoch unbekannt wie genau der neue Apparat eingesetzt werden sollte. Seit einiger Zeit hatten sein Meister und er eine Ladestation erbaut, auf der Warp-Energie direkt in ein lebendiges Subjekt injiziert werden konnte. Transit kannte den Aufbau des Apparats sehr genau, hatte er schließlich wie immer die gesamte Planung übernehmen müssen. Die Blaupausen, die er von Kilowatt erhalten hatte waren wie jedes Mal gänzlich unbrauchbar gewesen. Transit hatte sie fast von Grund auf umschreiben müssen. Das er dies so gut wie immer tat schien seinem Meister jedoch meist nicht aufzufallen. Zumindest, wenn seine Pläne funktionierten. Wenn irgendetwas schief ging hingegen, war allein seine Inkompetenz in der Ausführung der Pläne seines Meisters an dem Versagen schuld. Transit erinnerte sich an einen Zwischenfall mit der neuen Injektionsnadel, die sich, anstelle das Rückgrat anzustechen, wie sie es hätte tun sollen, einen Sklaven von Nacken bis Schwanzansatz aufgeschlitzt hatte. Transit erschauerte teils vor Abscheu, teils vor Vergnügen, als er an die Szene dachte. Der Skavensklave war noch eine beachtliche Zeit mit offenem Rücken herumgelaufen und hatte unter heftigen Zuckungen versucht in einen dunklen Gang zu verschwinden. Natürlich hatte man ihm das nicht gewährt, sondern ihn in dem Raum mit der Injektionsmaschine behalten, um die Auswirkungen des Unfalls zu studieren. Anschließend hatte Transit wüste Beschimpfungen und Gewaltandrohungen über sich ergehen lassen müssen, da wieder Material verschwendet worden war.
Hektisches Treiben herrschte in der großen Höhle, in der die Werkstatt provisorisch errichtet worden war. Techniker unterschiedlichen Dienstgrades erteilten entweder schnatternd Befehle oder hantierten geschäftig an Schaltern, Hebeln und teils an offenen Energieleitungen. Manche standen auch auf hohen Leitern oder Plattformen, die an langen Seilen von der Decke des Skavenbaus hingen. Mittig befand sich die zentrale Energiequelle in Form eines etwa mannsgroßen, zu einem Prisma geschliffenen Warpsteins. Von ihm aus führten Leitungen zu diversen Warp-Kompensatoren, über die die Energie auf unterschiedliche Kanäle des Warps gebündelt wurde. Von dort führten sie zurück zu einem Kondensator, in dem nun reihenweise die verschiedenen Kanäle des Warps aus den Kompensatoren auf ein Trägermedium, in diesem Fall Skavenblut, übertragen wurden. Dies konnte anschließend über einen justierbaren Arm, der auf den Nacken des auf einem Stuhl Sitzenden ausgerichtet wurde, in ein Versuchssubjekt injiziert werden.
„Schneller-vorwärts.“, trieb Meister Kilowatt ihn weiter voran. Transit sah wie sich die riesigen Laufräder, die sich an zwei gegenüberliegenden Seiten des Werkstattbaus befanden, bereits auf mittlerer Stärke drehten. Beide Räder wurden jeweils von mehreren Dutzend Sklaven angetrieben, die in den Rädern in panischer Angst um ihr Leben liefen. Treiber knallten elektronische Peitschen auf ihre Rücken und stachen mit Stäben nach den Flüchtenden. Die Räder hatten schon ein leistungsfähiges Drehmoment erreicht und Transit beobachtete begeistert, wie Blitze auf den Leitungen zu dem großen Warpstein in der Mitte lagen. Ein reiner Warpstein dieser Größe benötigte einen kräftigen externen Spannungsstoß, damit die benötigte Initialelektrizität im Stein erreicht wurde und dieser selbstständig Energie produzieren konnte. Der Stein begann auch bereits langsam in einem tiefen Smaragdgrün aus seiner Mitte heraus zu leuchten. Bald würde die Spannung ausreichen um ihn zu aktivieren. Transit und Kilowatt standen nun auf halber Strecke zwischen dem Tunnel, aus dem sie gekommen waren und dem Injektionsapparat. „Los-geschwind setz-schnall dich auf den Stuhl-Sessel.“ Vollkommen aus seinen Tagträumen gerissen, benötigte Transit einen Moment um diese Anweisung seines Meisters an ihn zu registrieren und versprühte, als ihr Inhalt in seinem Bewusstsein angekommen war, unwillkürlich und heftig den Geruch der Angst. Er? Auf welchen Stuhl? Doch nicht der zur Warpinjektion?! Nie zuvor war einer der Techniker das Experimentalsubjekt gewesen! Versuche wurden immer nur an Sklaven ausgeführt und von diesen hatte bislang so gut wie keiner das Experiment überlebt. Obwohl Transit den Oberbefehl für den Bau der Maschine gehabt hatte, hatte er nicht mal eine Sekunde daran verschwendet sich vorzustellen, dass er selbst einmal auf dem Versuchsstuhl Platz nehmen würde. Erneut entleerten sich seine Angstdrüsen und ein bedrückend-süßlicher Geruch erfüllte die Umgebung. „Deine minderwertig-erbärmliche Ängstlichkeit wird nur noch von deinem kriecherisch-abartigen Gestank übertroffen.“, fauchte Kilowatt ihn an. Sein Gesicht war eine irrsinnige Fratze der angespannten Erwartung, die Transit nur zu gut kannte. Jeder Skaven kannte sie. Sie kündete von unmittelbar bevorstehender Gewalt und Macht. Transit konzentrierte sich auf das nun sehr real vor ihm liegende Unheil. Es ging hier darum sein Leben zu retten. „Aber oberster-vollkommenster Meister aller Stätten-Werkstätten. Vor euch steht-kniet doch nur ein unbedeutend-wertloser Gehilfe-Lakai. Euch und eurer Großartigkeit-Genialität ist doch gewiss nicht entgangen, dass eine unwürdige Kreatur-Welpe wie ich nicht im Stande-fähig…“, weiter kam sein unterwürfiges Gewinsel nicht. Ein starker elektronischer Schlag hatte ihm am Rücken getroffen. Ruckartig blickte Tranist sich um und zwei äußerst übellaunig aussehende Treiber hatten ihre Stäbe auf ihn gesenkt. Einer war ihm damit so nahe, dass er einen Schlag von den an der Spitze offenliegenden Drahtenden bekommen hatte. Transit wollte sich nicht vorstellen welchen Schmerz sie auslösen würden, wenn man mit ihnen zustach. „Kein Gequieke-jammer! Geh-lauf-vorwärts! Nichtsnutzig-unbrauchbarer. Nun wirst du uns deinen Wert-Nutz zeigen-demonstrieren.“ Es schien ihm absolut Ernst. Hinterhältig fügte er hinzu: “Du hast mein Versprechen-Ehrenwort, dass du es nicht bereuen-bedauern wirst…“, er gab ein keckerndes Lachen von sich, "es wird dich stärker machen… oder töten.“ Wahnsinn funkelte in seinen Augen. „Wenn ich überlege-nachdenke weiß ich nicht, welchen der beide Fälle-Ausgänge ich mir mehr wünschen würde.“ Wieder ein heiseres irrsinniges Kichern. Höchst zufrieden mit seiner Pointe und der Gesamtsituation, grinste Kilowatt ihn breit an und zeigte Transit seine nadelspitzen Zähne. Auf einen kurzen hohen Pfiff hin, der aus Kilowatts Kehle kam, spürte Transit einen erneuten elektrischen Stoß. Diesmal war er so heftig, dass Transit zusammenknickte und für einen Moment das Bewusstsein verlor. Schon stieß der zweite Treiber, der scheinbar auch etwas vom Treiben verstand, nach und unter weiteren Stößen und Tritten brachte man Transit dazu sich unweigerlich auf den Experimentalstuhl zu begeben. Nachdem man ihn dort fixiert hatte, spürte Transit noch den Stoß der Nadel, dann wurde er vollends bewusstlos.
Beeindruckende Meute! Ich weiß gar nicht, ob ich es bei meinen Orks überhaupt jemals geschafft hatte so viele Wildschweinreiter bemalt zu bekommen. ![]()
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Hast du eine Lösung für dein Schweinehaufenproblem gefunden?
Ich habe halt das selbe Problem wie so viele andere auch, dass die verfügbare und die benötigte Freizeit weit auseinander liegen...
Uaaaa!! Wer kennt es nicht...!
Wollt auch nicht drängeln, das Projekt ist einfach nur so cool und ich dachte vlt hast du ja was fertig, was noch nicht gezeigt wurde. ![]()
Hat sich hier in Sachen Invasion eigentlich nochmal was getan?
Ich finde solche Mistbatzen auch sehr passend für ein Schweineheer. Mach doch einfach noch weitere und verteile sie auf den Bases. Im Eifer des Gefechts tritt da ein Schweinchen auch mal rein.
Alternativ könntest du mit einem kleinen Bohrer und einem Draht vielleicht auch die Schweinefüße stiften. Dann gehts ohne K#*k-Haufen. ![]()
Sehr cool! Ich steh auf solche Szenen. Es ist ja ein Fantasy-Spiel da gehört sowas hin. ![]()
Mensch, wenn du beim Tempo deines Zwergenprojekts bleibst bin ich überzeugt, dass bis zum Sommer hier auch eine gewaltige Armee steht. Bin gespannt auf deine Orks!
-Alle Boys werden schwarz sein, das spart viel Zeit.
-Die Schwarzorks werden rot werden, weil ich rote Rüstungen an Eliteorks cool finde
-alle Goblinkrieger kriegen braune Klamotten
-alle Nachtgitz sollen lila werden (wollte sehr lange schwarz und finde das auch cool, aber das hat eben jeder :D), die Sprühdose zur Grundierung ist bereits unterwegs
Hiermit meinst du die Farbe der Klamotten und nicht die Haut, oder? Schwarze Orks und rote Schwarzorks wären ansonsten ein eher ungewöhnlicher Anblick. ![]()
Sehr nice! Danke für die Aufstellung der Einzelteile. Man macht sich selten einen Begriff davon, was alles an Aufwand in einen wirklich schön gemachten Umbau fließt. Bin bespannt auf das fertige Modell!
Malakai Malakaissons Goblinschnitter! :-))
Hab grad mal ein wenig gegoogelt und Mensch ist das ein hammerhartes Teil! Sofort geht das Kopfkino los, wie man es ganz auf gute alte Skavenart "verbessern" könnte. Scheint aber gar nicht so einfach zu besorgen bzw. aufgrund seiner Seltenheit recht teuer zu sein. Naja, der Skaven-Tech-Hunger der Warpschmelzer ist geweckt und Meister Kilowatt braucht in seiner Armee auch noch ganz dringend einen Dingschredder. ![]()
Wenn du ein paar Close-Ups hast, lass sehen. ![]()
Einfach fantastisch, was du hier erschaffst!
(Und damit meine ich alles, nicht nur den schicken Natronschnee auf der Base.
)
Dem kann ich mich nur anschließen! Es bleibt immer spannend im Projekt Dawi. ![]()
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Stattliche Geschützbatterie! Was ist das denn für ein Gerät hinten links? Sieht abgefahren aus. ![]()
Aaah, was für eine großartige Idee! Ich liebe einfach solche verrückten Details. Die Ratten bieten dazu aber auch einen perfekten Nährboden. ![]()
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Wickyleaks ist auch wundervoll! Und die Referenz ja wohl absolut gewollt!
Guter Tipp! 1m für 2€ klingt auch äußerst fair. Werde ich mir auch gleich mal ordern. ![]()