verkannte magische Gegenstände?

  • Hallo zusammen,


    als ich das neue Armeebuch in den Händen hielt fiel mir ein mag. Gegenstand besonders auf. Der "Splitter der Sternenkrone" ist in meinen Augen ein absolutes muss, dennoch wird der Gegenstand oft nur am Rande erwähnt. Aber: Welchen besonderen Vorteil kann man durch diesen Gegenstand erlangen! Ich denke für 25 Punkte die Chance auf den ersten Spielzug zu erhöhen ist sehr bedeutend.


    1. Man schießt als Erster! Mit etwas Glück kann so der Genger schon unangenehme Beschusseinheiten verlieren. (Natürlich nur, wnn nicht noch lohnendere Zile für den Beschuss vorhanden waren) Einheiten die ggf. eigene Einheiten hätten beschiessen könne. Eigentlich doch besonders wichtig für uns anfällige Elfen.


    2. Man hat die erste Magiephase. Wieder eine Möglichkeit Einheiten auszuschalten/in Panik zu versetzen usw., die ansonsten eigenen Verluste schaffen würden. Erster Einsatz von Magieentzug


    3. Man kan sich als Erster bewegen. Dies ist für mich definitiv der Wichtigste Effekt. Den Gegner unter Druck setzten, ihn zum reagieren zu zwingen. Fehler inder eigenen Aufstellung korrigieren. Nicht umsonst sagt man, die Bewegungsphase ist die spielentscheidene Phase. (Übrigens mMn viel zu wenig dikutiert werden hier Taktiken und Strategien zur Aufstellung und Bewegung)


    Ok nur ein Bonus von 1+, aber da wir Elfen ja oft genug als erste mit der Aufstellung fertig sind können wir mit diesem Gegenstand einen Bonus von 2+ erhalten.


    Und das für nur 25 Punkte!? Die Chance auf den ersten Spielzug zu erhöhen ist mir das wert.


    Find ich grandios.


    MfG


    fasty

    "Nichts ist vergeben - Nichts ist vergessen" Alith Anar, der Schattenkönig

  • Naja es hat ja auch keiner gesagt, dass das Ding schlecht ist, er passt nur oftmals einfach nicht mehr rein.
    Außerdem solltest du beachten, dass es manchmal auch nicht schlecht ist, im 6. Spielzug nochmal als Letzter die Möglichkeit zu haben nach allem anderen das Ruder herumzureißen.

    From darkness I cry for you, the tears you sheed for us are the blood of the Elven kind,
    O Isha here I stand on the last shore a sword in my hand, Ulthuan shall never fall.

  • Und ich sage, dass dieser Gegenstand verdammt gut ist. Wenn man ihn nur als "nicht schlecht" ansieht, bleibt natürlich kein Platz in den Punkten.


    Wenn ich versuchen muss in dem 6. Spielzug das Ruder noch einmal rumzureißen, habe ich etwas verkehrt gemacht. Vielleicht liegt es daran, das in der ersten Runde schon wichtige Einheiten durch Beschuss und Magie dezimiert (vielleicht sogar ausgeschaltet wurden), oder ich von Anfang an unter Zugzwang stand und nicht meinen eigenes Spiel durchbringen konnte.


    Natürlich wird so eine Lage nicht durch einen einzigen Geganstand ausgelöst. Jedoch hat dieser Gegenstand einen in meinen Augen völlig unterbewertete mögliche Auswirkung auf das globale Spiel.


    Wie schon gesagt ein Thema, welche hier viel zu wenig diskutiert wird. Ich denke da werde ich nochmal einen eigenen Thread zu starten.


    Weiterer Gegenstand dieser Art: Vortexsplitter


    Aber recht teuer. 75 Punkte + Ein Prinz oder Erzmagier muss her der vielleicht eher andere Kombinationen tragen sollte. Dennoch eine sehr stakre Beeinflussung des globale Spiels. Man könnte sagen. 1/6 der Punkte, die der Gegenspieler für Magier ausgeben hat, werden nicth nutzbar.Und in einer spielentscheidenen Phase sicherlich verheerend.

    "Nichts ist vergeben - Nichts ist vergessen" Alith Anar, der Schattenkönig

  • Zum ersten:
    Kann Anarion nur Recht geben.Oft ist es so,dass der erste Zug nicht immer gut ist.
    Wenn ich da z.B. an meine Zwerge denke:
    Wenn ich den ersten Zug habe,weiss ich nicht,soll ich vor gehen oder stehen bleiben(weil ich ja nie sicher wissen kann,was der Gegner vor hat)
    2.Nicht alles kann schießen,was eine verschwendete Schussphase ist.
    3.wenn der Gegner stehen bleibt,muss ich manche Schuss-Einheiten vor bewegen,wodurch eine weitere Schussphase verlohren geht...
    4.wenn er aber vorgeht und ich bin auch vorgerückt,lauf ich ihm direkt in die Arme....
    usw.
    Gruß


    PS:wenn du allg.über die Gegenstände reden möchtest,also nicht nur mit anderen HE-Spielern,wäre es nicht schlecht,zu sagen,was die Gegenstände ungefähr(keine wörtlichen Sachen!!!!!Die sind nicht erlaubt..) können.Denn aus dem Vortexsplitter
    werd ich nicht schlau..

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    Bemalservice The Artfist von Tabletop-, bis Wettbewerbsstandard. Einfach PN an ihn.


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  • der vortexsplitter ist so eine sache
    1. kann der nicht von einem Prinzen getragen werden sondern nur von einem Erzmagier.
    2. für einen Erzmagier hat man IMMER bessere Gegenstände als den Vortexsplitter. (Sternenholzstab, Seherstab)

  • Den Splitter der Sternenkrone und das Drachenhorn sind Gegenstände für Einheitenchampions.


    Wenn ich kampfkräftige Champions in den großen Regimenter brauche, stelle ich meist noch 4 Löwen + Champ + Gegenstand als Flankenschutz auf. Sind dann aber auch wieder 112 Punkte.


    Des weiteren kann ich nur dem bereits gesagten zustimmen:
    1. Den ersten Zug zu haben ist wichtig.
    2. Wenn ich den letzten brauche um das Ruder rumzureißen, habe ich etwas falsch gemacht.
    3. Hochelfen sind eine Armee, die einen Plan braucht um zu gewinnen. Durch den ersten Zug zwinge ich dem Gegner meinen Plan auf.


    Habe im ersten Spielzug Jockersouth unbeabsichtigt demoralisiert. Er verlor (ich hatte keine Ballerburg) durch die erste Beschuss- und Magiephase 3 Ratlings, 1 Warpblitz, 6 Seuchenschleuderer, 3 Jezzails, 5 Giftwindkrieger und 6 Schattenläufer. Danach wollte er ohne einen Zug zu machen bereits aufgeben.

  • Zitat

    Original von Prinz Thana
    Des weiteren kann ich nur dem bereits gesagten zustimmen:
    1. Den ersten Zug zu haben ist wichtig.
    2. Wenn ich den letzten brauche um das Ruder rumzureißen, habe ich etwas falsch gemacht.
    3. Hochelfen sind eine Armee, die einen Plan braucht um zu gewinnen. Durch den ersten Zug zwinge ich dem Gegner meinen Plan auf.


    1. Darüber kann man diskutieren, denn...
    2. So kann man es sehen, aber reagieren heißt nicht abhängig zu sein. Wie Thor schon schrieb: Wenn der Gegner den ersten Zug hat, sehe ich eher, wo er hin will, was er vorhat. Wenn ich den letzten Zug habe, gehört die letzte Phase komplett mir.
    Ich habe als letzter noch mal die Chance, Einheiten zu sammeln. Und wenn ich gut spiele und nicht einfach wie der Heißspron nach vorne stürme (womit jeder gute Gegner umgehen kann) kann ich mir einen Plan zurecht stecken, der über 6 Runden geht. Ok, wenn ich nur ballere, ist das vielleicht(!) was anderes (siehe später). Wenn ich aber ein Konzept über 6 Runden aufbaue, was Weitsicht und mehr Taktik erfordert als loszurennen, habe ich die letzte aktive Runde. Ich kann also am Schluss einen zentrierten Angriff führen, auf den der Gegner nicht mehr reagieren kann. Ziehe ich gut und schlage eine oder mehrere gegnerische Einheiten in die Flucht, ist es egal, ob ich dann noch verwundbar bin, denn der Gegner kann sich nicht mehr sammeln und vor allem nicht mehr auf mich reagieren.
    3. Sun Tzi sagt: Ein General weiß, wann er angreift. Ein guter General weiß, wann er nicht angreift. Natürlich benötigen Hochelfen einen Plan - übrigens jeder. Außer vielleicht Orks und Goblins ;)
    Aber ein guter Gegner lässt sich nicht den eigenen Plan aufzwingen, sondern wartet, bis er (wieder) in guter Position ist.


    Zitat

    Original von Prinz Thana
    Habe im ersten Spielzug Jockersouth demoralisiert. Er verlor durch die erste Beschuss- und Magiephase 3 Ratlings, 1 Warpblitz, 6 Seuchenschleuderer, 3 Jezzails, 5 Giftwindkrieger und 6 Schattenläufer. Danach wollte er ohne einen Zug zu machen bereits aufgeben.


    Ich wußte nicht, dass Demoralisieren Ziel des Spiels ist. Ich motiviere lieber meinen Gegner, oder besser Mitspieler, auch bei Würfelpech zu Ende zu spielen. Wenn ich natürlich mit 20 Energiewürfeln (ich übertreibe mal etwas, habe das aber auch schon gesehen) und Ballerburg auflaufe, dann demotiviere ich den armen Arsch auf der anderen Seite natürlich, der vielleicht gar keinen Beschuss hat. Und dann heißt es zurecht "Toll, du kannst nur ballern".


    Man sollte sich vor jedem Spiel neu überlegen, ob der erste Zug wichtiger ist oder der letzte. Hat der Gegner überhaupt offensive Magie, die er auch einsetzen kann (Reichweite)? Wenn ein auf Zauber (oder Beschuss) getrimmter Gegner die erste Runde nicht an meine Truppen ran kommt, verschenkt er eine Runde. Eine von nur sechs.


    Gerade wenn ich selber schießen möchte oder zaubern, sollte ich warten bis mir Ziele vor die Flinte kommen.


    Wenn natürlich ich derjenige bin, der schnelle Kavallerie hat und wenig Beschuss oder Magie, versuche ich so schnell wie möglich an den Gegner ran zu kommen. Dann nimmt man meisten den ersten Zug gerne, wenn man ihn bekommt.


    Zum Vortexsplitter:
    Bel Vara hat Recht: Leider gibt es sehr gute Optionen für Erzmagier, die man eher mitnimmt. Allerdings ist eine komplett gekillte Magiephase natürlich ggf. Gold wert. In Verbindung mit einem Prinzen mit Bannstein auf Flieger (natürlich bei 3000+P), den man ab der zweiten Runde gut platzieren kann, hat man so sehr gute Magieabwehr.


    Gegen magielastige Vampire, die schon zu Beginn ihre Truppen vergrößern möchten oder Echsen mit viel Himmelszaubern kann das Ding sehr sehr gut sein. Natürlich nur, wenn man danach rasch die Magier aufs Korn nimmt, sonst ist es nur(!) eine Runde Verzögerung, bis die Hammermagie auf einen zu kommt.

    Chaaaaaaaaaarrrrrrrrge!


    Vampirfürsten
    Grünzeuch
    Imperium (in der Theorie)
    gelegentlich HE, Zwerge, Waldmeister (auch wenn Zwerge stinken, und Elfen doofe Ohren haben ;)


    Die Testos Kriegaliga auf tabletopwar.de

  • Mein He Freund setzt das Teil immer ein. Ich glaube er gibt es immer seinen Champs, bin mir aber nicht sicher.


    Der Gegensatnd ist spitzte, denn wenn man das Wurfergebnis gewinnt muss man garnicht zwingend anfangen, man darf nur endscheiden wer anfängt, und wenn man weis das man den Letzten Spielzug noch braucht lässt man eben den Gegner anfangen. Wichitig ist nur das man von anfangan kontrolle über das Spiel hat.

    MfG Danmachine

  • Das ist natürlich richtig, aber was viel wichtiger ist: Hat da jemand die Seiten gewechselt? ;)

    Chaaaaaaaaaarrrrrrrrge!


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  • Zitat

    Original von Thor
    Zum ersten:
    Kann Anarion nur Recht geben.Oft ist es so,dass der erste Zug nicht immer gut ist.
    Wenn ich da z.B. an meine Zwerge denke:


    Wenn ich an Zwerge denke, spüre ich meinen Angstschweiß, dass der Zwergenspieler den ersten Zug bekommt und mit seinen Kanonen schon von Anfang an meinen Drachen, meinen Streitwagen, meine Speerschleuder usw. ausschaltet, bevor ich diese in eine besserer Position bringen kann. Die Aufstellungszone ist begrenzt. Schon dadurch kann ich meine wichtigen Enheiten nur beschränkt positionieren und bin teilweise gezwungen, wenn der Gegner den ersten Spielzug hat Beschuss auf diese Einheiten hinzunehmen.


    Zitat

    Original von Thor
    Wenn ich den ersten Zug habe,weiss ich nicht,soll ich vor gehen oder stehen bleiben(weil ich ja nie sicher wissen kann,was der Gegner vor hat)


    Ich denke das ist ein Zwergenproblem. Die geringe Bewegungsfähigkeit, erschwert natürlich die Möglichkeiten mit der eigenen Bewegung den Gegner unter Druck zu setzten.


    Zitat

    Original von Thor
    2.Nicht alles kann schießen,was eine verschwendete Schussphase ist.


    meinst du ein Reichweitenproblem?


    Zitat

    Original von Thor
    3.wenn der Gegner stehen bleibt,muss ich manche Schuss-Einheiten vor bewegen,wodurch eine weitere Schussphase verlohren geht...


    Wenn der Gegner gegen eine beschussstarke Armee stehen bleibt, stimmt etwas mit dem Gegner nicht. Eher eine Schussphase gewonnen


    Zitat

    Original von Thor
    4.wenn er aber vorgeht und ich bin auch vorgerückt,lauf ich ihm direkt in die Arme....


    Dann war ein Zwerg zu gierig und hat sich nach vorne getraut obwohl er stehen beliben sollte und das machen was Zwerge gut können, hinten warten und schießen, wenn der Gegner kommt.


    Igendwie verstehe ich nicht das Problem.


    Zwerge haben den ersten Speilzug:
    Fein! Ein Teil kann schießen, ein anderer Teil nicht.


    dann:


    Gegner bleibt stehen.
    Fein! Nochmal drauf schießen, der andere Teil halt nicht


    oder:


    Gegner rückt vor.
    Fein! jetzt können alle drauf schießen.



    Is doch alles gut?


    Wenn der Zwerg den ersten Spielzug hat kann ein Teil seiner Armee schon einmal wichtige Gegnereinheiten ausschalten. (gegnerische KM`s)
    Danach bewegt der Gegner sich halt oder bleibt stehen. Und die wichtige Beschussphase, in der der Gegner in die Reichweite vorrückt wird nur um einen Spielzug nach hinten geschoben. In den späteren Spielzügen nimmt die Bedeutung der Schussphase dann stark ab.


    Vielleicht habe ich Dich auch nicht ganz verstanden


    Grüße Fasty

    "Nichts ist vergeben - Nichts ist vergessen" Alith Anar, der Schattenkönig

    Einmal editiert, zuletzt von Fasty ()

  • Naja, soweit ich weis spielt Thor eher auf Nahkampf und rückt auch gerne mal weiter vor.(Oder warst du das garnicht Thor?)
    Und dann ist das ganze schon ein Problem da man da meistens nur ein zwei Orgellkanonen hat die den Gegner nicht erreichen und man weis nie wie weit man denn jetzt vorrücken soll.


    Bei He sieht die ganze sache allerdings anders aus. Mein He Freund macht immer Nhakampfarmeen ohne Beschuss, und wenn er den ersten Spielzug hat siehts sehr sehr schlecht für mich aus da seine Kavalleri schon im nächsten Spielzug angreifen kann und ich eben nicht auf alles schießen kann. Dann dünne ich das meiste ein bisschen aus und in der zweitenrunde toben dann schon die Nahkämpfe in denen Zwerge nunmal leider schlechter abschneiden als Hochelfen. Anders hingegen wenn ich den ersten Spielzug habe dann wird die ganze sache schon einfacher und ich kann meinen Gyro vor schicken.


    Leider muss ich sagen das es sowieso schwierig ist gegen He noch fair zu spielen, endweder man schießt ihnen alles weg und spielt eine Ballerburg oder er rast mit seinen Truppen in meine rein und das Spiel besteht ab da nurnoch aus Würfeln. Ich spiele z.B. auch gerne mal eine offensive Nahkampfarmee was mir gegen He allerdings nicht mehr möglich ist da er ja eh zuerst zuschlägt.


    Aber zurück zum Thema, dieser gegenstand ist meiner Meinug nach echt pflicht, und solllte nirgendswo fehlen.

    MfG Danmachine

  • Zitat

    Original von Charge!
    2. So kann man es sehen, aber reagieren heißt nicht abhängig zu sein. Wie Thor schon schrieb: Wenn der Gegner den ersten Zug hat, sehe ich eher, wo er hin will, was er vorhat.


    Wenn ich den ersten Spielzug habe entscheide ich was der Gegner sehen soll.
    Wenn der Gegner gute Möglichkeiten zur Reaktion hat, habe ich ihn durch meine Aktion nicht genug unter Druck gesetzt. Ich habe ihm nicht mein Spiel aufgezwungen. Diesen Druck kann ich aber nur über Aktion aufbauen Deshalb ist der erste Speilzug so wichtig.


    Zitat

    Original von Charge!
    Wenn ich den letzten Zug habe, gehört die letzte Phase komplett mir.
    Ich habe als letzter noch mal die Chance, Einheiten zu sammeln.


    Das hast du recht. Doch ist die Situation der letzten Runde ein Ergebis der vorigen Runden.


    Zitat

    Original von Charge!
    Und wenn ich gut spiele und nicht einfach wie der Heißspron nach vorne stürme (womit jeder gute Gegner umgehen kann) kann ich mir einen Plan zurecht stecken, der über 6 Runden geht.


    Und diesen Plan fängt man an in der ersten Runde durchzusetzten.


    Zitat

    Original von Charge!
    Ok, wenn ich nur ballere, ist das vielleicht(!) was anderes (siehe später). Wenn ich aber ein Konzept über 6 Runden aufbaue, was Weitsicht und mehr Taktik erfordert als loszurennen, habe ich die letzte aktive Runde. Ich kann also am Schluss einen zentrierten Angriff führen, auf den der Gegner nicht mehr reagieren kann. Ziehe ich gut und schlage eine oder mehrere gegnerische Einheiten in die Flucht, ist es egal, ob ich dann noch verwundbar bin, denn der Gegner kann sich nicht mehr sammeln und vor allem nicht mehr auf mich reagieren.


    Ein schönes Szenario und immer wieder atemberaubend,wenn solche Strategien aufgehen. Doch wieder: Wann hast Du begonnen das Konzept aufzubauen, was führte dazu, dass noch Einheiten für den Angriff vorhanden sind.


    Zitat

    Original von Charge!
    Aber ein guter Gegner lässt sich nicht den eigenen Plan aufzwingen, sondern wartet, bis er (wieder) in guter Position ist.


    Richtig ein guter Spieler wird versuchen dies zu verhindern. Genau das meine ich. Den ersten Spielzug zu haben heißt natürlich nicht sofort nach vorne zu stürmen. Sondern von Anfang an die Chance zu haben den Gegenr in eine reagierende, passive Rolle zu drängen. Insbesondere hast du oben selbst dargestellt, wie du deinem Gegner einen Plan aufzwingst.


    Ich habe eine Zeit gegen meinen Bruder gespielt. Er hatte Bretonen. mMn nicht unbedingt die richtige Armee für ihn, da er doch oft zögerlich vorging. Wenn ich den ersten Speilzug hatte reichte es Streitwagen oder Silbehelme ein paar Zoll nach vorn rücken zu lassen und schon war er in einer passiven Rolle. Er konnte seine Lanzen nicht nach vorne bringen, da er befürchtet dann sofort angegriffen zu werden. Also blieben die Lanzen einen oder zwei Speilzuge stehen und warteten. Genug Zeit für mich um meinen komplette Armee in Position zu bringen.


    Zitat

    Original von Charge!
    Gerade wenn ich selber schießen möchte oder zaubern, sollte ich warten bis mir Ziele vor die Flinte kommen.


    Und noch einmal die Bedeutung den ersten Spielzug zu haben ergibt sich nicht unbedingt daraus als Erster vorzurücken. Sie ergibt sich daraus, dass ich entscheiden kann


    Zitat

    Original von Charge!
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    Bel Vara hat Recht: Leider gibt es sehr gute Optionen für Erzmagier, die man eher mitnimmt. Allerdings ist eine komplett gekillte Magiephase natürlich ggf. Gold wert. In Verbindung mit einem Prinzen mit Bannstein auf Flieger (natürlich bei 3000+P), den man ab der zweiten Runde gut platzieren kann, hat man so sehr gute Magieabwehr.


    Gegen magielastige Vampire, die schon zu Beginn ihre Truppen vergrößern möchten oder Echsen mit viel Himmelszaubern kann das Ding sehr sehr gut sein. Natürlich nur, wenn man danach rasch die Magier aufs Korn nimmt, sonst ist es nur(!) eine Runde Verzögerung, bis die Hammermagie auf einen zu kommt.


    Da stimme ich Dir vollkommen zu. Habe gestern über den Gegenstand nachgedacht. Der Einsatz ist sehr abhängig von der Spielgröße, dem Gegner und dringender benötigten Kombinationen.


    Grüße Fasty

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  • Naja ich finde die ganze Diskussion ja sehr interesant, ich denke man bricht hier eine Erörterung über die Möglichkeiten einer ersten Bewegungsphase vom Zaun.

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  • Zitat

    Original von Thorek Eisénstirn
    Naja, soweit ich weis spielt Thor eher auf Nahkampf und rückt auch gerne mal weiter vor.(Oder warst du das garnicht Thor?)
    .


    Ich weiss jetzt nicht,ob du mich meinst oder Rici,
    aber ich spiele auch meist auf Nahkampf(hab zwar immer so 4-5 KM dabei,aber gut 90% der Spiele werden von mir im Nahkampf gewonnen/entschieden)
    Deswegen ist es oft praktisch den 2.Zug zu haben,obwohl ich natürlich den 1.auch mag,hat also alles was für sich...
    Und wenn die Orgel und die Musketenschützen nicht schießen können,dann bleibt bei mir nichtmehr viel(da Kanonen und Speerschleudern nur 2-3Mann raushauen...)
    Gruß

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  • Ach stimmt das war Rici der als Beschuss meistens nur 2 Orgelln dabei hatte und dann mit drei oder vier großen Blöcken nach vorne gestürmmt ist.


    Aber bei Zwergen ist es ehrlich meistens so das es egal ist ob man den ersten oder den zweiten Zug hat.


    Wie ich das mit den He sehe hab ich ja schon gesagt.

    MfG Danmachine

  • ok, wenn dein HE gegner mit all seiner kavallerie in der 2ten runde angreifft solltest du da wenig Probleme haben...deine Blöcke müssen den ersten Angriff überstehen und danach bist du ihm haushoch überlegen.


    Ich weiß ja nicht, wie du spielst aber wenn ich Zwerge spielen würde (gott bewahre) dann würde ich mich freuen wenn seine kavallerie in meine Blöcke rennt, weil die da stecken bleiben und dann nach und nach aufgerieben werden.

  • Er ist ja nicht so blöd und rennt dann einfach blind in meine Blöcke rein..........erst attakiert er die Schützen und die Kms und lässt meine Blöcke einfach lings liegen. Und spätestens wenn dann die SM ankommen und ich nichts mehr habe was die weg ballern kann bin ich geliefert.


    Ganz so einfach ist das ganze natürlich nicht, meistens gewinne ich weil ich mich nicht so einfach umgehen lasse und meine KMs schön eng zwischen den Blöcken lasse, aber was ich sagen wollte war das es schon deutlich schwieriger wird wenn mein Gegner den ersten Zug hat.

    MfG Danmachine

  • Naja,aber eine Orgel in der Mitte deiner Armee hat ne 24Zolltodeszone und wenn da so ne kleine Einheit Drachenprinzen steht,bleibt von denen in der Regeln nicht mehr viel übrig(W3 gegen S5 und -3Rüstung)
    Und im normalfall können auch noch die Schützen draufhalten...
    Gruß

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  • Ach ja das mit der Orgell ist immer sone sache. Endweder Fehlfunktion oder ich würfle ne 2 oder er schafft von 7 mal 5 mal den 5+ RW. Meine Orgellkanone richtet wirklich nie das an was sie in der Theorie eigendlich sollte. Ist echt deprimierend.

    MfG Danmachine

  • Also ich bin auch der Ansicht, dass es darauf ankommt, wie man spielt und was man vom Gegner erwarten kann/darf. Deshalb denke ich persönlich der erste Zug ist nicht generell besser als der letzte. Insofern ist ein Bonus auf die Entscheidung wer anfängt nett, weil man dann durchaus noch reagieren kann, da man dann ja fast alles sieht was der Gegner auffährt. Und dementsprechend wählt, was seiner Meinung nach günstiger ist.
    Daher halte ich es auch nur für bedingt praktikabel, den anderen durch seine Züge noch wirklich täuschen zu können, denn wenn der andere Erfahrung hat fällt er eben nicht mehr auf alles rein. Denn Aufstellung und der erste Zug verraten schon sehr viel.
    Insofern sollte man defintiv seinen Plan haben, bei so nem netten Bonus auch durchaus hinsichtlich der Frage, ob man nun den ersten oder den letzten Zug haben will, aber darauf zu hoffen, dass der Plan über volle sechs Runden bis zum letzten aufgeht ist doch sehr gewagt (Selbst wenn der Gegner nicht dazwischenfunkt könnens immernoch die Würfeln tun ?( ).


    Fakt bleibt aber die Option ist allemal nett.
    Auch wenn halt zu berücksichtigen bleibt, dass nicht jede Taktik gleich stark von der Rundenwahl abhängt und manchmal ists einfach netter auf zwei eher günstige (also u.a. das hier diskutierte Item) für einen eher teuren Gegenstand zu verzichten. Die Rundenwahl hat man nur einmal, Sachen wie EW, BW bzw. Boni aufs Würfeln hat man mit etwas Sinn und Verstand jede Phase.
    Wenns darum geht, dass das Ding generell unterschätzt wird, hast du aber wohl recht, was aber vermutlich wohl auch daran liegt, dass nicht jeder seine Taktik bis hin zur Frage "Wer sollte anfangen" durchplant :D