Wie taktisch ist Warhammer?

  • Ich denke auch, dass die taktischen Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Das Entscheidende ist mM meistens das Erstellen der Armeeliste. Hier wird oft schon vorbestimmt, wie die Schlacht wohl verlaufen wird. Wenn ich weiß, womit mein Gegner kommen wird, kann ich beim Listen machen oft mehr tun, als z.B. in der Aufstellungs- oder Bewegungsphase. Wie schon gesagt, sind Wälder, Angriffsreichweiten etc. als tektisches Element nahezu bedeutungslos geworden.

    Stellt sich noch die Frage, ob es uns stört. Für mich hab ich die Frage geklärt: nein!

    Warhammer ist halt nun mal ein Glücksspiel. Wer Würfel in die Hand nimmt, darf sich nicht beklagen, wenn sich das Glück bemerkbar macht - Taktik hin oder her. Wenn Fortuna es so will, dass ein 0815 Einheitenchampion den hochgerüsteten Nahkampfhelden umhaut, dann ist es halt so. Oder wenn sich die große taktische Überlegung in der ersten Runde erledigt, weil der zentrale Zauberer, um den sich alles dreht, eine Doppel6 hinlegt und sich ins Reich des Chaos verabschiedet, dann ist das halt nun mal so.

    Will ich ein Spiel, das durch Taktik entscheiden wird, muss ich was anderes spielen.

    PS: nicht dass ich falsch verstanden werde: klar gibt es Taktiken. Nur hänge ich die Bedeutung nicht so hoch.


    Wir sind hier doch nicht im Casino

    Mit Taktik und Finesse würde man nicht NUR Würfel fallen lassen müssen und bessere Werte,Sonderregeln usw das Spiel entscheiden. Eine gute mischung würden die Spiele spannender machen.

    Und wenn einer einsteigen möchte ins Fantasy und das dem zur "kompliziert" sein würde wen mehr Taktik vorhanden wäre als es ist, soll er Mensch Ärgere dich nicht Zocken.

  • Meiner Meinung nach nimmt der Taktik-Teil mit größer werdenden Spielen ab. Die interessantesten Spiele hatte ich mit 1500 Punkten, bei denen es noch möglich ist zu manövrieren und die EInheiten nicht so groß sind und bei der es einige leichte Kavalleristen, Plänkler und ähnliches gibt.

    Dann gibt es einige Völker bei denen Taktik gefragter ist als bei anderen. Zu den taktischeren Völkern zähle ich zum Beispiel Waldelfen, bestimmte Imperiumslisten und Tiermenschen, die weniger taktischen meine ich sind Zwerge, Vampire und Chaoskrieger.

    Was mich wirklich stört und meiner Meinung nach die Taktik einschränkt:

    • Die magischen Gegenstände des Grundbuches. Sie laden zu Kombinationen ein, die einfach auf einen Stellungskrieg herauslaufen, da ja jeder dran kommt. Da sind einfach zu viele mit passiven Boni, und zu wenige deren taktischer Einsatz
    • Die neue Armeestandartenregel ist so mit das nervigste was die neue Edition hervorgebracht hat. Wenn eine Horde von 80 Gnoblars mit wenig Trickserei an einen Wiederholbaren 9+ Unnachgiebig-Moralwert (Armeestandarte + General in der Nähe, mehr Glieder als der Gegner) herankommen kann und damit einen Ghorgor aufhalten kann, dann ist tierisch etwas schief gelaufen meiner Meinung nach. :augenzu: Es läuft darauf heraus das zwei Blöcke aufeinandertreffen und sich gegenseitig totwürfeln
    • Riesenregiemte. Diese Entwicklung ist grausam. Natürlich war es irdisch gesehen auch so... Irdisch gesehen fand eines Schlacht aber nicht auf engstem Raum statt. Ich hasse es, wenn ein Gegner einen 1800 Punkte-Block aufs Spielfeld kotzt, bei dem man genau weis das er nicht zu knacken ist. Phönixgarde mit unverwundbarem Erzmagier, oder Dämonenregimente mit großem Dämon und zwei Herolden. Eliteregimenter müssten, meiner Meinung nach, nicht durch die Zahl der Posten (3x Bestigor) sondern die Zahl der Modelle pro Einheit und Spiel begrenzt sein (max 3x 10-30 Bestigor)

    In meinem Post wird das Wort "Taktik" fast so häufig verwendet wie das Wort "Blasphemie" im Tiermensch-Armeebuch :D

    Sammlung in Auflösung


  • [*]Die neue Armeestandartenregel ist so mit das nervigste was die neue Edition hervorgebracht hat. Wenn eine Horde von 80 Gnoblars mit wenig Trickserei an einen Wiederholbaren 9+ Unnachgiebig-Moralwert (Armeestandarte + General in der Nähe, mehr Glieder als der Gegner) herankommen kann und damit einen Ghorgor aufhalten kann, dann ist tierisch etwas schief gelaufen meiner Meinung nach. :augenzu: Es läuft darauf heraus das zwei Blöcke aufeinandertreffen und sich gegenseitig totwürfeln
    [*]Riesenregiemte. Diese Entwicklung ist grausam. Natürlich war es irdisch gesehen auch so... Irdisch gesehen fand eines Schlacht aber nicht auf engstem Raum statt. Ich hasse es, wenn ein Gegner einen 1800 Punkte-Block aufs Spielfeld kotzt, bei dem man genau weis das er nicht zu knacken ist. Phönixgarde mit unverwundbarem Erzmagier, oder Dämonenregimente mit großem Dämon und zwei Herolden. Eliteregimenter müssten, meiner Meinung nach, nicht durch die Zahl der Posten (3x Bestigor) sondern die Zahl der Modelle pro Einheit und Spiel begrenzt sein (max 3x 10-30 Bestigor)
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    In meinem Post wird das Wort "Taktik" fast so häufig verwendet wie das Wort "Blasphemie" im Tiermensch-Armeebuch :D

    Mit den großen Regimentern hast du sicherlich recht. Jedoch läuft man dann Gefahr in einen üblen Zauber reinzurennen. Wenn alle meine Punkte in einem Block stecken, dann darf ich auch nicht rumheulen, wenn ich "Finale transmutation", "Bewohner der Tiefe", "Schattengrube" oder ähnliches abkriege. Da sollte man mM halt doch nicht alles auf eine Karte setzen.