Die letzte Schlacht der Menscheit / Das Massaker des Meisterassassinen

  • Die Schlacht um Dol Duhlmolrost


    Die Größte Festung der Menschen ragte wie ein Uralter Berg vor dem Heer der Finsternis aus. Die Burg war gut zu verteidigen auf dem großen Hügel Duhlmolrots. Noch nie war die Festung eingenommen wurden. Dol Duhlmolrot war der Fells in der Brandung in der Schlacht zwischen gut und Böse.


    „Wie wollen wir die Festung einnehmen Mylord.“ Hörte man die Stimme des Hauptmanns Kildrims fragen.
    Der Meisterassassinen und auserkohrene Befehlshaber der Invasion antwortete knapp.
    „Ganz einfach, folgt mir mit eurem Heer so schnell Ihr könnt. Wir werden in wenigen Minuten durchs Hauptor einziehen.“
    Mit diesen Worten sprintete der Krieger der Nacht allein auf die gigantischen Mauern, dem Bollwerk der Menschheit zu.
    Wäre hätte gedacht das die letzten Stunden der Menschheit mit einer so angenehmen herausforderung beginnen würden, dachte Zhyr innerlich schmunzelnd.
    Verborgen im Schutz der Nacht eilte Zhyr mit großen Schritten seiner selbstgestellten Aufgabe entgegen. Die Augen der leicht zu durchschauenden Menschen waren durch die Lichter der Ork und dem Rest des großen Heeres zu abgelenkt. Zhyr wurde erst wenige 100 Schritt vor dem erreichen der äußeren Festungsringe vorsichtiger.
    Er war tatsächlich bereits relativ nah an das Schloss heran gelangt, ohne von diesen bei Nacht gänzlich blinden menschlichen Spähern erkannt worden zu sein.
    Die meisten Augen der Menschen waren voller entsetzen auf das gigantische Heer der Finsternis gehaftet.
    Doch einige Augenblicke bevor Zhyr völlig unerkannt die Burgmauern erreicht hatte entlarvte ihn ein wachsames Auge. Doch bevor es die Position des Assassinen weiter geben konnte, traf dem Mann ein kleiner gut gezielter Dart in geschwungener in sich verdrehter Form inmitten des verräterischen Auges welches Zyhr erblickte.
    Doch viele andere Menschen wurden vorsichtig und suchten den Boden vor den Mauern ab. Tatsächlich erblickten einige Menschen dank der großen Wachturmsfeuer den Assassinen.
    Viele Pfeile wurden abgeschossen, doch keiner traf den agilen Assassinen. Zhyr war dank seiner Ausbildung so geschult das er nur dank seines Ohres durch das Wahrnehmen der verändernden Luftschwingungen in der Lage war, solange es sein Körper hergab den tödlichen Pfeilspitzen auszuweichen.
    Zyhr erreichte einen kurzen Moment später den linken Turm etwa 50 Meter vom Haupptor entfernt. Er preschte seine Krallenfinger in den Stein der Festungswälle. Die Kletterkrallen waren ein altes Werkzeug für jeden Meisterassassinen. Selbst in junior Schule der jungen Dunkelelfen erlernte man bereits seinen gebrauch.
    Doch die magisch verbesserten Zähne – wie Zhyr sie nannte erlaubten ihn mit einem gigantischen Tempo auch große Entfernungen auch horizontal zurückzulegen, solange er Material hatte indem er die Zähne hinein beißen lassen konnte.
    Etwa 40 Meter nach Rechte uns dann die 15 Meter nach oben. So erreichte Zyhr die erste Unterebene der etwa 20 Meter hohen Burgmauer. Eine Schießscharte – gerade einmal gros genug um ein 8 Jähriges Kinde hindurch zu lassen würde ihm genügend Platz bieten. Er konnte seinen Körper winden wie eine Schlange. Notfalls konnte er mittels seiner magischen Talismänner auch immer noch etwas nachhelfen.
    Er nahm zwei seiner tödlichen vergifteten Darts um sich den Weg etwas freier zu machten.
    Wenig später schnellte Zhyr durch die unmöglich passende Schießscharte. Die übrig gebliebenen Soldaten auf dem Wehrgang waren mehr als verblüfft, erst vor einer halben Sekunde fielen zwei Ihrer Kameraden Tot zu Boden und nun kam dieser schwarze Schatten durch diese kleine Öffnung geschossen.
    Sobald wie möglich versuchten die ersten der Soldaten zu Ihren Waffen zu greifen, doch vergeblich. Zhyr rollte sich gekonnt ab und lies dabei seine klingen einmal links und einmal rechts von sich kreisen. Zwei weitere Soldaten sackten leblos zu Boden.
    Den Wehrgang links hinunter waren bestimmt weitere 30 Schützen bis die Tür zu einem weiteren Wachturm etwa 40 Meter von Ihnen entfernt sichtbar wurde. Doch nach rechts hin Standen nur noch drei weitere Wachen. Einer der Gardisten klopfte verzweifelt an die Tür, die zum linken Flügel des Hauptors führte. Zyhr rannte auf die anderen beiden Soldaten zu und hechtete auf diese zu. In etwa einen Meter Höhe schnellte Zyhr zwischen den beiden Soldaten hindurch. Während des Sprungs durchtrennte die längere Klinge, sein Schwert zu rechten den Oberkörper ab vom Unterleib des Soldaten. Seine Waffen durchtrennten Rüstungen als seien diese nicht vorhanden. Dem anderen genügte eine kleine Wunde am Unterarm. Genügend um das Gift in die Blutbann des ärmsten eindringen zu lassen. Das Gift wirkte unmittelbar. Der Mann lies zuckend seine Waffe und Buckler fallen. Zuckend stürzte er zu Boden und blutiger Schaum tröpfelte noch Sekunden später aus dem leichenstarren Mund der Wache.
    Die Tür wurde geöffnet doch zu spät für den fliehenden Bogenschützen. Zhyr hatte Ihn bereits erreicht und den Rücken mit einem Kreuzschlag tiefe Wunden zugefügt. Mit dem beeindruckend gut erkennbaren blutigen Muster auf den Rücken sackte der Mann in sich zusammen. Die Tür wurde während dessen von einen Mitstreiter des königlichen Heeres zur aufgeschoben. Der Spalt genügte Zhyr. Zuerst schoss seine Klinge wie eine aggressive Schlange hervor und bohrte sich in die Kehle des Wachmannes welcher soeben nach dem rechten auf den Wehrgang sehen wollte. Blut sprudelte aus seiner Kehle und der Mann torkelte zurück.
    Langsam wirkte das Gift nicht mehr im Bruchteil einer Sekunde. Zuviel Blut war bereits auf die Klingen des Assassinen gelangt. Doch eine Sekunde später begann auch dieser Krieger noch argwöhnisch zu zucken ehe die Blutigen Schaumblässchen vom wirken des Giftes sprachen.
    Etwa 10 Krieger drängten sich in diesen kleinen Vorwachraum.
    Die Tür war nun offen.
    Die nacheilenden Bogenschützen des Wehrganges hatten längst erkannt dass sie diesen Schwarzen Tod nicht mehr einzuholen vermochten. Sie schossen tödliche Pfeile nach ihm. Einige hätten Ihn auch sicher getötet, wäre Zhyr nicht blitzschnell in den Wachraum mit den 10 Widersachern eingedrungen und hätte die Tür hinter sich zugezogen. So Bohrten sich die Spitzen der Pfeile in das Eichenholz der Tür anstatt in den Rücken des Dunkelelben.
    Zhyr verspürte eine richtige Blutlust in den folgenden Sekunden. Er kreiste durch den Raum mit seinen beiden klingen wie eine Kreissäge. Die Menschen waren die Schnelligkeit dieser Attacken auf keinen Fall während Ihrer einfachen Ausbildung gewöhnt. Viel zu schnell erlagen bereits drei der Wachen den Klingen des Assassinen. Die Schläge von Zhyrs Gegnern waren bisher vergeblich und trafen bisher nur auf Luft als Widerstand.
    Der erste der Wachen wollte sich zur Flucht wenden. Instinktiv lies sich Zhyr einen weiteren Darts aus der Halterung unter seinem linken Handgelenk zwischen Daumen und Zeigefinger springen. Zielte und das Geschoss schnellte durch die Luft um in den Nacken des breitschultrigen Mannes einzudringen. Während der ersten Sekunden hatte sich ein Halbkreis um ihn gebildet.
    Instinktiv schossen Zhyr immer wieder die Regeln der Assassinen Schule ins Gedächtnis. Lass nie einen Feind in deinen Rücken. Einer der sechse Gegner versuchte Zhyr zum umwandern. Der fast 6x6 Meter große Raum bot im Prinzip genügend Platz für dieses Manöver.
    Die Wehrgangstür schoss es Zhyr ins Gedächtnis. In wenigen Augenblicken würde ein Haufen Bogenschützen auf diesem Wege in den Raum gelangen.
    Zhyr gab seinen Opfern noch einen Augenblick Ihre letzten Atemzüge zu genießen.
    Dann setzte Zhyr zu einer gut kalkulierten Rolle nach hinten an. Die Decke war nur 2,5 Meter hoch. Doch dies hatte die Assassinen längst mit einberechnet. Dank seiner Ausbildung die mehr als 500 Jahre angedauert hatte, gelang es dem Meisterassassinen mit diesem Sprung die Decke noch als Verlängerung zu Nutzen um die Reichweite seines Sprungs noch mal abzufedern. Seine Füße stießen sich exakt in der richtigen Position von der Decke ab, um auf den Mann der sich nun bereits in seinem Rücken befand, zu zuspringen. Bevor der verblüffte Hauptmann des Tors das Manöver des Elben überhaupt verarbeiten konnte trennte die Klinge des Elben bereits den Arm von dessen Schulter. Das Gift tat danach wieder seinen Beitrag zur Ausgewogenheit des Kampfes bei. Mit einer gekonnten Bewegung verriegelte Zhyr wieder die Tür zum Wehrgang.
    Augenblicke später vernahm man bereits das Pochen der Wachen von außen gegen die Tür.
    Es war an der Zeit zu handeln. Noch waren fünf Gegner im Raum und mit dem verstreichen jeder weiteren Sekunde konnte sich die Anzahl der Gegner ab nun wieder verdoppeln.
    Also an die Arbeit.


    -to be continue-

  • Ja gefällt mir sehr gut. Besonders die Detailgenauigkeit mit der jede einzelne Bewegung beschrieben ist, trägt sehr dazu bei, dass man sich hineindenken kann, als ob man erlebt was dort passiert.
    Allerdings wäre es schön, wenn du deinen Text vor dem abschicken einmal gründlich durchlesen würdest, denn die ( zum Glück wenig vorhandenen ) Tippfehler erschweren das Lesen der ansonsten sehr flüssig zu lesenden Geschichte enorm. Ist allerdings nur ein kleiner Punkt.
    :blumen:

  • da kann ich mich nur anschließen, sehr schön geschrieben, wobei der hohe detailgrad sicherlich an einigen stellen perfekt ist, mir an anderen (sehr wenigen) jedoch teilweise unnötig erscheint. Tortzdem ist das ne tolle story mit ner guten schreibe *aufdiefortsetzungwart*


    :blumen: :blumen: :blumen: O.