Hier ist sie:
Und wie sie sich geschlagen hat (auf den HMD II) könnt ihr hier lesen:
Hier mal mein persönlicher Review der HMD II als Teilnehmer...
Daß ich spielen würde war von Beginn an klar, nur was – das stand lange in den Sternen. Gab ja genügend Auswahl, und ich wartete ja auch noch auf einige Modelle...
Im Vorfeld hatte ich überlegt, Oma Khador zu spielen, und die testspiele mit ihr als Proxy machten Spaß... dann kam meine PG Lieferung, zwar mit Behemoth, aber... ohne Oma, die war verpennt worden. Drin war allerdings Amon Ad-Raza, und nachdem ich zwischendurch noch überlegt hatte, Gorten zu spielen (das Feep dann aber auch wollte, und ich das eigentlich als Gaga tun wollte weil irgendwie keiner dem zwerg die Szenarien zutraute), oder nochmal Ashlynn (aber da störte mich das „2 x in Folge“), spielte ich Amon dann auf dem April Clash sozusagen „Probe“ - und er rockte derart, daß ich mich entschloß, mit dem kleinen Kampfmönch auch die HMD zu bestreiten. Amon mag jacklastiges Spiel, ich auch, das würde schon passen...
Also mußten Armeelisten her... für die Szenarien oder gegen die Gegner auslegen, das war die Frage. Von beidem etwas solte die Antwort sein – also Listen, die in den Szenarien immer etwas reißen könnten, und dann am Gegner (wobei eher am Caster als am Volk orientiert) entscheiden, welche Liste spielt, entstanden:
500 A (wie Assault):
Amon
Reckoner (gebondet)
2 x Devout
Crusader
5er Chor
Sunburst
Wrack
Eyriss
500 B (wie Barrage)
Amon
Reckoner (gebondet)
Devout
Vanquisher
6er Chor
Sunburst
2 x Wrack
Herne & Jonne
Eyriss
zugegeben, gar kein allzu großer, aber dennoch entscheidender Unterschied.
Dazu noch diese 750er:
Amon
Reckoner (gebondet)
2 x Devout
Castigator
Avatar
6er Chor
5er Chor
Sunburst
7 Cleansers
2 x Wrack
Eyriss
Die Wahl, den Reckoner zu bonden, war beim ausprobieren der Bonds gefallen – ein reckoner würde einfach mehr davon „haben“ als der Castigator, außerdem supportete dieser den rest der Armee besser – der Castigator lohnt mMn besonders mit Cleanser“granaten“, und die paßten in die „kleinen“ Armeen einfach nicht mehr rein, denn Amon will Jacks, und ich spiele gerne mit Jacks.
Und auf gings... alles war noch umgebaut und bemalt worden (Den Avatar hatte ich auf dem April Clash gewonnen, den Castigator noch schnell gekauft, da einePG order bis heute fehlt.., und ein Wrack sogar noch gebaut werden mußte), die Armeen waren getestet worden, teils gegen die meiner Mitspieler, teils gegen das, „was wir so erwarteten“ (und was mir Spiel 6 gewonnen hat, aber dazu s.u.)...
Ich hatte ja gehofft, möglichst Spieler zu erwischen, die ich nicht schon kannte – Abwechslung ist was schönes – aber ich kannte 5 meiner 6 Gegner und gegen 4 davon hatte ich auch schon gespielt, naja, es war trotzdem gut.
Das erste Spiel – oder vielmehr die Auslosung – bescherte mir einen (von 8, wenn ich richtig gezählt habe?) Vlad, geführt von Eisenbeiß – hatte schon mal auf einer TV gegen ihn gespielt, und hatte mit einer ähnlichen Armee gerechnet wie dann auch kam – allerdings nicht mit dem Devastator als gebondeter Jack. Sollte aber keine „böse“ Überraschung sein – mein reckoner bezog im zweiten Zug auf dem Hügel Position, und die A-Liste baute um ihn herum ein ordentliches „Bollwerk“, während sich meine und seine Eyriss einen Shootout lieferten. Vlad samt Devastator rückten vor, aber die dicke Knutschkugel wollte nicht so recht auf den Hügel – ich bot ihm ja auch nicht gerade angenehme „Ansatzpunkte“, Schoß stattdessen munter auf ihm herum mit Reckoner und Sunburst, und ließ an der Seite den Crusader vorrücken, der ihm dan doch wehtun können würde... nun griff der Devi den Crusader an, beschädigte ihn auch, aber eben nicht „doll“, Vlad zog daneben, um den nun offenen Devi vor Beschuß zu schützen mittels Windwall... Hatte Eisenbeiß meinen Devout nicht gesehen, oder die reichweite bei feat + Mobility unterschätzt? Besagter Devout slammte dann in entsprechender Synergie die dicke Knutschkugel durch den Vlad, der davon natürlich umfiel und vom noch existierenden Inferno Mace des Crusaders dann nach Urcaen geschickt wurde... Die IFP hatten sich auch blutige Nasen geholt, die Greylords trauten sich nicht und der Rest verkrümelte sich – das fing ja gut an, ein 10:0 zur Eröffnung – das würde nun einen härteren Gegner bescheren...
tat es auch – Alain alias ijiro mit dem Butcher war im zweiten Szenario mein Gegner. Ich hatte ihn noch nie als Gegner gehabt, wohl aber schon öfter auf Turnieren und Events gesehen. Unerwartet, denn mit einem Butcher hatte von uns überhaupt keiner gerechnet, und da er in meinem Dunstkreis kaum gespielt wird, mußte ich mal sehen, was da so kam... er hatte einen Devastator dabei, der auch noch Stalwart war – ja super, dicker gehts nicht. Ich überlegte mir, ob es machbar wäre, ihm einfach die Kästchen – unabhängig der ARM – zu eliminieren, zumal es ja Extrapunkte brächte, wenn der Reckoner das erledigte... also mußte der Reckoner schön mit seiner Kanone critten, und Eyriss würde unüblich oft den Death Bolt einsetzen... das tat sie auch, und der gemarshallte Berserker setzte ihr zwar nach, traf aber keinen Freestrike, und so nahm sie in den ersten Runden dem Devi 6, der Reckoner dank 2 Crits 12 Kästchen... Alain sah das wohl so kommen, und setzte mit seinem Butch alles auf eine Karte – ich hatte dank einer „Giebelmauer“ in der Mitte ein schönes Bollwerk gestellt, aber er fand eine Stelle, wo er selbst den Reckoner chargen konnte, ohne sich Defensive Strikes einzufangen... dafür brauchte er aber auch alles was er an Focus hatte (3 Attacken – eigentlich 4, denn eine versemmelte er mit Snake Eyes, und mein Reckoner war ja auch „stalwart“). Nun war der Herr Zoktavir aber nicht mehr engaged, und nun gelang es Eyriss doch ihn zu disrupten... Der Crusader links war mit den IFP zu beschäftigt, also war das nun ein Job für Amon selbst und seine Devouts... ales prügelte synergetisch auf dem Butch rum, und dank meiner zu diesem Zeitpunkt grottigen Würfel überlebte der – wenn auch knapp – meinen Zug (Alain muß ein Jinx sein – er würfelt selber relativ „normal“, aber gegen ihn würfelt man GURK ohne Ende, ist Winston im ersten Spiel genauso ergangen...). So gelang es ihm, einem Devout den Defensive Strike zu ziehen, als sein Bersi meinem Amon gefährlich werden wollte (tat er dann aber nicht), und versuchte mit den IFP, dem anderen seinen DS ebenfalls zu ziehen – darauf verzichtete ich aber, und der Devout überlebte die IFPs auch so. Nun aktivierte der Butch – der DS... verfehlte so ein Mist, und der Butch hatte – mangels Focus – noch einen Schlag – aber der verfehlte auch, und dann fiel er in der nächsten Runde Amon zum Opfer. Üble Materialschacht für alle Beteiligten, der Kovnik fiel auch noch, bei den IFP bleib die Standarte stehen und rettet Alain so 2 Vps, wodurch wir beim Zählen dann ein echtes Unentschieden bekamen – 5:5, aber er hatte das Szenario geholt (sein Devastator zählte zwar, aber nur einfach, da er durch Casterkill ausgeschaltet worden war... Alain ist übrigens ein recht angenehmer Gegner, und eine ordentliche Herausforderung. Entsprechend wartete ich mal ab, wer denn nun kommen würde...
Den Tisch mußte ich nicht verlassen, und für das Spion-Szenario kam Feep mit Gorten. Ich wählte meine B-Liste, da von den Söldnern mehr Infanterie zu erwarten war, und machte meinen Vanquisher zum Spion, was vllt etwas unerwartet sein würde und vor allem würde er sich auch „Aufhalteinfanterie“ gut erwehren können.
Um es kurz zu machen: Eyriss schoß auf Sam, Feep bekam große Augen, sie verfehlte um einen Punkt, Feep beruhigte sich wieder (warum sollte man später sehen), Gortens Feat zog Amon samt Vanquisher und Devout vor, ebenso den Reckoner; letzterer kam bei Gorten an, der ihn mit seinem Hammer niederschmetterte, und dann gelang einem seiner beiden Ogruns ein Critical Slam mit dem Schild gegen den Vanquisher, der so den Devout und Amon umwarf und somit eine Chargelane für den anderen Ogrun auf Amon eröffnete... mehr muß ich nicht sagen, das war schnell und 0:10. Na, hoffentlich würde das der einzige derartige Glückstreffer gegen mich, ansonsten war vieles in etwa so gelaufen wie geplant...
Das vierte Spiel war dann Bürgerkrieg – Mein einziger „unbekannter“ Gegner, Philipp mit der schwebenden Harbinger. Die Dame hatte ebenfalls einen Reckoner dabei, dazu ein Rudel Infanterie (Zeloten, Ritter, Seneshal...), sowie einen Devout und – ebenso wie ich – einen Avatar. Allerdings sollten sich diese beiden nicht treffen, sie starteten jeweils auf der anderen Flanke. Und beide sollten sie in diesem Szenario zu Trümmern zerfallen... sein reckoner chargte mein Avatar (mir war der Zauber der Harbinger entfallen, der eine +2“ Chargeverlängerung brachte), aber ließ genau den richtigen Arm dran... im gegenzug ließ mein Avatar nichts von dem frechen Menothjack übrig, und da er noch einen Focuspunkt behalten konnte, durfte er die Rostgranate von Gorman gleich auch wieder abstellen. Mein castigator gab seinen Zeloten Anschauungsunterricht im Granatenwerfen (man nehme einen Cleanser...), und damit waren außer dem Priester und dem Monolith alle Zeloten Asche. Aber es ging hier insgesamt um Punkte, und da konnte er im letzten Zug nopch drei zurückerobern, wodurch aus einem 9:1 noch ein 5:4 wurde... das Spiel war zwar etwas zäh verlaufen, aber das lag eher daran, daß ich noch nie gegen Harby und er noch nie gegen Amon gespielt hatte.
Dann sollte das Hordes Spektakel stattfinden – ich spielte zwei Spiele, eins gegen Mikes Trolle, danach noch eins gegen die Trolle unseres Gastes aus Südwest (hattest du die weiteste Anreise?) - und... dann wollte meine Mitfahrgelegenheit endlich fahren, das ganze hatte viel länger als erwartet gedauert, und ich zog mich aus eben diesem grunde Richtung Bett zurück. Schade, iceman hatte nicht gegen peredars Armee spielen wollen, der saß an der Theke und fand das genauso affig wie ich, immerhin ging es darum, daß eine Armee seine „runde“ Truppe besiegt – wer das macht ist völlig unerheblich, und ich hatte genug zu tun, zumal ich Peredars Armee wirklich für am geeignetsten für diesen Zweck halte.
Am nächsten Tag sollte dann das „Infernal“ Szenario folgen – und ich sah wieder einen Bekannten, nämlich meinen Vorrundengegner von den letzten HMD, McReen, der wieder einmal mit kreoss antrat. Also ein weiterer Bürgerkrieg... der sich aber als recht einfach herausstellen sollte. Ich konnte einen Wald recht gut strategisch als Sichtlinienblockde stellen, so daß die Deliverer eigentlich nichts sahen; McReen unterschätzte wohl den Avatar, der dank eigenem Focus mal eben zur Elfe stapfte, den treffer boostete und die Elfe einfach erschlug. Also schon mal ein „Problem“ weniger... auf der rechten Seite stellten seine Cleanser wie auch seine Zeloten sehr verlockende Ziele dar – und als meine Cleanser dann seine im Rücken erwischten, ging ein echter Feuersturm los. Zwar waren seine Zeloten diese Runde unverwundbar, aber sie bekamen trotzdem eine Cleansergranate ab, schließlich würden sie dadurch ja brennen, und eine weitere flog etwas später – sogar gut gezielt – in die Deliverer und beide erfüllten ihren Zweck. Links hatte meine Eyriss seinem Chor den Vorbeter erschossen, worauf sich dann der Reckoner den Devout vornahm, der da die ganze Zeit im weg gestanden hatte... und um Kreoss selbst kümmerte sich dann der Avatar (der später auch noch den Piper auf dem Gewissen hatte). Insgesamt ein 32:6 Erdrutschsieg – Aber dieses Szenario war auch wie für Amon gemacht, die Featrunde war die Hölle.
Nun hatte ich also 30 Punkte... und we kam? Focke, die einzige Sorscha des Turniers. Nachdem mir Peredar schon berichtet hatte, daß Fockes regelunkenntnis hin und wieder nervt (und ich das auch schon von früher kannte), zudem eine Sorschaliste in der regel ein unangenehmer gegner ist, war ich auf einiges vorbereitet. Ich plazierte einen „Mauergiebel“, und Focke setzte einen Sumpf direkt dahinter, in die „Aufstellungszone“. Ein Rough Terrain kam in die andere, wo ich auch einen „Mauergiebel“ gebaut hatte – er wollte es also nicht aufs Seitenwürfeln akommen lassen. Das Brett war nachher fast symetrisch voll Gelände, und Focke durfte auch noch anfangen... sofort kamen nervende Kossiten (ich war sicher gewesen die dürften das erst ab Runde zwei, abwer okay, sie dürfen das tatsächlich, und auch von ganz hinten, solange es seitlich ist...). Also Nerverei von Anfang an... die Waldleute erschossen die Sunburst und Herne, ließen aber Jonne stehen, der im gegenzug zwei wegballerte... der Reckoner erschoß den Oberkossiten, der devout ging hin und knallte noch einen Glatzkopf weg – und die verbliebenen drei rannten (und würden auch nicht mehr wiederkommen). Währenddessen schritt der Vanquisher etwas vor, ballerte richtung Widows, zu kurz, erwischte trotzdem die Anführerin... na immerhin einer weniger, Eyriss erschoss noch einen, und die Jungs drehten sich auch schon um. Lief ja doch nicht so schlecht, ich führte wider Fockes Erwarten nach Siegpunkten, war nur so gut wie gar nicht vorgekommen dank dieses Sumpfes... naja, Sorscha war ja auf dem Weg zu mir. Allerdings konnte ich mich dank gelöstem Kossitenproblem vernünftig formieren, und wie man das gegen einen zu erwartenden Rush/Freeze macht, habe ich bei unseren Testspielen gelernt. So screenten Devout leicht seitlich und Reckoner frontal Amon, und da die einzige KD-Möglichkeit, die Fockes Armee hatte, Sorschas Tempest war, wählte ich diese Runde wider Erwarten einen Antimagiegesang meines Chors statt des üblichen No-Shooty (der mir vorher auch genug Mist vom Hals gehalten hatte). Und so kam dann der Freeze, nach einem Wind Rush (was soll man dagegen auch tun), und dann ein sehr mißmutig guckender Focke: „Dein Amon steht im Kontakt mit dem Reckoner?“ „Nein, wie gesagt, der screent nur, hatte ich dir eben schon gesagt.“ „Dann trifft den meine Schablone ja gar nicht...“ „Ja eben, das ist der Plan“. Aufgrund von Jonnes Barrage gabs dann doch ein wenig Schaden auf Amon, aber eben nicht viel... Der Manhunter ging zum Vanquisher um ihn zu schlagen, verursachte aber gerade mal einen Lackschaden (und nein, ohne BC kann auch ein Manhunter nicht über Mauern chargen, Focke). Jonne hatte er nicht gefroren bekommen (Eyriss leider doch so gerade, obwohl ich sie nach außen gezogen hatte), der schoß auf die nervige Tante Sorscha, verfehlte natürlich, wich ab und zerschoß statt dessen Fockes Eyriss, was mich natürlich freute. Dann die nächste Runde nach dem Auftauen... wie war das... kein Charge über schwieriges Gelände, und nur Sorscha in Reichweite zu Amon... also rushte und ging danach Madame an Amon heran um ihn zu schlagen... ein Treffer, kein Crit, geboosteter Schaden, er lebt noch... so gerade... und dann... traf sie nicht mehr. Der Manhunter wollte hinchargen, fing sich einen Freestrike vom Vanquisher, überlebte den mit einem LP, und... paßte nicht durch die Lücke zwischen Reckoner und Sorscha, schlug statt dessen meinen Reckoner und kratzte ihn auch nur ein wenig an. Mein Zug – und Sorschas Ableben folgte in einer entsprechenden Runde mit Feat, Meditation, Synergie und Mobility – Amon knallte mit Circular Strike zwar den Manhunter weg, verfehlte aber Sorscha knapp, und das galt auch für seinen zweiten Schlag... dafür traf dann der Devout, der Madame dann auf einen LP reduzierte (und die Synergie anschob). Der Vanquisher kam in ihren Rücken und baute sie somit zu, verfehlte aber... und dann setzte ihr letztendlich der Reckoner den fatalen Schlag mit der Baseballkeule an die Pelzmütze. Meine verbliebenen Chorknaben (der Priester war den beiden gesammelten Widowmakern zum Opfer gefallen) engageten diese beiden, damit die nicht auf die Idee kämen zu schießen... einer kam weg, der andere starb am Freestrike, und den Schuß des verbliebenen auf Amon fing der Devout ab – und somit war das Spiel gewonnen. 22:4, haarscharf, aber für irgendwas müssen Trainingsspiele ja gut sein...
So landete die Amon-Armee letztendlich auf dem vierten Platz... womit ich sehr zufrieden bin.