Beiträge von GruntyDwarf

    Moin allerseits!


    An dieser Stelle möchte ich eine App vorstellen, über die ich zufällig gestolpert bin: PaintMyMinis


    Momentan nur für iOS verfügbar, der (deutsche) Autor arbeitet an einem Port auf Android, bin ich im AppStore bei ihr klebengeblieben - trotz des stolzen Preises von 4,49€ ( = anderthalb Farbtöpfchen). ;)


    Was kann die App nun?


    Grob gesagt: Mit ihrer Hilfe lassen sich Bemal- und Bastelprojekte organisieren, planen, nachverfolgen und auswerten.

    Nach dem Start der App landet man auf der (leeren) Projekte-Seite; ich habe bislang nur eins angelegt, nämlich mein neues Schwarzfelsener Regiment (Astra Militarum).

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    Öffnet man ein Projekt, erhält man eine Übersicht über alle enthaltenen Materialien und Miniaturen (dazu später mehr) sowie einen Statistikscreen (unteres Bild).

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    Zunächst zu den Farben:

    Grundsätzlich kann man jede Farbe von jedem Hersteller manuell anlegen, aber sehr, sehr viele sind schon in der verbundenen Datenbank PaintBay hinterlegt; zudem kann man jede manuell hinzugefügte an PaintBay senden, damit sie in die Datenbank aufgenommen werden.

    Vorteile: Vorhandene Farben lassen sich über einen integrierten Barcode-Scanner einlesen, wodurch die Farbe als ‚im Farbvorrat vorhanden‘ markiert wird (Auswahl in den -> Materialien möglich), manuelle Auswahl funktioniert natürlich auch. Der Scanner hakt manchmal ein bisschen, kann aber an der nächtlichen (=mangelnden) Beleuchtung liegen, die ich hier hatte...

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    Kommen wir nun zu den Materialien, die sich beliebig anlegen lassen:

    Jedes Material (=Bemalschritt) kann beliebig viele Farbschichten enthalten; diese wiederum lassen sich mit zwei ‚Klicks‘ aus der (vorab befüllten) Farbdatenbank auswählen. Auch Mischungen aus bis zu vier Farben lassen sich abbilden - mit Verhältnisangaben. Dazu kann man die App sogar Etiketten drucken lassen, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

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    Im Bereich der jeweiligen Miniatur (die man mit individuellen Bildern versehen kann) lassen sich beliebig viele der im Projekt enthaltenen Materialien hinzufügen, auch das Kopieren in andere Projekte ist möglich. Am Beispiel meines Plasma Troopers sieht das dann so aus:

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    Alles in allem ein Tool, das nach überschaubarer Vorbereitungs- und Einarbeitungszeit enorm beim Bemalen hilft - mir zumindest, da ich häufiger größere Bemalpausen einlege und mir oft den Kopf zerbreche, wo meine Farbnotizen schon wieder hin sind.. ;)

    Besonders praktisch - imho - ist die Lesezeichen-Funktion, mit der man auf einen Blick erkennt, wo man zuletzt dran war, mit welcher Farbe und Schicht.

    Nein, ich bekomme leider kein Geld für die Werbung, sondern mache das aus reinem Selbstzweck - mir gefällt die App, vielleicht versucht sich jemand anders ja auch daran!

    Hier ein Plasmatrooper der Command Squad als Versuchsobjekt meines Farbschemas, also noch sehr WIP, nur die Haut hat schon mehrere Schichten erhalten, der Rest maximal Grundfarben.

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    Edit: Die Farben sind nicht gut rübergekommen auf die Bilder... ;(

    Das klingt vielversprechend!

    Das mit der toten Ratte tut weh, aber wie sagt der Zwerg? "Nur ein toter Skaven ist ein guter Skaven!" ;)

    Die Oger sind wohl keine Metallmodelle, die man simpel entfärben kann? Das erschwert den Armeeneustart natürlich...

    Aber Du schaffst das schon!

    Dann stelle ich mal meinen Kommissar vor - in Bild und Wort:

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    Und hier eine kleine Geschichte zur Einstimmung in das Regiment:

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    Imperial Commissar:

    Friedrich von Wolfenstein

    Schwarzgrünes Blut und Knochenstücke stieben in einer eindrucksvollen Wolke auseinander, als das Boltgeschoss detonierte und den Kopf des Orks explodieren ließ. Einige Spritzer prasselten auch auf Friedrich von Wolfensteins nieder und besudelten das bis dahin makellose Schwarz seiner Uniform, was deren hochgewachsener Träger regungslos zur Kenntnis nahm und mit einer fließenden Bewegung den nächsten Feind anvisierte.

    Im Moment des Abkrümmens vernahm er ein gutturales Brüllen zu seiner Linken und sah aus dem Augenwinkel eine gewaltige Klinge auf ihn herabfallen - zu schnell und hart geschwungen, um ihr noch auszuweichen. Ungerührt krümmte er ab, schickte einen kurzen Feuerstoß auf sein Ziel - einen hünenhaften Ork, der eine krude, aber tödlich wirkende schwere Waffe hochwuchtete und sich anschickte, sie abzufeuern - und ergab sich seinem Schicksal. Sollte er jetzt sterben, so würde er mit seinem letzten Atemzug noch einen Feind der Menschheit töten - auf ewig im Dienste seines Herrn, des allmächtigen Imperators. 'Der Imperator will es so.' dachte er, überrascht, dass die Zeit mit einem Mal fast stillzustehen schien, während er fasziniert die gewaltige, schartige Klinge der Axt betrachtete, die seinem viel zu kurzen Dienst ein jähes Ende bereiten würde; unfähig, sein Kettenschwert rechtzeitig zu heben, zu reagieren, sich zu retten.

    Dann brach der Bann schlagartig, als eine elegante, sorgfältig geschmiedete und kunstvoll verzierte Klinge durch sein Sichtfeld schnitt, den Weg der orkischen Waffe kreuzte und ablenkte, so dass sie, angetrieben von der unmenschlichen Stärke des hünenhaften Orkkriegers, ihr Ziel verfehlte und mit einem dumpfen Dröhnen vom stählernen Boden des Frachtdecks der Drakenfang abprallte - nicht ohne eine gewaltige Scharte zu hinterlassen.

    Zwei weitere schnelle Hiebe folgten und trieben den Xenos vor sich her, bis der grünhäutige Gigant genug davon hatte und die Klinge zur Seite schmetterte. Funken sprühten bei jedem Aufprall über die weiß-goldene Paradeuniform des Schwertkämpfers, den Friedrich so als Offizier der Drakenfang identifizierte - vermutlich der, der seine Kompanie nur wenige Tage zuvor an Bord begrüßt hatte.

    Ehe der Ork seine überlegene Masse und Stärke vollends nutzen konnte, zischte ein blendend heller Plasmaball heran und hüllte seinen Schädel in eine strahlende Wolke ein, woraufhin seine Gesichtszüge in Sekundenbruchteilen schmolzen, ehe Haut, Knochen und Schädelmasse sich dann ganz in den superheißen Gasen verflüchtigten. Der kopflose Körper blieb einen Moment unbeeindruckt stehen, die Axt noch halb erhoben, ehe er langsam nach vorne fiel und den Blick auf Korporal Hansen freigab, der seinen noch dampfenden Plasmawerfer auf der Suche nach neuen Zielen langsam über das Ladedeck schwenkte. "Das war der letzte hier, Kommissar!"

    Der Angesprochene quittierte dies mit einem Nicken und berührte nach einem befriedigten Blick auf die schwelenden Überreste seines zweiten Ziels - sowohl die schwere Waffe als auch ihr Träger schienen endgültig ausgeschaltet - seinen Kommlink. "Draken, hier Wolf. Melde Deck 14 gesäubert. Kommen." Nach einem kurzen Moment knisterte Statik in seinem Ohr, dann die Stimme des Kompaniechefs. "Verstanden, Wolf. Sichern und halten, bis ich vor Ort bin." Nach einem unmerklichen Zögern antwortete der Kommissar.

    "Verstanden. Wolf Ende." Technisch gesehen stand von Wolfenstein als Angehöriger des Kommissariats außerhalb der Befehlskette, aber die Kampferfahrung des Hauptmanns wog in Friedrichs Einschätzung schwerer als die Besonderheiten seines Dienstpostens - eine Einstellung, die seiner Karriere bislang nicht besonders förderlich war und ihm die Zuteilung zum 303. Schwarzfelsener Regiment, genauer: der 4. Kompanie, eingebracht hatte. Jener Kompanie, die als Sammelbecken der schwarzen Schafe unter den Regimentsangehörigen diente und sich bemühte, diesem Ruf stets gerecht zu werden.

    Er konzentrierte sich wieder auf die Gegenwart und ordnete die Sicherung des Decks an. "Gut gekämpft und würdig gedient, Männer! Markiert Sporenfunde für die Säuberung und schafft die Überreste der Xenos her, damit wir nur einen Scheiterhaufen haben. Ich will keinen Tropfen Promethium mehr verschwenden als absolut notwendig!"