Beiträge von Shrek des Westens

    Naja Skave hin, Skave her. DAS ist ein selbst für Wesen ohne Hirn und Gewissen (nix gegen Skaven, ich mag die kleinen Pelztierchen sehr ^^ ) vollkommen bescheuertes Verhalten und es ist total seltsam, das eine Einheit damit stärker wird. Wenn es möglich wäre, die Glocke einfach hinten im Skavenregiment zu platzieren, dann wäre das ja skavenmäßig in Ordnung (Mächtigster Herrscher hinter der Masse und so), aber so? :rolleyes:

    Will mir nicht gefallen. Dass der Flammenwerfer auch auf andere feuern kann, scheint zwar ne Regellücke zu sein, aber ich finde man kann es wenigstens tatsächlich aus Skavenlogik heraus verständlich machen.

    Andererseits ist so eine rückwärts geschobene Glocke sowas von beknackt, dass sie fast schon witzig ist... :D

    Was grenzwertig aber noch teilweise in Ordnung ist, sind unfluffige aber effektive Sachen zu nutzen...


    Ein Beispiel wäre die "Skave-Rückwärts-Glocke" mit 60+ Klanratten, da es total unfluffig aber verdammt effektiv ist...

    Ein anderes, total unfluffiges BEispiel bei den Hochelfen. Man stellt Korhil und Caradryan auf, sowie je eine Einheit weiße Löwen und eine Einheit Phoenixgarde. Der Trick ist jetzt die beiden Helden in das jeweils unpassende REgiment zu stellen, weil Korhil der Phoenixgarde mehr Schlagkraft, sowie seien unnachgiebigkeit spendiert, sowie Caradryan in die Löwen um deren Unnachgiebigkeit mit seinem MW zu verbessern, sowie seine MR zu spendieren...

    Also das mit der Glocke finde ich schon weit mehr als grenzwertig. Das ist in meinen Augen mal ordentlich daneben und ein echt unfaires ausnutzen von Regellücken. Da ist der Flammenwerfer, der mal auf ne andere Einheit ballert oder der Fanatic, der wild in andere Richtungen titscht nix gegen in meinen Augen.
    Leute, ne Einheit, die Rückwärts auf den Gegner zuläuft und dadurch nahezu unbezwingbar wird? Das kann sich mir mal gar nicht erschließen und kein Fluff der Welt stellt das in irgendeinerweise als sinnbehaftet heraus.
    Der Hochelfentrick ist da im Kontext flufftechnisch (nicht unbedingt regeltechnisch) recht harmlos. Auch wenn ich es so nicht spielen würde, aber das edle Kämpfer sich mal dieser mal jener Einheit anschließen, weil die ihre Hilfe dringender benötigen als andere, ist wirklich nachvollziehbarer als ein Grauer, der sich rückwärts in die Schlacht schieben -besser gesagt ziehen- lässt, anstatt einfach mit der Glocke hinten in die Einheit mit normaler Ausrichtung zu gehen (was eben regeltechnisch nicht geht). So ein Käse 8o

    Im Turnierumfeld wird RAW gespielt - etwas anderes wäre nicht gerecht, da alle Regeln für alle gleich sein müssen (und Interpretationen sind von Natur aus unterschiedlich), in so fern gibt es in diesem Umfeld kein "Bad Play

    Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher.

    Das von Shurion angeführte Beispiel mit den Bases für chaoszwergische Kriegmaschinerie finde ich da ganz gut. Solch ein Verhalten mag zwar regelkonform sein, aber es zieht seinen Vorteil aus Besonderheiten der Figur selbst, die halt ab Werk -meines Wissens als einziges Volk des Spiels- so ein nettes Base hat. Solche figürlichen Besonderheiten haben ja schon zu manch anderen seltsamen Umbauten wegen Sichtlinie der Figur etc geführt und soweit ich weiß wurde dem Ganzen daraufhin ein Riegel bei Turnieren vorgeschoben. Also auch dort gibt es Dinge, die RAW zwar gemacht werden können, aber einfach nicht im Geiste des Spiels und der Fairness sind - auch oder gerade auf Turnieren...

    Dazu mal ein Einwand zum drüber nachdenken (auch wenn das für Turniere wohl so nicht gilt, ist mir schon klar): nicht alles was "erlaubt ist" muß man unbedingt machen


    Das stimmt, bin voll bei dir.

    War auch nicht so gemeint, dass man alles tun sollte, was man machen regeltechnisch kann. Selbstverständlich ist es eine Frage der Fairness auf extrem vorteilhafte Sonderregeln oder Besonderheiten des gespielten Volkes oder besondere Auslegungen von Regellücken im Sinne eines ausgeglichenen Spiels von vorneherein zu verzichten! Vor allem bei alten AB sollten da Hausregeln gut helfen können. Mich wundert es ohnehin, dass es in einigen Dingen nicht schneller was Offizielles in Form von Errata etc. gibt. ^^

    ooooooohhh,

    mit dem Vergessen kann ich mich nur anschließen ^^

    Bei mir ist es nur meistens andersherum. Aus Angst vor negativen Effekten habe ich die recht gut auf dem Schirm. Ansonsten liegt die Lösung dieser ganzen negativen Unstimmigkeiten im Laufe eines Spieles (die einfach immer wieder auftauchen, da man meint millimetergenau spielen zu können/müssen, was realiter selbstverständlich in keiner Weise funktioniert) meines Erachtens genau in dem, was Antraker angesprochen hat: Miteinander zum richtigen Zeitpunkt reden!

    D.h. vor dem Spiel noch einmal die Sonderregeln klar auf den Tisch bringen mit der Bitte an beide Seiten an alles zu denken. Weiterhin auf jeden Fall vor wichtigen Würfen wie bspw. Angriffswürfe den Status quo abfragen (z.B. Entfernungen messen). Bei schwierigen Manövern der Bewegung oder Aufstellung vor der Aktion drüber reden, wie es denn gewollt ist und danach die Bewegung durchführen. (Bestenfalls immer höflich anfragen: "ich würde gerne dies und das tun und bin der Meinung das klappen kann wegen x,y, stimmst du mir da zu?") Und ansonsten hat sich der Hinweis aus dem Regelbuch, einfach nen W6 entscheiden zu lassen in wirklich strittigen Situationen als wunderbar herausgestellt. Warhammer ist letztendlich auch ein Glücksspiel und dann sollte dieses Prinzip auch in strittigen Situationen greifen. Da hat eben mal Sigmar den Boost für nen Achtel Zoll mehr Angriffsreichweite herbeigeführt oder die gehörnte lässt ihre Kinder mal wieder ins Verderben laufen ^^

    Ansonsten: Wenn Leute wirklich böse Spielen wollen: Sollen Sie doch. Der Spaß geht denen genauso flöten wie mir in diesen Situationen. Von daher würde ich, wenn sich das häuft, auch einfach die Sachen packen und ihm noch viel "Freude und Spaß" bei seinen verbissenen Zweikämpfen mit dem Gegner wünschen. Aber ich muss zugeben, dass es wirklich schwer fallen kann in diesen Situationen die von mir hier einfach so dargestellte Ruhe zu bewahren.... :rolleyes:

    Noch eine kleine Anmerkung: Die Tatsache alleine, dass bspw. die Ratten so nett-bescheuerte Dinge tuen dürfen, ist in meinen Augen noch kein Bad Play. In vielen Spielrunden wird auch das in deren Augen seltsame "Umlenken" mit einzelnen Modellen als seltsame Regelauslegung/ Regelmissbrauch angesehen, wenn man damit zum Ersten mal kommt. Ist auch eine Sache des Wissens und der Gewöhnung. Wenn beide Seiten von vorneherein wissen, dass das geht und einfach zu machen ist, kann sich jeder darauf einstellen und keiner ist sauer. Wenn also objektiv klar gemacht wird: Achtung! Diese Einheit darf bescheuerterweise dies und das machen, auch wenn es möglicherweise sonst niemand darf (etwas was bei Sonderregeln sehr häufig der Fall ist), dann ist das erstmal nicht mehr sooo böse, da man eine Regellücke, so es denn eine ist, nicht erst in dem Moment Preis gibt, wo es den unwissenden/unvorbereiteten Gegner wirklich trifft und man ihn mit bösen Grinsen im Gesicht in die Falle hat laufen lassen.

    Bei Echsenspielern z.B. ist das in meinen Augen ganz ähnlich mit den Feuersalamandern, die mit ihren besonderen Regeln doch den ein oder anderen Gegenspieler überraschen (Plänkler ergo Marschieren und Schießen, freie Neuformierung, standhaft in Wäldern, Beschussmodifikator etc.. Weiterhin Bestie ergo schnelle Bewegung ...) Hier sollten ebenfalls einfach vor dem Spiel alle Karten auf den Tisch gelegt werden.

    Liebe Grüße ^^

    Kurze Frage zu "Entkräftung" aus der Lehre der Schatten:

    Kann man damit auch die Stärke von Fernkampfwaffen oder Kriegsmaschinen (z.B. bei Kamikazegoblins) senken?

    Zumindest bei Wurfwaffen sollte das doch gehen, oder?

    Danke ^^

    Fotos gibt's leider keine :(
    Aber beim nächsten Mal werden welche gemacht!

    AlandilLenard meinte übrigens wohl, dass das Todesrad beim nem Wurf auf der Fehlfunktionstabelle evtl. einen W6 mehr oder weniger Bewegung hat.

    bei "Katastrophe" gibt -1W6 Bewegung

    bei "Geschwindigkeitsschub" gibts +1W6 Bewegung

    Bin ein großer Fan von Mordheim, aber Godslayer ist wirklich ein sehr nettes Spiel, das sich deutlich unterschiedlich spielt.
    Habe es ein paar mal gezockt und es hat sowohl sehr viel Freude bereitet als auch taktisch ganz andere Möglichkeiten und Verfahren geliefert.

    Kann es nur empfehlen. Schön das hier das das Thema aufgemacht wurde. Bin gespannt, ob es noch andere Erfahrungen gibt ^^

    Morgen zusammen ^^

    Habe eine kurze Frage zum Angriff von Charaktermodellen aus Einheiten heraus.

    Folgende Situation:

    Ein Riesensadler steht einen Zoll vor ner Horde Ogerbullen mit Tyrannen. Genauer Gesagt, er steht exakt vor dem Tyrannen, um diesen davon abzuhalten einzeln etwas anzugreifen als eben diesen Riesenadler.
    Jetzt die Frage:
    Ist der Angriff des Tyrannen überhaupt möglich, da er ja keine Chance hat sich mehr als einen Zoll von seinem Regiment zu entfernt aufzustellen beim Kampf mit dem Riesenadler?
    Wenn der Angriff denn möglich ist, was kann dann das Regiment überhaupt noch groß tun? Der Tyrann steht mit seinem Base ja ca. zur Hälfte noch in dem Regiment drin. Irgendwie scheinen die dann nur Rückwärts gehen zu können oder eine Neuformierung unter besonderen Umständen machen zu können, nämlich wirklich nur dann, falls der Tyrann so im Regiment stand, dass der Mittelpunkt der Einheit gleich bleibt und nach der Neuformierung mind ein Zoll zwischen Tyrann und Einheit zu verzeichnen ist.

    Liebe Grüße ^^