ooooooohhh,
mit dem Vergessen kann ich mich nur anschließen 
Bei mir ist es nur meistens andersherum. Aus Angst vor negativen Effekten habe ich die recht gut auf dem Schirm. Ansonsten liegt die Lösung dieser ganzen negativen Unstimmigkeiten im Laufe eines Spieles (die einfach immer wieder auftauchen, da man meint millimetergenau spielen zu können/müssen, was realiter selbstverständlich in keiner Weise funktioniert) meines Erachtens genau in dem, was Antraker angesprochen hat: Miteinander zum richtigen Zeitpunkt reden!
D.h. vor dem Spiel noch einmal die Sonderregeln klar auf den Tisch bringen mit der Bitte an beide Seiten an alles zu denken. Weiterhin auf jeden Fall vor wichtigen Würfen wie bspw. Angriffswürfe den Status quo abfragen (z.B. Entfernungen messen). Bei schwierigen Manövern der Bewegung oder Aufstellung vor der Aktion drüber reden, wie es denn gewollt ist und danach die Bewegung durchführen. (Bestenfalls immer höflich anfragen: "ich würde gerne dies und das tun und bin der Meinung das klappen kann wegen x,y, stimmst du mir da zu?") Und ansonsten hat sich der Hinweis aus dem Regelbuch, einfach nen W6 entscheiden zu lassen in wirklich strittigen Situationen als wunderbar herausgestellt. Warhammer ist letztendlich auch ein Glücksspiel und dann sollte dieses Prinzip auch in strittigen Situationen greifen. Da hat eben mal Sigmar den Boost für nen Achtel Zoll mehr Angriffsreichweite herbeigeführt oder die gehörnte lässt ihre Kinder mal wieder ins Verderben laufen 
Ansonsten: Wenn Leute wirklich böse Spielen wollen: Sollen Sie doch. Der Spaß geht denen genauso flöten wie mir in diesen Situationen. Von daher würde ich, wenn sich das häuft, auch einfach die Sachen packen und ihm noch viel "Freude und Spaß" bei seinen verbissenen Zweikämpfen mit dem Gegner wünschen. Aber ich muss zugeben, dass es wirklich schwer fallen kann in diesen Situationen die von mir hier einfach so dargestellte Ruhe zu bewahren.... 
Noch eine kleine Anmerkung: Die Tatsache alleine, dass bspw. die Ratten so nett-bescheuerte Dinge tuen dürfen, ist in meinen Augen noch kein Bad Play. In vielen Spielrunden wird auch das in deren Augen seltsame "Umlenken" mit einzelnen Modellen als seltsame Regelauslegung/ Regelmissbrauch angesehen, wenn man damit zum Ersten mal kommt. Ist auch eine Sache des Wissens und der Gewöhnung. Wenn beide Seiten von vorneherein wissen, dass das geht und einfach zu machen ist, kann sich jeder darauf einstellen und keiner ist sauer. Wenn also objektiv klar gemacht wird: Achtung! Diese Einheit darf bescheuerterweise dies und das machen, auch wenn es möglicherweise sonst niemand darf (etwas was bei Sonderregeln sehr häufig der Fall ist), dann ist das erstmal nicht mehr sooo böse, da man eine Regellücke, so es denn eine ist, nicht erst in dem Moment Preis gibt, wo es den unwissenden/unvorbereiteten Gegner wirklich trifft und man ihn mit bösen Grinsen im Gesicht in die Falle hat laufen lassen.
Bei Echsenspielern z.B. ist das in meinen Augen ganz ähnlich mit den Feuersalamandern, die mit ihren besonderen Regeln doch den ein oder anderen Gegenspieler überraschen (Plänkler ergo Marschieren und Schießen, freie Neuformierung, standhaft in Wäldern, Beschussmodifikator etc.. Weiterhin Bestie ergo schnelle Bewegung ...) Hier sollten ebenfalls einfach vor dem Spiel alle Karten auf den Tisch gelegt werden.
Liebe Grüße 