Hallo Ihr Lieben,
ich male nach und nach die drei Warlords of Chaos von Dungeons and Lasers als Dämonenprinzen für die 8. Edition an.
ich wollte allerdings die Zuordnung der Minis zu den verschiedenen Gottheiten ändern.
Der Oger wurde also ein Nurgle Prinz und der Tzeentch-artigel hinten links sollte zu nem KhornePrinzen werden.
Der ist nun bis auf die eckige Base fertig und als tabletop-ready bin ich auch zufrieden.
aber er sieht halt mega nach Tzeentch aus![]()
seht selbst
Damit ich ihn dennoch als Prinz des Khorne spielen kann, habe ich mal eine Hintergrundgeschichte geschrieben, der ihn als Diener Khornes legitimieren soll.
geht der dann so durch?😅
Gebt gerne mal ne Rückmeldung, ob ihr das dann akzeptieren würdet
ok, Geschichte zum Hintergrund:
Velika For’Andring war ehrgeizig selbst für die Maßstäbe des Wandlers der Wege. Unter den Auserkorenen des Tzeentch galt er als Ausnahmerscheinung, ein Architekt aus Lügen, Umwegen und verborgenen Absichten. Seine Intrigen besaßen keine klaren Linien, sondern wuchsen wie Kristalle in unmöglichen Winkeln. Türen öffneten sich dort, wo keine Wände zu sein schienen. Fallen schnappten zu, lange bevor jemand begriff, dass er sich in Gefahr befand.
Niemand verstand seine Pläne vollständig. Niemand außer Tzeentch. Und der Gott des Wandels würdigte seine Erfolge keines Blickes.
So reifte in Velika ein Ziel, das größer war als Macht oder Aufstieg: Er wollte Tzeentch überraschen.
Doch so tief Velikas Ränkespiele auch reichten, nichts vermochte den Großen Architekten auch nur zum Schmunzeln zu bringen. Jede Wendung war vorhergesehen, jede List längst Teil eines größeren Musters.
Veluka war verzweifelt, bis er eines Tages lächelnd erkannte, dass er einfach -völlig untypisch für Tzeentch - aufhören musste zu zu planen: "eines Tages wird mir der Zufall selbst eine Möglichkeit offenbaren, die niemand zu denken wagte“
Jahrzehnte später stürzte ein Blutdämon Khornes, nach einem vernichtenden Kampf mit Tyrion, schwer verwundet in das Reich des Tzeentch. Seine Essenz war zerrissen, seine Wut grenzenlos, sein Stolz zerbrochen. Als der Dämon Velika erblickte, bohrten sich seine brennenden Augen direkt in dessen Seele, voller Hass, Verachtung und rasender Mordlust. Velika lächelte voller Begeisterung und ein spontaner Gedanke formte sich in seinem Geist. „Du bist perfekt.“
Velika begann ein Ritual. Die Magie des Tzeentch wölbte sich wie ein Sturm aus flüssigem Gedankengift um sie beide. Runen schnitten sich in die Realität, während der Blutdämon brüllte und sich mit aller verbliebenen Kraft wehrte. Die Magie war widernatürlich, ein Affront gegen alles, wofür Khorne stand. Doch Velika war entschlossen. Er würde dem Dämon die Seele entreißen und sie an seine eigene magische Rüstung ketten. Er würde Tzeentch einen in Zauberstahl gegossenen Anhänger Khornes darbringen. Und jeder Schlag gegen diese Rüstung würde Khorne selbst treffen und ihn einen Herzschlag lang zögern lassen – ein Zögern, das selbst für einen Blutgott tödlich sein konnte.
Niemand hätte dies je zu denken gewagt. Gerade deshalb war es perfekt.
Langsam, qualvoll langsam, spürte Velika, wie der Blutdämon der überwältigenden Magie des Tzeentch nachgab. Seine Essenz sickerte in das Metall, brennend und schreiend. „So ist gut“, flüsterte Velika. „Sei ein braver Schoßhund.“ Die Wildheit des Dämons strömte durch ihn, rohe Mordlust und ungezügelte Gewalt. Velika musste sich eingestehen, dass es sich gut anfühlte. Zu gut eigentlich.
Dann zerbarst sein Geist. „GEWÜRM!!!“ Die Stimme schnitt wie flüssiges Metall durch seine Seele. Tzeentch war in seinem Kopf. Und er lachte. Tausende Stimmen wisperten zugleich, lachend, flehend, liebkosend, panisch. „Fast, mein Freund. Fast. Ein wahrlich interessantes Spiel, das du hier spielst. Diese Heresie verdient Belohnung… und Strafe.“
„Als Belohnung“, hauchte der Gott, „wirst du diese mächtige Rüstung weiterhin tragen dürfen.“
Velika grinste.
„Als Strafe jedoch werde ich den Blutdämon darin von meiner Magie befreien. Niemals dulde ich, dass meine reine Essenz mit der Seele Khornes befleckt wird.“
Velika spürte, wie etwas Ungeheures mit eiserner Gewalt nach seiner Seele griff. Doch es war nicht Tzeentch.
„Wir werden sehen, wer von euch mächtiger ist“, flüsterte der Gott des Wandels. „Siegt du, so hast du mich tatsächlich überrascht und ich erhebe dich zum Herrscher des Wandels. Bleibt der Blutdämon jedoch siegreich, wird deine Hülle fortan in Schande als Diener Khornes gegen mich kämpfen. Und ich werde sie, in Erinnerung an dich, durch die schönsten Fallen meiner Pläne führen.“
Das waren die letzten Worte, die Velika For’Andring vernahm. Dann zerquetschte ihn der Blutdämon in wilder Raserei wie eine Fliege und strömte aus der Rüstung direkt in seinen Körper.