Hi^^
Gleich vorweg: Wir/ich freue mich natürlich über Comments und Anregungen (Solltet ihr im Vamps Forum die ganze Story lesen: da könnt ihr gerne auch posten) Eure Meinung zur Kampagne Interessiert uns!
Ich dachte wenn hier schon ein Forum für echsen ist würde es euch sicher freuen auch davon zu erfahren wenn wir mit Echsen, in unserer Vampirkkampagne "Die wiedererweckung des Nagash", spielen
Also hier mal die Geschichte um unsere 3. Schlacht um ein Buch des Nagash an der Vampirküste (Wenn ihr bock habt mehr über die Kampagne zu erfahren lest einfach im Vampirforum "Die wiedererweckung des Nagash ;)"
(Und ja, ich hab Gor-Rok eingesetzt weil ich ihn für ne verdammt coole Sau halte :D)
Die Schlacht an der Vampirküste
„Ein Buch des Nagash ist unser, Kairos. Es liegt nun an dir, alter Freund, ein weiteres Buch unseres Dunklen Herrn in unseren Besitz zu bringen. Ich habe in der Bücherei unterm Drakenhof einen Hinweis gefunden, dass der Foliant nach dem du suchen wirst, an der Vampirküste verborgen liegt. Meine Krähen werden dir den Weg weisen. Begib dich dort hin und stiehl den Folianten der dort in einer Gruft lagert, die Beschwörung unseres Herrn ist nah, Kairos!“ Mit diesen Worten verschwand Kemmlers Stimme aus dem Kopf des Blutdrachen. Er erhob sich aus seinem Sarg und ging in das verlassene Gasthaus in dem die Nekromanten Scum und Leyla ihr Lager aufgeschlagen hatten. Scum schob seine Nase aus einem alten Folianten hervor als der Vampir in das Gasthaus platzte. „Wie können wir euch dienen, Meister?“ Die Worte der Nekromantin klangen kriecherisch, doch das war Kairos egal. Er wandte sich dem Nekromanten der beinahe vollkommen von seinem riesigen Folianten verdeckt war zu. „Ich brauche ein Heer…“, „Jawohl, mein Herr. Wir machen uns augenblicklich ans Werk… der Friedhof dieses Dorfes und die Leichen aus dem Urwald werden eure Reihen stärken.“ „Gut so mein nutzloser Untertan. Wir brechen morgen Nacht auf.“, Raunte der Blutdrachen und drehte sich auf dem Absatz wieder in Richtung der Tür. „Aber wohin brechen wir auf Herr?“ fragte Leyla, über die Schulter blickend bellte er „An die Vampirküste, 2 Tagesmärsche von diesem Rattenloch entfernt. Kemmler hat das 2. Buch aufgespürt.“
Die Nacht brach an und die Nekromanten, des Stundenlangen wirkens der Magie müde, weckten ihren Meister in der einzigen Gruft des Imperialen Friedhofs. Der Blutdrache erhob sich aus seinem Sarg „Ist meine Armee bereit?“ –„Ja Herr, drei Regimenter der Leichen dieses Friedhofes, zwei Regimenter eurer Verfluchten Leibwächter sowie drei Regimenter mit etlichen der frisch verstorbenen stehen euch zur verfügung, ebenso haben wir hier zehn verfaulte Wölfe und zwei Leichenkarren. Was euch mit sicherheit besonders erfreuen wird haben wir die verlorenen Seelen der Herren dieser Siedlung aus dem Reich der Toten zurück unter euer Kommando berufen…“, erläuterte Scum so tief verneigt das sein langer Zinken beinahe den Boden striff. Leyla horchte auf „Ein rauschen im Wind“, „Kemmlers Krähen“ ächtze der Vampir und stampfte nach draussen.
Als er gefolgt von seinen Nekromanten der Gruft entstieg sah er sich einem Schwer gepanzerten Mann entgegen. Seine toten augen funkelten im Mondlicht als er sich vorstellte. „Walter Trennler mein Name, und ihr müsst Kairos von den Blutdrachen sein. Kemmler schickt mich. Ich weise euch den weg zu dem Folianten.“ „Dann machen wir uns auf den weg, Leyla, komm her.“, die Nekromantin schlurfte vor den Vampir, „Sie ist ab nun eure rechte Hand, zwar neu und dumm doch sie kennt die Wichtigsten Formeln für die bevorstehende Schlacht. Ich rechne mit widerstand, die Winde der Magie flüstern mir etwas altes weis von unserem vorhaben…“
Zur gleichen Zeit, etwa 200 Meilen entfernt von dem treffen der toten sprangen die Hoheprieter Kren’dak und Qua’Tehe aufgeregt durch die alten Hallen des Großen Tempels von Huatl. Der Slannmagierpriester Botl-Ata hatte die Augen aufgeschlagen „Loq-kro Xlanax’Huatl Itz’xa’khanx-Goq“. Seit Äonen ruhte der Slann und nie hatte er so klar und deutlich Befehle erteilt. „Untote Gefahr an einem Heiligen Ort, von Wasser umringt, vor Huatl. Marschiert.“
Die beiden Skinks mussten nicht wie sonst üblich Interpretieren, die Anweisung war klar und deutlich. Kren’daks Kamm färbte sich zu einem blutigen Rot und ein Brodelndes Knurren hallte durch die Hallen des Tempels. Etwas regte sich an der Wand der Sternenkammer. Ein Gewaltiger Sauruskrieger schüttelte den Staub von sich und trat vor. Gor-Rok, die grosse weiße Echse, der Narbenbedeckte trat von seinem Posten und kniete sich vor seinen Ehrwürdigen Meister. „Lasst mich die Wut von Huatl entfesseln, Herr.“, der Slann nickte „So sagt es die Prophezeiung.“ Gor-Rok erhob sich und stampfte mit mächtigen Schritten aus der Sternenkammer an der Spitze der Goldenen Pyramide. Das Sonnenlicht schimmerte auf seiner von Narben durchpferchten Schuppenhaut als er aus vollen Lungen in das Goldene Horn an der Spitze der Pyramide Stieß. Vögel und kleiner Pterodaktylen scheuchten in der ferne aus dem Jungel und die Stadt erwachte zu neuem leben. Skink arbeiter huschten über die Straßen nun mehr aufgeregt in richtung der Brutteiche und Rüstkammern. Sauruskrieger Sammelten sich vor den Bronzenen Toren der Stadt und weit unter der weißen Echse brüllten Stegadons die von ihren Herren zu der sich Sammelnden Armee geführt wurden. Der Skinkhäuptling Tla’Gor sprintete die hohen Stufen hinauf zu Gor-Rok und fiehl auf die Knie „Zwei unserer Priester haben im Flug der Moskitos gelesen, das ihr Platz im Plan der Alten an Eurer Seite ist. Ich selbst füge mich eurem Befehl, zeit die Schlange zu entfesseln.“ Die klackenden Geräusche die der Skink beim sprechen von sich gab hallten in den Hof vor der Pyramide in welchem sich das Heer von Huatl gesammelt hatte. Gewaltige Kroxigore stampften zu Tla’Gors Rotkämmen. Gor-Rok Blickte auf seine Streitmacht und stieß ein Grollendes Brüllen aus welches hundertfach von seinem Heer erwidert wurde. Er wusste, die Jagd hatte begonnen…
(-unwichtiger Vampirpart :D)
„Wir sind angekommen, wir sind angekommen!“ der Skink sprintete in Richtung Gor-Roks. „Dort vorn ist eine Lichtung, die widernatürliche Energie ist dort gut zu spüren, Ehrwürdiger.“ Gor-Rok blickte über seinen kleinen Kundschafter hinweg und erkannte zwischen den dicken Stämmen des Dschungels in einiger Entfernung den Schein der Sonne. „Tla'Gor, komm her“ ein paar Fuß vor den beiden Echsenmenschen löste sich der größte Skink des Regiments aus der Formation und sprintete zu seinem General. „Herr, ihr verlangt nach mir?“, Gor-Rok hob die Hand und deutete in Richtung des Sonnenlichtes. „Nehmt Stellung ein, als unsere Vorhut, wir warten im Schatten der Bäume.“ Es war an der Zeit sich bereit zu machen seinen Platz im Plan der Alten einzunehmen. Einen Sonnenlauf war es nun her das die Armee der Echsenmenschen Huatl verlassen hatte und schon am ersten Tag ihres Marsches hatten die Terradonspäher von einer Legion wandelnder Toter berichtet die sich langsam aber stetig durch den dichten Urwald schleppte. Noch heute Nacht war es soweit, der weiße Hornnacken hatte es im Gefühl, die unheilige Armee würde hier eintreffen und versuchen ein dunkles Relikt aus der sumpfigen Lichtung vor ihnen zu stehlen... Seine Gedanken wurden jäh von einem schnatternden Gurren unterbrochen, die Skinkspäher hatten etwas auf der Lichtung entdeckt. Er setzte sich in Bewegung und erreichte nach nur wenigen seiner großen Schritte die Baumgrenze zur Lichtung. Skinks lauerten im Unterholz, einer von ihnen zeigte nach vorn wo sich hinter einem umzäunten Gebäude etwas regte. Es waren die Erstgeborenen. Elfenwesen aus Ulthuan, aber warum waren sie hier? Der Ehrwürdige Magierpriester hatte nichts von Erstgeborenen erwähnt... ihre Anwesenheit war wider dem Plan der Alten, es war nicht die Aufgabe der Elfen den Ort zu beschützen, also waren sie mit Sicherheit gekommen um ihn zu Plündern.
Lathorín, der Elfenmagier des weißen Turms war sich sicher. Hier musste das unheilige Buch des Nagash verborgen liegen, jener Foliant welcher ihm in seinen Träumen erschienen war. Er musste es bergen und vernichten, die Wiederkehr des Dunklen Herrschers zu verhindern. Er wies seine Begleiter an die Gruft zu Öffnen. Es hatte ihn viele Männer gekostet soweit in den Urwald der neuen Welt vor zu dringen, von der gesamten Expedition waren nunmehr noch ein dutzend der Elfen übrig um hier, mitten im Nirgendwo, auf einer Sumpflichtung im Urwald einen Folianten unglaublicher Boshaftigkeit zu bergen. Und diese Stille, diese unheimliche Stille. Schnellstmöglich wollte er wieder von diesem unheiligen Ort entkommen. „Beeilt euch meine Brüder, der Foliant muss in des Magiers Gruft dort lagern!“ Die Elfen machten sich an die Arbeit den schweren Stein vom Eingang der Gruft zu schieben als sie plötzlich ihre Arbeit einstellten und aufhorchten. Ein schnatterndes Geräusch durchbrach die Stille. Das erste Zeichen von Leben seit beinahe einem halben Tag. „Selbst die Vögel hier beginnen wieder zu Singen, wir sind auf dem rechten Weg. Und nun eilt euch mit diesem Stein.“ Doch wieder durchbrach ein Geräusch die Stille. Ein Knacken im Dickicht des Urwaldes, stampfende Schritte im Unterholz, die die Feinen Ohren der Elfen zu hören vermochten. Lathorín wandte sich gen Norden, dem Ursprung der Geräusche zu, doch er vermochte im dichten Geäst, nichts an der Baumgrenze der Lichtung zu erkennen. Plötzlich regte sich etwas an der knapp dreihundert Fuß entfernten Baumgrenze. Etwas trat aus dem Schatten und bewegte sich langsam aber zielstrebig auf sie zu. Ein Echsenmensch. Sieben Fuß hoch in seiner nach vorn gebeugten Haltung, von Narben gezeichnete Albino weiße Haut bedeckte den riesigen muskulösen Körper des Sauruskriegers. In seiner Linken trug er etwas wie eine Gewaltige Steinerne, von Knochen geschmückte Kalenderplatte, mit der rechten schleifte er einen, augenscheinlich Obsidian besetzten, Streitkolben neben sich her. „Das ist eines der Echsenwesen aus den Überlieferungen der Vorväter. Seid vorsichtig“ Der Elfenmagier hob beide Hände in grüßender Pose und lief der Narben bedeckten, weißen Echse entgegen. Es waren noch 20 Fuß zwischen den beiden auf sich zu bewegenden, als Lathorín das Wort ergriff, „Seid gegrüßt Fremder, wir kommen ein Uraltes, vom bösen Korrumpiertes Relikt zu bergen und zu vernichten!“ Der Hornnacken, der zwischenzeitlich seinen Gewaltigen Streitkolben geschultert hatte, nun auf wenige Fuß an den Elfen herangetreten, rammte seine massige Waffe tief in den weichen Untergrund. Er befreite sein gewaltiges Schild von seinem eisernen Griff, sodass es aufrecht stehend knapp einen Fuß in den Boden sank und richtete sich auf. Der hochgewachsene Elf musste nun wie ein Jüngling der mit seinem Vater sprach nach oben sehen. „Lasst uns gewähren Freund wir sind hier ein großes Übel ab zu wenden.“ Der Hornnacken musterte den kleinen Elfen, richtete den Kopf nach oben und ließ ein grollendes Brüllen verlauten. Lathorín, von seinem Diplomatischen Erfolg überzeugt wandte sich seinen Brüdern am Grabmal zu, doch seine Drehung wurde jäh gestoppt. Der Sauruskrieger hatte seine riesigen Klauen um den Kopf des Elfen gelegt und drehte dessen Kopf zurück unter seinen Blick bevor er mit einem knirschenden Geräusch den Schädel des erschrocken aufquiekenden Elfen brach. Sofort Gerieten die Begleiter des gebrochenen Magiers in Bewegung, griffen zu ihren Speeren und Schwertern und Stürmten auf den Saurus zu, welcher die Leiche des Magiers bei Seite warf und ebenfalls seine Waffen ergriff. Es brach ein heilloses Durcheinander aus als in dem Sumpfigen Gewässer neben der Gruft Tla'Gors Skinks auftauchten und begannen tödliche vergiftete Speere auf die Elfen zu schleudern. Der größte der Elfen, Sílâs schrie ein paar Befehle, woraufhin die meisten seines Gefolges auf die Skinks zu hielten, Er selbst und zwei mit Speeren bewaffnete Kämpfer hielten auf Gor-Rok zu. Sílâs hechtete mit gezogener Waffe auf den Saurus zu, welcher sein gewaltiges Schild nach oben riss um den Elfen dagegen prallen zu lassen. Blut und Knochensplitter besprenkelten den Boden als die Gewaltige Echse ihren Streitkolben in den Brustkorb eines Elfen Schleuderte, der dritte Elf im Bunde sah seine Gelegenheit und stieß geschickt seinen Speer am Schild des Saurus vorbei und Bohrte ihn in die Brust des Echsenmenschen. Gor-Rok spürte ein brennen auf der rechten Brust als der Elf Seinen Speer in ihn Rammte. Er sah am Schaft der Waffe entlang zu dem Elfen der den Speer grazil vor seiner Brust hielt um mehr Druck auf seine Waffe ausüben zu können. Die riesige weiße Echse verzog ihre animalische Fratze zu etwas wie einem lächeln und rammte ihren Körper einen Schritt nach vorn, sodass das Ende des Speers den Brustkorb des überraschten Elfen durchbohrte und aus seinem Rücken herausbrach. Der Sauruskrieger ließ seinen Schild zu Boden fallen und zog den Speer aus seinem Fleisch, den Blutenden Elfen am anderen Ende nicht beachtend, schleuderte er die nun mit ihrem Meister eins gewordene Waffe zurück zum Grabmal. Sílâs, der sich zwischenzeitlich wieder vom Aufschlag auf den Schild des Saurus erholt hatte Griff erneut zur Waffe um einen Angriff auf den Sauruskrieger zu starten, er hieb auf die Echse ein, welche die Wucht der Schläge seiner mehr als Scharfen Waffe einfach ignorierte. Scheinbar unfähig das Monstrum zu verwunden, konnte Sílâs nur zusehen wie Gor-Rok seinen mächtigen Streitkolben erhob und in einem tödlichen bogen auf den Elfen herabfahren ließ, dann wurde alles schwarz...
Gor-Rok zog den Streitkolben von Ulamak aus dem Leichnam des Elfen und warf einen Blick zu Tla'Gors Skinks. Zu seiner Überraschung erblickte er drei gewaltige Kroxigore die dem Skink und seiner Einheit im Kampf zur Seite standen. Der letzte der Elfen fiel leblos zu Boden und Tla'Gor färbte einen Kamm in einem leuchtenden Rot, die Anhänger des Sotek hatten ihr Blutopfer gebracht, die große Schlange würde ihnen beistehen. Mit dieser Gewissheit stapften die Skinks und ihre riesigen Cousins zurück in das tümpelähnliche Sumpfgewässer aus dem sie ihren Überraschungsangriff gestartet hatten, zu warten bis die wandelnden Toten eintrafen. Und wieder trat Stille im Urwald ein... Gor-Rok schulterte seinen Streitkolben und schliff sein Schild mit sich zurück zur Baumgrenze und gab den Befehl Stellung zu beziehen. „Stegadons nach Vorn, Sie sollen die Macht der Donnerechse spüren wenn sie kommen!“ und sie würden kommen...