GW als Brettspielentwickler

  • Hey Leute!


    Ich würde euren Standpunkt zu zwei Sachen wissen.


    1. Wie seht ihr den Neuwiedeeinstieg von GW in das Brettspielgeschäft? Können wir schöne Brettspiele erwarten oder nur überteuerte Miniaturen-würfel-monopoly?
    Ich für meinen Teil, ehrlich gesagt, habe noch kein einziges von GW herausgebrachten Brettspielen gespielt, die jetzt letztes Jahr rauskamen. Aber die haben mich auch überhaupt nicht gereizt.


    2. Was denkt ihr werden mehr Spieler zu dem Miniaturenspielen rangeführt durch solche spiele, oder werden immer mehr in die Brettspiellandschaft wechseln?
    Ich hab eher von Spielern gehört die jetzt von Miniaturen-Hobby zu Brettspielhobby wechseln, mich eingeschlossen.


    G,
    M

    „Schau Snorri, Trolle!“

  • opinion: Ich denke, die Brettspiele sind in erster Linie ein Vehikel. Wofür? In einem der vergangenen Finanzreports wurde angekündigt, dass das Unternehmen Wege finden würde, Miniaturen günstig zugänglich zu machen ohne Rabatte in Form von Preisreduzierungen auf die Listenpreise zu geben. Die Brettspiele sind (denke ich) genau das. Regeltechnisch eher leichtfüßig, in erster Linie darauf ausgelegt Miniaturen im Set zu einem sonst unmöglich niedrigen Preis anzubieten.


    Wenn man die Mission verinnerlicht hat, ist man also kaum enttäuscht davon, wenn die mitgelieferten Spielregeln keine Konkurrenz zu jenen Produkten von (tatsächlichen) Spieleherstellern sind.


    GW will weder Spiele entwickeln, noch wollen sie eine Spiele Community mit spannenden Spielen versorgen. Was sie wollen ist, Miniaturen verkaufen. (Das haben sie so angekündigt und werden diesen Kurs auch halten.)


    Wenn also bei einem dieser Vehikel ein passables Spiel und somit ein Publikumsmagnet herauskommt, dann ist das schön und gut. Aber es war und ist nicht das Ziel (... also sollte man das auch nicht erwarten).