Beiträge von Merrhok

    Die beiden Gotrek & Felix Bücher zu Zeiten der End Times werden sich nicht ganz so einfach lesen wie die Bücher von King und Long. Das haben mir selbst Muttersprachler bestätigt, nachdem ich selbst schon diesen Eindruck hatte. Wobei es mir auch nur im ersten Drittel von Kinslayer so ging. Dann war ich irgendwie drin. Slayer war dann auch kein Problem mehr. Die beiden letzten Bücher spielen meiner Meinung nach nicht in der gleichen Liga wie die alten Werke. Aber als Fan der beiden Abenteurer wirst Du wohl oder übel nicht drumrum kommen... wollen. ;) Wenn Du das Ende der Reise von Gotrek und Felix miterleben willst und auch erfahren möchtest warum der Zwerg einst seinen Kopf rasierte, dann empfehle ich Dir sie einfach zu lesen. Wenn Du sie aber für immer in bester, unsterblicher Erinnerung behalten willst, könnte es auch eine gute Idee sein die beiden letzten Bücher einfach auszulassen.


    Überleg's Dir und bild' Dir selbst eine Meinung. Würde mich dann sehr interessieren was Du von all dem hältst.


    Wenn hier noch irgend wer Bücher zu Zeiten der Alten Welt empfehlen kann oder will, die man unbedingt gelesen haben sollte, dann bitte her damit!

    Ich selbst empfehle (für Fans des Imperiums und von Tiermenschen) Broken Honour, (für Zwergeninteressierte) The Doom of Dragonback und (wenn man endlich mal Detlef Sierck kennenlernen will, auf den Felix sich so oft bezieht) lest Drachenfels.

    Vielen lieben Dank für's Teilen! :)


    Wenn ich die Kanonenkonstruktion auf dem ersten Bild gegen die Gruselelfen - unten mittig - sehe, hab ich glatt Lust Dir einen Rhinox Streitwagen zu schenken. (Kannst Du alternativ auch zu 'ner Schrottschleuder zusammenbauen. Ist noch komplett im Gussrahmen. Wenn Du den Bausatz haben willst, meld Dich.) ;) Du hättest allemal mehr Verwendung dafür als ich im Moment.


    Die haben mir trotz wechselhafter Resultate viel Freude gemacht und kommen

    incl . Bemalfortschritt und Listenänderung hier in Kürze wieder.

    Mit Schlachtberichten natürlich auch ;)

    ^^:thumbup:

    ... ich möchte einfach verstehen wie Du das meinst und gegebenenfalls meine Meinung ändern.

    Ist nur meine Sicht der Dinge, was in erster Linie daran liegt, dass bei Warhammer für mich die absolut wichtigste Phase des Spiels die Bewegungsphase war und ist. Mit ihr steht und fällt alles. Kings of War ist Warhammer sowohl in der Art und Form der Einheiten gleich als auch im Bewegen und Angreifen ( = doppelte Bewegung). Wer die grundzüge und Taktiken in der 5. Edition Warhammer verinnerlicht hat, der schafft das auch in Kings of War. (So meine Meinung.) Viele Spiele sind damit schon entschieden. Nahkampf und seine Mechanik sind für mich zweitrangig. Die sind wirklich anders als bei Warhammer und das ist auch gut so, um es abzugrenzen. Auch das Prinzip des Moralbrechens find ich nicht unbedingt schlecht. Dass gebrochene Einheiten vom Spielfeld genommen werden, erinnert mich auch wieder an die 4./5. Edition und alles was danach kam. Wenn da eine Einheit in die Flucht geschlagen wurde, war es auch meist vorbei. Die Tatsache, dass eingeholte Einheiten ab der 4. Edition einfach als vernichtet galten, ist eben sehr prägnant, da es eine reine Design-Entscheidung ist, die nicht die Hergänge auf historischen Schlachtfeldern zum Vorbild hat. Das ist eine Sache die ich bei beiden Systemen nicht so mag.


    Die 3. Edition Warhammer hatte das (meiner bescheidenen Meinung nach) viel besser und gerechter gelöst. Das ging zwar zu Lasten des Spielflusses, konnte aber den Sieger eines Nahkampfes ebenso der Kontrolle über seine Einheit berauben und damit zum Nachteil gereichen, während die Verfolgten noch immer entweder im Wege waren oder wenigstens um ihr nacktes Überleben kämpfen konnten. Obendrein war es ihnen sogar möglich sich irgendwann doch noch zusammenzuraufen, auch wenn die Schlacht dann meist geschlagen war.


    Die Verfolger sind hingegen sowohl bei Kings of War als auch bei Warhammer immer noch zur Stelle und gefährlich. Das mag vielen Lesern hier selbstverständlich vorkommen, ist es meiner Meinung nach aber nicht. Die Verfolgung von Feinden und das darauf folgende Blutbad hat meist die Ordnung und Operationsfähigkeit der Sieger ebenso zerschlagen wie den Feind selbst. Formation spielt plötzlich keine Rolle mehr, Einzelpersonen verfolgen sich blitzartig in alle Himmelsrichtungen, pures Chaos. Die wenigsten Regimentsbefehlshaber hatten ihre Meute da noch unter Kontrolle. Sie ganz vom Morden abzuhalten oder gar zurückzurufen war leichter gesagt als getan. (Die 3. Edition Warhammer spiegelt das einfach recht gut wieder. Die späteren Editionen gehen - genau wie Kings of War - gar nicht weiter darauf ein.)


    Vieleicht ist es der Grad der Abstraktion bei gewissen Phasen und Mechanismen, der mir den Eindruck gibt, dass sie sich so ähnlich sind. Letztenendes ist das auch nur mein subjektiver Eindruck.


    Wenn Du z.B. persönlich viel mehr auf den Nahkampf schaust und die Art wie er gestaltet wurde, kann ich verstehen, dass Du einen anderen Gesamteindruck hast.


    Ich habe nur immer Armeen gespielt, die im Nahkampf keine Brecher waren und ein verrissenes Ruder dann auch nicht mehr herumreißen konnten. (Auf gecrunche mit Charaktermodellen und dicken magischen Gegenständen war ich auch nie allzu scharf. Auch das ist mir zu viel "Spiel" und zu wenig "Schlacht".) Deshalb musste und muss die Bewegungsphase immer sitzen. Da gibt es keine Zu- oder Unfälle. Entweder passt alles oder die Auslöschung der eigenen Einheiten ist nur noch eine Frage der Zeit.

    aber genau das soll es ja nicht!

    Du meinst "seine Herkunft ... nicht verbergen"?


    Das glaub ich sogar. Immerhin musste man sich ja am Anfang damit finanzieren, die billigere Variante zu Citadel Miniaturen anzubieten und zu verkaufen. Sprich, tolkienistische Fantasy Minis, die im Design weit genug vom Wettbewerb entfernt sind, um keine Probleme zu verursachen. ;) Und ich hab zwar nicht mit Alessio gesprochen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er die eine oder andere Idee (die er einst so hatte und deren geistiges Eigentum er im Rahmen einer Anstellung mal abgetreten hat) gern wieder aufgreift, nochmal durchdenkt und in ein neues, eigenes System mit einfließen lässt. Das gemixt mit ein wenig Nostalgie aus den 90ern... da kann man schon sein Publikum mit finden.

    Hattet ihr das Gefühl, dass den Gors der Punch fehlt oder lag es wirklich nur am Würfeln? Mir kommt es ja meist wie Ersteres vor...


    Schön anzusehen ist so eine riesen Herde allemal. Allein dafür hat es sich gelohnt.


    Eine Einschätzung von arnadil würd' mich natürlich dennoch brennend interessieren. ;) Inwiefern geht das Fußtruppenkonzept auf und was funktioniert gar nicht?

    Also, ich find' die echt chic! Mich hat an denen nichts gestört. (Zumindest haben die Fotos keine Fehler verraten.) :thumbup:


    Edit: OK, an den Übergängen zwischen Händen und Waffen könntest Du noch ein wenig sauberer arbeiten, aber das sieht man auch erst auf den zweiten Blick.


    Ich hätte auch aufs Bürsten verzichtet. Aber da muss man eben selbst entscheiden, welchen Effekt man haben will.

    Naja, es ist ein typisches rank-&-file System, mit ähnlicher Phaseneinteilung und Mechanik. Die Truppenbewegung und das Angreifen funktionieren z.B. auf die gleiche Weise. Kings of War ist nur an vielen Stellen nocheinmal sinnvoll vereinfacht worden. Dadurch laufen die Spielen sogar zügiger ab als bei Warhammer. Aber ich finde, KoW kann seine Herkunft trotz all der Änderungen nicht verbergen.


    Schön fand ich auch, dass sehr viel vom Artwork im Regelbuch an das alte Warhammer erinnert. (Gleiche Künstler -> Gleicher look.)


    Kings of War und The 9th Age haben im Grunde auch so einiges gemeinsam. :) Beide sind aus einer Emanzipation von ihren Vorbildern entstanden. Hier sind es ehemalige Mitarbeiter, da sind es ehemalige Kunden.

    Deine Bretonengeschichte ist ja super.

    Machst Du so etwas öfter, Merrhok?

    Danke!


    Zu Spielen komm ich nur so oft wie es sich eben ergibt. In der Regel also leider nicht allzu oft. Es gibt nicht so viele Leute die Oldhammer spielen. Dann hat jeder noch sein Leben drumherum zu organisieren und schon kommt man nicht öfter als 1 bis 2 Mal im Jahr dazu die Armee auf den Tisch zu bringen. Auf so eine richtig große Schlacht habe ich schon seit Ewigkeiten Bock! Früher hatte man nur nie genügend Mitstreiter und Modelle und heute muss man weit ausholen, um sowas zu organisieren und alle an einen Tisch zu bekommen. Ich bin also auch eher normalgroße Spiele gewohnt, aber irgendwann klappt das sicher auch mal mit 'nem Board-Treffen und wer weiß, vielleicht bekomm'ich ja ein paar Leute dazu überredet 'ne extra lange Runde mit mir zu spielen. :)

    Was genau ist eigentlich die Pinnwand?


    Und welcher Punkt wäre das? :)

    Klick auf Deinen Namen (oder den irgendeines Nutzers) und Du landest auf dem entsprechenden Profil. Da musst Du dann gar nicht weit nach unten scrollen und bist schon auf der Pinnwand, wo Du mir und einigen anderen Leuten schon Nachrichten hinterlassen hast. Darauf bezog ich mich.



    Zu alte Farben, zu zäh gemischt, von innen nach außen malen, dünnerer Pinsel, mehrere Schichten...

    Einiges ist mir schon klar. Aber es wird nicht so recht besser...

    Ich kann Dir im Bezug auf Citadel Farben weiterhelfen. Meine Farbpalette ist zwar sehr klein, aber ich versuch damit rauszuholen was geht. Was Pinsel angeht, empfehle ich Dir 'nen da Vinci Aquarell Pinsel, wie Du ihn in 'nem Künstlerbedarf Laden bekommst. Größe 2 oder 3 ist ganz gut. Ich verwende meist den 3er. (Klick das Bild unten.)




    Wenn die Borsten in Ordnung sind, kann deren Spitze genauso gut Details malen wie viele andere Pinsel auch. (Ist nur meine Meinung/Erfahrung. Kann jeder machen wie er will.) Wenn Du gern magst, kauf Dir noch 'nen 0er dazu. Aber die Fähigkeit Farbe und Feuchtigkeit zu halten bzw. fließen zu lassen (wie man es benötigt, wenn man will dass die Farbe auf dem Männchen landet und nicht in den Borsten trocknet) ist bei den größeren Modellen eindeutig besser.



    Was das Bemalen selbst angeht, können wir mal ein Modell gemeinsam angehen. Mach einfach ein Foto vom Rohzustand und häng' es hier mal an. (Nicht in die Galerie laden. Da sollen nur fertige Modelle rein, keine WIPs.) Dann sagst Du uns was Du Dir vorstellst, wie das Modell in etwa aussehen soll, sobald es fertig ist und dann diskutieren wir mögliche Herangehensweisen. Du suchst eine aus, machst den ersten Schritt und fotografierst das Ganze dann wieder. Hier reinstellen und wir schauen uns zusammen an wie es läuft. So kommen wir Schritt für Schritt da hin wo Du hin willst. (... wenn Du es willst) ;)


    Deal?