Beiträge von Merrhok

    Das läuft darauf hinaus, dass ich vielleicht (zumindest, was das Gameplay angeht) bei Warhammer wirklich in den falschen Spielsystemen bin und historisches Tabletop das ist, was ich eigentlich bräuchte.

    dito.


    Schade, dass ich erst nach der "Warmaster" oder "Epic" Ära angefangen habe. Das wäre sicher was für mich gewesen.

    Diese Ära habe ich zwar von vorn bis hinten mitbekommen, aber ich hätte wohl keine Mitspieler gefunden. Damals wollten alle ihre Warhammer Armeen aufbauen und waren super glücklich mit dem System. (Auf der einen Seite gab es keine Alternativen aber auf der anderen Seite hat scih auch irgendwie keiner eine gewünscht.)




    Vielleicht spielen wir ja eines Tages mal 'ne "historische Runde" Warhammer? ;)

    Allerdings wurde auch noch nie eine KdC-Liste gesehen in welcher Auserkorene Platz fanden, was eben auch daran liegen wird, dass die normalen Krieger wenigstens den Kern füllen und sonst genau die gleichen Aufgaben erfüllen können...

    So soll es ja auch sein. Wenn die Basis einer Armee ihre grundsätzlichen Aufgaben nicht erfüllen kann bzw. die vor sie gestellten Herausforderungen nicht bewältigen kann (und sei es von mir aus nur durch schiere Masse, ohne dabei ausschließlich Schwamm oder Amboss zu sein) dann läuft generell was falsch. Elite und Seltene Einheiten sind nicht dafür da in jeder Armee aufzutauchen. Ich kann da nur den Punkt stressen, der mir immer und immer wieder in den Sinn kommt: Im Krieg kann ich mir nicht aussuchen welche und wieviele Truppen mir zur Verfügung stehen. Ich muss mit dem arbeiten was ich habe und diese Truppen müssen es dann angehen. (Im Zweifelsfall sind es immer zu wenige und zu schlecht ausgerüstet und/oder ausgebildet.) Entweder schaffen sie es den Gegner in die Schranken zu weisen oder sie gehen unter. Und wenn sie automatisch untergehen, dann hat man es wohl mit einem Volk von Sklaven zu tun, denn zur Verteidigung der eigenen Art und Werte scheint es ja nicht zu reichen. Von solchen Völkern kann man normalerweise nur im Hintergrund lesen. Armeebücher sollten sie aber nicht haben, da man schon ein sehr
    plüschiger Fluffbunny sein muss um sich sowas in 'nem Spiel anzutun.

    Was sollte sie denn können?

    Sie sollte mehr Optionen haben. Sei es Ausrüstung, Upgrades oder sonstwas. Wenn man sie vielseitiger einsetzen kann, kommt man auch eher in die Verlegenheit es zu tun.


    Ich sehe das an der 5. Edition immer wieder. Dort kann ich für meine Grundtruppen aus einer Vielzahl an Ausrüstungsgegenständen wählen und sie so sehr viele mögliche Aufgaben gut angehen lassen. Beispiel: Gor -> Ich kann ihnen leichte Rüstung und Zweihandwaffen geben. Jetzt wirken sie fast wie Bestigors und kosten 14 Punkte. Macht das die Bestigors obsolet? Nicht unbedingt, aber ich sehe mich auch nicht - wie in der 8. Edition - der Verlockung (oder im kompetitiven Umfeld sogar dem Zwang) ausgesetzt unbedingt so viele Bestigors mitzunehmen wie es nur geht. Sie haben, mit 18 Punkten pro Modell, gegenüber den Gors immer noch ihre Vorteile: Sie haben höhere Stärke, sie tragen schwere Rüstungen, sie sind immun gegen Gerangel und flüchtende Ungors lassen sie kalt. Ansonsten sind sie mit Gors in der Tat gleichauf.


    Mir persönlich reicht das um Bestigors immer noch als Elite anzuerkennen. Sie sind aber beileibe kein Muss mehr. Die Tatsache, dass man nur eine Einheit von ihnen ins Feld führen darf, würde sonst bei sehr großen Spielen auch sehr deutlich ins Negative umschlagen, wenn reguläre Truppen die Last der Schlacht nicht alleine tragen könnten. (Und sie können es. Sie werden nicht einmal als Kerntruppen bezeichnet. Die einzige Unterscheidung außerhalb der Armee in der 5. Edition sind Monster, Verbündete und Charaktermodelle.)


    Ich kann über das Konzept da nicht meckern und kannte das "Problem" ansich auch nicht bevor ich die späteren Editionen gespielt habe. (Die extreme Einschränkung der Ausrüstungspaletten fing mit dem neuen Jahrtausend und der 6. Edition an.)

    Und? Wieviel Spaß macht das (gegen wahrscheinlich elitäre Spezialistenhaufen)?

    Ich glaube damit steht und fällt das Ganze.


    Ich spiele sehr selten. Nicht nur weil ich eine exotische Variante bevorzuge... (denn die würde ich für die richtigen Leute auch links liegen lassen) ... sondern weil ich auch ungern gegen Leute spiele, die das Ganze zu ehrgeizig angehen. Bisher hatte ich entweder viel Glück mit den Mitspielern oder es war aus sonstwie unerfindlichen Gründen nicht allzu wild. Mein letztes Spiel in der 8. Edition hatte ich wieder mal 'ne typische Liste am Start: Keine Magie, ein mager ausgerüsteter General und ansonsten nur Kerntruppen. Klingt erstmal nach 'nem Auto-Fail, ich weiß. Ich hatte aber 'ne super nette Mitspielerin, die es locker anging (ohne dabei frei von jeglichem Siegeswillen zu sein) und sie hatte außerdem die gleiche Armee am Start wie ich. Im Gegensatz zu mir hatte sie allerdings sowohl einen Magier als auch Elite Truppen am Start. Das fand ich erst bei der Aufstellung heraus, welche übrigens (oldschool) verdeckt ablief. Die Grundstrategie hatte ich mir im Vorfeld schon in etwa zurechtgelegt und dann hieß es nur noch reagieren.


    Ich hatte gleich am Anfang mords Pech und manch einer hätte sicher direkt das Handtuch geworfen. (Immerhin war durch Magie quasi beinahe die gefühlte Hälfte meiner Armee versprengt und von Feld gelaufen.) Aber ich hab mir gesagt, dass ich der Dame auf jeden Fall noch ein spannendes Spiel bieten will und die gleiche Dickköpfigkeit an den Tag zu legen gedenke wie der Charakter, welchen ich als General ausgesucht hatte. (Da kommt dann wieder der Fluffspieler durch, auch in der Niederlage.) Ab hier spielte ich also "ernst".



    Da wir recht kleine Armeegrößen spielten, wusste ich, dass ich nur zwei Vorteile gegenüber ihr hatte. Das Eine war die höhere Moral des Generals und das Andere waren meine beiden Streitwagen.


    Da ich zahlenmäßig absolut im Hintertreffen war und ihre Hunde schon begonnen hatten mich einzukreisen, musste ich versuchen ihre niedrige Moral gegen sie zu verwenden. Also -> Raubtiertaktik. Ich ging die schwächsten Glieder der Kette an (auch wenn das Ego nach was anderem schrie) und achtete darauf, dass direkt dahinter die stärkeren Einheiten standen (um entweder eine Kettenreaktion der Flucht zu erzeugen oder zu überrennen und dann direkt in die nächste Einheit zu rauschen). War riskant, aber ich hatte kaum was zu verlieren.



    Der hintere Wagen. welcher seinen Angriff versiebt hatte, ging in Flammen auf, als der Schamane einen weiteren Feuerball los ließ. Sein erfolgreicherer Kolloge richtete sich auf die Flanke des zentralen Blocks aus, um den Sack zu zu machen. -> Angriff -> Aufpralltreffer -> Flucht des Gor Blocks -> Streitwagen ist schneller -> General ist aus dem Spiel. Ab hier hörte ich auf ernst zu spielen und ließ den Rest mehr oder minder passieren.


    Die Ungors gingen dann nach vorn. Mein verbliebener Block (nun mit General drin) tat dasselbe. Die Bestigors sammelten sich und kamen aufs Zentrum zu.



    In der 5. Edition wären die Ungors im Vorteil gewesen. (Attacken aus zwei Gliedern, mehr Glieder, gleiche Stärke, gleicher Widerstand, die Gors wären halb so zahlreich gewesen und hätten nur aus dem ersten Glied attackieren können.) Zum Leidwesen meiner Mitspielerin spielten wir die 8. Edition mit Armeen der 7. Edition. (Verrückte Welt!)



    Auf einem Turnier hätte man die Bestigors nun "verhungern lassen" müssen. Aber ich wollte meiner Mitspielerin sowas nicht antun. Also machte mein Streitwagen sich ein letztes Mal auf den Weg.



    Das Spiel war hier vorbei und ich war glücklich. Es war mir tatsächlich ein Anliegen gewesen nur Kern Einheiten zu stellen und ich war nicht komplett baden gegangen. Dabei weiß ich, dass ich gegen Skaven und Imperium kein Land gesehen hätte, aber das sind auch Armeen die man in dieser Edition von Warhammer schon sehr fahrlässig spielen muss, um nicht zu gewinnen. (... besonders die Skaven, meiner Meinung nach.) Aber wie gesagt, vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück? Zumindest bin ich froh sagen zu können, dass ich nicht permanent nur untergehe, auch wenn ich "eigenwillig" aufstelle.

    PS. Wenn du, Merrhok, sagst, dass die drei Bilder die du verlinkt hast rein sollen mach ich das natürlich. Du musst mir aber sagen, von wem die Bilder sind!

    Die zählen auf jeden Fall, da ich mich mit selomir auch hier in seinem Thema drüber unterhalten hab, dass die auf jeden Fall für den Malkrieg sind. (Und ja, ich bin auch dafür, dass die Leute die Sachen dennoch hier reinstellen. Hab ich ja so auch im verlinkten Beitrag geschrieben. Zwingen kann ich die Leute dann aber nicht.) ;)


    Danke Dir, Kahless!

    Mir gefällt das nicht so gut, weil in meinem Kopfkino würde eine Khemri- Armee aus 80% Kern bestehen (6000 Speerträger, nur wenig "Besonderes" (Monster, KM...). Bei Skaven und Imperium ist es mMn ähnlich.

    Da surfen wir wohl auf derselben Welle. (Aber das ist ja nichts Neues. ich mecker' ja schon seit Jahr und Tag drüber. Hält mich aber nicht davon ab meine Armeen dennoch fast ausschließlich aus Standard Infanterie zusammenzusammeln und so auch ins Feld zu führen.)

    Kahless Die sind aus der Galerie. Einige Leute packen ihre Beiträge direkt dort rein und nicht in die Malkrieg Themen.

    (Ich weiß, das macht es nicht gerade einfach alles zusammenzusuchen und auszuwerten, aber da sitzen wir im gleichen Boot. Manche Leute laden die Bilder sogar nur in ihre eigenen Themen und denken, dass wir die dann finden. Dann bin ich ganz verloren, wenn es um das Zusammenstellen der Endabstimmung geht.)

    Hab mir grad nochmal das Bild von Deinem Bannergor runtergeladen und vergrößert. Es ist zwar sehr pixelig, aber das was ich erkennen kann sieht echt hammer aus! Ich fürchte da wirst Du meinen Bock locker abhängen. :hihi: Ich freu mich schon wie Schnitzel, wenn wir die Kerls endlich einreichen können! :]

    Ich bin mir leider nicht ganz sicher was du damit meinst. Meinst du Auswahlen / Kombinationen der Armee oder des Charaktermodelles?


    :) Ich meinte eigentlich genau das:

    Also ich sehe natürlich ein, dass sich Armeen schwierig direkt vergleichen lasse, sie sind ja komplekse Gebilde die aus vielen verschiedenen Einheiten die in einer Synergie zusammenarbeiten / -passen.


    Das Ziel, innerhalb des T9A Teams, war es ja die Armeen insgesamt auf Augenhöhe zu bringen. (Zumindest hatte ich das so verstanden.) Wenn die Infernalischen Zwerge nun eben durch viel Artillerie, Monster und Titanen bestechen, ist das eben ein typisches Charaktermerkmal der Truppe. Ein Grünhaut Spieler könnte dann schwerlich dieselben Anspruüche für sich geltend machen. Orks und Gobbos haben ihren Fokus woanders. Und wenn es um die Charaktermodelle geht, kann man die (in ihren Optionen) eben auch nicht 1 zu 1 gegenüber stellen. Das wäre irgendwie nicht fair. Denn wenn dieser Anspruch da wäre, müsste man woanders Schnitte ansetzen und Einheiten der Infernalischen Zwerge irgendwo wieder abwerten (oder im schlimmsten Fall sogar annähernd gleich, gegenüber anderen Armeen, machen).


    Man sollte die Helden sowieso nicht direkt gegeüber stellen und "es auswürfeln". So sind sie meist am wenigsten effizient. Ich bin mir sicher, dass die Helden der Infernalischen Zwerge ihr Einsatzgebiet haben, ohne dass sie ganz und gar nackt und zu ungeschützt für den Job sind. (Wenn dem so wäre, würde das irgendwann so weit auf den Prioritätenlist hoch-poppen, dass es in einem der kommenden Updates korrigiert wird.)



    ... es ging mir nur darum zu fragen wie ihr den Bullen (sinnvoll) ausrüsten würdet

    Ich weiß... und irgendwie bleibt es auch nicht aus, dass amn die Helden der Völker nebeneinander betrachtet... aber wenn man sieht, dass die eigene Variante in solch einer Begegnung eindeutig den Kürzeren ziehen würde, dann muss man sich eben überlegen wie man das kompensiert (und dazu gehört nicht nur die Ausrüstung sondern auch Magie, vorangehender Beschuss, Buffs, Debuffs, etc.) oder wie man einer Konfrontation dieser Art besser ganz aus dem Wege geht.


    Wie genau Du ihn ausrüstest kommt nicht nur auf seine designierte Aufgabe an, sondern auch auf die harmonische Wechselwirkung mit dem Rest der Armee. Das ist nicht immer leicht und erst recht nicht immer gleich. Man muss schon richtig viel Erfahrung mit seiner Truppe haben um genau sagen zu können welche Löcher sich in den Konfrontationen immer und immer wieder auftun und wie man die am Besten stopft. Das kommt aber auch zu einem gewissen Teil auf Deinen eigenen Spielstil an, denn ein gut ausgerüsteter Charakter gewinnt DIr noch nicht die Schlacht (... zumindest nicht. wenn das Spiel von seinen Machern richtig durchdacht und durchkonstruiert wurde). Es kann sogar sein, dass ein Charakter der Dir in einer gewissen Form empfohlen wird (weil jemand schon seit einer Weile sehr gut damit zurecht kommt) Dir selbst tatsächlich gar nicht liegt und Du damit schlechter abschneidest als zuvor. Bei gut durchkonstruierten und komplexen Spielen ist das nicht nur möglich, sondern sogar ziemlich wahrscheinlich.


    Ich bin mir sicher, dass Du über kurz oder lang ein paar für Dich passende Varianten ausklügeln wirst. Spare eben (wenn möglich) nicht an der (Spiel-)Praxis. ;) Nur die kann alle Theorie bestätigen oder widerlegen.

    Sicher, aber das hätte/könnte/will jedes andere System ja auch machen. Mir ging es eher um die Faszination des Hintergrundes/der welten/Univserum...unabhänging vom Spiel selbst . Wir leben ja nicht mehr in den 80ern..also was fesselt heute noch daran? Ist es eher was zeitloses?

    Nein, im Gegenteil (denke ich). Es ist der nächste Faktor in der Liste, welcher als Katalysator den oben genannten Faktor exponentiell wachsen/wirken lässt: Faktor Zeit


    Welches Spiel ist auch nur ansatzweise so lange dabei und kann deshalb die gleichen Effekte auf die Spielerschaft für sich geltend machen wie Warhammer? (Da müsste man jetzt wohl suchen. Und wenn man erst suchen muss, dann ist es nicht ansatzweise auf Augenhöhe.) GW hat ja diesen Markt erst für andere Anbieter erschlossen und deren Kundschaft hervorgebracht. (Sei es aufgrund von Unzufriedenheit über Preise, Kundenfreundlichkeit, Spielregeln oder sonstwas.) Die meisten Nutzer anderer Systeme und Anbieter sind keine Hobbyneueinsteiger. Das trifft auf das Spiele spielen ebenso zu wie auf das Miniaturen bemalen. Die Mitbewerber sind in der Regel kleiner und nur selten (bzw. nur seit jünster Zeit) auf Neueinsteiger eingestellt. Vorerfahrung ist fast schon eine Voraussetzung.


    GW ist so lange am Markt und hat ihn auch eine Weise und mit einer Präsenz erschlossen die ihresgleichen sucht. Sie sind allein durch die Bücher schon viel eher im Bewusstsein der Leute als andere Anbieter. Wie viele Tabletop Anbieter haben sonst noch Romane veröffentlicht die auf der New York Times Bestseller Liste geführt werden? Man muss nicht ultra innovativ sein, aber persistent, effizient, penetrant und vor Allem mit viel Erfindungsreichtum, wenn es darum geht wie man sich die Märkte erschließt die einen morgen noch relevant sein lassen.


    ... Ist es eher was zeitloses?

    Das ist die Wirkung, die es dann auf uns hat. Eigentlich sind es die uns allen bekannten Archetypen, die uns faszinieren und deren Geschichten wir wieder und wieder hören und erleben wollen.


    Mir sagte mal jemand, dass die Menschen nichts Neues wollen. Auch nicht beim Film, wo zwar immer wieder mal nach Innovation geschrien wird, aber das dann doch nicht richtig verstanden oder umgesetzt wird. Eins scheint aber deutlich klar geworden zu sein. Die Leute wollen immer wieder die gleichen Geschichten hören. Nur ist es ihnen wichtig, dass man sie ihnen immer wieder auf eine spannende und andere Art und Weise erzählt.


    Als Beispiel nannte diese Person dann den Film Terminator. Der mag zwar erstmal innovativ wirken, erzählt aber eine der ältesten Geschichten die in unserem Kulturkreis so die Runde machen. Die Geschichte von einem Heiland/Erlöser, welcher schon vor seiner Geburt als Retter der Menschheit angekündigt worden war und deshalb von einem mächtigen und bedrohlichen Machthaber zum Tode verurteilt wird, noch bevor er das Licht der Welt erblickt hat. Die Mutter muss sich selbstverständlich vor den Häschern dieses Machthabers verstecken, um das Kind heimlich auf die Welt bringen zu können. Nur so soll das Heil der Menschheit schließlich sichergestellt werden. Tatsächlich siegt das Gute und der Heiland kommt, in einer ärmlichen Unterkunft auf die Welt.


    Ich denke ich muss nicht mehr dazu sagen oder erklären... Es ist tatsächlich eine uns bekannte Geschichte, die nur auf eine Weise neu erzählt wurde, dass es uns nicht gleich glasklar war (zumindest nicht bis alles vorbei und durchanalysiert war) und die uns hat mit den Protagonisten mitfiebern lassen, nie ganz sicher ob sie nun überleben würden oder nicht. Die Leute lieb(t)en es, obwohl nach einem alten Rezept gekocht wurde... nur eben in einem aufregenden, modernen Gewand.


    Ist der Film dadurch zeitlos?


    Nein, aber die Geschichte dahinter ist es.

    Die Trefferwurf-Abzüge wurden bei Nurgle mal durch Fliegenschwärme erklärt, oder? Mir war so mal was in der Richtung gelesen zu haben. Bzw. in einer anderen Variante war es schmierige Haut? Grundsätzlich geht das natürlich, so oder so. Was bei Slaanesh in der Regel die Knackpunkte waren und sind: Moral/Psychologie, Initiative und in neueren Varianten auch das Rüstungsbrechende. In der 5. Edition gibt es eine (Chaos)Rüstung mit dem Namen Dargans Karmesinrote Rüstung. Die ist ziemlich slaaneshi, find' ich. Sie bietet einen 4+ RW und jeder Attackierende muss erst eine MW-Test bestehen, bevor er überhaupt attackieren kann. (Ob der Angreifer nun hingerissen oder in Furcht erstarrt ist sei mal dahingestellt. Sowas passt aber z.B. immer finde ich.)


    Bei Pheromonen finde ich aber ein Senken der Initiative schon echt gut und wenn sie laut Hintergrund lähmend sind, dann kann es auch ans Kampfgeschick gehen. Aber für den Preis wären entweder Mali von je -1 angebracht oder nur ein Malus von -2 auf die Initiative, finde ich. Für pauschales Halbieren schienen mir eher 50 Punkte angebracht (und selbst dann klingt es sehr nach der Fähigkeit eines Besonderen Charaktermodells). Was denkst Du?

    1. Name der Gabe

    Betäubende Pheromone...

    [...]

    7. Verbesserungsvorschläge

    Wie ist das eigentlich bei Trefferwurfmodifikatoren? Gesetzt den Fall ein feindliches Charaktermodell würde jetzt nur noch auf 5+ treffen und dann kommt noch ein weiterer Modifikator von -1 durch zB. die glitzernde Schuppenrüstung, würde das Modell dann auch nur noch auf 6+ treffen? Allerdings steht im Buch dass 5+ schon das schlechteste mögliche Treffer-Ergebnis ist...

    Da der Effekt sowohl offensiv als auch defensiv zu tragen kommt, wäre er für den Punktepreis schon recht heftig. In einem Armeebuch wäre maximal ein Modifikator von je -1 drin, fürchte ich. Sonst wäre es eine super starke Fähigkeit für Herausforderungen.


    Was die Modifikatoren angeht, lass ich da mal jemanden antworten der fitter in der 8. Edition ist als ich. ;)