Beiträge von Merrhok

    Wenn mehrere Bilder vorhanden waren, hab ich immer jenes ausgewählt, dem ich die (je) höchsten Sieg-Chancen ausrechne.


    Minis attraktiv zu präsentieren gehört eben irgendwie auch dazu. Selbst wenn es ein Spaß-Wettbewerb ist. Findest ihr nicht?

    Abstimmung zur...


    Runde 4


    [Monster Modelle - bemalt zwischen dem 13. Juni 2018 und dem 13. August 2018]




    Wer bekommt Eure Stimmen? Jeder Foren-Nutzer darf bis zu drei Nominierungen vergeben. Also, los gehts und sagt allen Anderen bescheid!



























    Team Skaven [Fantasy] - Champion: Beorn


    Team Daemonen [Fantasy] - Champion: Doppeleinser


    Team Chaos Krieger [Fantasy] - Champion: Jones


    Team Tiermenschen [Fantasy] - Champion: Ja Ba


    Team Chaos Zwerge [Fantasy] - Champion: Sandmann77


    Team Echsenmenschen [Fantasy] - Champion: Ruhn


    Team Khemri [Fantasy] - Champion: antraker


    Team Vampirfürsten [Fantasy] - Champion: sayuga


    Team Astra Militarum [40k] - Champion: Der König unterm Berg


    Team Space Marines [40k] - Champion: antraker


    Team Harad [Fantasy] - Champion: antraker

    codenascher Hast Du an Deinem Gerät folgende Einstellung aktiviert (bzw. überhaupt verfugbar)?




    Ich habe Dein Bild an Deinen Beitrag angehängt und aus der Galerie entfernt. (Dort sollen fertige Miniaturen zum Bestaunen rein. Sonst kommen - ohne Kontext - nur unangenehme Fragen und Gefühle auf.) ;)

    Nachdem die erste Schlacht vor den Mauern der Stadt zu Gunsten der Angreifer ausgefochten war, drangen mehrere Infanterie Regimenter des Feindes, unter der Führung marodierender Flagellanten, in das dahinterliegende Viertel der Leibeigenen vor. Wie hierzulande üblich, waren selbst die Behausungen der Ärmsten unter den Bauern, entgegen der üblichen Gesetzgebung, aus Stein gebaut oder gar als Höhlen in den Fels geschlagen. Relativ sicher vor den Fackeln der tobenden Fanatiker, hatten sich Bogenschützen und Steine werfende Landsknechte in allen Winkeln und Ecken verschanzt. Unaufhörlich ließen sie ihre Geschosse auf die Eindringlinge einprasseln, zogen sich flink zurück und dünnten sie so nach und nach aus.


    Die schweren Geschütze konnten indessen nicht ins Innere der Mauern nachgeholt werden, da der Aufwand hierfür immens gewesen wäre. Nicht nur hätte ein solches Unterfangen viel Zeit in Anspruch genommen, es wäre auch nicht sicher gewesen, solange sie noch von verschanzten Verteidigern beschossen werden würden. Das größte Kopfzerbrechen verursachte bei den Mannschaften der Geschütze jedoch das Gelände selbst. Was vom Reikland über die Berge her kommend noch gerade so machbar schien, geriet hier gelide gesagt zum logistischen Alptraum. Bereits auf Seiten des Imperiums hatten die schweren Geschütze ihre liebe Mühe auf den schmalen, gewundenen Pfaden über die Gebirgskämme hinweg voran zu kommen. Hier jedoch, hatten selbst die leichteren Gespanne, die Ochsenkarren, ja sogar die Reiterei ihre liebe Müh. Letztere konnten sich nur in Kolonne bewegen und selbst dann waren sie nicht davor gefeit, dass sich ihre armen Tiere die Beine im Geröll brechen mochten. Auf einmal schien sonnenklar, warum ihnen von Seiten der Verteidiger her nicht wie erwartet schwere Reiterei entgegen kam.


    Die Mauern waren mittlerweile wie leer gefegt und die Artillerie schwieg, um kostbare Munition zu sparen. Währenddessen nahm der Schlachtenlärm hinter den Mauern langsam ab und verstummte schließlich ganz. Die Ruhe hatte etwas Gespenstisches und man besann sich plötzlich auf Seiten der Belagerer Jäger auszuschicken. Schnell würde diese Angelegenheit sicher nicht vorbei sein und die Versorgungstrosse hatten beim Gewaltmarsch auf die Festung nicht mit den Truppen mithalten können. Sie waren so deutlich zurückgefallen, dass man nicht sagen konnte wann sie überhaupt eintreffen würden. Es mochte eine halbe Ewigkeit dauern bis sie hier wären und der Einbruch der Nacht schien plötzlich ganz und gar nicht einladend, ohne etwas festes zu Beißen zwischen den Zähnen.


    Als Lady Lucia wieder zu sich kam, war sie bereits umringt von Getreuen, welche ihr sogleich Wasser reichten und Luft zufecherten. Sie erkannte die Stimme von Guy, dem Knappen ihres Gatten, und wusste, dass sie keine Gefahr zu fürchten brauchte. Diese Männer würden eher sterben, bevor sie zulassen würden, dass ihrer Herrin etwas geschehen möge. Sobald sie sich wieder aufrichten konnte, machte sich die Gruppe zurück auf den Weg zur Burg. Für den Hengst Max würde es kein Einfaches werden zu dem geheimen Durchgang zu gelangen, welcher sie zurück ins Innere der Festung bringen sollte, aber es blieb ihnen kaum etwas anderes übrig. Lucia konnte nicht ohne Hilfe gehen und sie würde das edle Tier auch nie und nimmer zurücklassen. Max selbst schien so ruhig und besonnen, wie man es nur von einem Tier erwarten konnte, in dessen Adern ein Teil des Blutes edler Elfenrösser floss. Mit sicherem Tritt schritt das Tier durch das Unterholz auf ihr Ziel zu. Lady Lucia zweifelte nicht für einen einzigen Moment daran, dass sie es gemeinsam schaffen würden.


    Hinter den Mauern angelangt würde sie die verbliebenen Truppen sammeln und, wenn nötig, ins Innere der Feste zurückziehen lassen. Parravon selbst war noch nie von seinen Feinden eingenommen worden. Und auch das Gut ihres Gatten sollte nicht fallen, solange sie am Leben wäre um es zu verteidigen.



    Ein sehr schön bemaltes Modell! Meine Farbwahl wäre - wen überrascht's - ein wenig gedeckter ausgefallen, aber das ist nur persönlicher Geschmack. ;)


    Ich hoffe, dass wir auch ein wenig Hintergrund kredenzt bekommen, sobald er seine ersten Heldentaten (bzw. Schurkenstücke) auf dem Buckel hat!

    Bisher eine Deiner besten Arbeiten, würd' ich sagen. Hier und da wirst Du bestimmt noch ein paar Details finden, derer Du Dich noch annehmen wirst. Besonders nach erfolgreichen Spielen, wenn der Charakter es sich verdient hat, macht man sowas ja gern noch einmal. :) Ich finde ihn richtig gut.

    Ach übrigens ist es immer viel cooler life dabei zu sein als wenn man das später auf leblosen Bildern sieht ;(

    Für Hobby Freunde hätt' ich das tatsächlich gemacht, bevor sowas Schönes wie eine Belagerung ins (Graben-)Wasser fällt.


    Oh ja gerne, ich schick dir meine Adresse per PN ;)

    Wenn meine Frau nicht im Wochenbett läge und meine Hilfe dringend bräuchte...


    Naja, mir bleibt eben nur die Anteilnahme aus der Distanz. Das war von weit her abzusehen. :)


    Chice Festung übrigens! Die schaut aus als hätten da ordentlich Kanonen und Bogenschützen Platz auf den Türmen. Super! :thumbup:

    Die Voranfrage hier abzuprüfen ist mir wichtig, da ich dann eine große Warhammer-Festung einpacken werde, die sonst zu Hause bleibt.

    Bis ich das gelesen hatte, war ich mental schon drauf vorbereitet anzubieten, dass ich meine Festung kurzfristig per Post nach Friedland schicke. :)


    Aber gut zu wissen, dass Du vorbereitet bist!


    Solche Szenarien, außerhalb des üblichen Rahmens, sind immer das Beste an Warhammer! ;) Bitte packt auch alle die Fotoapparate und Akkus/Ladegeräte ein!

    Viel mehr Leute wären gar nicht so gut wie man sich das vielleicht vorstellen mag. Sicher, wenn man viel erwartet, dann ist die Zahl 8 eventuell ein Dämpfer. Aber ich würde auf jeden Fall die positive Seite sehen (wollen). Bei 8 Leuten hat man wenigstens die Möglichkeit jeden (wirklich) kennenzulernen. Bei einer größeren Anzahl von Leuten ist das nicht mehr mal eben möglich. (Und dann muss man sich eben auch fragen warum man denn überhaupt mehr Leute dabei haben will, wenn man ihnen eh nicht allen gerecht werden kann, da sich so wieder Grüppchen inklusive blinder Flecken bilden.)


    Deshalb, positiv sehen, Erwartungshaltung auf Null schrauben, genießen und glücklich sein! ;) :thumbup:


    Ich wünsch' Euch richtig viel Spaß und unvergessliche Schlachten, im Land das nach Frieden klingt. :)