Fallout Wastland Warefare

  • Fallout Wasteland Warfare

    Fallout ist für mich ein besonderes Computerspiel, da es eins der wenigen ist, die ich auch zu Ende gespielt habe (zumindest die Hauptquest). Angefangen habe ich mit Fallout 3, welches für mich immer noch der beste Teil ist (habe aber auch nur 3 und New Vegas gespielt). Das Flair der Science Fiction der 50er und 60er Jahre gemischt mit Postapokalypse und einer gehörigen Portion Satire hat mich voll in seinen Bann gezogen (zumindest bei Fallout 3). Des Weiteren bin ich, inzwischen, kein Freund von Computerspielen, weshalb ich sehr begeistert war, dass es als Tabletop Spiel herauskommt. Ein weiterer Vorteil ist, dass es einen Solo- oder Coop- Modus hat. So kann man es auch mal schnell alleine spielen, fast alle von uns kennen das Zeit Problem. Allerdings ist das Spiel sehr Marker lastig, was ich nicht so gerne mag. Dennoch habe ich ein kurzes Solospiel gemacht, um mal zu sehen, wie es sich so spielt. Nach dem Spiel muss ich sagen, dass es mir ganz gut gefällt. Ich denke, dass man damit tolle Geschichten in Spielform erzählen kann und das ist für mich das Wichtigste an einem Spiel. Die ganzen Würfel und Marker sind aber erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig für mich.

    Nun aber zu der Vorgeschichte!

    Konaan Dawinschi

    Supermutanten büßen in ihrem Schaffungsprozess normalerweise einen Großteil ihrer Intelligenz ein. Dennoch kommt es vor, dass sich einige Supermutanten von der breiten Masse abheben. Sei es durch über- oder unterdurchschnittliche Intelligenz, über- oder unterdurchschnittliche Aggression oder ihre Größe. Konaan ist anders, er ist weder abnormal Intelligent, groß oder Aggressiv, er hat eine Vision.

    Konaan war glücklich und zufrieden mit seinem Leben als einfacher Supermutant. Das Gestern interessierte ihn nicht, das Morgen war noch weit entfernt. Doch dann traf es ihn wie aus heiterem Himmel und ja, es war an dem Tag heiter. Ein Licht umstrahlte ihn und, zu seiner Überraschung, ließ ihn nicht los. Er wurde in die Höhe gezogen und in einer fliegenden Untertasse weggetragen.

    Die Aliens besuchen schon lange die Erde und haben ein besonderes Interesse an dem nordamerikanischen Kontinent, spezifisch den ehemaligen USA. Nachdem ihr „Forscherdrang“ einen herben Rückschlag erlitten hatte und sie zwei ihrer Mutterschiffe an Menschen verloren hatten, wovon sich eins noch immer in der Gewalt der Menschen befindet (siehe Mothership Zeta), entschieden sich die Aliens ihre Forschung an einer weniger schwer zu händelbaren, dümmeren Spezies fortzusetzen. Ja, Aliens sind genauso doof wie Menschen…

    Konaan war weniger begeistert von den Untersuchungen und den Sonden, aber am schlimmsten war das Essen und nach einiger Zeit fand er heraus, dass das Material, aus dem die Aliens ihre Schiffe bauen nicht wirklich dafür gedacht ist einen Supermutanten einzusperren. Anstatt sich leichte, aber dennoch schmerzhafte Verbrennungen beim einrennen der Energiefelder zu holen, brach er einfach durch die Wände. Von den ersten Wachen, die er tötete war er bitter enttäuscht, das Skelett der Aliens bestand aus Knorpel und gab deshalb kein befriedigendes Knirschen von sich, wenn man sie erschlug. Aus der Enttäuschung wurde Zorn, wie konnten diese weichknochiegen Feiglinge es wagen ihn zu Ärgern? Nicht einmal einen richtigen Kampf lieferten sie ihm! Sein Amoklauf durch das Schiff war grandios. Schlussendlich, ungefähr vier Stunden nachdem er mit seiner Zerstörungsarie begonnen hatte, wurde der Schaden so groß, dass die verbliebene Crew eine Notlandung in den ehemaligen USA wagen musste. Fast alle Aliens starben bei der Notlandung. Konaan nicht, aber er stieß sich mächtig den Kopf, was ihn noch wütender machte. Nur der Notsender blieb, wie durch ein Wunder unbeschädigt und das nutzte Konaan um weitere Aliens anzulocken und sie, um seine eigenen Worte zu benutzen, zu zerschmettern.

    Inzwischen meiden fliegende Einheiten der Enklave oder der Stählernen Bruderschaft das Gebiet von Washington State, da es immer wieder vorkommt, dass ihre Hoverbirds von Konaan und seiner immer wachsenden Schar an Mutanten und Menschen, die durch ihren gemeinsamen Hass auf Aliens friedlich zusammenarbeiten und leben, irrtümlich für UFOs gehalten und abgeschossen werden. Geführt durch seine Vision von einer alienfreien Welt richtet sich ihre ganze Energie darauf Waffen zu entwickeln, die die Alienschiffe orten und abschießen können. Sie nennen sich XCOM. Zahlreiche Piloten, Menschen und Aliens, könnten die Effektivität dieser Waffen bestätigen, wenn sie den Beschuss überlebt hätten. Und trotzdem versuchen die Aliens immer wieder zu dem abgestürzten Schiff vorzudringen…

    Und so bleibt uns nur festzustellen: Dummheit, Dummheit ist überall gleich, nicht nur auf der Erde.

    Spielbericht:

    Der Knall der Alienpieker Rakete klingelte noch in seinen Ohren, als Konaan durch das Fernglas guckte. Das Alienschiff trudelte in Richtung Erde, er schätzte, dass es in einer Entfernung von 4 Meilen vor seiner Stellung aufschlagen müsste.

    „Iha blaibt hia, ich geh.“

    Mit diesen Worten griff er sich ein Gewehr und trabte los.


    Commander Krikk erwachte in seinem Cockpit. Er hatte Überlebt, ein weiterer Triumpf der wahren Beherrscher des Universums! Er taumelte desorientiert aus dem Wrack, es sah schlimm aus. Das Schiff war bei der Bruchlandung in mehrere Teile zerbrochen, die Ladung lag überall verstreut. Er nahm die Umgebung nicht wahr, da er sich auf den Schlamassel konzentrierte.

    Ha, da war doch tatsächlich eins dieser grauhäutigen Weicheier! Konaan schlich auf Supermutanten Art, sein Gewehr in der Hand auf seine Beute zu. Er hoffte, dass sie ihn nicht bemerkte, sonst wurde dieser Feigling sicher wegrennen und diese Feiglinge waren schnell. Das verärgerte Klicken und Klacken des Aliens versicherte ihm, dass er noch nicht entdeckt worden war. An der Ecke des Hecks hob er sein Gewehr und feuerte. Er konnte es nicht glauben, er traf ihn doch tatsächlich!


    Doch das Alien Rannte los um hinter einer Kiste in Deckung zu gehen und feuerte mit seinem Blaster. Konaan grunzte, dass hatte ganz schön weh getan, doch als er nochmal anlegen wollte sah er das Alien umfallen, anscheinen hatte nur noch das Adrenalin ihn auf den Beinen gehalten.

    „Hmpf, Weichei…“

    Er gab über Funk das Signal an sein Hauptquartier, dass sie einen Aufräumtrupp schicken sollten.


    Ganz offensichtlich fehlt mir das letzte Bild, mal sehen ob ich es noch finde, oder ob die Kamera es verschluckt hat. Klar, ein Supermutant gegen ein Alien ist nicht unbedingt Fair, aber ich wollte einfach die Regeln ausprobieren. Ich habe noch einige Fehler gemacht, aber das wird sicher noch mit der Zeit besser und die Szenarien interessanter.

    Ich spiele:


    Warhammer Fantasy 5., 6. und 7. Edition


    Kings of War 2. Edition


    und


    Infinity

  • Sehr schön, wollte ich ja eigentlich auch Anfangen, aber bisher ist immer irgendwas anderes dazwischen gekommen :-)

    Aktuelle Systeme - Age of Sigmar - Stormcast Eternals / WarHammer 40K - Ultramarines/Necrons / Infinity - Yu Jing+Haqqislam / Terminator Genisys - Skynet / Star Wars - Legion - Imperiale Armee / Fallout - Wasteland Warfare - Brotterhood of Steel / Mars Attacks

  • So wie ich das gesehen habe, ist auch erst das Grundspiel erhältlich.

    Muss mal sehen welche weiteren Sets mich jetzt wirklich interessieren, aber erstmal müssen die rauskommen. Bis auf weiteres dürfte mir aber das Grundspiel reichen.

    Ich spiele:


    Warhammer Fantasy 5., 6. und 7. Edition


    Kings of War 2. Edition


    und


    Infinity

  • Die Regeln gab es ja kostenlos als PDF, aber da ich schon für meine aktuellen Systeme kaum Mitspieler habe, bringt mir das auch nichts.

    Wobei ich mir schon ein günstiges DINER gekauft habe, aber solange das nicht gebraucht wird, bleibt das eingepackt :-)

    Aktuelle Systeme - Age of Sigmar - Stormcast Eternals / WarHammer 40K - Ultramarines/Necrons / Infinity - Yu Jing+Haqqislam / Terminator Genisys - Skynet / Star Wars - Legion - Imperiale Armee / Fallout - Wasteland Warfare - Brotterhood of Steel / Mars Attacks

  • Verständlich, schade aber verständlich. Vielleicht ändert sich das ja noch, besonders da Fallout ja eine nicht ganz unbekannte Lizenz ist.

    Die PDF habe ich auch noch irgendwo, aber ich finde es immer schwierig ein Spiel zu spielen, wenn ich zwar die Regeln habe, aber die anderen Komponenten wie Würfel und Maßstäbe nicht. Deshalb bin ich ein großer Freund von Startersets.

    Ist das Diner aus MDF? So ein bisschen Gelände würde mich auch reizen.

    Ich spiele:


    Warhammer Fantasy 5., 6. und 7. Edition


    Kings of War 2. Edition


    und


    Infinity

  • Die Regeln gab es ja kostenlos als PDF, aber da ich schon für meine aktuellen Systeme kaum Mitspieler habe, bringt mir das auch nichts.

    Wobei ich mir schon ein günstiges DINER gekauft habe, aber solange das nicht gebraucht wird, bleibt das eingepackt :-)

    ja... altbekanntes Problem....

    die schönsten Systeme nützen einem ohne mitspieler nix....

  • Stimmt leider. Nur weil es mehr tolle Spiele gibt, heißt es nicht, dass es auch im gleichen Maße mehr Mitspieler gibt. Man kann auch nicht jedes Spiel haben, dafür reichen normalerweise weder Zeit, Platz und/ oder Geld. Manchmal muss man auch nein sagen oder auch Systeme ganz oder teilweise wieder verkaufen.

    Ich spiele:


    Warhammer Fantasy 5., 6. und 7. Edition


    Kings of War 2. Edition


    und


    Infinity

  • Ist das Diner aus MDF? So ein bisschen Gelände würde mich auch reizen.

    Das ist von Plastcraft Games, eines aus Pappe, war im Angebot.

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