Also ich muss sagen, bei mir lief das alles anders (ich war auf nem ganz normalen Wiener Gymnasium).
hab selbst mal in der 3 Klasse nen 5klässler die Treppen runtergeschmissen (eigentlich wollte er mich verprügeln, ist mir nachgelaufen, ist unglücklich gestürzt und eben die Treppen runtergerauscht...).
Resultat: er musste ins Krankenhaus, ich zur Polizei + schulkonferenz.
Nachdem die Polizei mir keinerlei Schuld an dem Sturz gab, war es auch für die Schule schwer mir eins reinzuwürgen und so mussten wir dann nmur zu zweit zum Direktor und uns gegenseitig entschuldigen.
Ein anderer wurde für 3 Tage suspendiert, weil er einen mitschüler aus dem 1. Stock auf das Buffet im Erdgeschoss geworfen hatte....
Prügeleien und Feuerwerkskörper waren da noch die harmlosesten sachen, vllt hat sich deshalb niemand über sowas aufgeregt.
Wenn uns ein Lehrer gesagt hat, wir würden suspendiert werden, haben wir in ausgelacht, ihm erklärt dass er keinerlei Befugnis hat etwas derartiges anzuordnen, und schon war unser Schulsprecher (der auch Landesschulsprecher war) beim Direktor und hat ihm erklärt, dass es durchaus als Mobbing ausgelegt werden könnte, wenn ein Lehrer einem Schüler derartiges androht.....
Da gehts bei euch allen ja noch sehr gesittet zu.
Vllt. lags aber auch an den Eltern- und Schülervertretern, die bei einem Schulverweis wegen sowas sofort auf die Barrikaden stiegen, mit Stadtschulrat und Gericht drohten und an nem überforderten direktor, der möglichst jeden Stress vermeiden wollte.
Und bei nem Verweis wegen schlechter Laune, hätte ich danach jeden Lehrer, der nicht die ganze Unterrichtszeit fröhlich grinst, angeschwärzt und für sie ebenfalls einen Verweis gefordert (hab ich beim zu spät kommen gemacht; wenn ein lehrer von mir ne Entschuldigung für zu spät kommen verlangte, war ich die nächsten Monate jedes mal beim Direktor, um ihn davon in Kenntnis zu setzen, dass der Lehrer wieder mal nicht pünktlich in der KLasse war und von ihm verlangt, den lehrer schriftlich aufzufordern doch bitte pünktlich zu ercsheinen...)