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In diesem Thread geht es um die Diskussion der Warhammer Fantasy Geschichte "Erwachen". Euer Feedback und eure konstruktive Kritik sind ausdrücklich erwünscht, viel Spaß! Euer Dante
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Neues Benutzerkonto erstellenIn diesem Thread geht es um die Diskussion der Warhammer Fantasy Geschichte "Erwachen". Euer Feedback und eure konstruktive Kritik sind ausdrücklich erwünscht, viel Spaß! Euer Dante
Wahrscheinlich hat die Story mehr (hochelfen-)historischen Hintergrund als mir bewusst ist. Deshalb fiel es mir auch nicht leicht mir hier eine meinung zu bilden ohne Angst zu haben dem Autor Unrecht zu tun.
Alles in Allem scheint die Story ja ihre Fans zu haben. Mag es nun an den Drachen liegen oder an den Spitzohren... Ich weiß es nicht. Mir sagt es nicht so sehr zu aber (und das ist ein großes ABER) das macht ja noch keine schlechte Story.
Der Geschichte in ihrem Verlauf zu folgen fiel mir zum Beispiel ganz und gar nicht schwer. Hin und wieder kamen einzelne Elemente vielleicht etwas gezwungen rüber... (z.B. mit wem es da alles Konflikte gab. Man darf ja keine wichtigen Erzfeinde unter den Tisch fallen lassen.) aber das war bei der Formatvorgabe fast zu erwarten bzw. schwer zu vermeiden. Will ich also nicht ankreiden, aber ein wahlich guter Schreiberling hätte es eventuell geschafft es so zu verpacken, dass einem das "Informationsgedränge" gar nicht als Solches auffällt. ![]()
In jedem Fall, eine gute Story mit sehr guten Chancen im Bereich der Publikumsbeliebtheit. (Dem Autor sei's gegönnt.)
Vielen Dank für diese wirklich tolle Geschichte! Es ist die Letzte die ich bewerten muss und muss eingestehen, dass es mir hier wirklich am schwersten fällt.
Stilistisch kann ich nichts kritisieren. Das Umfeld ist schön beschrieben. Die Kampfszenen sind gut gemacht und alles passt sich gut ein. Einzig stören mich die Übergänge der einzelnen Abschnitte. Ich verstehe den Gedanken dahinter, hätte mir aber eine andere Lösung gewünscht. Die so entstehenden schnellen Sprünge der einzelnen Abschnitte war für mich etwas störend. Sie beginnen zwar (fast) alle gleich und stimmig, aber das sagt mir persönlich nicht ganz so zu, weil es im gesamten etwas an Charakter verliert.
Die Natur der Drachen und das hochelfische wurde schön eingebettet und wirkte nicht überladen. Auch die Beschreibung des Dunkelelfenmagiers mochte ich sehr. Die Zwerge dagegen wirkten für mich etwas gezwungen, frei nach dem Motto: Ein ernster Widersacher und Kampf reicht nicht für die Dramatik. Wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Das hätte man auch mit Rückblenden im Traum ausführlicher machen können. War so aber natürlich auch nett und legitim ![]()
Das Ende wiederum fand ich wirklich gelungen und hat mir viel Spaß gemacht. Paralell lief gerade "Reigns of Castameer" was schon einen Gänsehautmoment gebracht hat. Was aber nicht nur an der Gesichte lag, vielmehr an der passenden Gesamtsituation ![]()
Jedenfalls Danke für die Geschichte und ich hoffe auf eine tolle Diskussion im nachhinen!
Gruß
Dante
Jetzt haben wir über viele Geschichten diskuttiert. Aber über die (eine der beiden) Siegergeschichten noch garnicht.
Mag der Autor kurz seine Geschichte und Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte beitragen?
Woher kommt eigentlich diese Faszination für Drachen (wie sie einige Menschen pflegen)?
(Für mich sind sie in etwa so interessant wie Galapagos Schildkröten. Uralte Tiere, welche mich wohl in Erstaunen versetzen können, aber in denen ich weder Charakter noch Seele zu erkennen vermag.)
Wie geht es Euch damit?
Ich hatte mal eine Zeit (6-12) da waren Drachen für mich das aller größte. (Im Bezug auf Fantasy etc...) Sie waren einfach riesig, stark und unglaublich faszinierend. In dsieser Zeit habe ich für mein Alter enorme Wissen über so ziemlich jede Mythologie Europas und Russlands angesammelt, samt der Rolle der Drachen in ihr.
Aber eines Tages bin ich aufgewacht...und habe gemerkt, dass mich andere Kreaturen im Fantasy Genre einfach mehr tangiert haben...
Ich mag Drachen immernoch gerne (Und Galapagos Schildkröten auch!), aber sie faszienieren mich sehr viel weniger. Trotzdem könnte ich nicht behaupten,dass ich nicht(mehr) verstünde woher diese Faszination rührt)
Ich sag gern was meiner Geschichte, lasst mir aber noch ein wenig Zeit, bis hier in neuen Bude das WLAN eingerichtet ist, ich schreib längere Beiträge lieber am PC ![]()
Ihr könnt gern hier im tages Thread Fragen sammeln, wenn ihr welche habt, die ich gerne Mitte/Ende nächster Woche beantworte (so Unitymedia will
)
Als wolle mein Internet-Provider mir seinen Wert beweisen, ist just heute abend die Leitung freigeschaltet worden
Also kommen hier mein zwei Cent zu meiner Geschichte ![]()
Zunächst danke ich euch für den positiven Zuspruch und den Podestplatz, den ich mit mit Dante teile (dessen Geschichte mir übrigens sehr gut gefallen hat^^) und freue mich, dass trotz eines langsamen Starts doch einige Geschichten zusammengekommen sind.
Nun zu meiner Geschichte:
Das ist eine von drei Geschichten, die ich im Zuge des Wettbewerbs angefangen habe. Worum es in den anderen beiden geht, verrate ich nicht im Detail, vielleicht verwurste ich das noch irgendwann mal
Eine davon handelte von Zwergen (Whf) und die andere von der Inqiusition (40k). Warum ich mich im Ende für "Erwachen" entschieden habe, liegt wahrscheinlich daran, dass diese Geschichte am fertigsten war ![]()
Mein Hauptgedanke dabei war, mal eine andere Perspektive auszuprobieren als die des Soldaten/Generals/Schlachtmagiers und da ich spielerisch bedingt mit dem Hochelfenfluff quasi per Du bin, habe ich mich für die Perspektive Yadnirs entschieden. Über die Drachen der Warhammerwelt existieren relativ wenige Informationen über deren "Sozialleben" und Interaktion mit anderen Völkern (können sie sprechen? Wenn ja, welche Sprachen? usw.), somit war ich hier ziemlich frei.
Ich habe mich dennoch entschieden, auf Formulierungen wie "sagte" oder andere Ausdrucksformen einer Sprache zu verzichten, aus reiner Unwissenheit, wie es im Whf-Universum nun geregelt ist. Dass Drachen jedoch brüllen, war für mich klar und so ließ ich meine Drache über Brülllaute oder andere Gesten "kommunizieren" (Flügelschlag verstärken als Kommando für die anderen Drachen oder das Absenken des Halses, um den Fürsten aufsteigen zu lassen.
Was einigen aufgefallen ist, ist die kurze Umreißung der hochelfischen Geschichte in den Traumabschnitten. Wem das nicht klar war: Der Großteil der Geschichte ist ein Traum. Yadnir träumt in den Höhlen Caledors von ihrem Leben vor dem Großen Schlaf, in den auch sie verfallen ist. Jeder Traumabschnitt ist gleichzeitig ein Geschichtsabschnitt wie auch ein Lebensabschnitt. Ich führe das nun ein wenig aus, wen das nicht interessiert oder wer es schon so verstanden hat, kann den nächsten Absatz überspringen ![]()
1. Traumabschnitt: Yadnir ist jung, die Elfen befinden sich in der Zeit vor dem Krieg, den Aenarion gegen die Dämonen kämpft und aus dem die Erschaffung des Mahlstroms resultiert. Es ist alles friedlich und Yadnir genießt die Zeit ihrer Jugend und des Friedens.
2. Traumabschnitt: Es ist einige Zeit vergangen und die Hochelfen rüsten zum Krieg gegen die Dunkelelfen. Yadnir ist etwas gereift, doch noch immer ein junger Drache und wenig kampferfahren. Aus diesem Kampf gegen den Dunkelelfenmagier wird sie ihre erste Kampfnarbe mitnehmen. Die aus der Verletzung resultierende Ohnmacht ist der Wortbegrenzung geschuldet, ich musste massiv kürzen, um auf 2020 Wörter zu kommen und selbst das schien mir unzureichend ![]()
3. Traumabschnitt: Yadnir und ihr Brutgefährte fliegen in einer kurzen Phase des Friedens in Caledor. Hier wird Yadnirs zweiter Lebensabschnitt eingeführt, regeltechnisch würde sie nun nicht mehr als "Sonnendrache" gelten, sondern als "Monddrache". Ihren Sohn wollte ich später noch in den Kämpfen gegen die Zwerge einbringen, aber die Wortzahl, die Wortzahl....
4. Traumabschnitt: Der Krieg gegen die Zwergischen Kanonen. Ich wollte die Kanonen als Element einbringen, das ein Drache noch nie gesehen hat und das selbst einer so riesigen Kreatur Furcht einflößen kann. Das ist mir denke ich so mittelgut gelungen, die Erkenntnis, wie an die Kanonen ranzugehen ist, kommt Yadnir ziemlich schnell. Ich will nicht alles auf die Wortzahl schieben, aber ich denke, an dieser Stelle ist es nochmal okay^^. Hier ist mir auch, wie richtig bemerkt wurde, ein geographischer Fehler unterlaufen. Natürlich ist das Weltrandgebirge östlich von Ulthuan! Asche über mein gebeugtes Haupt, wie ich aus Westen kam, ist mir schleierhaft
(Go West!). In diesem Abschnitt habe ich (vorsichtig) Versucht, anzudeuten, dass auch die Drachen eine Vorstellung von Jenseits und Übernatürlichem haben. indem ich Yadnir den Donner als die Rufe verstorbener Drachen beschreiben ließ. Kam vielleicht nicht ganz klar raus, aber darum ist es auch eine Andeutung ![]()
5. Traumabschnitt: Ein Abschnitt relativen Friedens, spielt (wenn mich mein Hirn nicht täuscht) in der Zeit Tethlis des Schlächters, eines Hochelfenkönigs, in dessen Regierungszeit viele Jagden auf Dunkelelfen stattfanden und die ersten Drachen in den Großen Schlaf fielen. Yadnir ist hier in einer Zwischenphase zwischen "Monddrache" und "Sternendrache". Sie ist bereits alt, doch noch immer versucht sie, wach zu bleiben und den Schwarm zu führen. Ich war mir bei der Bezeichnung junger Drachen und einem Verband von Drachen nicht sicher, wie man sie nennen sollte. Schlupflinge? Junge? Ich habe mich hier an den Drachen aus World of Warcraft orientiert, deren Jungtiere "Welpen" und deren Verbände "Schwarm" heißen.
6. Abschnitt: Yadnir erwacht. Ich habe mit dem schnellen Ablauf von Bildern vor ihrem Auge und dem Hin und Herwerfen versucht, einen unruhigen Schlaf zu portraitieren, aus dem Sie letztlich aufwacht. Man ruft sie zum Kampf gegen die Dunkelelfen in der Herrschaftszeit Finubars und lediglich einem älteren Krieger gelingt es, sie aufzuwecken (im Armeebuch: Hochelfen steht, dass alte Drachen meist nur bei erfahrenen Kriegern erwachen, da habe ich mich einfach mal dran gehalten). Ihr Erwachen bringt einige der jüngeren Drachen dazu, auch aufzuwachen und markiert einen neuen Punkt in ihrem Leben, der sie gegen ihre alten Feinde kämpfen lässt.
Interessant war für mich, die Geschichte der Hochelfen mal aus der Sicht ihrer ältesten Verbündeten zu sehen und der Versuch, es nicht nur wie eine Auflistung von Ereignissen wirken zu lassen. Letzteres ist mir nicht ganz geglückt, es wirkt alles etwas gequetscht und gestaucht. Dem aufmerksamen Betrachter wird aufgefallen sein (vielleicht auch nicht
und ich bilde mir nur ein, dass es auffällig ist^^), dass auf einen Kriegstraumabschnitt ein Friedensabschnitt folgt. Das sollte ein wenig einen Kotrast bilden und zeigen, dass das Leben der Drachen nicht nur aus Kampf besteht.
Wenn noch Fragen bestehen oder irgendetwas nicht klar oder zu dunstig beschrieben wurde, einfach frei raus damit
ich freu mich über Kritik und Anregungen und gönn mir jetzt ein kühles Blondes ![]()
Danke fürs Lesen (und an die anderen Autoren auch fürs Schreiben) und ich hoffe, dass ich beim nächsten Wettbewerb wieder am Start bin - dieser hier hat mich gerade wieder ein wenig ins Hobby zurückgeholt!