Eine Armee aus Hochland - Mein Imperiumsprojekt

  • Hallo liebe Generäle des Imperiums,


    motiviert durch mein arabianisches Projekt, das ich gerade vorstelle, dachte ich mir, dass ich hier im Völkerforum "Imperium" mal mein etwas älteres Projekt auch vorstellen könnte.

    Vielleicht hilft das auch ein wenig dabei, das hier seit einigen Monaten "brach" liegende Völkerforum wieder etwas zu beleben. :)


    Meine zweite Armee bei Warhammer war/ist das Imperium. Ich hatte mir von Anfang an einen Plan vorgenommen, der vorsah, dass ich mich auf eine Provinz des Imperiums beschränken würde und diese Armee dann mit einem eigenen Namen und einem eigenem Hintergrund versehe.

    Ich entschied mich recht schnell für das Hochland. Der Gedanke an eine kleine Provinz gefiel mir außerordentlich gut und die Farben des Hochlands waren/sind genau die Farben, die mir gefallen.

    ... und so habe ich dann auch begonnen ... und bin immer noch nicht fertig! :tongue: Bei mir ist grundsätzlich der Weg das Ziel und daher beende ich meine Projekte eigentlich niemals. :tongue: Falls mir der Abschluss eines Projekts dennoch ausnahmsweise mal gelingen sollte (... was tatsächlich auch schon vorgekommen ist!), dann dauert es mit Sicherheit nicht lange, dass mir noch Dinge zur Erweiterung des Projekts einfallen und alles wieder von vorne los geht! :]

    Nun gut, lange Rede, kurzer Sinn ... hier kommt mein Dauerprojekt aus dem Hochland - ich hoffe, ihr habt daran ähnlich viel Freude, so wie ich sie habe:



    Beginnen möchte ich mit ein wenig Hintergrundgeschichte:


    Das Kurfürstliche Garde – Armeekorps von Hochland


    Das Kurfürstliche Garde–Armeekorps von Hochland ist ein regulär aufgestellter Großverband der Provinz Hochland, innerhalb des Imperiums der Menschen.

    Das Garde–Armeekorps kann innerhalb der Provinzgrenzen eingesetzt, aber auch mit Expeditionsaufgaben betraut werden. So wird es immer Teil von Streitmächten des Imperiums sein, die seine Hilfe anfordern.

    In erster Linie dient es jedoch der Verteidigung der Grenzen der Provinz Hochland und wird insbesondere gegen die immer wieder gewaltsam vorgetragenen Ambitionen der Provinz Nordland, die zur Ausweitung des Gebiets von Nordland dienen sollen, eingesetzt.

    Darüber hinaus wird das Garde–Armeekorps auch dann immer eingesetzt, wenn wieder größere Streitmächte bzw. Horden von Tiermenschen oder von Orks & Goblins versuchen, die Provinzhauptstadt Hergig und andere Städte, Dörfer sowie Landstriche Hochlands zu überfallen und zu plündern. Sollten die Kräfte der berühmten Drakenwaldpatrouille und des Jägerkorps von Hochland nicht ausreichen, um solche Invasionen abscheulicher Kreaturen abzuwehren, ist der Einsatz des Garde–Armeekorps zwingend vorgesehen.

    Selbstverständlich ist die persönliche Anforderung des Imperators, zur Unterstützung anderer Imperiums-Streitkräfte, eine weitere Einsatzmöglichkeit des Garde–Armeekorps.


    Die Zusammensetzung des Kurfürstlichen Garde-Armeekorps besteht zu annähernd gleichen Teilen aus Staatstruppenregimentern und Freiwilligen–Milizen. Hinzu kommen Ritter, junge Adlige und diverse Magiekundige.

    Anhäufungen von religiösen Fanatikern sind in der Nähe der Feldlager stets anzutreffen und inzwischen bereits fester Bestandteil eines Feldzugs des Garde–Armeekorps.

    Das Kurfürstliche Garde–Armeekorps ist keine stehende Streitmacht, sondern wird im Bedarfsfall auf persönliche Anordnung des Kurfürsten von Hochland mobilisiert und die einzelnen Einheiten werden aus den verschiedenen Provinz-Standorten in der Hauptstadt Hergig zusammengezogen. Die Zusammenstellung der einzelnen Truppenkontingente des Garde–Armeekorps ist grundsätzlich immer die gleiche, aber manchmal kann es, je nach Verfügbarkeit, zu Abweichungen zu einer vorherigen Aufstellung kommen.

    Ist das Kurfürstliche Garde–Armeekorps von Hochland einsatzbereit und komplett angetreten, zieht es unter wehenden Fahnen und klingendem Spiel, in den typischen Hochlandfarben rot und grün, in die Schlacht, jeder Herausforderung entgegen.


    Die Führung des Garde–Armeekorps hat bei vollumfänglicher Aufstellung grundsätzlich der Kurfürst von Hochland persönlich inne. Zu seiner Unterstützung stehen ihm mehrere schlachtengeprüfte Generäle, Hauptleute, Zauberer und Priester des Sigmar zur Seite.


    Unter dem Segen des Sigmar stehend und kämpfend, kann es nichts geben, was das Kurfürstliche Garde – Armeekorps von Hochland aufhalten könnte

    ... doch dies steht auf einem anderen Blatt der Geschichte.


    Dran bleiben ... bald geht es weiter! :)

    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!


  • Dann mache ich mal weiter ... noch mit ein bisschen Hintergrund ... für alle, die das wunderschöne Hochland noch nicht so gut kennen! :)


    Das Hochland

    - Eine Provinz des Imperiums -



    Das Kurfürstentum Hochland ist eine Provinz in zentraler Lage inmitten des Imperiums.

    Die Middenberge, die keine Wehrstädte der Zwerge beheimaten, bilden die Nordgrenze von Hochland, und die Tiermenschen, Trolle und anderen Monster dieser Region sind eine ständige Bedrohung.

    Hochlands Grenze zu Ostland ist umstritten und die Truppen Hochlands müssen stets wachsam sein, damit der größere Nachbar sie nicht zu seinen Gunsten korrigiert.

    Ebenso hatte auch Theoderic Gausser, der kriegerische Kurfürst von Nordland bereits territoriale Ambitionen gegen den kleineren Nachbarn im Süden. Middenland im Südosten und Talabecland im Südwesten komplettieren die Grenzen Hochlands. Das ganze Land ist mit nur 150 x 120 Meilen das kleinste unabhängige Reich innerhalb des Imperiums.


    Hochland ist nicht sonderlich dicht besiedelt und größtenteils mit dichtem Wald bedeckt. Die aus den Middenbergen entspringenden Flüsse und Bäche sorgen in der Regel in jedem Frühjahr für größere Überschwemmungen, tragen somit aber auch zu den sehr fruchtbaren Böden bei. Ackerbau und Viehzucht sind, aufgrund der starken Bewaldung, in großem Stil nicht möglich. Dafür gibt es jedoch einen vielfältigen Abbau von Hölzern, wie Zedern, Pinien, Eichen, Ahorn und vielen anderen mehr. Dabei werden vermutlich auch immer wieder die Grenzen zu Ostland immer wieder illegal überquert bzw. verletzt.


    Die Hochländer sind berühmt für ihr Geschick mit dem Bogen und Leon Todmeisters berühmter Langbüchse, die auch als Hochlandlangbüchse bekannt ist. Obwohl Hochland führend in Sachen Jagdtechnik ist, handelt es sich insgesamt um eine hinterwäldlerische Provinz, in der vor allem Taal, Rhya und Sigmar verehrt werden und sogar der sog. Alte Glaube noch verbreitet ist.

    Die Hochländer sind Nachfahren des stolzen, tapferen und kleinen Stammes der Cherusen und teilweise auch der Taleuten. Sie gelten als loyal, Tapfer und anpassungsfähig, sind Fremden gegenüber freundlich und offen. In den letzten 100 Jahren ist zu einem Aufschwung in der Bildung gekommen, was dazu führte, dass mehrere Hochschulen und sogar eine Magieakademie in Hergig gegründet wurden. Einen zaghafteren Aufschwung gibt es im Bereich des Tourismus.


    Der amtierende Kurfürst des Hochlandes ist Aldebrand Ludenhof der in einem befestigten Palast im Zentrum der größten Stadt der Provinz, Hergig, lebt. Sein Sohn und Thronerbe trägt den Namen Konrad.

    Der Kurfürst regiert Hochland in einer feudalen Regierungsform und wird durch einen Regierungsrat unterstützt, der sich aus Baronen, Bürgermeistern und Kirchenvertretern zusammensetzt.

    Ludenhof ist ein leidenschaftlicher Jäger, und seine Sammlung von Jagdfalken ist weltberühmt. Diese Jagdleidenschaft ist nichts besonderes, da die meisten Hochländer die Jagd lieben und insbesondere der Adel mehr Zeit auf seinen Jagdsitzen in den Wäldern verbringt, als sonst irgendwo.


    Die Hochländer haben eine Vielzahl von Kämpfen gegen die Tiermenschen der Berge zu bestehen, aber das sind meist eher Scharmützel als ein richtiger Krieg. Sie unterhalten nicht grundlos ein mit Langbüchsen bewaffnetes sogenanntes Jägerkorps. Diese Elitetruppe hat eine Schlüsselfunktion in der Verteidigungsstrategie der Menschen des Hochlands und die abgeschlagenen Ziegenköpfe und abgezogenen Tiermenschenfelle, die oft an Dorfrändern ausgestellt und präsentiert werden, sind ein offensichtlicher Beweis ihrer Effektivität.

    Die Farben der Staatstruppen des Hochlands sind rot und grün in einer hälftigen Teilung, während die Milizen grüne und braune Jägerkleidung bevorzugen.


    Das Skelett mit Schwert, das ein Jagdhorn bläst und das Hochlandbanner schmückt, symbolisiert den grimmigen Kriegergeist, und ist ein, bei den Soldaten des Imperiums, generell populäres, heraldisches Motiv. Der Komet des Sigmar, oben in der Ecke der Standarte verstärkt diese Aussage noch.



    Während des Sturm des Chaos hielten die Verteidiger der Hauptstadt Hergig unter Kurfürst Ludenhof die Belagerer unter Führung Styrkaars viele Tage lang auf, ehe die Stadt mit Hilfe von Skavenalliierten der Chaoshorde doch noch eingenommen wurde. Dabei waren die Angreifer allerdings so erschöpft, dass die Slaaneshanhänger beim Sturm auf Middenheim keine wesentliche Rolle mehr spielten.



    Das Provinzbanner zeigt das Imperiale Kreuz vor einem roten Hintergrund.

    Das Symbol des Imperators wurde im Jahre 2510 als besondere Auszeichnung hinzugefügt. Dies geschah nachdem eine Hochland Waldpatrouille das Leben von Imperator Karl-Franz gerettet hatte, als dieser mit einer kleinen Jagdgesellschaft von einer Tiermenschenhorde angegriffen worden war. Der als „Schlacht der klagenden Schlucht“ bekannte blutige Vorfall wird noch immer in vielen Gasthäusern von Hochland, entlang der Alten Waldstraße besungen.


    (Diesen Hintergrundtext habe ich mir aus unterschiedlichen Quellen im weltweiten Internetz zusammengesucht und ausgeliehen.:tongue:)


    Demnächst geht es hier dann mit der Truppenvorstellung weiter - also, dranbleiben! :party:

    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!



  • Hauptmann Waldebrand von Falkendorf


    Hauptmann Waldebrand von Falkendorf gehört zu den berühmtesten Hauptleuten von Hochland und ihm kommt die Ehre zu, die Armeestandarte des Garde-Armeekorps zu tragen. Geprüft in zahlreichen Gefechten und Schlachten vermag er es immer wieder, die Truppen im rechten Moment anzuspornen und zu ermutigen.

    Unter den neidvollen Blicken aller anderen Adligen wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, dass er ein Günstling des kurfürstlichen Hofes sein soll und dem Kurfürst bereits mehrere Male das Leben gerettet zu haben. Aufgrund seiner äußerst bescheidenen Natur spricht Waldebrand von Falkendorf jedoch nicht über solche, aus seiner Sicht, „Banalitäten“!

    Tatsächlich ist es aber so, dass Hauptmann von Falkendorf, sehr wohl eine enge Beziehung zum Hause des Kurfürsten pflegt. In einem Scharmützel mit einigen herumstreifenden Orks, in das der Kurfürst bei der Rückkehr von einem Jagdausflug geriet, erreichte Waldebrand von Falkendorf zufällig den Ort des Geschehens. Er war gerade dabei seine Ländereien zu inspizieren, als ihn die lauten Geräusche des Kampfes aufmerksam werden ließen und er nach dem rechten schauen wollte. Im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu sein, war wohl sein großer Glücksmoment an diesem Tag, denn so konnte er gerade noch rechtzeitig eingreifen, bevor ein riesenhafter Ork dem Leben des Kurfürsten ein Ende bereiten konnte, in dem er ihm einen schweren Stein auf die unbedeckte Stirn schmettern würde. Von Falkendorf schlug mit seinem Streitkolben auf den Ork ein und zerschmetterte dessen Kopf. Dann stellte er sich schützend vor den am Boden liegenden Kurfürsten und schmetterte eine lautstarke Herausforderung an die noch lebenden drei Orks, die jedoch lieber Fersengeld gaben, um die von ihnen geplünderte Beute in Sicherheit zu bringen.

    Kurfürst Aldebrand Ludenhof war dermaßen beeindruckt vom heroischen Auftreten des Hauptmanns, dass er ihm, noch auf dem Boden liegend, zusicherte, dass von Falkendorf von nun an, und für immerdar, seine Standarte in die Schlacht tragen solle.

    Trotz dieser unermesslichen Ehre kann man von Falkendorf keinesfalls als Günstling des Hofes bezeichnen, denn die meiste Zeit seines Lebens, wenn er dann nicht auf irgendeinem Schlachtfeld weilt, hält sich Waldbrand von Falkendorf eher auf seinem Gut und den Ländereien in und um Ahresdorf auf. Da ist er doch bodenständiger geblieben, als manche meinen, und fühlt sich am Hofe des Kurfürsten nicht ganz so wohl, weiß aber auch seine höfischen Pflichten zu erfüllen.


    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!


  • Hexenjäger-Gemeinschaft zur heiligen Reinigung


    Die Hexenjäger-Gemeinschaft zur heiligen Reinigung besteht aus drei Hexenjägern über die nicht allzu viel bekannt ist. Man weiß lediglich, dass es der Herzenswunsch des Kurfürsten höchstpersönlich war, diese selbstlosen Kämpfer wider des Unnatürlichen im Garde-Armeekorps aufzunehmen.

    Alle drei Hexenjäger kämpfen auf sich alleine gestellt und werden von den anderen Soldaten gemieden.

    Dies geschieht auch aus gutem Grunde, denn bereits die Frage nach dem werten Namen oder auch nur das freundliche Nachfragen nach dem persönlichen Befinden könnte zu einigen unangenehmen Rückfragen führen, die in einer öffentlichen Verbrennung enden könnten, sollte sich auch nur der Verdacht auf Hexerei ergeben!

    Belassen wir es nun bei dieser kurzen Vorstellung der Hexenjäger, denn die schauen schon so seltsam herüber!



    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!


  • Sigmarpriester Albuherus Güldenschein


    Albuherus Güldenschein ist in Hochland geboren und wurde bereits in seinem 1. Lebensjahr dazu auserkoren ein Priester Sigmars zu werden. Nach 20 Jahren einer intensiven Ausbildung kehrte er in sein Heimatland zurück und steht seitdem am Hofe des Kurfürsten zur Verfügung seines Landesherrn.

    Eine kriegerische Auseinandersetzung ohne seine Teilnahme ist undenkbar für den Kurfürsten und alle seine Soldaten. Er spendet Mut in der Schlacht, spricht die Gebete des Sigmar und weicht keinem Kampf aus. Seine Tapferkeit und Unerbittlichkeit gegenüber den Feinden des Imperiums sind über die Grenzen Hochlands hinaus berühmt.



    Sigmarpriester Alfons Quarkenstein, der „Beseelte“


    Alfons Quarkenstein stammt nicht aus dem Hochland, sondern ist ein sogenannter Zugereister. Bereits in seiner frühesten Jugend suchte er heilige Orte auf und verschlang jegliche Literatur, die er finden konnte, zu seinem Lieblingsthema „Das Wirken und Leben des Sigmar“.

    Auch heute noch findet man ihn stets mit einem Buch in der Hand und heilige Gebete rezitierend. Äußerlich wie ein gepflegter und sanftmütiger gebildeter Mann wirkend, ist davon abzuraten sich mit dem Beseelten anzulegen oder gar nur seine dezenten Motivationshinweise in Frage zu stellen. Für seinen nicht zu brechenden Kampfgeist und seine Unerbittlichkeit in allen Belangen ist er nur zu gut bekannt.



    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!


  • Meisterzauberer Wahnfried Dusterhall


    Wahnfried Dusterhall ist ein Meister seines Fachs. Er beherrscht die Lehre des Todes und gehört als Magister zur Magieakademie Hochlands in Hergig.

    Dusterhall ist ein treuer Gefolgsmann seines Kurfürsten und pflegt sonst keinerlei Freundschaften zu anderen Adligen oder Zauberern. Dies sorgt auch für seinen denkbar schlechten bzw. unheimlichen Ruf in Hochland, da ihn niemand näher kennt und man sich über ihn die schauerlichsten Dinge berichtet. Nur seine treue Gefolgschaft zum Kurfürsten hat ihn bisher vor einer Verbannung oder noch Schlimmerem bewahrt.

    Über Dusterhall haben sich die wildesten Gerüchte in Hochland und über seine Grenzen hinaus verbreitet. So soll er den Kurfürsten vor einem langsamen, dahin siechendem Tod bewahrt haben, als dieser bei der Schlacht von Düsterau eine schlimme Verwundung durch einen Tiermenschenschamanen und dessen verabscheuungswürdiger Zauberei erlitten hatte. Nur Dusterhalls meisterliche magischen Fähigkeiten und seine so erschreckende Nähe zum Tod sollen den Kurfürst gerettet haben. Aber zu welchem Preis? Man munkelt, dass Dusterhall bedingungslosen Zugriff auf Kerker, Verliese und Friedhöfe vom Kurfürsten bekommen habe, um seine finsteren magischen Experimente fortzusetzen.

    Will man sich Wahnfried Dusterhall nähern oder auch nur versuchen ihn in ein Gespräch zu verwickeln, muss man sich gewahr sein, dass die kalten Finger des Todes, gleich einem eiskalten Windhauch, nach einem greifen und eine unheimliche, kalte Umklammerung das Herz umfängt.

    Auf dem Schlachtfeld ist die magische Unterstützung durch Dusterhalls tödliche Zauber nicht mehr wegzudenken und schon so mancher tapferer Recke war froh, dass er eine solche magische Unterstützung im entscheidenden Augenblick erhielt, doch in Zeiten des Friedens, die – Sigmar sei gepriesen – nicht allzu lange andauern, ist die Anwesenheit Dusterhalls in der Magieakademie in Hergig überall unheildrohend spürbar.

    Ausrüstung:

    Handwaffe (… alles andere ist, aus seiner Sicht, nur weltlicher Tand, den ein so begnadeter Meisterzauberer, wie er es selbst ist, nicht benötigt!)


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  • Kampfzauberer Anselmus Zehrenstein


    Anselmus Zehrenstein ist ein Kampfzauberer der Stufe 2 und beherrscht die Lehre des Lichts. Auch er ist ein Mitglied der Magieakademie in Hergig.

    Bereits in jungen Jahren kristallisierte (… im wahren Sinne des Wortes!) sich heraus, dass er zu höheren magischen Weihen berufen war.

    Seine Eltern hätten sich zwar lieber einen Priester Sigmars in der Familie gewünscht, aber die Ausgeprägtheit seiner wunderlichen magischen Fähigkeiten war doch zu überzeugend.

    Der Kurfürst nahm Anselmus bereits nach Abschluss seiner zügig durchlaufenen Ausbildung in seine Dienste und baut auf die Gegensätzlichkeit der unterschiedlichen Magielehren in seiner Armee.

    Weniger erstaunlich ist jedoch der Umstand, dass Anselmus noch kein einziges Wort mit Wahnfried Dusterhall gewechselt hat, so dass es im Einsatz schon einmal zu kleineren Missverständnissen kommen kann!

    Ausrüstung:

    Handwaffe (Er hätte schon gerne etwas mehr, räumt aber unumwunden und selbstlos ein, dass er beim Benutzen seiner magischen Kräfte weniger Schaden anrichten kann!)


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  • Infanterieregiment „Stadtwache Hergig“


    Die Stadtwache Hergig gehört zu den Staatstruppen und besteht nur aus regulären Soldaten, die in unterschiedlichen Schlachten geprüft sind.

    Zu den Aufgaben des Regiments gehören der Schutz der Stadttore und Stadtmauern, die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung auf den Straßen der Hauptstadt sowie die Sicherung des Palasts des Kurfürsten. Darüber hinaus werden sie bei jeder kriegerischen Handlung eingesetzt.

    Die Stadtwache Hergig ist in den Farben Hochlands gekleidet: Rot und Grün. Sie sind mit Hellebarden bewaffnet und man findet sie in jeder Schlacht meistens im Zentrum der Schlachtlinie des Kurfürstlichen Garde-Armeekorps.

    Zum Infanterieregiment „Stadtwache Hergig“ gehören 2 Abteilungen, die unterstützend tätig sind.

    Angeführt werden sie von Feldwaibel Walther Brunnenbauer, einem Veteranen endloser Gefechte.


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  • Infanterieregiment „Stadtwache Hergig“

    1. Abteilung: Schwarzpulverschützen vom Kaltgrund


    Die Schwarzpulverschützen vom Kaltgrund sind eine disziplinierte Musketenschützen-Abteilung, die aus freiwilligen, ehemaligen regulären Soldaten besteht.

    Nach dem Ausscheiden aus dem Dienst bei den regulären Musketieren, gründete eine kleine Gruppe von Reservisten vor 55 Jahren einen Schützenverein namens „Die Freischützen vom Kaltgrund“, um weiter ihrer Leidenschaft zu frönen und um ihre Fertigkeiten nicht einrosten zu lassen.

    Dem Kurfürsten fielen die Reservisten dieses Schützenvereins bei seinem Jubiläumsschützenfest zum 50. Jubiläum durch diszipliniertes Feuern auf den „Hergiger Hahn“ besonders auf und er entschied sofort, dass die Reservisten zukünftig eine Abteilung Musketiere zur Stadtwache Hergig abzustellen haben.


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  • Infanterieregiment "Stadtwache Hergig"

    2. Abteilung: Bürgermiliz aus Hergig


    Die Bürgermiliz aus Hergig besteht aus Freiwilligen, die sich aus allen Berufsgruppen rekrutieren und nur im Ernstfall mobilisiert werden.

    Ihre Aufgabe im Gefecht ist die Flankensicherung der Stadtwache Hergig.

    Die Bürgermiliz zeichnete sich bisher eher durch ihren lebensmüden Wagemut als durch taktisch sinnvolles Handeln aus.



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  • Infanterieregiment „Bergsburger Garderegiment“


    Das Bergsburger Garderegiment ist eine Infanterieeinheit, die sich seit Jahrhunderten aus den besten Schwertkämpfern aus der Umgebung von Bergsburg und anderen Ortschaften in der Nähe zusammensetzt.

    Das Regiment besteht aus regulären Soldaten und gehört zu den Staatstruppen.

    Die Bergsburger werden auch gerne als die „Hochländer Schluchtenjodler“ von allen anderen Soldaten des Kurfürstlichen Garde-Armeekorps bezeichnet, da sie sich an- und ausdauernd, bei jeder sich bietenden Gelegenheit damit brüsten, dass sie aus dem Gebirge Hochlands kommen. Man sollte ihnen gegenüber jedoch besser nicht erwähnen, dass ihr sogenanntes „Gebirge“ eher ein paar bewaldete Hügel sind.

    Zum Infanterieregiment „Bergsburger Garderegiment“ gehört eine Abteilung, die unterstützend tätig ist.

    Das Regiment wird von Fechtmeister Ferdinand Waldberg geführt.


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  • Abteilung: Musketiere von Bergsburg


    Die Musketiere von Bergsburg sind eine Abteilung, die eigens zum Begleitschutz und zur Unterstützung des Bergsburger Garderegiments aufgestellt wurde.

    Die Musketiere sind reguläre Soldaten und sehen sich eher als „Gebirgsschützen“ und betonen auch dies immer und zu jeder Zeit sowie an jedem Ort.

    Traditionell wird seitens der Abteilung einmal im Jahr ein Gesuch bei der Kurfürstlichen Generalverwaltung eingereicht, um die Umbenennung der Abteilung in „1. Hochländische Gebirgsschützen-Abteilung Bergsburg“ zu erreichen.

    Ebenfalls traditionell wird dieses Gesuch immer wieder, Jahr für Jahr, abgelehnt.



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  • Infanterieregiment „Invalidenregiment Hergig“


    Das Invalidenregiment Hergig setzt sich aus älteren Veteranen und von einer Verletzung auskurierten, aber nicht mehr ganz so einsatzbereiten, regulären Soldaten zusammen. Dieses Regiment kann, aus Sicht des medizinischen Fachpersonals der Streitkräfte von Hochland, nicht mehr an vorderster Front eingesetzt werden. Daher wird es in der Regel in die zweite Linie zur Bewachung der Kriegsmaschinen und der Nachschublinien beordert. So lautet zumindest die offizielle Stellungnahme des kurfürstlichen Hofes.

    Tatsächlich befinden sich die Soldaten des Invalidenregiments Hergig auf Befehl des Kurfürsten höchstpersönlich in diesem Regiment. Diese "Ehre" wird jedem älteren Veteranen zu Teil, der gewisse Probleme beim Befolgen von Befehlen hat und einfach drauf losstürmt.

    Sollte man in einer Schlacht jemals den Kurfürsten sich nach hinten umblicken sehen, dann sucht er lediglich das Invalidenregiment und wenn man ihm dann noch genau zuhört, kann man evtl. folgende Gebete aus seinem Munde vernehmen: "Bei Sigmar! Lass sie nicht schon wieder losrennen! Die machen mir nicht noch mal meinen schönen Schlachtplan kaputt!"

    Im Zaum gehalten ... äääh, befehligt wird das Regiment von Feldwaibel Bernbrecht Ochsenzwinger, der für seine Erfolge im Bereich der modernen und zeitgemäßen Menschenführung beliebt und bekannt ist.


    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!

  • Und wohl überwiegend Veteranen mit Haus am Meer im Nordland, wenn ich mir die Farben so amsehe 😉

    :tongue::tongue::tongue: Sieht fast so aus! :tongue::tongue::tongue:

    Ursprünglich war das ein Versuch, um mal ein anderes Farbschema auszuprobieren. :tongue: Das Gelb ist eigentlich auch nicht gelb, sondern sandfarben. Es wirkt auf den Fotos aber gelblich. :tongue:

    Vor dem Hintergrund ihres Hintergrundes denke ich mir einfach, dass der Kurfürst sie so eingekleidet hat, damit er sie auf dem Schlachtfeld sofort wiederfinden kann, diese renitenten Veteranen und aufmüpfigen Invaliden. :] ... und damit sie bei den Regimentern Nordlands ein wenig Unruhe stiften ... :woot:

    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!


  • Musketierregiment „Die Scharfschützen“


    Das Musketierregiment „Die Scharfschützen“ ist ein Regiment mit Tradition. Seit mehreren hundert Jahren werden nur die Söhne von Vätern aufgenommen, die bereits in diesem Regiment gedient haben. Allerdings ist über die Entstehung dieses hoch anerkannten Regiments nichts weiter bekannt!

    Man munkelt jedoch hinter vorgehaltener Hand, dass ein eher unschönes Ereignis hinter der Gründung stecken muss. Dieses Ereignis soll irgendwas mit Schafen zu tun haben. Über weiteres schweigt man sich besser aus!

    Die Musketiere werden vom Schützenmeister Hugobald Flintstock angeführt, der mit einer Hochland-Langbüchse ausgerüstet ist.


    Wenn ich morgen früh aufwachen würde, und mein Kopf wäre am Teppich festgenäht, wäre ich nicht mehr überrascht als ich es jetzt bin!