Der Klassiker:
Noch einen Lebenspunkt, aber dennoch wird nach Schätzen gesucht...Und der Bolzen aus der Wand beendete abrupt die heldenhafte Karriere!
Und auch das kann viel ausmachen:
einfach schlechtes Stellungsspiel
Wie man die Figuren in den Räumen und Fluren platziert, das kann den Unterschied machen, ob man von einem oder mehreren Monstern oder ob man überhaupt attackiert werden kann...Aber das lernt man eigentlich recht schnell!
Also bei uns gehen ALLE vor die Tür, ordnen sich so an, dass der Barbar , Zwerg , Elf und dann der Zauberer den Raum betreten können, falls der Barbar eine doppel eins wirft, wird so lange geskippt ,bis der Barbar wieder drann ist und mehr würfelt und als erster rein kann und er das erste Monster bearbeitet Sie gehen nie in einen Raum wenn die Runde danach an zargon geht .... bis ich als Zargon dran komme, gibt es meist keine Monster mehr im Raum.
So haben wir das früher auch gemacht (quasi wie ein Fantasy-Polizei-Einsatz-Kommando, das einen Haus-Besuch abstattet)...Anders als bei StarQuest, wo man durch die Ereignis-Karten nur eine begrenzte Anzahl an Zügen zur Verfügung hat, kann man sich doch bei HeroQuest alle Zeit der Welt lassen und Raum für Raum geordnet abklappern; da hat der "Böse" dann eigentlich kaum noch eine Chance!
Zu den Bildern:
Uuuh, "Raptoren" bei HeroQuest...Ein Traum wird wahr; dass ich das noch erleben darf!

Hab mir jetzt auch mal alle Herausforderungen durchgelesen, das wird noch seeeehr witzig:)
Auf jeden Fall...Die haben sich zum Teil echt schöne Abenteuer ausgedacht!
Zumindest damals, beim alten Spiel...Die neue Version habe ich leider immer noch nicht testen können!
codenascher :
Das wird sich doch aber hoffentlich in diesem Jahr endlich ändern, oder?!

Und jetzt schweife ich mal (wieder) etwas aus:
Mein Mann in Bayreuth ( nobrainer ), mit dem ich primär Warhammer Fantasy, Frostgrave, Magic und so Kram spiele, hat vor etwa einem Monat geheiratet und mich und meine Freundin zur Hochzeit eingeladen...Und ich wollte ihm ein ganz besonderes Geschenk machen:
Ich habe lange mit mir gehadert, doch ich habe mich dazu durchringen können, ihm mein altes HeroQuest-Spiel zu vermachen!
Hier eine Aufnahme von dem (damals noch meinem) Spiel aus dem letzten Jahr:
Mein wirklich ganz altes Spiel allerdings (die "Master"-Edition), das ich vermutlich 1993 gekauft habe, das gebe ich gewiss nicht aus der Hand...Da können die noch so oft heiraten, das (und alle vier Erweiterungen von damals) gebe ich niemals nicht her, keine Chance!

Das andere Spiel habe ich mir später (das muss nun vor neun oder zehn Jahren gewesen sein) gekauft...Anders als mein erstes Spiel war es zwar im gebrauchten Zustand, aber (bis auf die Altar-Kerzen, die nun durch Schädel ersetzt werden) dennoch vollständig, weitestgehend unbeschädigt und mit sogar ein paar mehr Karten, Plättchen und grünen Figuren als nötig ausgestattet!
Ich habe mir das damals besorgt, weil ich in der Einrichtung, in der ich zu dieser Zeit gearbeitet habe, zwei Jugendlichen zufällig von HeroQuest erzählt hatte, und die das dann unbedingt spielen wollten...Doch da ich mein originales Spiel definitiv nicht mit zur Arbeit nehmen wollte, hatte ich mir eine Alternative überlegt und mir quasi eine "To-Go-Variante" angeschafft, die dann später sogar auch in Friedland und bei den Nachbarn meiner Freundin zum Einsatz kam!
Doch letztlich lag das Spiel weitestgehend ungenutzt bei mir herum...Als dann aber der werdende Bräutigam mir gegenüber erwähnte, als ich im Januar beim ihm zu Gast war und wir uns allgemein über Gesellschaftsspiele unterhielten, dass er weder die alte noch die neue Version von HeroQuest kennt, reifte in mir der Gedanke, mich schweren Herzen davon trennen zu können und es ihm zum freudigen Anlass zu überreichen!
So dann auch geschehen:
Ich habe es in einem ausladenden Handtuch vom Hotel eingewickelt und zum Trauungsort transportiert...Als ich es ihm später dann im Verlauf der Feierlichkeiten im Beisein seiner Frau präsentierte, wurde es plötzlich richtig still am gesamten Tisch; passend, für so ein glorreiches Spiel!

Seine Frau spielt auch gerne Gesellschaftsspiele und ich war mir sehr sicher, dass das nicht nur ein Geschenk für ihn, sondern tatsächlich auch für sie beide ist (zumal es wohl wenig geeignetere Spiele gibt, um möglichen Nachwuchs im Hause M. an unser wunderbares Hobby heranzuführen)...Dennoch aber habe ich ihr den hier zusätzlich ins Spiel gelegt:
Ich weiß einfach, dass sie den sehr gerne mag; und da ich den noch nie bei ihnen daheim gesehen hatte, hat sie sich auch sehr drüber gefreut!

Und das Spiel kam richtig gut bei beiden an:
Ich war vom 23. bis zum 27. Mai wieder in Bayreuth und zusammen mit einem weiteren Gast (jeder Heroe setzte ein Abenteuer mal aus und reihum spielte die jeweilige Person dann den "Bösen") haben wir drei Tage hintereinander gespielt (wir stehen nun vor der zehnten Herausforderung)...Es wurde viel gelacht und geflucht, taktiert und gealbert; und auch bereits konkret darüber nachgedacht, sich die alten Erweiterungen zu besorgen!
Mein perfider Plan trägt also Früchte...Muahaha!

Wir haben aber nicht nur gespielt, sondern wir wollten auch unsere Frostgrave-Kampagne voranbringen und die bisher dafür alternativ eingesetzten Modelle durch originale Figuren ersetzen...Diese gilt es zusammenzubauen und zu bemalen, was für mich leider nicht so der Hit ist, weil ich weit mehr Spieler und Sammler als Bastler und Maler bin!
Dennoch ging es voran und wenn ich schon zum Pinsel greife, dann wollte ich mich auch an meinen drei HeroQuest-Lieblingsmodellen (Alb, Fimir und der Waffenständer) versuchen:
Die Zeit verging leider so schnell, dass lediglich der Fimir begonnen wurde, bemalt zu werden, während Alb und Waffenständer bisher nur ihre Grundierung erhalten haben...Aber es wird definitiv weitergehen, sowohl mit den Figuren als auch mit den Abenteuern!

Skurriles Detail:
Ich habe mich beim Zusammensuchen der Komponenten für die Frostgrave-Modelle, beim Kleben, beim Bemalen und auch beim Spielen stets mit meinen Armen auf dem leicht rauen Holz-Tisch aufgestützt, auf dem das alles stattfand...Irgendwann bemerkte ich ein Zwiebeln an einer Stelle, aber ich habe einfach das Gewicht verlagert, mir nichts weiter dabei gedacht und den Fokus klar beim Hobby behalten!
Selbst als ich etwas Feuchtigkeit unter meinem einen Arm bemerkte, dachte ich mir mehr oder weniger unbewusst (voll nur konzentriert auf die Figuren), dass da wohl lediglich jemand etwas von seinem Getränk verschüttet hat...Erst am nächsten Tag, als das Zwiebeln schon richtig heftig war, schaute ich endlich mal genauer hin!
Achtung, nackte Haut, pfui:
Herzog Chessussys :
Ich musste da umgehend an Deinen Spruch unter Deinen Beiträgen hier denken...Spätestens jetzt verstehe ich ihn!

Trotz der klaffenden Hobby-Wunde war es aber ein tolles Wochenende mit diesem verrückten Spiel aus meiner Kindheit; und ich freue mich auf weitere Abenteuer damit...Und natürlich freute ich mich auch sehr darüber, dass mein Hochzeitsgeschenk so gut angekommen ist!
Hier noch abschließend ein Foto nach unserem letzten Spiel (wir waren mit der Herausforderung bereits durch und haben nachträglich noch ein paar Monster platziert, damit es nicht so leer aussieht):
So, nun habe ich Euch mal wieder schön hier zugetextet...Aber wenn ein Spiel es schafft, die Kindheit so aufregend zu bereichern und man selbst als (Pseudo-)Erwachsener nicht die Finger davon lassen kann, dann hat es auch mal ein paar Zeilen mehr verdient!
Und das Tolle ist auch, dass noch längst nicht alle Abenteuer damit erlebt wurden...Es wird noch schön viel passieren!
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