Estalia - Übersetzungsprojekt - Helfer für kleines und großes gesucht

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    Die Krieger von Estalia

    Die Bürger Estalias sind starke und stolze Menschen, die an Not und Leid gewöhnt sind. Die Bedrohung von Heim und Familie durch fremde Mächte treibt diese entschlossenen Mannen dazu an, länger und härter zu kämpfen als die meisten anderen es tun würden. Sehen sie sich einer großen Bedrohung von außen gegenüber, schließen sich die Königreiche von Estalia zusammen, um ihr Land zu verteidigen, und obgleich sie viele Invasionen ertragen mussten waren die Estalier stets dazu in der Lage, zurückzuschlagen und sich zurückzuholen, was ihnen gehört.

    Da Estalia kein vereinigtes Land ist, gibt es keine sogenannte „Nationalarmee.“ Jeder Staat verfügt über sein eigenes stehendes Heer, aber der Großteil der Armee Estalias besteht aus Söldnertruppen, die kurz vor der Schlacht rekrutiert werden.


    In dieser Sektion findest du Details zu allen Truppen, Helden, Monstern und Kriegsmaschinen, die in einer Estalischen Armee vorkommen. Sie enthält die Hintergründe, Symbolik, die Charakterprofile und alle notwendigen Regeln, um alle Elemente der Armee, von den Kerntruppen bis zu besonderen Charakteren, spielen zu können.


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    Armeespezifische Sonderregeln

    Diese Sektion des Buches beschreibt alle verschiedenen Einheiten, die eine Estalische Armee verwendet, zusammen mit allen notwendigen Regeln, um sie in deinen Warhammer-Spielen einzusetzen. Sofern eine Sonderregel bereits im Warhammer Regelbuch beschrieben ist, wird nur der Name der Sonderregel angegeben. Hat ein Modell eine einzigartige Sonderregel, so wird die Regel detailgetreu beschrieben. Allerdings gibt es auch eine Reihe häufig vorkommender sogenannter „Armee-Sonderregeln“, die bei vielen Estalischen Einheiten Anwendung finden. Diese Regeln werden hier im Detail beschrieben.

    Taktische Überlegenheit

    Die Estalier sind ergebene Anhänger der Kriegskunst von Myrmidia und als solche trainieren sie unablässig in ihrem Namen. Sie sind deswegen einige der diszipliniertesten Krieger der Alten Welt und problemlos dazu in der Lage, waghalsige Manöver in der Hitze des Gefechts auszuführen, für die sich andere Männer schwer bemühen müssten.

    Jede Einheit mit dieser Regel darf mit 3W6 würfeln, wenn sie einen Test zum Sammeln, Marschieren, Neuformieren oder Umlenken eines Angriffes durchführt, und dabei das höchste Würfelergebnis ignorieren.


    Estalischer Stahl

    Aus Estalischem Erz gefertigter Stahl wird als einer der besten der Alten Welt angesehen. Selbst viele Zwerge erkennen zähneknirschend die Qualität der Waffen und Rüstungen an, die aus Estalischem Erz geschmiedet werden. Korrekt angefertigt sind Waffen aus Estalischem Stahl außergewöhnlich haltbar und scharf. Obwohl solche Waffen relativ selten außerhalb von Estalia und Tilea zu finden sind, sind einige Truppen innerhalb der Nation mit Waffen aus Estalischem Stahl bewaffnet.

    Modelle mit dieser Sonderregel haben die Sonderregel „Rüstungsbrechend.“ Dies bezieht sich nur auf Handwaffen.

    Tercio Formation

    Die Estalier sind berühmt für ihre Tercio Formationen, in denen Glieder von Pikenieren einen undurchdringlichen Wall aus scharfen Stahlspitzen formen, und in der Front von Schwertkämpfern, an den Seiten von Armbrustschützen und Musketenschützen unterstützt werden.


    Eine Tercio Formation besteht aus mehreren Einheiten Tercio Pikenieren, Rodeleros und Musketenschützen oder Armbrustschützen, die zusammen eine Gruppe bilden. Diese Formation kann entweder in der „Restliche Bewegungen“ Unterphase als normale Neuformierung gebildet werden, oder während der Aufstellung. Während der Neuformierung in ein Tercio darf sich kein Modell weiter als seinen Bewegungswert bewegen. Allerdings dürfen befreundete Einheiten sich hierbei näher als 1'' aneinander annähern.

    Bei der Bildung einer neuen Tercio Formation werden alle Rodeleros in der Front der neuen Einheit platziert, während Pikeniere den Rest der Formation ausmachen. Die beiden Einheiten müssen in Basekontakt bewegt werden und sie bewegen und kämpfen von nun an in allen Belangen als eine einzelne Einheit, solange sie in dieser Formation bleiben. Sie können die Formation durch eine normale Neuformieren wieder auflösen. Zur Bestimmung von Siegpunkten zählen sie aber weiterhin als zwei separate Einheiten.

    Alle Nahkampfattacken werden gegen die Rodeleros gerichtet, die ihren eigenen Rüstungswurf verwenden. (Bei Beschussattacken wird pro Verlust ein W6 gewürfelt. Bei einem Ergebnis von 1-3 wurde ein Pikenier getötet, bei 4-6 ein Rodelero.)
    Erst nachdem alle Rodeleros vernichtet sind, können Attacken gegen die Pikeniere gerichtet werden. Pikeniere können aus dem Rücken der Rodeleros normal am Kampf teilnehmen, sofern sie mit ihren Piken über genügend Reichweite verfügen. Diese Regeln gelten nicht beim Kampf gegen die Flanke oder den Rücken der Tercio Formation.

    Zusätzlich können Einheiten von Armbrustschützen oder Musketenschützen innerhalb von 3'' um die Pikeniere (unabhängig davon, ob sie sich in Tercio Formation befinden oder nicht) Unterstützungsfeuer geben, falls die Pikeniere in der Front angegriffen werden. Dies wird wie eine normale Stehen-und-Schießen-Reaktion abgehandelt, abgesehen davon, dass die Schützen keinen Abzug von -1 auf das Treffen für das Schießen auf einen anstürmenden Gegner erhalten.



    Ungenauigkeiten: Estalischer Stahl nur für Handwaffen? Sind damit eventuell Nahkampfwaffen gemeint? Die Reiterei der Estalier hätte z.B. erst ab der 2. Nahkampfrunde etwas davon, da die Speere und Lanzen für die man ja auf die Pferdchen setzt nicht davon profitieren.
    Tercio: "no move may move more than it's Movement value" Das soll bestimmt model heißen.
    Verluste werden bestimmt übertragen bzw. es muss einzeln gewürfelt werden, wann die Rodeleros tot sind, bis die Pikeniere Schaden abbekommen (anderer Rüstungswurf). Eine Tercio mit nur 1 Rodelero in der ersten Reihe wäre sehr ungerecht im Nahkampf, da gegen eine Einheit mit gleicher Ini da nur ein Verlust möglich wäre sonst. (Alle dürfen nur auf den Rodelero schlagen, in der nächsten Iniphase ist keiner mehr übrig um auf die Pikeniere zu schlagen -> unfairer Nahkampf)

    Dieser Account kann nur über eine @Erwähnung beschworen werden.

    Firestorm Armada
    - The Directorate

    3 Mal editiert, zuletzt von AlandilLenard (21. Juni 2013 um 14:16)

  • Seite 52:

    Kommandanten
    Estalias Adel ist überheblich und hat deutlich zuviel Zeit. Man lebt extrem privilegiert und empfindet für das Leben von Untergebenen nichts anderes als Verachtung/Geringschätzung. Die Noblen des Landes sind arrogant und schnell beleidigt. Die meisten Adligen sind exzellente Kämpfer, da ihr Leben aus einer Intrige nach der anderen besteht. Sie würde gegen jeden kämpfen, da sie keinen gemeinsamen Feind haben, ohne Bedenken auch untereinander.

    Die meisten Armeen werden durch einen Adligen von königlichem Blut angeführt. Diese Einschränkung ist nicht so stark, wie man meinen würde, man betrachtet die meisten der wichtigen Familien Estalias als von “königlicher Abstammung”. Beispielsweise besteht das Haus Aragon aus über 60 Familien jeweils mit einem Patriarchen an der Spitze, dessen Ehrentitel “König” ist und der seine Ländereien absolutistisch regiert - auch wenn der Grundbesitz nur wenige 100 Morgen groß ist. Die nachgeborenen Söhne der Adelshäuser werden Ritter in den königlichen Regimentern. Als dies kann für Fremde sehr verwirrend sein, scheint es doch hunderte “Könige” in Estalia zu geben, was natürlicherweise in einem gewissen Sinne auch stimmt.

    Die Könige und Königinnen von Estalia repräsentieren nicht nur, sondern sie bestimmen die Außenpolitik des Landes inklusive der Einführung der Inquisition. Im Krieg führen sie die Streitkräfte Estalias an. Könige und Fürsten dürfen in den Provinzen und Stadtstaaten eigenständig Armeen ausheben. Die königliche Armee zieht unter direktem Befehl eines Königs oder Fürsten in den Krieg. Dieser bekommt dann den Mantel des Oberbefehlshabers der Streitkräfte von Estalia und seinen tributpflichtigen Staaten.

    In kleineren Armeen ist vielleicht gar kein Oberbefehlshaber notwendig. Wenn eine Armee ausgehoben wurde, um einen lokalen Aufstand oder einen weniger bedrohlicheren Chaoskult niederzuwerfen, dann übernimmt ein Hauptmann der Provinz die Rolle des Anführers in einer estalischen Armee. Hauptleute sind auch fähige Anführer und eigenständige niedere Adlige, welche an der weltberühmten Militärakademie und manchmal auch im prestigeträchtigsten Ritterorden - dem Sonnenorden - verbracht haben.

    Manchmal versammeln sich die Repräsentanten der verschiedenen Herrschaftsbereiche von Estalia, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Eine Möglichkeit ist das Zusammenstellen einer Armee, um einer gemeinsamen Bedrohung zu begegnen. In diesem Falle wählt man einen Repräsentanten zum Oberbefehlshaber, welcher die absolute Kommandogewalt innehat und dafür verantwortlich ist, die Armee zum Sieg zu führen. Dieser übernimmt einen Großteil der anfallenden Kosten der Armee und als Gegenleistung bekommt er oft Land in den verschiedenen Königreichen. Dadurch tendieren Oberbefehlshaber dazu mehr Titel und Besitz als selbst Könige haben und einen Verbindung zwischen verschiedenen Königreichen zu schaffen, weil sie Besitztümer in vielen haben. Die Oberbefehlshaber zählen zu den besten Kämpfern ihrer Zeit und sie führen ihre Truppen immer von vorne an.

    Truppenprofil

    Die röstende Sonne schien auf die Armee von König Sancho dem Zweiten von Bilbali. Die etwa 2500 Mann waren in das Gebirge zwischen Estalia und Bretonnia geschickt worden, um Chaosbanden aus den hohen Bergen zu vertreiben. Bisher hatten sie Nichts außer Staub, Unkraut und Bergziegen gesehen. Die Begeisterung nahm zusammen mit den Vorräten ab. Ein Steinschlag tötete viele Maultiere des Trosses und seitdem waren verminderte Rationen für die Soldaten an der Tagesordnung. Die Gruppe marschierte weiter. Am 13ten Tag bei Raro Vilela trafen sie auf Ihre Beute. Die Tiermenschen waren in Position gegangen und bereit bis zum Letzten zu kämpfen. Wie auf Stichwort krachten allerdings die estalischen Lanzenreiter in den Rücken ihrer Verteidigungslinien und das Abschlachten der Tiermenschen begann.


    Mehr habe ich heute nicht geschafft. Den Text habe ich bisher nur übersetzt und noch nicht Korrektur gelesen.

  • Ich beteilige mich auch gerne daran.
    Ich habe das hier mal korrekturgelesen und Fehler in rotund Vorschläge in gelb hervorgehoben.



    Soweit alles, was mir aufgefallen ist.
    Außerdem habe ich mal die Überschriften fett gemacht, und den Fluff kursiv, so wie esauch in den Armeebüchern ist,
    um das ganze etwas übersichtlicher zu gestalten.

    Wenn ich einen Fehler gemacht haben sollte, lasse ich mich gerne belehren :P

    Wenns gefällt kann ich das auch gerne im folgenden weitermachen. (Wenn ich dazu komme)

    Ach ja: "Stähle" klingt finde ich ziemlich seltsam, weiß aber auch nicht, wie manns sonst machen sollte

  • Stähle klingt komisch, ist aber der einzige Plural für das Wort^^ Allerdings könnte das Stahl am Anfang des Satzes ein Fehler sein. Eventuell sollte dort "Erz" stehen, immerhin ist von der Quelle für den Stahl die Rede. Dann könnte man das vielleicht auch anders formulieren um Stähle zu vermeiden.

    "darf sich kein Modell weiter bewegen als sein Bewegungswert es zulässt. Allerdings dürfen (befreundete?) Einheiten sich hierbei näher als 1'' aneinander annähern." Das müssen natürlich die befreundeten Einheiten sein ;) "Wie es der Bewegungswert zulässt" ist aber finde ich nicht ganz eindeutig, der Bewegungswert ließe letztlich ja auch Marschieren zu, oder ähnliches.

    Viele der Kommatas können, müssen aber nicht (mehr) gesetzt werden. Um den Lesefluss von Seite zu Seite nicht zu stören würde ich es da einfach an den Rest anpassen, also viele Lesefluss-kommas, oder nur die Wichtigsten setzen.

    Rest stimmt oder ist Geschmackssache, kann also übernommen werden^^

    Gibt es denn keine Meinungen zu den Regelfragen? ;)

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    Firestorm Armada
    - The Directorate

  • Wer möchte mein Lektor für den ersten Teil sein? Muss dazu sagen, dass ich es bis jetzt einfach nur übersetzt habe. Die eleganten Ausführungen würde ich gerne jemandem überlassen der gut schreiben kann. Ist ja insbesondere bei der Geschichte wichtig.

    Spoiler anzeigen

    Die Geschichte von Estalia

    Der Aufstieg und der Fall von Tylos

    DieGeschichte der Bewohner der Königreiche von Estalia beginnt vor fast
    viereinhalb tausend Jahren mit der Fabel des tragisch entstellten Tylos, dem
    legendären Vater der Tileanischen Bewohner. Tylos traf ein Abkommen mit der
    schwarzhaarigen Myrmidia, der Göttin der Zivilisation, Schönheit und Ehre, und
    mit ihrer Hilfe erbaute er eine große Stadt für seinen Stamm.

    Jedoch war diese Stadt nicht genug für Tylos, denn er träumte davon die schlanken weißen
    Strukturen des Südens zu übertreffen. So befahl er den Leuten einen hohen Turm
    zu erbauen, welcher sogar die Elfen erniedrigen würde. Myrmidia entsetzte
    dieses sinnlose Werk, und nach vielen Warungen gab sie Tylos auf und versprach
    wieder zu kommen wenn die Bewohner die Bedeutung von Ehre wieder kennen würden.

    Kurz bevor der Tempel fertig gestellt war erhielt eine junge Priesterin der Myrmidia eine
    Vision welche die Zerstörung der Stadt zeigte. Sie überzeugte einige Familien
    die Stadt zu verlassen und gen Westen zu wandern, wo ein versprochenes Land sie
    erwartete. Nicht lange nach ihrer Abreise, bei der Fertigstellung des Tempels
    wurde die Stadt von einer schrecklichen Katastrophe zerstört als Feuer vom
    Himmel fiel und die Stadt zu Asche verbrannte.

    Scheinbar über Nacht wurde das verwüstete Land zu einem einzigen übelriechenden Sumpf und
    der vom Unglück verfolgte Tylos verschwand aus der Geschichte. Das Schicksal
    der Stadt ist unklar aber manche Wissenschaftler behaupten es fiel den dunklen
    Göttern zum Opfer. Es breitete sich weiter aus und ist heute was man als die
    verseuchten Sümpfe kennt.

    Die Anhängerder Prophetin wussten dass die Göttin sie gerettet hatte und erhoben sie über
    alles andere in ihrem Glauben.

    Das versprochene Land

    Jene welche sich dazu entschlossen hatten die Stadt von Tylos vor seiner Zerstörung zu
    verlassen, wurden von der Priesterin der Myrmidia in Richtung der Abendsonne
    geführt, um die Götter zu suchen welche einst unter den Menschen wandelten. Sie
    wanderten westwärts, schafften den gefährlichen Überstieg des Abaskogebirges in
    die Länder welche jetzt als das Estalische Königreich bekannt sind. Die
    Estalische Religion und Folklore kennt viele Sagen aus dieser Zeit, und die
    vielleicht bekannteste handelt von einem Prinz von Tylos welcher in den Bergen
    eine Silberader fand und versuchte die Menschen dort anzusiedeln. Während die
    Menschen sich über Jahre dort niederließen wurden sie ständig von einem
    monströsen Minotaurus attackiert. Der junge Prinz verließ die Sicherheit der
    Stadt um den Minotaurus von seinen Leuten fort, tiefer in das Gewirr des
    Abaskogebirges zu führen. Nachdem die Überquerung des gefährlichen Gebirges
    abgeschlossen war, fanden die Flüchtlinge ein reiches und fruchtbares Land vor.
    Da die Elfen diesen Teil der alten Welt aufgrund der Angriffe der Zwerge
    aufgegeben hatten um die Kolonien im Norden zu verteidigen, beschlossen die
    Estalier sich hier in den Ruinen der Elfen niederzulassen welche sie auffanden.

    Um -1600 gründeten Sie die Stadt Magritta in den Ruinen der antiken Elfenstadt Astar.
    Unter den Trümmern fanden sie eine Truhe aus Gold. Auf dem Deckel prangte ein
    goldener, in Flammen gehüllter Adler. Die Flüchtlinge nahmen dies als Zeichen
    dass sie das versprochene Land erreicht hatten und wählten dieses Gebiet als
    ihr zuhause. Sie benannten es nach der Prophetin welche als erste die Vision
    der Flucht gehabt hatte: Magra, was soviel wie dünn bedeutet, da das Mädchen
    während der Reise zu nichts als Haut und Knochen geworden war. Legenden sagen
    sie hatte während der gesamten Reise nichts gegessen da sie von dem Willen von
    Myrmidia selbst getragen wurde. Geschichten aus jener Zeit sprechen ebenfalls
    davon, dass das Mädchen nicht gestorben ist, sondern nach dem Fund der Truhe in
    Myrmidias Arme aufgenommen wurde und ihre erste Schildmaid wurde. Für die
    Hingabe in ihren Glauben wurde sie umbenannt in Debera (Aufgabe), and wurde zur
    Patronin der Stadt. Um diese neue Stadt herum, von der Göttin eindeutig
    gesegnet, begannen die Siedler sich zu einer neuen Nation zu verfestigen.
    Innerhalb von 200 Jahren wurde der Größteil der Halbinsel von Magritta aus
    geführt. Jene wenigen Stämme welche sich weigerten wurden in den Norden, in die
    Wildnis oder in das Gebirge gedrängt. Es schien als könnte keine Armee gegen
    die Auserwählten der Göttin Myrmidia bestehen. So hoch war das Ansehen dieser
    neuen Siedler, dass jeder moderne Edle des Estalischen Königreiches eher
    behauptet ein Nachkomme dieser Flüchtlinge von Tylos zu sein als einer der
    vielen kleinen Nationen welche sie bei Ihrer Ankunft vorfanden.

    Jahrhunderte vergingen und die zertrümmerten Überreste der Menschen von Tylos verstreuten
    sich durch die anderen südlichen Stämme. Nach einem großen Krieg gegen die
    Zwerge gaben die Elfen das Alte Land auf, und die Menschen ersetzten sie nach
    und nach indem sie langsam neue Städte um die Ruinen der Elfen herum bauten.
    Sie lernten schnell ordentliche Schiffe zu bauen und wurden gute Seefahrer,
    Händler und Entdecker und die Nation blühte auf.

    Krieg und Streit

    Dennoch hielt die Stabilität des neuen Königreiches nicht an. Im Jahre -1151 begann der
    Tod aus der Erde im ganzen südlichen Alten Land zu steigen. Tausende Menschen
    verließen die Städte – welche zu riesigen Friedhöfen wurden – um der Untoten
    Bedrohung zu entkommen.

    Ohne die Führung aus Margrita waren die Herrscher im Norden nicht in der Lage alle unter
    einem starken Führer zu vereinen und so zogen sie sich auf den Süden zurück.
    Während dieser Zeit gründeten sich abseits der früheren großen Siedlungen
    einige kleine Königreiche auf der zukünftigen Estalischen Halbinsel. Die Magie
    welche ursprünglich die Untoten erweckt hatte, sank. Aber es blieb die Angst
    vor den Städten und den benachbarten Menschen welche die Untoten beheimaten
    könnten. Somit isolierte sich jede Nation und wurde feindselig gegenüber
    Außenstehenden welche sie als Bedrohung sahen. Dank der natürlichen Barriere
    der Berge war der Großteil der Halbinsel sicher vor den Grünhäuten und den
    Untoten. Ohne einen gemeinsamen Grund sich zu vereinen blieben die Königreiche
    verstreut und bekämpften sich gegenseitig.

    Die Vereinigung

    Während des fünften Jahrhunderts trat ein Wunder ein, welches Estalia wieder vereinen und
    erstarken lassen sollte. Aus Gründen welche noch heiß in ihrem modernen Kult
    diskutiert werden kam Myrmidia zu den Nachkommen von Tylos zurück. Sie kam
    nicht als Gott sondern als eine Sterbliche. Zu jener Zeit war sie wie ihre
    Schwester eine Pazifistin.

    Als sie noch ein Kind war starben ihre Eltern und Myrmidia wuchs bei ihrem Onkel und ihrer
    Tante auf, welche Bauern und somit sehr arm waren. Sie hassten das Kind und nahmen
    jede Gelegenheit wahr sie zu ärgern und ließen sie von Morgens bis Abends
    arbeiten. Als sie schließlich volljährig wurde, verschenkten sie sie an einen
    Herzog in der Hoffnung er würde ihnen die Steuer erleichtern. Der Herzog war
    kein netter Meister und die sterbliche Göttin wurde vielen Demütigungen
    ausgesetzt. Schlussendlich, nicht mehr bereit die Ungerechtigkeit weiter
    hinzunehmen, nahm die aufgebrachte Myrmidia einen Speer aus der Sammlung des
    Herzogs und stieß ihn in seinen Bauch. Myrmidia war für immer verändert. Und
    von diesem Tage an ging sie nie wieder ohne einen Speer, eine Waffe welche ihre
    zukünftigen Kämpfe symbolisieren sollte. Über die Jahre und während vieler
    Kämpfe sammelte sie viele große Helden an ihrer Seite und innerhalb eines Jahrzehnts
    hatte sie ganz Estalia und Tilea unter ihrer Herrschaft und wehrte jede Menge Invasionen
    und Rebellionen ab. Aber gerade als Myrmidia zur Königin gekrönt werden sollte,
    wurde sie von einem vergifteten Pfeil eines unbekannten Angreifers getroffen.
    Sie war so stark, dass das Gift sie nicht sofort töten konnte. Und als sie im
    sterben lag befahl sie ein Schiff zu bauen und es wird gesagt sie segelte damit
    nach Westen um in ihre Heimat zurückzukehren. Von nun an wurde sie als die
    Göttin des Krieges bekannt.

    Die Zeit des Leidens

    Mit dem Tod von Myrmidia brach die Nation zusammen und
    die alten Königreiche stellten sich wieder her. Estalia machte einen Schritt
    zurück ins dunkle Zeitalter. Im Jahre 451 wurden die Königreiche an der Küste
    von König Settra und seiner Untoten Flut über viele Jahrzehnte hinweg
    verwüstet. Der Seehandel von Estalia ging zurück. Es gab noch weitere Feinde
    auf dem Meer. Viele Legenden dieser Zeit besagen das die Bewohenr von Estalia
    von den Göttern bestraft wurden weil Myrmidias neue Nation nicht geschützt
    wurde. Die dunklen Elfen welche einst der Menschheit halfen, kamen des Nachts
    und entführten die Menschen in solcher Zahl dass ganze Dörfer über Nacht
    verschwanden. Während die Königreiche entlang der Küste in der ersten Hälfte
    des Jahrtausends leiden mussten brachte die zweite Hälte eine neue Bedrohung
    mit sich. Grünhäute strömten unkontrolliert über das Abaskogebirge hinein in
    die Berge von Irrana und die Länder von Estalia. Sie plünderten was sie wollten
    und töteten alles was sie trafen. Von diesem sicheren Hafen aus verteilten sie
    sich und zerstörten alles auf ihrem Weg. Während dieser dunklen Zeit schienen
    nur die Städte Magritta und Bilbali sicher gegen die Plünderer zu sein und
    selbst diese blieben nicht verschont. Als die Reiter des Meeres genug Sklaven
    hatten und umkehrten, traf kurz darauf ein weiterer Feind ein welcher es auf
    Güter und Sklaven abgesehen hatte. Vom Norden her kamen die Nordmänner in ihren
    Schiffen genannt Drachenboote. So dreist war ihre Natur dass sie in einem
    Raubzug die nördliche Stadt Bilbali angriffen und die große goldene Glocke
    stahlen welche im Hafen über dreihundert Jahre lang geklungen hatte und von
    Myrmidia selbst dort angebracht worden war.

    Die große Dunkelheit

    Es brauchte lange aber schließlich begann Estalia sich zu
    erholen und wieder zu gedeihen. Jedoch erregte dies die Aufmerksamkeit der
    Skaven. Im Jahre 800 fielen die Skaven in Estalia ein und vernichteten alles
    auf ihrem Weg. Die Bewohner Estalias waren nicht auf einen Angriff aus dem
    Hinterland vorbereitet gewesen. Sie hatten mächtige Flotten und Städte welche
    jedoch nur gegen Angriffe vom Meer aus geschützt waren. Nachdem die Skaven den
    Größteil der Menschen besiegt hatten trafen sie auf einen unerwarteten Rivalen
    im Kampf um die Halbinsel Estalia. Goblins aus den Bergen, unterstützt von
    einer Vielzahl an Ogern wurden geschickt um die Reste zu bekämpfen. Der Krieg
    zwischen den Goblins und Skaven war schrecklich aber er verschaffte den
    Bewohnern Estalias Zeit um sich zu regenerieren und die Führung nach einigen
    Jahren wieder zu übernehmen. So war es ihnen möglich die Städte zurück zu
    erobern. Allmählich konnten die Leute aus Estalia die Kontrolle über die
    wichtigsten Teile des Gebietes gewinnen bis die Skaven und Goblins in die Berge
    zurückgetrieben waren. Die Schwäche der Staaten, besonders nach der Anstregung
    wieder zu erlangen was von den Skaven und Goblins genommen worden war, erlaubte
    es einigen Gruppen von Piraten mehrer Siedlungen im Süden von Estalia zu
    bestetzen. Diese kleinen Staaten der Piraten und Banditen beschäftigten sich
    mit der Sklaverei und Piraterei und konnten nicht einfach ausgerottet werden.
    Tatsache ist, dass einige in der Lage waren mit den großen Handelsstädten wie
    Margrita in Konkurrenz zu treten. Deren Häfen mussten verstärkt werden um gegen
    die Einfälle der Piraten welche Handelskonvois plünderten stand zu halten. Das
    Jahr 1111 war geprägt vom Ansturm der Flüchtlinge aus dem Imperium, welche vor
    den Skaven flohen um nicht versklavt zu werden. Diese brachten die schwarze
    Pest mit sich. Während die Bewohner Estalias den Flüchtlingen so gut es ging
    halfen, starben hunderte am Hungertod und der Pest.

    Man befürchtete dass, wenn keine militärische Unterstützung in Richtung Norden zum Imperium gesendet wird, die zur Verfügung
    stehenden Ressourcen nicht für die Anzahl der Flüchtlinge ausreichen würden.
    Somit wurde eine kleine Truppe Männer ausgesandt um das Imperium im Kampf gegen
    die Skaven zu unterstützen. Dieser Kampf sollte wenigstens ein Jahrzehnt
    dauern.

    Bis zum heutigen Tag gibt es Wissenländer und Averländer
    welche sich an ihre Schuld gegenüber ihren Rettern aus dem Süden erinnern.
    Während der nächsten Jahrhunderte blühten die Könogreiche von Estalia förmlich
    auf. Die ständige Hingabe ihre Marine und die am Meer liegenden Städte zu
    verstärken führte zu sicheren Küsten. Dies erlaubte es den Armeen die
    plündernden Orks unter Kontrolle zu bekommen. Es erlaubte ihnen weiterhin die
    Meere wieder zu befahren und Handel mit ihren Nachbarn zu treiben. Nach ihrer
    erfolgreichen Bevölkerung des Nordens begannen viele der Dons ihre Truppen an
    das Imperium zu verleihen um die Bezirke wieder aufzubauen und die vielen
    Bürgerkriege nieder zu schlagen welche zu dieser Zeit tobten. Die verschiedenen
    Ritterorden nutzten diesen Austausch um weiter in den Norden vorzudringen.

    Universal Battle: Aemkei81

    9k Druchii
    8k Khemri

  • okay, ich sehe schon. Projekt läuft.

    S. 16-25 ist für Aem_Kei reserviert. Welche Seiten sind das, im Spoiler?

    denkt bitte daran immer dazu zu schreiben, welchne Seite ihr gerad übersetzt habt, sonst suche ich ewig. Ich schaffe es ab Ende der Woche alles zu lesen.

    Wer das Buch als PDF braucht, sich aber nicht über Facebook anmelden will, kann mir eine PM schreiben.

    @Alandil: Ich lesen deinen Test auch Morgen oder übermorgen, habe deine Regelfragen nicht vergessen. Schreibe sie am Besten auch nochmal in die Estalia Errata, da sind sie besser aufgehoben.

  • @Alandil: Ja, "Erz" würde mehr Sinn ergeben. Kann ich ja noch mal editieren.
    Mit dem Bewegungswert stimme ich dir auch zu, änder ich auch noch mal.
    Aber dass man die meisten Kommas weglassen kann, würde mich doch sehr wundern. Ich denke da nur mal an meine letzte Deutsch-Klausur zurück :rolleyes:
    Zu den Regelfragen: Bei Handwaffen würde ich auch zu Nahkampfwaffen tendieren, aber vielleicht hat sich der Autor auch gedacht, dass es z.B. bei 2Händern zu hart wäre.
    Tercio: Ich denke auch, dass die Verwundungen überspringen (sollten), sonst wäre es wirklich unfair.

    Sepp: War die Rechtschreibprüfung jetzt überhaupt hilfreich, oder wolltest du das sowieso beim Lektorat machen?
    btw: wofür ist das eigentlich? Eine "offizielle" deutschsprachige Ausgabe, oder ein Just-for-fun-Projekt?

  • so, hatte die Woche viel Arbeit, komme daher erst jetzt dazu. Erstmal an Captain Lyniarth:
    Ziel sollte es sein, eine ofizielle Übersetzung zu bekommen. Rechtschreibprüfung war sehr hilfreich, ich kann sie allerdings nicht für jede Seite umsetzen, sondern das müssten die jeweiligen Übersetzer machen und die aktualisierte Version dann posten. Wenn es keine Kommentare oder Korrekturen gibt, füge ich den Text einfach so ein und er wird anschließend im Lektorat bearbeitet. Wie das abläuft, besprehen wir dann, wenn wir einmal mit allen Übersetzungen durch sind. Alles was wir jtzt schon finden, sparen wir uns halt am Ende an Arbeit.

    Dann zu den Regelfragen:

    Wie wird Handgunner übersetzt? ^^

    Ungenauigkeiten: Estalischer Stahl nur für Handwaffen? Sind damit eventuell Nahkampfwaffen gemeint? Die Reiterei der Estalier hätte z.B. erst ab der 2. Nahkampfrunde etwas davon, da die Speere und Lanzen für die man ja auf die Pferdchen setzt nicht davon profitieren.
    Tercio: "no move may move more than it's Movement value" Das soll bestimmt model heißen.
    Verluste werden bestimmt übertragen bzw. es muss einzeln gewürfelt werden, wann die Rodeleros tot sind, bis die Pikeniere Schaden abbekommen (anderer Rüstungswurf). Eine Tercio mit nur 1 Rodelero in der ersten Reihe wäre sehr ungerecht im Nahkampf, da gegen eine Einheit mit gleicher Ini da nur ein Verlust möglich wäre sonst. (Alle dürfen nur auf den Rodelero schlagen, in der nächsten Iniphase ist keiner mehr übrig um auf die Pikeniere zu schlagen -> unfairer Nahkampf)

    Handgunner hat Stirnländer im Inhaltsverzeichnis glaube ich mit Musketenschützen übersetzt.
    Estalischer Stahl bezieht sich eindeutig nur auf Handwaffen, sollten wir auch so übernehmen. Ich werde es allerdings den Autor fragen, ob das so gemeint ist.
    zur Tercio-Formulierung. Ja, steht auch schon in der Errata
    zu "Verluste übertragen", packen wir in die Errata, bis dahin würde ich es erstmal so übersetzen (ohne Ergänzung) ich spreche auch das mit dem Autor ab.

    Also nochmal: Bitte baut die Änderungsvorschlöge direkt in eure Übersetzung ein, damit ich den Text per copy & paste übertragen kann.

  • Chroniken von Estalia

    -2500 bis -2000
    Die Stadt Tylos wird errichtet und wächst schnell zur bevölkerungsreichsten Stadt der Menschen in der Alten Welt heran.

    -1860
    Die Errichtung des großen Tempels von Tylos beginnt und zieht sich über ein Jahrhundert hin. Die Göttin Myrmidia kehrt Tylos den Rücken.

    -1780
    Die Ahnen des estalischen Adels folden einer Priesterin von Myrmidia, die die Zerstörung von Tylos vorhersah, und verlassen die Stadt. Am Tage der Fertigstellung des Tempels wird eine Vielzahl Meteore gesichtet, die feurigen Tod über jene bringen, die zurückblieben.

    -1600
    Fernando de Astarios lässt sich mit seinem Volk nahe der Stelle nieder, wo später die Stadt Magritta entstehen sollte. Der Handel mit den Elfen fördert díe Fertigkeiten seines Volkes. Er wird erster König von Estalia.

    -1589
    Phönixkönig Caradryel ruft die Elfen aus der Alten Welt zurück. Einige Elfenfamilien siedeln sich in den Wäldern Estalias an und begründen die Legende der Bruderschaft des Waldes.

    -1400
    Eine primitive estalische Nation wird von der Stadt Magritta aus regiert. Die Stämme, die sich verweigern, werden nordwärts oder ins Irranagebirge gedrängt.

    -1350
    Skaven graben Tunnel durch die Berge Estalias und Skaven des Klans Eskrit plündern die Lande Estalias auf der Suche nach Beute und Sklaven.

    -1300
    König Juan I von Astarios lässt erstmals eine Mauer um Magritta errichten, um Skaven und Plünderer aus Arabia abzuwehren.

    -1151
    Die Toten erheben sich überall in der Alten Welt. Tausende verlassen die Städte auf der Flucht vor den Untoten.

    -1000
    Estalia wird infolge der Bedrohung durch die Untoten in viele kleine Königreiche geteilt. Misstrauen zwischen den Staaten ist weit verbreitet.

    -400
    Alfredo I von Bilbali überquert mit seiner Armee den Fluss Tarmas, um die Bruderschaft des Waldes aus dem Pina-Wald zu vertreiben. Er und seine Armee verschwinden im Wald und werden nie wieder gesehen.

    42
    San Luis spaltet sich nach langem politischem und militärischem Ringen von Bilbali ab. Beide Staaten verbindet bis zum heutigen Tag ein enges Bündnis.

    436
    Die Lande von Tilea und Estalia werden von Myrmidia in ihrer sterblichen Form zu einer Nation vereint. Am Tage ihrer Krönung in Magritta wird Myrmidia von einem unbekannten Angreifer ermordet und die Nation zerfällt erneut in viele verschiedene Königreiche.

    451
    Dunkelelfenplünderer belagern Magritta vier Jahre lang, bis sie von einer alliierten Flotte aus Bilbali vertrieben werden. Um im Falle zukünftiger Belagerungen die Güterversorgung gewährleisten zu können, wird in Magritta ein befestigter Hafen errichtet, und die Ressourcen von Astarios werden auf den Aufbau einer großen Kriegsflotte konzentriert.

    475
    Orks dringen nach Estalia und ziehen plündernd durchs Land.

    654
    Ein kurzer Bürgerkrieg entbrennt zwischen Portugelle und Aragona. Aragona gewinnt eine entscheidende Schlacht bei Belsabino und die Porteger unterzeichnen das Übernahmeabkommen, das die Vorherrschaft von Bilbali anerkennt.

    800
    Skaven überfallen Estalia und plündern viele Städte. Sie werden ihrerseits von Goblinhorden attackiert, die es den Estaliern schließlich erlauben, ihre Städte zurückzuerobern.

    824
    Die goldene Glocke von Bilbali wird von Norse-Plünderern geraubt.

    1448
    Die Königreiche Estalias werden von Arabianischen Streitkräften unter der Führung von Sultan Jaffar überfallen. Magritta wird belagert und erobert.

    1449
    Eine Armee bretonischer Ritter wird zur Unterstützung Estalias entsandt. Santiago de Vivar schlägt die Arabianer in vielen Schlachten, bevor er der Verwundung eines vergifteten Pfeils erliegt. Sein Körper wird auf sein Pferd geschnallt und im Tode führt er die estalischen Streitkräfte zum Sieg durch die Zerschlagung der Belagerung von Almagora.

    1450
    Viele imperiale Ritterorden treten dem Kmapf gegen Arabia bei. Gemeinsam mit den bretonischen und estalischen Truppen vertreiben sie die Arabianer aus Estalia. Nur Magritta bleibt in den Händen der Arabianer.

    1453
    König Esteban von Estalia besiegt eine gewaltige Armee der Untoten aus der verfluchten Stadt Lahmia in der Schlacht von Shanidaar. Die Kreuzfahrer siegen, doch so groß ist die Furcht in ihren Herzen, dass sie umkehren und heimwärts segeln, gerade als der Sieg in Sicht war.

    1457
    Magritta ist schließlich frei von arabianischer Herrschaft, als der letzte Scheich Emir der Grausame von den ersten Rittern des Ordens der strahlenden Sonne und deren Verbündeten besiegt wird. Estalia ist zurückerobert, aber mit Santiagos Tod, tat sich kein weiterer herausragender Anführer hervor, um die kleinen Königreiche zu einen. Ohne einen Anführer verfällt Estalia bald wieder in alte Strukturen. In weniger als einer Generation sind die Kreuzfahrer verschwunden und die Estalier kämpfen ein weiteres Mal untereinander.


    1453
    [...] The crusaders win, but so great is the fear placed in their heart that they turn back FROM THE DRIVE ON THE CAST and ship home just as victory is in sight [...]

    Das unterstrichene verstehe ich nicht.

  • Ist etwas eingeschlafen hier, ich mach mal wieder ein bisschen weiter:

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    SEITE 17:

    Die Geschichte von Estalia

    Der Aufstieg und der Fall von Tylos

    Die Geschichte der Bewohner der Königreiche von
    Estalia beginnt vor fast viereinhalb tausend Jahren mit der Fabel des tragisch
    entstellten Tylos, dem legendären Vater der Tileanischen Bewohner. Tylos traf
    ein Abkommen mit der schwarzhaarigen Myrmidia, der Göttin der Zivilisation,
    Schönheit und Ehre, und mit ihrer Hilfe erbaute er eine große Stadt für seinen
    Stamm.

    Jedoch war diese Stadt nicht genug für Tylos, denn er
    träumte davon die schlanken weißen Strukturen des Südens zu übertreffen. So
    befahl er den Leuten einen hohen Turm zu erbauen, welcher sogar die Elfen
    erniedrigen würde. Myrmidia entsetzte dieses sinnlose Werk, und nach vielen
    Warungen gab sie Tylos auf und versprach wieder zu kommen wenn die Bewohner die
    Bedeutung von Ehre wieder kennen würden.

    Kurz bevor der Tempel fertig gestellt war erhielt eine
    junge Priesterin der Myrmidia eine Vision welche die Zerstörung der Stadt
    zeigte. Sie überzeugte einige Familien die Stadt zu verlassen und gen Westen zu
    wandern, wo ein versprochenes Land sie erwartete. Nicht lange nach ihrer
    Abreise, bei der Fertigstellung des Tempels wurde die Stadt von einer
    schrecklichen Katastrophe zerstört als Feuer vom Himmel fiel und die Stadt zu
    Asche verbrannte.

    Scheinbar über Nacht wurde das verwüstete Land zu
    einem einzigen übelriechenden Sumpf und der vom Unglück verfolgte Tylos
    verschwand aus der Geschichte. Das Schicksal der Stadt ist unklar aber manche
    Wissenschaftler behaupten es fiel den dunklen Göttern zum Opfer. Es breitete
    sich weiter aus und ist heute was man als die verseuchten Sümpfe kennt.

    Die Anhänger der Prophetin wussten dass die Göttin sie
    gerettet hatte und erhoben sie über alles andere in ihrem Glauben.


    Das versprochene Land

    Jene welche sich dazu entschlossen hatten die Stadt
    von Tylos vor seiner Zerstörung zu verlassen, wurden von der Priesterin der
    Myrmidia in Richtung der Abendsonne geführt, um die Götter zu suchen welche
    einst unter den Menschen wandelten. Sie wanderten westwärts, schafften den
    gefährlichen Überstieg des Abaskogebirges in die Länder welche jetzt als das
    Estalische Königreich bekannt sind. Die Estalische Religion und Folklore kennt
    viele Sagen aus dieser Zeit, und die vielleicht bekannteste handelt von einem
    Prinz von Tylos welcher in den Bergen eine Silberader fand und versuchte die
    Menschen dort anzusiedeln. Während die Menschen sich über Jahre dort
    niederließen wurden sie ständig von einem monströsen Minotaurus attackiert. Der
    junge Prinz verließ die Sicherheit der Stadt um den Minotaurus von seinen
    Leuten fort, tiefer in das Gewirr des Abaskogebirges zu führen. Nachdem die
    Überquerung des gefährlichen Gebirges abgeschlossen war, fanden die Flüchtlinge
    ein reiches und fruchtbares Land vor. Da die Elfen diesen Teil der alten Welt
    aufgrund der Angriffe der Zwerge aufgegeben hatten um die Kolonien im Norden zu
    verteidigen, beschlossen die Estalier sich hier in den Ruinen der Elfen
    niederzulassen welche sie auffanden.

    Um -1600 gründeten Sie die Stadt Magritta in den
    Ruinen der antiken Elfenstadt Astar. Unter den Trümmern fanden sie eine Truhe aus
    Gold. Auf dem Deckel prangte ein goldener, in Flammen gehüllter Adler. Die
    Flüchtlinge nahmen dies als Zeichen dass sie das versprochene Land erreicht
    hatten und wählten dieses Gebiet als ihr zuhause. Sie benannten es nach der
    Prophetin welche als erste die Vision der Flucht gehabt hatte: Magra, was
    soviel wie dünn bedeutet, da das Mädchen während der Reise zu nichts als Haut
    und Knochen geworden war. Legenden sagen sie hatte während der gesamten Reise
    nichts gegessen da sie von dem Willen von Myrmidia selbst getragen wurde.
    Geschichten aus jener Zeit sprechen ebenfalls davon, dass das Mädchen nicht
    gestorben ist, sondern nach dem Fund der Truhe in Myrmidias Arme aufgenommen
    wurde und ihre erste Schildmaid wurde. Für die Hingabe in ihren Glauben wurde
    sie umbenannt in Debera (Aufgabe), and wurde zur Patronin der Stadt. Um diese
    neue Stadt herum, von der Göttin eindeutig gesegnet, begannen die Siedler sich
    zu einer neuen Nation zu verfestigen. Innerhalb von 200 Jahren wurde der
    Größteil der Halbinsel von Magritta aus geführt. Jene wenigen Stämme welche
    sich weigerten wurden in den Norden, in die Wildnis oder in das Gebirge
    gedrängt. Es schien als könnte keine Armee gegen die Auserwählten der Göttin
    Myrmidia bestehen. So hoch war das Ansehen dieser neuen Siedler, dass jeder moderne
    Edle des Estalischen Königreiches eher behauptet ein Nachkomme dieser
    Flüchtlinge von Tylos zu sein als einer der vielen kleinen Nationen welche sie
    bei Ihrer Ankunft vorfanden.

    Jahrhunderte vergingen und die zertrümmerten Überreste
    der Menschen von Tylos verstreuten sich durch die anderen südlichen Stämme.
    Nach einem großen Krieg gegen die Zwerge gaben die Elfen das Alte Land auf, und
    die Menschen ersetzten sie nach und nach indem sie langsam neue Städte um die
    Ruinen der Elfen herum bauten. Sie lernten schnell ordentliche Schiffe zu bauen
    und wurden gute Seefahrer, Händler und Entdecker und die Nation blühte auf.


    Krieg und Streit

    Dennoch hielt die Stabilität des neuen Königreiches
    nicht an. Im Jahre -1151 begann der Tod aus der Erde im ganzen südlichen Alten
    Land zu steigen. Tausende Menschen verließen die Städte – welche zu riesigen
    Friedhöfen wurden – um der Untoten Bedrohung zu entkommen.

    Ohne die Führung aus Margrita waren die Herrscher im
    Norden nicht in der Lage alle unter einem starken Führer zu vereinen und so
    zogen sie sich auf den Süden zurück. Während dieser Zeit gründeten sich abseits
    der früheren großen Siedlungen einige kleine Königreiche auf der zukünftigen
    Estalischen Halbinsel. Die Magie welche ursprünglich die Untoten erweckt hatte,
    sank. Aber es blieb die Angst vor den Städten und den benachbarten Menschen
    welche die Untoten beheimaten könnten. Somit isolierte sich jede Nation und
    wurde feindselig gegenüber Außenstehenden welche sie als Bedrohung sahen. Dank
    der natürlichen Barriere der Berge war der Großteil der Halbinsel sicher vor
    den Grünhäuten und den Untoten. Ohne einen gemeinsamen Grund sich zu vereinen
    blieben die Königreiche verstreut und bekämpften sich gegenseitig.


    Die Vereinigung

    Während des fünften Jahrhunderts trat ein Wunder ein,
    welches Estalia wieder vereinen und erstarken lassen sollte. Aus Gründen welche
    noch heiß in ihrem modernen Kult diskutiert werden kam Myrmidia zu den
    Nachkommen von Tylos zurück. Sie kam nicht als Gott sondern als eine
    Sterbliche. Zu jener Zeit war sie wie ihre Schwester eine Pazifistin.

    Als sie noch ein Kind war starben ihre Eltern und
    Myrmidia wuchs bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf, welche Bauern und somit
    sehr arm waren. Sie hassten das Kind und nahmen jede Gelegenheit wahr sie zu
    ärgern und ließen sie von Morgens bis Abends arbeiten. Als sie schließlich
    volljährig wurde, verschenkten sie sie an einen Herzog in der Hoffnung er würde
    ihnen die Steuer erleichtern. Der Herzog war kein netter Meister und die
    sterbliche Göttin wurde vielen Demütigungen ausgesetzt. Schlussendlich, nicht
    mehr bereit die Ungerechtigkeit weiter hinzunehmen, nahm die aufgebrachte
    Myrmidia einen Speer aus der Sammlung des Herzogs und stieß ihn in seinen
    Bauch. Myrmidia war für immer verändert. Und von diesem Tage an ging sie nie
    wieder ohne einen Speer, eine Waffe welche ihre zukünftigen Kämpfe
    symbolisieren sollte. Über die Jahre und während vieler Kämpfe sammelte sie
    viele große Helden an ihrer Seite und innerhalb eines Jahrzehnts hatte sie ganz
    Estalia und Tilea unter ihrer Herrschaft und wehrte jede Menge Invasionen und Rebellionen
    ab. Aber gerade als Myrmidia zur Königin gekrönt werden sollte, wurde sie von
    einem vergifteten Pfeil eines unbekannten Angreifers getroffen. Sie war so
    stark, dass das Gift sie nicht sofort töten konnte. Und als sie im sterben lag
    befahl sie ein Schiff zu bauen und es wird gesagt sie segelte damit nach Westen
    um in ihre Heimat zurückzukehren. Von nun an wurde sie als die Göttin des
    Krieges bekannt.


    Die Zeit des Leidens

    Mit dem Tod von
    Myrmidia brach die Nation zusammen und die alten Königreiche stellten sich
    wieder her. Estalia machte einen Schritt zurück ins dunkle Zeitalter. Im Jahre
    451 wurden die Königreiche an der Küste von König Settra und seiner Untoten
    Flut über viele Jahrzehnte hinweg verwüstet. Der Seehandel von Estalia ging
    zurück. Es gab noch weitere Feinde auf dem Meer. Viele Legenden dieser Zeit
    besagen das die Bewohenr von Estalia von den Göttern bestraft wurden weil
    Myrmidias neue Nation nicht geschützt wurde. Die dunklen Elfen welche einst der
    Menschheit halfen, kamen des Nachts und entführten die Menschen in solcher Zahl
    dass ganze Dörfer über Nacht verschwanden. Während die Königreiche entlang der
    Küste in der ersten Hälfte des Jahrtausends leiden mussten brachte die zweite
    Hälte eine neue Bedrohung mit sich. Grünhäute strömten unkontrolliert über das
    Abaskogebirge hinein in die Berge von Irrana und die Länder von Estalia. Sie
    plünderten was sie wollten und töteten alles was sie trafen. Von diesem
    sicheren Hafen aus verteilten sie sich und zerstörten alles auf ihrem Weg.
    Während dieser dunklen Zeit schienen nur die Städte Magritta und Bilbali sicher
    gegen die Plünderer zu sein und selbst diese blieben nicht verschont. Als die
    Reiter des Meeres genug Sklaven hatten und umkehrten, traf kurz darauf ein
    weiterer Feind ein welcher es auf Güter und Sklaven abgesehen hatte. Vom Norden
    her kamen die Nordmänner in ihren Schiffen genannt Drachenboote. So dreist war
    ihre Natur dass sie in einem Raubzug die nördliche Stadt Bilbali angriffen und
    die große goldene Glocke stahlen welche im Hafen über dreihundert Jahre lang
    geklungen hatte und von Myrmidia selbst dort angebracht worden war.


    Die große Dunkelheit

    Es brauchte lange
    aber schließlich begann Estalia sich zu erholen und wieder zu gedeihen. Jedoch
    erregte dies die Aufmerksamkeit der Skaven. Im Jahre 800 fielen die Skaven in
    Estalia ein und vernichteten alles auf ihrem Weg. Die Bewohner Estalias waren
    nicht auf einen Angriff aus dem Hinterland vorbereitet gewesen. Sie hatten
    mächtige Flotten und Städte welche jedoch nur gegen Angriffe vom Meer aus
    geschützt waren. Nachdem die Skaven den Größteil der Menschen besiegt hatten
    trafen sie auf einen unerwarteten Rivalen im Kampf um die Halbinsel Estalia.
    Goblins aus den Bergen, unterstützt von einer Vielzahl an Ogern wurden
    geschickt um die Reste zu bekämpfen. Der Krieg zwischen den Goblins und Skaven
    war schrecklich aber er verschaffte den Bewohnern Estalias Zeit um sich zu
    regenerieren und die Führung nach einigen Jahren wieder zu übernehmen. So war
    es ihnen möglich die Städte zurück zu erobern. Allmählich konnten die Leute aus
    Estalia die Kontrolle über die wichtigsten Teile des Gebietes gewinnen bis die
    Skaven und Goblins in die Berge zurückgetrieben waren. Die Schwäche der
    Staaten, besonders nach der Anstregung wieder zu erlangen was von den Skaven
    und Goblins genommen worden war, erlaubte es einigen Gruppen von Piraten mehrer
    Siedlungen im Süden von Estalia zu bestetzen. Diese kleinen Staaten der Piraten
    und Banditen beschäftigten sich mit der Sklaverei und Piraterei und konnten
    nicht einfach ausgerottet werden. Tatsache ist, dass einige in der Lage waren
    mit den großen Handelsstädten wie Margrita in Konkurrenz zu treten. Deren Häfen
    mussten verstärkt werden um gegen die Einfälle der Piraten welche Handelskonvois
    plünderten stand zu halten. Das Jahr 1111 war geprägt vom Ansturm der
    Flüchtlinge aus dem Imperium, welche vor den Skaven flohen um nicht versklavt
    zu werden. Diese brachten die schwarze Pest mit sich. Während die Bewohner
    Estalias den Flüchtlingen so gut es ging halfen, starben hunderte am Hungertod
    und der Pest.

    Man befürchtete
    dass, wenn keine militärische Unterstützung in Richtung Norden zum Imperium
    gesendet wird, die zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht für die Anzahl der
    Flüchtlinge ausreichen würden. Somit wurde eine kleine Truppe Männer ausgesandt
    um das Imperium im Kampf gegen die Skaven zu unterstützen. Dieser Kampf sollte
    wenigstens ein Jahrzehnt dauern.

    Bis zum heutigen Tag
    gibt es Wissenländer und Averländer welche sich an ihre Schuld gegenüber ihren
    Rettern aus dem Süden erinnern. Während der nächsten Jahrhunderte blühten die
    Könogreiche von Estalia förmlich auf. Die ständige Hingabe ihre Marine und die
    am Meer liegenden Städte zu verstärken führte zu sicheren Küsten. Dies erlaubte
    es den Armeen die plündernden Orks unter Kontrolle zu bekommen. Es erlaubte
    ihnen weiterhin die Meere wieder zu befahren und Handel mit ihren Nachbarn zu
    treiben. Nach ihrer erfolgreichen Bevölkerung des Nordens begannen viele der
    Dons ihre Truppen an das Imperium zu verleihen um die Bezirke wieder aufzubauen
    und die vielen Bürgerkriege nieder zu schlagen welche zu dieser Zeit tobten.
    Die verschiedenen Ritterorden nutzten diesen Austausch um weiter in den Norden
    vorzudringen.


    Die Invasion der Araber

    Im Jahre 1448
    starteten die Araber eine groß angelegte Invasion aus dem Süden welche von
    Sultan Jaffar , dem Tyrannen von Arabien, angeführt wurde. Beeinflusst durch
    sie Skaven, sie überzeugten Sultan Jaffar dass die Königreiche von Estalia eine
    künftige Bedrohung für seine Herrschaft wären, beschloss er zuerst zuzuschlagen
    damit seine Herrschaft nie ins Wanken geraten würde.

    Die Streitkräfte des
    Sultans landeten im Süden der Estalischen Halbinsel und belagerten schnell die
    Stadt Margritta während sie die ansässige Landbevölkerung versklavten. Die
    verschiedenen Königreiche Estalias reagierten nur langsam auf die Invasion und
    so fiel wieder einmal ein Königreich nach dem anderen. Die Streitmacht des Sultans
    marschierte gen Norden, versklavte die Bevölkerung und rissen die Tempel welche
    sie als ketzerisch empfanden nieder. Die Estalier welche es gewohnt waren nur
    die statische Kriegsführung und den Mann gegen Mann Kampf gewohnt, waren
    absolut unvorbereitet auf die
    Blitzschläge welche sie trafen. Einige Monate später war der Großteil des
    Südens überrant worden und viele Estalische Armeen waren zerstört worden. Zu
    schwach um eine effektive Streitmacht gegen des Sultans Armee aufzubringen
    sammelten sich die nördlichen Königreiche in Bilbali, dem größten verbliebenen
    Königreich, und begannen einen Guerillakrieg gegen den eindringenden Feind.

    Die Truppen des
    Sultans wurden verlangsamt, zogen aber immer noch weiter. Die Hoffnung wurde
    nur dadurch wieder hergestellt, dass eine Bretonische Armee (welche Angst
    hatten, dass ihr Land das nächste sein wird) und eine kleinere Imperiale
    Streitmacht als Retter eintrafen. Kämpfer aus der ganzen Alten Welt legten ihre
    Konflikte beiseite und vereinten sich in einem Feldzug gegen die arabischen
    Eindringlinge.


    Die Rückeroberung

    Während des nächsten
    Jahrzehnts wurden die Königreiche von Estalia von der großen Streitmacht aus
    dem Norden, dem Osten und den Estalischen Widerstandskämpfern zurückerobert.
    Dennoch wurden nach dem Rückzug der
    Streitkräfte des Sultans viele Dörfer in Brand gesetzt und Leute entführt um in
    den Arabischen Ländern als Sklaven zu dienen.

    Die Armeen der Alten
    Welt wurden wütend über die Behandlung der Estalier und legten einen Eid ab,
    dass die Araber ihren Zorn zu spüren bekommen würden. Sie begannen jeden Araber
    dem sie begeneten zu töten bis der Sultan realisierte das er gegen diesen Hass
    nicht bestehen können würde und aufgeben müsse. Er befahl seinen Truppen zu
    gehen, doch ein rebellierender Scheich namens Emir Wazar, oder auch Emir der Grausame,
    weigerte sich seine Truppen aus der Stadt Margritta abzuziehen. Ein Kotingent
    von Rittern belagerte die Stadt, eine Belagerung welche noch weitere acht Jahre
    andauern und das Eingreifen von Myrmidia fordern sollte um zu gewinnen. Während
    dieser Belagerung bot sich eine Gruppe Ritter an um den Tempel von Myrmidia von
    den Arabern zurück zu erobern. Die Schlacht schien für die Altweltler verloren
    als unverhofft ein schreckliches Erdbeben den Tempel erschütterte und die
    bronzene Statue von Myrmidia von der Spitze des Tempels auf herunter fallen
    ließ um dort Emir Wazir den Grausamen und seine Schwarze Säbelgarde zu erschlagen.
    Die führungslose arabische Horde überließ den Tempel den Rittern welche
    letztendlich die Stadt eroberten und die letzten Araber aus Estalia vertrieben.

    Doch der Krieg war hier nicht zu Ende. Viele der Ritterorden und Söldner sehnte
    es nach mehr Reichtum und die Herrscher wollten diese widerspenstigen und gefährlichen
    Streitkräfte aus ihrem Land haben.

    SEITE 21 (Anfang zweiter Absatz)

    Bald gehts wieder weiter.

    Universal Battle: Aemkei81

    9k Druchii
    8k Khemri

  • Sorry, dass ich nichts weiter beigetragen habe, mir hat das Leben dazwischen gegrätscht..falls jemand meinen Reservierten Part übernehmen will (oder schon hat?) bitte gerne, werde leider auch in nächster Zeit nicht allzuviel Zeit fürs Übersetzen haben.

    :police: Mod-Bot :police:

    aktuell: Imperium auf Vordermann bringen...

    Bei Fragen, Sorgen, Nöten, Wünschen, Anregungen, Anmerkungen oder Problemen:

    Moderator-Anliegen

  • Fortsetzung der Chroniken

    1492
    Marco Colombo entdeckt Lustria. Estalische Versuche, das sagenumwobene Land voller Reichtümer hinter dem Großen Westlichen Ozean zu erreichen, werden von den Elfen von Ulthuan abgewiesen. Mehrere Seeschlachten werden geschlagen, aus denen sich stets kein Sieger hervortut.

    1495
    Rivalisierende Expeditionen nach Lustria werden entsandt von Magritta und Bilbali. Beide kehren mit Truhen voller Gold und seltenen Artefakten zurück, trotz Verlusten von mehr als achtzig Prozent der Besatzungen.

    Um 1550 bis 1850
    Estalische Söldner kämpfen im Imperialen Bürgerkrieg und bringen ihren Herren viel Reichtum ein.

    1565
    Mehrere estalische Könige unterstützen den Prinzen von Torbaro dabei, seine Stadt von den niederträchtigen Skaven zurückzuerobern.

    1750
    Der Vampir Nourgul der Nekrarch führt einen Angriff gegen die südlichen Königreiche von Estalia, was als der Krieg des Blutes bekannt wird. Er wird besiegt im Tempel von Myrmidia, wo er zu Asche zerfällt bei der Berührung des Buches der Weisheit.

    1993
    Religiöse Zwänge führen zur blutigen Unterdrückung von Zauberkünsten in der Alten Welt. Der kult von Myrmidia beginnt, seinen Einfluss zu erweitern als das Volk zu ihr strömt, auf der Suche nach Erlösung nach den Kriegen gegen Arabia und die Untoten.

    Um 2051 bis 2250
    Die Hochelfen kehren in die Alte Welt zurück und unterzeichnen ein Handelsabkommen mit Marienburg. Estalier kämpfen mit Tileanern und Hochelfen um die Handelsrouten nach Arabia, Ind und Cathay.

    2242
    Ein Bündnis estalischer Prinzen unter der Führung von Prinz Dimas Moreno von Bilbali überfallen und erobern große Teile Süd-Bretonias. Dies führt zu nahezu drei Jahrzehnten des Krieges in Süd-Bretonia.

    2274
    Die Kämpfe enden infolge der Belagerung von Brionne und der Unterzeichnung des Vertrages von Brionne.

    2271
    Der Große Krieg des Chaos wütet im Norden. Infolge des Krieges macht sich die estalische Inquisition daran, sämtliche Chaostruppen in den Königreichen zu vernichten. Die Kunst der Magie wird von der Kirche der Myrmidia unter Todesstrafe verboten.

    2348
    Der berühmte Don Diego Estragon bricht mit einer großen Flotte Schiffe auf, jedes einzelne bis zum Rand mit Gütern aus aller Welt beladen. Er kehrt nie nach Estalia zurück.

    2351
    Handelskrieg entbrennt zwischen Magritta und Marienburg. Freibeuter auf beiden Seiten plündern die Seewege. Viele Piraten, die früher Estalia beraubten, werden nun beschäftigt.

    2398
    Kämpfe zur Aufrechterhaltung der Stellungen in Süd-Tilealeeren beinahe die gesamte Schatzkammer Astarios. Die Königreiche Avila, Santoyo, Obregon und Cantonia ziehen sich zurück, nachdem ihr Vermögen gänzlich aufgebraucht ist.

    2400
    Astarios Streitkräfte kehren in ein verarmtes Königreich heim. Tumulte brechen aus, als Steuern zur Rückzahlung eines Notdarlehens an Marienburg erhöht werden.

    2438
    Inquisitoren stolpern über einen Chaoskult, bei dem Versuch, dämonische Horden herbeizurufen. Die Unterbrechung des Rituals ließ den Kult die Kontrolle über die Chaosenergien und das sie kanalisierende Artefakt verlieren. Die resultierende Explosion vernichtete einen ganzen Bezirk in der nähe Magrittas. Bis heute sind die Chaosenergien in diesem Gebiet stark.

    2483
    Das Verbot von Magie wird von der Kirche der Myrmidia widerwillig aufgehoben. Die estalischen Staaten gründen eilig magische Akademien. Zum Entsetzen der Inquisition können viele Staaten es sich jedoch nicht leisten ihre Schulen aufrechtzuerhalten, sodass viele Magier außerhalb der Kontrolle der Inquisition unterrichtet werden. Nur Magritta und Bilbali haben die Mittel, ihre Akademien weiterhin zu erhalten.

    2489
    Königin Isabela von Astarios stirbt unvorhergesehen. Die Erbfolge ist strittig, doch ihr Sohn Prinz Carlos Aguilar erhält die Unterstützung des Adels. Der Umsturzversuch Kapitän Jorge Sancho Diaz de Molenos schlägt fehl und er findet sein Ende in den Händen der Inquisition. Isabelas Sohn besteigt den Thron von Astarios als König Carlos IX Montoya Aguilar.

    2508
    König Carlos V von Aragona versucht, das Land Siernos im Irannagebirge zu erobern. Er fällt in der Schlacht und seine Tochter wird zur Königin Juana I la Roja Carlota Martinez gekrönt. Die Feierlichkeiten dauern ein Jahr an.

    2514
    Juan Federico wird Großmeister des Ordens des Rechtschaffenen Speers. Er schickt sich an, die Macht des Ordens noch weiter zu vergrößern, und rekrutiert tausende Ritter für seine Sache.

    2516
    Großinquisitor de Hojeda verbrennt die gesamte Bevölkerung des Dörfchens Jávea auf dem Scheiterhaufen, unter dem Verdacht von Hexenwerk und Chaosanbetung.

    2518
    Isabella Giovanna Luccelli wird La Aquila Ultima, Kopf des Ordens des Adlers, der Kirche Myrmidias. Sie wird zur lebenden heiligen ernannt, womöglich die wiedergeborene Myrmidia.

    2520
    Seefahrer aus der Alten Welt berichten, Estragons Eiland gesichtet zu haben, einen verzauberten, gefährlichen Ort, der, falls er existiert, seine Position von Zeit zu Zeit zu ändern scheint. Die meisten halten die Geschichten über Estragons Eiland für kaum mehr als Seemannsgarn, aber jene, die behaupten, es gesehen zu haben, berichten von einer üppigen, exotischen, tropischen Insel, die viele Schätze, Artefakte und Monster birgt.

    2521
    Francisco Cortez und seine Conquistadoren schlagen eine Spur der Verwüstung durch Zentral-Lustria, beim Plündern von antiken Tempeln, dunkelelfischen Außenposten und einer Festung des Seuchenklans.

    Bis dann

  • Ich setzte mich mal an die Seiten 7. Ich glaub die Seite 8 in der Übersicht kann als fertig markiert werden, da gibts nichts zu übersetzen. :D Da der Stirländer leider erstmal nichts mehr machen kann, übernehme ich auch Seite 9.

    3 Mal editiert, zuletzt von D'elfenfreak (14. August 2013 um 15:59)

  • Hier die Seite 7:

    Spoiler anzeigen

    Einführung

    Willkommen zu Warhammer: Estalia, deinem unverzichtbaren Leitfaden zum Land der untergehenden Sonne. Dieses Buch beinhaltet alle Informationen, die du zum Spielen mit einer Estalianischen Armee bei Warhammer benötigst.

    Gründe zum Sammeln von Estalia

    Die Estalier sind stolze und hochmütige Soldaten, denen es immer gelang den Sieg aus den Klauen der Niederlage zu reißen. Ihre Soldaten sind unermüdlich gedrillt im Glauben an die Gottheit Myrmidia, der Schutzherrin über Krieg und Weisheit, die sie über alles andere verehren. Wenn die Estalier, unter ihrem Banner in den Krieg ziehen, marschieren sie unermüdlich mit unerreichter Disziplin.

    Die Estalianischen Armeen sind gefüllt mit gut trainierten Soldaten, die mit Piken, Armbrüsten und Schwertern, unterstützt von den ritterlichen Caballeros und den sich schnell bewegenden Genitoren, in den Kampf ziehen. Mit ihnen ziehen der Geist von Myrmidia, die Missionäre, die Ritter der aufgehenden Sonne und die Schwestern der Wut. Mächtige Inquisitoren und elitäre Wächter marschieren außerdem mit ihnen. „Rounding out their forces are the elte troops well versed in the use of gunpowder, with Handgunners, Conquistadors, Grenadiers and Culverins.“

    Was das Buch enthält

    Jedes Armeebuch ist in Sektionen unterteilt, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Armee beschäftigen. Das Armeebuch Estalia enthält folgendes:

    Das Land der untergehenden Sonne: Die erste Sektion stellt die Estalier und ihre Taten in der Warhammer-Welt vor. Außerdem findest du hier Informationen zu Estalia, dem Land der untergehenden Sonne.

    Streitkräfte der Estalier: Alle Truppen der Estalianischen Armee sind hier näher erklärt. Du wirst hier eine vollständige Beschreibung der Einheit und die Regeln für alle speziellen Fähigkeiten und Gegenstände die sie besitzen finden. Außerdem enthält diese Sektion die Schätze von Estalia - einzigartige magische Artefakte – mit all ihren Regeln, um sie in deinen Spielen zu verwenden.

    Armeeliste der Estalier: Die Armeeliste arrangiert alle Krieger, Monster und Kriegsmaschinen der vorherigen Sektion so, dass du aus ihnen eine Armee zusammenstellen kannst. Einheiten werden hier als Kommandanten, Helden, Kerneinheiten, Eliteeinheiten oder Seltene Einheiten klassifiziert. Jede Einheit besitzt dabei einen bestimmten Punktewert, so dass du und dein Gegner ein faires Spiel austragen können.

    Weitere Informationen

    Obwohl das Armeebuch Estalia alles enthält, um mit deiner Armee zu spielen, gibt es noch andere Bücher und Aktualisierungen zu finden. Für die anderen Bücher in dieser Serie und die neuesten Regeländerungen besuche:
    https://warhammer-board.de/www.warhammera…ct.blogspot.com

    Bei manchen Sachen bin ich mir nicht so sicher, bitte nochmal drüber gucken, vor allen Dingen hier:
    „Rounding out their forces are the elte troops well versed in the use of gunpowder, with Handgunners, Conquistadors, Grenadiers and Culverins.“

    Da stört mich das with vor Handgunner, deswegen habe ich diese Passage unübersetzt in den Text geschrieben.

    2 Mal editiert, zuletzt von D'elfenfreak (14. August 2013 um 22:42)

  • sieht gut aus. Ich nehme jetzt erstmal alles auf, wir lesen das dann anschließend nochmal korrektur. Wenn jemandem was auffällt, kann er es natürlich auch jetzt schon schreiben.
    Leider kann ich gerade der ersten Beitrag nicht edditieren, klappt aber hoffentlich bald wieder, dann gibt's das update.

    ich ahtte deswegen mal nachgefragt: Beiträge bearbeiten
    Du musst also nen neuen Beitrag erstellen! Wäre gut, wenn du das amchen würdest :D