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In diesem Thread geht es um die Diskussion der Warhammer 40k Geschichte "Widerstand". Euer Feedback und eure konstruktive Kritik sind ausdrücklich erwünscht, viel Spaß! Euer Dante
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Neues Benutzerkonto erstellenIn diesem Thread geht es um die Diskussion der Warhammer 40k Geschichte "Widerstand". Euer Feedback und eure konstruktive Kritik sind ausdrücklich erwünscht, viel Spaß! Euer Dante
(Hier muss ich mal eine Lanze brechen...)
Hier und da wurde der "abgehackte Stil" zwar bemängelt, aber wenn man mal bedenkt was mit dem armen Tropf (bzw. seinem Schädel) geschieht, wüsste ich nicht wie man den Hergang (aus dessen Sicht) viel treffender hätte darstellen können.
Man könnte sicher noch feilen... aber das Potential ist da und groß. Wenn man viel Publikum ohne Bezug zur Materie hat, ist es natürlich ein wenig undankbar. Denn nicht jedes Storytelling Konzept kann auch gleichzeitig den unbedarften Leser in die (unbekannte) Welt einführen. Ich kann verstehen, dass der Autor sich dennoch für den Stil (anstatt für die Zugänglichkeit) entschieden hat.
Ich fange auch mal an Feedback zu geben.
Zu Anfang möchte ich dem Autoren/ der Autorin für die Mühen und die Arbeit danken.
Zunächst muss ich sagen, dass ich keinen Schimmer von 40k habe und somit nicht auf die innere Logik eingehen kann... Ich überblicke sie eben nicht...
Zunächst finde ich die Formatierung mit den Absätzen nicht optimal, es stört mich zumindest im Lesefluss.
Schön ist es dass auch einige Details genannt werden, die einer Geschichte tiefe verleihen können. Ein Beispiel ist direkt am Anfang der verlumpte Mann. Der Schlamm. Leider wurden diese kleinen Nebensachen nicht ausgiebig genug ausgeführt, um ihre volle Wirkung zu erzielen. Gerade das finde ich für die Atmosphäre einer Kurzgeschichte wichtig.
Dazu dürfen keine offenen Fragen dadurch entstehen. (Es wurde in der Kantine auf den hungrigen Jungen geschossen, aber sonst passiert da nichts)
Teile der Handlung und neue Charaktere treten mir etwas zu plötzlich auf, daraus resultiert das Gefühl, dass die Geschichte sprunghaft ist und etwas die Übersicht fehlt.
Aber der Plot an sich ist vielversprechend und der negative, distopische Grundgedanke kommt super raus. Mit etwas mehr liebe zum Detail könnte man da mehr rausholen.
Mein Tipp: mehr drum herum. Wo spielt es, wie sieht es aus, wie reagiert und wirkt das Umfeld. Beispiele lassen sich sicher finden und ich freue mich auf die Diskussion am Ende ![]()
Grüße
Dante
Hier noch eine kleine Randnotiz dazu, wie ich die Story wahrgenommen (und im Hinterkopf abgelegt) habe.
Also, endlich sind die Autoren demaskiert und es kann fröhlich drauflos debattiert werden.
Zunächst mal danke ich allen, die die Geschichte gelesen haben und sich Zeit für die Reflektion genommen haben.
Ich habe früher seeehr gerne und viel geschrieben. Das Ergebnis dieser im Fantasy- und Westernbereich angesiedelten Stories waren platte Plots und Sätze die bei Nokia Worms definitiv gewonnen hätten. Durch einen Zivi-Kollegen bin ich auf einen Autorenkreis aufmerksam geworden. Die Erfahrungen dort haben mich aber komplett vom Schreiben abgestossen.
Dante, die gute Seele, hat den Funken des Schreibens wieder in mir zur Glut bringen können. Und das Resultat des ersten Gehversuches war diese Geschichte.
Vorbild waren die White Dwarf und Armeebuchkurzgeschichten der alten Editionen so bis 1994. Nur durch das Lesen von vielen Geschichten konnte sich ein Bild entwickeln. Gleichzeitig wollte ich auch 40K schreiben und unbedingt weg von den Kolonnensätzen.
Das war auf jeden Fall eine Überschätzung meiner Präzisierfähigkeit und eine Unterschätzung der Notwendigkeit der Informationen. Sicherlich mag es weniger Informationslücken gegeben haben, wenn der Kontext mehr Usern bekannt gewesen wäre, aber eine Kurzgeschichte muss für sich stehen.
Es hat mir viel Spass bereitet, die Geschichte zu entwickeln. Das Schreiben ist wieder zurück in meinem Leben und Unterstützung für stilistische (und informativere) Entwicklung ist auch gefunden.
Die geäusserte Kritik am "ss" statt "ß" : ich lebe mittlerweile in der Schweiz und hier hats kein "ß". Es ist auch -vorsicht Frevel- überflüssig.
Es gibt sicher Fragen zum Verständnis und Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge. Ich lade alle ein, dies hier im Treat auch auszuleben. Denn es wird mehr Geschichten von mir geben und es wäre wünschenswert, wenn sie Euch dann auch mehr Spass machen ![]()
Dann will die gute Seele doch gleich nochmal etwas Dampf ablassen ![]()
Leider sind die WD der 90er an mir vorbeigegangen. Deswegen kann ich nicht sagen, ob du den Stil gut eingefangen hast, oder nicht. Es ist immer schwerer in eine Welt zu entführen, die der andere nicht kennt. Das Spiel mit Erwartungen, Wiedererkennung und anderen Assoziationen wird dadurch sehr erschwert. Wenn es dann noch eine Nische behandelt wird es wirklich eng.
Bin aber gespannt, wie es hier weitergeht ![]()
@Serotonin Ach die Story war von Dir!?
(OK, das ändert zwar nichts, aber ich wäre dann doch nicht gleich drauf gekommen.)
Ich habe die Story eben noch einmal gelesen. Einfach, um nochmal alle Details zurückzubringen...
Der Arbiter hatte dann wohl doch keine Angst vor einem Aufstand?
Der Kleine wurde ja genaugenommen nicht "erwischt", wie Hargur dachte, sondern war ja quasi von vornherein auf dem Schirm der Techpriester. Richtig? Die Menschenmenge muss den Einsatz der Energiekeule zumindest als legitime Gewaltanwendung (bzw. Selbstverteidigung), seitens des Arbiters, verstanden haben. Immerhin gab es ja keinerlei Gegenwehr oder auch nur Aufruhr.
Ich hatte eigentlich nicht vor nochmal drauf einzugehen, aber bei der "ss"-Sache handelt es sich wohl um ein Missverständnis. Es ist keine Frage des "ß".
Vielmehr wurde "dass" fälschlicherweise eingesetzt, wo ein "das" hätte stehen sollen.
Beipiel:
Zitat von Serotonin"(...) In seinem Kopf war der Scan eines wertvollen Buches, dass in einem alten STK entdeckt wurde. (...)"
(Ich prüfe das für mich immer wie folgt: Sobald ich das "das/dass" durch ein "welches/welcher" oder eine ähnliche Wendung ersetzen kann, und der Satz immernoch seinen Sinn behält, handelt es sich um ein "das".)
Egal.
Wie war das mit dem Flammenwerfer? (Mitte von Seite 2) Er hat uns ja zwei Mal "unterbrochen".
Worauf wurde er abgefeuert und von wem? (Ich bekomme das Ganze nicht so recht bildlich vor meinem geistigen Auge konstruiert.)
Die fiese Kiste mit der Rekrutierung fand ich übrigens echt gut (und sehr typisch). Ganz so wie in der realen Welt auch verfahren wird. Nutze die Verzweifelten und Schwachen um sie und Ihresgleichen weiterhin verzweifelt und schwach halten zu können, zugunsten des Status Quo und der Beibehaltung der bestehenden Ordnung.
Besonders gemein ist natürlich, wenn "das Werkzeug" im Nachhinein realisieren muss, was es denn getan hat.
Nach dem erneuten Lesen muss ich sagen, dass ich die Geschichte deutlich besser greifen kann. Gar so abgehackt, wie in einigen Rezensionen geschrieben, war die Geschichte für mich nicht. Es gibt zwar Sprünge, aber die sind keinesfalls schlecht platziert. Unklarheiten gibt es für mich auch nicht so viele. (Und ich kenne 40K nur aus den 90ern und Vieles davon ebenfalls aus den White Dwarfs.) Ich bin immernoch der Meinung, dass der Stoff echt gut ist und man weitere Teilgeschichten aus diesem Umfeld erzählen könnte. ("Tu' es! Tu' es!")
Oh! Erstes Feedback!
Bin grad auf nem Städtetrip und mitm Handy ist mir ne ausführliche Antwort zu lang. Deswegen bitte ich kurz bis morgen zu warten ![]()
Wenn es dann noch eine Nische behandelt wird es wirklich eng.
Würdest Du 40K als Nische bezeichnen
(Ich weiss, Du meinst ausgehend vom Kenntnisstand der Leserschaft, aber es war zu witzig)
@ Merrhok:
Ich versuche mal die vielen Fragen und Anmerkungen in einer Antwort unterzubringen:
Arbiter sind eigentlich Staatspolizisten der Zentralregierung. Auf Planeten des Mechanicum haben sie nicht wirklich etwas verloren. Das ist ein inhaltlicher Fehler. Ich fand aber den Begriff des Arbiter auch als bekannt genug, um ihn zu wählen.
Ob der Arbiter den Jungen erschlägt, weil er dem Kreis des Widerstandes aufspüren wollte, oder ob er nur den Peilsender mitbekommen hatte, weiss ich nicht. Harkur jedenfalls sieht seine Position als 2. Mann vor Ort gefährdet und flieht. Inhaltlich schwach ist sicherlich, das der Arbiter erst Angst vor Publikumsreaktionen hat und dann dennoch sogar körperlich eingreift.
Die "dass"-Kritik. Kennst Du saisonale Rechtschreibschwächen? Irgendwie hab ich immer wieder für gewisse Phasen Probleme bei manchen Wörtern. Momentan ist es das "dass/das". Wer weiss, was als nächstes kommt? Aber ich werde darauf achten, es ist ein nerviger Fehler. Danke!
Durch Deinen Aussage
Besonders gemein ist natürlich, wenn "das Werkzeug" im Nachhinein realisieren muss, was es denn getan hat.
bin ich überzeugt, dass die Geschichte wirklich und tatsächlich zu abgehakt ist. Aber der Reihe nach:
Es gibt den Typen mit dem Zahnradring. Er ist vom Mechanicum, oder einem Kreis innerhalb dessen. Dieser Typ, nennen wir ihn Merrhok, rekrutiert potentielle Widerständler um a) Opposition auszuschalten und zu kontrollieren und b) um leistungsfähigere Servoschädel herstellen zu können.
Merrhok ist die Kontaktperson für Harkur. Er erschlägt ihn, da dieser nun zustandstechnisch gesehen reif ist für die Umwandlung in einen Servoschädel.
Merrhok rekrutiert auch ein Mädchen. Seinem Vorgesetzten gefällt das aber nicht mehr, da er das Projekt der Leistungssteigerung durch Schmererinnerung auf diesem Planeten für abgeschlossen erklärt. Der Flammenwerfer wird auf das Mädchen abgefeuert, damit der von Merrhok neu angefangene Widerstand beendet wird.
Merrhok hat die Kenntnisse über die Leistungssteigerung im Schädel des Harkur gespeichert und stellt am Ende auf einer anderen Fabrikwelt das Projekt vor.
Geschichte 2 ist übrigens fertig und abgesegnet von einem der Gewinner des Wettbewerbs ![]()
Nein, aber die speziellen Strukturen des Mechanicum sind für mich eine Nische ![]()
Es gibt den Typen mit dem Zahnradring. Er ist vom Mechanicum, oder einem Kreis innerhalb dessen. Dieser Typ, nennen wir ihn Merrhok, rekrutiert potentielle Widerständler um a) Opposition auszuschalten und zu kontrollieren und b) um leistungsfähigere Servoschädel herstellen zu können.
Japp, so hatte ich es auch verstanden. Nur gingen seine Spitzel eben immer davon aus für die andere Seite (den Widerstand) zu arbeiten.
Merrhok ist die Kontaktperson für Harkur. Er erschlägt ihn, da dieser nun zustandstechnisch gesehen reif ist für die Umwandlung in einen Servoschädel.
Kam ebenfalls (bei mir) an.
Nur ging ich von einer "Aufgabe erledigt"-Situation aus. Die Umwandlung in den Servoschädel hielt ich für nützliches Recycling, nicht für den Hauptgrund der Liquidierung.
Merrhok rekrutiert auch ein Mädchen. (...)
Kam ebenfalls an...
(...) Seinem Vorgesetzten gefällt das aber nicht mehr, da er das Projekt der Leistungssteigerung durch Schmererinnerung auf diesem Planeten für abgeschlossen erklärt. (...)
... da hätte ein wenig mehr Erklärung glaub ich gutgetan. Das ganze Konzept der "Leistungssteigerung durch Schmererinnerung" ist etwas nebulös.
Aber ich muss sagen, dass dies für mich kein Kritikpunkt ist. Denn bei geheimdienstlicher Arbeit erwarte ich keinerlei Transparenz und 100%ige Nachvollziehbarkeit. (Das würde sich sonst im Gegenteil falsch und platt anfühlen. Denn die Dinge sind nie einfach. Und erzählerisches Vorgehen in Bild und Schrift sind äußerst schwer wenn man nicht will, dass es platt und trotzdem eindeutig rüberkommt. Allzu oft stoßen mir einführende Wortwechsel auf, in denen unrealistische Konversation rüberbringen soll wer Wer ist und wie die Figuren zueinander stehen. Also lieber kryptisch als platt.) ![]()
(...) Der Flammenwerfer wird auf das Mädchen abgefeuert, damit der von Merrhok neu angefangene Widerstand beendet wird.
Das kam dann wirklich nicht mehr rüber. Aber gut zu wissen! ![]()
Merrhok hat die Kenntnisse über die Leistungssteigerung im Schädel des Harkur gespeichert und stellt am Ende auf einer anderen Fabrikwelt das Projekt vor.
(Siehe oben)
Was dem Adepten und dem Autor klar war, hab ich verpasst.
Wie gesagt, kein Problem denn die Geschichte ist so nicht weniger schlüssig.
Geschichte 2 ist übrigens fertig
Ich übe mich in Geduld und warte. ![]()
Ich kann mich übrigens noch an Adeptus Arbites erinnern. Ich glaube, es war damals im Rahmen von Necromunda. Da gab es dann auch Modelle mit Schilden, etc.
Den Adeptus Arbites gab es tatsächlich im WD. Die waren so ne Art Judge Dredd vom Design her.
Bei Nekromunda waren sie als Fraktion spielbar. Für 40K waren es zu wenig Truppen zur Auswahl.
Adeptus Arbites - good old times ![]()