Herdenstein - KFKA, Diskussionen, Heerschau und Geplauder

  • @Ruhn Ging mir auch eine ganze Weile lang so. Aber ich hab es letzten Endes aufgegeben. Denn am Ende sind es Spielregeln, welche das Spiel spielbar machen sollen. Dass sie dabei eine Schlacht und alle darin vorkommenden Mechanismen realistisch abdecken, darum geht es nicht wirklich. Das fängt bei grundsätzlichen Dingen an, wie: Ein General kann nicht wählen welche Truppen ihm zur Verfügung stehen und welche Ausrüstung sie im Einzelnen haben. Da reden wir noch gar nicht davon, dass die Streitmacht des Gegners etwa die gleiche Schlagkraft aufs Feld bringt wie die Eigene. Und so nörgelt man sich durch unzählige Regelungen und Mechanismen, bis hin zu den Waffen, wo die Boni nicht so recht passen wollen. Aber es ist eben doch nur ein Spiel und keine Simulation. Die Logiklücken sollte man am Besten durch Fantasie schließen. :)

  • Sollte man wohl, aber mein Problem ist auch, dass sich die Regeln gegenseitig so oft widersprechen und ich oft keine Ahnung habe wie ich das Sinnvoll interpretieren soll...
    Und ich rede jetzt nicht vom Riesen der auf dem Skink-Schamanen auf dem Stegadon herumspringt... Der ist ja eher unterhaltsam!


    Ich rede eher von:
    40 Clanratten gegen 25 Sauruskrieger (die armen Ratten)
    Nur die vordersten beiden Glieder dürfen zuschlagen, auf beiden Seiten.
    Die Einheiten sind 5 breit aufgestellt.
    Frage: Warum dürfen nur 10 Ratten angreifen obwohl sie fast doppelt so viele sind?
    Erklärung: Weil sie offensichtlich nur an der Front kämpfen.
    Frage: Warum darf ich ihnen dann nicht von hinten in den Rücken schießen? Denn offensichtlich kämpfen die hinten ja nicht mit...
    Erklärung: Weil alles in einem großen Getümmel wuselt, die Einheiten gemischt sind und nicht so ordentlich grade stehen und du deine eigenen Einheiten Treffen würdest.
    Frage: Wie können dann nur 10 Ratten angreifen wenn alles gemischt steht und es fast doppelt so viele Ratten gibt? Stehen die nur lobotomisiert rum?!


    Das ist ein Beispiel auf das ich einfach nicht klarkomme ?(

    2 Mal editiert, zuletzt von Ruhn ()

  • Meine Frage: Warum dürfen nur 10 Ratten angreifen obwohl sie fast doppelt so viele sind?

    Weil sie tatsächlich tief gestaffelt stehen müssen, um nicht von den rund zwei Meter großen Sauren einfach weggeschoben, gebrochen und in die Flucht geschlagen zu werden.
    Die Formation im Block ist weniger abstrakt als man denken mag. Von der Antike bis ins Mittelalter wurde sie sehr effektiv angewendet und hat im Geschiebe oft Schlachten entschieden.
    Mit Speeren könnten mehr von ihnen zuschlagen. (Zumindest in den späteren Warhammer Editionen. In der 5. wäre es auch nur das erste Glied und durch Speere das verteidigende Rgeiment auch noch aus der zweiten Reihe.)



    Meine Frage: Warum darf ich ihnen dann nicht von hinten in den Rücken schießen? Denn offensichtlich kämpfen die hinten ja nicht mit...

    In der 5. Edition dürftest Du das. Beschuss würde aber prozentual zwischen den Regimentern verteilt. (also etwa 4 zu 2)

  • 5. Edition ist wirklich echt gut und flüssig spielbar.


    Die einzige Hausregeln die empfehlenswert wäre (und z.B. in der Gruppe von Masterpainter auch so Anwendung findet) ist, dass alle Modelle einer Einheit - die sich im Nahkampf befindet und gerade Verluste durch Attacken des Feindes erlitten hat - welche Kontakt mit dem Feindregiment haben, auch zurückschlagen können. (Normalerweise können in der Fünften Modelle, welche auf die Position erschlagener Kameraden nachgerückt sind, nicht mehr zurückschlagen. Das kann dazu führen, dass eine angegriffene Einheit im schlimmsten Fall gar nicht zurückschlagen kann, wenn sie alle Modelle im ersten Glied verloren haben. Diese Regelung macht den Angriff, bei dem die Angreifer - abgesehen von "schlägt immer zuerst zu" - vor den Verteidigern zuschlagen, zum absoluten Schlüsselelement.) Ausgleichend bekommt bei der Hausregel die angreifende Einheit +1 aufs Kampfergebnis, um den Angriff wieder attraktiver zu machen, wenn man schon nicht fürchten muss nicht mehr zurückschlagen zu können.


    Ein paar sinnvolle Hausregeln tun beinahe jedem Spiel gut, wenn sich die Spieler darüber einig sind. :)

  • Naja, bisher hatte ich eher das Problem, dass wir großartig nur Hausregeln erfunden haben, die meine Armeen nicht betreffen. Nun muss man meiner Meinung nach auch nicht viel bei den Echsen ändern, die sind ganz gut wie sie sind, hätte nur gern die Skink-Kavallerie und den Coatl wieder^^


    Die nutzlose Magie wird wohl am Würfelpech liegen, bis auf ein einziges Gefecht hab ich es bereut Punkte für den Magier ausgegeben zu haben^^
    (Das einzige mal war ein Slann mit der Lehre des Lichts, der ausnahmsweise mal Zauber durchbekommen hatte, aber die Folgen waren für den Gegner verheerend...
    Ansonsten läuft es darauf hinaus, dass der Spruch gebannt wird oder sich der Skink samt Stegadöner in den Warp saugt und der Zauber dann noch seine Wirkung verfehlt.... ich sollte echt nicht zaubern XD )
    Naja vielleicht klappt ne Lehre des Malal bei den Chaosechsen besser^^
    Da müsst ich auch mal wieder News bringen <.<

  • @Merrhok
    @Masterpainter


    Das ist wirklich die Regel, die mir die 5. damals verleidet hatte. Aus Angst vor misslungenen Moraltests hatte ich mit 14 Jahren Zwerge angefangen. Es ging gegen Imperiale und Delfen. Die Nahkämpfe waren eine Qual! Ich hab dann meine Liebe zu den Skaven entdeckt, da lief es dann deutlich besser.


    Tolle Änderung! Verändert das die Stärke innerhalb des Settings der Truppen?

  • Naja, es fühlt sich mit der Hausregel irgendwie gut und richtig an. So haben beide Seiten eine gewisse Satisfaktion. Ich habe zwar Jahre lang ohne diese Regel gespielt (Initiative 3) und es ging auch, aber ich mag die Hausregel. Es ist zum einen mehr Kampf und zum anderen fühlt es sich nicht an, als würde das Spiel irgendwie kippen. Im Gegenteil.


    Zugegeben, einige "Zertrümmerungsstrategien" muss man dann überdenken und etwas anders angehen, aber das macht das Spiel nicht kaputt. Es stellt einen eher vor neue Herausforderungen.


    Im Zweifelsfall sollte man einfach beides mal testen und dann gemeinsam entscheiden was sich richtig anfühlt.

  • mit einer tollen motivierten Gruppe die wir haben lässt sich vieles machen.
    Wenn persönlich für mich meine Armeen stehen geht's an Szenarien und Kampagnen. Gastspieler wie merrhok z.b sind gern gesehen wenn es menschlich passt.

    alea iacta est

  • Aye o.o Nja Herford is mit ca 2 Std und paar Minuten fast das nächste zu euch o.o Und wir sind ne Ninth Age Hochburg ... Wobei ich net weiß, ob ieiner von uns nochmal die Achte opder so anrühren würde :D

    Ninth Age Playtester =]


    i know things and i don't drink ;)

  • T9A is nen Turnierspiel von Turnierleuten. ( teilweise leider).


    Orks und goblins sind die Armee mit schönem gedöns, Vermin swarm nicht :(



    Dennoch ist es ein gutes Spiel trotz starker Berechenbarkeit.
    Dadurch sind die meisten Armeen um einiges besser geworden. Keine uber Lucky rolls mehr. ( Infernal gate, 13ter, Sonne, Pendel...)

    Ninth Age Playtester =]


    i know things and i don't drink ;)