Beiträge von Gazak

    Solange es Plusgrade sind und die Dose samt Figuren aus der warmen Wohnung kommen, kannst du auch im Winter mit der Spraydose draußen grundieren (sprich drinnen vorbereiten, dann kurz raus und sprühen, wieder rein). Wichtiger ist eher trocken und windgeschüzt.

    Die Sprühgrundierung (Dose oder Airbrush) ist für größere Mengen von Figuren unschlagbar und gegenüber der Pinselgrundierung deutlich schneller. Bei einzelnen Figuren ist der Geschwindigkeitsvorteil eher zu vernachlässigen (speziell gegenüber der Airbrush, die danach wieder gereinigt werden will).

    Mit der Pinselgrundierung musst du primär darauf achten, dass du die Grundierung nicht zu dick aufträgst. Bilded sie Pfützen und/oder sammelt sich in Kanten, war es zuviel.

    Wie planst du denn die Figuren zu bemalen? Mit einer deckenden Grundfarbe als Basis oder mit Contrastfarben? Je nachdem ist der Einfluss der Grundierung zwischen "bessere Haftung der Farbe" und "maßgeblich für das Endergebnis".

    Beste Grüße und willkommen zurück,

    Gazak

    Eher Spaß. Die Idee stammte aus einem Gespräch in unserer Spielergruppe, in der unser Nurglespieler meinte, dass mal was Neues für Nurgle nett wäre. Mein Vorschlag "Seife" führte dann zum Philosophieren über einen "great clean one". Da mir der Ansatz gefallen hat und ich noch etwas für den Kalender brauchte, entschied ich mich nach Jahren mal wieder was mit green stuff zu machen. Das Ergebnis ist oben zu sehen. Ich denke, die nächsten Projekte werden wieder digital sein.

    20. Türchen

    Jeder kennt die großen Chaosgötter, doch es gibt auch unzählige weniger bekannte Götter. Einer von diesen ist sicher Nurgels ungeliebter Schwager Schrubbel, Gott des Putzwahns. Doch auch dieser unbekannte Gott kann mächtige Diener ins Feld führen. Allen voran der großen Putzdämonen, der auch als "Great Cleaning One" bezeichnet wird. Für Schrubbel ist es einfach Dieter.

    Dieter, the Great Cleaning One:

    Begleitet von einer Gruppe Putzlingen und ausgerüstet mit einem magischen Wischmop, bestehend aus einem Stab aus dem Holz eines Baumältesten und einem Mop aus unzähligen Zwergenbärten*, stellt sich Dieter jedem Schmutzfing in den Weg, der mit seiner Anwesenheit die Sterilität bedroht.


    * Menschenhaare sind nicht robust genug, Elfenhaare sind zu glatt, aber Zwergenbärte sind robust und in der Reinigungswirkung selbst bei hartnäckigen Flecken unschlagbar!


    Schönes Türchen und schöne Geschichte zu dem Stamm. Aber warum "Honigmet"? Met ist Honigwein, da ist es sinnfrei nochmal "Honig" dazu zu schreiben. Man sagt ja auch nicht "Traubenwein" ("Wein" ist per Definition immer aus Trauben und nur, wenn es aus etwas anderem hergestellt ist, schreibt man es dazu, wie z.B. bei "Honigwein")... ;)

    (Sorry, aber ich braue das Zeug selber und mit "Honigmet" hast du nen empfindlichen Punkt getroffen. :rolleyes: )

    Ich fürchte mit dem Lötansatz wirst du eher Schaden anrichten. Damit das klappt, müsstest du eine Temperatur finden bei der das Lötzinn flüssig wird, aber die Metalllegierung der Modelle nicht. Wenn du noch Reste von den Metallminis (z.B. Gussgrate oder überzählige Bitz) hast, kannst du es ja mal probieren, bevor du eine Figur damit riskierst. Ein Erfahrungsbericht würde mich dann aber auch interressieren.


    Noch ein Nachtrag zu dem erwähnten Greenstuff in den Ritzen: Lass das sein und nimm lieber eine dünne Schicht Zellstoff (z.B. eine Schicht von Küchenpapier ablösen) und lege es auf die mit Klebstoff eingeschmierte Fläche. Danach etwas Klebstoff auf die andere Seite drauf und dann beide Bauteile zusammendrücken. Der Zellstoff gleicht die Unebenheiten aus und sorgt für eine sehr viel bessere Klebewirkung. Die Überstände kannst du nach dem Trocknen mit einem Bastelmesser entfernen. Die Verbesserung kommt daher, dass der übliche verwendete Kleber für Metallen (Sekundenkleber, Uhu, etc.) ein Kontaktkleber ist und sehr schlechte Spaltfüllende Eigenschaften hat. Der Zellstoff ermöglicht dem Kleber spaltfrei zu wirken. Meiner Erfahrung nach kann man mit der Methode auch Teile kleben, an denen man vorher verzweifelt ist.

    Das hat Merrhok mal schön beschrieben:

    Merrhok
    3. November 2024 um 11:46

    (Ziemlich am Ende des ersten Posts).

    Wenn die Kleidung trotzdem noch sauber wirken soll würde ich den Ansatz wählen, den ursprünglichen Farbton mit Weiß oder einem Grauton zu entsättigen. Für die Aktzente, bzw. besonders beanspruchten Bereiche entsprechend etwas mehr entsättigen.