Totentanz in Naggaroth - Armeeaufbauthread für Khemri und Druchii

  • Yvette Longwhip sah von ihrem Turm aus dem munteren Treiben
    der Sklaven zu. Die Füße aneinandergekettet brachten sie Holz aus dem nahen
    Wald heran. Es war für den Bau einiger Hütten, die als Kriegslager für bald
    einzutreffende Soldaten aus dem Norden dienen sollten. Dann und wann brach
    einer der Sklaven zusammen, aber in den meisten Fällen halfen ihm die gezielten
    Peitschenhiebe der Dunkelelfenaufseher wieder auf die Beine.

    Wenn ihr Plan aufging, würden in etwa zwei Wochen die Echsenritter, die sie
    angefordert hatte, eintreffen. Zusammen mit ihrem Cousin Attalos Skincarver.
    Zusammen hatten sie einiges zu besprechen…


    Es war schön kalt. Die wenigen Sonnenstrahlen des Tages
    hatten sich hinter die schroffe Gebirgsformation im Süden zurückgezogen und das
    ganze Tal lag in angenehmem Schatten. Yvette kehrte in das innere ihres Turmes
    zurück und widmete sich den Büchern auf ihrem marmornen Schreibtisch. Sie nahm
    den dicken Folianten zur Hand, der in imperialem Latein mit den Lettern: „arcanum
    pyramidium“ betitelt war und blätterte darin.


    Es war Trivialgeschichte. Eine Gruppe menschlicher
    Abenteurer hatte sich nach Nehekhara aufgemacht um den Pyramiden ihre Schätze
    zu entlocken. Nur zwei hatten den Weg zurück in die Zivilisation geschafft.
    Beide waren jetzt tot. Einem war es gelungen seine Erfahrungen
    niederzuschreiben, doch es war wenig Neues für Yvette dabeigewesen.


    Seit sie sich erinnern konnte, studierte sie Bücher über
    Nehekhara. Deswegen war sie sogar im Konvent negativ aufgefallen und streng
    gemaßregelt worden. Dort hatte es niemanden interessiert, dass ihr Vater vor
    etwa 120 Jahren als Maat an einem Raubzug in das „Reich der Toten“ teilgenommen
    hatte und sich dort das Vermögen angeeignet hatte, dass den Grundstein für den
    Reichtum ihrer Familie barg. Sie war fasziniert von den Überresten dieser
    Zivilisation, die es an Größe beinahe mit der der Elfen hatte aufnehmen können...



    Soviel als "fluffy intro"!
    Julius und ich haben uns vorgenommen hier im Forum diesen Parallelaufbauthread zu starten. Bisher hauen wir uns regelmäßig die Schädel als Hochelfen und Dämonen ein, suchen aber nun nach neuen Herausforderungen. Deswegen übernehme ich nun die Rolle der Elfen und Julius beginnt mit einer "Immun gegen Psychologie"-Armee.
    Wir wollen klein anfangen und uns im Laufe der Zeit steigern. Bei Gelegenheit werden wir dann hier Bilder, Fluff oder Schlachtberichte reinstellen. Dabei liegt der Fokus hauptsächlich bei den Armeen der Gruftkönige und der Dunkelelfen, es kann aber auch vorkommen, dass mal ein anderer Gegner "herhalten" muss.


    Viel Spass!


    r1d3

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Moin, würde bei dem Aufbau warten bis das End of Times Ding der Dunkelelfen raus ist ... erspart viel Unfug ggf. ich erinnere mich noch gut an die Dämonen die nach White Dwarf Update aufgebaut wurden und ein 1/2 Jahr später mit dem Codex / Armeebuch auf einmal ganz anders Aussehen mußten um was zu holen .......................

  • Hallo und herzlich willkommen auch von mir in diesem Aufbau-Thread,
    ich übernehme hier den Part der Gruftkönige von Khemri und werde eine hoffentlich hübsch anzusehende Truppe aus Knochen erstellen.
    Es soll dann Bilder, kleine Schlachtberichte (später evtl größer) und Fluff geben. Dabei soll zunächst die Geschichte im Vordergrund stehen und nicht die Spielstärke (höhö, kann ja jeder sagen...). Ich erhoffe mir von den Gruftkönigen, dass sie diesem Ziel gerecht werden und dennoch eine gute Figur bei der Kampagne machen werden. (Hey r1d3, wie wärs wenn jeder von uns immer alles fertig bemalte aufstellt ungeachtet der Punkte ;) ^^)


    wie immer bei solchen Projekten, freuen der r1d3 und ich uns, wenn ihr Kommentare hinterlasst, die uns motivieren, konstruktiv kritisieren oder uns einfach vielleicht mal auf Dinge hinweisen, die wir eurer Meinung nach beachten sollen. :)


    in diesem Sinne


    Gruß Julius

  • Das sind also die Jungs, die ich ins Reich der Toten schicken werde!!
    ähem, da fällts mir auf - wie tief muss ich die vergraben, dass sie nicht wieder auftauchen?


    Sehen gut aus, Julius (und dass nicht nur wegen des schönen (Nurgle-) Grüns)...


    keckse : bereits zu spät. Habe mich schon eingedeckt. Zudem gefallen die Modelle. Ich hoffe nur, dass die keine Modelle, die ich schon habe, ganz rausnehmen...

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Während mein erstes Regiment "Darkshards" noch in der Ausbildung ist, habe ich eine kleine Fluffszene geschrieben zur


    Kasernenroutine


    Hauptmann Ulathor bildete seine Rekruten sorgfältig aus. In
    der Schlacht gab es nichts Wichtigeres für einen Armbrustschützen als
    Präzision. Deshalb waren sie hier und übten. Immer wieder ließ er nachladen und
    feuern.
    Als die Zielscheiben mit Bolzen gespickt waren, wurde es

    Zeit für den Anatomieunterricht. Drei magere Menschsklaven brachten die Bolzen
    zu den Schützen zurück. Danach sollten sie die Zielscheiben auf größere Distanz
    positionieren.
    Die Rekruten scherzten miteinander, während sie ihre
    Repetierarmbrüste nachluden. Ulathor bat um Ruhe, doch diese stellte sich nicht
    Augenblicklich ein. Er nahm seine bereits nachgeladene Armbrust, legte an und
    drückte ab: das Ergebnis war ein langer Schrei.

    Es war der mittlere der drei Menschen. Ein Bolzen ragte es
    seinem Handrücken und pinnte ihn quasi an die Zielscheibe, die er eben noch
    geschoben hatte. Er schrie laut, sodass auch seine beiden Schicksalsgenossen
    das Geschehene bemerkten. Einer der beiden sank auf die Knie und begann ein
    Stoßgebet an die Herrin des Sees zu schicken. Er weinte.


    Der dritte hatte sich reaktionsschnell umgewandt und rannte
    auf Ulathor zu. Er stieß einen lauten Wutschrei aus, seine Fäuste waren
    geballt. Er erkannte nicht, dass es hoffnungslos war, sich gegen seine Peiniger
    zu wenden, zumal unbewaffnet.


    Ulathor brüllte seinen erstaunten Rekruten ein Paar
    Lektionen über die Geschwindigkeit eines Gegners, seine Laufrichtung und den
    Wind zu, nahm dann Maß und feuerte seinen zweiten Bolzen präzise in den rechten
    Fuß des Heranstürmenden. Augenblicklich stürzte dieser zu Boden. Er versuchte
    wieder aufzustehen, aber von Jahren der Folter gekennzeichnet fehlte es ihm an
    der Kraft.

    Hauptmann Ulathor grinste. Er genoss das Nachladen und sah
    sich dabei genau das schmerzverzerrte Gesicht des am Boden liegenden an.


    Gerade als sich der Mann doch aufzuraffen schien, klickte
    der Abzug zweimal. Die beiden Bolzen zischten kurz nacheinander durch die
    eisige Luft und trafen mit einem dumpfen Geräusch ihr Ziel. Ein erneuter Schrei
    hallte durch den Hof. Blutverschmiert wand sich der Mann am Boden. Dem
    verdrehten Winkel seines Beines nach zu urteilen, hatte ein Bolzen seine
    Kniescheibe zerschmettert. Der andere steckte in seinem Bauch. Auch aus seinem
    offenen Mund quoll viel Blut. Er schien zu wissen, dass das sein Ende war, aber
    konnte nichts anderes tun als mit beiden Händen seine Innereien zurückzuhalten.


    Währen er erneut nachlud dozierte Ulathor: „Ein Gegner der
    nicht laufen kann, ist ein leichtes Ziel. Hindere den Gegner daran und sein
    Kopf gehört dir. Ein Schuss in den Bauch ist äußerst schmerzhaft und zumeist
    tödlich. Allerdings erzeugt der Getroffene dabei viel Lärm. Um einen Sklaven
    auf der Flucht zu fangen und für weitere Verwendung zu schonen genügt ein Schuss
    in den Bewegungsapparat.“ Bei diesen letzten Worten nahm er seine Armbrust hoch
    und schoss dem armen Menschen in den Kopf.

    Der Betende hatte sich in der Zwischenzeit erhoben. Panisch
    sah er sich um. Seine Fluchtmöglichkeit ergreifend rannte er los. Der
    festgepinnte Sklave hatte sich in der Zwischenzeit losgerissen. In seiner Hand
    klaffte ein riesiges Loch. Auch er rannte los.


    Ulathor nahm sich noch die Zeit eine kurze Ansprache zu
    halten: „Liebe Rekruten – hier sind eure Ziele. Schießt, trefft! Wer sie aber
    tötet, wird nächste Woche die Repetierarmbrüste reinigen!“

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • er mal mein aktueller Bemalstand. Die Fotos haben nur Handyqualität. Dafür schmeicheln sie meinem Bemalstil :)


    Champion:



    Einheit (das Banner ist noch nicht fertig):






    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!


    r1d3


    P.S: Bilder sind immer schwierig...

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Hey r1d3,
    da sind die Rüstungen ja doch noch heller geworden, als ich es bisher gesehen habe. sieht aber gut aus. irgendwie ziemlich.. eisig. auf jeden fall alles ziemlich kalt (-->guter Kontrast zu meinen ganzen Knochen und Sand und so ;))


    wenn du willst können wir auch bei mir nochmal Fotos machen oder ich bringe mal die Kamera mit.


    Edit:
    Die Bases mit dem Sand finde ich nicht allzu passend. eine helle alternative wäre wohl schnee, der ist auch hell und unterstützt mMn die kühle Farbwahl. eine grasgrüne Base würde wohl den Fokus zu sehr ziehen.


    Gruß Julius

  • Nachdem ich die Minis jetzt mal in der Hand hatte, muss ich sagen, dass die Fotos nur sehr grob wiedergeben, wie sie aussehen. Die Farben sind wesentlich dunkler und auch der Sand wirkt weniger aufdringlich. Finde ich also insgesamt ziemlich gut.


    Auch bei mir hat sich was getan, denn die knochen erheben sich nun nach und nach.
    Ein Priester des Todes ist fertig und der nächste in Arbeit. Weitere charaktermodelle folgen.
    Die Leibgarde des Königs, die Gruftwache, erhebt sich auch ganz langsam und befreit die Rüstungen und Waffen vom Sand, der nun schon eine ganze Weile die regungslosen Körper bedeckte.
    Stay tuned :alien:


    Gruß Julius

  • Hallo liebe Leser!


    Wir haben unser erstes Aufeinandertreffen hinter uns. Wir haben mit 700 Punkten pro Seite gespielt. Ich habe eine Stufe 2 Zauberin [mit Bannrolle] (Yvette Longwhip) gespielt. Hinzu kamen 3 Kernauswahlen. 10 X-Bows, 10 Korsaren und 20 Hexen. Alle mit vollem Kommando.


    Ich habe angefangen einen Fluffbattlereport zu schreiben und werde euch hier den ersten Teil präsentieren (Julius hat Essen, Spieltisch und die Bilder gestellt):


    Hier die Aufstellung zu Beginn:



    Im Süden des Bildes fehlt noch Julius Lade der verdammten Seelen, die ein Eignbau den er Euch bei Gelegenheit (wenn fertig bemalt) präsentieren wird.


    Das Tal lag ruhig im Morgennebel. Eben erst hatten sich die
    Schreie der Gemarterten gelegt und es war Ruhe eingekehrt. Grabesruhe.

    Die Smaragde, die dem Priester des Todes als Augen dienten,
    leuchteten magisch. Er konnte das Leid der Sterblichen fühlen, es erfüllte ihn
    mit Freude, doch deswegen waren sie nicht hier.

    RACHE!
    RACHE!


    Er konnte die Gedanken seines Hierophanten spüren. Die Gier
    der Dunkelelfen würde ihr Verderben sein.

    Zu seiner Rechten gab er der Gruftwache den magischen Befehl
    in den Wald vorzurücken. Dort würden sie vor den Augen der Dunkelelfen
    verborgen bleiben bis es zu spät war. Die Beiden Einheiten der Khemrianischen
    Bogenschützen bezogen Position im Zentrum. Ihre magische Lade hatten sie in
    Sicherheit hinter einer unpassierbaren Steinformation zurückgelassen.


    Yvette Longwhip war unzufrieden. Diese verdammten Hexen
    hatten ihren Spass. Die ganze Nacht hatten sie die wiedereingefangenen Sklaven
    gefoltert und dann ermordet. Für Yvette war nicht ein einziger Sklave
    geblieben. Die Hexepriesterin hatte sich auf keine Diskussionen eingelassen und
    war auch nicht weich geworden als Yvette auf die Reichtümer und das Ansehen
    ihrer Familie verwies. „Khaine verlangt es!“ war alles, was sie dazu sagte.


    Yvette hatte sich die ganze Nacht gelangweilt, war dem
    Lagerfeuer an dem ihre Schiffsbesatzung aus Korsaren und Armbrustschützen
    gesessen hatte, demonstrativ ferngeblieben.


    Sie war froh als der Morgen dämmerte. Das bedeutete, dass
    das Ritual der Hexen zu Ende war. Die Schreie der Sklaven waren schon vor einiger
    Zeit verebbt, nur das wilde Geschrei der Bräute Khaines war zu hören.


    In diesem Augenblick spürte sie eine Veränderung in den
    Winden der Magie: Was war das? War es das Ergebnis des blutigen Rituals? Sie
    konnte es nicht genau sagen, doch sie spürte eine enorme Macht ganz in der
    Nähe. Es war als würde sie gerufen. Ihr Geist erhob sich und schwebte. Am
    anderen Ende des Tals war eine Konzentration im magischen Machtgefüge zu spüren,
    Yvettes Neugier war geweckt.


    Sie ließ die Korsaren im Osten aufmarschieren. Den rasenden
    Hexenkriegerinnen zeigte sie eine Richtung und sie bewegten sich vorwärts
    mitten auf die Talsenke zu. In der Hoffnung einen guten Überblick über das Tal
    zu bekommen betrat Yvette die das verlassene Gebäude. Die Armbrustschützen
    begleiteten sie und vergewisserten sich das nichts in dem Haus am Leben war.
    Plötzlich riss sie ein Trompetensignal aus ihren Gedanken. Die Korsaren hatten
    etwas entdeckt. Vom Obergeschoss aus blickte sie ins Tal. Zuerst konnte sie im
    Nebel nichts Besonderes ausmachen, doch dann wurde die Sonne an mehreren
    Stellen reflektiert. Etwas bewegte sich langsam im Nebel. Sie signalisierte den
    Armbrustschützen sich zu verschanzen und der Musiker gab ein Signal an die
    anderen Einheiten.


    Auf einmal nahmen die Winde der Magie zu. Wie ein Gewitter
    zogen sich magische Wolken im Nebel über dem Tal zusammen.

    Yvette wunderte sich. Eben noch war alles ruhig, jetzt war
    alles in Aufruhr. Der Champion der Armbrustschützen, der neben ihr auf weitere
    Befehle wartete, sah sie an. Er schien ihre Spannung zu bemerken, auch wenn ihm
    die Ursache nicht einleuchtete.


    Der Hierophant gab das Zeichen für den Angriff. Ein stummer
    Schrei in seiner alten Sprache. Die beiden Einheiten der Bogenschützen bewegten
    sich auf die erwartete Richtung der Dunkelelfen zu. Ihm machte der Nebel nichts
    aus, da er ohnehin nicht über Augen verfügte, wie Sterbliche sie nutzten. Wie ein
    Mann legten die Bogenschützen Pfeile auf und spannten ihre Kriegsbögen. Der Hierophant
    ließ sie so einen Moment verharren. Um die Überraschung für die dreisten
    Elfenräuber zu vervollständigen gab er zudem das Signal die Lade zu öffnen.


    Das Haus wurde erschüttert. Bis dahin hatte sich Yvette
    vergeblich gegen den feindlichen Zauber gestemmt, doch die unbekannten Worte
    blieben ihr bis zuletzt ein Geheimnis. Das Haus erbebte und Ziegel fielen zu
    Boden als hunderte befreiter Seelen auf die Armbrustschützen um Yvette
    einstürzten. Mehrere fielen schreiend zu Boden wo sie tot liegenblieben, die
    Gesichter zu Fratzen verzerrt. Schließlich gelang es Yvette doch die magischen
    Energien zu bändigen und die Seelen wieder aus ihrer Nähe zu verbannen. Es
    schien Ruhe einzukehren, doch dann surrte es los. Über dem Nebel entstanden
    zwei schwarze Wolken, die rasch aufstiegen. Yvette stürzte zur Scharrte an der
    Wand und spähte vorsichtig ins Tal. Der Champion neben ihr erkannte die
    Bedrohung zuerst: Pfeile!


    Yvette konnte sich zu Beginn ein bösartiges Lächeln nicht
    verkneifen, als die Pfeile die Richtung änderten und statt auf die Hütte zu
    regnen auf die ungeschützten Körper der Hexenkriegerinnen einprasselten.
    Schreie der Lust und der khainitischen Raserei vermengten sich mit
    Schmerzensrufen. Als Yvette jedoch gewahr wurde, wie der stolze Trupp auf die
    Hälfte geschmolzen war, stockte ihr der Atem.

    Die Hexen selbst schienen das nicht zu bemerken. Sie
    stürmten weiter auf die Nebelbank zu. Den Korsaren war es wichtig ihr Gesicht
    nicht zu verlieren und so deckten sie die Flanke der Hexen ab indem sie
    ebenfalls vorrückten.


    Ein Windstoss kam auf. Er drängte den Nebel zurück und so
    konnten die Dunkelelfen endlich ihren Gegner ausmachen: Reihe an Reihe standen
    Skelette vor ihnen. Sie waren mit antiken Waffen mit unbekannten Ornamenten
    ausgerüstet. Auch Yvette bemerkte es. Ihr Geist raste als sie verzweifelt
    versuchte den Angreifer einzuordnen. Eines stand fest: die Gegner waren Untote!


    Aber für sie machte das keinen Sinn. Was wollten sie hier?
    Und die Bewaffnung und die Formation waren nicht typisch für das was sie über
    Schlachten gegen Vampire oder Nekromanten wusste. Natürlich gab es Zauber, die
    auch den Magiern der Elfen erlaubten, Untote zu beschwören, doch Yvette war nie
    weit in dieses Gebiet des Wissens eingedrungen.

    „Sollen wir den Beschuss erwidern?“ Die Frage des Anführers
    ihrer Schützen brauchte etwas, bis sie in Yvettes Bewusstsein ankam. Sie
    nickte.


    Werden die DE zurückschlagen können?
    Wie sieht Julius Armeeliste aus?


    Beim nächsten Mal gibt es mehr.
    Grüße
    r1d3

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Die Armbrüste klickten und ein Surren erfüllte die Luft. Mit
    grimmigen Blicken ließen die Schützen einen Bolzenhagel auf die vorderste Reihe
    der Skelette einregnen. Manche verloren ihre Magie und stürzten zu Boden.

    Auch Yvette zerstörte einige der Skelette mit einem Blitz
    des Verderbens. Es besserte ihre Stimmung erheblich, dass sie dazu in der Lage
    war, die zunächst übermächtige Magie der Untoten zumindest offensiv zu
    durchbrechen.



    Der Hierophant der Gruftkönige ließ die Gruftwache weiter
    durch den Wald vorrücken, die Skelette mit Bögen zogen sich etwas zurück, um
    ihren Fernkampf besser nutzen zu können. Der Todespriester der ihm bei seinen
    Ritualen behilflich war unterstützte die Einheiten bei der Bewegung und sorgte
    dafür, dass sich mehrere Skelette wieder erhoben und mit ihren Einheiten
    marschierten.



    Als sie erneut einen Pfeilhagel auf die Hexen entfesselten starben
    nur vereinzelte Khainsbräute. Auch die Korsaren hatten Glück, wenige fielen den
    wütenden Seelen zum Opfer die sich aus der Lade auf sie stürzten.


    Die Hexen versuchten die erste Reihe der Bogenschützen
    anzugreifen, waren allerdings von Raserei und Blutzoll erschöpft und konnten so
    ihr Ziel nicht erreichen. Der Korsarenkapitän hatte das vorausgeahnt und war
    zügig vorgerückt. Die übrigen Armbrustschützen schossen ein paar Bolzen auf die
    Bogenschützen, doch erzielten zu wenige Treffer, sodass zu erwarten war, dass
    die Zahl der Skelette eher zunehmen würde als abzunehmen.


    Yvette bemerkte von ihrer Position im Haus aus Bewegung im
    Wald zur linken. Sie befürchtete zu Recht weitere feindliche Kontingente. Plötzlich
    hatte sie Angst und war verzweifelt. Was würde ihre Familie sagen, wenn sie von
    einer Sklavenjagd zurückkam und dabei ihre Streitmacht verloren hatte?

    Sie zwang sich ruhig zu atmen und konzentrierte sich. Sie
    kanalisierte ihre Angst und Wut und schickte einen weiteren Blitz des
    Verderbens, dieses Mal in den Wald. Sie hatte ein gutes Gefühl, spürte die
    totale Energie durch ihren Körper strömen und entfesselte den besten Zauber
    ihres Lebens. Von da an war Ruhe im Wald. Mit einem beruhigten Lächeln sank sie
    zurück gegen die Wand des Hauses.

    Korsaren und Hexen stürmten auf die vordersten Bogenschützen
    ein und verwickelten sie in ein Handgemenge.



    Die Hexen metzelten drauf los, doch die Korsaren waren von
    Angst ergriffen, als sie in die Leblosen Augensockel starrten.

    Der Hierophant runzelte die Stirn. Hatte er die Anführerin
    der Dunkelelfen unterschätzt? Mit einem kurzen Satz der Macht hatte sie seine
    Leibgarde auseinandergenommen. Es würde viel Energie kosten, sie
    wiederherzustellen. Die Zeit dazu hatte er jetzt nicht. Die Erinnerung an vergangene
    Gefühle des Hasses, aber auch des Respekts vor einem Gegner machte sich in
    seinem Geist breit. Mit seinem Stab dirigierte er die Seelen der Lade wieder
    auf das bemannte Haus. Der Schaden fiel geringer aus als erwartet, aber die
    verbliebenen Dunkelelfen verließen das Haus zusammen mit ihrer Zauberin,
    verfolgt von den schreienden Seelen. Hatte er eben noch an Respekt gedacht?


    Er vergaß alle Gedanken an Vergangenes, als er bemerkte dass
    die gegnerischen Einheiten das letzte der Skelette erschlug und sich nun bereit
    machte auf seine Einheit einzustürmen.


    Yvette konnte sich nicht entscheiden. Rückzug? Sie war
    erschöpft. Sie hatte keine Angst, da war sie sich sicher, aber ein Rückzug
    würde ihr Überleben garantieren. Die Magier der Untoten waren von ihr nicht
    aufzuhalten. Irgendwoher hatten sie Unterstützung erhalten. Als die Seelen
    aufhörten ihre Einheit zu verfolgen, entschloss sich Yvette Longwhip und gab
    ihrer Einheit den Befehl sich zu sammeln. Hier schienen sie in Sicherheit zu
    sein. Ohnehin waren sie mittlerweile weitab vom Geschehen der Schlacht.


    Die letzte Einheit der Skelette und die Hexen und Korsaren
    krachten aufeinander. Wieder agierten die Korsaren ängstlich. Erst als es ihnen
    gelang den Priester mit den Smaragdaugen in Stücke zu schneiden, überwanden sie
    ihre Furcht. Die wenigen verbliebenen Hexen hackten blitzschnell auf die
    ungelenken Skelette ein, die im Gegenzug noch eine Hexe tödlich verwundeten.


    Der Hierophant erkannte, dass die Schlacht verloren war.
    Gerade sprang eine Hexe auf ihn zu, ihre Dolche wirbelten durch die Luft. Da erhob
    er beide Hände gen Himmel und löste sich in Staub auf.

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Großes Lob für den Battlereport, der liest sich super! Und auch allgemein finde ich die Idee eines "doppelten" Armeeaufbaus interessant.

    Und auf dem Sockel erscheinen folgende Worte: "Mein Namä is' Orkimandiaz, da Boss aller Bosse, betrachtät mein' Waaagh, ihr Mänschenz, un' verzweifält!"


    WH40k:
    - 2700p Orkz (Gasgrakh's Schädl'brechaz) - 40% bemalt
    - 1000p Crimson Fists (Eingreiftruppe "Rynns Schwert") - zu 99% fertig :mauer:
    WHFB:
    - 2000p Skaven (Klan Avan) - 20% bemalt
    Saga:
    - 6p Anglodänen - fertig

  • Hallo Community, (jetzt haben sich ja endlich mal ein paar Leser gemeldet)
    Als Belohnung für die Antworten ;) kriegt ihr jetzt noch ein Bild meines Priester des Todes.


    (Füge ich morgen früh ein. Irgendwie klappt der upload gerade nicht.)


    In Arbeit ist zur Zeit noch ein weiteres Charaktermodell. Da gibts dann Fotos im Laufe der Woche. ^^


    Bei der Gruftwache muss ich noch ein effektives Farbschema entwickeln. habe keine Lust, ewig an den ersten 10 Modellen zu verbingen aber Elite(etwas aufwändiger) darfs schon sein.


    Gruß Julius

  • Schöner Schlachtbericht. Vielleicht solltest du aber noch Erklärungen anfügen. (was genau ist bei dem Zauberpatzer regeltechnich passiert? Welcher Zauber? Und hat er die ganzen Gruftwächter ausgeschaltet?)
    Außerdem sind die bilder nicht so gut. Das unscharf mag an der Kamera liegen. Aber die Motivwahl könnte besser sein.
    Bitte nicht beleidigend auffassen. Soll konstruktive Kritik sein. :D


    Ansonsten finde ich die den Thread echt gelungen. Weiter so. :thumbup:

    Erhoffe das Beste, Erwarte das Schlimmste.

  • Der "Doombolt/Blitz des Verderbens" hat mit einer triple-Sechs (die neben der Totalen Energie, eben auch den Extraschaden der Schwarzen Magie macht) die komplette Einheit der Gruftwache (10 Mann) ausgeschaltet.
    Der Patzer hat mir keinen Schaden gemacht (ich glaube Julius hat eine 1 gerollt bei der Verwundung), nur die Energiewürfel reduziert (das genaue Tabellenergebnis habe ich jetzt nicht parat).
    Soviel zu diesem "Ereignis".


    Und danke für die Kritik. Wir arbeiten an uns (und unseren Armeen) ;)

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Ich re"vamp"e mal meinen eigenen Thread.

    Nach Jahren historischer Malerei (*wow das klingt gut für die drei Regimenter 15mm Russen*), einigen DnD und Warhammerspielen und einer Saga-Kampagne möchte ich mich wieder den Dunkelelfenfiguren widmen.

    Ich hab ein bisschen gepinselt und ein Regiment Korsaren bemalt. Leider kann auch ich die alten Bilder nicht mehr einsehen und würd gerne neue posten, aber das mit der Kamera ist so ne Sache.

    Kennt ihr einen guten Foto-Hoster um die Bilder zu verlinken? Bisher halte ich es mit photobucket, bin aber nicht zufrieden.


    Wenn alles klappt, gibt es bald ein paar Dunkelelfenspiele. Nach 8. Edi oder auch 9th Age.

    Möglicherweise auch Fluff!


    Viele Grüße!

    r1d3

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Neue Bilder und dann auch noch von Warhammer Minis? Oh ja, bitte! :]


    Photobucket ist allerdings eine der grauenerregendsten Plattformen, die ich dafür kenne. Ich empfehle als Hoster das Forum selbst. Wenn Du die Bilder immer in den jeweiligen Beiträgen als Anhang hinzufügst, werden sie immer verfügbar sein (so lange wie das Forum selbst) und Du unterliegst keinen nennenswerten Limitierungen.


    Das Anhängen selbst ist super einfach und wird hier beschrieben. (Die Bebilderung ist noch von der vorherigen Foren Version. Am Konzept hat sich aber nichts geändert. Vergiss den Teil mit dem bb-Code. Das war fürher einfacher. Jetzt würde ich einfach die Option "Original einfügen" verwenden. Dabei platzierst Du das von Deiner Festplatte hochgeladene Bild selbstständig an der Textstelle, an der sich Dein Cursor gerade befindet.)


    Wenn Du Hilfe brauchst, kontaktier' mich!

    Bei Fragen & Problemen rund ums Forum: Hier melden!


    #MakeGorsGreatAgain

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