Beiträge von r1d3

    Spielt einer von euch Mount&Blade II: Bannerlord?


    Den Vorgänger "Warband" habe ich gesuchtet und werde jetzt langsam warm mit der Bannerlord alpha.

    Gibt es hier im Board Gleichgesinnte?


    I´m loving it! :-)


    Grüße

    r1d3

    Gibt es irgendwelche Neuigkeiten zum Hintergrund der Dreadies?

    Ich würde gerne was dazu lesen, aber mit den Scrolls kann ich nicht "mithalten".


    Habt ihr andere "Dunkelelf"-Romane als Empfehlung?

    Ich kenne einige Drizzt-Bücher und die Malus Darkblade Serie...


    Viele Grüße!

    r1d3

    Die ganzen Überlegungen hier waren ja nur für ein überhaupt nicht existentes kompetitives Umfeld gedacht. Wenn 9th Age das ganze so wie beschrieben handhabt, dann habe ich nur angemerkt dass es für die Fraktion, die am allermeisten davon profitiert den ersten Zug zu habem, keine Lösung darstellt.

    Ich wollte nur anmerken, dass ich es als Spieler in the 9th Age durchaus als Vorteil gegen Beschuss empfunden habe, wenn der zumindest schon aufgestellt ist, sodass ich meine Deckung und die Einheitenaufstellung nach Sichtlinien wählen kann. Die Lösung für ein Matchup gibts immer erst wenn ich gewonnen habe, aber es gibt mir ein paar Trümpfe zurück auf die Hand. Daher der weitere Verweis auf Gelände.

    Und grundsätzlich widerspreche ich, wenn es heißt Zwerge profitieren am meisten vom ersten Zug. Das ist aber mehr Gedöns aus älteren Editionen, das ich da im Kopf habe. In der 5. Edition war "Chaos" ziemlich stark mit dem ersten Zug, genau weil sie eine Nahkampfarmee sind. Mein Zwergengegner der 8. Edi war eher Nahkampflastig. (Und es kann ja auch immer noch sein, dass der "Nicht-Zwerg" zuerst aufstellt und dann zB komplett, und sicher anfangen darf).


    Jo, stimmt - andersherum: wie oft bekommst du den ersten Zug als Bretone zurück? ;) (das kann durchaus Sinn machen, in der Mehrheit der Fälle glaube ich aber, dass dein Gegner den ersten Zug nimmt).


    Und, ja: ich hab mich in dem Kontext nicht an den Threadersteller gerichtet. Echsenmenschen profitieren auch anders vom ersten Zug, da sie sich auch (mehr) bewegen und meines Wissens keine stationäre Artillerie haben.


    Noch etwas wichtiges: Szenarios/Missionsziele, neben erzählerischen Kampagnenspielen, vor allem (es tut mir Leid - aber ich fühle mich in dem Bereich positiv von der verteufelten Neunten beeinflusst - (nicht Beethoven!!)) zu finden im 9th Age Regelwerk, gerne nur als Ideen, zB Durchbruch: Wer mehr Einheiten als der Gegner am Ende des Spieles in der feindlichen Aufstellungszone hat bekommt x Bonuspunkte... etc


    Grüße!

    r1d3


    PS Ist ein spannendes Thema mit der "Initiative"


    PPS Theoriehammer(er) aller Editionen vereinigt euch!

    Also im Matchup gegen Zwerge gewinnt bei euch immer der, der den ersten Zug hat? so hab ich das jetzt verstanden...


    Gebäude und Hügel schützen ja vor Kanonenkugeln.

    Ansonsten empfehle ich die 9th Age Aufstellungsregeln hierzu. In aller Kürze:

    Man darf mehr als eine Einheit pro Aufstellungsrunde aufstellen. Wer zuerst fertig ist, bekommt normalerweise einen Bonus in Höhe der noch-nicht-aufgestellten Einheiten auf den Anfangswurf.

    Führt ggf dazu, dass der Echsenspieler komplett aufstellt und dann quasi sicher anfangen kann, der Chaosspieler aber die matchups aussuchen kann - oder vice versa.


    Ansonsten hat Merrhok recht. Der letzte Zug wird oft unterschätzt. Oft weil einer der Spieler sich zu früh verausgabt und die Schlacht an falschen Stellen sucht.

    Wie seht ihr das? (in einer Fantasy-Rollenspielgruppe)

    Kann ein Spieler wissen, was wir heutzutage wissen können? (Wasser leitet Strom/Elektrizität)


    Darf ein Held in der Gruppe den Endboss/Drache mit Wasser benetzen und ein anderer doppelten Blitzschaden verursachen? Oder ist das bereits "Magie"???



    Ich frage mich immer ob MAgie Technik ersetzt oder ob sie sich ergänzen...

    Ist natürlich ein großes Minengebiet so eine einfache Interpretation.

    Um mal vorzupreschen (und in meinen dämonischen Vortex zu schauen): Hochelfen sind eine "natürliche" Wahl, ein bisschen wie Imperium oder Zwerge. Man spielt ein Volk, mit dessen Charakter man sich auch in einem Rollenspiel gut identifizieren kann. Sie (die HE) sind eine Inkarnation des Guten (wie viele schlechte Eigenschaften fallen euch zu HE ein? doch höchstens arrogant, vllt noch stolz). Man kann sie in die Schlacht führen, um das Böse zu bekämpfen oder um Menschen oder anderes in seine natürlichen Grenzen zu weisen. Das Kopfkino ist m E eher unkompliziert, ein Magier hier, eine Reihe ultradisziplinierter Schwertmeister da. Silberne oder Goldene Kavallerie, die schneller ist als die meisten anderen. Kurz: der Elf an sich ist dem gemeinen Warhammerwesen überlegen und daher hat er den Sieg verdient.


    Für einen General der Hochelfen (Spieler) gibt es sicher viele Gründe (schöne Modelle, Zufall, Armeedesign im Sinne der Stärken/Schwächen, Ereignisse wie HdR) und die meisten können gewichtiger sein als das, was ich eine "emotionale Komponente" nennen würde.


    Mir hat Merrhok s Post gut gefallen, weil ich einen ähnlichen Prozess durchgemacht habe, auch wenn ich ihn anders beschreiben würde. Und ich denke, dass ich schon etwas zu dir und den Hochelfen sagen könnte (wobei wir soweit ich mich erinnern kann auch etwas darüber geredet haben heiner (ich bin mir auch ziemlich sicher, dass du nicht arrogant bist ;-) )


    Die Frage ist vllt. ob es nicht auch so etwas wie eine Art "method acting" gibt. Also ich wachse bspw. beim Bemalen in meine dämonische Generalsrolle hinein, weil ich Zeit habe und mir Gedanken mache... (ich meine nur psychologisch-mental, nicht dass ich mich verkleide etc.)


    Greetz

    Für die Wahl einer Armee gibt es viele Gründe.

    Als ich mit WHFB anfing hieß es: hier spiel Chaos! Die hat noch keiner. Und die Box war etwas teurer. Aber das hielt mich nicht ab. Ich fand das eine ziemlich zufällige Variante zu einer Armee zu kommen.

    Mir gefiel, dass ich "Chaos" so nicht kannte (zB aus HdR oder DSA). Und die Armee war stark und cool (Chaoskrieger).

    Mit der Zeit habe ich oft gewonnen und besonders Spaß hat es mir gemacht wenn jemand die Würfel, also den "Zufall" (ergo für mich das Chaos, hihi) dafür verantwortlich gemacht hat (Diese Narren... hatte ich doch oft einfach die stärkere Armee... #9thAge). Ich lernte das Chaos (als Armee) zu lieben und zu schätzen.

    Ich hab mich oft skeptisch gefragt, warum ich es spiele. Und ich habe eine bewusste Interpretation des Spielgeschehens hineingelegt. (--> man sollte nicht gewinnen, wenn man schlecht würfelt). Chaos ist: sich bösartig freuen, wenn man gut würfelt. Und ich finde Duelle spannend, wenn es in Runde 3 oder 4 zwischen den Generälen im Zweikampf hergeht und ein Rüster oder Retter alles entscheiden kann.

    Ich versuche trotzdem ein fairer Gegner zu sein.

    Wie ich von Chaos zu Dämonen und von diesen zu Dunkelelfen gekommen bin, schreib ich womöglich zu einer anderen Zeit.

    Mir macht es aber Freude (fast sadistisch) in einer Fantasywelt die Bösen zu spielen. (Zu Beginn wären auch Zwerge oder Imperium in Frage gekommen, vllt Dunkel oder Hochelfen).

    Ich meine damit - und damals habe ich mich darüber gewundert - dass einem "negativen Prinzip" derart eindeutig die Vorherrschaft eingeräumt wird.

    Warum sind die Chaosgötter die großen/wahren Götter?


    Ist es weil wir, die Fantasten, die diese Welt bespielen, alle heimlich gut sind und da Warhammer kein kooperatives MMOG ist es einen zugrundeliegenden Konflikt geben muss an dem sich das Gute in uns reiben kann. Wenn die Götter dominant gut oder im Gleichgewicht wären, dann gäbe es ja nichts zu tun?


    Oder fliehen wir in die Fantasiewelt um dem bösartigen Chaos der Realität zu entkommen und sollen es dort wiederfinden. Dieses Mal aber mit Würfeln zu bekämpfen oder zu verteidigen?


    Grüße

    Für mich klingt das (und das deckt sich mit meinem Wissen), als sei das Chaos das wahrhaftig Göttliche im Warhammer Universum.


    Ich finde das schafft Raum für "treffliche Spekulationen" warum das so ist.