Geländebau: Verteidigungsnetzwerk I - Mauern und Zäune

  • Moin allerseits!

    Im Rahmen meines - möglicherweise übertrieben - großen Projekts 'Verteidigungsnetzwerk' für 40k, Necromunda und vergleichbare Systeme findet Ihr hier den ersten Teilthread, der sich mit der Gestaltung von Mauern und Zäunen beschäftigt.
    Da ich alle Netzwerkkomponenten modular gestalten werde, spiegelt sich dieser Ansatz auch bei đen Mauer- und Zaunelementen wieder - wie ich das praktisch umsetze, wird im Folgenden näher ausgeführt.

    Doch zunächst zur Grundidee, dem realen Vorbild und den verwendeten Materialien:

    =================================

    I.1 Grundidee
    Ich wollte schon immer eine größere Anzahl von Verteidigungsanlagen haben, um verschiedene Szenarien sinnvoll spielen zu können - und im Optimalfall auch ein Necromunda-Spielfeld aufzuhübschen.
    Ich stellte mir verschiedene befestigte Stellungen und/oder Bunker, Wachtürme, Schützengräben sowie Mauern und Zäune vor, die in beliebiger Kombination positionierbar sein sollten.
    Somit war die Idee geboren - allerdings fehlte es mir noch an praktischen Beispielen für die Umsetzung. Kein Problem, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht - wie ich innerhalb dieses Projekts beweisen werde.

    I.2 Reales Vorbild
    Für die Mauern war das ganz einfach: Eine Mauer. :D
    Genauer gesagt, einige etwa mannshohe Betonelemente, die senkrecht nebeneinander eine Mauer bilden - ich poste bei Gelegenheit ein Foto vom Vorbild findet Ihr im Anschluss. Dachte mir immer, dass diese Bauweise perfekt in ein DarkFuture-Szenario passen würde - und dann hab ich in nem Gespräch mit meinem besten Freund und Warhammerspieler die Idee gehabt, wie man das ganz leicht und recht originalgetreu basteln könnte. Inklusive Abnutzungserscheinungen und plus ein paar optionaler Gefechtsschäden, versteht sich. ;)

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    I.3 Material
    Mauern und Zäune

    • Styrodurplatte mit Quader-/ Balkenstruktur => Trittschalldämmung (4mm dick) aus dem Baumarkt bzw. Reste von Baustellen o.ä.
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    • Plasticard => Polystyrolplatte (1mm dick) aus dem Modellbauladen
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    • Kunststoffplättchen in Metall-/Schildoptik => Bohlen und Abdeckplatten aus dem Modellbauladen [alternativ tut's auch zugeschnittene Plasticard oder vergleichbares]
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    • Fertigspachtel => aus dem Baumarkt [alternativ geht sicher auch Holzleim-Sand-Gemisch, Gips oder ähnliches]
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    • Bastelkleber => aus dem Supermarkt [alternativ geht auch verdünnter Holzleim]
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    • Stacheldraht => Plombendraht (auf der Rolle) aus dem Baumarkt
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    Mauern

    • Styrodurplatte ohne Struktur => Dämmung (20mm dick) aus dem Baumarkt
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    • Stecknadeln mit flachem Kopf => Nähzubehör (Stahl) aus dem Drogerie- oder Supermarkt
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    • Heftklammern => Heftklammern ('Tackermunition') aus dem Bau- oder Supermarkt
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    Zäune

    • Plastikstangen => 'Stahlträger' aus dem Modellbauladen [alternativ tun's auch Schaschlikspieße oder ähnliches]
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    • Kunststoffmatte mit Zaunstruktur => Platzset in passender Optik aus dem 1€-Laden
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    • Kunststoffständer => Regalbodenhalter aus dem Baumarkt
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    • Stabiler, flexibler Draht => Blumendraht aus dem Bau-/Supermarkt
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    I.4 Werkzeug

    • Bastelmatte => aus dem 1€-Laden (hab auch ne große von Tchibo)
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    • Bastelmesser / Bastelskalpell => aus dem Baumarkt / Modellbauladen (mein Skalpell ist von Revell, bin ganz zufrieden damit soweit)
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    • Lineal / Geodreieck => aus dem 1€-Laden
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    • Zange / Seitenschneider => aus dem Baumarkt (Feinmechaniker-Set)
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    • Pinzette => Krankenhausversion, beim letzten Aufenthalt kostenfrei bezogen
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    • Metallstange / glatte 'Schraube' => Fundstück [alternativ tut's auch gern ein längeres, glattes Objekt]
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    • Handbohrer => z.B. von Games Workshop, nur echt mit dem abgebrochenen Endstück hinten ;p
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    So, das wäre dann das Ende des Starterposts, die eigentlichen Arbeitsschritte folgen dann abschnittsweise als einzelne Einträge.

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    UPDATE vom 14.03.2018:

    Hier die Links zu den einzelnen Beiträgen, da sich die Posts mittlerweile über mehrere Seiten verteilen:

    II.1 Mauerelemente - gerade Mauerelemente

    II.2 Basegestaltung

    II.3 Mauerelemente - schräge Mauerelemente

    II.4 Stacheldraht - Verstrebungen

    II.5 Stacheldraht - Herstellung und Befestigung

    II.6 Mauerelemente - großes Tor

    Bis dahin,
    Grunty

    Vampire - 2500 Punkte / 80% bemalt
    Eldar - 7000 Punkte / 30% bemalt

    13 Mal editiert, zuletzt von GruntyDwarf (16. April 2018 um 17:05) aus folgendem Grund: Links zu den Einzelposts eingefügt.

  • Nun also der erste Konstruktionspost, viel Spaß damit!

    =================================

    II.1 Mauerelemente
    gerade Mauerelemente

    Ich habe mit den Mauerteilen begonnen, weil ich mir sicher war, wie sie aussehen sollen - die Basegestaltung war mir zu dem Zeitpunkt noch ziemlich unklar.

    • Zunächst einmal habe ich meine Styrodurplatte genommen und etwa gleichgroße Streifen daraus geschnitten. Meine sind etwa 3 - 5 mm dick geworden, also nicht allzu einheitlich. Ursache dafür ist die Dicke der Platte bzw. der Umstand, dass ich mein Messer beim Schneiden nicht ganz gerade gehalten habe; der daraus resultierende Effekt spielte mir aber in die Karten, da meine Mauern nicht perfekt einheitlich und fabrikneu geformt sein sollten, sondern durchaus ein unregelmäßiges Erscheinungsbild aufweisen sollten.
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    • Anschließend musste ich die charakteristische senkrechte Einkerbung der Elemente abbilden. Dazu habe ich die Streifen flachgelegt und mit Hilfe eines Lineals eine mittige Kerbe produziert, indem ich die Außenseite einer breiten Pinzette fest darüber gezogen habe. Alternativ tut's auch ein anderer Gegenstand, etwa ein schmaler Schraubendreher oder vergleichbares.

      Wichtig: Denkt daran, die Kerbe beidseitig zu ziehen, sonst könnt ihr die Einzelelemente nicht beliebig kombinieren!

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    • Als nächsten Schritt empfehle ich das Abschrägen der Streifenkanten vor dem Zuschneiden der eigentlichen Elemente.
      Ich Depp habe das erst danach gemacht und vermutlich ein Vielfaches der nötigen Zeit gebraucht. ;p
      Das Ergebnis sollte dann ungefähr so aussehen - nur in lang, versteht sich.

      Wichtig: Unbedingt ein scharfes Messer verwenden! Andernfalls schuffelt sich die Kante unschön auf, anstatt glatt zu werden. Mit Bedacht eingesetzt lassen sich so abgenutzte bzw. beschädigte Elemente erstellen, dabei sollte man aber vorsichtig sein.
      Nebenbei bemerkt hält die Klinge meines Bastelskalpells ihre Schärfe um ein Vielfaches länger als die großen Billig-Abbrechklingen, die ich irgendwo mal mitgenommen habe. Also gilt auch hier: Nicht am falschen Ende sparen. Oder, wie meine Oma sagte: 'Billig ist oft zu teuer.' :)

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    • Nun müssen die Streifen noch auf die richtige Länge der Einzelelemente zugeschnitten werden - ich habe dabei als Länge / Höhe etwa 35mm gewählt.
      Die Breite ergibt sich automatisch aus der Dicke der verwendeten Styrodurplatte, in meinem Fall also ca. 20mm. Ausreichend hoch, um die meisten Modelle komplett zu verbergen, aber nicht so hoch, dass man gleich an Burgmauern erinnert wird.
      Nach einer ausgiebigen Abschräg- und Zuschneidsession habe ich folgende Ergebnisse erhalten:
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    Das wär's vorerst, als nächstes folgt die Basegestaltung...

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    2 Mal editiert, zuletzt von GruntyDwarf (14. März 2018 um 15:33)

  • Hier der zweite Teil:

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    II.2 Basegestaltung


    In diesem Post werde ich Euch die technisch simple, aber teils etwas zeitaufwändige Gestaltung der Mauer-/Zaun-Basen sowie die Befestigung der Mauerelemente auf ihnen näherbringen.

    • Ausgangsmaterial ist hier die Trittschalldämmung (dünne Styrodurplatte) mit eingeprägter Kachelstruktur - aus dieser habe ich ganz einfach gerade Basen aus 2x12 Kacheln zugeschnitten. Da die Kacheln ziemlich genau 1cm² groß sind, ergibt das ca. 2x12 cm, sprich eine Mauerlänge von ca. 5 Zoll, was mir gut passt. Ich habe die sehr schmale Breite bewusst gewählt, da ich die fertigen Mauern und Zäune möglichst flexibel einsetzbar halten möchte - und mit breiteren Basen wird das zunehmend schwieriger. Zu den Eckbasen komme ich im Anschluss, ignoriert sie für den Moment.
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    • Der nächste Schritt ist ebenfalls simpel, aber minimal zeitaufwändiger: Entlang der Mittellinie der Basen werden die flachköpfigen Stecknadeln von unten durchgestoßen - immer etwa mittig zu den angrenzenden Kacheln (s. Bild).

      Wichtig: Achtet darauf, dass Eure Nadeln auch eine echte Spitze haben! Bei meinen ist immer mal wieder eine dabei, die faktisch stumpf ist - und die zerreißt das Styrodur mit Sicherheit. Je gerader die Nadeln durchgesteckt werden, desto einfacher - und schneller - lässt sich nachher weiterbauen, also sollte ein Mindestmaß an Sorgfalt aufgewandt werden. Desweiteren übernehme ich keine Haftung für mit Stecknadeln gepiercte Extremitäten, falls die Aufmerksamkeit mal kleiner als der Durchstoß-Enthusiasmus sein sollte...

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    • Nun folgt die eigentliche 'Konstruktion' der Mauer - indem die Einzelelemente sorgsam und nicht zu schnell auf die Nadeln aufgeschoben werden. Besonders beim ersten Aufsetzen sollte man auf die Ausrichtung der Nadeln achten, da sie ansonsten seitlich austreten können, wenn sie nicht mittig gerade nach oben ragen. Dabei passen ziemlich genau sechs Elemente nebeneinander - dass sie ggf. links und / oder rechts überstehen, ist nicht tragisch und lässt sich später problemlos korrigieren, sprich beischneiden.

      Wichtig: Je hektischer man arbeitet, desto eher reißen die Nadeln die Mauern auf. Ab und an nicht schlimm - ich habe einige Elemente mit entsprechenden Stellen, die ich als Abnutzungserscheinungen / Gefechtsschäden verwenden werde -, aber es sollte schon die Ausnahme bleiben, um den Anschein einer überwiegend stabilen Befestigung zu wahren.

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    • Jetzt kommen wir zu den Ecken - ich wollte keine 90°-Winkel, da mir eine leichte Abschrägung einfach besser gefällt und meiner Meinung nach einen massiveren Eindruck macht. Dazu habe ich - wie aus dem Bild ersichtlich - Basen mit einer Breite / Höhe von max. 7 Kacheln zugeschnitten und die inneren / äußeren Kanten diagonal geführt. Wer größere oder kleinere Eckmodule möchte, kann beliebig variieren - nur daran denken, je 2 Kacheln entsprechen etwa einem Mauereinzelelement.
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    • Das Piercen der Eckmodule findet analog zu dem der geraden Stücke statt - allerdings zunächst nur auf den je vier geraden Kacheln, die diagonalen lassen wir vorerst links liegen.
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    • Jetzt heißt es fleißig sein und die übrigen Basen bestücken. Ich empfehle dazu ein gutes Hörspiel oder passende Musik, da die Arbeit recht monoton ist - abhängig von der Zahl der angestrebten Module. Mein vorläufiges Endergebnis könnt Ihr den nachfolgenden Bildern entnehmen; auf dem letzten lassen sich auch die beschädigten Mauerelemente erkennen.
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    Ende des zweiten Eintrags, der nächste Post beschäftigt sich mit den noch fehlenden schrägen Elementen.

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  • Und der dritte Streich...

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    II.3 Mauerelemente

    schräge Mauerelemente


    Im Folgenden gehe ich auf die Besonderheiten der schrägen Mauerelemente ein, die in den Eckmodulen bislang fehlen.

    • Da die schrägen Elemente breiter als die geraden sein müssen (Diagonale eines Quadrats > Seitenlänge, Mathe lässt grüßen...), kam die simple Option, einfach Streifen aus der Styrodurplatte zu schneiden, nur mit ein paar Änderungen in Frage: Auch hier habe ich Streifen geschnitten - aber deren Dicke entsprach nicht der gewünschten Mauerdicke (wie bei den geraden Elementen), sondern deren Breite - bei mir ca. 3cm. Damit sind es eher Balken als Streifen, aber dazu gleich mehr. Die Balken müssen nun wieder zugeschnitten werden - analog zu den geraden Elementen habe ich sie alle 3,5cm zerschnitten, so dass ich als Ergebnis einige von Breite und Höhe passende schräge Elemente erhielt, die allerdings noch viel zu dick sind. Die so entstandenen Blöcke findet Ihr im folgenden Bild rechts oben:
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    • Im nächsten Schritt gilt es nun, die Blöcke ziemlich exakt in vier Scheiben ( = schräge Elemente) zu schneiden - ich empfehle, jeden Block zunächst mittig zu teilen und dies dann bei den halben Blöcken zu wiederholen, so dass sich aus einem Block vier Elemente gewinnen lassen. In der Realität fällt dabei vermutlich Ausschuss an - zumindest bei mir war das so -, da sich schräge Schnitte einschleichen und einzelne Elemente dann sehr dünn/dick werden. Dicke Teile lassen sich noch durch Beischneiden retten, die dünnen sind ggf. Material für beschädigte Mauermodule, also nicht gleich entsorgen. Im Bild finden sich die ganzen Blöcke rechts oben, ein halber Block links und zwei Einzelelemente ( = Viertelblöcke) rechts unten.
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    • Anschließend kommen wir zum 'Prägen' der Elemente - da sie gut 50% breiter sind, habe ich zwei Kerben eingeprägt (Vorgehensweise siehe II.1 Mauerelemente: gerade Mauerelemente).

      Wichtig: Wenn Ihr - wie ich - mehrere Elemente gleichzeitig prägen wollt, solltet Ihr sicherstellen, dass diese alle möglichst die gleiche Dicke aufweisen, sonst rutscht das Lineal / Geodreieck etc. leicht ab und die Kerben werden schief. Desweiteren ist darauf zu achten, auch die Rückseite der Elemente zu prägen, sollen ja beidseitig bespielbar sein.

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    • Ist das geschafft, geht's ans Einpassen der schrägen Elemente in die vorbereiteten Eckmodule: Dabei sollte die schrägen Elemente von ihrer Dicke zu ihren jeweiligen geraden Nachbarn passen; sind sie zu breit, heißt es Beischneiden - und die Ecken abschrägen, das habe ich mir bewusst bis jetzt gespart (s. Bild).
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    • Nun kommen wieder die Stecknadeln zur Fixierung der schrägen Elemente zum Einsatz - dieser Schritt ist ein wenig frickelig, da man mehr oder weniger blind pieksen muss. Nach einigen kleineren Korrekturen waren meine Eckmodule dann endlich nicht mehr ganz so luftdurchlässig, sondern so geformt, wie ich sie haben wollte:
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    Ende dieses Posts, im nächsten werden die Mauern dann ein wenig wehrhafter, sprich mit Stacheldraht versehen.

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  • Ha, da denke ich beim Betrachten der Bilder die ganze Zeit, dass da noch super Stacheldraht auf den Zaun passt um die Sache abzurunden und dann lese ich, dass du das eh vorhast. Wird sicherlich sehr gut aussehen wenn du fertig bist. Bisher jedenfalls ist das richtig gut geworden.

    Wenn du noch Inspiration für den Bau des Stacheldrahts benötigst, schau mal hier rein...
    Stacheldraht Tutorial

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  • Danke für den Hinweis, @Captain Malzbier ! Das Tutorial kenne ich schon, sehr ansprechende Arbeit und super erklärt.
    Für einzelne Modelle würde ich das genauso machen, aber das ist mir für 192cm S-Drahtrollen doch einen Ticken zu aufwändig. ;p

    Plombendraht reicht dafür aus, denke ich. :D

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  • Weiter geht's!

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    II.4 Stacheldraht
    Verstrebungen


    Um den Hinderniswert der Mauern zu erhöhen, erhalten sie noch eine ordentliche Rolle S-Draht obendrauf; in diesem Post beschreibe ich die Herstellung der notwendigen Verstrebungen, im nächsten widme ich mich dann dem eigentlichen Draht.

    • Nach einigen Überlegungen habe ich mich entschlossen, keine Drahtstücke als Streben zuzuschneiden, sondern auf quasi fertige Elemente zurückzugreifen: Tackerklammern! Die von mir verwendeten sind 1,3cm breit (Rücken) und 1 cm hoch, aber da kann man nach Lust und Laune - und verfügbarem Material - fast beliebig variieren. Wichtig ist nur, dass sie lang genug sind, um sicher im Mauerelement zu halten - und lang genug, damit der Draht nicht rausrutscht.
      Als ersten Schritt heißt es, die Klammern voneinander zu trennen - dazu teilt man die Klammern in Gruppen zu je 8, indem man mit einem Bastelmesser fest in den Zwischenraum zwischen den Klammern drückt oder dazu einen kleinen Seitenschneider verwendet.
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    • Anschließend biegt Ihr eine 'Beinseite' der 8er-Gruppen so um, dass sie gerade als Verlängerung des Rückens dient; die andere Seite wird im Winkel von etwa 45° gebogen (s. nachfolgendes Bild). Durch das gemeinsame Biegen aller 8 Elemente erhalten sie annähernd denselben Neigungswinkel, was zu einem besseren Gesamtergebnis führt - danach heißt es dann, die Klammern freizuschneiden und gruppenweise bereitzulegen; fertig sind die Verstrebungen.
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    • Jetzt zur Befestigung der Streben: Zunächst sollten die Löcher mit einer Stecknadel o.ä. vorgebohrt werden, da die Klammerenden stumpf sind und das Styrodur sonst aufreißen (s. erstes Bild). Ich habe aus Gründen der Stabilität und der Optik vier Befestigungspunkte gewählt: je an der linken Ecke des 1. und 3. Einzelelements sowie an der rechten Ecke des 4. und 6. Elements; in diese werden je eine Strebe gesteckt, bis nur noch einige Millimeter des geraden Teils herausragen.
      Dabei kann man schon mit der Stecknadel das Loch vergrößern, damit das gegenläufige Element ebenfalls fixiert werden kann (s. Bilder).
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    • Nun heißt es fleißig Streben stecken, bis alle Mauermodule beidseitig versorgt sind. :D Mein vorläufiges amtliches Endergebnis sah dann in der Draufsicht so aus:
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    So, die Drahtherstellung auf die simple Art und dessen Befestigung folgt zeitnah. ;)

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    2 Mal editiert, zuletzt von GruntyDwarf (24. Oktober 2016 um 14:30)

  • Nörgel'ling jetzt offiziell nominiert für den Warhammer Board Spruch des Jahres!
    Hab beim Lesen meinen Kaffee queer über den Frühstückstisch prusten müssen.

    Man tut was man kann. ;) :D
    Aber jetzt mal ernsthaft.

    Das mit dem Kaffee ist Verschwendung! :P

  • Stimmt, das Mäuerchen hat was von Gefängnis - ein unbeabsichtigter, aber willkommener Nebeneffekt. :)

    Mädchenschule.... War nach 12 Jahren Bund ein echter Kulturschock... xD

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