[6. Edition] 2x 1000 Punkte Armeen WHFB (Hochelfen VS Dunkelelfen)

  • Hallo zusammen,


    durch die COVID-19 Situation motiviert, möchte ich mir meinen lang ersehnten Traum erfüllen, und zumindest ein paar WHFB Spiele in meinem Leben absolvieren und (!) ein bis zwei WHFB Armeen (bemalt!) zu besitzen. Deswegen habe ich mir überlegt, zwei kleine Armeen aufzubauen, die thematisch zueinander passen und gegeneinander ausbalanciert sind. Es ist schwer zu überlesen, auf welche Völker meine Wahl fiel: Hochelfen und Dunkelelfen.

    Die Armeen sind für Leute gedacht, die zwar TT-Erfahrung haben, aber noch nie WHFB gespielt haben. Sie sollen also das taktieren ermöglichen, ohne jedoch krasse Brecher aufzustellen, die ohne den richtigen Konter automatisch den Kürzeren ziehen.

    Da ich zur Zeit der 6. Edition mit WHFB in Kontakt kam, die Regelbücher verfügbar sind, mir die Modelle aus der 6. Edition am besten gefallen UND die 6. Edition laut Internet am coolsten sein soll, ist die Wahl auf die 6. Edition gefallen. Die Armeen sollen auf den Armeebüchern und nicht auf Kriegerische Horden basieren. Warum? Ich finde, die Dunkelelfen profitieren vom Armeebuch und der Errata, die später dazu kamen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich brauche eure Hilfe beim drüber Schauen und will mich über das Thema austauschen. ^^


    Hier noch einmal die Rahmenbedingungen:

    • WHFB 6. Edition mit Errata Mai 2006
    • Armeebücher inkl. Errata
    • 1000 Punkte je Seite
    • keine Magier
    • Armeen sollen zum Thema des Volkes passen
    • Armeen sollen eine zum Volk passenden Strategie verfolgen


    Hochelfen - Die Verteidiger von Ulthuan

    Gesamtpunkte: 1000

    Anzahl Modelle: 49

    Anzahl Bannwürfel: 2



    Die Idee ist, dass die Asur auf die verweigerte Flanke spielen. Die Bogenschützen decken die Flanke gegen leichte Kavallerie, während die Speerschleudern versuchen die schweren Einheiten des Gegners niederzuhalten / den Weg frei für die Ellyrianischen Grenzreiter zu machen. Die Speerträger fungieren mit dem Edlen als Amboss, während die Schwertmeister der Hammer sind.


    Im Grunde bin ich mit der Liste zufrieden, jedoch hatte die erste Version nur eine RSS, dafür aber Silberhelme anstelle der Grenzreiter und - ich glaube - ein paar Schwertmeister mehr. Ich frage mich nun, ob 2 RSS zu viel (oder genau richtig?) sind, und ob die Standarte der Balance zu sehr Anti-Hexenkriegerinnen (Raserei) sind? Was meint ihr?


    Dunkelelfen - Die Plünderer aus Naggaroth

    Gesamtpunkte: 1000

    Anzahl Modelle: 60

    Anzahl Bannwürfel: 2



    Hier ist die Idee, dass die Druchii einen Zangenangriff versuchen, bei dem das Zentrum von den Speerträgern und dem Adligen gehalten wird. Die Schwarzen Reiter sind auf beiden Flanken die Vorhut für Hexenkriegerinnen und Henker und die Schatten sollen den Gegner schon von Beginn an unter Druck setzen und v.a. im Weg stehen, damit der Rest schnell angreifen kann.


    Mit dieser Liste bin ich eigentlich zufrieden. Zu Beginn hatte ich bei den Schwarzen Reitern keine Repetierarmbrüste und keine Schatten, dafür aber viel mehr Hexenkriegerinnen und Henker (mit stärkeren Standarten). Hier hat mir jedoch nicht gefallen, dass die Punkte so sehr in diesen zwei Einheiten konzentriert waren. Dennoch: Was denkt ihr?


    Danke euch & einen schönen Abend. :)

    VG,

    Thorsten

  • Hi Thorsten,


    [Erstmal vorweg: Willkommen bei uns! Ich find's sehr schön, dass jemand die 6. Edition zum Thema macht und sich auf ihre Qualitäten besinnen mag.] :thumbup:


    Zu den Armeen(-Ideen)...


    Ich finde die Listen beide sehr gut und ausgewogen. Bei den Dunkelelfen hätte ich zwar auch Schleudern erwartet, aber im Hinblick auf die Tatsache, dass sich beide Armeen wohl öfter begegnen werden, finde ich es gut, dass die Dunkelelfen hier eher etwas in den Zugzwang geraten werden und so nicht in die Verlegenheit verfallen sich mit den Hochelfen eine Fernkampfschlacht zu liefern. (Nicht dass die Gefahr groß wäre, aber etwas zusätzlicher Druck ist dennoch gut.)


    Alles in Allem sehe ich die hellen Spitzohren leicht im Hintertreffen, da sie weniger Ziele/Einheiten zur Verfügung haben und die Würfelwürfe dieser dann auch schnell(er) über Sieg und Niederlage entscheiden können. Den taktischen Anspruch an den General der Hochelfen schätze ich also als höher ein. (Wie siehst Du das?)

  • Merrhok

    Hat das Label WHFB hinzugefügt
  • Merrhok,

    [danke. Schauen wir mal, wie lange ich durch halte. ;) Hier sah es mir jedoch recht lebendig aus, was den WHFB-Bereich angeht. Immerhin: Für die Dunkelelfen konnte ich bereits einen Großteil der Armee bemalt im Internet kaufen. Bei den Hochelfen muss ich allerdings praktisch bei 0 anfangen.]


    @Speerschleudern bei den Dunkelefen:

    Sehe ich ebenso. Kriegsmaschinen passen zum statischen Verteidiger mE auch besser als zum mobilen Angreifer. :)

    Ja, die Armeen sollen sich schon öfter gegenüber stehen. Hier muss ich jedoch ehrlicherweise auch noch eruieren, welche Szenarien Abwechslung ins Spiel bringen. Evtl. muss ich mir hier noch etwas überlegen, damit es nicht gar so eintönig wird auf Dauer.


    Zum Thema Anzahl Lebenspunkte bei den Hochelfen:

    Ja, das habe ich ebenfalls gesehen. Bei meiner Recherche von alten Armeelisten ist es schon immer so gewesen, dass die HE weniger Modelle auf dem Feld hatten, und gerade die DE-Krieger sind halt spottbillig im Vergleich zu den HE-Speerträgern.

    Die Repetierarmbrüste der DE einmal aussen vor gelassen, wäre die Idee bei den HE, dass sie recht eng beieinander aufstellen, so dass die DE weniger Angriffsflächen haben bzw. sich selbst im Weg stehen. Erst recht in den Flanken.

    Da müssen die Speerschleudern und die Bogenschützen in der ersten / den ersten Runden liefern ...

    Natürlich sieht das mit den Repetierarmbrüsten der DE vmtl. auch noch etwas anders aus. ;)

  • Als Alternative zu den Hexen könntest Du auch zwei Streitwagen stellen. (Das würde ich zumindest in Betracht ziehen.) Sie sind sehr mobil, was zur Kavallerie passen würde, und ihr Bedrohungspotezial ist nicht zu verachten. Gerade in Spielen mit relativ kleinen Punktzahlen sind Streitwagen eine Ansage. (Und zwei sind immer besser als einer. -> Weniger Risiken bei Würfelwürfen, mehrere Ziele für Fernkämpfer, weniger Berechenbarkeit für den Gegner.) Aber selbiges gilt natürlich auch für die Hochelfen, auch hier könnte ein Streitwagen die Armee recht gut aufwerten, finde ich.


    [...] wäre die Idee bei den HE, dass sie recht eng beieinander aufstellen, so dass die DE weniger Angriffsflächen haben bzw. sich selbst im Weg stehen. Erst recht in den Flanken.

    Das kann in einzelnen Schlachten und durch Gelände bedingt schon mal klappen, aber bei 1,000 Punkten kommt man sonst logistisch noch nicht unbedingt ins Rudern. Eine verweigerte Flanke könnte Dir helfen, aber das ist je nach Aufstellungsart und Szenario manchmal mehr oder minder einfach zu bewerkstelligen. Wenn die Hochelfen z.B. zu Beginn des Spiels noch nicht in der Ecke stehen können, da die Standard Aufstellung dies so nicht vorsieht, würde das bedeuten, dass sie sich mindestens einen Zug lang damit beschäftigen müssen dies zu tun. Im Umkehrschluss machen sie dann nicht viel anderes und bringen sich mit ihrer statischen Positionierung in ein Dilemma, welches schon viele Schlachten entschieden hat. -> Wer mit dem Rücken zur Spielfeldkante steht, der muss nur eine einzige Fluchtbewegung machen und ist schneller vom Feld als man Hoppla sagen kann.


    Was den Hochelfen übrigens ebenfalls mächtig auf die Nerven gehen könnte wären Harpien. Sie sind zwar feige und wirken nicht unbedingt wie gute Kämpfer, aber sie sind flink und wenn man sie im Gelände geschickt einsetzt, sind sie schneller an den Schleudern dran als den Hochelfen lieb sein kann.


    Um den Hochelfen ein wenig Biss zu verleihen könnte man (neben der bereits ausgesprochenen Empfehlung zum Streitwagen) auch über Riesenadler nachdenken. Man muss zwar erstmal lernen wie man sie effektiv einsetzt... (Nicht unmittelbar zum Kämpfen, sondern eher als Stör- und Umlenk-Einheit.) ... aber wenn man das einmal raus hat, kann man den Dunkelelfen auch gehörig das Spiel kaputt machen und die zahlenmäßige Unterlegenheit ein wenig ausgleichen. (Denn Einheiten die ins Leere laufen und nichts tun, schaden auch keinem Hochelfen.)


    Hast Du übrigens mal über die Seegarde nachgedacht? Und was denkst Du über Weiße Löwen?


    P.S.: Was für Streitwagen gilt, gilt natürlich auch für Speerschleudern. Wenn man es ernst meint (und nicht nur ein paar Restpunkte ausgeben will) dann sollte man immer mindestens zwei haben. Ein einzelnes Modell verwürfelt sehr schnell und ist ebenso schnell durch den Gegner festgesetzt oder ausgeschaltet. Daher handhabe ich solche Sachen gern nach der Devise: ganz oder gar nicht.

  • @ Herzog,

    mir sind die bei 1000 Punkten und dem Zweck einfach zu teuer. Die Nutzung davon impliziert auch, dass z.B. die DE auf jeden Fall das Siegel von Ghrond (+1 Bannwürfel) mitnehmen oder auch auf Zauberinnen setzen müssen. Dann kommen wieder die magischen Artefakte der HE ins Spiel, die Magieresistenz o.ä. bieten und und und. War mir für einfache 1000 Punkte einfach too much. Falls ich nach Beenden des Projekts Lust habe, eine Erweiterung rein zu nehmen, sind Magier natürlich wieder im Spiel. :)


    Wie ist dein Eindruck? Meinst du die Listen sind ausgewogen, oder haben die HE einen größeren Nachteil als die DE?


    @ Merrhok,

    die von dir genannten Einheiten sind bis auf den Streitwagen eigentlich alle im Bereich der Seltenen-Einheiten zu finden (Löwen von Chrace, Riesenadler, Phönixgarde). --> Egal was ich hier nehme, würde bedeuten, die Speerschleudern streichen zu müssen (was ich nur ungern täte bzw. ich weiß nicht, ob die Löwen/Riesenadler/Phönixgarde im Vgl. zu den Speerschleudern ein Gewinn wäre?).

    Die Seegarde von Lothern gefällt mir vom Fluff und von den Modellen sehr gut, aber zumindest in der 6. sind die wahnsinnig teuer, für das was sie können. (D.h. der Speerträger mit Schild und Option auf mag. Banenr für 12 Punkte kostet bei den Lotheranern 16 Punkte und hat einen Bogen, aber keine Option auf ein mag. Banner)

    Die würden die Hochelfen zahlenmäßig also noch weiter hinten an stellen.

    Die Streitwägen fände ich ebenfalls cool, aber hier fiel meine Wahl erstmal auf Schwertmeister / Grenzreiter, weil beide alleine den Gliederbonus negieren können.



    @ Rücken zur Spielfeldkante,

    das hängt wirklich immer vom eigentlich Spiel ab (daher: Guter Punkt, danke!), jedoch gingen meine Überlegungen schon auch immer dahin, dass die HE auch versuchen den Angriff zu bekommen. Zumindest auf der Seite, wo sie halt alle ihre Punkte hin stellen.


    @ Dunkelelfen,

    ja, die Harpien sind cool. :D Hätte ich bei den Dunkelefen die Schatten nicht schon gekauft, wären die wohl anstelle der Schatten in der o.g. Liste aufgeführt.

    Meinst du, es wäre bei den Streitwägen auch sinnig, auf die Henker zu verzichten? (Hexen habe ich bereits verfügbar, Henker noch nicht) Die Streitwägen hätten ebenfalls eine hohe Stärke (im Angriff) wie die Henker, sind aber deutlich besser gepanzert.

  • die von dir genannten Einheiten sind bis auf den Streitwagen eigentlich alle im Bereich der Seltenen-Einheiten zu finden (Löwen von Chrace, Riesenadler, Phönixgarde). --> Egal was ich hier nehme, würde bedeuten, die Speerschleudern streichen zu müssen (was ich nur ungern täte bzw. ich weiß nicht, ob die Löwen/Riesenadler/Phönixgarde im Vgl. zu den Speerschleudern ein Gewinn wäre?).

    Hm, da würde ich Dir fast empfehlen mal mit einem alten Hochelfen Haudegen wie heiner zu sprechen. (Er spielt zwar in den letzten Jahren nur noch The 9th Age, aber einerseits sind sich die Einheiten und Taktiken mit den Highborn Elves dort immer noch recht ähnlich und andererseits dürfte ihm das Ganze schon seit langem in Fleisch und Blut übergegangen sein.)


    Die Seegarde von Lothern gefällt mir vom Fluff und von den Modellen sehr gut, aber zumindest in der 6. sind die wahnsinnig teuer, für das was sie können. (D.h. der Speerträger mit Schild und Option auf mag. Banenr für 12 Punkte kostet bei den Lotheranern 16 Punkte und hat einen Bogen, aber keine Option auf ein mag. Banner)

    Die würden die Hochelfen zahlenmäßig also noch weiter hinten an stellen.

    Ja aber genau da kam ich auch ins Grübeln, ob die kleine Einheit Bogenschützen vom Zweck und Effekt ihre Punke auch wert ist. Die Seegarde kann natürlich nicht alles. Aber bei 1000 Punkten muss man eben sehen, dass wirklich jede Einheit ihre Aufgabe hat und bestmöglich bedienen kann. Denn wenn es da flexiblere oder günstigere Alternativen gibt, dann sollte man die in Betracht ziehen (wenn man weiß, dass man über die Armee spricht welche sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Hintertreffen befindet).


    ja, die Harpien sind cool. :D Hätte ich bei den Dunkelefen die Schatten nicht schon gekauft, wären die wohl anstelle der Schatten in der o.g. Liste aufgeführt.

    :thumbup:


    Meinst du, es wäre bei den Streitwägen auch sinnig, auf die Henker zu verzichten? (Hexen habe ich bereits verfügbar, Henker noch nicht) Die Streitwägen hätten ebenfalls eine hohe Stärke (im Angriff) wie die Henker, sind aber deutlich besser gepanzert.

    Absolut. Wenn Du eher zu den Hexen tendierst, können auch die henker weichen. Eine der beiden Einheiten kam mir eben bauchmäßig gesehen redundant vor, da sie beide die gleiche Aufgabe erfüllen, aber zudem auch die gleiche Geschwindigkeit an den Tag legen. (Erfahrungsgemäß kann man den Rhytmus des Gegners besser stören bzw. flexibler darauf reagieren, wenn man Einheitentypen mit verschiedener Geschwindigkeit einsetzt. Wenn Dein Zentrum geschlossen mit 10" marschiert und angreift kann Dein Gegner sie leichter ausmanövrieren als wenn eine Einheit mit 10" angreift und die dabeben mit 14". --- Mir hat das schon oft geholfen Schlachten quasi im Vorfeld zu entscheiden.) Daher die Idee mit den Wagen. Sie haben Schlagkraft und zusätzliche Fähigkeiten, die Henxen und Henker weder einzeln haben noch sich gegenseitig (als Synergie Effekt) geben können.


    Hexen und Streitwagen, klingt (für mich) nach einer prima Kombination.

  • Ja aber genau da kam ich auch ins Grübeln, ob die kleine Einheit Bogenschützen vom Zweck und Effekt ihre Punke auch wert ist. Die Seegarde kann natürlich nicht alles. Aber bei 1000 Punkten muss man eben sehen, dass wirklich jede Einheit ihre Aufgabe hat und bestmöglich bedienen kann. Denn wenn es da flexiblere oder günstigere Alternativen gibt, dann sollte man die in Betracht ziehen (wenn man weiß, dass man über die Armee spricht welche sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Hintertreffen befindet).

    Achso, als Ersatz für die Bogenschützen. :D Ja, das wäre 'ne Option. Daran hatte ich nicht gedacht.

    Gut, muss ich nochmal nachdenken wie man die unter bringen könnte. Sind halt schon signifikant teurer als die Bogis. :/


    Nochmal zum Edlen:

    Die Idee war ja erstmal, das Regiment Speerträger zu pimpen (gilt für die DE ebenso).

    1. Man könnte dem natürlich auch den Jagdbogen (Langbogen, Mehrfachschuss 3 mit S5) und den Schild geben. Damit würde bei minimaler Änderung der Liste, immerhin noch ein guter Fernkämpfer dazu kommen. (BF6 + S5 ist schon gut)

    2. Ansonsten könnte man den Edlen auch noch auf einen Riesenadler setzen. Anstelle des Schwerts der Macht dann einfach nur eine Lanze und irgendwo noch ein paar Punkte eingespaart. Dann hätte ich Speerschleudern UND Riesenadler. (mobil + evtl. zum umlenken)


    Generell zum Punkte einsparen:

    Die Standarte der Balance kostet mit Standartenträger der Schwertmeister 57 Punkte. Lohnt sich das? Oder sollte ich da eher das Upgrade zu den Seegardisten machen / den Edlen auf den Riesenadler setzen?


    Zitat von Merrhok

    Absolut. Wenn Du eher zu den Hexen tendierst, können auch die henker weichen. Eine der beiden Einheiten kam mir eben bauchmäßig gesehen redundant vor, da sie beide die gleiche Aufgabe erfüllen, aber zudem auch die gleiche Geschwindigkeit an den Tag legen. (Erfahrungsgemäß kann man den Rhytmus des Gegners besser stören bzw. flexibler darauf reagieren, wenn man Einheitentypen mit verschiedener Geschwindigkeit einsetzt. Wenn Dein Zentrum geschlossen mit 10" marschiert und angreift kann Dein Gegner sie leichter ausmanövrieren als wenn eine Einheit mit 10" angreift und die dabeben mit 14". --- Mir hat das schon oft geholfen Schlachten quasi im Vorfeld zu entscheiden.) Daher die Idee mit den Wagen. Sie haben Schlagkraft und zusätzliche Fähigkeiten, die Henxen und Henker weder einzeln haben noch sich gegenseitig (als Synergie Effekt) geben können.


    Hexen und Streitwagen, klingt (für mich) nach einer prima Kombination.

    Naja, bei Hexen + Henkern war die Idee, dass sie zügig hinter den Schwarzen Reitern her marschieren. Die Speerträger in der Mitte halten sich ggf. eher etwas zurück.

    Lohnen sich hier als Alternative Repetierarmbrustschützen? Quasi als langsam vorrückende Beschusseinheit, die dann mit Hexen + Henkern/Streitwägen den Gegner einkesseln?


    VG,

    Thorsten

  • Generell zum Punkte einsparen:

    Die Standarte der Balance kostet mit Standartenträger der Schwertmeister 57 Punkte. Lohnt sich das? Oder sollte ich da eher das Upgrade zu den Seegardisten machen / den Edlen auf den Riesenadler setzen?

    Meine persönliche Devise (und da muss ja jeder Warhammer General seine eigene Linie finden bzw. den Hauptschwächen seiner Armee Rechnung tragen...) ist, dass ich mich auf meine Truppen verlassen können muss. Der Schlüssel dazu liegt (für mich) in der Moral und ich sehe Punkte, welche in dieses Thema investiert werden, selten als Fehlinvestition an. (Ein Armeestandartenträger kann da die Ausnahme sein.) Aus diesem Grund habe ich auch nichts gegen das Banner gesagt.


    Ob und wie Du ohne es zurecht kommst, musst Du austesten. Lass Dir dabei Zeit und probier nicht in jedem Spiel eine andere Variante (auf Verdacht).


    [Bei solchen Themen ist es gut wenn man immer und immer wieder mit der gleichen Armee spielt, auch wenn sich nach eingänglichen Erfahrungen eine Auswahl mal als schwach oder wenig passend herausstellen sollte. (Damals kam uns an der Stelle unser knapper Geldbeutel zu Hilfe. Man hatte gar nicht die Möglichkeiten ständig hin und her zu wechseln. Stattdessen musste man lernen mit dem besser zu werden was man im Regal stehen hatte.) Wenn einem der Spielstil und die allgemeine Handhabung der Armee dann in Fleisch und Blut übergegangen sind, hat man einerseits gelernt mit wenig vorteilhaften Voraussetzungen zu arbeiten und andererseits hat man noch immer die Gewissheit, dass es Luft nach oben gibt, weil für diese oder jene permanente Schwachstelle (in der mittlerweile doch so vertrauten Armee) noch ein Magischer Gegenstand oder eine alternative Einheit zur Verfügung steht.

    Wenn man sich dann einmal dazu durchringt und doch zu einer solchen Alternative greift, kann es schon überraschen, wenn einem plötzlich die bisher gar nicht so beachteten oder als bereits völlig selbstverständlich abgehakten Effekte jener Einheiten fehlen, die man zuvor noch als ach so unpassend und schwach eingestuft hatte. :hihi: ]


    Naja, bei Hexen + Henkern war die Idee, dass sie zügig hinter den Schwarzen Reitern her marschieren. Die Speerträger in der Mitte halten sich ggf. eher etwas zurück.

    Lohnen sich hier als Alternative Repetierarmbrustschützen? Quasi als langsam vorrückende Beschusseinheit, die dann mit Hexen + Henkern/Streitwägen den Gegner einkesseln?

    Eventuell musst Du das wirklich erst in mehreren Schlachten austesten und sehen welches Muster sich auf Dauer ergibt. Eventuell wird dann auch deutlicher worin ich den Vorteil der unterschiedlichen Angriffsreichweiten sehe.


    Ich würde wahrscheinlich zur Wahl einer Nahkampf Einheit tendieren, die in Kombination mit dem Rest ein stimmiges Bild ergibt.

  • Hm, da würde ich Dir fast empfehlen mal mit einem alten Hochelfen Haudegen wie heiner zu sprechen.

    sorry bei der 6ten war ich noch nicht dabei ich kam erst mit der 7ten zu warhammer

    Hallo tut mir leid wenn ich eine schlechte Grammatik habe bin Legastheniker.

  • heiner Und hast Du an die Zeit noch Erinnerungen? Wären es Dir Riesenadler wert gewesen Speerschleudern zu Hause zu lassen?

    (Die Einheiten Auswahl zwischen 6. und 7. Edition ist ja beinahe gleich, auch wenn es keine Löwenstreitwagen gab und die Weißen Löwen sowie Phönixgarde noch Seltene Auswahlen waren.)

  • heiner Und hast Du an die Zeit noch Erinnerungen? Wären es Dir Riesenadler wert gewesen Speerschleudern zu Hause zu lassen?

    nein ich hätte die Speerschleuder genommen grade bei 1000 punkte ist doch sehr viel Platz auf dem Feld und die schnellen Hochelfen Einheiten können auch ohne Adler

    recht gut ausweichen ( wenn sie wollen ) die Große Reichweite der Speerschleuder finde ich bei 1000 pkt besonders Nützlich

    Hallo tut mir leid wenn ich eine schlechte Grammatik habe bin Legastheniker.

  • Hallo Thorsten...

    Finde es spannend, was Du hier ausprobierst!

    Leider kenne ich mich in der sechsten Edition (mal von Bretonen abgesehen) so gut wie gar nicht aus, kann Dir da also kaum Tipps geben...Ich finde aber insgesamt Deine Herangehensweise und auch Deinen Schreibstil sehr sympathisch!

    Auch, dass Du bei 1.000 Punkten noch keine Magier einsetzen magst...Oder das die Verteidiger eher statische Kriegsmaschinen aufbieten können als eine Truppe plündernder Angreifer, das finde ich alles sehr stimmig!

    Einzige Kritik:

    Ich würde nicht in beide Listen das "Schwert der Macht" packen, das finde ich unpassend und "langweilig"...Ich denke, da gibt es bei beiden Völkern interessantere und passendere Alternativen in ihren Armee-Büchern zu finden!

    Ansonsten bin ich gespannt auf die ersten Bilder Deiner Truppen...Und einen ersten Spiel-Bericht!

    :winki:

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!


    :bear:


    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"


    :winki: