Beiträge von Neithan

    Immer halt uns auf dem Laufenden! Bin sehr angetan von Modellwahl, Bemaljob, Format und Setting.

    (Selten, dass es mit derart vielen Aspekten so gut passt!)

    Dieses Lob freut mich sehr. Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht recht, wie ich die Schlachtberichte gestalten werde. Welche Erzählperspektive würde Dir dafür zusagen?

    Nebenbei bin ich auch etwas unter Zeitdruck, da in Kürze bereits die zweite Schlacht geplant ist, die ich auch nicht verschieben kann, weil das Treffen bereits so ausgemacht ist. Der Termin für das dritte Kapitel steht ebenfalls bereits fest.

    Ich hätte natürlich auch nichts einzuwenden, wenn die imperiale Streitmacht einmal auf eine gewisse Tiermenschenhorde stoßen sollte.

    Auß dem Stadtbuch zu Grenzstadt

    Getreulich beschrieben und verzeichnet durch Dorymachos Grimaldus, Stadtschreiber daselbst

    Am V. Tag der Erntezeit ist vor den ehrbaren Rat dieser Stadt kommen ein Botschaft des hochwohlgebornen Herrn Freiherrn von Krieglitz und hat im Namen der durchlauchtigsten Kurfürstin Ludmilla von Alptraum um Herberg, Speis und Trank für des Freiherrn Kriegsvolk und sein Gesinde gebeten. Desgleichen haben sie begehrt, ihre Werber in die Stadt zu führen, auf daß dieselben unter dem freien Volk willige Knecht für den Zug gewinnen möchten.

    Solches ist ihnen vom ehrbaren Rat zugelassen worden, doch mit der Bedingung, daß die Bürger nit mit kurfürstlichen Wechseln abgespeiset, sondern für die Einquartierung mit barem und gutem Silber entrichtet werden sollen. Durch solches Abkommen ist der Heerfahrt auch die gute Gunst der Zwerge zuteil worden, wie denn gleichfalls der ehrwürdige Lothar Schädler, Gesandter unseres hochgebornen Herrn Grafen von Tuchtenhagen, sein Einverständnis dazu gegeben hat.

    Wie uns hernach berichtet ward, haben sich unter den Halblingen und Ogern, welche zu dieser Zeit in der Stadt gelegen, etliche Willige gefunden und sich unter das Fähnlein des Freiherrn begeben. Dieselben sollen vormals bei dem Haufen des Herrn von Kragsburg gedient haben, welcher sich Herzog zu nennen pflegt.

    Auch hat sich ein freier Bürger dieser Stadt, Hans Reikdorfer mit Namen, seines Handwerks ein Maurer, mit Harnisch und Helmbarte unter des Freiherrn Fähnlein getan, nachdem er zuvor von seinen Zunftmeistern hierzu Erlaubnis erlanget hatte.

    Und also ist der Heerzug am VII. Tag der Erntezeit unter guten Wünschen der Bürger und dem Segen des Lektors Norgrim am Südtor auß der Stadt geleitet worden. Das Anerbieten Gerhart Kürschners, Hauptmann der Stadtwacht, etliche Bergjäger den Leuten des Freiherrn voraußzusenden, hatte derselbige ausgeschlagen.


    Bemalte Modelle

    Da sich aus dem vergangenen Jahr noch eine Menge teilbemalter Modelle angesammelt hatten, konnte ich in diesem ersten Kampagnenzyklus eine ganz gute Anzahl davon fertigstellen. Darunter sind auch die Oger, welche eigentlich längst im Rahmen der CotC-Herausforderung hätten bemalt werden sollen.

    Die Halblinge haben in Grenzstadt eine kampferprobte Kommandoeinheit samt Trommler erhalten. Und auf den einsamen Hellebardier wurde oben bereits eingegangen.

    Ich hoffe, dass dieses die letzten Fotos mit schlechter Kamera und schlechter Beleuchtung sein werden. Abhilfe ist bereits unterwegs.


    Die Armeeliste am Vorabend der Schlacht

    EinheitAusrüstungsoptionenPunkte
    Freiherr Otto von Krieglitz (General des Imperiums)Pistole, Meteorrüstung, Reliquienschwert142
    11 Armbrustschützen 88
    5 Bihandkämpferleichte Rüstung45
    13 HalblingeBogen, Musiker63
    10 Hellebardenträgerleichte Rüstung90
    8 Musketenschützen 64
    5 Oger 200
    Großkanone 95
    Kriegswagen 150
    Gesamt 937


    Fortsetzung folgt...

    Merrhok Danke, dass Du ihn trotz der pixeligen Bilder so lobst. Ich muss mir wirklich mal eine gescheite Kamera anschaffen, anstatt weiterhin die gejailbreakte (d.h. nochmals verschlechterte) von meinem Pixel 8 zu verwenden.

    Und ja, der von Krieglitz wird sich jetzt schon bald beweisen müssen. In drei Wochen ist bereits die zweite Schlacht geplant, da muss die erste nun recht schnell folgen.

    Aus dem Tagebuch des Hans Mulzer

    Siggurdentag, im 2502. Jar

    Ein seltsam Gefühl hat mich angegriffen, seit wir von Averheim außzogen. Ich mein, den Gesellen gehet es nit viel anders. Es läßt sich schwer beschreiben, doch dünkt mich, wir sehen diesen Sommer mit andern Augen denn die vorigen. Ein jeder weiß wohl, daß es der letzte sein mag, den wir auf diesen sonnverbrannten Äckern verbringen.

    Es will einem schier leid werden, wenn man den Pauren in den Dörfern den Requisitionsbrief vorzeigen muß. Wer weiß, ob unser Silber jenseits der Grenz noch eines Pfennigs wert sein wird. Vielleicht lachen sie uns gar darob aus.

    Etliche der Reisigen sind alte Bekannte und haben zuvor schon unter unserm Freiherrn gedient. Doch seh ich auch viel neue Gesichter. Die meisten haben schon Krieg gesehen, alldieweil der Norden viele tüchtige Burschen verschlungen hat. Wir sind ihrer nit so viel, als man erst geredet hat.

    Sonderlich fallen die fünf Bihandknechte auß dem Regiment der gnädigen Kurfürstin auf. Es heißt, sie seien uns mitgegeben, auf daß jedermann sehe, daß unser Herr in ihrer Gunst stehe. Viel reden sie nit. Sie sitzen beisammen, essen beisammen und schweigen fast den ganzen Tag.

    Den XXIX. Nachgeheim

    Zu Heideck sind wir wohl gehalten worden. Die Herren von Leitdorf haben uns aufgenommen, als käme ein Fürst zu Besuch. Doch wundert mich solches nit gar sehr. Man sagt, sie hätten gut Teil an der Grenzlandkompagnie, die um unsers Zuges willen gestiftet worden ist.

    Es gab frisches Brot, gut Bier und sauren Kalbskopf, daß einem der Bauch schier platzte. Auch hielten sie ein groß Schlachtfest, alldieweil sie in etlichen Wochen ihr Vieh gen Averheim treiben wollen. Vor allen andern haben die Halblinge gut zugelangt.

    Nun aber marschieren wir wieder in dieser unsäglichen Hitz. Der Schweiß rinnt einem Tag und Nacht unter dem Wams herab. Der Freiherr treibt zum eilenden Zug, dieweil wir noch vor den Herbststürmen über den Nachtfeuerpaß kommen wollen. Sind wir erst jenseits, so müssen wir eilends Häuser schlagen und Holz einbringen, ehe der Winter über uns kommt.

    Den IV. Erntezeit

    Heut haben wir Grenzstadt zum ersten Mal gesehen. Von den Hügeln schaut man weit hinab in das Tal des Oberreik. Das Wasser glänzt in der Sonn wie flüssig Silber. Dahinter aber stehen die schwarzen Berge, finster und groß, als warteten sie schon auf uns.

    Gestern abend in der Schenk zu Ziegenhausen saß ein Fuhrmann bei uns. Der erzählte von Tälern im Gebirg, darein niemals die Sonn scheinen soll. Wir lachten erst darob, doch je länger der Mann redete, desto stiller ward es am Tisch. Selbst unser Freiherr sprach kaum noch ein Wort. Heut sah ich ihn lang gegen die Berge schauen. Es war, als suche er etwas, das nur er allein sehen könne.

    Unter uns allen ist eine sonderbare Stimmung. Grenzstadt ist die letzte Feste des Reiches. Jenseits ihrer endet des Kaisers Recht. Was wir dort gewinnen wollen, das müssen wir mit Schwert, Büchse und Pulver selber behaupten. Sigmar geb uns Glück, dieweil wir seiner gewiß bedürfen.


    Die Armeeliste

    Zu Beginn dieses Projekts vor etwas über einem Monat bestand meine bemalte imperiale Truppe aus folgenden Modellen. Dass die Liste aufgrund der großen Punktzahl an Kriegsmaschinen illegal ist, soll hier nicht weiter stören.

    EinheitAusrüstungsoptionenPunkte
    Freiherr Otto von Krieglitz (General des Imperiums)Pistole, Meteorrüstung, Reliquienschwert142
    11 Armbrustschützen 88
    5 Bihandkämpferleichte Rüstung45
    8 HalblingeBogen36
    9 Hellebardenträgerleichte Rüstung81
    8 Musketenschützen 64
    Großkanone 95
    Kriegswagen 150
    Gesamt 701

    Unter der Führung des Freiherrn von Krieglitz brachen diese 50 Männer nebst einigen Trossknechten mit den guten Wünschen der Kaufmannsgilde auf. Doch hatte man gehofft, noch größere Mengen rekrutieren zu können. Das nötige Gold war vorhanden, aber in Averheim waren nur wenige freie Söldner aufzutreiben.


    Die Richtlinien

    Die hier beschriebenen Richtlinien werden im Verlauf der Kampagne vermutlich ums eine oder andere Mal gebrochen werden, wenn es für ihr Fortkommen günstig erscheint.

    1. Zu Beginn eines jeden Kampagnenzyklus (in der Regel nach einer geschlagenen Schlacht) wird eine Musterung der zur Verfügung stehenden Truppen vorgenommen und deren Punktekosten berechnet. Diese Punktekosten werden dem feindlichen Heer zugrunde gelegt, gegen welches man am Ende des jeweiligen Zyklus antreten wird.
    2. Die während eines Zyklus bemalten Modelle repräsentieren Verstärkungen aus dem Reich, angeworbene Söldner oder umherziehende Abenteurer, die sich der Truppe angeschlossen haben. Sie können in der Schlacht eingesetzt werden und geben so einen Punktevorteil für die Imperialen.
    3. Nach einer Schlacht werden die imperialen Verluste möglichst entsprechend der Verlusttabellen aus Mortheim berechnet. Die endgültig gefallenen Modelle stehen zunächst nicht mehr zur Verfügung.
    4. Das Mandat der Kompagnie und der Kurfürstin besteht darin, einen befestigten Handelsposten zu errichten. Erfolge auf diesem Gebiet werden mit zusätzlichen Verstärkungen belohnt. So kann jedes während eines Kampagnenzyklus fertiggestellte Gebäude eine gewisse Zahl der gefallenen Modelle früherer Schlachten freischalten. Die konkrete Menge wird von den stimmberechtigten Mitgliedern der Kompagnie (den werten Herren Lesern) bestimmt.


    Nachsatz

    Der Vollständigkeit wegen möchte ich hier darauf hinweisen, dass ich kein fließendes Frühneuhochdeutsch spreche und mich zur Übersetzung sogenannter abscheulicher Intelligenz (AI) bediene. Die zugrundeliegenden Geschichten und Texte schreibe ich natürlich selbst.

    Teil 2

    Ein entsetzliches Geheul erhebt sich über das Schlachtfeld, als die Mönche des Seuchenklans ihre Litaneien zum Ruhm der gehörnten Ratte anstimmen. Die Ritter des Pantherordens würden ihren Sturmangriff in die Reihen der Seuchenmönche bitter bereuen...


    Innerhalb kürzester Zeit verrecken Rosse und Reiter an dem tödlichen Äther, welche den liturgischen Gefäßen der Mönche entströmt.


    Und selbst als alle seine Mitbrüder niedergetrampelt im Staub lagen, erschlägt der letzte Seuchenmönch noch zwei weitere Recken des Imperiums, sodass sich schließlich nur noch er und der Standartenträger im Einzelkampf gegenüber stehen...


    Beeindruckt von der Schlagkraft der fanatisierten Schleuderträger flankiert die Mannschaft des Kriegswagen die restlichen Seuchenmönche und nimmt sie aus kürzester Distanz unter Beschuss.


    Doch auch die Hauptmasse der mit abscheulichem Skavenbräu aufgepeitschten Rattenmenschen rückt nun in bedrohliche Nähe vor.


    Nachdem es das Pegasus samt Reiter überrollt hat, kullert das Todesrad nun sichtlich beschädigt an der Seite von Gossenläufern um die Ausläufer des Gehöfts, einen Flankenangriff vorbereitend.


    Die dünne Linie der Halblinge und Middenheimer überantwortet ihre Seelen angesichts der geifernden Skavenhorde vorsorglich Sigmar (oder Ulric).


    Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes gerät derweil das Stegadon in Bedrängnis, als der hungrige Lindwurm des grünen Waaaghbosses aus den Lüften herniederschießt.


    Endlich kommt es zum Aufeinandertreffen der Haufen.


    Als ein behänder Bihandkämpfer den Grauen Seher im Getümmel niederstreckt, geht ein Jubel durch die Reihen der Imperialen.


    Und mit Recht! Die feigen Ratten fliehen das Feld!


    Derweil trampeln die Sauruskrieger und das Stegadon über ebenso fliehende Grünhäute.


    Der Sieg ist unser, das Feld behauptet, die Tafeln der Alten gerettet, das Gold verdient...


    ... und das Festmahl bereitet.

    antraker Ich war auch länger nicht mehr in Halle, obwohl das eigentlich eine gute Veranstaltung ist. Selbst mit dem Herumgedoktore an den Regeln käme ich klar, wenn etwas mehr Planbarkeit da wäre.

    Da geht es z.B. um 3000-Punkte-Armeen, die dann noch in 600-Punkte-Blöcke aufteilbar sein müssen. Ist für mich kein Problem, aber dann muss ich die ebenso komplizierten Hausregeln und alles weitere zumindest 3 Monate vorher wissen, damit ich meine Armeeliste schreiben und Einheiten bauen und bemalen kann.

    Aber stattdessen werden die Regeln minutiös und bis zur letzten Minute zwischen 3 Leuten auf dem Discord ausdiskutiert, weil man sich ja noch entscheiden muss, welche Sonderregel Hellebron jetzt bekommt oder auch nicht.

    Mit nicht ganz einem halben Jahr Verspätung möchte ich hier die Veranstalter loben für die schöne kleine Warhammer-Runde in der Stadtbibliothek. Die Lokalität zog auch einige Umgi an, welche sich heranwagten, um die Miniaturen zu bestaunen.

    Insgesamt fanden sich etwa ein dutzend Leute und es wurde an vier Tischen Warhammer, Man o' War und 40.000 gespielt.

    An unserem Tisch traten gleich 4 Spieler gegeneinander an. Der Schlachtbericht findet sich hier: O&G + Skaven vs. Echenmenschen + Imperium| ~4000 Punkte

    Am angenehmsten war die Tatsache, dass außer mir und einem Bekannten alle in einer seltsamen Sprache kommunizierten, deren Inhalt ich nur zur Hälfte verstand. So konnte ich die restliche Zeit für taktische Überlegungen und das Schmieden raffinierter Pläne nutzen.

    Nachdem es bereits zum Mittagessen gar nicht bittere Bitterbollen gab, wurden auch seitens der Veranstalter keine Mühen gescheut, die Krieger mit Nahrung zu versorgen:

    Hier folgt der Schlachtbericht jenes denkwürdigen Aufeinandertreffens, welches am 21. Februar in Almelo 21. Jahrdrung bei Culchan stattfand.

    Teil 1

    Es standen eine unheilige Allianz aus Rattenmenschen und Grünhäuten gegen die Diener der Alten, deren Tempel erstere auf mutmaßlich abscheulichste Weise zu entweihen gedachten. Glücklicherweise fanden sich einige goldgierige Abenteurer aus Averland und Middenheim, welche sich ohne weiteres für einige Kisten Gold von den Echsenmenschen anwerben ließen. So begann also das Gemetzel in der trockenen Ebene von Culchan zwischen Küste und Dschungel.


    Die skrupellosen Skaven stehen kampfbereit.


    Die gekauften Krieger aus dem Imperium planen, die rechte Flanke um den Hügel gegen die vorrückenden Rattenmenschen um jeden Preis zu halten (vor allem um den ihrer Soldtruhe).


    Der gerissene Peristaltus Porcinius (vorne rechts) hält den Haufen mit einer Mischung aus Brutalität und dem Versprechen von Gold zusammen.


    Hinter dem Wald auf der linken Flanke nahen bereits die garstigen Grünhäute.


    Einige Pantherritter, welche sich der Expedition in die Neue Welt angeschlossen hatten, rücken gemeinsam mit dem Kriegswagen vor, um das Gelände entlang der Straße zwischen den feindlichen Heeren in Besitz zu nehmen.


    Die Pistoliere auf der äußersten linken Flanke der vereinigten Heere haben weniger Glück und nach einem krachenden grünen Blitz aus dem Todesrad sind nur mehr ein Paar aus Ross und Reiter übrig.


    Auch die Echsenmenschen haben ihre kalten Glieder in der glühenden Sonne Lustrias aufgewärmt und hinter einem scharmützelnden Vorhang aus Skinks rücken die Sauruskrieger und ein Stegadon vor. Alle stehen sie unter dem eisernen Willen des schwabbelnden Slann.


    Nach einer kurzen Verschnaufpause sieht sich Söldnergeneral Porcinius auf dem Schlachtfeld um, die Positionen der sich nähernden Heere überblickend. Und da fällt ihm der Kriegswagen auf, dessen Erscheinung ihm auf einmal sonderbar deucht. Handelt es sich bloß um einen nahenden Sonnenstich oder hat hier dunkle Hexerei der chaotischen Skaven ihre Hand im Spiel?


    Wie auch immer! Er schüttelt den puterroten Kopf, zieht den Hut tiefer ins Gesicht und grunzt neue Kommandos an seine Untergebenen.

    Unterdessen fängt der Kommandeur des Middenheimer Kontingents das Todesrad in seinem Lauf. Sein Pegasus, so denkt er, hält jenes sicher auf.


    Auf der anderen Seite des Feldes krachen die Streitwagen der Goblins und Snotlinge in Skinks und hungrigen Kroxigore.


    Die Bogenschützen der Nachtgoblins verdunkeln derweil den Himmel über ihren schuppigen Feinden mit schwarzen Pfeilen.


    Die Pantherritter sehen sich einem Ansturm blutrünstiger Seuchenmönche gegenüber.


    Und die Middenheimer Hellebardisten erwarten mit den zitternden Halblingen unübersehbare Horden von Skaven.


    Peristaltus spannt derweil seine Armbrust und brütet in seinem schwitzenden Schädel darüber, wie sich solche Massen nur aufhalten lassen.


    Die glühende Sonne steht hoch am Himmel. Wie der Nachmittag verlaufen wird, wissen einzig die wankelmütigen Götter. Dass er die Ebene blutgetränkt hinterlassen wird, ist jedoch auch den Sterblichen bewusst.

    Gazak Primär habe ich vor, die Kampagne alleine anzugehen. ^^

    Allerdings gibt es einige Eingeweihte, die mir als Feinde tatkräftig zur Seite stehen werden.

    Bei der Edition bevorzuge ich die 5., es sei denn, mein Mitspieler hat eine starke Neigung zu einer anderen.

    Zum Geleit

    Willkommen zu dieser erzählerischen Kampagne in den Grenzgrafschaften. Es war nicht leicht zu entscheiden, welches Unterforum für so ein Thema geeignet ist, denn es wird hier Dreierlei geben: Schlachtberichte, Miniaturenbemalung und interaktive Aventüren.

    Es soll damit das uralte Problem jedes Warhammer-Generals mit einem Schlag gelöst werden: Dass es nämlich bei vollen Schatzkammern allzu einfach ist, neue Truppen anzuheuern - ihnen aber unter dem Pinsel ein Gesicht zu geben und sie in Uniformen zu zwängen eine ganz andere Sache ist, welche viel Zeit und Eifer erfordert.

    So wird der Anreiz in dieser Kampagne folgendermaßen gesetzt sein: Je mehr bemalte Miniaturen, desto höher die Siegchancen – doch dazu später mehr.

    Zunächst widmen wir uns der Historie...


    I. Kapitel

    Von Ursprung, Herkommen und Schicksal des Otto von Krieglitz

    Aus den Chroniken der edlen Geschlechter des Averlandes, gesammelt und beschrieben durch Ludo Maus.

    Es ist hier in treues Gedächtnis zu setzen, daß der Freiherr Otto von Krieglitz, alldieweil er noch ein Jüngling von wenigen Jahren gewesen, eine wunderliche Neigung und große Begierde gegen das Schwarze Gebirge getragen habe. Ob solches aus natürlicher Art entsprungen oder aus der Erinnerung seiner Ahnen, das vermag niemand mit Gewißheit zu sagen. Doch grenzten dieselben Berge an die alten Erblande seines Geschlechts, welche vormals den Herren von Krieglitz zu eigen gewesen waren.

    Den alten Stammsitz aber hat Otto mit seinen leiblichen Augen niemals gesehen. Was er davon wußte, hatte er allein aus dem Munde seines Großvaters vernommen, welcher oftmals von der Burg Krieglitz und ihren festen Mauern erzählte. Dieselbe Burg aber war viele Jahre zuvor von den grimmigen Grünhäuten eingenommen und jämmerlich verheert worden. Also verfielen Haus und Hof, Feld und Wald der Wildnis, und seit jener Zeit hat, wie die Alten berichten, keines der Kinder Sigmars mehr gewagt, in jene verlassene Mark zu ziehen.

    Je mehr aber solches erzählt ward, desto heftiger entbrannte des jungen Herrn Gemüt. Oft gedachte er der hohen Gipfel, welche in die Wolken ragen, und der finsteren Täler, darinnen ewiger Nebel liege und seltsame Kreaturen hausen möchten. Also ward sein Herz vom Fernweh ergriffen, alldieweil ihm das Leben am Hofe der durchlauchtigen Kurfürstin Ludmilla zu Averheim unerquicklich und enge dünkte. Denn wo andere an Tanz, Jagd und höfischen Ehren ihre Freude fanden, da richteten sich seine Gedanken allezeit nach den wilden Grenzlanden.

    Als er nun mannbar geworden war, trat er unter das Pistolierskorps des Averlandes. Denn daselbst fanden sich viele junge Edelleute, welche zwar ehrbaren Geschlechtes, doch ohne väterliches Erbe geblieben waren. Diese hofften durch Tapferkeit im Krieg zu erwerben, was ihnen Geburt und Erbschaft versagt hatten; sintemal die Gunst der Fürsten sich gemeiniglich eher zu den reichen Häusern neigte denn zu den armen.

    Und es begab sich, daß Otto in manchem Grenzhader und kleinem Feldzuge seinen Mut also wohl bewährte, daß sein Name bald unter den Schützenreitern bekannt ward. Seine Hauptleute lobten ihn um seiner Kühnheit willen und empfahlen ihn oftmals der Kurfürstin. Also geschah es, daß ihm befohlen ward, etliche Fahrten in die unwegsamen Gegenden des Averlandes zu führen, auf daß Straßenräuber, ketzerische Rotten und die verderblichen Tiermenschen daraus vertrieben würden. Solches vollbrachte er mit gutem Glücke, dieweil er mehr auf klugen Rat als auf blinde Vermessenheit vertraute.

    Zu eben derselben Zeit erhob sich großer Zwist um den Handel jenseits des Nachtfeuerpasses. Denn Graf von Erhard hielt die Stadt Munzig inne, deren Ratsleute zwar nach altem Reichsrecht dem Kaiser unmittelbar verpflichtet waren, in Wahrheit aber allein dem Willen ihres Herrn gehorchten. Derselbe Graf hatte eine sonderliche Kunst, Kaufleute reichlich zu schröpfen, darum niemand die alte Zwergenstraße passieren konnte, ohne schwere Zölle zu entrichten. Wer sich aber seinem Willen widersetzte, dem wurden Scheuern verschlossen, Knechte entzogen oder die obrigkeitlichen Briefe so lange verweigert, bis sein Handel verdorben war. Also mehrte sich der Schatz des Grafen von Jahr zu Jahr, alldieweil in Averheim das Murren der Kaufleute und Ratsherren immer lauter wurde.

    Darum traten endlich die vornehmsten Meister der Kaufmannsgilde vor die gnädige Kurfürstin und baten sie einträchtig um Rat und Hilfe. Sie führten an, das Averland dürfe sich hinfüro nicht länger von eines fremden Herrn Gutdünken abhängig machen. Vielmehr müsse jenseits des Passes ein eigener Handelsort gegründet werden, versehen mit Mauern, Waffen und eigenem Gericht, auf daß die Kaufleute frei und sicher ihres Gewerbes warten könnten.

    Die Kurfürstin aber erkannte wohl, daß in solchem Vorhaben nicht allein großer Gewinn, sondern auch erheblicher Nutzen für das ganze Land verborgen liege. Denn wo Kaufleute siedeln, da folgen Wehr, Gesetz und Herrschaft gar bald nach. Also bewilligte sie das Unternehmen und nahm es unter ihren besonderen Schutz. Die Kaufmannsgilde aber öffnete ihre Truhen und gab reichlich Silber aus für Wagen, Zugvieh, Zimmerleute, Werkzeuge, Knechte, Kriegsknechte und allerlei Vorrat, dessen man in der Wildnis bedurfte. Zwar murrten etliche Herren bei Hofe und sprachen, die Krone solle sich nicht um der Pfeffersäcke Gewinn willen bemühen; doch fanden ihre Worte wenig Gehör.

    Da nun beraten ward, wem eine so gefährliche Fahrt anzuvertrauen wäre, fiel die Wahl auf Otto von Krieglitz. Denn obschon noch jung an Jahren, hatte er sich als tapferer Hauptmann und verständiger Führer erwiesen. Seine Knechte hielten treulich zu ihm, und niemand zweifelte an seiner Standhaftigkeit. Gleichwohl fehlte es nicht an solchen, welche heimlich sprachen, die Kurfürstin habe einen jungen und landlosen Freiherrn darum erwählt, daß sein Verlust geringer zu beklagen wäre als der eines mächtigeren Fürsten, so Sigmar dem Unternehmen keinen glücklichen Ausgang bescheren wollte.

    In denselben Tagen gedachten viele Schreiber und gelehrte Männer des edlen Rutgar, Kronprinzen des Wiesenlandes, dessen Name noch immer in Ehren gehalten wird. Derselbe war viele Jahre zuvor mit tapferen Männern in die Grenzgrafschaften gezogen und hatte allda die feste Rutgarburg gegründet. Lange Zeit galt dieselbe als ein Bollwerk des Reiches mitten unter den Heiden und wilden Völkern. Was aber hernach aus Rutgar und seinen Gefährten geworden sei, darüber gehen die Reden weit auseinander. Etliche sagen, sie seien in den Fehden der Grenzfürsten umgekommen; andere berichten von einer letzten blutigen Schlacht wider die Grünhäute. Wieder andere aber wollen wissen, Rutgar habe tief im Gebirge ein verborgen Reich gegründet, darinnen seine Nachkommen noch heutigen Tages herrschen sollen. Sigmar allein weiß, wie sich solches in Wahrheit verhält.

    Otto von Krieglitz aber hielt das Werk Rutgars für ein Zeichen, daß tapfere Männer des Reiches auch in den fernsten Marken dauerhafte Herrschaften aufzurichten vermöchten. Darum zog er aus unter dem Banner seiner gnädigen Kurfürstin Ludmilla, auf daß eine neue Kolonie gegründet werde. Doch trug er neben seinem Eid gegen Fürstin und Land noch einen anderen Wunsch in seinem Herzen verborgen, nämlich dereinst die verlorenen Erblande seines Geschlechts wiederzugewinnen, so Sigmar der Heldenhammer solches fügen wollte.

    Mittlerweile ist Polymarket weiter gewachsen. Zwar kann man immer noch nicht jene Gewinne einfahren, welche sich mit klugen Termingeschäften kurz vor Verlautbarungen des amerikanischen Präsidenten machen lassen - aber es findet sicher auch auf Polymarket viel Insiderhandel statt.

    Für diejenigen, welche die Märkte als Prognosewerkzeug nutzen, ist das aber von Vorteil, denn dadurch werden die Wahrscheinlichkeiten stärker in die Richtung des zu erwartenden Ergebnisses verschoben.

    Doch der eigentliche Anlass dieser Threadnekromantie sind die spannenden Märkte mit Bezug auf die jüngste Spezial-Militäroperation. Diese sind alles andere als optimistisch über deren Ausgang.

    Die MTTH (mean time to happen) für einen Waffenstillstand liegt demnach noch bei knapp 6 Wochen.

    Als überraschend wahrscheinlich wird dagegen eingeschätzt, dass die USA Landstreitkräfte im Iran einsetzen werden.

    Dass diese dabei erfolgreich Charg besetzen können, wird nur mit etwa der halben Wahrscheinlichkeit gehandelt.


    Und nun folgende Frage: Wie viele Länder wird Israel 2026 (mit Luftschlägen) angreifen?

    Nur 10% der Marktteilnehmer gehen davon aus, dass es bei den bisherigen 3 Staaten (Iran, Syrian, Libanon) bleiben wird.

    Wenn man den Irak und Jemen als geschenkt betrachten möchte, bleiben immer noch 27% der Marktteilnehmer, welche Israel Angriffe auf ein sechstes oder noch mehr Länder zumuten. Welche Ziele das sein könnten, bleibt abzuwarten.


    Abschließend wünsche ich allen Forenmitgliedern, dass sie ihre Tankstellenbesuche so punktgenau timen wie manche Händler ihre Oil Futures.

    Da ich längere Zeit gar keinen Zugriff auf meine Lupenlampe hatte, haben die Oger diesen Monat kaum Farbe erhalten.

    Um dennoch das Soll erfüllen zu können, habe ich endlich Marius Leitdorf (zumindest weitestgehend) abgeschlossen und somit in gewisser Weise den Mulligan vom Oktober in den Februar verschoben. Die Oger sollen nun gemäß des neuen Plans im März bemalt werden.

    Hier also der verrückte Kurfürst in aller Pracht aber leider schlechter Belichtung:

    Ohne das ich jetzt ins Regelbuch schaue würde ich mit ziemlicher Sicherheit nein sagen.

    Wenn ich mich nicht irre gabs da doch so ein besonderes Charaktermodell bei den Echsenmenschen der irgendwelche Boni an Terradons geben konnte wenn er sich der Einheit anschließt sich aber nicht der Einheit anschließen durfte :S

    Das stimmt, denn fliegenden Einheiten darf sich kein Charaktermodell anschließen, selbst wenn es selbst fliegt.