Lady Lucia le Lys (Lucreccia Belladonna)

Aus dem Süden stammend, heiratete Lady Lucia in eines der kleineren Adelshäuser im Osten Bretonias, bei Parravon, nahe dem Grauen Gebirge, ein. Trotz der unwegsamen Bergpässe ihrer neuen Heimat im Norden und Osten, sowie dichten und verwunschenen Wälder im Süden, reitet sie so oft es nur geht auf ihrem treuen Ross Maxime, genannt "Max", welchen sie vor Jahren als Teil ihrer Brautgeschenke von ihrem Gemahl Antoine empfing. Seit Letzerer nach einem unglücklichen Unfall bei einem Turnier Hals über Kopf Ämter, Titel und Ländereien zurückließ, um sich zur Sühne auf die Suche nach dem Gral und der Vergebung durch die Herrin des Sees zu machen, verweilt die Lady allein mit dem Rest ihres Hofstaates auf der Burg. Dort wartet sie sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Gatten. Da Cassyon, Herzog von Parravon, keinerlei Anstalten macht sich um die Neuvergabe des Lehens zu kümmern, verbleiben die Besitztümer weiterhin in Lady Lucias Hand. Einige ihrer Untergebenen glauben tatsächlich, dass der König sich alsbald einschalten werde und ein neuer Lehnsherr wohl schon auf dem Weg sei, um Antoines Erbe anzutreten. Viele der Leibeigenen stehen jedoch noch immer zu ihrer Herrin und unterstützen sie nach Kräften in jenen schweren Tagen, nicht wissend was der nächste Morgen ihnen und ihrer Heimat bringen mag.

Kommentare 2

  • Mich beeindruckt besonders, dass Du es geschafft hast, Rot (Schabracke) von Rot (Kleid) gut zu unterscheiden, ohne, dass es nach Fehlfarbe aussieht. Ich hätte mich das nie getraut und nun gibst Du mir diesbezüglich Mut. Ich mag das Gesicht auch sehr gern. Was sie mit dem Schwert da hinten eigentlich anstellen will weiß sicher keiner außer die Perrys(?). Aber das liegt ja am zinn als Material: Unterschneidungen waren zu der Zeit nicht/kaum möglich und aus Zinn komplexe Multiparts zu machen war nicht in Mode. Lange Rede kurzer Sinn: Ich liebe DeineLady Lucia!

  • Schön bemaltes Modell.