Beiträge von DickerOrk

    Bis auf die Dämonen, welche darauf ausgelegt sind, in beiden System spielbar zu sein, sind eigentlich nur Orks irgendwie noch sinnvoll nutzbar. Mit der richtigen Bemalung und ein bisschen kitbashing (die Vermischung mehrerer Bausätze) kann man da noch vernünftige Sachen mit machen.


    Wenn die beiden bereits 40k haben, würde ich dir raten, dich doch mal bei den Völkern aus 40k umzusehen. Ich halte es für gerechter wenn du dich "anpasst", als deine beiden Freunde von unnötigen Anschaffungen zu überzeugen (denn da werden ein paar Hunderter drauf gehen).


    Und welches Spiel man besser findet, sollte jeder für sich herausfinden. Für mich ist das z.B. eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera :D

    Also ich habe bis jetzt nur Erfahrungen mit Mortheim und Frostgrave gemacht.

    Bei den anderen beiden habe ich nur mal kurz drüber geschaut, aber noch nicht gespielt.


    Mortheim

    Also das Fanprojekt "Mortheim-Almanach" bietet wirklich sehr viel Bandenauswahl, da gibts viele coole Fraktionen und Sonderregeln. Finde ich mehr als abwechslungsreich genug und bietet sehr detailierte Regeln für alles was man sich nur vorstellen kann.

    Die Balance ist natürlich bei solchen Spielen sehr von den Spielern abhängig. Skaven-Schleuderspam ist natürlich immernoch möglich, aber ob man das auch WILL, ist eine andere Sache. Auf alle Fälle kann man seiner eigenen Kreativität sehr viel Raum geben. Und von den vier Spielen ist Mortheim wohl das, bei dem die einzelnen Bandenmitglieder den meisten, persönlichen Hintergrund aufbauen können, was für mich ein riesiger Pluspunkt ist.
    Was Gelände angeht, fände ich bespielbare Gebäude und Dungeons am besten. Auch schön viel zum klettern, verstecken, etc.
    Es ist wirklich ein sehr detailiertes Spiel, kann dadurch auch recht aufwendig werden.


    Frostgrave

    Ein sehr schönes und schnelles Spiel.

    Die Balance ist nicht wirklich optimal, mit manchen Zauberkombinationen kann man ziemlichen Unsinn machen. Aber der Autor bringt bald eine neue Version raus, die einige Probleme vernünftig beheben wird.

    Mich stört ein bisschen, das nur die beiden Zauberer sich entwickeln, die einzelnen Krieger sind recht entbehrlich. Was ich positiv sehe, ist die Variabilität der Missionen, man ist nicht immer dazu genötigt sich bis aufs Blut zu bekämpfen.

    Da die Regeln nicht so komplex sind, würde ich auch das Gelände nicht zu aufwendig gestalten. Eine schön gestaltete Stadt reicht aus, die Häuser brauchen nicht umbedingt im Inneren bespielbar sein.

    Bin grade irgendwie zu dumm aus battlescribe zu kopieren, deshalb nur mal grob zusammengefasst.

    Das Programm empfehle ich dir auch, wenn du mit dem Gedanken spielst, ein neues Volk anzufangen. Dir werden darin eigentlich alle Regeln angezeigt.

    Anders ausgedrückt: Wie viel Spaß soll dein Gegenspieler am Spiel haben :D

    "Hart" heißt quasi, wie gut und effizient die Liste sein soll.


    Das kommt auch sehr auf dein Spielerumfeld an. Bis auf Necrons sind das alles recht starke Völker, wenn man optimale Listen stellt. Da wäre eine maximierte/harte Tau-Liste eine entsprechende Antwort. Wenn die Orks aber z.B. nicht nur Lootaz und Kanonen spammen (grob gesagt), sinkt die Stärke der Armee rapide, so das eine harte Tauarmee ziemlich sicher problemlos in 2 Runden gewinnen würde. Das ist für deine Mitspieler dann nicht gerade motivierend und sie hätten weniger Spaß am Hobby, was schade wäre.


    Deshalb ist es wichtig zu wissen, was bei euch so gespielt wird. Haben deine Mitspieler irgendwelche Lieblingseinheiten, die sie oft spielen oder wie sehen die Listen denn allgemein aus?

    Also Tau sind eine reine Fernkampfarmee und sind, je nach Liste, verdammt stark.

    Tau würde ich persönlich nach der Tau Sept spielen, die ist solide und man hat Zugriff auf coole Modelle wie Schattensonne und Schattenschleicher.

    Bei 3000p ist sehr viel möglich, da müsstest du vielleicht ein paar mehr Informationen dazu geben, wie hart die Liste sein soll, was deine Mitspieler so auspacken, etc.

    Wenn du einfach nur deine Gegner von der Platte fegen willst, ohne dich anstrengen zu müssen, ist so eine Armeeliste eigentlich recht einfach: Spamme so viele Riptide und Drohnen wie es nur geht. Funktioniert gegen 90% der anderen Völker ohne Probleme und da man eigentlich auch nur eine Phase hat, gehen die Spiele schön schnell.

    Nur ein Gedanke dazu - ziemlich off-Topic:
    Ich hatte am Freitag mein erstes 'richtihes' AoS-Spiel. Und bei allen immer noch verbleibenden Vorbehalten: Dass die Modelle sich einzeln bewegen und dann eher ungeordnet wilde Horde stehen, kommt der (fantastischen) realität mMn näher als diese Reih und Glied Anordnung. Zumindest für alles außer Hochelfen, Zwerge, Bretonen und Staatstruppen (wen vergessen?).

    Formationen sollten alle denkenden Völker verwenden. Das schließt eigentlich nur Orks und Dämonen aus. Egal ob Kriegerkultur oder organisiertes Heer, am Ende kommen alle zum gleichen Ergebnis: Links und Rechts neben sich einen Schild zu haben, ist ziemlich cool.

    Und welche Ratte hängt bitte nicht an ihren Leben ^^

    Das war mir in der Tat bisher nicht bewusst...Jetzt will ich es aber auch nicht mehr ändern (dazu müsste ich ja herumschnippseln und dafür ist mir das bemalte Modell einfach zu schade...).

    Ach, das fällt auf dem Spielfeld garnicht auf. Ich hab auch so einen im Fuhrpark :D


    Mein Captain ist ja auch 'weiß', also müssen doch eigentlich alle anderen Ordensbrüder dieselbe Hautfarbe haben, oder? Ich sag nur Gensaat...Sprich, man muss die gewählte Hautfarbe dann beim ganzen Orden durchziehen...s.a. Salamanders...

    Dem ist so, Hautfarbe beruht theoretisch auf der Gensaat, bzw. auch dem Rekrutierungsplaneten. Das lässt sich zumindest aus dem vorhanden Hintergrund schließen, genau festgehalten wurde das glaube ich noch nicht. Die Salamanders sind da aber wohl wirklich das markanteste Beispiel. Alternativ auch die Alpha Legion vor dem Bruderkrieg.

    Was die Spielstärke angeht, lohnt sich das wahrscheinlich nicht so wirklich. Aber wenn man sie per Basegestaltung etc. gut integriert, machen solche Modelle in Einheiten optisch schon was her.

    Jungs, entspannt euch mal. So ein passivaggressiver Umgangston muss echt nicht sein.

    Wenn ihr bei solchen Kleinigkeiten schon so einen Unterton an den Tag legt, solltet ihr lieber mal eine Pause machen. Schaltet doch über die Feiertage euer Internet aus und genießt ein bisschen die Ruhe. So eine Woche offline tut echt gut und lässt einen wieder entspannter in den Tag starten, ich spreche aus 8 Jahren Erfahrung.
    Und Flo Jetzt muss ich mal Dampf ablassen. Tu was du willst, wenn du gehen willst, dann geh. Aber spam nicht in gefühlt jeden Thread der letzten zwei Wochen dein negatives und toxisches mimimi. Wenn das deine letzte Tat in diesem Forum sein soll, na dann danke. Wenn du keinen Bock mehr hast, dann lass es doch auch einfach und betone es nicht andauernd wieder. Absolut kontrproduktives Verhalten. Damit nimmst du dir selbst jede Glaubwürdigkeit und dem Forum tust du damit auch keinen Gefallen. Laut deines posts auf Seite 1 "willst" du nur, wenn der andere "will". Und was macht der andere, wenn er merkt das du nicht willst? Und dann wunderst du dich ernsthaft über negative Reaktionen ...


    Zum Thema

    Also ich kann durchaus vertehen, was Masterpainter meint. Teilweise tut mir dieses Denglisch auch in den Ohren weh, wenn es zu sehr überhand nimmt. Das stört mich aber im allgemeinen Sprachgesprauch wesentlich mehr, als wenn es um irgendein "nerdiges" Hobby geht. Mich betrifft das in zwei Fällen. Egal ob Tabletop oder zocken, beides wird auch oft international gespielt. Schon dadurch ist die Nutzung von englischen Begriffen vorprogrammiert. Dazu kommen jeweils noch weitere, unterschiedliche Faktoren. Beim Tabletop greife ich z.B. oft auf englische Regelwerke zurück, da diese oft genauer sind. Allerdings ist eine deutsche Übersetzung recht problemlos umsetzbar. In meiner Gruppe kann einer gar kein Englisch, dadurch muss ich immer bewusst alles auf Deutsch erklären. Regelwerke wie etwa die von Games Games Workshop, lese ich mittlerweile lieber auch so komplett auf Englisch. Das ist immernoch besser, als diese mutierten Namen in deutschen Sätzen lesen zu müssen.

    Bei Onlinespielen gibt es hingegen auch viele Wörter, deren deutsche Version sich entweder sehr merkwürdig anhört oder sehr unpraktisch ist. So gibt es z.B. in League of Legends die Rolle des "Junglers". Der Spieler rennt grob gesagt nur durch den Wald, tötet Monster und hilft seinen Teammitgliedern da wo es nötig ist oder sich anbietet. Mir persönlich fällt da einfach kein passendes Wort auf Deutsch ein. Der Begriff hat seine ganz eigene Definition, wodurch man ihn als "Fachsprache" eigentlich verwenden muss.

    Und zum Thema Rechtschreibung hatten wir schon einen Thread, wenn man das weiter diskutieren möchte, dann bitte da ;)

    Das ist bei mir sehr vielfältig.


    Ein wichtiger Punkt ist bei mir immer das emotionale Wohlbefinden. Wenns mir nicht gut geht, hab ich auf nichts Lust. Und da hat dieses Jahr echt hart reingehauen, privat gabs einige unschöne Ereignisse.

    Ansonsten kommt bei mir noch die Uni seit Oktober wieder dazu, die frisst auch viel Zeit und Energie.

    Bei 40k kommt dann die aktuelle Situation des Spielsystems hinzu. Für mich einfach nur frustrierend, also ist auch keine Motivation zum bemalen der entsprechenden Figuren da.