Beiträge von DickerOrk

    Hm, also eins kann ich dir sagen, die 8te löst das Delfen-Problem nicht ;(.
    Alle Elfen waren absolut top-tier und einfach gesagt "komplett op". Da wirst du nicht wirklich mehr Spaß dran haben.


    Grundlegend kann man sagen, dass die 8te Edition größere Einheiten fördert (es gibt eine Spielmechanik namens "Horde", welche große Einheiten bufft), die Magie ist mehr vom Zufall abhängig (gerade für Vampirfürsten echt ärgerlich teilweise, auch wenn sie dennoch eine gute Armee sind) und magische Gegenstände wurden fast komplett aus den Armeebüchern gestrichen, es gibt dafür mehr Items im Regelbuch, die jeder benutzen kann (auch da sehe ich Vampirfürsten, zumindest was die "Coolnes" angeht, als deutliche Verlierer der 8ten)


    Zudem haben Monster zwar einen Buff auf ihren Schadensoutput bekommen, werden aber auch leichter von Kriegsmaschinen getötet. Du hast dann z.B. die Option auf die extrem geile Flederbestie, welche aber unter Umständen Runde 1 einfach abgeschossen wird.


    Allgemein gibt es auch mehr Zufallselemente. Die Angriffsbewegung besteht z.B. aus einer Grundbewegung + 2W6, also für Infanterie 6 bis 16 Zoll ... da kann halt alles passieren.

    Man darf auch alle Entfernungen ausmessen, was mMn für Anfänger gut ist, aber dafür auch die Erfahrung von Veteranen etwas entwertet.

    Armeen mischen ist eh nicht so wirklich machbar, regeltechnisch sind Armeen eigentlich immer "rein".

    Star Craft ist eine Kopie des 40k-Universums. An der Entwicklung war einer der ehemaligen Hauptdesigner von GW beteiligt. Es wird auch vermutet, das GW und Blizzard zusammengearbeitet hätten und GW während der Entwicklung einen Rückzieher gemacht hat, dafür gibt es allerdings keine handfesten Beweise. Gleiches gilt auch für Warcraft (da einen Greifenreiter einfach mehrmals anklicken ;) )


    Langsam und schnell sind zwei sehr unpassende Begriffe.


    Necrons: Sie sind zwar nicht die mobilste Fraktion, allerdings bieten sie sehr viele fliegende Einheiten. Destruktoren, Jetbikes, Teleporter, Flieger und Schwebepanzer, mit entsprechenden Listen sind die ziemlich flott unterwegs.


    Tau: Ihr allgemeiner Spielstil ist das komplette Gegenteil von Mobilität. Allerdings können auch Tau als sehr schnelle Armee gespielt werden. Crisis, Transporter mit Feuerkriegern/Spähern, Geister, Vespiden und vieles mehr, eignen sich super für schnelle, flexible Listen. Bei den großen Dingern empfehle ich dir, maximal einen bei normalen Spielen zu nutzen. Die sind wirklich sehr unlustig.


    Tyraniden: Sie können alles, theoretisch sogar reine Fernkampfarmeen die in der Ecke sitzen. Allerdings liegt ihre Stärke eindeutig in ihrer Geschwindigkeit und den unzähligen Nahkampfattacken. Dabei ist es auch ziemlich egal ob kriechend, fliegend oder rennend und ob groß oder klein, alles ist nutzbar und lässt sich den persönlichen Vorlieben anpassen.

    Also momentan sind Tau wohl die stärkste Fraktion davon. Allerdings ist meine Erfahrung, dass die einem nicht viele Freunde einbringen. Sie haben einen sehr ekligen Spielstil und manche Armeen werden halt einfach in zwei Schussphasen weggeknallt, was es extrem frustrierend macht, gegen sie zu spielen.
    Natürlich kommt es immer darauf an, was man für Einheiten spielt. Ich nutze z.B. eine Liste die auf Crisis-Anzügen basiert, welche ziemlich fair sind. Dann gibts aber auch sowas wie den Riptide, der wohl eines der dümmsten Regelsets im Spiel hat.


    Necrons haben wirklich ne Menge toter Einheiten, allerdings ist das nicht mit "das Volk ist schwach" gleichzusetzen, was z.B. die Eldar beweisen. Sie bekommen auch bald eine Regelerweiterung, wahrscheinlich wird sie das ordentlich aufwerten.


    Tyraniden sind wohl eine der vielseitigsten und flexibelsten Fraktionen in 40k. Die haben wirklich alles, außer richtig schwere Infanterie (die in der 8ten aber eh absolut unbrauchbar ist). Der Schwarm bietet echt viele, tolle Modelle und individuelle Sonderregeln, sowie eine akzeptable Spielstärke und wäre auch meine persönliche Empfehlung für dich.

    Ich bereue es eigentlich nur, viele, absolut unnötige Käufe getätigt zu haben. Ich habe schon so viel Geld für nie vollendete (und inzwischen größtenteils verkaufte) Projekte rausgeworfen, obwohl mir eigentlich von Anfang an bewusst war, wie sinnlos die Aktion wieder ist. Aber der Hype ist manchmal einfach zu stark.


    Und ich bedaure es, das ich bei jedem Verkauf ewig mit mir hadere, so das dann Situationen wie bei den Space Marines entstehen. Niemand will mehr True Marines, weil alle neuen Spieler nur noch Primaris kaufen. Jetzt könnte ich 100 Stück für 10€ anbieten und ich würde trotzdem drauf sitzen bleiben.


    Das ich meine Imperiums- und Ogerarmeen nicht komplett zusammengekauft habe, als es sich noch gelohnt hat, finde ich ebenfalls ziemlich schade.


    Was ich zudem bedauerlich finde (auch wenn es nichts persönliches ist), ist die Spielerschaft in meiner Region, bzw. deren Einstellung. Davon abgesehen das sie ziemlich klein ist, werden quasi auch nur GW-Systeme gespielt.

    Zu Weihnachten habe ich mit einem Clubmitglied Star Wars Legion angefangen und jetzt im April habe ich mit meinem Cousin zusammen Bolt Action bestellt (aber leider noch nicht angekommen). Ansonsten hab ich noch 2 Leute für Dragon Rampant und das wars schon mit nicht-GW-Aktivitäten.

    Also Eomer ist das einzige Modell, welches mich wirklich überzeugt. Der ist wirklich extrem geil.


    Die Kuh finde ich an sich nicht so schlimm, aber warum zur Hölle mit Elfen zusammen. Hätten sie lieber ein bisschen umdesignen sollen und dann den Tiermenschen geben (da wo Kühe hingehören)


    Und ich bin immer mehr davon überzeugt, das ich mir irgendwann die Elfen holen werde ... aber ohne Köpfe :D


    Den Löwen finde ich ziemlich öde (aber nicht so schlimm wie Rogal Dorn), diese Kettenschwerter sind so unpassend für geile Primarchen. Fabius finde ich ok, aber leider nicht gut genug, um eine Mutantenarmee anzufangen.

    Todesmut haben die wenigsten und dafür gibts doch den passenden Profilwert für die Moral (oder Immun gegen Psychologie). Aber würdest du das von einem Goblin oder Skaven ernsthaft erwarten.

    Ich glaube wegrennen ist da die beliebtere Option (und die psychologischen Effekte von Kavallerie sind ja belegt, man stelle sich vor, da kommt ein Zerschmetterer oder ein Trauerfang angerannt)

    für den Rest des Zuges nicht bewegen.

    DickerOrk ; Wir gehen wohl davon aus dass die Leute den Speer in den Boden stemmen und der dann wie ein Pfahl fungiert... ¯\_(ツ)_/¯

    Bei Aufpralltreffern für Kavallerie haben wir auch schon überlegt denen so etwas wie die Sonderregel der Oger zu geben, aber denen ihre "Armeesonderregel" zu klauen war dann doch etwas zu einfallslos, Entsetzen muss nit einmal sein, wenn die Leute sich wie gesagt schon darauf vorbereitet haben und darauf eingestellt sind, dass da sowas auf sie zudonnert...


    Speer im Boden ... schön für den Speer, aber bringt auch nichts, wenn da ein Ritter mit potenziell mehr als doppelt so langer Lanze ankommt 8o. Und nehmen wir an, der Reiter hat keine Lanze und keine schwere Rüstung/ ein ungepanzertes Reittier, dann ist selbst der tote Kavallerist noch tödlich. Speere waren nie eine Waffe gegen Reiter, sondern zum Werfen und für den Kampf Mann gegen Mann gemacht. Wenn überhaupt bräuchte man Piken, aber die müssten eine ganz eigene Waffenkategorie sein, denn der simple Standardspeer aus Warhammer passt dazu überhauptnicht.

    Und verrätst du mir, wie du dich darauf vorbereitest, vom Kleinwagen überfahren zu werden :O? (also ich persönlich kack mir schon halb ein, wenn ichs nur mit einem Typen zu Fuß in Vollplatte zu tun habe :D )


    Schwere Reiterei wird leider unglaublich schlecht dargestellt und Hausregeln werden wohl nicht wirklich was dran ändern :( .


    Speere

    Mit Speer und Schild kann pariert werden.

    In der ersten NK-Runde besitzt die Speere tragende Einheit +1S und Rüstungsbrechend, sofern sie sich nicht bewegt hat und von Gegnern des Einheitentyps Bestie, Kavallerie, Monströse Einheiten und Streitwagen in der Front angegriffen wird (Neuformierungen sind erlaubt).

    Warum man mit einem Schild keine Schläge mehr beiseite schlagen kann, erscheint nit sehr schlüssig und wenn Speerträger von genannten Einheitentypen (welche für gewöhnlich mit hoher Geschwindigkeit in ihre Gegner rasen) angegriffen werden, während sie sich zuvor darauf vorbereiten konnten, spießen sich die Angreifer meist am Speerwall auf...

    Im Normalfall juckt es Kavallerie nicht besonders, wenn da ein paar Hampeln mit Speeren stehen, besonders wenn diese auch noch einhändig genutzt werden und Streitwagen sollten sich nicht mal in die Nähe von größeren Ansammlungen von Soldaten trauen, da die Dinger für den Nahkampf absolut ungeeignet sind :D

    "Schild" wird bei Tabletops immer sehr verallgemeinert. Ein Chaoskrieger wird mit seinem Schild z.B. nicht wirklich parieren, sondern mit seinen Mitstreitern einen ziemlich kranken Schildwall bilden, während die Schilde der Staatstruppen, durchaus fürs parieren geeignet sind. Mit Speer + Schild nicht mehr parieren zu können ist zudem nicht mal so unwahrscheinlich, da der einhändige Kampf mit einem Speer anspruchsvoll und ohne gutes Training eigentlich kaum effektiv umsetzbar ist.

    Und da du dich auf die hohe Geschwindigkeit beziehst .... was denkst du passiert, wenn eine Tonne Fleisch und Stahl mit 50km/h in eine Infanterie donnern. Bei der +1S geh ich noch mit, aber dann bitte auch Aufpralltreffer und Entsetzen für Kavallerie ;)

    AoS ist an sich ein ganz eigenes Universum. Teilweise werden zwar Charaktere aus der Alten Welt recycelt (oder mMn eher misshandelt), aber mehr Gemeinsamkeiten haben die beiden Welten nicht.

    AoS hat an sich aber keine wirklich zusammenhängende Geschichte und Welt. Es ist eher eine wahllose Häufung einzelner Ereignisse ohne wirkliche Ordnung.