Beiträge von Moatin

    Da ein Freund von mir einen 3D-Drucker besitzt, plane ich, die nächsten Einheitenfüller sowie Gelände damit drucken zu lassen. Ich hab mir schon mal die entsprechende Software (Autodesk Fusion 360) runtergeladen und kleine Zeichenversuche gestartet. Das Programm ist für den Einstieg doch recht komplex, aber das erste Testmodell gefällt mir bisher ganz gut. (In die Aussparungen plane ich, Totenköpfe aus Plastikgussrahmen zu kleben, da mit das deutlich einfacher erscheint, als diese selbst zu designen ;) )


    Merrhok sollte keine allzugroße Übertreibung von mir sein, nur hab ich halt von den ersten Warhammer-Editionen so gar keine Ahnung und weiß nicht, was da alles möglich war und was nicht ;)


    Ich finde es aber unglaublich schwer abzuschätzen, ob mehr Optionen für mehr oder weniger Balancing sorgen würden. Auf der einen Seite macht man damit Einheiten -und dadurch auch ganze Armeen- flexibler, sodass sich der Spieler auf viel mehr SItuationen einstellen kann. Das wirkt dann auf mich ein bisschen nach dem Prinzip eines freien, sich selbst regulierenden Marktes. Auf der anderen Seite bleibt ja trotzdem jeder Einheit/Armee ihre bestimmte Stärke erhalten, die dann nicht mehr durch die eingeschränkte Ausrüstungsauswahl auch eine Schwäche aufweisen würde. Ich nehme da mal als Beispiel meine Sauruskrieger bzw. Tempelwachen. Eine ihrer großen Schwächen ist die geringe Initiative, durch die sie fast immer zuletzt zuschlagen. Wenn ich diesen nun die Möglichkeit auf Zweihandwaffen gebe, fällt der Nachteil der Zweihandwaffe -schlägt zuletzt zu- kaum ins Gewicht. Das ist imo auch der Hauptgrund, warum Tempelwache "nur" Hellebarden tragen. Auch denke ich, dass sich für bestimmte Einheiten früher oder später schon eine bestimmte Waffengattung durchsetzen würde wie derzeit die Hellebarde bei den imperialen Staatstruppen, und das kann wiederum dazu führen, dass manche Einheiten/Armeen von einer freizügigen Rüstkammer mehr profitieren als andere. Das ist aber wie schon gesagt weniger ein Problem der Casuals als der Powerplayer und vielleicht kommt die eigentliche Tragweite des Balancingproblems auch erst dadurch wirklich ans Tageslicht, dass die Spielergemeinde in den letzten Jahren/Jahrzehnten grundsätzlich kompetitiver geworden ist. Das kann ich aber nur raten, keine Ahnung wie das in den 90ern war ;)

    Um nicht den Endlostext von merrhok nochmal hier reinzusetzen nehm ich mir einfach mal deine Aussage ;)

    Letztlich erwartet ein großer Teil unserer Spieler das jede Armer ihre Besonderheiten hat.

    Und da stimme ich dir zu mindest aus meiner Sicht zu. Ich bin auch erst mit der 6. Edition WHFB ins Spiel gekommen und kann daher nichts zum Spielerlebnis der ersten 5 Editionen sagen, aber ich finde dass genau diese Einzigartigkeit der Armeen das Spiel und den Fluff so interessant macht. Wenn ich mir vorstelle, dass Echsenmenschen, Dunkelelfen, Orks und Vampire die gleichen Armeen aufstellen könnten, fände ich das unheimlich langweilig. Natürlich würde trotzdem jede Liste anders aussehen und jeder Spieler würde etwas anderes aufs Feld bringen, aber wenn ich ein Neuling wäre, würde es mich wohl deutlich weniger reizen, wenn jede Armee die gleichen Einheiten hätte. Ich glaube auch, dass in ein solches System manche Armeen überhaupt nicht integriert werden könnten. Der Vorteil liegt natürlich auf der Hand, dass nämlich alle Spieler die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung haben und man beim Balancing auch nur die einzelnen Einheitenstärken untereinander prüfen muss. Bei so unterschiedlichen Armeekonzepten wie in WHFB/T9A muss man aber jetzt nicht nur Einheiten untereinander sondern auch in ihren jeweiligen Kombinationen testen. Man betrachtet nicht mehr nur den Schwertkämpfer oder nur den Schützen, sondern muss auch darauf achten, welche Armee welchen Zugriff hat und wie sich das wiederum auf die anderen Armeen auswirkt. Das ist meiner Ansicht nach auch einer der Gründe, warum man häufig -auf Turnierebene mehr als im Casual- die gleichen Listen sieht. Es ist daher schon verständlich, dass ein Spiel wie T9A immer wieder nachjustieren muss, wo entsprechender Bedarf besteht. Das ist aber dann auch wieder der Unterschied zwischen Turnier- und Causalszene. Völlig unspielbare Einheiten sind natürlich Mist, aber ich denke, dass das im Casualbereich deutlich weniger auffällt insbesondere wenn man berücksichtigt, dass WHFB (auch als Vorgänger von T9A) nicht als kompetitives Spiel entwickelt wurde.

    • Was habt Ihr gesammelt?

    Wenns ums reine Kaufen geht, dann nur die drei Hornnacken/HNV von Avatars of War und ein Stegadon. Allgemein sammel ich halt immer noch (nur) Echsenmenschen und Tau, habe also dieses Jahr keine neue Armee angefangen.

    • Was habt Ihr gebaut und gemalt?

    ein Regiment Sauruskrieger + Einheitenfüller, 2 von 3 AoW Hornnacken die ich als Kroxigore spiele, eine Hand voll Skinks und Tehenhauin.

    • Was habt Ihr gespielt?

    Nix, nada, niet, null

    • Womit seid Ihr persönlich zufrieden?

    Ich mache langsam Fortschritte im Modellieren mit Green Stuff, das freut mich tatsächlich sehr. Etwas unzufrieden bin ich dagegen, dass ich vom Bemalen her nicht so viel geschafft habe, wie ich wollte.

    • Was soll in 2020 anders für Euch werden?

    Ich würde mir wünschen, dass ich mehr Zeit (und mehr Motivation) für's Hobby habe. Im ersten Halbjahr hat's dieses Jahr noch gut funktioniert, aber durch berufliche Umstellung wurde die Zeit fürs Hobby ab Juli stark eingeschränkt. Studentenlotterleben ist halt vorbei ;) Ob ich in 2020 tatsächlich mehr Zeit fürs Hobby finde ist allerdings noch fraglich, versuchen kann man's aber ja. Was ich mir definitiv vorgenommen habe, ist meine Skinkeinheit sowie das Stegadon fertig zu kriegen.

    • Welche Projekte stehen bei Euch an?

    Eigentlich dasselbe wie dieses Jahr, meine Armeen weiter auszubauen. Konkret heißt das fürs Erste wie gesagt Skinks+Stegadon.

    • Wie fandet unsere gemeinsames Leben im Warhammer-Board 2019?

    Ach doch, wir kommen schon meistens alle miteinander aus ;)

    Aus einer Ogerkoch-Ecke leitest du einen 10mm Maßstab ab? :/

    Eher noch wäre das doch ein Indiz für den alten Maßstab, aber auch das ist bestenfalls eine Spekulation. Die Schrift sagt überhaupt gar nichts darüber aus, welchen Maßstab wir bekommen.

    Natürlich reagiert GW darauf, was der Markt will. Und das nicht erst seit gestern, sondern schon zu Zeiten von WHFB, dazu braucht man sich doch nur anzusehen, wie GW mit seinen Armeen umging. Alles was sich nicht gut verkauft hat, wurde vernachlässigt oder eingestampft und alles, was sich gut verkaufen ließ gefördert, siehe Tiermenschen und Bretonen einerseits und Space Marines andererseits. GW sieht ganz genau, woran sie Geld verdienen und woran nicht und genau danach handeln sie auch. Nicht nur, aber auch. Richtig ist, dass sich mit den besonderen Eigennamen und dem entsprechenden Design von AoS selbiges rechtlich besser absichern kann, als wenn man Standardfantasy mit Orks und Zwergen verkauft, das erklärt allerdings nicht, warum man das R&F-Konzept direkt mit beerdigt hat. Wenn es davon abgesehen lediglich darum ginge, die besten Miniaturen zu verkaufen, hätten wir auch beispielsweise längst neuaufgelegte Sauruskrieger bekommen statt den selben Plastiksätzen seit fast 20 Jahren. Und die These, dass man ja ohnehin alles an den Kunden bringt, mag im Gesamtblick vielleicht stimmen, aufs einzelne System oder gar aufs einzelne Volk heruntergebrochen ist das allerdings unhaltbar. Anders ist der Wechsel zu AoS ja nicht zu erklären, das ist nicht aus einer Laune heraus entstanden oder weil sich irgendwer gedacht hat, dass man ja mal was anderen probieren könnte, sondern weil man auf den Erfolg von 40k geschielt und das ganze auf Fantasy übertragen hat. Deswegen sehen die "Helden" wie Fantasy Space Marines aus und deswegen ist sogar der Fluff mit seinen verschiedenen Welten und Portalen im Weltall eine Art 40k-Kopie. Was GW zugegebenermaßen mit Sicherheit nicht macht, ist eine Marktforschung wie Adidas oder Edeka zu betreiben, weil sie wie Kirby sagt, eben ein Nischenprodukt für eine ganz bestimmte Käufergruppe anbieten. Zu behaupten, GW würde allerdings nicht danach handeln, was der Markt will, ist aber entweder äußerst unglücklich formuliert oder eine faustdicke Lüge (keine Kritik an dir, Merrhok, sondern an Kirby, nicht missverstehen ;) ). Worauf GW tatsächlich sehr lange keinen Wert gelegt hat, ist die Meinung der Warhammer-Community, diese ist aber nicht deckungsgleich mit dem Kaufverhalten bzw. dem, was der Markt will. Und jetzt haben sie eben auch gemerkt, dass die Lücke, die sie mit dem Ende von WHFB hinterlassen haben von anderen Systemen gefüllt wird und sehen auch, dass sie selber ihre eigene Lücke wieder füllen können. Natürlich ist das auch eine Sache von Herzblut und Liebe zum eigenen (alten) Spiel, aber eben auch eine marktwirtschaftliche Entscheidung. Wenn GW tatsächlich der Überzeugung wäre, sie könnten ohnehin alles verkaufen und würden sich nicht am Markt orientieren, dann sähe das Produktsortiment sehr viel anders aus.

    Vielleicht wird es eine Art Massenschlachtsystem...aber spielt im Zeitalter von Sigmar (oder Magnus ). ?

    Keine Kanonen, keine Musketen, keine Plattenrüstungen...das frühmittelalterliche Warhammer Fantasy.

    Das schwerste an Kavallerie wäre so was wie die normannischen Ritter des 11. Jh. bzw Reiter Rohans (schweres Kettenhemd oder Spangenpanzer, keine Vollhelme)...die Armbrüste der Zwerge sind so das fortschrittlichste und neueste auf dem Markt. Orks sind im Grunde nur als Wildorks vorhanden....viele Menschenstämme noch halbbarbarische Gesellschaften und ähneln eher vom Aussehen den Chaosbarbaren.

    Zack, völlig neue Figurenreihe...KOnkurrenz weitesgehend Umgangen. :)

    Naja, Echsenmenschen, Skaven, die Elfenvölker etc. wären nahezu unverändert. Die Idee fände ich zwar cool, aber ich glaube nicht wirklich dran. Auch das Thema "Massenschlacht" sehe ich da kritisch. Wir als WHFB-Spieler sind es gewöhnt, 60,70...150 Figuren auf die Platte zu stellen, aber aus AoS-Sicht ist das ja schon viel. Normales R&F geht in dem Kontext ja schon als Massenschlacht durch und ich denke nicht, dass man vom bewährten Herosize auf einen anderen Maßsstab wechselt. Die Frage ist eher, ob GW hier ein drittes Hauptsystem (bzw. viertes wenn man HdR/Hobbit mitzählt) aufbauen will oder ob man nur ein Nebensystem macht. Ich für meinen Teil denke bei einer so großen Ankündigung, dass man definitiv auch groß handelt. Problematisch wird es dann allerdings mit den Kosten für Produktion und Lagerung. Meine These ist, dass wir ein WHFB-ähnliches R&F Spiel bekommen mit unseren alten Armeen im neuen Gewand. Ich denke da an Kombiboxen, die GW ja seit einiger Zeit vermehrt produziert, um damit sowohl Modelle für das neue WHFB als auch für AoS basteln zu können. Ähnliches haben wir ja schon systemübergreifend bei WHFB/40k gesehen (z.B. Tzaangors) von daher wäre das für mich gar nicht mal so abwegig, um Produktions- und Lagerkosten zu sparen so wie das Risiko eines totalen Fehlentschlusses zu verringern.

    Dann braucht man wieder neue Formen für neue Figuren für ein Nebensystem in einem Nicht-Standard-Maßstab.

    Angesichts der Ankündigung, dass man alte Armeen neugestalten möchte (re-creating old armies war glaube ich der Wortlaut) und der Info, dass das ganze Jahre dauern kann, denke ich eher, dass die alten Völker in den nächsten Jahren neu aufgelegt werden und mit einem zusätzlichen Regelwerk für "WHFB" ausgestattet werden. Ich mein, die Sauruskrieger und Skinks sind z.b. mittlerweile fast 20 Jahre alt. So kann man sowohl AoS als auch "WHFB" mit neuen Figuren ausstatten und hätte bei einem Flopp des neuen alten Warhammer "nur" Arbeit und Logistik in die Regelwerke vergeudet, die Minis würden aber unter AoS weiter verkauft werden.

    Hm...

    Ich kann mir vorstellen, dass inzwischen ziemlich viele "Hasen" bei 9th-Age (oder Fluffhammer) angekommen sind und nicht schon wieder wechseln wollen (insbesondere, da sich die komplette Turnier-Szene nun darauf ausgerichtet hat)...So nach dem Motto:

    Nö, GW, Pech gehabt, Du hattest (mehrfach) Deine Chance...!"

    Tolle Figuren werden sicherlich gekauft und in bestehende Armeen integriert werden, aber ob ein neues Regel-System von den Hasen in der Masse angenommen wird, darauf bin ich echt gespannt!

    Turnierspieler sind halt die Minderheit im Hobby. Ich denke, es hängt stark davon ab, wie viel altes Warhammer wir geboten kriegen aber grundsätzlich denke ich schon, dass es viele alte Spieler reizt, wieder in ihrer anzukommen. Die anderen Systeme sind ja zunächst nur in das Vakuum gesprungen, das GW hinterlassen hat, vom Fluff und der Tragweite von WHFB sind sie immer noch weit entfernt, da räume ich dem "neuen alten" Warhammer gute Chancen ein, wenn sie denn die Erwartungen halten können. Und da sie sich mit dem ganzen sehr viel Zeit lassen, kann man schon davon ausgehen, dass da einiges an Ideen und Mühe reinfliesen wird.

    1. Die Logistik. AFAIK macht ForgeWorld das ganze, zwar in Zusammenarbeit mit GW, aber es bleibt dennoch ein FW Produkt. Sollten sie bis dahin die Verfügbarkeit von FW nicht drastisch erweitern wird allein das schon ein paar Leute abschrecken, zusätzlich zu dem FW Preisen...

    Quelle würde mich interessieren. Wenn es so kommt sehe ich aber ähnliche Probleme. Andererseits haben wir in letzter Zeit ja z.B. bei den O&G einige Modelle bekommen, die dem WHFB-Stil deutlich näher stehen als dem AoS-Stil. Ich tippe mal darauf, dass da schon ein Zusammenhang besteht. Ich bin jedenfalls gespannt.

    3. An wen richtet sich das ganze? Wie weiter oben beschrieben, die gekaufte Menge an Minis für WHFB war GW vor ein paar Jahren nicht mehr genug, um das Spiel und vor allem seine Entwicklung zu rechtfertigen. Und nun, nachdem man etliche Spieler vergrault hat, alle ihre Wunden geleckt haben und weitergezogen sind, will man sie plötzlich wieder, plus erwartet ein neues profitables Spiel draus zu machen? Interessant, aber... woher der plötzliche enthusiasmus?

    Ob alle ihre Wunden geleckt haben und weitergezogen sind, da mach ich aber ein großes Fragezeichen dahinter. Klar gibt es Systeme, die versucht haben, die Lücke zu füllen, aber ob deshalb die Spieler über WHFB hinweg sind und das Interesse daran völlig verloren haben glaube ich nicht. Wo der Enthusiasmus herkommt weiß ich auch nicht, aber vielleicht tastet man sich auch einfach nochmal in die alte Richtung vor um zu testen, wie groß das Interesse hier ist, sowohl bei den WHFB-Veteranen als auch bei den AoS-"Neulingen".

    Ich kann mir bestenfalls vorstellen, dass wir ein WHFB bekommen, dessen Minis mit AoS kompatibel sind. Was für die meisten Leute vermutlich bedeuten wird, dass sie nicht das WHFB bekommen werden, dass sie gerne hätten.

    Die Mehrheit der AoS-Armeen sind doch immer noch recycelte WHFB-Minis, von daher kann ich den Punkt nicht verstehen. Die neuen AoS-Modelle der alten Armeen (Chaos, Untote) lassen sich umgekehrt imo größtenteils problemlos in WHFB integrieren und das wird ja auch von einigen Spieler schon so gemacht. Da sehe ich keine Probleme, dass das von den Spielern nicht angenommen werden würde. Einzig die gänzlich neuen Armeen passen nicht in die alte Welt, aber deren Entstehungsgeschichten sind ja auch im Fluff von AoS begründet.

    Von den Voraussetzungen, die wir bisher gegeben haben (alte Welt + Eckbases) fällt mir ehrlich gesagt kein System ein, das mich wirklich grundlegend enttäuschen könnte. Es wird vom Regelwerk vielleicht nicht nahtlos an WHFB anknüpfen, aber ich wüsste nicht, warum man Eckbases promoten sollte, wenn es sich nicht um ein R&F handelt. Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass man das Regelwerk abspeckt und vereinfacht um zum einen einen leichteren Einstieg in das Spiel gewähren zu können und zum anderen weniger Aufwand (Zeit+Geld) für ein Nebensystem aufzuwenden. Das sehe ich -neben dem bescheuerten Denglisch, was hoffentlich nicht Einzug in die alte Welt erfahren wird- noch als den größten Knackpunkt. Für mich persönlich ist aber schon sehr sehr viel dadurch gewonnen, dass das System inhaltlich an die alte Welt anknüpft. Ob und wie viele neue Minis überhaupt kommen ist für mich gar nicht so sehr entscheidend, da die meisten Miniaturen ja ohnehin in beiden Systemen vorhanden sind. Im Grunde würde schon der reine Fluff- und Regelteil ausreichen, um WHFB wiederzubeleben, was da an Miniaturen kommt ist für mich eher ein Bonus. Das Sahnehäubchen wäre natürlich, wenn man dann auch noch neue Völker kommen, die man in beide Welten integrieren kann, aber ich glaube, das ist schon arg utopisch ;)

    stimmt, das geht auch bei Salamandern nicht. Aber es werden immer erst von einem Modell alle Lebenspunkte abgezogen, bevor man zu einem weiteren geht. Beschuss geht also auf die gesamte Salamandereinheit, jedoch verliert erst ein Jagdrudel alle Lebenspunkte, bevor ein weiteres Rudel Lebenspunkte verliert.


    Beispiel:

    Eine Einheit aus 3 Jagdrudeln kriegt 3 Lebenspunktverluste ab. Bei der Verteilung werden 2, 5, 5, gewürfelt. Somit verliert beim ersten Jagdrudel der Salamander 1 Lebenspunkt und die Skinktreiber 2. Es bleiben also 2 volle Jagdrudel übrig und ein Jagdrudel bestehend aus einem Salamander mit 2 LP und 1 Treiber.

    In der nächsten Schussphase kriegt die Einheit wieder 2 Lebenspunktverluste. Bei der Verteilung werden eine 3 und eine 6 gewürfelt. Somit verliert der Salamander 1 Lebenspunkt und hat nur noch einen und verliert seinen letzten Skinks. Jetzt muss der Salamander auf der Monsterreaktionstabelle würfeln.


    Oder um es kurz zu fassen: Die Treiber werden für nahezu alle Belange des Spiels ignoriert. Sie sind keine eigenständigen Figuren sondern gehören fest zu ihrem Monster und haben sowas wie einen gemeinsamen Lebenspunktepool.

    Also im englischen Armeebuch steht, dass ein Jagdrudel aus 1 Salamander + 3 Skinks besteht und ich bis zu 3 Jagdrudel in einer Einheit haben kann. Für mich ist daher relativ klar, dass jedem Salamander 3 Skinks fest zugeordnet sind und sobald diese 3 Skinks ausgeschaltet wurden, der Salamander auf der Monsterreaktionstabelle würfeln muss.

    Ganz einfach. Du darfst in Spielen mit weniger als 3000P bei Seltenen Einheiten nur max. 2 gleiche Auswahlen aufstellen. 3 einzelne Salamander-Jagdrudel gehen daher erst ab 3000P. Wenn du sie aber als eine Einheit aufstellst, kannst du sogar noch eine zweite Einheit mit 3 Salamander auf die Platte bringen und hast dann 6 Salamander.

    Alles klar aber hab ich das richtig verstanden?

    Wenn ich dann 2 oder mehrere Salamander in einer Einheit (Rudel) spiele und einer alle seine Treiber verliert, zählt dann das Ergebniss auf der Monsterreaktionstabelle für alle anderen Salamander in der Einheit auch, tortz das die noch Treiber besitzen?

    Ja, so würde ich das sehen.


    Wie läuft das überhaupt ab. Wenn die oben genannte Einheit beschossen wird, kann der Gegner sich einen Salamander aussuchen den erbeschießen will oder beschießt er die ganze Einheit?

    Wenn die Treiber 3 LP verlieren wird das dann wie Beschuss aufgeteilt und dann Stirbt von jedem Salamander ein Treiber? und andersrum wenn die Salamander sagen wir 3 LP verlieren werden dann diese LP Verlust auf alle Salamander wie bei Beschuss aufgeteilt?

    Beim Beschuss wird das wie bei jeder normalen Einheit gehandelt, dass erst ein Modell ausgeschaltet wird, ehe ein anderes Modell Lebenspunkte verliert. Erst wenn ein Jagdrudel, bzw. Teile davon komplett ausgeschaltet wurden, werden vom nächsten Jagdrudel die LP abgezogen.

    Im Nahkampf läuft das genauso ab.

    Der Sinn dahinter ist, dass es ein Salamander-Jagdrudel halt eine Einheit aus "Monstern und Treibern" ist und sie deshalb auch diesen Regeln folgen muss. Das ist nunmal ein eher ungewöhnlicher Einheitentyp der besondere Regeln braucht.