Beiträge von Moatin

    Kann mal jemand in den White-Dwarf vom Januar 2003 schauen!? Da müssten die Preise drin sein. Der fehlt hier in meiner Sammlung leider.

    Ich meine, die Streitwagen waren bei mindestens 30€. Die anderen Boxen bei 24.

    Hab leider keinen zur Hand und im Internetarchiv sind leider keine Preise drin :( Ich meine mich zu erinnern, dass zu meiner Einsteigszeit (2003, 6. Edition) die Standardbox Infanterie durch die Bank bei 20€ lag und dann erst auf 24€ und dann 30€ geklettert ist. Kann mich aber auch täuschen, ist ja 20 Jahre her und ich war ein kleiner Stöpsel :)

    Mit den Preisen von antraker und Sigmarpriester 81 gerechnet, ergäbe sich ohne den Drachen für die Khemribox ein Preis von 186€ bzw. 225€, was inflationsbereinigt ca. 280€ (Antrakers Preise, Referenzjahr 2004) bzw. 300€ (Sigmarpriesters Preise, Referenzjahr 2011). Selbst wenn der Drache nur 50€ kosten würde, wäre man mit 300-350€ für die Gesamtbox noch gut dabei. Kurz um: Alles bis 300€ halte ich für einen guten Preis, alles unter 250€ sogar für einen sehr guten Deal. Was man halt nicht so leicht in Zahlen berechnen kann, ist der mögliche Wertverlust angesichts dessen, dass die Miniaturen veraltet sind und nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen ;)

    nun ich lese seit geraume zeit hier mit.

    Und ich habe den Eindruck es ist euch ein leichtes bis zu 300€ so aus dem Ärmel zu schütteln oder habt ihr einen :) Geldscheisser/ 50€ Druckmaschine im Keller.

    Naja was heißt aus dem Ärmel schütteln. 300€ wird eine Armee später halt gekostet haben, eher sogar noch mehr. Und wenn man eine Starterbox bekommt, die günstiger ist, als die Einzelboxen darin, lohnt es sich halt, 300€ auf einmal auf den Tisch zu legen statt über Monate hinweg vielleicht 400€. 20-30% günstiger ist bei solchen Boxen ja keine Seltenheit. Ganz fuchsige Kunden gehen auch dann zum (Online-)Einzelhändler, der GW-Produkte dauerhaft 10-20% günstiger im Laden hat, als der Listenpreis von GW ;)

    Selbstverständlich kann man Warhammer auch mit günstigen Alternativen spielen, die qualitativ sogar besser sein können. Aber dann spielt man nicht mehr das „Original“ und das Spiel wird zum Stückwerk: Artworks passen nicht mehr zu den Modellen, Tipps für die schöne ‚Eavy Metal Bemalung werden irrelevant, Ausstattungsdetails stimmen nicht mehr, die Einheiten im Computerspiel sehen anders aus als die in der Vitrine usw.

    Klar kann einem das alles egal sein. Ich finde aber einer der schönsten Aspekte von Warhammer ist die in sich geschlossene Welt mit Lore, Artworks, Minis und, und, und… Das werde ich nicht verwässern, indem ich zu meiner sorgfältig aufgebauten Armee irgendwelchen selbstgedruckten Kram dazustelle. Für mich würde die Immersion dann nicht mehr funktionieren weil die Identität der Armee nicht mehr intakt ist.

    Kann den Punkt verstehen und geht mir in weiten Teilen auch genau so. Allerdings muss ich an dieser Stelle anmerken, dass GW ja selbst ständig seine Einheiten neu entwirft. Wenn man vor 20-25 Jahren mit dem Sammeln angefangen hat, passen die alten Miniaturen in der Vitrine auch nicht mehr zu den aktuellen Artworks, Miniaturen etc. GW begeht selber so viele Stilbrüche, dass man da lieber gar nicht mitzählt und zwar nicht nur von zwischen den Editionen und Fraktionen, sondern sogar innerhalb der selben Edition und Fraktion. Eines der prägnantesten Beispiele, was ich hier glaub ich schon das ein oder andere mal angeführt habe, war der letzte WHFB-Release der Zwerge. Da haben die neuen Eisenbrecher etc. in überhaupt keiner Weise zu dem Rest der Armee gepasst. Völlig anderer Stil, andere Körperproportionen etc. Ich glaub zu dem Zeitpunkt waren die Slayer sogar noch aus er 6. Edition, sprich Stile aus drei Editionen innerhalb der selben Armee. Da schaffen es Alternativhersteller zum Teil passendere Modelle zu entwerfen als GW, die in der Vitrine gar nicht als "unpassend" in Auge fallen. Von Einheiten, für die es zwar Regeln aber keine Modelle gibt einmal abgesehen. Aber ja, ich sehe denk Punkt bzw. das Gefühl, dass man etwas "Falsches" unter das "Echte" mogelt. Ist aber auch nur eine Kopfsache ;)

    Naja. Rechne mal die Preis der alten Boxen zusammen die da drin sind.
    Und das das Krokodil mit 120 Euro dazu. Das meinte ich.

    Die 16er Box Skelettkrieger, 3er Box Streitwagen und 8er Box Skelettreiter waren glaub ich zum günstigsten Zeitpunkt jeweils 20€ oder? Dann wären wir auf den Inhalt der Box hochgerechnet bei 150€ Einheiten + geschätzt 100€ für den Drachen = 250€. Nicht berücksichtigt sind Inflation/Preiserhöhung einerseits und Starterboxrabatt andererseits, aber ich glaub das hebt sich einigermaßen auf. Irgendwas um 250€ würde ich dann realistisch einschätzen, eher Tendenz nach 270€.

    Starspieler Außerdem hat nicht jeder einen 3-D Drucker und dann sind die Modelle auch kein Schnapper. Und wie Du schon defacto gesagt hast, über Geschmack lässt sich nicht streiten...

    3D-Drucker kann sich definitiv lohnen, wenn man ganze Armeen da rausziehen will. Gescheite Drucker inklusive Waschstation gibts für 500€. Danach liegt man pro Miniatur (Standard Infanterie) weit unter 1€. Mit Fehldrucken, Schwund etc. würde so 30ct schätzen. Bei GW sind das eher so 3-5€. Hat natürlich auch Nachteile wie Vorbereitung, Nachbereitung, hohe Frustrationstoleranz etc., aber wer viel druckt hat die Kosten schnell raus. Aber ja, einen Drucker hat nicht jeder und will auch nicht jeder, einfach weil es auch mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Je mehr ich drucke, desto mehr kann ich verstehen, dass man lieber fertig kaufen will ^^

    Ich glaube aber, dass Merrhok hier eher auf der richtigen Spur ist:

    Leute die hier her kommen, interessieren sich für Warhammer. Und damit verbunden für die Produkte, die die Firma (welche Warhammer bedient) dafür veröffentlicht.

    Für viele ist halt das, was die original Firma herstellt, das echte Warhammer. Kann ich auch irgendwo nachvollziehen, schließlich wird über den Fluff, die Artworks und die Werbung ein klares Bild von jeder Einheit vorgegeben. Und gerade was Hobbyneueinsteiger angeht, steht logischerweise das, was GW zeigt im Vordergrund und keine Alternativhersteller (die man am Anfang ja noch gar nicht kennt).

    Edit:

    Also woher kommt dieser Hype auf 0815 Modelle, die einfach nur wieder aufgelegt werden?

    Um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Bei mir löst das einen Nostalgie-Flash aus. Ich bin zwar kein Khemri-Sammler, aber ich kenne die Modelle seit ich angefangen habe und es hat mich gefreut, sie wieder zusehen. Wenn GW die Metall-Tempelwache neu auflegen würde, von mir aus auch in Resin, würde ich womöglich auch noch eine Box kaufen. Hab mir auch vor einiger Zeit auf eBay gebrauchte Sauruskrieger der 5. Edition aus Metall besorgt :O Verglichen mit dem, was heute möglich ist und auf dem Markt an Miniaturen und Druckdateien vorhanden ist, sehen die auch alt aus, aber für mich haben sie trotzdem einen gewissen Charme.

    Ich find's ganz okay. Sind halt ziemliche Standardeinheiten, die sich zuhauf in jeder Khemriarmee finden werden. Ist daher daher ein solider Grundstock sind + halt das neue Modell als Aushängeschild. Kann deinen Einwand verstehen, finde es aber so besser, als stattdessen Einheiten reinzunehmen, die kaum gebraucht bzw. gespielt werden. GW ist da bei seiner Auswahl ja nicht immer auf dem richtigen Weg ;)

    Und dann die Figuren outdated sind, ja gut. Das ist zwar etwas schade, war aber eigentlich absehbar. Glaub damit könnte ich als Khemri-Spieler leben.

    Das war doch im alten Fantasy auch nichts anderes. In der Lehre des Metalls hat man doch öfter quasi wortwörtlich gelesen, dass es -1 auf den Rüstungswurf gab.

    edit: ach ja:

    Ok, ich nehm alles zurück. GW kann mit AP machen was sie wollen, solange sie keine festen Treffer- und Verwundungswürfe einführen :sveto:
    Das wir noch keine Einheitenprofile gesehen haben, macht mir immernoch Angst.

    wir haben eine Trefferwurftabelle bekommen, also kann ich dir zumindest den Zahn schon mal ziehen ;)

    Old World Almanack – Fight the Good Fight in the Combat Phase - Warhammer Community (warhammer-community.com)

    Die Regeln der Nahkampfphase sind nun auf der GW Seite vorgestellt worden.

    Die Treffertabelle ist etwas freundlicher mit den ganzen 2+ Trefferwürfen.

    Interessant finde ich die Break Test Tabelle. Diese hat nun drei Optionen. Hab jetzt da aber noch nicht rausgelesen, was "Fall Back in Good Order" bedeutet? Hab ich was überlesen oder habt ihr Ideen?

    "When you win a combat, you have a range of choices depending on how the enemy reacts:

      1. Restrain – pass a Leadership test to avoid pursuit and instead reform your ranks for free
      2. Follow Up a unit that gave ground, re-entering combat a few inches forward
      3. Pursue a unit that flees or falls back. If you catch a fleeing unit, it’s cut down and destroyed. If you catch a unit falling back, combat begins again and the pursuer counts as having charged"

    Skeptisch bin ich bei den gezeigten Zaubern. Zum einen sieht man da schon wieder perfekt mein generelles Problem mit AP-Werten [...]

    Ob da jetzt bei einer S4 Attacke steht "AP of -2" oder sowas wie "erleidet einen zusätzlichen Malus von -1 auf den Rüstungswurf" macht jetzt für mich nicht den großen Unterschied.

    Es hat aber Knochenflügel. Wenn man die weglässt sieht es tatsächlich wie ein Riesenkroko aus. Da das Modell aus Plastik ist, sollte man es gut modifizieren können.

    Schön finde die große Base. Wenn ich an meinen alten Walddrachen denke, der gefühlt auf einer 20mm Base stand.

    jetzt wo du's sagst, die sind mir gar nicht aufgefallen. Mein Fehler, weiße Knochen auf weißem Hintergrund ^^

    Man muss da aber auch vorsichtig sein. Die haben immerhin geschrieben:

    WFB ist eben nur Teil des Ganzen. Und WAB hatte in der Tat ein paar praktikable und sinnvolle Elemente, wenn es um das Simulieren von historisch erprobten Taktiken auf dem Schlachtfeld geht. Daher, wenn in einer Woche die Nahkampf Regel angeschnitten werden und Phrasen wie countercharge, disengage, fall back in good order oder dergleichen fallen, dann können wir uns recht sicher sein, dass die Firma anstrebt eine ansprechende Schlachtfeld Simulation auf die Beine zu stellen.

    Ja gut, so habe ich GWs Aussage jetzt nicht unbedingt verstanden und ich denke auch, dass die wenigstens bei dem Zitat an etwas anderes als WHFB-Editionen gedacht haben. Aber sei's drum.

    Leider garkein Fan von, das Drachenthema passt für mich so garnicht zum Stil der Khemrie. Da hätte ich mir vielleicht eher etwas mythologisch geeigneteres erhofft. Falls ich mir das Modell holen sollte, würde ich es wahrscheinlich zu einem Kroko umbauen.

    Ganz ehrlich, für mich sieht das absolut nach einem Krokodil aus. Der Schädel ist flach und breit, der Körper ist deutlich kriechend statt stehend (man achte auf die Stellung der Beine zum Körper) und die fehlenden Flügel runden den Eindruck für mich ab. Ich würde sagen, dass man sich hier ganz stark an einem Krokodil orientiert und es um Khemri typische Stilelemente wie den "Fächer" am Ende des Schädels etc. ergänzt hat. Gefallen tut er mir trotzdem nicht so recht, ich mag diese riesigen, überladenen Miniaturen einfach nicht. 70-50% der Größe hätten es für mich getan. Und irgendwie wird alles dann doch zu einem Einheitsbrei, wenn jedes Volk Zugriff auf äquivalente Optionen hat. Meinem Empfinden nach gehört ein Gruftkönig auf einen Streitwagen ;)

    ABER: es freut mich sehr, dass Khemri Zuwendung von GW bekommt.

    Du wirst lachen (oder auch nicht), aber der Teil welcher weniger bekannt vorkommen mag stammt zu substanziellen Teilen aus Warhammer - Ancient Battles, welches ebenfalls in der von dir genannten Zeitspanne angesiedelt war.

    Klar, hier und da mag auch ein Hauch Oldhammer oder Herohammer kommen. Aber im Moment wirkt das überschaubar.

    Naja Ancient Battles ist ja was anderes als WHFB und sie sprachen davon, sich an den Fantasy-Editionen zu orientieren. Von anderen Systeme wie Ancient Battles war da keine Rede. Wenn man das von Anfang an anders kommuniziert hätte, wäre halt auch die Erwartungshaltung (zumindest bei mir) eine andere gewesen.

    Ich hab's bewusst in Anführungsstriche gesetzt ;)

    Ging mir eher darum, dass man schon stark von den Mechaniken der 6. - 8. Edition abweicht, da ich der Meinung bin, dass es die 2000-2015er Jahre waren, in der sich das Groß der WHFB-Spieler zuhause gefühlt hat (Tschuldigung, wenn ich den ganz alten Veteranen damit auf die Füße trete ;) ) und daher auch davon ausgegangen war, dass sich TOW vorwiegend hieran orientieren wird.

    Du kannst immerhin positiv aus dem Ganzen herauslesen, dass die Firma (nennen wir sie einfach mal so) wieder Mut zur Komplexität findet.

    Die Firma heißt immer noch GW, zu erkennen am Copyright auf deren neuer Website und der Eintragung als "Games Workshop Group" ;)

    Das alte Warhammer Fantasy hatte doch auch viele solcher Dinge bei der man die Logik arg strecken musste, um etwas zu erklären (Gift gegen Dampfpanzer oder Kriegssphinxe wurde hier schon angesprochen).

    Ich meine mich zu erinnern, dass GW hierzu sogar mal irgendwo eine Erklärung abgefasst hat. Irgendwie so etwas, dass die Truppen mit Giftwaffen dann eben andere Mittel auf ihre Waffen schmieren, die ätzend o.ä. sind. Ich halte es jedenfalls nicht für komplett an den Haaren herbeigezogen, dass meine Skinks nach mehreren hunderten/tausenden Jahren im Krieg mit stahlschmiedenden Völkern neben Pfeilgiftfröschen auch kleine Vorräte hochätzendes, bzw. brennbares Salamanderdrüsengift dabei haben. Aber da bin ich vielleicht auch etwas voreingenommen ;)

    Vielleicht sollten wir Warhammer 40.000 als Beispiel hier lieber weglassen.
    Der Vergleich ist doch ungefähr so, als würde man Kim Kardeshian als Prototyp für ein bodenständiges ansprechbares weibliches Wesen heranziehen.

    Naja nur weil die Spielerschaft vieles vom 40k-Non-Sense akzeptiert, wird das Argument ja nicht invalide.

    Am Ende geht es ja darum, wie kompromissbereit man als Spieler ist, um den Spagat zwischen Realismus und Spielbarkeit zu akzeptieren. Ich für meinen Teil bin bei den ganzen Änderungen eher etwas irritiert, da es sich nicht wirklich so anhört, als wollte man wie angekündigt das Beste aus den verschiedenen Editionen vereinen, sondern eher so, als wollte man die "neuen" Mechaniken auf TOW anwenden.

    In einem reinen PDF Release wäre dass kein Problem für mich.

    Aber da GW zu 100% auf print setzt währen die Legecy Regeln als PDF mit hoher Wahrscheinlichkeit irgend etwas ungetestetes was den Leuten hingeschmissen wird um sie ruhig zu stellen.

    Bei einem Index Book ist meine Hoffnung dass sich für die ignorierten Fraktion wenigstens ein Mindestmaß an Mühe gegeben wird doch um einiges höher.

    Seh ich genauso. Ein Druckwerk erzeugt bei mir zumindest den Eindruck, dass man etwas wertgeschätzt wird. Und ich habe da auch den Eindruck, dass sie die restlichen Fraktionen nicht komplett als Beiwerk abstempeln.

    Wen es um GW geht, immer auf das Beste hoffen und das schlimmste erwarten :D

    Prints von GW sind bei mir das erste was ich nicht mehr kaufe, da die oft eine Haltbarkeit von 0 bis 14 Tage haben :D

    Selbst das neue SM Buch ist schon jetzt abgelaufen.

    Naja sie hatten 4 Jahre Zeit + die Erfahrungen der 8. Edition. Das heißt zwar noch lange nichts, aber macht mir zumindest ein wenig Hoffnung, dass nicht nach 2 Wochen bereits die erste grobe Inbalance weggepatcht werden muss ^^ Premium wäre natürlich, wenn das nicht nur ein reines Regelkompendium wäre, sondern auch ein bisschen was an Fluff, Bemalideen o.ä. bieten würde. Das finde ich bei neuen Regel- und Armeebücher fast am Besten. Drauf wetten würd ich aber nicht ;)

    Cool, danke...Allerdings:

    Sind das denn noch "gewöhnliche" Attacken?!

    Einmal "Fangeisen" und einmal "Harpune" mit gänzlich anderen Reichweiten, die aufgrund der Waffeneffekte auch nicht simultan abgehandelt werden dürfen!

    Wenn also etwa das "Fangeisen" bereits sein Ziel ausschaltet, darf sich dann die "Harpune" kein neues Ziel suchen...?

    Das RB spricht hier von "common weapons", da würde ich die noch drunter fassen. Es gibt ja auch im Oger AB keine abweichende Erklärung, wie diese Schusswaffen zu handhaben sind. Im Waldelfen AB ist beispielsweise explizit angeführt, dass die Schwestern des Zwielichts (?) unterschiedliche Ziele beim Schießen auswählen dürfen. Bei den Ogern fehlt so ein Hinweis. Für den Fall, dass das Fangeisen das Ziel bereits vor den Treffern des Harpune ausschaltet, weiß ich aber auch nicht weiter. Ansich würde ich sagen, dass die Treffer verpuffen, da sie gleichzeitig geschossen haben, aber da würde ich den W6 entscheiden lassen.

    Ah. LAngsam kommen wir näher: Die Dampfkanine des Dampfpanzers wählt ja auch kein ziel aus sondern einen Punkt, von dem dann nach Weiterspringen der Kugel eine Linienförmige Schablone ausgeht.

    Das spräche für: Schießen mit Kanone UND Langbüchse/Pistole!
    So habe ich es früher auch immer gespielt und bin bei Turnieren auch nie korrigiert worden.

    Wenn sowohl Kanone als auch Langbüchste/Pistole schießen dürfen, dann dürfen sie wie du sagst auch verschiedene Einheiten bekämpfen. Die Frage ist aber, ob überhaupt beide Waffen in der gleichen Schussphase abgefeuert werden dürfen.

    Im Gegensatz zu dieser "Steinschleuderfähigkeit" des Donnerhorns ist die Kanone des Dampfpanzers nicht als Sonderregel gelistet, sondern als Ausrüstung. Das Armeebuch listet jetzt allerdings die Ausrüstung des Dampfpanzers wiederum getrennt auf, der Kommandant hat seine Langbüchse/Pistole und der Dampfpanzer selbst die Kanone. Das spräche dafür, dass sich der Kommandant nicht entscheiden muss, welche Waffe er abfeuert, da die Kanone ja als Ausrüstung beim Dampfpanzer liegt und nicht beim Kommandanten. Da jedoch durch den Einheitentyp "Streitwagen" Dampfpanzer und Kommandant als ein Modell behandelt werden (S. 86) und ein Modell mit mehreren Schusswaffen sich entscheiden darf/muss, womit es schießt, gilt dies meiner Auffassung nach auch für den Dampfpanzer. So verstehe ich das jedenfalls.

    Wie gesagt, eine Steinschleuder wählt kein Ziel aus.

    Die Regel, wonach alle Modelle derselben Einheit das selbe Ziel auswählen müssen, findet sich auf S. 39 RB unter der Sektion "Schießen". Zu Beginn der Sektion wird aber auf S. 38 bereits angesprochen, dass diese Regeln für gewöhnliche Schusswaffen gelten und Kriegsmaschinen nicht mit den nachfolgenden Regeln abgehandelt werden, sondern für diese eigene Regeln ab S. 108 gelten. Und so finden wir auf S. 114 die Regel für das Schießen mit Steinschleudern, die beschreiben, dass eine Steinschleuder keine Einheit zum Ziel erklärt, sondern sich einen Punkt im Gelände sucht, auf den Geschossen wird (mit ein paar Einschränkungen, Abweichungen etc.).

    Was die beiden Reiter angeht bin ich mir nicht 100%ig sicher. So wie ich das verstehe, zählt die Einheit im Gegensatz zu einem Streitwagen nicht als ein Modell, jedenfalls ist dazu kein Vermerk im Oger Armeebuch. Stattdessen steht in der Armeeliste, dass die Einheit aus einem Donnerhorn und zwei Reitern besteht. Demnach dürften beide Reiter schießen, müssten jedoch nach den genannten Regeln von S. 38f. das gleiche Ziel wählen, da es sich um gewöhnliche Schussattacken von Modellen der gleichen Einheit handelt. Zusätzlich darf dann die Einheit durch die Sonderregel einen Steinschleuderschuss nach den Regeln von S. 114 abgeben.

    Ist tatsächlich imo nicht ganz eindeutig, auch weil der Begriff Donnerhorn sowohl für das Profilwert des Monster als auch die gesamte Einheit benutzt wird. Da diese "Steinschleuder-Attacke" aber nicht als Waffe sondern als Sonderregel gelistet ist, kann sie meines Erachtens nach zusätzlich zu den Schusswaffen der Besatzung eingesetzt werden. Zum Vergleich: Beim Riesenbogen des Stegadons ist explizit angeführt, dass ein Skink den Riesenbogen bedienen kann anstatt seinen Wurfspeer zu werfen. Da eine solche Einschränkung beim Donnerhorn nicht gegeben ist und diese "Steinschleuder" auch wie gesagt nicht als Waffe angeführt wird, können meiner Meinung nach sowohl die Fernkampfwaffe des Reiters als auch diese Spezialattacke des Donnerhorns eingesetzt werden.

    Edit: Zielwahl. Eine Steinschleuder wählt für ihren Beschuss kein Ziel aus, wie es bei einer gewöhnliche Schussattacke der Fall ist, sondern darf ihre Schablone auf eine beliebige Stelle im Gelände legen. RB S. 38 führt extra an, dass für Schussattacken von Kriegsmaschinen andere Regeln gelten.

    Laut Regelbuch S. 88 darf/muss sich ein Modell mit mehreren Fernkampfwaffen entscheiden, welche es benutzen möchte. Da die Besatzung des Dampfpanzers aus nur einem Mitglied (Kommandant) besteht, der Dampfpanzer als Streitwagen und somit als ein Modell zählt und der Kommandant in diesem Streitwagen das einzige Profil mit einer ballistischer Fertigkeit ist, darf in der Schussphase nur der Kommandant einen Schuss entweder mit dem Dampfspeier, der Bündelpistole/Langbüchse oder der Kanone abfeuern.

    das ja, aber warten wir mal auf eine schönere Bemalung ab, aber abseits davon, sind erst die Reste der Orcs in AoS herausgeflogen. Vorher ein Teil des Imperiums, egal wie man das sieht, GW sortiert Stück für Stück Fantasy von AoS raus.

    Bin ich mir da ehrlich gesagt wirklich unsicher. Wildorks, Nacht- und Waldgoblins sind noch genau so vorhanden wie zur 8. Edition WHFB und Fanatics, Squigs und Schwarzorks (unter neuem Namen) haben sogar neue Modelle bekommen. Wenn sie nicht für ToW eigene Versionen der faktisch gleichen Modelle herausbringen oder die Einheiten aus einem der beiden Systeme streichen wollen, was ich angesichts der genannten neuen Squis/Fanatics/Schwarzorks stark bezweifle, wird es zumindest in Teilen die gleichen Boxen für beide Systeme geben. Ich weiß jetzt aber auch nicht, inwiefern sich Bretonen in das AoS-Setting integrieren lassen würden, da ich vom AoS-Fluff keine Ahnung habe. Für unmöglich halte ich es aber nicht, auch deshalb, weil Stilbrüche und flufftechnisches Hakenschlagen für GW ja nicht so wahnsinnig untypisch sind. Eine harte Trennung zwischen AoS und ToW würde mich zwar für beide Systeme freuen, allerdings habe ich Zweifel daran, dass GW die Kapazitäten hat oder aufbringen will, um neben AoS, 40k, 30k und Mittelerde ein weiteres System mit derart vielen Fraktionen zu unterstützen. Vielleicht ist das aber auch der Grund, warum man sich bei ToW auf die alte alte Welt beschränken will und diverse Fraktionen rausgekegelt hat; um die zu produzierende Modellspanne überschaubar zuhalten. Dann hättest du mit deiner Einschätzung wahrscheinlich Recht.